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Schüsse in Halle: Tödliche Schüsse in Halle: Größerer Polizeieinsatz auch in Landsberg

Schüsse in Halle: Tödliche Schüsse in Halle: Größerer Polizeieinsatz auch




In Halle in Sachsen-Anhalt sind am Mittag zwei Menschen auf offener Straße erschossen worden. Die Hintergründe waren nach Angaben einer Polizeisprecherin zunächst unklar. Nach den mutmaßlichen Tätern, die mit einem Auto flüchteten, wurde mit Hochdruck gefahndet, es gab eine Festnahme. Kurz darauf soll es auch im benachbarten Landsberg einen Zwischenfall gegeben haben, bei dem offenbar Schüsse fielen.Die Lage in Halle im stern-Ticker:+++ 17.48 Uhr: Sicherheitskreise: Täter in Halle legte Sprengsätze vor Synagoge +++Bei dem Angriff legte ein Täter auch selbst gebastelte Sprengsätze vor der Synagoge ab. Der Täter habe versucht, in die Synagoge einzudringen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.+++ 17.45 Uhr: Mann und Frau wegen Schussverletzungen in Haller Klinik operiert +++Bei den beiden Verletzten, die nach den Schüssen in Halle im Universitätsklinikum behandelt werden, handelt es sich um einen Mann und um eine Frau. “Sie hatten beide Schussverletzungen”, sagte Sprecher Jens Müller der Deutschen Presse-Agentur. Zum Alter, zur Identität und Nationalität der Patienten könne er keine Angaben machen. Sie seien operiert worden, sagte er. Mehr über den Gesundheitszustand sei bisher nicht bekannt.+++ 17.44 Uhr: Kurze Zusammenfassung der Lage – weiter keine Entwarnung in und um Halle +++Auch Stunden nach den Taten noch keine Entwarnung durch die Polizei – Menschen sollen in Gebäuden in Sicherheit bleiben – Hintergründe der Tat stehen laut Polizei nicht fest – Bei den Angriffen schwer bewaffneter Männer in Halle wurden zwei Personen vor einer Synagoge und in einem Döner-Imbiss getötet – Mindestens zwei Menschen wurde schwer verletzt – Mehrere Täter laut Polizei mit einem Auto auf der Flucht – eine Person festgenommen – Generalbundesanwalt hat Ermittlungen an sich gezogen+++ 17.31 Uhr: Politiker beklagen antisemitischen Terror – Bestätigung des Motivs steht weiter aus +++Ungeachtet einer ausstehenden Bestätigung des Tatmotivs der mutmaßlichen Schützen von Halle haben zahlreiche Politiker angesichts der Umstände der Tat von Halle Antisemitismus und rechten Terror angeprangert. “Vieles deute darauf hin, dass sich die brutale Gewalt gegen jüdisches Leben richtete. Das werden wir in Deutschland niemals dulden”, sagte SPD-Interimschefin Malu Dreyer. Weitere Äußerungen:Tweet RegSprecher Halle
+++ 17.23 Uhr: Joko und Klaas sagen wegen Halle “15 Minuten live” ab ++++++ 17.16 Uhr: UN-Generalsekretär verurteilt Schüsse von Halle +++UN-Generalsekretär António Guterres hat den Vorfall mit tödlichen Schüssen in Halle scharf verurteilt. Guterres bewerte den Vorfall als “eine weitere tragische Demonstration von Antisemitismus”, teilte ein UN-Sprecher in New York mit. Ein Bestätigung der Ermittler für dieses Tatmotiv liegt allerdings bisher nicht vor. Den Familien der Opfer, der deutschen Regierung und den Menschen in Deutschland sprach Guterres sein “tiefstes Beileid” aus. Den Verletzten wünschte er eine rasche Genesung.+++ 17.03 Uhr: Mutmaßlicher Täter auf Flucht nach Bayern? Polizei stellt sich darauf ein +++Die Polizei in Bayern bereitet sich darauf vor, dass ein bewaffneter Gewalttäter von Halle auf seiner Flucht auch in den Freistaat kommen könnte. “Wir stellen uns auf einen bewaffneten Täter ein”, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Mittwoch auf DPA-Anfrage. Über die Art und den Umfang der Vorbereitungen wollte er keine Angaben machen. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach ein bewaffneter Täter mit dem Auto auf der Flucht in Richtung Süden unterwegs sei. Der Polizeisprecher bestätigte aber nicht, dass es konkrete Hinweise auf eine Flucht nach Bayern gebe. Die bayerische Polizei treffe die gleichen Vorbereitungen wie auch Kollegen etwa in Hessen und Thüringen – es handele sich um ein standardisiertes Prozedere.+++ 16.59 Uhr: OB von Halle fordert Bevölkerung erneut auf, bis auf Weiteres in Wohnungen und Gebäuden zu bleiben +++Nach den Schüssen mit zwei Toten und zwei Verletzten in Halle hat die Stadt die Bevölkerung erneut eindringlich dazu aufgerufen, bis auf Weiteres Wohnungen und Gebäude nicht zu verlassen oder an sicheren Orten zu bleiben. Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) erklärte laut Mitteilung: “Zum Schutz der Bevölkerung ist dies unbedingt erforderlich.” Die Stadt hat ein Bürgertelefon unter der Nummer 115 geschaltet. Der öffentliche Nahverkehr wurde komplett eingestellt. In der Stadt staut sich zur Stunde der Auto- und Lastwagenverkehr.+++ 16.42 Uhr: Bundeskriminalamt richtet Hinweisportal für Fotos und Videos vom Tatgeschehen ein ++++++ 16.36 Uhr: Landsberg: Zufahrt zu Ortsteil Wiedersdorf gesperrt, angeblich Fluchtfahrzeug abgestellt +++Die Zufahrt zu dem Landsberger Ortsteil Wiedersdorf ist derzeit abgesperrt. Zuvor waren auch in Landsberg Schüsse gefallen, wie eine Sprecherin der Polizei Halle der DPA bestätigte. Mehrere Mannschaftswagen der Polizei, darunter auch Fahrzeuge aus Sachsen, sind zur Stunde vor Ort. Auf einem Feld bei Wiedersdorf ist nach Angaben eines DPA-Reporters zudem ein Hubschrauber der Bundespolizei gelandet. Laut stern-Informationen soll einer der Täter in Wiedersdorf ein Fluchtfahrzeug abgestellt haben.+++ 16.33 Uhr: Polizei: Kein Tatverdächtiger in Leipzig +++Die Polizei hat Berichte dementiert, wonach sich ein Verdächtiger im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen von Halle im Leipziger Stadtgebiet aufhalten soll. Dazu gebe es vorerst keine Erkenntnisse, sagte ein Sprecher der Polizei in Leipzig am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. “Wir sind alle in höchster Alarmbereitschaft.” Eine Gefahrenlage gebe es derzeit aber nicht in der Stadt.+++ 16.30 Uhr: Grüne fordern Sondersitzung des Geheimdienstausschusses +++Die Grünen fordern eine Sondersitzung des Geheimdienstausschusses im Bundestag. Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) müsse zum nächstmöglichen Zeitpunkt zusammentreten, sagte Fraktionsvizechef Konstantin von Notz am Mittwoch der Zeitung “Die Welt”. Dabei solle es um die aktuellen Geschehnisse in Halle gehen. Das PKGr kontrolliert die Arbeit des Bundes im Bereich seiner Geheimdienste – des Bundesnachrichtendiensts, des Militärischen Abschirmdiensts und des Bundesamts für Verfassungsschutz.+++ 16.24 Uhr: Bundespolizei verstärkt Grenzkontrollen +++Wie die Bundespolizei Mitteldeutschland auf Twitter mitteilte, wurden nach den Schüssen in Halle die Kontrollen an den Grenzen zu Polen und Tschechien verstärkt. +++ 16.05 Uhr: Verdächtige mieteten Auto für 7. bis 10. Oktober +++Nach Informationen des stern wurde das Fahrzeug der Attentäter von einem großen Autoverleiher für die Zeit vom 7. Oktober bis zum 10. Oktober angemietet. Ob die Täter selbst das Auto anmieteten, ist bislang unklar. Der Autovermieter wollte sich zu der Angelegenheit nicht weiter äußern.+++ 16.05 Uhr: Jüdische Gemeinde: Angreifer in Halle wollten Türen von Synagoge aufschießen +++Der Angriff in Halle hat sich nach Angaben des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Halle, Max Privorozki, direkt gegen die Synagoge gerichtet. “Wir haben über die Kamera unserer Synagoge gesehen, dass ein schwer bewaffneter Täter mit Stahlhelm und Gewehr versucht hat, unsere Türen aufzuschießen”, sagte Privorozki der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten”. Es hätten sich wegen des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur 70 bis 80 Menschen in der Synagoge aufgehalten.+++ 16.04 Uhr: Größerer Polizeieinsatz auch in Landsberg +++Neben dem Polizeieinsatz nach den tödlichen Schüssen in Halle läuft auch im Bereich Landsberg ein größerer Einsatz. Hier fielen nach Polizeiangaben ebenfalls Schüsse. Weitere Details sind derzeit noch unklar.Einsatzkräfte der Polizei bei einem Einsatz im Bereich Landsberg. Auch hier fielen nach Polizeiangaben Schüsse
© Ronny Hartmann+++ 16.02 Uhr: Haseloff verurteilt tödliche Schüsse als “verabscheuungswürdig” +++Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat die tödlichen Schüsse in Halle als “verabscheuungswürdige Tat” verurteilt. “Es wurden durch sie nicht nur Menschen aus unserer Mitte gerissen, sie ist auch ein feiger Anschlag auf das friedliche Zusammenleben in unserem Land”, erklärte er am Mittwochnachmittag. Er sei entsetzt über die Tat. “Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.” +++ 16.01 Uhr: Auch Sachsens Polizei in Alarmbereitschaft +++Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Menschen in Halle ist die Polizei im benachbarten Sachsen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Zudem wurde der Schutz jüdischer Einrichtungen ausgeweitet, wie Landesinnenminister Roland Wöller (CDU) am Mittwoch in Dresden mitteilte. Die notwendigen operativen Maßnahmen würden von einem eigens einberufenen Einsatzstab der Polizei in Leipzig aus geleitet. Die Polizei Sachsen unterstützt darüber hinaus die Polizei in Sachsen-Anhalt mit Einsatzkräften und Technik.+++ 15.56 Uhr: Polizei: Keine Geiselnahme in Supermarkt +++Die Polizei Halle hat auf Twitter ausdrücklich Gerüchte dementiert, es gebe eine Geiselnahme in einem Supermarkt in der Südstadt. +++ 15.54 Uhr: Schüsse in Halle – Lichtfest in Leipzig soll wie geplant stattfinden +++Das Lichtfest in Leipzig soll trotz des Amokalarms im benachbarten Halle wie geplant stattfinden. Das Sicherheitskonzept sei auch auf Geschehnisse wie in Halle vorbereitet, teilte die Polizei via Twitter mit. Die Zahl der Einsatzkräfte sei erhöht worden. Es gebe aktuell aber keine Bedrohungslage.+++ 15.53 Uhr: Tödliche Schüsse in Halle sorgen für Einschränkungen im Bahnverkehr +++Die tödlichen Schüsse von Halle haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr der Deutschen Bahn. Weil der Bahnhof in Halle wegen polizeilicher Ermittlungen gesperrt wurde, müssen Fahrgäste mit Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen rechnen, teilte die Deutschen Bahn am Mittwoch in Leipzig mit. Fernzüge, die üblicherweise in Halle Station machen, werden über Leipzig umgeleitet. Das betreffe unter anderem die Strecken München-Berlin und Hamburg-München. Einschränkungen gebe es auch im S-Bahn-Netz, so die Bahn. +++ 15.50 Uhr: Karte zeigt: Hier fielen die Schüsse +++Der Tatort: Die Schüsse fielen offenbar in der Nähe der Synagoge und des Jüdischen Friedhofs in der Humboldtstraße in Halle (Saale). Google Maps hat den Ort der Schießerei mit einem roten Warnhinweis markiert. Zur interaktiven Karte gelangen Sie hier
© Google / Montage: stern+++ 15.43 Uhr: Generalbundesanwaltschaft spricht von “sicherheitsrelevanter Gewalttat” +++Auf stern-Nachfrage sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft, bei den Ermittlungen in Halle gehe es um eine “für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland relevante Gewalttat”. Ein antisemitischer Hintergrund könne derzeit weder ausgeschlossen noch bestätigt werden. Nach wie vielen Tätern derzeit noch gefahndet werde, sagte der Sprecher nicht.+++ 15.41 Uhr: EU-Parlament gedenkt mit Schweigeminute der Opfer von Halle  +++Nach der Gewalttat von Halle hat das Europaparlament am Mittwochnachmittag mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. In Gedanken sei man bei Deutschland, der deutschen Polizei und bei der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland, sagte Parlamentspräsident David Sassoli.+++ 15.40 Uhr: Zwei Verletzte mit Schusswunden in Klinik eingeliefert +++Wie ein Pressesprecher gegenüber stern.de bestätigte, befinden sich zwei Personen mit Schusswunden im Uniklinikum Halle. Einer der Verletzen werde demnach im Moment operiert, zu dem anderen gibt es derzeit keine Erkenntnisse. Das Klinikum hält nach eigenen Angaben mehr Personal in der Notaufnahme bereit, drei OP-Säle stünden extra zur Verfügung.+++ 15.34 Uhr: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Mordes nach Schüssen in Halle +++Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen Mordes von besonderer Bedeutung. Ob es sich um eine antisemitische Tat handelt, sei noch unklar, sagte ein Sprecher.+++ 15.33 Uhr: Innenminister will sich vorerst nicht äußern +++Das Innenministerium teilte auf telefonische Nachfrage des stern mit, man wolle sich aktuell nicht zu möglichen Hintergründen der Schüsse in Halle äußern, da es noch keine gesicherten Erkenntnisse gebe. +++ 15.30 Uhr: Polizei schaltet Hinweistelefone frei +++Die Polizei hat mehrere Hinweistelefone freigeschaltet, bei denen Bürger mit möglichen Zeugenhinweisen melden können. +++ 15.26 Uhr: Bundesanwaltschaft spricht von “besonderer Bedeutung des Falls” +++Nach den tödlichen Schüssen in Halle in Sachsen-Anhalt hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen übernommen. Der Schritt sei wegen der “besonderen Bedeutung des Falls” erfolgt, sagte ein Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Es gehe hier um “die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland betreffende Gewaltdelikte”. Der Sprecher verwies auf die sogenannte evokative Zuständigkeit der Behörde, wenn “bestimmte schwere Straftaten wie zum Beispiel Mord, Totschlag, Geiselnahme, schwere Brandstiftung nach den Umständen bestimmt und geeignet sind, die äußere oder innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen”.+++ 15.23 Uhr: Stadtsprecher: Menschen in ganz Halle sollen in Gebäuden bleiben +++Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale sollen die Menschen im gesamten Stadtgebiet in Sicherheit in Gebäuden bleiben. Das sagte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur.+++ 15.22 Uhr: Auch Thüringer Polizei im Einsatz +++Nach den tödlichen Schüssen in Halle ist auch die Thüringer Polizei “verstärkt im Einsatz”, hieß es in einer am Mittag veröffentlichten Presseerklärung. Für Thüringen bestehe aber “nach bisherigen Kenntnissen keine konkrete Gefahr.”Die Polizei unterstütze “die Fahndungsmaßnahmen nach dem oder den flüchtigen Tätern. Hierzu stehen wir in engem Kontakt mit den Kollegen in Halle. Insbesondere Verkehrswege aus Richtung Halle nach Thüringen und Orte in der Nähe der Landesgrenze(n) werden verstärkt überwacht.” Die Landespolizeiinspektionen und die Autobahnpolizei hätten ihre Maßnahmen in eigener Zuständigkeit verstärkt, hieß es weiter. “Hier werden insbesondere jüdische Objekte intensiviert bestreift.” +++ 15.16 Uhr: Ministerpräsident Haseloff entsetzt über tödliche Schüsse in Halle +++Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff hat sich erschüttert über die tödlichen Schüsse in Halle gezeigt. “Ich bin entsetzt über diese verabscheuenswürdige Tat”, erklärte Haseloff am Mittwoch. Dadurch seien nicht nur Menschen zu Tode gekommen, die Tat sei “auch ein feiger Anschlag auf das friedliche Zusammenleben in unserem Land”. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.    Haseloff erreichte die Nachricht von der Tat bei einer Konferenz des Ausschusses der Regionen in Brüssel. Der Ministerpräsident wollte die Veranstaltung zum Strukturwandel in den Kohleregionen verlassen und am Abend wieder in Sachsen-Anhalt eintreffen.+++ 15.09 Uhr: Innenminister Stahlknecht unterbricht Urlaub +++Landesinnenminister Holger Stahlknecht (CDU) unterbricht wegen der Tat in Halle seinen Urlaub und kehrt nach Magdeburg zurück, wie ein Ministeriumssprecher sagte.+++ 15.05 Uhr: Bei Getöteten in Halle handelt es sich um einen Mann und eine Frau +++Bei den in Halle getöteten Menschen handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Das bestätigte am Mittwoch eine Polizeisprecherin. Der Mann sei in einem Imbiss erschossen worden, die Frau in der Humboldtstraße in der Nähe eines Friedhofs. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. +++ 15.00 Uhr: Bundesanwaltschaft ermittelt nach Schüssen in Halle +++Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe auf Anfrage mit. Zuerst hatte “Spiegel Online” berichtet.+++ 14.51 Uhr: Leipzig und Dresden verstärken Polizeischutz vor Synagogen  +++Nach den tödlichen Schüssen in Halle hat die Leipziger Polizei ihre Kräfte vor der Synagoge der benachbarten Stadt verschärft. Einer dpa-Reporterin zufolge stehen etwa fünf Polizisten vor dem Gebäude in der Innenstadt, davon sind mit Maschinenpistolen bewaffnet. Weitere Maßnahmen seien bislang noch nicht getroffen worden, so ein Sprecher. Man wolle das weitere Geschehen abwarten und dann entscheiden. Das für Mittwochabend vorgesehene Lichterfest anlässlich des 30. Jahrestages der friedlichen Revolution in Leipzig finde wie geplant statt. Auch vor der Synagoge in Dresden wurde nach Angaben der Polizei der Polizeischutz erhöht.+++ 14.40 Uhr: Bericht: GSG9 auf dem Weg nach Halle +++Wie die “Mitteldeutsche Zeitung” berichtet, wurde die Spezialeinheit der GSG9 nach Halle beordert. +++ 14.35 Uhr: Grünen-Politiker Özdemir: “Schreckliche Nachrichten aus Halle” +++Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat sich bestürzt über die tödlichen Schüsse von Halle/Saale geäußert. “Schreckliche Nachrichten aus Halle, heute am jüdischen Versöhnungstag Jom Kippur. Ich bin erschüttert & traurig”, twitterte der frühere Grünen-Chef am Mittwoch. Allen Verletzten und Angehörigen wünschte er viel Kraft und dankte den Einsatzkräften. Ein Opfer der Schüsse von Halle lag bedeckt auf einer Straße gegenüber einer Synagoge in der Innenstadt.+++ 14.34 Uhr: Innenministerium: “Keine seriösen Angaben” zur Motivlage +++ Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums äußerte sich ähnlich wie Sprecher Seibert: Zur Motivlage seien “derzeit keine seriöse Angaben” möglich.+++ 14.33 Uhr: Seibert: Bundesregierung entsetzt über tödliche Schüsse von Halle +++Die Bundesregierung hat sich bestürzt über die tödlichen Schüsse von Halle gezeigt. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach am Mittwoch von “schrecklichen Nachrichten”. Dass es zwei Tote gebe, sei “entsetzlich”. Er hoffe sehr, “dass die Polizei den Täter oder die Täter möglichst schnell fassen kann und kein weiterer Mensch in Gefahr kommt”. Es sei nun ganz wichtig, dass die Bevölkerung den Anweisungen der Polizei Folge leiste. Seibert betonte, dass er noch keine Informationen zu den möglichen Hintergründe hat.+++ 14.30 Uhr: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident verkürzt Aufenthalt in Brüssel +++Angesichts der Ereignisse in Halle will Sachsen-Anhalts Ministerpräsident seinen Aufenthalt in Brüssel verkürzen, berichtete die “Mitteldeutsche Zeitung” am Nachmittag. Sobald die Lage es zulasse, werde Reiner Haseloff Regierungschef noch am Mittwoch nach Halle kommen, sagte ein Regierungssprecher der MZ.+++ 14.28 Uhr: Stadt richtet Bürgertelefon ein +++Der Oberbürgermeister von Halle, Bernd Wiegand hat nach den tödlichen Schüssen in der Stadt einen Stab für Außergewöhnliche Ereignisse einberufen. Unter der Nummer 115 wurde ein Bürgertelefon geschaltet.+++ 14.26 Uhr: Warnung wegen Schusswaffengebrauchs in Landsberg +++Nach den Schüssen in Halle/Saale haben die Behörden auch eine Warnmeldung für Landsberg herausgegeben (mehr dazu lesen Sie auch weiter unten). Gewarnt wurde vor Schusswaffengebrauch. Menschen sollen Gebäude und Wohnungen nicht verlassen, hieß es in der offiziellen Information. Landsberg ist etwa 15 Kilometer von Halle/Saale entfernt. +++ 14.18 Uhr: Stadt spricht von “Amoklage” +++Die Stadt Halle/Saale spricht nach den tödlichen Schüssen von einer Amoklage. “Im Zusammenhang mit einer Amoklage hat Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse einberufen”, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Alle Rettungskräfte der Feuerwehr seien in Alarmbereitschaft versetzt worden.+++ 14.09 Uhr: Polizei nach tödlichen Schüssen: Bitte Spekulationen unterlassen +++Die Polizei in Sachsen hat nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale vor Spekulationen gewarnt. “Bitte unterlasst zu diesem Zeitpunkt Spekulationen. Die Polizei wird informieren, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Im Moment arbeiten alle Einsatzkräfte mit Hochdruck”, twitterte die Polizei Sachsen am Mittwoch.+++ 14.08 Uhr: Warnsystem Katwarn: “Gebäude und Wohnungen nicht verlassen” +++Auch das mobile Warn- und Informationssystem Katwarn hat sich mit einer “Gefahrendurchsage” an die Bevölkerung gewendet. “Gebäude und Wohnungen nicht verlassen. Von Fenster(n) und Türen fern bleiben!”, hieß es am Mittwochmittag auf der Website. Die Bürger sollten Rundfunk und Fernsehen einschalten und sich “über alle verfügbaren Medien” informieren. Weiter hieß es: “Suchen Sie sofort eine Deckung auf. Meiden Sie Glasflächen.”+++ 14.05 Uhr: Noch keine Angaben zum Motiv +++In einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv bestätigte eine Sprecher der Polizei die Festnahme eines Mannes. Dessen Identität sei noch nicht klar. Zu einem möglichen rassistischen oder antisemitischen Hintergrund der Tat am jüdischen Feiertag Jom Kippur in der Nähe der Synagoge von Halle konnte der Sprecher noch nichts sagen. Die sei Bestandteil der weiteren Ermittlungen.+++ 14.03 Uhr: Zeuge berichtet von Sturmgewehr +++Ein Zeuge berichtet im Fernsehsender n-tv, dass ein mit Sturmmaske und Helm bekleideter Mann mit einem Sturmgewehr in ein Dönerrestaurant geschossen habe. Polizisten vor dem Dönerladen, bei dem die Schüsse gefallen sein sollen
© Sebastian WillnowZuvor habe der Angreifer eine Art Sprengsatz geworfen, der aber an der Fassade abgeprallt und explodiert sei. In dem Dönerimbiss hätten sich insgesamt fünf bis sechs Gäste aufgehalten, sagte der Zeuge. Er selbst habe sich in der Toilette versteckt. +++ 13.49 Uhr: Polizei meldet erste Festnahme +++Die Polizei meldet, dass Beamte nach den tödlichen Schüssen in Halle eine Person festgenommen haben. Sie ging zuvor von mehreren Tätern aus und ruft weiterhin zur Wachsamkeit und Vorsicht auf.+++ 13.34 Uhr: Warnung vor “Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg” +++Das Lagezentrum der Landesregierung warnt vor einem “Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg” östlich von Halle. Anwohner wurden ebenfalls aufgefordert, Gebäude und Wohnungen nicht zu verlassen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.+++ 13.19 Uhr: Polizei fahndet offenbar nach mehreren Tätern +++Die Polizei fahndet nach mehreren Tätern. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Sie seien mit einem Auto auf der Flucht. Die Schüsse fielen offenbar in der Nähe der Synagoge und des Jüdischen Friedhofs in Halle (Saale). Zu den Hintergründen der tödlichen Attacke ist gleichwohl noch nichts bekannt. Die Warnung der Behörden an die Bevölkerung Halles, sich in Sicherheit zu bringen, hat weiterhin Bestand.+++ 13.22 Uhr: Zugverkehr in Halle eingestellt +++Wegen des laufenden Polizeieinsatzes ist der Zugverkehr am Hauptbahnhof von Halle (Saale) eingestellt worden. Das teilte die Deutsche Bahn bei Twitter mit. +++ 13.15 Uhr: Zwei Tote nach Schüssen auf offener Straße +++Die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf die Polizei, dass es mindestens zwei Todesopfer nach den Schüssen in Halle (Saale) gebe. Weitere Hintergründe sind derzeit noch nicht bekannt.+++ 12.57 Uhr: Polizei meldet mehrere Tote in Halle an der Saale – Täter auf der Flucht +++In Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem unbekannten und offenbar bewaffneten Täter. Nach ersten Erkenntnissen seien mehrere Menschen getötet worden. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben oder sich anderweitig in Sicherheit zu bringen.Laut “Mitteldeutsche Zeitung” befindet sich mindestens ein Tatort in der Humboldtstraße im Paulusviertel nördlich der Altstadt.



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Publish date : 2019-10-09 15:50:48

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