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News von heute: Hochbegabter neunjähriger Laurent stoppt Studium nach Streit

News von heute: Mörder von 15-jähriger Mia aus Kandel tot




VideoDie wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:ARD-Chef befürchtet “Umverteilung” an ZDF und Deutschlandradio (19.28 Uhr)Nobelpreisverleihung in Stockholm – Umstrittener Handke ausgezeichnet (18 Uhr)Hochbegabter Neunjähriger stoppt Studium (16.24 Uhr)Berlin erklärt die “Klimanotlage” (14.37 Uhr)Roxette-Sängerin Marie Fredriksson ist tot (13.01 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker:+++ 20.11 Uhr: Bill Cosby verliert Berufungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs +++Der frühere Fernsehstar Bill Cosby hat das Berufungsverfahren zu seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs verloren. Ein Berufungsgericht im Bundesstaat Pennsylvania bestätigte das Urteil erster Instanz und hielt an der dreieinhalbjährigen Haftstrafe gegen den Schauspieler fest. Cosby war 2018 schuldig gesprochen worden, eine Frau im Jahr 2004 sexuell missbraucht zu haben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 82-Jährige sein Opfer Andrea Constand in seinem Haus in Philadelphia unter Drogen gesetzt und sich an ihr vergangen hatte.+++ 19.28 Uhr: ARD-Chef befürchtet “Umverteilung” an ZDF und Deutschlandradio +++Die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags droht aus Sicht der ARD “eine nicht unbedeutende Umverteilung von der ARD zum ZDF und Deutschlandradio” mit sich zu bringen. Das sagte der Vorsitzende der Senderkette, Ulrich Wilhelm, in einem Interview der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Mittwoch). Er könne einen solchen Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) “nicht nachvollziehen”, sagte Wilhelm. “Damit würden die nationalen Angebote zulasten der regionalen gestärkt. Wir brauchen aber beides. Außerdem steigen die Kosten im Medienbereich allgemein, zum Beispiel bei den Programmrechten. Beitragsanpassungen, die nun unterhalb der Inflation bleiben, verringern unseren Spielraum, der Gesellschaft wichtige Dienste anzubieten.” Unlängst hatte die KEF in einem noch vorläufigen Entwurf eine Anhebung pro Haushalt von derzeit 17,50 Euro auf 18,36 Euro monatlich vorgeschlagen – die endgültige Empfehlung der Kommission wird für Anfang 2020 erwartet. Die KEF erstellt ihren Bericht auf Grundlage des Finanzbedarfs, den die öffentlich-rechtlichen Sender bei der Kommission anmelden. Diese prüft, ob der Bedarf im Einklang mit Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ermittelt worden ist. So ist es im Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag festgehalten. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist der Rundfunkbeitrag die Haupteinnahmequelle. Die nächste Beitragsperiode dauert von 2021 bis 2024.+++ 18.59 Uhr: Lufthansa-Maschine kehrt vorsorglich um +++Eine mit 202 Passagieren besetzte Lufthansa-Maschine ist auf ihrem Weg von Frankfurt nach New York wegen eines Hydraulikproblems am Fahrwerk vorsorglich umgekehrt. Die Maschine des Typs A340 sei am frühen Morgen sicher am Flughafen Köln/Bonn gelandet, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Nach ihren Worten hatte sich der Pilot nach vier Flugstunden vorsorglich zu der Umkehr entschieden, nachdem das technische Problem festgestellt worden war. Eine Luftnotlage habe nicht vorgelegen. “Das Fahrwerk konnte vor der Landung ausgefahren werden”, sagte die Sprecherin, die Landung am Flughafen Köln/Bonn sei problemlos verlaufen. Dorthin habe der Pilot die Maschine wegen des Nachtflugverbots in Frankfurt gesteuert. “Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Passagiere”, sagte die Sprecherin, alle Fluggäste hätten die Maschine normal verlassen können. Nach der Landung seien sie wieder nach Frankfurt gebracht, betreut und zunächst untergebracht worden. Ihre Flüge wurden nach Angaben der Sprecherin umgebucht, am Dienstag hätten sie ihre Reise erneut antreten können. Zuvor hatte die “Bild”-Zeitung über den Vorfall berichtet.+++ 18.45 Uhr: Schulze bekräftigt in Madrid Ehrgeiz beim Klimaschutz +++Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat bei der UN-Klimakonferenz bekräftigt, dass Deutschland für eine ehrgeizige Klimapolitik eintritt. “Größerer Ehrgeiz ist unser gemeinsames Ziel”, sagte die Ministerin, als sie in Madrid mit acht weiteren Regierungsvertretern anderer Länder der sogenannten High Ambition Coalition vor die Presse trat. “Es ist höchste Zeit zu handeln. Business as usual ist nicht mehr hinnehmbar.”    Schulze wies darauf hin, dass sie kein Bekenntnis zu einem höheren nationalen Klimaschutzziel unterschreiben könne. Dieses sogenannte NDC zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens lege nicht Deutschland, sondern die Europäische Union als Ganzes vor. Sie verspreche aber, “dass ich alles tun werde, was ich kann, um ein neues stärkeres europäisches NDC im nächsten Jahr zu unterstützen”. Die EU müsse im Klimaschutz durch ihr “Beispiel führen”.+++ 18 Uhr: Nobelpreisverleihung in Stockholm – Umstrittener Handke ausgezeichnet +++Begleitet von Protesten gegen den österreichischen Preisträger Peter Handke sind in Stockholm die diesjährigen wissenschaftlichen und literarischen Nobelpreise verliehen worden. Zwölf Wissenschaftler sowie die beiden Schriftsteller Olga Tokarczuk und Handke wurden bei einer feierlichen Zeremonie im Stockholmer Konzerthaus mit den begehrten Nobelmedaillen ausgezeichnet. Paid Stern Klassiker Gespräch Grüner-Handke 12.45Nachdem der Literaturnobelpreis 2018 wegen eines Skandals ausgefallen war, hatte die Schwedische Akademie diesmal gleich zwei Preisträger verkündet: Die Polin Tokarczuk erhielt nachträglich den Nobelpreis für das Jahr 2018, Handke für 2019. Während Tokarczuks Auszeichnung allgemein gelobt wurde, löste der Preis für Handke eine heftige Debatte aus. Der Schriftsteller hatte sich im Jugoslawien-Konflikt stark mit Serbien solidarisiert und nach Ansicht von Kritikern die von Serben begangenen Kriegsverbrechen bagatellisiert oder geleugnet. 2006 hielt er bei der Beerdigung des sechs Jahre zuvor gestürzten serbischen Führers Slobodan Milosevic eine Rede. +++ 17.50 Uhr: Bangladesch beginnt mit Umzäunung von Rohingya-Flüchtlingslagern +++Bangladeschs Armee hat damit begonnen, die von hunderttausenden Rohingya-Flüchtlingen bewohnten Lager zu umzäunen. Militärangehörige errichteten Pfeiler für Stacheldrahtzäune um ein großes Lager in Balukhali im südöstlichen Grenzbezirk Cox’s Bazar, wie ein AFP-Korrespondent beobachtete. Der bangladeschische Flüchtlingskommissar Mahhbub Alam Talukder bestätigte, dass mit dem Bau von Zäunen begonnen wurde, machte aber keine weiteren Angaben.10: Aung San Suu Kyi verfolgt VölkermordKlage gegen Myanmar – 858f64c5c2634585In Bangladesch wächst die Frustration über die Aufnahme der Flüchtlinge. In den Lagern leben fast eine Million Mitglieder der im Nachbarland Myanmar verfolgten muslimischen Rohingya-Minderheit. Rund 750.000 Rohingya waren im August 2017 vor einer myanmarischen Militäroffensive geflohen und leben seitdem im mehrheitlich muslimischen Bangladesch.+++ 17.24 Uhr: Ex-Stasi-Spitzel will Geschäftsführer der Linken in Thüringen werden +++Der ehemalige Stasi-Spitzel Mathias Günther kandidiert um den Posten des Landesgeschäftsführers der Linken in Thüringen. Auf seinem Parteitag am kommenden Wochenende muss die Linke in Thüringen somit eine brisante Personalentscheidung fällen. Zuerst hatte die “Bild”-Zeitung über die Personalie berichtet.In seinem Bewerbungsschreiben gibt der 57 Jahre alte Günther eine “offizielle und inoffizielle Zusammenarbeit mit der Abteilung 2000 des MfS” (Ministerium für Staatssicherheit) an. Günther gehe seit Jahren offen mit seiner Vergangenheit und seiner Stasi-Tätigkeit um und habe sich deshalb etwa ein Jahrzehnt lang nicht für ein öffentliches Amt beworben, sagte ein Sprecher der Linken auf dpa-Anfrage.+++ 17.06 Uhr: Rechnungshof wirft Regierung Missmanagement in Vielzahl von Fällen vor +++Toilettenhäuser für mehr als 80.000 Euro pro Kabine, ein Schützenpanzer ohne Gefechtssimulator, fehlende Aufsicht des Staatskonzerns Deutsche Bahn oder Mängel bei Grenzkontrollen: Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung in einer Vielzahl von Fällen Missmanagement vor. Er veröffentlichte am Dienstag seine jährlichen “Bemerkungen” zur Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes. In dem Bericht listet der Rechnungshof auf knapp 300 Seiten das Ergebnis von 28 Überprüfungen auf.+++ 17.03 Uhr: Erneut zehntausende Franzosen gegen Rentenreform auf der Straße +++Im Streit um die Rentenreform in Frankreich haben die Gewerkschaften den Druck auf die Regierung erhöht: Einen Tag vor der Vorstellung der Pläne durch die Regierung am Mittwoch gingen landesweit zehntausende Menschen gegen befürchtete Einschnitte auf die Straße. Der sechste Streik-Tag in Folge sorgte zugleich für starke Einschränkungen im Zug- und Flugverkehr.+++ 16.46 Uhr: Scheuer will Flughäfen besser vor Drohnen schützen +++Das Bundesverkehrsministerium will deutsche Flughäfen besser vor illegal eingesetzten Drohnen schützen. Dazu wird die Entwicklung eines entsprechenden Abwehrsystems unterstützt, wie das Ministerium mitteilte. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet. Am Hamburger Flughafen soll getestet werden, wie eindringende Drohnen aufgespürt, identifiziert und notfalls abgefangen werden können, damit der Flugverkehr nicht gestört wird. Das Abwehrsystem hat den Namen “Falke”. Es wird vom Verkehrsministerium mit 2,1 Millionen Euro gefördert.Athena Laser-Kanone_13.30Uhr+++ 16.45 Uhr: Frankfurt am Main muss vorerst keine Dieselfahrverbote anordnen +++Die Stadt Frankfurt am Main muss vorerst noch keine Diesel-Fahrverbote anordnen. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel in zweiter Instanz in einem Rechtsstreit zwischen der Stadt, dem Land Hessen sowie der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Demnach sind zunächst noch genauere Abklärungen und Analysen zu den Auswirkungen vorzunehmen, bevor ein Gericht ein Einführungsdatum festsetzen kann. (Az. 9 A 2691/18)+++ 16.41 Uhr: Regierungskreise: Kein russisches Auslieferungsersuchen zu Georgier +++Russland hat Deutschland nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen nicht um die Auslieferung des späteren Mordopfers vom Kleinen Tiergarten in Berlin gebeten. Derartige russische Ersuchen seien der Bundesregierung nicht bekannt, heißt es dort. Der Mann ist den deutschen Behörden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unter drei verschiedenen Identitäten bekannt.Der Georgier war im August im Kleinen Tiergarten erschossen worden, der inhaftierte Tatverdächtige mit russischem Pass schweigt zu den Vorwürfen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den deutschen Behörden bei einer Pressekonferenz zum Ukraine-Gipfel in Paris vorgeworfen, den “Verbrecher und Mörder” trotz entsprechender Gesuche nicht ausgeliefert zu haben.+++ 16.38 Uhr: Nobelpreisverleihung in Stockholm begonnen +++In der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat die feierliche Verleihung der wissenschaftlichen und literarischen Nobelpreise begonnen. Zwölf Wissenschaftler sowie die beiden Schriftsteller Olga Tokarczuk und Peter Handke sollten am späten Nachmittag im Konzerthaus der schwedischen Hauptstadt ihre Nobelmedaillen und -diplome erhalten. Gegen Handke, dessen Haltung zum Jugoslawien-Konflikt eine heftige Debatte ausgelöst hatte, war am Abend in der Nähe der Veranstaltung ein größerer Protest geplant, zu dem die Organisatoren Hunderte Teilnehmer erwarteten.10-Friedensnobelpreisvergabe an Abiy Ahmed-6114591379001+++ 16.29 Uhr: Tausende protestieren gegen Wahl in Algerien +++Zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl im flächenmäßig größten afrikanischen Land sind Tausende Algerier auf die Straße gegangen, um gegen den geplanten Urnengang zu protestieren. Die Demonstranten forderten am Dienstag in der Hauptstadt Algier den Boykott der für Donnerstag geplanten Wahlen, weil sie die Wahl für staatlich gelenkt halten.Der neunjährige Laurent Simons in der Technischen Universität Eindhoven. Nach dem Streit mit der Uni ist noch nicht entscheiden, wo der Junge sein Studium fortsetzen soll.
© Annette Birschel+++ 16.24 Uhr: Hochbegabter Laurent (9) stoppt Studium in den Niederlanden +++”Wunderkind” Laurent Simons (9) hat sein Studium an der niederländischen Universität TU-Eindhoven nach einem Streit gestoppt. Die Eltern des belgisch-niederländischen Jungen hätten das entschieden, teilte der Vater Alexander Simons in Amsterdam mit. Laurent ist hochbegabt und hatte erst im Alter von acht Jahren sein Abitur gemacht. Er stand kurz vor dem Bachelor-Abschluss in Elektro-Technik in Eindhoven.Nach Angaben der Universitätsleitung wollten die Eltern, dass ihr Sohn vor seinem 10. Geburtstag Ende Dezember Examen machte. Das sei aber nicht möglich, erklärte die Universität. Laurent hätte noch einige Prüfungen ablegen  müssen. Nach dem Zeitplan der Universität sollte Laurent Mitte 2020 sein Diplom bekommen.Nach Angaben der Eltern gibt es Angebote von anderen Spitzenuniversitäten. Sie fürchten, dass die TU Eindhoven Laurent ohne Grund länger festhalten wolle. Das weist die Uni zurück.+++ 15.52 Uhr: Putin fordert Sicherheitsgarantien für Separatisten in Ostukraine +++Nach dem Ukraine-Gipfel in Paris dringt Kremlchef Wladimir Putin auf eine Amnestie für die Separatisten im umkämpften Osten des Landes. Wenn Kiew die Kontrolle über die Grenze übernimmt, ohne den Bewohnern Sicherheitsgarantien zu gewähren, könnte es ein “zweites Srebrenica” geben, sagte der russische Präsident in Moskau der Agentur Tass zufolge. Er spielte damit auf den Völkermord in Bosnien an. 1995 hatten bosnische Serben beim Massaker in der Stadt im Osten des Landes Tausende bosnische Muslime getötet.”Das Amnestiegesetz wurde noch nicht verabschiedet”, sagte Putin. Darauf habe man sich schon 2015 bei den Verhandlungen über einen Friedensplan verständigt. Bei dem Treffen am Montag in Paris mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde unter anderem bekräftigt, dass die umkämpften russischsprachigen Gebiete Luhansk und Donezk künftig einen Sonderstatus erhalten sollen. “Wir haben gesehen, wie Präsident Selenskyj eine Diskussion mit Nationalisten führt. Es ist nicht klar, wer dort stärker ist”, meinte Putin.+++ 15.39 Uhr: Eklat bei EU-Treffen: Ungar twittert aus nicht-öffentlicher Sitzung +++Der ungarische Regierungssprecher Zoltan Kovacs hat bei einem EU-Ministertreffen in Brüssel für einen Eklat gesorgt. Der Vertraute von Ministerpräsident Viktor Orban veröffentlichte am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter Kommentare zu Positionen anderer EU-Mitgliedstaaten, obwohl die Sitzung als nicht-öffentlich eingestuft war. Mehrere Delegationen beschwerten sich daraufhin beim Vorsitz, der nach einer juristischen Prüfung eine Rüge gegen Ungarn aussprach und eine schriftliche Stellungnahme anforderte, wie Diplomaten berichteten.+++ 15.21 Uhr: Aung San Suu Kyi hört Völkermord-Klage gegen Myanmar vor UN-Gericht +++Im Beisein der Friedensnobelpreisträgerin und Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat vor dem Internationalen Gerichtshof ein Völkermord-Verfahren gegen ihr Land Myanmar begonnen. Gambia beschuldigte Myanmar des Völkermordes an der muslimischen Minderheit der Rohingya und forderte Sofortmaßnahmen gegen das Land. Äußerlich unbewegt verfolgte die Regierungsschefin in der ersten Reihe des Gerichts im Den Haager Friedenspalast die Anschuldigungen. San Suu Kyi soll sich am Mittwoch zu den Vorwürfen äußern und ihr Land verteidigen.Er stand 30 Minuten vorher selbst am Krater: Amerikaner filmt Vulkanausbruch 12.15+++ 15.15 Uhr: Polizei in Neuseeland leitet nach Vulkanausbruch Ermittlungen ein +++Nach dem Vulkanausbruch in Neuseeland mit vermutlich 14 Toten hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet. Dabei gehe es zunächst um die “Umstände” des Unglücks, erklärte die Polizei. Um strafrechtliche Ermittlungen handele es sich vorerst nicht. Nach der Katastrophe war in Neuseeland Kritik an den Bootsausflügen auf die Vulkaninsel laut geworden  – zumal die Warnstufe in der vergangenen Woche angehoben worden war.+++ 15.08 Uhr: Kartellbehörden: Investor KKR darf Springer-Aktienpaket übernehmen +++Dem Einstieg des Finanzinvestors KKR beim Medienkonzern Axel Springer steht nichts mehr im Wege. Die letzte Freigabe der Kartellbehörden sei erteilt worden. Damit dürfe das Übernahmeangebot vollzogen werden, teilte Axel Springer in Berlin mit. Die Abwicklung erfolge innerhalb der kommenden zehn Bankarbeitstage, das heißt bis zum 27. Dezember 2019. Mit ihrem Übernahmeangebot habe sich KKR 44,28 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte der Axel Springer SE gesichert.+++ 14:37 Uhr: Berlin erklärt als erstes Bundesland die “Klimanotlage” +++Der Berliner Senat hat für die Hauptstadt die “Klimanotlage” erklärt. Der entsprechende Beschluss für zusätzliche Anstrengungen zugunsten des Klimaschutzes fiel, nachdem das Thema in der Woche zuvor wegen noch offener Fragen verschoben worden war. “Wir haben festgehalten, dass wir über unsere bisherigen Ziele, den CO2-Ausstoß um 85 Prozent zu senken, gemessen an 1990, hinausgehen wollen”, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) im Anschluss an die Senatssitzung. “Wir wollen deutlich mehr noch erreichen als diese 85 Prozent.”06-Greta Thunberg mit ernüchterndem Fazit in Madrid-6113746636001In dem Senatsbeschluss findet sich jedoch keine konkrete Prozentzahl. Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne), die die Vorlage lieferte, wollte den Wert auf mindestens 95 Prozent “noch vor 2050” verschärfen, konnte sich damit aber in der rot-rot-grünen Regierungskoalition nicht durchsetzen.Berlin folgt mit seiner Entscheidung zahlreichen Kommunen weltweit, darunter rund 50 in Deutschland, die bereits einen “Klimanotstand” erklärt hatten. Der Senat lehnt den Begriff allerdings ab, da dieser mit der Notstandsgesetzgebung in der Weimarer Republik und dem Entzug demokratischer Rechte verbunden werde, erklärte Müller. Christmas Sweater_15.30Uhr+++ 14.06 Uhr: Bericht: Walmart verbannt koksenden Weihnachtsmann von Internetseite +++Hässliche Weihnachtspullis liegen im Trend – einer war jetzt aber so geschmacklos, dass der Supermarktriese Walmart sich entschuldigte. Denn ein Anbieter auf der kanadischen Walmart-Internetseite hat es etwas übertrieben und unter anderem einen Pullover zum Verkauf angeboten, bei dem offenbar ein Weihnachtsmann beim Koksen zu sehen ist, wie der kanadische TV-Sender “Global News” berichtete. Seine Pupillen scheinen geweitet und er hat ein angedeutetes Röhrchen in der Hand, vor ihm auf einem Tisch sind drei Reihen mit weißem Pulver.Die Beschreibung unter dem mittlerweile entfernten Angebot ließ dabei keine Zweifel, was auf dem Kleidungsstück zu sehen ist: “Wir wissen alle wie Schnee funktioniert. Er ist weiß, pudrig und der beste Schnee kommt direkt aus Südamerika”, hieß es da laut “Global News”. Motive auf anderen Pullovern zeigten demnach unter anderem zweideutige sexuelle Motive. Gegenüber dem Sender teilte Walmart mit: “Diese Pullover, verkauft von einer Drittpartei auf Walmart.ca, repräsentieren nicht die Werte von Walmart und für sie ist kein Platz auf unserer Webseite”.+++ 13.43 Uhr: Finnland bekommt weltweit jüngste Ministerpräsidentin +++Die 34 Jahre alte Sozialdemokratin Sanna Marin wird neue Ministerpräsidentin Finnlands. Das Parlament in Helsinki stimmte mit 99 zu 70 Stimmen für sie als neue Regierungschefin. Damit wird Marin Nachfolgerin des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Antti Rinne. Noch am Nachmittag sollten sie und ihr Kabinett von Präsident Sauli Niinistö im Amt vereidigt werden.Die 34 Jahre alte Sozialdemokratin Sanna Marin wird neue Ministerpräsidentin Finnlands und damit weltweit die jüngste Regierungschefin
© Heikki Saukkomaa / Lehtikuva+++ 13.28 Uhr: Arbeitsloser muss während Weiterbildung nicht jeden Job annehmen +++Arbeitslose müssen während einer Weiterbildung nicht jedes Stellenangebot annehmen. Deshalb müssen sie auch nicht schnell erreichbar sein, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied. Danach darf die Bundesagentur für Arbeit einem Arbeitslosen, der die Arbeitsagentur nicht über einen Umzug informierte, nicht die Leistungen streichen. (Az: B 11 AL 4/19 R) +++ 13.01 Uhr: Roxette-Sängerin Marie Fredriksson ist tot +++Marie Fredriksson, die Sängerin des schwedischen Popduos Roxette, ist tot. Sie verstarb im Alter von 61 Jahren, teilte die Managerin der Band in einer Pressemitteilung mit. “Mit großer Trauer müssen wir mitteilen, dass eine unserer größten und beliebtesten Künstlerinnen weg ist”, schrieb Marie Dimberg.Bei Frederiksson wurde 2002 ein Hirntumor diagnostiziert, nach ihrer Behandlung kehrte sie 2009 mit Roxette zurück auf die Bühne. Eine geplante Tour musste 2016 wegen des Gesundheitszustandes der Sängerin abgesagt werden. Ihr Bandkollege Per Gessle äußerte sich tief betroffen zu dem Tod: “Danke, Marie, danke für alles. Du warst eine hervorragende Musikerin, eine Meisterin der Stimme, eine großartige Performerin”, erklärte er in der Mitteilung. “Ich bin stolz, geehrt und glücklich, dass ich so viel Zeit, Talent, Wärme, Großzügigkeit und Sinn für Humor mit dir teilen konnte.” Gessle und Frederiksson gründeten das Pop-Duo Roxette 1986. Mit “The Look” schafften die beiden 1989 den Durchbruch.  “Joyride”, “Listen To Your Heart”, “How Do You Do” oder die Ballade “It Must Have Been Love” gehören zu den großen Hits der 80er und 90er.  Fotostrecke: Verstorbene Promis 2019_11.00
Frederiksson und Gessle feierten mit Roxette vor allem in den 1980er und 1990er Jahren Welterfolge. Zu ihren Hits gehören unter anderem “It Must Have Been Love”, “The Look”, “Listen To Your Heart”, “Joyride” und “Sleeping in My Car”. Die Musikerin hinterlässt einen Ehemann und zwei Kinder.+++ 12.47 Uhr: Separatisten in Ostukraine wollen Pariser Gipfelbeschlüsse umsetzen +++Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine haben ihre Bereitschaft zur Umsetzung der Beschlüsse des Ukraine-Gipfels in Paris signalisiert. Der vereinbarte Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Donezk könne bis Ende des Jahres durchgezogen werden, sagte die Ombudsfrau Darja Morosowa örtlichen Medien zufolge am Dienstag im Gebiet der prorussischen Separatisten.+++ 12.19 Uhr: Lehrerin verliert wegen Dschungelcamp-Reise ihren Beamtenstatus +++Wegen ihrer Dschungelcamp-Reise nach Australien verliert die Mutter der Show-Teilnehmerin Nathalie Volk (22) ihren Beamtenstatus. Das hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in letzter Instanz rechtskräftig entschieden. Die Lehrerin hatte ihre Tochter 2016 zum RTL-Dreh begleitet und sich dafür eine Krankschreibung geholt. Im Strafverfahren wurde sie dafür bereits rechtskräftig verurteilt. Am Dienstag ging es im Disziplinarverfahren um die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis. Die Frau hatte Berufung gegen eine entsprechende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Lüneburg eingelegt.Putin Bandit Ulraine Pressekonferenz 11.45+++ 12.19 Uhr: Moskauer Ex-Bürgermeister Juri Luschkow in München gestorben +++Juri Luschkow, eines der bekanntesten Gesichter Russlands und lange ein politisches Schwergewicht als Bürgermeister Moskaus, ist im Alter von 83 Jahren in München gestorben. Das teilte die russische Botschaft in Berlin auf ihrer Webseite mit. Demnach starb Luschkow in einer Klinik. Seinen Angehörigen werde geholfen, den Leichnam nach Moskau zu überführen, hieß es in der Mitteilung. Medien in Moskau berichteten, dass Luschkow zu einer Routineoperation in München gewesen und dort gestorben sei.+++ 12.01 Uhr: Vermieter wegen Diskriminierung von Wohnungsinteressenten aus Afrika verurteilt +++Wegen Diskriminierung eines aus Afrika stammenden Interessenten muss ein Wohnungsvermieter aus dem bayerischen Augsburg diesem 1000 Euro Entschädigung zahlen. Das entschied das Amtsgericht der Stadt nach eigenen Angaben. Der Vermieter gab demnach ein Zeitungsinserat auf, derzufolge er nur an “Deutsche” vermieten wolle. Anrufe des Bewerbers waren erfolglos, obwohl die Wohnung noch frei war. (Az. 20 C 2566/19)Der in München lebende und aus Burkina Faso stammende Bewerber klagte deshalb in einem Zivilverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Gleichbehandlungsgesetz. Das Amtsgericht gab ihm Recht.+++ 11.36 Uhr: Kanada verklagt Volkswagen im Abgasskandal +++Vier Jahre nach Bekanntwerden des VW-Abgasskandals strebt der Konzern in Kanada einen Vergleich an. Am Freitag sei eine Anhörung vor einem Gericht in Toronto geplant, in der das kanadische Umweltministerium und Volkswagen eine “Vergleichslösung” vorlegen und die Zustimmung dafür einholen wollen, wie der Autobauer mitteilte. Die Einzelheiten dieser Vergleichslösung würden in der Sitzung vorgestellt.Die kanadische Regierung hatte am Montag mitgeteilt, sie habe Klage gegen Volkswagen in 60 Punkten eingereicht. Sie wirft dem Autobauer demnach vor allem die gezielte Einfuhr von Autos vor, die nicht den kanadischen Umweltschutzgesetzen entsprechen, sowie gezielte Desinformation. Demnach geht es um die Einfuhr von 128.000 Autos von Januar 2008 bis Dezember 2015.+++ 11.26 Uhr: Polizei: Verdächtiger nimmt sich nach Angriff in Tschechien das Leben +++Nach dem bewaffneten Angriff in einem Krankenhaus in Tschechien hat sich der mutmaßliche Schütze offenbar das Leben genommen. “Wir haben den Schützen gefunden”, teilte die Polizei nach einer mehrstündigen Fahndung mit. “Der 42-jährige Mann hat sich selbst in den Kopf geschossen, bevor die Polizei etwas unternehmen konnte. Er ist tot.”Ein Angreifer hatte am Dienstagmorgen in einem Krankenhaus in Ostrava im Osten des Landes sechs Menschen getötet. Vier Menschen waren sofort tot, zwei weitere erlagen nach Angaben von Ministerpräsident Andrej Babis kurz darauf ihren schweren Verletzungen.Der mutmaßliche Schütze konnte zunächst fliehen. Die Polizei veröffentlichte im Onlinedienst Twitter ein Foto des Verdächtigen. Darauf war ein Mann mit dunklem Haar und einer roten Jacke zu sehen. Ostrava liegt rund 300 Kilometer östlich von Prag, unweit der Grenze zu Polen. Die Stadt ist wichtig für die Stahlindustrie des Landes.+++ 11.12 Uhr: Australische Millionenstadt Sydney versinkt in immer dichterem Rauch +++ Touristen mit Atemschutzmasken, schrillende Rauchmelder und ein kaum noch sichtbares Opernhaus: Die australische Millionenstadt Sydney ist wegen der verheerenden Buschbrände im Osten Australiens in immer dichteren Rauschschwaden versunken. Die Behörden riefen die Bewohner angesichts der gesundheitsgefährdenden Luftverschmutzung erneut dazu auf, sich möglichst in Innenräumen aufzuhalten.Angesichts der dramatischen Lage ordneten die Behörden in Sydney zudem die strengsten Wassersparmaßnahmen seit zehn Jahren an. Meteorologen kündigten zudem eine neue Hitzewelle mit starkem Wind an.  Dicke Luft in Sydney+++ 11.10 Uhr: Polnischer Geheimdienst nimmt Ukrainer wegen Anschlagsplänen fest +++Beamte des polnischen Inlandsgeheimdienstes ABW haben einen Ukrainer festgenommen, der einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum geplant haben soll. Der zum Islam konvertierte Mann sei bereits am 4. Dezember festgenommen worden, sagte ein Sprecher des Ministeriums für Geheimdienstkoordination der Nachrichtenagentur PAP zufolge. Der Ukrainer habe ein Attentat mit einer Autobombe auf ein Einkaufszentrum in der ostpolnischen Stadt Pulawy geplant.+++ 11.08 Uhr: Migranten in der Ägäis gerettet  – Hunderte auf den Inseln angekommen +++Vor der kleinen Ägäisinsel Kalolimnos hat die griechische Küstenwache 30 Migranten aus Seenot gerettet. Diese Menschen hatten am frühen Morgen ein Notsignal gesendet, wie das Staatsfernsehen ERT unter Berufung auf die Küstenwache berichtete. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 162 weitere Migranten von der griechischen Küstenwache vor anderen Inseln aufgegriffen worden. 389 weiteren Migranten gelang es, an Bord von Booten aus der Türkei zu den griechischen Inseln, Lesbos, Chios Samos, Kos überzusetzen, wie das Staatsfernsehen weiter berichtete.+++ 11.04 Uhr: Vulkaninsel jetzt Todeszone – Auch vier Deutsche verletzt +++Aus der Touristeninsel White Island ist nach dem Ausbruch von Neuseelands gefährlichstem Vulkan eine Todeszone geworden. Wegen der Gefahr neuer Eruptionen blieb die Insel 50 Kilometer vor der Küste im Pazifik komplett gesperrt. Jede Hoffnung, dort noch Überlebende zu finden, ist praktisch dahin. Vermutet wird, dass in der Nähe des Kraters noch die Leichen von acht Menschen liegen, die am Montag von dem Ausbruch überrascht wurden. Damit würde sich die Zahl der Todesopfer dann auf 13 erhöhen.Zudem wird befürchtet, dass von den 31 Verletzten nicht alle überleben. Mehrere von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen. Die Gesundheitsbehörden beschrieben ihren Zustand als “kritisch”. Unter den Verletzten sind auch vier Deutsche. Wie schwer ihre Blessuren sind, ist nicht bekannt. Zu Berichten, wonach auch ein deutsches Ehepaar auf der Insel noch vermisst werde, hieß es aus dem Auswärtigen Amt: “Wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen Deutsche zu Tode gekommen sind.”  09: Trauer um USRapper Juice Wrld – eb1010201d205068 _ 11.05+++ 11.01 Uhr: Zeitung: Rapper Juice Wrld erlitt Krampfanfall bei Durchsuchung am Flughafen +++Zum Tod des US-Rappers Juice Wrld sind weitere Details bekannt geworden: Der 21-Jährige erlitt Medienberichten zufolge einen Krampfanfall, während Polizisten am Flughafen von Chicago sein Gepäck durchsuchten. Wie die Zeitung “Chicago Tribune” am Montag berichtete, hatten die Beamten den Rapper am Sonntag am Flughafen erwartet. In seinen Koffern fanden sie demnach Drogen, Waffen und Munition.Als der aufstrebende Rap-Star, der mit bürgerlichem Namen Jarad Higgins hieß, die Krämpfe erlitt, verabreichte ihm ein Beamter des US-Bundespolizei FBI dem Bericht zufolge zwei Dosen das Notfallmedikaments Narcan, das beim Verdacht auf eine Opioid-Überdosis gegeben wird. Der Rapper wurde demnach zwar kurz wieder wach, blieb aber verwirrt.Das Leben des Rappers konnten die herbeigeeilten Rettungskräfte nicht mehr retten: Etwa eine Stunde nach der Landung wurde er um 03.41 Uhr im Krankenhaus für tot erklärt. Eine erste Autopsie brachte kein eindeutiges Ergebnis. Die Gerichtsmedizin kündigte daher zusätzliche Tests an, darunter eine toxikologische Untersuchung.+++ 10.14 Uhr: Scholz legt Entwurf für Finanztransaktionssteuer vor +++Nach jahrelangen Verhandlungen rückt eine Entscheidung zur Besteuerung von Finanzgeschäften in Europa näher. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seinen europäischen Kollegen einen finalen Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer vorgelegt.Scholz steuer Aktionäre 11.25Der Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über den zuvor die “Süddeutsche Zeitung” berichtete, sieht vor, dass in zunächst zehn Ländern eine Steuer auf Aktienkäufe eingeführt wird. “Wir sind jetzt erstmals seit 2011 so weit, dass wir eine Vereinbarung erreichen können”, schrieb Scholz seinen europäischen Amtskollegen. Den einzelnen Staaten bleibe zugleich die Möglichkeit, weitergehende nationale Regeln zu vereinbaren.+++ 10.09: Sechs Tote nach Schüssen in Uni-Klinik in Tschechien +++Nach Schüssen in einem Krankenhaus im tschechischen Ostrava (Ostrau) hat es sechs Tote gegeben. Das bestätigte Ministerpräsident Andrej Babis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen CT. Er sprach von einer “großen Tragödie”. Der mutmaßliche Schütze habe in einem Warteraum der Universitätsklinik das Feuer auf Patienten eröffnet und “aus nächster Nähe auf den Kopf oder Hals” seiner Opfer gezielt.Der Todesschütze ist nach ersten Informationen auf der Flucht. “Wir wissen nicht, was die Motive dieses Menschen waren”, sagte Regierungschef Babis. Er gehe davon aus, dass es die Tat eines möglicherweise psychisch kranken Einzeltäters gewesen sei und keine allgemeine Bedrohungslage in Tschechien vorliege. Nach Angaben der Klinik handelt es sich bei den Opfern um Patienten der Erstversorgungsambulanz der Traumatologie.+++ 8.55 Uhr: Streiks gegen Rentenreform – wieder lange Staus im Großraum Paris +++Wegen der Streiks gegen die Rentenreform ist es im Großraum Paris wieder zu massiven Staus gekommen. Gegen 8 Uhr staute sich der Verkehr auf circa 400 Kilometern, wie der Verkehrsdienst Sytadin mitteilte. Das ist deutlich mehr als üblich – allerdings etwas weniger als am Montagmorgen. Der Verkehr hatte sich zu Wochenbeginn zeitweise auf mehr als 600 Kilometern gestaut. In Frankreich werden seit vergangenem Donnerstag der Fernverkehr und der Nahverkehr in Paris bestreikt.Heute steht Frankreich eine neue Großdemonstration in der Hauptstadt bevor. Außerdem haben die Gewerkschaften zu neuen branchenübergreifenden Streiks aufgerufen. Auch die Lehrer treten wieder in den Ausstand. Am Mittwoch will Premier Édouard Philippe die Rentenreformpläne im Detail vorstellen.+++ 8.54 Uhr: Statistiker: Voraussichtlich Tiefststand bei Verkehrstoten +++Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland könnte in diesem Jahr so gering ausfallen wie noch nie seit Beginn offizieller Zählungen. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamts dürfte die Zahl auf etwa 3090 zurückgehen. “Das wäre der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren”, teilte die Behörde in Wiesbaden mit.Auch bei der Zahl der Verletzten sei ein leichter Rückgang zu erwarten – um etwa drei Prozent auf 383 000. Dennoch kommt es den Angaben zufolge täglich im Schnitt zu acht Todesfällen und mehr als 1000 Verletzten auf Deutschlands Straßen.+++ 8.42 Uhr: Umsatz in der Bauindustrie wächst weiter kräftig +++Der Immobilienboom und der Ausbau von Infrastruktur bescheren der Bauindustrie anhaltende gute Geschäfte. Im September stiegen die Umsätze im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. In den ersten neun Monaten verbuchte die Branche ein Plus von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 2,1 Prozent. Im Hochbau stiegen die Umsätze im September um 6,5 Prozent, im Tiefbau um 5,2 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Bereich Leitungstiefbau und Kläranlagenbau (plus 14,4 Prozent)+++ 8.24 Uhr: Boom im Deutschland-Tourismus setzt sich fort +++Der Deutschland-Tourismus boomt weiter und peilt das zehnte Rekordjahr in Folge an. In den ersten zehn Monaten stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 432,3 Millionen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Gesamtjahr 2018 waren es früheren Angaben zufolge 477,6 Millionen. Allein im Oktober zählten Hotels und Pensionen 45,7 Millionen Übernachtungen. Das war ein Anstieg um 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei den Gästen aus dem Ausland gab es ein Plus von 2,6 Prozent auf 7,7 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Reisenden aus dem Inland nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,5 Prozent auf 38,0 Millionen zu.+++ 6.48 Uhr: Cyberangriff auf US-Stadt nach Anschlag auf Militärstützpunkt +++Wenige Tage nach dem Schusswaffenangriff auf einen Militärstützpunkt in Pensacola im US-Bundesstaat Florida ist die Stadt Ziel eines Cyberangriffs geworden. E-Mails, Telefonverbindungen und Dienste zur Online-Zahlung waren betroffen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Es werde nach den Schuldigen gesucht, sagte Bürgermeister Grover Robinson. Die US-Bundespolizei FBI sei eingeschaltet.Am Freitag hatte ein saudiarabischer Soldat auf dem US-Marinefliegerstützpunkt von Pensacola drei US-Soldaten erschossen und acht weitere verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Der 21-Jährige hatte auf dem Stützpunkt an einem Lehrgang teilgenommen. Das FBI vermutet einen terroristischen Hintergrund für den Angriff.+++ 5 Uhr: Chilenisches Militärflugzeug auf Flug in die Antarktis verschollen +++Ein chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen an Bord ist auf dem Flug in die Antarktis verschollen. Die C-130 Hercules mit 17 Besatzungsmitgliedern und 21 Passagieren startete Nachmittag (Ortszeit) in der im Süden gelegenen Stadt Punta Arenas in der Region Patagonien. Knapp zwei Stunden später brach der Kontakt zu der Maschine ab, wie die Luftwaffe mitteilte. Es sei eine breit angelegte Suchaktion nach der Maschine gestartet worden. Ziel des Flugzeugs war der Antarktisstützpunkt Presidente Frei.+++ 3.49 Uhr: Kein Käufer für Dianas Travolta-Kleid bei Auktion in London +++Ein nachtblaues Samtkleid, das Prinzessin Diana bei ihrem berühmten Tanz mit John Travolta im Weißen Haus getragen hatte, hat bei einer Auktion in London keinen Abnehmer gefunden. Das schulterfreie Samtkleid des Modemachers Victor Edelstein erreichte bei der Versteigerung nicht einmal das Mindestgebot von 200.000 Pfund (238.000 Euro), wie das Auktionshaus Kerry Taylor mitteilte. Es war im Vorfeld auf 250.000 bis 350.000 Pfund geschätzt worden.Diana hatte das Kleid 1985 bei einem Staatsbankett im Weißen Haus getragen. Die Fotos ihres Tanzes mit dem Schauspieler John Travolta zu dem Song “You Should be Dancing” aus dem Film “Saturday Night Fever” machten die Robe berühmt.+++ 3.01 Uhr: Kanada verklagt Volkswagen im Abgasskandal +++Im VW-Abgasskandal hat die kanadische Regierung Klage gegen den Autokonzern Volkswagen eingereicht. Insgesamt wird in 60 Punkten Anklage erhoben, wie die Regierung in Ottawa mitteilte. Darunter ist die gezielte Einfuhr von Autos, die nicht den kanadischen Umweltschutzgesetzen entsprechen, sowie der Vorwurf der gezielten Desinformation.Laut der Regierung sollen VW-Vertreter erstmals am Freitag vor einem Gericht in Ontario zu den Vorwürfen angehört werden. Die Klage wurde nach vierjährigen Untersuchungen des kanadischen Umweltministeriums erhoben.+++ 2.13 Uhr: Mitinitiator der “Ice Bucket Challenge” gestorben +++Die “Ice Bucket Challenge” wurde 2014 als Internet-Phänomen weltweit bekannt – nun ist einer ihrer ersten Unterstützer tot. Der ehemalige College-Baseballspieler Pete Frates sei “nach einer heldenhaften Schlacht” gegen die ALS-Krankheit gestorben, teilte seine Familie über die Internetseite seines ehemaligen Teams am Boston College mit. Er wurde 34 Jahre alt.Frates war einer derjenigen ALS-Kranken, die die Idee der “Ice Bucket Challenge” (Mutprobe mit einem Eiswasserkübel) sehr früh aufgriffen, um die Nervenkrankheit ins Bewusstsein zu rücken und Spenden zu generieren. Weltweit beteiligten sich unzählige Menschen an der Aktion, darunter auch viele Prominente. Sängerin Helene Fischer ließ sich im BH vom eiskalten Wasser überschütten, Schauspieler Robert Downey Jr. war im Whirlpool und Microsoft-Gründer Bill Gates trug dabei ein blaues Hemd.+++ 2.02 Uhr: Ostküste Neuseelands von Erdbeben erschüttert +++Einen Tag nach dem Ausbruch des Vulkans von White Island ist die Ostküste Neuseelands am Dienstag von einem Erdbeben der Stärke 5,3 erschüttert worden. Sein Epizentrum lag nach Angaben des nationalen Geologischen Gefahrenüberwachungssystems Geonet nahe der Stadt Gisborne auf der Nordinsel. Das Beben konnte den Angaben zufolge auch im 180 Kilometer südlich gelegenen Whakatane gespürt werden. Diese Stadt ist nur 50 Kilometer von der Vulkaninsel White Island entfernt, wo am Montag bei einem plötzlichen Ausbruch mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen waren – für weitere acht Vermisste gab es kaum noch Hoffnung. Geonet teilte mit, das Erdbeben habe nicht mit diesem Ausbruch zu tun.09-Ernüchterndes Ende des “betrunkenen” Waschbären von Erfurt-6114242298001 – 14.05+++ 00.35 Uhr: Putin: Ermordeter Georgier in Berlin war ein “Bandit” +++Der russische Präsident Wladimir Putin hat den in Berlin ermordeten Georgier als einen “Banditen” bezeichnet. Der Mann sei an einem Terroranschlag in der Moskauer Metro beteiligt gewesen und habe den Tod Dutzender Menschen verschuldet, sagte Putin in Paris. “In Berlin wurde ein Krieger getötet, der in Russland gesucht wurde, ein blutrünstiger und brutaler Mensch”, sagte Putin.Während er mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Pressekonferenz zum Ukraine-Gipfel gab, warf er Deutschland vor, den “Verbrecher und Mörder” trotz entsprechender Gesuche russischer Behörden nicht ausgeliefert zu haben. Trotzdem wolle Russland nun die deutschen Ermittler bei der Aufklärung des Mordes unterstützen.Der Kremlchef sagte, er glaube nicht, dass der Fall die russisch-deutschen Beziehungen in eine Krise stürze. Aber gut sei das nicht für das Verhältnis. Putin kritisierte die Ausweisung von zwei russischen Diplomaten aus Berlin im Zuge der Ermittlungen. Russland werde entsprechend ebenfalls zwei deutsche Diplomaten ausweisen, sagte Putin.



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Publish date : 2019-12-10 19:14:18

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