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News des Tages: EU-Kommissar Oettinger kann Thunberg-Hype nicht verstehen

News des Tages: EU-Kommissar Oettinger kann Thunberg-Hype nicht verstehen




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Eu-Kommissar Oettinger kann Thunberg-Hype nicht nachvollziehen (13.30 Uhr)Australien: Tierquäler überfahren wohl absichtlich 20 Kängurus (12.07 Uhr)NRW-Ministerium sieht keine Häufung von Fehlbildungen (11.55 Uhr)Deutsche Bahn nimmt Teile des Fernverkehrs im Norden wieder auf (9.36 Uhr)TK-Chef rechnet mit höheren Krankenkassenbeiträgen (5.08 Uhr)Die News des Wochenendes im stern-Ticker:  +++ 13.30 Uhr: Oettinger kann Hype um Greta Thunberg nicht nachvollziehen +++Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger findet den Hype um Klimaaktivistin Greta Thunberg “völlig übertrieben”. Er wolle sich über die 16-jährige Schwedin keine Meinung bilden, sagte der  65-Jährige im Bild-Talk “Die richtigen Fragen”. “Die einen himmeln sie an, die anderen verurteilen sie. Ich kann nur sagen: Die Fakten sind doch allen bekannt”, sagte Oettinger. Beim Klimaschutz ginge es nicht um Greta sondern um Wahrheiten. “Und wahr ist, dass wir (…) Treibhausgase in der Emissionsmenge weltweit verringern müssen.” Deutschland rät er von Alleingängen im Klimaschutz ab. Das Land sollte in neue Technologien investieren, um der Welt zu zeigen, “wie man Emissionen verringern kann, ohne überall Verzicht zu üben.”25-Thunberg bekommt “alternativen Nobelpreis”-6089334349001+++ 13.25 Uhr: Klöckner für Nutri-Score als Lebensmittel-Kennzeichnung +++Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hat sich für das farbige Logo Nutri-Score als klarere Kennzeichnung von Zucker, Fett und Salz in vielen Lebensmitteln ausgesprochen. Das System habe in einer offiziellen Verbraucherbefragung am besten abgeschnitten, wie die CDU-Politikerin in Berlin mitteilte. Das in Frankreich eingeführte System bezieht neben dem Gehalt an Zucker, Fett und Salz empfehlenswerte Bestandteile wie Proteine in eine Bewertung ein und gibt dann einen einzigen Wert an – in einer fünfstufigen Skala von “A” auf dunkelgrünem Feld für die günstigste Bilanz über ein gelbes “C” bis zu einem roten “E” für die ungünstigste. Das zutreffende Feld wird hervorgehoben. Erste Produkte mit dem Logo sind schon in deutschen Supermärkten zu kaufen.+++ 13.20 Uhr: Energiekonzern RWE will bis 2040 klimaneutral produzieren +++Der Energiekonzern RWE will bis 2040 klimaneutral sein. “Wir steigen konsequent und verantwortungsvoll aus den fossilen Energieträgern aus”, kündigte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz am Montag an. Dabei werde der Konzern “massiv” in Wind- und Sonnenenergie sowie in Speichertechnologien investieren. Jährlich werde RWE 1,5 Milliarden Euro für Windkraftanlagen, Photovoltaik und Speicher zur Verfügung stellen.RWE stellte einen mehrstufigen CO2-Minderungsplan vor, um das Ziel der klimaneutralen Produktion in den kommenden 20 Jahren zu erreichen. So ist bis 2030 eine Verringerung um rund 70 Prozent im Vergleich zu 2012 vorgesehen, vor allem durch die Stilllegung von Kohlekraftwerken in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. Ab 2040 will RWE den Plänen nach dann auf Wind- und Solaranlagen, Speicher, Biomasse und “grüne” Gaskraftwerke setzen.+++ 13.02 Uhr: Aus Protest: Ukraine boykottiert Europaratssitzung +++Die Ukraine hat die Herbstsitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats aus Protest über die Rückkehr Russlands in das Gremium boykottiert. Von der ukrainischen Delegation nehme niemand an der Plenarsitzung teil, erklärte der Abgeordnete Alexej Gontscharenko der Deutschen Presse-Agentur. Lediglich vier der zwölf Delegationsmitglieder seien nach Straßburg gereist, sie würden dort nur an informeller Arbeit und Konsultationen mit Kollegen teilnehmen. Die Rückkehr Russlands widerspreche den Prinzipien des Europarats, so der Konservative.Die Delegation habe sich zudem noch nicht ihre Beglaubigungsschreiben für die Versammlung anerkennen lassen, sagte Delegationschefin Jelisaweta Jasko in einem Interview vor der Sitzung. Die Abgeordneten waren Ende Juli in der Ukraine gewählt worden und müssen deshalb für die Europarats-Versammlung noch ihre Schreiben einreichen. Würden sie das nun machen, würden sie damit einen Teil des unfairen Prozesses zur Rückkehr Moskaus anerkennen, so Jasko. Ein neuer Dialog sei notwendig.+++ 12.47 Uhr: Afghanistan: Abdullah erklärt sich zum Sieger der Präsidentenwahl +++Der Rivale von Afghanistans Staatschef Aschraf Ghani, Abdullah Abdullah, hat sich zum Sieger der Präsidentenwahl vom Samstag erklärt. “Wir haben die meisten Stimmen bei dieser Wahl”, sagte der Regierungschef in Kabul. Eine Stichwahl werde nicht nötig sein.+++ 12.23 Uhr: Trauerfeier für Jacques Chriac hat begonnen +++Mit zahlreicher internationaler Polit-Prominenz hat in Paris die große Trauerfeier zu Ehren des früheren französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac begonnen. Unter den Gästen, die sich am Vormittag in der Kirche Saint-Sulpice versammelten, waren etwa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, Kremlchef Wladimir Putin, Monacos Fürst Albert II., Afghanistans Ex-Präsident Hamid Karsai, Libanons Regierungschef Saad Hariri oder Luxemburgs Großherzog Henri. Der Sarg des am Donnerstag im Alter von 86 Jahren verstorbenen Chirac wurde in die Kirche getragen.Auch Persönlichkeiten aus der französischen Politik und Gesellschaft waren zu dem Gottesdienst mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seiner Frau Brigitte gekommen. Die französischen Ex-Präsidenten François Hollande, Nicolas Sarkozy mit seiner Frau Carla Bruni-Sarkozy und Valéry Giscard d’Estaing erwiesen Chirac ebenfalls die letzte Ehre. Vor der Kirche versammelten sich bei Sonnenschein zahlreiche Trauernde. Große Leinwände zur Übertragung der Trauerfeier waren aufgebaut worden.+++ 12.08 Uhr: Niederlande: Polizei nimmt Dieb mit Vogel fest +++Der Polizei im niederländischen Utrecht hat einen ungewöhnlichen Fang gemacht. Bei der Festnahme eines Ladendiebs entdeckten die Beamten einen Vogel auf dessen Schulter, wie die Polizei auf Instagram schreibt. “Der heimliche Zeuge mit Federn und Schnabel” war der ständige Begleiter des Verdächtigen und musste mit auf die Wache. Doch dort stellten die Beamten fest, dass kein Käfig aufzutreiben war. Gemeinsam mit dem Verdächtigen sei dann entschieden worden, beide gemeinsam in die Zelle einzusperren. “Natürlich gut versorgt!”, schreibt die Polizei. Die Polizisten gaben dem Vogel eine extra Scheibe Weißbrot.Instagram Festnahme mit Vogel+++ 12.07 Uhr: Australien: Tierquäler überfährt wohl absichtlich 20 Kängurus +++In einem kleinen Ort an der australischen Küste sind 20 Kängurus anscheinend absichtlich überfahren worden – vermutlich alle von ein und demselben Auto. Die toten Tiere wurden in einem Wohngebiet der Gemeinde Tura Beach entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler vermuten, dass sie allesamt in einem “Akt der Tierquälerei” in der Nacht zum Sonntag getötet wurden. Nach Zeugenberichten wurden die Tiere mit einem Scheinwerfer geblendet, damit sie stehen blieben. Nach dem oder den Tätern werde noch gesucht.Eine Anwohnerin, Janine Green, sagte: “Die sind rumgefahren und hatten einen Scheinwerfer dabei. Die Kängurus haben sich erschrocken und standen still.” Drei überlebende Jungtiere, die nun ohne Eltern sind, werden jetzt von einem Tierschutzverband aufgezogen. In Tura Beach, einer Gemeinde im Süden mit etwa 3000 Einwohnern, leben Kängurus mitten im Ort. Auf Fotos war zu sehen, wie tote Tiere auf Rasenflächen vor den Häusern lagen.+++ 12.02 Uhr: Teneriffa neun Stunden lang ohne Strom +++Nach dem größten Stromausfall der vergangenen zehn Jahre auf den Kanaren ist die gesamte spanische Urlaubsinsel Teneriffa etwa neun Stunden lang ohne Strom geblieben. Die etwa 900 000 Bewohner und Zehntausende Touristen seien “mit einem großen Schrecken” davongekommen, schlimmere Zwischenfälle habe es nicht gegeben, berichtete die Regionalzeitung “Diario de Avisos” unter Berufung auf die Behörden.Die meisten “Tinerfeños” mussten am Ende nicht – wie befürchtet – die ganze Nacht in totaler Dunkelheit verbringen. Zwischen 22 und 23 Uhr sei die Stromversorgung am Sonntag praktisch auf der ganzen Insel wiederhergestellt worden, erklärten die Behörden am Montag. Nach Medienberichten hatten auch die letzten Betroffenen am frühen Montagmorgen wieder Strom.+++ 11.55 Uhr: NRW: Ministerium sieht keine Häufung bei Handfehlbildungen +++Bei Arm- und Handfehlbildungen Neugeborener sieht das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalens in den vergangenen Jahren “keine offensichtlichen Trends und regionalen Häufungen”. Dies teilte das Ministerium in Düsseldorf nach einer Abfrage in allen Geburtskliniken des Bundeslandes mit. Anlass für die Abfrage war eine vor gut zwei Wochen bekanntgewordene Häufung von Hand-Fehlbildungen bei Neugeborenen an einer Gelsenkirchener Klinik.+++ 11.51 Uhr: Zwei-Drittel der britischen Thomas-Cook-Urlauber wieder zu Hause +++Eine Woche nach der Pleite des britischen Reisekonzerns Thomas Cook sind zwei Drittel der Urlauber aus Großbritannien, die zum Zeitpunkt der Insolvenzerklärung unterwegs waren, wieder zu Hause. Rund 106.000 Kunden wurden bislang mit der “Operation Matterhorn” zurückgeholt, wie die britische Zivilluftfahrtbehörde CAA mitteilte.Die restlichen Urlauber, die einen Flug oder gleich einen ganzen Aufenthalt mit Thomas Cook gebucht hatten, sollen bis zum 6. Oktober wieder zu Hause sein. Dafür sind noch mehr als tausend Flüge geplant.+++ 11.48 Uhr: Russland: Gericht bestätigt Schuldspruch für Schauspieler Ustinow +++Ein Moskauer Gericht hat im umstrittenen Prozess gegen den Schauspieler Pawel Ustinow die Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Straflager aufgehoben und in eine Bewährungsstrafe umgewandelt. Die Verurteilung wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Kundgebung der Opposition in Moskau und wegen Gewalt gegen einen Polizisten blieb demnach bestehen. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, wie das Gericht der Agentur Interfax mitteilte. Ustinow bleibt damit auf freiem Fuß.Der 23-jährige Ustinow hatte auf Freispruch plädiert und betont, dass er am Tag von Oppositionsprotesten zufällig in der Stadt gewesen sei. Ein Video zeigt, wie er von Polizisten angegriffen, zu Boden geworfen und mit dem Schlagstoß verprügelt wurde. Das Gericht sah dennoch eine Schuld Ustinows als erwiesen an.+++ 11.26 Uhr: Iserlohn: Mann soll auf Menschengruppe zugefahren sein +++Ein 33-jähriger Mann aus Hagen soll am Sonntag in Iserlohn mit seinem Auto auf eine achtköpfige Menschengruppe zugefahren sein und dabei zwei Menschen leicht verletzt haben. Der Fahrer flüchtete zunächst vom Tatort, wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei des Märkischen Kreises am Montag mitteilten. Polizisten trafen ihn jedoch später an seiner Wohnanschrift an und nahmen ihn vorläufig fest.Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts auf. Nach einer Bewertung der ersten Ermittlungsergebnisse schlossen die Behörden einen politischen Hintergrund aus. Genauere Aufschlüsse über die Tat des kosovarischstämmigen Manns sollten weitere Vernehmungen bringen.+++ 11.25 Uhr: Gepäckanlage kaputt: Reisende warten auf 30.000 Koffer +++Tausende Reisende haben am Wochenende ohne ihr Gepäck vom Frankfurter Flughafen losfliegen müssen. Denn die rund 80 Kilometer lange Gepäckförderanlage fiel wegen eines technischen Defekts für knapp acht Stunden aus, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport sagte. Mehr als 30.000 Koffer waren demnach am Samstag gestrandet – ausgerechnet zu Beginn der Herbstferien in Hessen. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. Betroffen von der Panne war laut Fraport vor allem der Abflugbereich.”Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Gepäckstücke nachzusenden.” Am Abend sollte der Großteil der Koffer bei ihren Besitzern sein. Mitarbeiter des Flughafens hätten zusätzliche Nachtschichten eingelegt, um den Kofferstau zu bewältigen. Wie genau es zu dem Ausfall kam, werde nun ermittelt. +++ 11.16 Uhr: Frankreich: Stromanbieter erhält Entschädigung für AKW-Abschaltung +++Frankreichs Energiegigant EDF wird nach der Schließung des Atomkraftwerks im elsässischen Fessenheim nach eigenen Angaben mindestens 400 Millionen Euro Entschädigung vom Staat erhalten. Hinzu kämen gegebenenfalls zusätzliche Zahlungen für Gewinneinbußen, erklärte EDF in einer Mitteilung. Das Geld werde unter anderem für den Rückbau der Anlagen und die berufliche Umorientierung der Mitarbeiter verwendet.Der erste Reaktor des Akw soll EDF zufolge am 22. Februar 2020 vom Netz gehen. Der zweite folge am 30. Juni kommenden Jahres. EDF habe dem Umweltministerium und der Behörde für nukleare Sicherheit den Antrag zur Abschaltung übermittelt, hieß es in der Mitteilung. +++ 11.00 Uhr: ICE fährt gegen umgestürzten Baum +++Ein ICE der Deutschen Bahn ist bei Wolfsburg in Niedersachsen gegen einen auf die Gleise gestürzten Baum gefahren. Der Lokführer sei dabei leicht verletzt worden, sagte ein Bahnsprecher. Die etwa 250 Passagiere im Zug kamen mit dem Schrecken davon, wie die “Wolfsburger Nachrichten” berichteten. Busse sollten sie abholen. Bei dem Unfall in Sülfeld wurde die Oberleitung nach Angaben der Bahn auf einer Länge von mehreren Hundert Metern beschädigt, die Scheibe des Führerhauses zersplitterte. “Weil auch mehrere Masten umknickten, dürften die Aufräumungsarbeiten noch eine Weile dauern”, sagte der Sprecher. +++ 10.59 Uhr: Sturm in Brandenburg: Mensch unter Baum eingeklemmt +++Unter einem umgestürzten Baum ist ein Mensch in Neuruppin in Brandenburg eingeklemmt worden. Die Person sei ansprechbar und werde behandelt, sagte eine Polizeisprecherin. Rettungskräfte seien vor Ort. Die Polizei und die regionale Leitstelle hatten zunächst keine weiteren Informationen. Das Sturmtief “Mortimer” sorgte am Montag für Sturmböen und Starkregen auch in Brandenburg. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor möglichen Gefahren wie entwurzelten Bäumen und herabstürzenden Ästen oder Dachziegeln. Die Polizei Brandenburg riet Autofahrern, besonders vorsichtig zu fahren.+++ 9.57 Uhr: Altkanzler Schröder nicht zur Trauerfeier für Chirac eingeladen +++Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) ist trotz seiner Bitte nicht zu den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen französischen Ex-Präsidenten Jacques Chirac eingeladen worden. Wie Schröders Büro mitteilte, hatte der frühere Kanzler über die deutsche Botschaft in Paris um eine Einladung gebeten, um Chirac die letzte Ehre zu erweisen. Diese Bitte habe jedoch die Protokollabteilung des Elysée-Palastes abgelehnt. Chirac war am Donnerstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Am Montagmittag soll seiner mit einem Trauergottesdienst in der Pariser Kirche Saint-Sulpice gedacht werden.+++ 09.36 Uhr: Teile des Fernverkehrs im Norden nach Sperrung wieder frei +++Die Deutsche Bahn hat die weitgehende Sperrung ihres Fernverkehrs im Norden wegen des Sturmtiefs “Mortimer” für einen Teil der Strecken nach kurzer Zeit wieder aufgehoben. Wieder befahrbar seien die Strecken Hamburg – Hannover, Hamburg – Bremen, Bremen – Hannover sowie Hannover – Göttingen, teilte die Deutsche Bahn auf Twitter mit.Weiter gesperrt seien dagegen die Verbindungen Hamburg – Berlin, Hannover – Wolfsburg – Berlin, sowie Wolfsburg – Braunschweig – Hildesheim – Göttingen.Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zufolge sollen sich die stärksten Böen von “Mortimer” über den Norden in den Nordosten und Osten Deutschlands verlagern, wo sie bis zum Nachmittag anhalten sollen. Im Norden und Nordosten besteht demnach Unwettergefahr durch einzelne orkanartige Böen.+++ 09.19 Uhr: “Bully” Herbig verfilmt Fälscherskandal beim “Spiegel” +++Michael “Bully” Herbig soll den Fälscherskandal beim “Spiegel” auf die Leinwand bringen. In dem Film “Der Fall Claas Relotius” übernimmt Herbig (“Der Schuh des Manitu”, “Ballon”) die Regie, wie die Produktionsfirma Ufa Fiction in Potsdam mitteilte. Zuvor hatte bereits die “Süddeutsche Zeitung” darüber berichtet. Der Kinofilm basiert auf dem Buch “Tausend Zeilen Lüge. Das System Relotius und der deutsche Journalismus” des “Spiegel”-Reporters Juan Moreno, der seinen Kollegen Relotius der Lüge überführte.Der “Spiegel” hatte den Skandal Ende 2018 selbst öffentlich gemacht. Dem Magazin zufolge waren seit 2011 rund 60 Texte im Heft und bei “Spiegel Online” erschienen, die Relotius geschrieben hat oder an denen er beteiligt war. Darin hatte er zum Teil Protagonisten und Szenen erfunden. Moreno war ihm bei der Recherche zu einer gemeinsamen Geschichte auf die Schliche gekommen.+++ 08.33 Uhr: Trauer um ermordeten Vize-Sheriff aus Sikh-Gemeinde in Texas +++Im US-Bundesstaat Texas haben zehntausende Menschen einen Vize-Sheriff aus der Religionsgemeinschaft der Sikh betrauert, der im Dienst ermordet wurde. Beim Football-Spiel Houston Texas gegen Carolina Panthers wurde eine Gedenkminute für den 41-jährigen Sandeep Dhaliwal eingelegt, der drei Kinder hinterlässt. Dhaliwal wurde am Freitag nach einer Fahrzeugkontrolle bei Houston hinterrücks erschossen. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.Dhaliwal hatte den traditionellen Turban der Sikhs auch im Dienst getragen. Er hatte nach Informationen der “Washington Post” vor zehn Jahren sein erfolgreiches Fuhrunternehmen aufgegeben, um sich im Dienst der Polizei für eine bessere Integration der Sikhs einzusetzen. Der religiösen Minderheit der Sikhs gehören in Indien etwa 20 Millionen Menschen an. Weltweit gibt es rund 27 Millionen Sikhs.+++ 08.28 Uhr: Nationalparkverwaltung warnt wegen Sturms vor Ausflügen in den Harz +++Die Verwaltung des Nationalparks Harz hat am Montag wegen des Sturmtiefs “Mortimer” vor dem Betreten der Wälder in dem Mittelgebirge gewarnt. Es könnten jederzeit Bäume umstürzen, wie Sprecher Friedhart Knolle am Morgen im sachsen-anhaltischen Wernigerode sagte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig wurden am frühen Montagmorgen Windgeschwindigkeiten von knapp 145 Kilometern pro Stunde auf dem höchsten Berg des Mittelgebirges gemessen. Der Orkan auf dem Brocken soll demnach bis zum Mittag dauern.+++ 08.21 Uhr: Deutsche Bahn stellt weite Teile des Fernverkehrs im Norden ein +++Die Deutsche Bahn hat ihren Fernverkehr in Norddeutschland wegen des Sturmtiefs “Mortimer” weitgehend eingestellt. Betroffen von der Sperrung ab etwa 08.00 Uhr waren die Strecken Hamburg – Berlin, Hamburg – Hannover, Bremen – Hannover, Hannover – Göttingen, Hannover – Wolfsburg und die Strecke Wolfsburg – Braunschweig – Hildesheim – Göttingen, wie die Deutsche Bahn via Twitter mitteilte. “Züge des Fernverkehrs werden zurückgehalten”, hieß es. Im Regionalverkehr gab es zunächst keine größeren Behinderungen.Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zufolge sollen sich die stärksten Böen von “Mortimer” über den Norden in den Nordosten und Osten Deutschlands verlagern, wo sie bis zum Nachmittag anhalten sollen. Im Norden und Nordosten besteht demnach Unwettergefahr durch einzelne orkanartige Böen.+++ 08.18 Uhr: VW manipulierte offenbar auch bei Automatik-Getrieben +++Der Volkswagen-Konzern hat einem Medienbericht zufolge offenbar in größerem Stil auch an den Automatikgetrieben seiner Fahrzeuge manipuliert, um die Abgase und Verbrauchswerte auf dem Teststand künstlich niedrig zu halten. Das berichtet das “Handelsblatt” unter Berufung auf Aussagen von Beschuldigten im Dieselskandal gegenüber den Staatsanwaltschaften Braunschweig und München sowie interne Unterlagen des Unternehmens. Unter den Aussagen ist die eines führenden VW-Ingenieurs.Danach enthielten in den USA sowie Europa Benziner, aber auch Diesel-Fahrzeuge mit Doppelkupplungsgetriebe eine Funktion, die das Schaltverhalten auf dem Teststand so steuerte, dass weniger CO2 und Stickoxide ausgestoßen wurden als auf der Straße. Auch sollen die Fahrzeuge auf dem Prüfstand teilweise weniger Sprit verbraucht haben.Betroffen sind laut “Handelsblatt” zahlreiche Modelle des Konzerns, darunter Tiguan, Passat sowie Touareg, aber auch Audi-Modelle. VW hingegen betont, bei den Diesel-Fahrzeugen habe es sich nur um den Audi A7 und A8 gehandelt. Dabei habe es sich zudem nur um eine technische “Non-Konformität” gehandelt. Für beide Modelle verfügte das Kraftfahrt-Bundesamt jedoch 2017 einen verpflichtenden Rückruf.+++ 05.34 Uhr: Umfrage: “Made in Germany” hat bei Verbrauchern weltweit besten Ruf +++Die Herkunftsangabe “Made in Germany” bleibt für deutsche Exporteure ein wichtiges Verkaufsargument. Produkte aus Deutschland stehen einer aktuellen Umfrage zufolge auf Platz eins der weltweiten Konsumentengunst. Gut die Hälfte aller Befragten hat einen positiven Eindruck von Produkten aus Deutschland, ergab die Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov und der britischen Cambridge University. Nur sechs Prozent sahen ein negatives Image. Daraus ergibt sich ein positives Ergebnis von 45 Punkten für Produkte “Made in Germany”.Auf Platz zwei stehen Waren aus Italien (38 Punkte) gefolgt von Großbritannien und Frankreich (jeweils 34). Japanische Waren (33) belegen Platz fünf und werden im Schnitt deutlich besser bewertet als die des Konkurrenten Südkorea auf Platz neun (5).Zu in China hergestellten Produkten haben der Umfrage in 23 Ländern zufolge durchschnittlich 44 Prozent der Befragten eine negative Meinung. Das ist beinahe das Dreifache der 15 Prozent, welche positiv über chinesische Produkte denken. Dies gibt Produkten mit dem Stempel “Made in China” einen Wert von minus 29 und somit den niedrigsten aller abgefragten zwölf Produktionsnationen.+++ 05.14 Uhr: 19 Tote bei Feuer in Fabrik im Osten Chinas +++Bei einem Feuer in einer Fabrik in Ostchina sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden verletzt, davon zwei schwer, wie die Kreisregierung von Ninghai in der Provinz Zhejiang mitteilte. Das Unglück passierte am Sonntagmittag in der Fabrik der Firma Ruiqi, die Waren für den täglichen Gebrauch herstellt. Nach gut eineinhalb Stunden sei das Feuer gelöscht worden. Wie die Behörden weiter unter Hinweis auf ihre Untersuchungen mitteilten, gebe es keine Umweltbelastung im umliegenden Gebiet. Die Ursache des Feuers wurde nicht genannt. Ermittlungen laufen.+++ 05.08 Uhr: TK-Chef: Auf Kassenpatienten könnten höhere Beiträge zukommen +++Der Chef der Techniker Krankenkasse sieht langfristig auf Kassenpatienten unter Umständen höhere Beiträge zukommen. “Auch in der Krankenversicherung sind die richtig guten Jahre wohl vorbei”, sagte Jens Baas dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die gesetzlichen Kassen müssten die Kosten der Reformen aus dieser und der vorangegangenen Wahlperiode verkraften, die sich auf 10 bis 15 Milliarden Euro jährlich summierten.”Bisher konnte das durch die gute Beschäftigungslage und die starke Zuwanderung aufgefangen werden. Aber darauf können wir uns langfristig nicht stützen”, sagte Baas. “Bei sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben werden die Krankenkassen ihre heutigen Beitragssätze auf Dauer nicht halten können.”+++ 04.04 Uhr: Frau stürzt auf Rummelplatz in Potsdam von Fahrgeschäft und stirbt +++Auf einem Rummelplatz in Potsdam ist eine Frau von einem Fahrgeschäft gestürzt und gestorben. Bei der Getöteten handele es sich um eine Mitarbeiterin des Fahrgeschäfts “PlayBall”, teilte die Polizei mit. Diese habe nach ersten Ermittlungen auf der Plattform gestanden, als dieses losfuhr. Bei dem Sturz verletzte sich die 29-Jährige den Angaben zufolge schwer. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen erlag sie noch vor Ort ihren Verletzungen. Mehrere Menschen, die den Unfall miterlebt hatten, mussten von Seelsorgern betreut werden. Der Rummel wurde nach dem tödlichen Unfall geschlossen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung gegen Unbekannt ein.+++ 02.41 Uhr: Trump will Informanten in Ukraine-Affäre treffen +++US-Präsident Donald Trump hat ein Treffen mit dem anonymen Geheimdienstmitarbeiter gefordert, der die Ukraine-Affäre ins Rollen gebracht hat. Trump schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, wie jeder US-Bürger habe er das Recht, seinen “Ankläger” zu treffen. Dem Geheimdienstmitarbeiter warf er vor, sein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj “komplett falsch” und “betrügerisch” dargestellt zu haben.Trump Whistleblower 7.19+++ 00.45 Uhr: CDU will mittlere und niedrige Einkommen offenbar steuerlich entlasten +++Die CDU will mittlere und niedrige Einkommen steuerlich entlasten. Das berichtet die “Passauer Neue Presse” unter Berufung auf einen Entwurf des Leitantrags für den Bundesparteitag Ende November, über den der Bundesvorstand beraten will. Ziel sei es, “eine leistungsgerechte Einkommensbesteuerung sicherzustellen und die durchschnittliche steuerliche Belastung vor allem für Bezieher niedriger und mittlerer Einkommen zu reduzieren”.Nach den Plänen der CDU soll der Grenzsteuersatz von 42 Prozent künftig erst ab einem höheren Einkommen fällig werden. Die Steuertarife im unteren und mittleren Einkommensbereich sollen weniger stark steigen und der sogenannte Mittelstandsbauch soll abgeflacht werden. Zudem solle der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung weiter reduziert werden, um vor allem Bezieher niedriger Einkommen zu entlasten.+++ 00.20 Uhr: Analyse: Wohnungsmarkt für Studierende vor allem in beliebten Städten angespannt +++Studierende sehen sich insbesondere in den beliebten deutschen Universitätsstädten einer Analyse zufolge einem angespannteren Wohnungsmarkt gegenüber. Wie aus einer jährlichen Studie des Moses Mendelssohn Instituts hervorgeht, sahen sie sich im Vergleich zum Vorjahr mit Preissteigerungen für WG-Zimmer von sieben Prozent konfrontiert. Im Schnitt stiegen die Monatsmieten in 98 Hochschulstädten von 363 Euro auf 389 Euro. In den Metropolen und anderen gefragten Universitätsstandorten wie Berlin, Frankfurt am Main und München fielen die Steigerungen dem aktuellen sogenannten Studentenstädte-Scoring zufolge mit teilweise mehr als zehn Prozent größer auf. Demnach stiegen die Mieten für WG-Zimmer in Berlin im Jahresvergleich etwa von 420 auf 480 Euro, in München waren zuletzt 650 Euro statt 600 Euro fällig. Für Hamburg ergibt sich demnach wegen des im Juli verliehenen Exzellenz-Status der “höchste Anspannungsfaktor”.Teslafahrer pennt auf Highway ein 14.40 Uhr+++ 00.10 Uhr: 25 Luxusautos von Äquatorialguineas Vizepräsident in der Schweiz versteigert +++Ferraris, Lamborghinis, Bentleys und ein Maserati: In der Schweiz sind 25 beschlagnahmte Luxusautos des Sohns des Präsidenten von Äquatorialguinea versteigert worden. Die Auktion brachte 21,6 Millionen Euro ein, wie das Auktionshaus Bonhams mitteilte. Ein seltener Lamborghini Veneno Roadster, von dem es weltweit nur neun Exemplare gibt, erzielte einen Rekordpreis von 7,6 Millionen Euro.Die Schweizer Justiz hatte die Luxuskarossen 2016 im Zuge von Korruptionsermittlungen gegen Teodorin Obiang beschlagnahmt. Dem Sohn von Staatschef Teodoro Obiang Nguema und Vizepräsidenten des erdölreichen Äquatorialguinea wird schon seit langem vorgeworfen, Staatsgelder zu veruntreuen, um seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren.



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Publish date : 2019-09-30 11:38:13

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