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News von heute: Legendärer Jazz-Pianist Chick Corea im Alter von 79 Jahren gestorben

News von heute: Legendärer Jazz-Pianist Chick Corea im Alter von 79 Jahren gestorben




China verbietet Sender BBC World News wegen “gesetzeswidriger Inhalte” +++ Fußballclub Swansea City schaltet wegen Rassismus Polizei ein +++ Fernwärmeleitung in Jena läuft nach Havarie wieder +++ Die News von heute im stern-Ticker.Aktuelle Top-Meldung:Jazz-Pianist Chick Corea im Alter von 79 Jahren gestorbenDer legendäre Jazz-Pianist Chick Corea ist tot. Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde. Die Erkrankung war demnach erst vor sehr kurzer Zeit diagnostiziert worden. Corea starb bereits am Dienstag. Der 1941 im US-Bundesstaat Massachusetts geborene Corea galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Rockjazz. In seiner langen Karriere gewann er 23 Grammys. Er spielte unter anderem mit dem Trompeter Miles Davis und gründete 1971 die Formation “Return To Forever”. Als Komponist schrieb Corea unter anderem den Latin-Jazz-Klassiker “Spain”, seinen vermutlich bekanntesten Hit.
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Die Nachrichten von heute im stern-Ticker:   +++ 22.46 Uhr: Legendärer Jazz-Pianist Chick Corea gestorben +++Der legendäre Jazz-Pianist Chick Corea ist tot. Der Musiker und Komponist starb im Alter von 79 Jahren an einer Krebserkrankung, wie auf seiner offiziellen Facebook-Seite mitgeteilt wurde. Die Erkrankung war demnach erst vor sehr kurzer Zeit diagnostiziert worden. Corea starb bereits am Dienstag. Der 1941 im US-Bundesstaat Massachusetts geborene Corea galt als einer der bedeutendsten Vertreter des Rockjazz. In seiner langen Karriere gewann er 23 Grammys. Er spielte unter anderem mit dem Trompeter Miles Davis und gründete 1971 die Formation “Return To Forever”. Als Komponist schrieb Corea unter anderem den Latin-Jazz-Klassiker “Spain”, seinen vermutlich bekanntesten Hit.+++ 19.37 Uhr: USA belegen Militärführung Myanmars nach Putsch mit Sanktionen +++Nach dem Putsch in Myanmar hat die US-Regierung zehn führende Militärangehörige und drei mit den Streitkräften verbundene Unternehmen mit Sanktionen belegt. Betroffen sind unter anderem der Anführer der Putschisten, Min Aung Hlaing, sein Stellvertreter Soe Win sowie der neue Verteidigungsminister Mya Tun Oo, wie das Finanzministerium in Washington erklärte. Wegen Verbindungen zur Militärführung werden zudem drei Bergbau- und Juwelenunternehmen mit Sanktionen belegt. US-Präsident Joe Biden hatte das Verhängen der Sanktionen am Mittwoch angekündigt.+++ 19.32 Uhr: Großbritannien empört über Verbot von BBC World News in China +++Mit scharfer Kritik hat Großbritannien auf ein Verbot des britischen Auslandssenders BBC World News in China reagiert. “Die chinesische Entscheidung, BBC World News in Festland-China zu verbieten, bedeutet eine inakzeptable Einschränkung der Pressefreiheit”, sagte Außenminister Dominic Raab nach einer Mitteilung. „”In China sind einige der strengsten Einschränkungen der Medien- und Internetfreiheit weltweit in Kraft, und dieser jüngste Schritt wird Chinas Ruf in den Augen der Welt nur schädigen.” Die BBC zeigte sich enttäuscht. “Die BBC ist der weltweit vertrauenswürdigste internationale Nachrichtensender und berichtet fair, unparteiisch und ohne Angst oder Gunst über Geschichten aus der ganzen Welt”, teilte der Sender auf Twitter mit. Zuvor hatte die englischsprachige “Global Times” berichtet, der Sender sei verboten worden.+++ 18.59 Uhr: Stars wie Tina Turner und Jay-Z für “Ruhmeshalle des Rock” nominiert +++Musik-Stars wie Tina Turner, Mary J. Blige und Jay-Z sind in diesem Jahr für die Aufnahme in die “Rock & Roll Hall of Fame” nominiert worden. Außerdem seien Kate Bush, Chaka Khan, Carole King, Fela Kuti, LL Cool J, Todd Rundgren, Dionne Warwick sowie die Bands Devo, Foo Fighters, The Go-Go’s, Iron Maiden, New York Dolls und Rage Against The Machine unter den Nominierten, teilte die “Ruhmeshalle des Rock” in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio mit. Bedingung für die Aufnahme in die Ruhmeshalle ist, dass das erste Album mindestens 25 Jahre zurückliegen muss.Fans können im Internet mit darüber abstimmen, welche Kandidaten letztlich einen Ehrenplatz in dem Museum bekommen. Ihre Stimmen fließen in das Votum von rund tausend Musik-Experten ein. Die Entscheidung soll im Mai verkündet werden und die feierliche Einführung der Gewinner dann im Herbst stattfinden.+++ 18.53 Uhr: Bundestag reformiert Geldwäsche-Paragraf +++Der Bundestag hat den Straftatbestand der Geldwäsche grundsätzlich überarbeitet, um die Täter leichter vor Gericht bringen zu können. Mit der Reform, die nun verabschiedet wurde, ist das Verschleiern von kriminellen Profiten grundsätzlich strafbar – unabhängig davon, durch welche Straftat es erworben wurde. Bisher konnte Geldwäsche nur dann verfolgt werden, wenn das fragliche Vermögen aus ganz bestimmten Straftaten wie Drogenhandel, Menschenhandel oder Schutzgelderpressung stammt.+++ 18.12 Uhr: Voraussichtlich neuer Höchststand bei antisemitischen Straftaten +++Nach vorläufigen Zahlen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 2275 Straftaten mit antisemitischem Hintergrund bekannt, darunter 55 Gewalttaten und 313 Propagandadelikte. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an die Linksfraktion hervor. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Zuvor hatte der “Tagesspiegel” darüber berichtet. Die Zahlen können sich durch Nachmeldungen oder Korrekturen noch ändern.Den bisherigen Angaben zufolge wurden für die Taten des Vorjahres insgesamt 1367 Verdächtige ermittelt. Es gab fünf Festnahmen, Haftbefehle wurden demnach nicht erlassen. 29 Menschen wurden bei antisemitisch motivierten Taten leicht verletzt. Bei der weit überwiegenden Zahl der Delikte gehen die Behörden von einer rechtsextremistischen Motivation aus.+++ 18.08 Uhr: China verbietet Sender BBC World News wegen “gesetzeswidriger Inhalte” +++Der internationale Dienst der britischen BBC, der Sender BBC World News, ist wegen “gesetzeswidriger Inhalte” auf dem chinesischen Festland verboten worden. Der Sender habe gegen die Richtlinien für die Berichterstattung im Land verstoßen, gab die chinesische Rundfunkregulierungsbehörde bekannt. Die Behörde erlaubt BBC World News demnach nicht mehr, weiterhin in China zu senden “und akzeptiert den neuen jährlichen Antrag auf Ausstrahlung nicht”.+++ 17.33 Uhr: Organisatorin der Abtreibungsproteste in Polen soll sich vor Gericht verantworten +++Eine der Organisatorinnen der Proteste gegen die Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen soll sich vor Gericht verantworten. Marta Lempart müsse mit einer Haftstrafe von acht Jahren rechnen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft von Warschau. Die Ermittlungen wurden demnach bereits eingeleitet. Lempart wird unter anderem zum Vorwurf gemacht, sie habe in der Corona-Pandemie die Gesundheit und das Leben anderer aufs Spiel gesetzt. Sie habe zudem einen Polizisten beleidigt und ihn bespuckt sowie in einem Rundfunk-Interview Angriffe auf die Kirchen gerühmt.Die Kundgebungen gegen das neue Abtreibungsrecht setzten im Oktober ein. Damals hatte das Verfassungsgericht entschieden, dass eine Abtreibung unzulässig sei, wenn der Fötus Anomalien aufweise. Abtreibungen sind daher in Polen nur noch bei Vergewaltigung, Inzest oder bei Gefahr für das Leben der Mutter zulässig. Derzeit gibt es in Polen pro Jahr knapp 2000 legale Abtreibungen. Frauen-Organisation gehen davon aus, dass 200.000 Abtreibungen illegal oder im Ausland erfolgen.+++ 16.55 Uhr: EU-Parlament fordert mehr Druck auf Militär in Myanmar +++Nach dem Militärputsch in Myanmar hat das Europaparlament die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten aufgefordert, den Druck auf die Streitkräfte in dem Land zu erhöhen. Geprüft werden soll etwa, ob Handelspräferenzen ausgesetzt werden können und das Waffenembargo ausgeweitet werden soll, wie es in einem Entschluss hieß. Gezielte Sanktionen sollten zudem auf alle führenden Persönlichkeiten des Militärs ausgeweitet werden. Auch dessen Finanzgeschäfte könnten demnach in den Blick genommen werden.Das Militär in dem südostasiatischen Land hatte sich in der Nacht zum 1. Februar zurück an die Macht geputscht und die frühere Freiheitsikone und Regierungschefin Aung San Suu Kyi sowie zahlreiche weitere Politiker in Gewahrsam genommen.+++ 16.50 Uhr: Brexit-Folge – Amsterdam verdrängt London als Aktienmarkt Nummer Eins +++Mit dem vollständig vollzogenen Brexit hat London seine Stellung als größter Aktienmarkt Europas verloren und ist von Amsterdam verdrängt worden. Im Januar wurden in der niederländischen Hauptstadt Aktien im Wert von 9,2 Milliarden Euro gehandelt, wie Daten der Terminbörse Cboe Europe zu entnehmen ist. In London lag das Handelsvolumen im gleichen Zeitraum bei umgerechnet rund 8,6 Milliarden Euro. Dienstleistungen waren bei den Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt zwischen der EU und Großbritannien außen vor geblieben. Britische Finanzdienstleister haben mit dem Ende der Brexit-Übergangsphase zum Jahreswechsel ihren automatischen Zugang zum EU-Binnenmarkt verloren. PAID Folgen des Brexit 19.00+++ 16.42 Uhr: Österreichs Finanzminister im Visier der Staatsanwaltschaft +++Österreichs Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Er bestätigte eine Hausdurchsuchung bei ihm. Er werde als Verdächtiger in den Ermittlungen rund um die Glückspielkonzerne Casinos Austria und Novomatic geführt, sagte Blümel. Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft liegt den Ermittlungen der Verdacht zugrunde, dass “ein Verantwortlicher eines Glückspielunternehmens Spenden an eine politische Partei im Gegenzug für die Unterstützung von Amtsträgern der Republik Österreich bei einer dem Unternehmen drohenden Steuernachforderung im Ausland angeboten habe.” “Spenden von Glücksspielunternehmen hätten und haben wir nie angenommen, schon gar nicht, wenn noch zusätzlich eine Gegenleistung im Raum stünde”, wies Blümel die Vorwürfe zurück. Auch ein ehemaliger Novomatic-Manager ließ die Vorwürfe dementieren. Die Opposition forderte den Rücktritt von Blümel, der ein enger Vertrauter von Kanzler Sebastian Kurz ist. +++ 16.39 Uhr: Drei syrische Brüder unter Terrorverdacht festgenommen +++Die Polizei hat womöglich einen islamistischen Terroranschlag vereitelt. In Deutschland und Dänemark wurden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Wochenende drei Brüder aus Syrien festgenommen, die im Verdacht stehen, gemeinsam einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben.Das Amtsgericht Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt erließ Haftbefehl gegen die Männer im Alter von 33, 36 und 40 Jahren. Vorgeworfen wird ihnen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, wie die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg mitteilte. Konkret sollen das Trio demnach im Januar am Ankauf mehrerer Kilogramm Chemikalien beteiligt gewesen sein, die zur Herstellung von Sprengsätzen dienen können. Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Dessau-Roßlau, wo einer der Männer ansässig war, wurden unter anderem zehn Kilogramm Schwarzpulver und Zündschnüre gefunden. Nach dpa-Informationen wurde einer der Beschuldigten im hessischen Dietzenbach festgesetzt, die anderen beiden in Dänemark. Dort wurden laut Staatsanwaltschaft auch die zuletzt angekauften Chemikalien gefunden. In die Ermittlungen hat sich auch das Bundeskriminalamt eingeschaltet.+++ 16.29 Uhr: “Spiegel” – Anklage nach Attentat von Dresden in vergangenem Jahr +++Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe hat laut einem “Spiegel”-Bericht Anklage gegen den mutmaßlichen Attentäter von Dresden erhoben. Dem 21 Jahre alten A. Al H.H. werde Mord aus islamistischen und homosexuellenfeindlichen Motiven vorgeworfen, berichtete das Portal unter Berufung auf sächsische Justizkreise. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft wollte den Bericht nicht kommentieren. Der aus Syrien stammende Beschuldigte soll am 4. Oktober ein homosexuelles Paar aus Nordrhein-Westfalen, das touristisch in der Dresdner Altstadt unterwegs war, mit einem Messer angegriffen haben. Ein 55 Jahre alter Mann starb, sein 53 Jahre alter Partner überlebte schwer verletzt.+++ 16.16 Uhr: Paris und Moskau rufen Iran zur Zurückhaltung im Atom-Streit auf +++Nach einem neuerlichen Verstoß des Iran gegen das internationale Atomabkommen haben Frankreich und Russland das Land zur Zurückhaltung aufgerufen. Das Außenministerium in Paris appellierte an Teheran, “keine neuen Maßnahmen zu ergreifen, welche die Lage bei dem Atom-Thema verschärfen”. Es müsse Raum für eine Verhandlungslösung geben. Der russische Vize-Außenminister Sergej Riabkow ermahnte Teheran zu einem “verantwortungsbewussten Vorgehen”. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass der Iran mit der Produktion von Uranmetall begonnen hat.+++ 15.50 Uhr: Bitcoin steigt auf Rekordhoch – Ankündigung von Mastercard beflügelt +++Die zunehmende Akzeptanz durch große Unternehmen verleiht der Digitalwährung Bitcoin Auftrieb. Die älteste und bekannteste Kryptowährung stieg abermals auf ein Rekordhoch. Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde ein Höchstkurs von 48.481 US-Dollar erzielt. Damit wurde der in dieser Woche erreichte Rekord leicht übertroffen.Auslöser der jüngsten Kursgewinne war ein Internetbeitrag des Kreditkartenunternehmens Mastercard. In einem Blog äußerte Raj Dhamodharan, zuständig bei Mastercard für digitale Vermögenswerte, dass das Unternehmen Transaktionen mit ausgesuchten Kryptowährungen erlauben wolle. Darüber hinaus stehe man in engem Kontakt mit Zentralbanken, die an eigenen Digitalwährungen arbeiten. Der Bitcoin profitierte von der Nachricht. Die Willensbekundung von Mastercard folgt auf eine ähnliche Erklärung des Elektroautoherstellers Tesla. Bitcoin – 17.00 Uhr+++ 15.35 Uhr: “SOS Buenaventura”: Tausende demonstrieren gegen Gewalt in Kolumbien +++Nach wochenlanger massiver Bandengewalt in der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura haben Tausende Menschen mit einer mehr als 20 Kilometer langen Menschenkette demonstriert. Die meisten Demonstranten trugen weiße T-Shirts und sendeten auf Plakaten mit der Aufschrift “SOS Buenaventura” einen Hilferuf. Zwei Lager des Verbrechersyndikats “La Local” kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt mit Kolumbiens wichtigstem Pazifikhafen, wie die Zeitung “El Tiempo” am Mittwochabend (Ortszeit) berichtete.Forscher wollen Kokain-Hippos töten_13.15Uhr+++ 15.24 Uhr: Berlusconi verbringt nach Sturz eine Nacht im Krankenhaus +++Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat nach einem Sturz die Nacht im Krankenhaus verbracht. Der 84-Jährige sei in seiner Residenz in Rom versehentlich gestolpert und habe sich mehrere Prellungen zugezogen, teilte ein Sprecher mit. Nach dem Unfall sei er in seine Heimatstadt Mailand gebracht worden, um sich im Krankenhaus untersuchen zu lassen.”Er wurde heute Morgen entlassen und ist zu Hause und arbeitet, um an Fernabstimmungen des Europäischen Parlaments teilzunehmen”, erklärte der Sprecher. Berlusconi, der seit den 1980er Jahren als Geschäftsmann und Politiker in der Öffentlichkeit steht, ist seit 2019 ein Abgeordneter des EU-Parlaments.+++ 15.15 Uhr: Indien und China legen Grenzkonflikt im Himalaya bei +++Indien und China haben ihren Grenzkonflikt in Teilen des Himalaya-Gebirges vorerst beigelegt. Der indische Verteidigungsminister Rajnath Singh teilte mit, das Abkommen mit Peking sehe vor, dass beide Seiten “allmählich, koordiniert und überprüfbar” ihre Truppen aus dem Gebiet am Pangong-See zurückziehen sollten. Ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums sagte bereits am Mittwoch, der Rückzug der Truppen habe begonnen. Im Mai 2020 hatten sich China und Indien bewaffnete Auseinandersetzungen in der Region Ladakh geliefert. Dabei wurden mindestens 20 indische Soldaten getötet, von chinesischer Seite wurden keine Opferzahlen bekannt gegeben.TagderBerge 11.24+++ 15.08 Uhr: Terrorverdacht: Drei Männer nach Chemikalien-Bestellung festgenommen +++Die Polizei hat in Deutschland und Dänemark drei Brüder festgenommen, die womöglich einen Terroranschlag geplant hatten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurde einer von ihnen am vergangenen Wochenende in Hessen festgenommen. Seine beiden Brüder, von denen einer in Dessau-Roslau ansässig war, hat die Polizei den Angaben zufolge in Dänemark festgesetzt. Dort seien auch die Chemikalien gefunden worden, hieß es. Über die Festnahme hatte zuerst der “Spiegel” berichtet.+++ 15.05 Uhr: Österreichs Finanzminister im Visier der Staatsanwaltschaft +++Österreichs Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Er bestätigte eine Hausdurchsuchung bei ihm. Er werde als Verdächtiger in den Ermittlungen rund um die Glückspielkonzerne Casinos Austria und Novomatic geführt, sagte Blümel der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Offenbar gehe es um den Vorwurf potenzieller Parteispenden des Glücksspielunternehmens Novomatic an die ÖVP: “Spenden von Glücksspielunternehmen hätten und haben wir nie angenommen, schon gar nicht, wenn noch zusätzlich eine Gegenleistung im Raum stünde”, wies Blümel die Vorwürfe zurück.+++ 15.00 Uhr: Grüne werfen Altmaier Ungleichgewicht bei Gesprächen zum Thema Gas vor +++Die Grünen werfen dem Wirtschaftsressort von Peter Altmaier (CDU) ein starkes Ungleichgewicht bei Gesprächskontakten zum Thema Gas-Wirtschaft vor. Grünen-Klimaexpertin Lisa Badum verwies gegenüber der Nachrichtenagentur AFP auf eine Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage von ihr. Demnach gab es in den vergangenen drei Jahren 14 solcher Treffen Altmaiers oder seiner Staatssekretäre mit Industrievertretern, jedoch keines mit Umweltverbänden.”Der Wirtschaftsminister bespricht das Thema Gas lieber aus Sicht der Industrie und hält es anscheinend nicht für notwendig, sich dazu auch mit den Umweltverbänden auszutauschen”, sagte dazu Badum. Offensichtlich habe die große Koalition “ihre Prioritäten klar bei der privaten Gaswirtschaft”.PAID STERN 2021_04 Interview Trittin 16.20+++ 14.50 Uhr: Ein bisschen Karneval im NRW-Landtag: Luftschlangen und rote Nasen +++Auch wenn Altweiber in den rheinischen Karnevalshochburgen am Donnerstag ausfiel, gab es trotzdem ein bisschen Karneval im Landtagsplenum in Düsseldorf. Der Kölner SPD-Abgeordnete Jochen Ott verteilte bei der Sondersitzung zu den Corona-Beschlüssen Luftschlangen, rote Nasen und Partyrüssel an die Abgeordneten. Am Donnerstag vor dem Rosenmontag wird mit der Weiberfastnacht oder Altweiber normalerweise der Straßenkarneval im Rheinland eröffnet.”Normalerweise wären in diesen Stunden Hunderttausende in Nordrhein-Westfalen unterwegs”, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) im Plenum. Die Erinnerung daran, wie es sonst gewesen sei, mache klar, wie das “unbeschwerte Leben” und die “Lebensfreude” der Menschen beendet worden seien. “Das macht auch deutlich, in welcher ernsten Zeit wir sind und dass wir alles tun müssen, damit wir wieder zurückkommen in diese Normalität.”+++ 14.41 Uhr: 20-jährige Demonstrantin kämpft in Myanmar ums Überleben +++An ihrem 20. Geburtstag kämpft Mya Thwate Thwate Khaing um ihr Leben. Die junge Frau in Myanmar auf der Intensivstation in einem Krankenhaus, den Kopf einbandagiert, die Augen verbunden. Bei Protesten gegen den Militärputsch in dem Land war ihr diese Woche in den Kopf geschossen worden. In den sozialen Medien in Myanmar wird nun Jagd gemacht auf den mutmaßlichen Schützen. Mya Thwate Thwate Khaing zählt zu den hunderttausenden Menschen im ganzen Land, die trotz der Polizeigewalt und des hohen Risikos seit Tagen auf die Straße gehen, um gegen den Militärputsch und die Absetzung der De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi zu protestieren. Dabei traf die Angestellte eines Lebensmittelladens bei Demonstrationen in der Hauptstadt Naypyidaw ein Geschoss.+++ 14.25 Uhr: Luftfahrt soll CO2-neutral werden – Umweltschützer äußern Kritik +++Die Luftfahrtindustrie hat einen Plan vorgelegt, wie die Branche bis 2050 CO2-neutral werden will. Konkret erhoffen sich Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften und andere Vertreter der Initiative “Destination 2050” vor allem Einsparungen durch technologische Verbesserungen bei Flugzeugen und umweltfreundlichere Treibstoffe, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit könnten sie Anforderungen der EU-Kommission nachkommen, die ihm Rahmen ihres Green Deals bis 2050 alle Treibhausgase in Europa vermeiden oder speichern will.Umweltschützer haben massive Zweifel daran, dass die Luftfahrt bis 2050 umweltfreundlich werden kann. “Zwei Drittel des Umweltschadens durch Flugzeuge wird nicht durch CO2 verursacht – diesen größeren Teil kann man nur vermeiden, wenn man sich vom Verbrennungsmotor verabschiedet”, sagte Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan der Deutschen Presse-Agentur.+++ 13.45 Uhr: Erdogan präsentiert Raumfahrtprogramm – und erntet Kritik und Spott +++Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat ein neues Raumfahrtprogramm präsentiert und damit Hohn und Kritik auf sich gezogen. Auch zwei Tage nach der offiziellen Präsentation teilten Nutzer in den sozialen Medien weiterhin kritische und satirische Posts zu dem Thema – wie etwa Bilder von Astronauten, die türkischen Tee trinken oder Erdogan, wie er im Weltraum sitzend einen Sesamkringel isst. Oppositionelle kritisierten das Programm scharf.Erdogan hatte am Dienstagabend ein Zehn-Jahres-Programm für die türkische Raumfahrt präsentiert. Damit werde das Land in eine höhere Liga im globalen Weltraum-Wettrennen aufsteigen, so der Präsident. Bis 2023 etwa solle ein türkischer Astronaut auf dem Mond landen. Berichten zufolge gibt es auch Kooperationen mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. 2018 hatte die Türkei die eigene Raumfahrtbehörde TUA gegründet. Verschiedene Oppositionspolitiker übten scharfe Kritik an dem Programm. Engin Altay von der kemalistischen CHP sagte Medienberichten zufolge, mit dem veranschlagten Budget schaffe man es höchstens auf den Mount Everest, “höher kommt man damit nicht”. +++ 13.42 Uhr: Nach Rassismus-Kritik an WDR-Show – Sender plant TV-Schwerpunkt +++Nach Rassismus-Kritik an einer umstrittenen Ausgabe der Talksendung “Die letzte Instanz” plant der Westdeutsche Rundfunk im März in seinem Fernsehprogramm einen Schwerpunkt zum Thema Rassismus. Dieser sei nicht nur als Gesprächsformat angelegt, sondern es gebe auch eine filmische Aufarbeitung, kündigte der öffentlich-rechtliche Sender am Donnerstag in Köln an. Der WDR nahm direkt Bezug auf die umstrittene Talk-Folge: “Die Ausgabe der ‘letzten Instanz’ wird zu Recht kritisiert, der WDR hat sich dafür entschuldigt.”Letzte Instanz Rassismus 11.35Ende Januar hatte der Sender die Folge, die eine Wiederholung war, ausgestrahlt. Danach gab es viel Kritik in sozialen Netzwerken wie Twitter, es entbrannten Debatten etwa in der Audio-App Clubhouse um Alltagsrassismus. In der TV-Talkrunde bei Moderator Steffen Hallaschka hatten die Gäste Micky Beisenherz, Thomas Gottschalk, Janine Kunze und Jürgen Milski gesellschaftliche Themen diskutiert, darunter auch die Frage: “Das Ende der Zigeunersauce: Ist das ein notwendiger Schritt?” Einer der Kritikpunkte danach war, dass die Diskussion ausschließlich von weißen Gästen geführt wurde. Der Sender räumte Fehler ein, der Moderator und auch einige der Talkgäste baten um Entschuldigung.+++ 13.32 Uhr: Polen – Steinmeiers Äußerung könnte Debatte um Reparationen anstoßen +++Polens Regierung sieht die Äußerungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Ostseepipeline Nord Stream 2 als Anlass für eine Debatte um Reparationen für Kriegsschäden. “Wenn die Deutschen finden, dass die vom deutschen Staat im Zweiten Weltkrieg angerichteten Schäden nicht beglichen wurden, dann wurden sie in erster Linie nicht gegenüber dem Land beglichen, das im Zweiten Weltkrieg am meisten geschädigt wurde”, sagte der polnische Vize-Außenminister Szymon Szynkowski vel Sek dem Sender “Polskie Radio”. Polen habe im Krieg ein Drittel seiner Bevölkerung und einen Teil seines Territoriums verloren.09: Steinmeier verärgert Ukraine mit Äußerung zu Nord Stream 2 – 4a093c50c1e012d4Steinmeier hatte sich am Wochenende in den Streit um Nord Stream 2 eingeschaltet und die Pipeline mit dem Argument verteidigt, dass die Energiebeziehungen fast die letzte verbliebene Brücke zwischen Russland und Europa seien. Er wies in einem Interview der “Rheinischen Post” darauf hin, dass Deutschland dabei auch die historische Dimension im Blick behalten müsse und erinnerte an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg. “Mehr als 20 Millionen Menschen der damaligen Sowjetunion sind dem Krieg zum Opfer gefallen. Das rechtfertigt kein Fehlverhalten in der russischen Politik heute, aber das größere Bild dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren”, sagte Steinmeier. In der Ukraine hatten die Aussagen Verärgerung ausgelöst.+++ 13.09 Uhr: Drei türkische Soldaten bei Kämpfen mit PKK im Nordirak getötet +++Bei einer türkischen Offensive gegen Kämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak sind drei türkische Soldaten getötet worden. Die Soldaten seien bei Kämpfen mit der PKK in der Provinz Dohuk getötet worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei hatte am Mittwoch eine neue Offensive gegen die PKK im Nordirak gestartet.Die Türkei sieht den Nordirak als Rückzugsraum für die PKK an, die von der Regierung in Ankara als “Terrororganisation” eingestuft wird. Regelmäßig greifen türkische Flugzeuge Stellungen der kurdischen Miliz im gebirgigen Nordirak aus der Luft an. Die PKK führt seit 1984 einen Guerilla-Kampf gegen den türkischen Staat, bei dem es anfänglich um die kurdische Unabhängigkeit ging. Die türkischen Sicherheitsbehörden reagierten mit unerbittlicher Härte. Mehr als 40.000 Menschen wurden seither in dem Konflikt getötet.+++ 12.45 Uhr: Soziologe sieht Bekämpfung von Rassismus erst am Anfang +++Rund ein Jahr nach dem rassistisch motivierten Anschlag mit neun Toten in Hanau sieht der Soziologe Matthias Quent die Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland erst am Anfang. “Wir stehen am Anfang eines langen Lernprozesses als Gesellschaft, auch die Behörden”, sagte der Leiter des Jenaer Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft am Dienstag bei einer online übertragenen Pressekonferenz zu Hintergründen und Folgen des Anschlags. Im Rahmen dieses Prozesses müssten die Stimmen von Betroffenen und zivilgesellschaftlichen Initiativen gehört und Opferberatungsgesellschaften gestärkt werden, “um der Zunahme von rassistischer und ja dann auch rechter Gewalt überhaupt Herr zu werden”.PAID STERN 2020_10 30 Jahre –208 Opfer_9.10Uhr+++ 12.41 Uhr: Fast jeder zweite Asylbewerber aus Türkei erhielt 2020 Schutzstatus +++Auch vier Jahre nach dem Putschversuch in der Türkei erhält noch fast jeder zweite Asylbewerber aus dem Land Schutz in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurde 47,7 Prozent aller türkischen Asylbewerber in Deutschland Schutz gewährt – in Form von Asyl, Flüchtlingsschutz, vorübergehendem Schutz und Abschiebeverboten. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die AFP vorliegt und über die zuerst die “Neue Osnabrücker Zeitung” berichtet hatte.Die Zahl der Asylanträge türkischer Bürgerinnen war 2020 im Vergleich zum Vorjahr auf fast die Hälfte gesunken – von 10.833 auf 5782. Dies sei aber vor allem auf die Reise- und damit auch Fluchtbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie zurückzuführen, hieß es bei der Linksfraktion.PAID STERN 2021 04 Neue Indizien für schmutzigem Deal im Fall Yücel_9.15Uhr+++ 12.38 Uhr: EuGH-Gutachter will Familienzusammenführung in EU erleichtern +++Wenn EU-Bürger dauerhaft zu ihrem Ehepartner in ein anderes EU-Land ziehen, sollen sie dort vergleichbar mit Einheimischen Zugang zu staatlichen Gesundheitsleistungen haben. Das forderte der richterliche Rechtsgutachter Henrik Saugmandsgaard Oe am Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Die Luxemburger Richter sind daran zwar nicht gebunden, sie folgen diesen sogenannten Schlussanträgen aber in den meisten Fällen. Das abschließende Urteil wird in einigen Monaten erwartet.+++ 12.32 Uhr: Menschenrechtsexpertin: Festnahmen bei Demos in Russland aufklären +++Die Menschenrechtskommissarin des Europarats, Dunja Mijatovic, hat von Russland Aufklärung über sein Vorgehen gegen Demonstrierende gefordert. In einem Brief an den russischen Innenminister Wladimir Kolokolzew bat sie um Informationen zu den Methoden und Leitlinien seines Ministeriums bei der Auflösung friedlicher Versammlungen und den Festnahmen Protestierender. Sie sei besorgt über die beispiellose Zahl von Menschen, die in den vergangenen Tagen in ganz Russland bei Demonstrationen festgenommen worden seien, schrieb sie vergangene Woche. Der Festnahme friedlicher Demonstranten müsse unverzüglich ein Ende bereitet werden.+++ 12.07 Uhr: Iran verstößt mit Produktion von Uran-Metall gegen Atom-Deal +++Mit der Produktion von Uran-Metall hat der Iran ein weiteres Mal gegen Auflagen der Atomvereinbarung von 2015 verstoßen. Die Islamische Republik habe den Schritt mit dem Ziel begründet, Treibstoff für den Forschungsreaktor in Teheran zu produzieren, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Die Vereinbarung verbietet den Kauf und die Herstellung von Uran-Metall, weil es nicht nur für Forschungszwecke, sondern auch für den Bau von Nuklearwaffen verwendet werden kann. Die IAEA informierte ihre Mitgliedsstaaten darüber, dass ein Labor am 6. Februar einige Gramm Metall aus Uran hergestellt habe. Das Ausgangsmaterial sei jedoch nicht angereichert gewesen. Angereichertes Uran ist die Voraussetzung für Atomsprengköpfe.+++ 12.06 Uhr: Katholisches Hilfswerk reagiert auf Missbrauchsvorwurf gegen Gründer +++Die in Deutschland ansässige Organisation Kirche in Not geht wegen eines Medienberichts über einen Missbrauchsvorwurf auf Distanz zu ihrem Gründer Pater Werenfried van Straaten. Der 2003 verstorbene Ordenspriester soll 1973 auf einer Reise des katholischen Hilfswerkes nach Italien versucht haben, eine junge Mitarbeiterin zu vergewaltigen, schreibt das Blatt “Christ & Welt”, das der Wochenzeitung “Die Zeit” beiliegt.”Kirche in Not bedauert die schweren geschilderten Vorwürfe zutiefst”, erklärte das Hilfswerk am Mittwoch. “Die Organisation distanziert sich umfassend von jeder Form des Verhaltens, wie es in dem Artikel Pater van Straaten vorgeworfen wird.”2010 habe die Frau den Fall bei der Organisation gemeldet, schrieb Kirche in Not in der Stellungnahme. Zur gleichen Zeit gab es Bestrebungen, den Pater selig zu sprechen. Ein vom Vatikan entsandter Weihbischof unterstützte damals das Hilfswerk bei seiner Modernisierung. Der Geistliche habe von den Vorwürfen gegen van Straaten erfahren, schrieb die Organisation. Es habe einen Briefwechsel zwischen ihm und dem Vatikan gegeben.PAID Kardinal Woelki 9.46+++ 12.04 Uhr: Technische Havarie führte wohl zu Brand in Nürnberger Kraftwerk +++Nach dem Brand in einem Nürnberger Großkraftwerk hat die Polizei erste Erkenntnisse zur Brandursache. Eine technische Havarie habe vermutlich zu dem Feuer geführt, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg mit. Mittlerweile sei der Schadensort wieder an den Betreiber übergeben worden, es gebe aber noch weitere Untersuchungen. Der Brand am Montagnachmittag hatte zu Einschränkungen der Fernwärmeheizung für etwa 15.000 Menschen geführt, betroffen waren auch ein Krankenhaus sowie zwei Alten- und Pflegeheime. Mittlerweile installierte der Energieversorger N-Ergie eine Reihe mobiler Heizstationen in den zwei betroffenen Stadtteilen.+++ 11.57 Uhr: Jena hebt Katastrophenfall auf – Fernwärmeleitung repariert +++Nach der Reparatur einer defekten Fernwärmeleitung ist in Jena der Katastrophenfall wieder aufgehoben worden. Durch den Schaden waren Tausende Haushalte bei eisigen Temperaturen von der Versorgung abgeschnitten. Die Stadtwerke gingen davon aus, dass der Normalbetrieb nach der Reparatur wieder gesichert sei, begründete die Stadtverwaltung den Schritt. Ein Krisenstab der Stadt in Thüringen hatte den Katastrophenfall am Mittwochabend ausgerufen. Damit galten nach städtischen Angaben für die von Kälte betroffenen Menschen die Corona-Kontaktbeschränkungen nicht – sie konnten von Angehörigen, Freunden oder Bekannten aufgenommen werden. “Ursache für die Havarie war ein Riss in der Schweißnaht”, sagte ein Sprecher der Stadtwerke.+++ 11.54 Uhr: Irans Präsident von Biden enttäuscht +++Irans Präsident Hassan Ruhani hat sich von der bisherigen Politik seines neuen Amtskollegen Joe Biden enttäuscht gezeigt und einen Kurswechsel der USA verlangt. Hintergrund sind der Atomstreit und die harten Sanktionen der US-Regierung gegen den Iran. “Noch haben wir ja keinen guten Willen seitens der neuen Regierung gesehen”, sagte Ruhani im Staatsfernsehen. Biden solle umgehend die Politik des maximalen Drucks seines Vorgängers Donald Trump und vor allem die “kriminellen” Sanktionen gegen den Iran beenden. Trump war im Mai 2018 aus dem internationalen Atomvertrag ausgetreten. Mit harten Sanktionen und einer Politik des maximalen Drucks wollte er die Führung in Teheran dazu bewegen, ein Abkommen mit stärkeren und längerfristig geltenden Auflagen zu verhandeln.PAID STERN 2021_05 Die andere Seite mitdenken_8.15Uhr+++ 11.00 Uhr: Bahn: 95 Prozent des Streckennetzes wieder befahrbar +++Nach massiven Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn aufgrund der extremen Witterung rollen vielerorts die Züge wieder. “Rund 95 Prozent des Streckennetzes sind wieder befahrbar – allerdings häufig mit Einschränkungen und teils hohen Verspätungen”, teilte der bundeseigene Konzern mit. Nach wie vor erschwerten Schnee, vereiste Oberleitungen und Temperaturen von bis zu minus 26 Grad die Räum- und Reparaturarbeiten, hieß es. “Aktuell kommt es regional noch zu großen Einschränkungen im Harz-Weser-Netz und in Thüringen.”Tausende Mitarbeiter seien rund um die Uhr im Einsatz, mehr als 22.000 Mal seien Schneeräumkräfte bislang ausgerückt. Mehr als ein Dutzend Aufenthaltszüge seien in den Bahnhöfen bereitgestellt worden. Zudem seien bis Donnerstag rund 2000 Hotel- und Taxigutscheine ausgestellt worden.+++ 10.58 Uhr: Britische Wissenschaftler weisen Spuren von Wasserdampf in Mars-Atmosphäre nach +++In der Mars-Atmosphäre haben britische Wissenschaftler Wasserdampf und damit neue Hinweise darauf entdeckt, dass auf dem Roten Planeten früher womöglich Leben existierte. Die heutigen Wasservorkommen auf dem Mars sind weitgehend in den Eiskappen des Planeten oder unterhalb der Oberfläche eingeschlossen. Bei der Analyse des Lichts, das durch die dünne Mars-Atmosphäre dringt, fanden Wissenschaftler der britischen Open University allerdings Spuren von Wasserstoff, wie sie am Mittwoch im Fachblatt “Science Advances” darlegten.Der Nachweis gelang dank eines Messinstruments namens Nomad der Mission ExoMars Trace Gas Orbiter von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. “Dieses fantastische Instrument gibt uns eine nie da gewesene Sicht auf Wasser-Isotope in der Mars-Atmosphäre”, schrieb der Astronom Manish Patel. +++ 10.56 Uhr: Hochwasserschutzwände festgefroren – Köln verschiebt Abbau +++Die Kombination von Hochwasser und eisiger Kälte hat ungewöhnliche Folgen in Köln: Die Schutzwände in der Altstadt und im Stadtteil Porz können nicht abgebaut werden, weil sie festgefroren sind. Wie der Stadtentwässerungsbetrieb mitteilte, wurden die Arbeiten zunächst auf kommende Woche verlegt. Die Wasserstände am gesamten Rhein bis Köln fallen zurzeit schnell. In Köln waren es laut Entwässerungsbetrieb am Donnerstagvormittag 3 bis 4 Zentimeter pro Stunde.Die mobilen Hochwasserschutzwände waren vor zwei Wochen eingezogen worden. Da die Bodendichtungen der unteren Balken festgefroren sind, bleiben sie erst mal stehen. “Nach den Wettervorhersagen gehen wir davon aus, dass wir ab Montag beginnen können, die Wände abzubauen”, teilte die Stadt mit.+++ 10.34 Uhr: Totes Baby nach einem Jahr gefunden – Prozess gegen Mutter begonnen +++Vor dem Landgericht Lüneburg hat ein Mordprozess gegen eine 22-Jährige aus Niedersachsen begonnen, die sich wegen des Todes ihres Babys verantworten muss. Der Leichnam, eingewickelt in Handtücher und einen Plastiksack, war im August vergangenen Jahres auf dem Grundstück der Eltern entdeckt worden. Nach damaligen Polizeiangaben handelte es sich bei dem Baby um einen kleinen Jungen. Nach Gerichtsangaben brachte die Frau ihr Kind schon im September 2019 im Badezimmer des Hauses zu Welt, in dem sie auch lebte. Kurz nach der Geburt soll sie das Baby erstickt oder erwürgt haben. Danach soll die junge Frau die Leiche an einem unbekannten Ort mutmaßlich gekühlt gelagert haben.+++ 10.03 Uhr US-Küstenwache rettet schiffbrüchige Kubaner von einsamer Insel +++Die US-Küstenwache hat drei Schiffbrüchige aus Kuba gerettet, die nach eigenen Angaben 33 Tage lang auf einer unbewohnten Karibikinsel ausgeharrt hatten. Die zwei Männer und eine Frau erzählten den Rettern, sie hätten sich von Kokosnüssen, Muscheln und Ratten ernährt, berichteten US-Medien am Mittwoch (Ortszeit). Ihr Boot sei bei schwerer See in Not geraten, es sei ihnen aber gelungen, an Land zu schwimmen. Seitdem hätten sie auf Hilfe gewartet. Unklar blieb, ob das Trio bei dem Versuch Schiffbruch erlitt, aus dem sozialistischen Kuba in die USA zu gelangen.+++ 9.49 Uhr: Kölns Oberbürgermeisterin an Weiberfastnacht: “Bleiben Sie heute zu Hause” +++Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat die Bürger in der rheinischen Narrenhochburg aufgerufen, zum coronabedingt abgesagten Start in den Straßenkarneval daheim zu bleiben. “Ich bitte Sie: Bleiben Sie heute zu Hause”, twitterte Reker am Morgen des  Weiberfastnachtstags. “Die nächste Session kommt bestimmt.”Angesichts ihrer Begeisterung für den Karneval “blutet mir heute das Herz”, schrieb Reker. “Aber: Für die Verwaltung ist heute ein normaler Arbeitstag, für Köln ein Tag wie jeder andere.”Zuvor hatte bereits das Festkomitee Kölner Karneval die Karnevalisten aufgerufen, am Donnerstag zu Hause zu bleiben und dort im Livestream eine karnevalistische Spendenveranstaltung in der Kölner Lanxess-Arena zu verfolgen.Karneval Fastnach Weiberfastnach+++ 9.44 Uhr: Militär in Myanmar nimmt weitere Politiker fest – Demos gehen weiter +++Das Militär in Myanmar hat am späten Mittwochabend weitere Mitglieder der entmachteten Regierung von Aung San Suu Kyi festgenommen. Mindestens sechs hochrangige Politiker, darunter ein enger Berater der 75-Jährigen, seien festgesetzt worden, berichtete die Zeitung „The Irrawaddy“. Mitglieder von Suu Kyis Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) hätten zuvor offen ihre Unterstützung für die landesweiten Proteste gegen den Putsch gezeigt.Das Militär hatte sich in der Nacht zum 1. Februar zurück an die Macht geputscht und die frühere Freiheitsikone Suu Kyi sowie zahlreiche weitere Politiker in Gewahrsam genommen. Die Junta hat einen einjährigen Ausnahmezustand verhängt und ein neues Kabinett ernannt. Als offiziellen Grund gab die Armee Wahlbetrug bei der Parlamentswahl vom November an, die die NLD klar gewonnen hatte.Die Demonstrationen in Myanmar gingen auch am Donnerstag unvermindert weiter. Eine größere Kundgebung gab es vor der chinesischen Botschaft in Rangun (offiziell heute Yangon). Die Teilnehmer warfen der Führung in Peking vor, die Junta zu unterstützen. „Die Welt steht hinter uns, aber China steht hinter dem Militärregime“, war auf einem Plakat zu lesen.+++ 9.26 Uhr: Epochenwandel-Historiker gibt katholischer Kirche in Deutschland noch 20 Jahre +++Der Historiker und Epochenwandel-Experte Martin Kaufhold sieht die katholische Kirche in Deutschland in bereits absehbarer Zeit in ihrer Existenz bedroht. “Wenn es so weitergeht, würde ich der katholischen Kirche als Institution in Deutschland in dieser Form noch etwa 20 Jahre geben”, sagte der Augsburger Geschichtsprofessor der “Augsburger Allgemeinen”. Kaufhold erwartet, dass das Verhalten des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki den Niedergang noch beschleunigen könnte. “Er verkörpert dieses problematische Priesterbild geradezu idealtypisch”, sagte Kaufhold. “Selbst in jenen raren Momenten, in denen er sich zu seiner Verantwortung bekannt hat, blieb er unglaubwürdig”, sagte der Historiker, der selbst Katholik ist. “Durch sein Handeln gerät einmal mehr die Glaubwürdigkeit der ganzen katholischen Kirche ins Wanken, und das ist nicht mehr gutzumachen.”+++ 8.20 Uhr: Fußballclub Swansea City schaltet wegen Rassismus Polizei ein +++Der britische Fußball-Zweitligist Swansea City hat sich nach rassistischen Beleidigungen gegen seinen Spieler Yan Dhanda an die Polizei gewandt. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler ist nach Angaben des Clubs nach der 1:3-Niederlage gegen Manchester City im FA-Cup gestern Abend in sozialen Netzwerken beschimpft worden. “Yan hat unsere unerschütterliche Unterstützung in dieser Angelegenheit, da wir und die zuständigen Behörden bestrebt sind, dieses sinnlose Verhalten auszurotten”, schrieb der Verein. Der Spieler twitterte: “Wie kann das noch im Jahr 2021 passieren?”PAID Interview Rassismus Daniel Gyamerah 17.09+++ 6.21 Uhr: Fernwärmeleitung in Jena läuft nach Havarie wieder +++Nachdem in Jena Tausende Menschen nach einer Havarie von der Fernwärme abschnitten waren, läuft die Versorgung seit heute früh wieder. Wie ein Sprecher der Stadtwerke Jena mitteilte, wurde die Reparatur der Leitung vom Kraftwerk Winzerla bereits nach Mitternacht erfolgreich abgeschlossen. Daraufhin wurden Belastungstests durchgeführt. Da diese ebenfalls erfolgreich waren, konnte der Betrieb um 3 Uhr schrittweise wieder in Betrieb genommen werden. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) hatte zuvor den Katastrophenfall ausgerufen.Nachdem die Temperatur stufenweise erhöht wurde, lag sie in der Fernwärmeleitung um 5 Uhr wieder bei etwa 118 Grad. “Ursache für die Havarie war ein Riss in der Schweißnaht”, sagte der Sprecher. Gestern Morgen war aus einem unterirdischen Fernwärmebauwerk eine heiße Dampfwolke ausgetreten. Nach der Havarie waren bis zu 6500 Haushalte im Norden Jenas von der Fernwärmeversorgung getrennt.+++ 4.10 Uhr: Bruce Springsteen muss wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht +++Der US-Rockmusiker Bruce Springsteen ist mit Alkohol am Steuer in einem Park in New Jersey erwischt worden und muss sich deshalb vor Gericht verantworten. Wie eine Sprecherin des Sandy-Hook-Parks gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, war Springsteen dort am 14. November festgenommen worden. Springsteen habe drei Vorladungen wegen Trunkenheit am Steuer, gefährlichen Fahrens und Alkoholkonsums an einem Ort, an dem dies nicht gestattet ist, erhalten. Der 71-jährige Musiker habe sich “kooperativ” gezeigt, fügte sie hinzu.+++ 4.00 Uhr: Nur halb so viel Stau auf den Autobahnen im Corona-Jahr +++Corona hat vergangenes Jahr für weniger Verkehr und viel weniger Staus auf den deutschen Autobahnen gesorgt. Insgesamt summierten sich die Staus auf eine Länge von 679.000 Kilometern, wie der ADAC mitteilte. Das ist nicht einmal halb so viel wie 2019, als es 1,42 Millionen Kilometer Stau auf den Autobahnen gab. Dieser Rückgang ist sehr viel stärker als beim Verkehrsaufkommen. Weniger Dienstreisen und Homeoffice sowie coronabedingte Einschränkungen der Mobilität sorgten dort nur für eine Abnahme um rund ein Achtel im Jahresschnitt. “Die meisten Staus entstehen durch hohes Verkehrsaufkommen und Baustellen. Schon ein geringer Rückgang des Verkehrsaufkommens genügt, dass es weniger Stau gibt”, erklärt ein ADAC-Experte.+++ 3.43 Uhr: Biden telefoniert mit Xi: Kritik wegen Handel und Menschenrechten +++Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme vor gut drei Wochen hat US-Präsident Joe Biden mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping telefoniert. Nach Angaben aus Washington hat Biden dabei seine “grundlegenden Sorgen über Pekings zwangsweise und unfaire wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschließlich gegenüber Taiwan unterstrichen”.Beide Staatsoberhäupter hätten auch über den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie und die gemeinsamen Herausforderungen für die Gesundheit in der Welt, den Klimawandel und das Verhindern einer Weiterverbreitung von Waffen gesprochen, teilte das Weiße Haus mit. Biden setzte sich zudem für einen “freien und offenen Indo-Pazifik” ein. China beansprucht weite Teile des Südchinesischen Meeres, während sich die USA in dem umstrittenen Meeresgebiet mit Einsätzen ihrer Marine für die Freiheit der Schifffahrt einsetzen. Biden übermittelte Xi auch beste Wünsche an sein Volk anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes, das in dem Land in der Nacht zum Freitag begrüßt wird.+++ 2.16 Uhr: Wissenschaftler bringen 18.000 Jahre altes Schneckenhorn zum Klingen +++Forscher haben das wohl älteste Blasinstrument seiner Art entdeckt und zum Klingen gebracht. Das aus einer Meeresschnecke hergestellte Horn ist mehr als 18.000 Jahre alt, wie aus einer in der Fachzeitschrift “Science Advances” veröffentlichten Studie hervorgeht. Es wurde bereits 1931 bei archäologischen Ausgrabungen in den französischen Pyrenäen nahe der Marsoulas-Höhle entdeckt, die auch Höhlenmalereien enthält.Allerdings nahmen die Wissenschaftler damals an, dass es sich um einen zeremoniellen Trinkbecher handelt, und das Horn geriet jahrzehntelang in Vergessenheit. Ein Forscherteam rund um Carole Fritz vom französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung fand nun durch neue Untersuchungen mit moderner Technik heraus, dass die Meeresschnecke als Musikinstrument genutzt wurde. Ein Musiker entlockte dem prähistorischen Horn drei Klänge in der Nähe der Töne C, Cis und D mit einer Lautstärke von 100 Dezibel – dies entspricht etwa einer herannahenden U-Bahn. Das Horn ist nicht das älteste jemals gefundene Musikinstrument – so wurden etwa Flöten aus Vogelknochen ausgegraben, die älter sind. Den Forschern zufolge ist die Meeresschnecke jedoch das älteste Blasinstrument seiner Art.+++ 0.49 Uhr: Jena ruft Katastrophenfall aus – rund 6500 Haushalte ohne Fernwärme +++Nach der Havarie einer Leitung vom Kraftwerk Winzerla sind in Jena bei klirrender Winterkälte rund 6500 Haushalte ohne Fernwärme und heißes Wasser. Die Mitarbeiter der Stadtwerke fanden am Abend nach stundenlanger Suche die Ursache der Havarie: Ein Leck in der Fernwärmeleitung in einem Kreuzungsbereich. Die Reparaturarbeiten seien unmittelbar eingeleitet worden und würden mindestens bis heute Morgen andauern, teilten die Stadtwerke mit. Wann die Fernwärmeversorgung wieder aufgenommen werden kann, ist unklar.Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) hatte am Abend den Katastrophenfall ausgerufen. Damit gelten nach Angaben der Thüringer Stadt für die von Kälte Betroffenen die Corona-Kontaktbeschränkungen nicht – sie können von Angehörigen, Freunden oder Bekannten aufgenommen werden.+++ 0.28 Uhr: Legendärer Porno-Verleger Larry Flynt  stirbt mit 78 Jahren +++Der legendäre US-Porno-Unternehmer Larry Flynt ist tot. Der Gründer des Magazins “Hustler” starb im Alter von 78 Jahren in Los Angeles, wie US-Medien unter Berufung auf seine Familie berichteten. Flynt, dem 1996 in dem Hollywood-Film “Larry Flynt – die nackte Wahrheit” ein Denkmal gesetzt wurde, war ein höchst streitbarer Verleger. 2017 rief er eine Belohnung von zehn Millionen Dollar für kompromittierende Informationen über den damaligen Präsidenten Donald Trump aus, die zu dessen Amtsenthebung führen.1978 wurde Flynt von einem Rechtsextremisten niedergeschossen, nachdem er Bilder eines Paares mit unterschiedlicher Hautfarbe veröffentlicht hatte. Seitdem saß Flynt im Rollstuhl.+++ 0.01 Uhr: Polizist im US-Kapitol bewahrte Romney vor Zusammenstoß mit Mob +++Während der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar hat ein Polizist den prominenten republikanischen Senator Mitt Romney einem Video zufolge in letzter Minute vor einem Zusammenstoß mit den Eindringlingen bewahrt. Die Ankläger im Amtsenthebungsverfahren gegen Ex-Präsident Donald Trump zeigten entsprechende, zuvor unveröffentlichte Aufnahmen von Überwachungskameras von dem Vorfall, auf denen zu sehen ist, wie Polizist Eugene Goodmann durch einen Korridor des Kapitols lief und den entgegenkommenden Senator warnte. Romney kehrte daraufhin sofort um und lief los. Romney ist als prominenter Kritiker Trumps bekannt. Es ist nicht abzusehen, was bei einer Begegnung des Senators mit den wütenden Anhängern Trumps hätte passieren können.Der Polizist Goodman war bereits bekannt, weil er sich an anderer Stelle alleine einem Mob an Eindringlingen entgegengestellt hatte. Er provozierte die Eindringlinge, um sie von einer offenen Tür der Senatskammer wegzulocken. Bei der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden und seiner Stellvertreterin Kamala Harris am 20. Januar wurde Goodman daher die Ehre zuteil, die Vizepräsidentin zu eskortieren. Es gibt im Kongress zudem Pläne, ihn mit einer Auszeichnung zu ehren.



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Publish date : 2021-02-11 21:57:00

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News von heute: Legendärer Jazz-Pianist Chick Corea im Alter von 79 Jahren gestorben
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