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Wahl in Großbritannien: Boris Johnson verteidigt auch seinen eigenen Londoner Wahlkreis mit klarer Mehrheit

Wahl in Großbritannien: Boris Johnson verteidigt auch seinen eigenen Londoner




Die bisherigen Auszählungsergebnisse der britischen Parlamentswahlen bestätigen nach Angaben von Fernsehsendern den klaren Sieg der konservativen Partei von Premierminister Boris Johnson. Wie die BBC und Sky News am Freitagmorgen berichteten, errangen die Tories laut den bislang vorliegenden Ergebnissen aus den Wahlkreisen die absolute Mehrheit, die oppositionelle Labour-Partei ist der große Verlierer. Bereits Nachwahlbefragungen vom Vorabend hatten auf eine absolute Mehrheit für die Konservativen hingedeutet. Wie geht es nun weiter? Die aktuellen Entwicklungen im Überblick:+++ 7.14 Uhr: Sebastian Kurz gratuliert Johnson zum “beeindruckenden Wahlsieg” +++Österreichs designierter Kanzler Sebastian Kurz hat dem britischen Premierminister Boris Johnson zu einem “beeindruckenden Wahlsieg” gratuliert. Er hoffe, dass das Abkommen zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union nun rasch ratifiziert werden könne, schrieb der konservative Politiker auf Twitter. Dann könnten sich Großbritannien und die EU auf ihre künftige Beziehung konzentrieren, die so eng wie möglich sein solle.+++ 6.38 Uhr: Amtlich: Johnsons Konservative holen absolute Mehrheit bei Parlamentswahl +++Bei den Parlamentswahlen in Großbritannien hat die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson die absolute Mehrheit errungen. Dies ergeben die bislang vorliegenden Auszählungsergebnisse aus dem größten Teil der Wahlkreise, wie die Sender BBC und Sky News am Freitagmorgen berichteten. Bereits Nachwahlbefragungen vom Vorabend hatten auf eine absolute Mehrheit für die Konservativen hingedeutet.Die genaue künftige Sitzverteilung im Unterhaus stand am frühen Morgen zwar noch nicht fest. Die bis dahin vorliegenden Endergebnisse aus 600 von 650 Wahlkreisen gaben den konservativen Tories jedoch bereits 328 Sitze, womit die Schwelle zur absoluten Mehrheit überschritten war.Die auf den Nachwahlbefragungen beruhende Prognose des Instituts Ipsos Mori deutete darauf hin, dass die Tories am Ende bei 368 Sitzen liegen könnten. Es zeichnete sich ihr bestes Wahlergebnis seit drei Jahrzehnten ab.+++ 5.59 Uhr: Pfund profitiert von klarem Wahlausgang in Großbritannien +++Der sich abzeichnende klare Sieg der britischen Konservativen bei der Parlamentswahl und der damit gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines baldigen Endes des Brexit-Dramas haben das britische Pfund angetrieben. Die britische Währung legte sowohl im Vergleich zum Euro als auch zum Dollar deutlich zu. Zuletzt mussten für ein Pfund 1,3466 Dollar bezahlt werden und damit rund drei Cent oder rund zwei Prozent mehr als kurz vor Schließung der Wahllokale um 23 Uhr am Donnerstagabend.+++ 5.56 Uhr: Trump: “Sieht nach großem Sieg für Boris aus” +++US-Präsident Donald Trump hat sich positiv zum voraussichtlichen Ausgang der Parlamentswahl in Großbritannien geäußert. “Sieht nach einem großen Sieg für Boris aus!”, schrieb Trump in der Nacht zu Freitag auf Twitter.Johnson war ähnlich wie Trump mit einem populistisch geführten Wahlkampf angetreten. Beide Politiker stehen sich nahe. Großbritannien und die USA wollen ein gemeinsames Handelsabkommen abschließen, sobald Großbritannien aus der EU ausgetreten und nicht mehr an EU-Regelungen gebunden ist.+++ 5.44 Uhr: Schottische Nationalpartei will Schottland in EU halten +++Die Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), Nicola Sturgeon, hat nach der Parlamentswahl in Großbritannien angekündigt, für ein zweites Unabhängigkeits-Referendum kämpfen zu wollen. “Boris Johnson hat erstens kein Recht, Schottland aus der EU zu nehmen und zweitens kein Recht zu verhindern, dass das schottische Volk über seine eigene Zukunft bestimmt”, sagte die schottische Regierungschefin am frühen Freitagmorgen in der BBC.+++ 5.26 Uhr: Britischer Finanzminister: Geschmeidiger Abschied aus der EU +++Der britische Finanzminister Sajid Javid hat nach dem prognostizierten Wahlsieg seiner konservativen Tories einen geordneten Brexit versprochen. “Die Leute haben vollkommen die Teilung des Landes abgelehnt und für die Einigkeit votiert”, sagte Javid in der BBC. “Sie wollen den Brexit vom Tisch haben”, betonte er. Seine Partei werde mit Premierminister Boris Johnson an der Spitze nun hart dafür arbeiten, den EU-Ausstieg zu vollziehen. “Wir werden den geschmeidigsten Abschied von der EU haben”, sagte Javid. Großbritannien wolle ein freundschaftliches Verhältnis zur EU beibehalten.+++ 5.12 Uhr: Johnson nennt Wahlausgang “starkes neues Mandat für Brexit” +++Der britische Premierminister Boris Johnson hat den klaren Sieg seiner konservativen Tories bei den Parlamentswahlen als “starkes neues Mandat” für den Brexit bezeichnet. Er habe nun den Wählerauftrag, das Land zusammenzuführen und es “voranzubringen”, sagte Johnson in London.+++ 5.09 Uhr: Johnson hält seinen Wahlkreis mit klarer Mehrheit +++Boris Johnson hat seinen Londoner Wahlkreis Uxbridge mit klarer Mehrheit halten können. Johnson versammelte rund 7000 Stimmen mehr auf sich als sein nächster Mitbewerber, wie die örtliche Wahlleitung bekanntgab. Im Vorfeld waren Spekulationen laut geworden, Johnson könnte seinen Parlamentssitz verlieren, seine Partei die Wahl aber insgesamt gewinnen. Dies hätte die Position des Premierministers schwächen können.+++ 5.01 Uhr: Liberalen-Chefin Swinson verliert Mandat +++Die Chefin der britischen Liberaldemokraten, Jo Swinson, hat bei der Parlamentswahl ihr Mandat verloren. Das teilte der zuständige Wahlleiter im schottischen Dunbartonshire East mit. Ihr Sitz ging an die Kandidatin der Schottische Nationalpartei SNP. Swinson hatte sich dafür ausgesprochen, den Brexit einfach abzusagen. Noch vor wenigen Monaten gab sie das Ziel aus, Premierministerin zu werden. Die Liberaldemokraten gehören zu den Verlierern der Wahl.+++ 4.51 Uhr: Jeremy Corbyn kündigt Rückzug als Labour-Parteichef an +++Labour-Chef Jeremy Corbyn hat als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Parlamentswahl in Großbritannien erste Konsequenzen gezogen. Er werde die Partei nicht mehr in einen weiteren Wahlkampf führen, sagte der Parteichef in London. Es sei jedoch nach der Niederlage ein Reflektionsprozess für die Partei notwendig, den er als Parteichef begleiten wolle.+++ 23.31 Uhr: SPD-Europapolitikerin Barley dämpft Hoffnung auf rasche Brexit-Lösung +++Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley dämpft die Hoffnung auf ein rasches Ende des Brexit-Streits. Johnson habe mit “der leeren Versprechung” gepunktet, den Brexit schnell abhandeln zu können, erklärte die Vizepräsidentin des Europaparlaments. Zunächst müsse der Austrittsvertrag durch das britische und das Europäische Parlament. “Und danach geht es erst richtig los: Die zukünftige Beziehung des Vereinigten Königreiches mit der EU muss verhandelt werden”, erklärte Barley. “Johson will das in wenigen Monaten schaffen – das wird nicht funktionieren.”



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Publish date : 2019-12-13 06:23:20

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