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News von heute: Japans Kaiser Naruhito verkündet Inthronisierung

News von heute: Japans Kaiser Naruhito verkündet Inthronisierung




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Japan: Kaiser Naruhito inthronisiert (6.33 Uhr)Berliner Senat bringt Mietendeckel auf den Weg (5.07 Uhr)Trudeaus Liberale verlieren absolute Mehrheit in Kanada (4.18 Uhr)Netanjahu scheitert mit Regierungsbildung in Israel (3.37 Uhr)Nordirland erlaubt Abtreibungen und Homo-Ehen (1.54 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 6.33 Uhr: Japan: Kaiser Naruhito offiziell inthronisiert +++Japans neuer Kaiser Naruhito hat im Beisein von rund 2000 Würdenträgern aus aller Welt in einer von uralten Traditionen geprägten Zeremonie seine Inthronisierung verkündet. Er versichere, im Einklang mit der Verfassung seine Verantwortung als Symbol des Staates und der Einheit des japanischen Volkes zu erfüllen, sagte der 59 Jahre alte Monarch von seinem 6,5 Meter hohen, überdachten Thron herab. Der Monarch trug dabei eine braun-orangene Robe in jahrhundertaltem Design. Die 30 Minute dauernde Zeremonie  namens “Sokuirei Seiden no gi” (Zeremonie zur Inthronisierung des Kaisers) entspricht den Krönungsfeierlichkeiten in anderen Ländern.+++ 6.04 Uhr: FDP kritisiert Agrarpolitik der Bundesregierung +++Vor den deutschlandweit geplanten Demonstrationen von Bauern hat die FDP die Agrarpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Die Proteste machten deutlich, dass die Politik von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) “einer ganzen Branche die Existenzgrundlage zu entziehen droht”, sagte der FDP-Agrarexperte Gero Hocker der Nachrichtenagentur AFP. Wenn bei Problemen “immer wieder pauschal Landwirte verantwortlich gemacht werden”, werde das weder der Umwelt noch dem Berufsstand gerecht.In mehreren deutschen Städten wollen am Dienstag Landwirte gegen ihrer Meinung nach zu harte Auflagen protestieren, unter anderem gegen das Agrarpaket der Regierung und strengere Düngeregeln. Den Bauern geht es außerdem um mehr Anerkennung für ihren Berufsstand.+++ 6.03 Uhr: Chiles Staatschef ruft zu Dialog auf +++Chiles Präsident Sebastián Piñera hat die Opposition aufgerufen, gemeinsam mit der Regierung Lösungen für die soziale Krise im Land zu finden. “Wir arbeiten an einem Rekonstruktionsplan”, sagte Piñera am Montagabend (Ortszeit). Ziel sei unter anderem eine Anhebung der Renten, eine Senkung der Medikamentenpreise und eine bessere Regelung der Strompreise. Lediglich die Kommunistische Partei wurde von dem für Dienstag angesetzten Dialog ausgeschlossen.+++ 5.07 Uhr: Berlin: Senat bringt Mietendeckel auf den Weg +++Nach monatelangen Diskussionen will der Berliner Senat am Dienstag einen bundesweit einmaligen Mietendeckel auf den Weg bringen. Weil die Wohnkosten in der Hauptstadt in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind, will Rot-Rot-Grün die Mieten für fünf Jahre einfrieren. Das soll für 1,5 Millionen Wohnungen gelten, die vor dem Jahr 2014 gebaut wurden.Hinzu kommen Obergrenzen von maximal 9,80 Euro Kaltmiete je Quadratmeter, die sich nach Baujahr und Ausstattung der Wohnung richten und bei Neuvermietungen nicht überschritten werden dürfen. Bestandsmieten dürfen in Zukunft um nicht mehr als 20 Prozent über den Obergrenzen liegen. Andernfalls sollen Mieter eine Absenkung auf diese Schwelle fordern können.+++ 4.46 Uhr: Bolivien: Oppositionskandidat prangert Wahlbetrug an +++Bei der Präsidentschaftswahl in Bolivien hat Oppositionskandidat Carlos Mesa Wahlbetrug angeprangert. Er werde das Ergebnis nicht anerkennen, sagte der Herausforderer von Staatschef Evo Morales am Montag (Ortszeit). Zuvor hatten Teilergebnisse daraufhin hingedeutet, dass Morales die Wahl doch in der ersten Runde gewinnen könnte – und damit nicht in die Stichwahl muss.+++ 4.18 Uhr: Kanada: Trudeaus Liberale verlieren absolute Mehrheit +++Die Liberalen von Premierminister Justin Trudeau sind bei der Parlamentswahl in Kanada erneut stärkste Kraft geworden. Die Partei werde die meisten Sitze im Parlament bekommen, prognostizierte der öffentliche TV-Sender CBC am Montag (Ortszeit). Ob es wie 2015 für eine absolute Mehrheit reicht, war zunächst jedoch noch nicht klar. Falls es nur für eine Minderheitsregierung reichen sollte, brauchen die Liberalen die Duldung durch kleinere Parteien.+++ 3.37 Uhr: Israel: Netanjahu scheitert mit Regierungsbildung +++Nach dem Scheitern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit der Bildung einer neuen Regierung ist jetzt sein Rivale Benny Gantz am Zug. Präsident Reuven Rivlin kündigte noch am Abend nach Medienberichten an, dass er nunmehr das Mandat an den früheren Militärchef Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß weitergeben wolle. Nach Medienberichten könnte das schon am Dienstag geschehen.Netanjahus Herausforderer hat dann vier Wochen Zeit für die schwierige Mission, eine Koalition zu bilden. Sollte auch er keine Koalition mit Mehrheit auf die Beine stellen können, steht es jedem Abgeordneten frei, 61 Knesset-Kollegen für eine Koalition zu suchen. Scheitert auch dies innerhalb von 21 Tagen, droht Israel eine dritte Parlamentswahl innerhalb eines Jahres.+++ 1.54 Uhr: Nordirland erlaubt Abtreibungen und Homo-Ehen +++In Nordirland sind künftig Abtreibungen und Homo-Ehen erlaubt. Ein entsprechender Beschluss des britischen Unterhauses trat um Mitternacht in der Provinz in Kraft. Damit werden die bereits im England, Wales und Schottland geltenden Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch und zur gleichgeschlechtlichen Ehe auf Nordirland ausgeweitet.Das britische Unterhaus hatte das im Juli beschlossen und dem nordirischen Parlament Zeit bis zum gestrigen Montag gegeben, Änderungen vorzunehmen. Die britische Provinz hat seit Januar 2017 keine eigene Regierung und wird geschäftsführend von London aus regiert. Das nordirische Parlament in Belfast kam am Montag zwar kurzzeitig zusammen, konnte sich aber nicht auf eine Regierungsbildung und Änderungen an den in Westminster beschlossenen Texten einigen.+++ 0.53 Uhr: Facebook verschärft Vorgehen gegen Manipulation +++Vor den US-Wahlen 2020 verschärft das Online-Netzwerk Facebook seine Sicherheitsmaßnahmen gegen mögliche ausländische Manipulation. So sollen Nachrichten von staatlich kontrollierten Medien eigens als solche gekennzeichnet werden, wie Facebook am Montag mitteilte. Für staatlich kontrollierte Medien müsse mehr “Transparenz” gelten, weil sie Meinungen beeinflussen könnten wie andere Medienorganisationen und zugleich die “strategische Unterstützung eines Staates” hätten.Facebook will auch stärker gegen die Verbreitung von Falschnachrichten vorgehen. So soll bei der Bilderplattform Instagram ein Pop-Up erscheinen, wenn eine Nachricht geteilt werden soll, die von unabhängigen Faktenprüfern als falsch eingestuft wurde. Seit der US-Präsidentschaftswahl 2016 stehen die Online-Netzwerke unter verstärktem Druck: Die US-Behörden gehen davon aus, dass Russland eine koordinierte Manipulationskampagne zur Beeinflussung der Wahl führte – auch über die sozialen Netzwerke.+++ 0.24 Uhr: US-Demokraten fordern Untersuchung “verdächtiger” Wertpapiergeschäfte +++Im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften kurz vor wichtigen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben demokratische Senatoren eine Untersuchung wegen möglichen Insiderhandels gefordert. In einem Brief an Justizminister Bill Barr, die Bundespolizei FBI und die Börsenaufsicht verwiesen 14 Senatoren am Montag auf Medienberichte über “verdächtige” Wertpapiergeschäfte. Akteure hätten womöglich über Regierungsquellen Zugang zu nicht öffentlichen, marktbewegenden Informationen und dadurch einen “unfairen” Handelsvorteil.Das Magazin “Vanity Fair” hatte vergangene Woche einen Artikel über verdächtige Wertpapiergeschäfte im elektronischen Handel veröffentlicht. Demnach kaufte oder verkaufte jemand kurz vor wichtigen Ankündigungen von Präsident Trump etwa zum Handelskonflikt mit China große Mengen sogenannter E-Minis im Aktienindex S&P 500. Dabei wurden teilweise gigantische Gewinne von bis zu einer Milliarde Dollar erzielt.



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Publish date : 2019-10-22 04:57:57

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