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News vom Wochenende: “Earth Hour” in Berlin: Fürs Klima gehen am Brandenburger Tor die Lichter aus

News vom Wochenende: "Earth Hour" in Berlin: Fürs Klima gehen am Brandenburger Tor die Lichter aus




Die News vom Wochenende im stern-Ticker.Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier.Die News vom Wochenende im stern-Ticker:  21.34 Uhr: 18 Tote bei Gebäude-Einsturz in KairoBeim Einsturz eines zehnstöckigen Gebäudes in Ägyptens Hauptstadt Kairo sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Es seien 18 Leichen aus den Trümmern geborgen worden, berichtete am Abend die staatliche Zeitung “Al-Ahram”. Zuvor war offiziell von fünf Todesopfern und 24 Verletzten gesprochen worden.Das Krisenteam der Regionalregierung sei um 3 Uhr morgens über den Einsturz des Gebäudes informiert worden, teilte der Regierungsbezirk Kairo mit. Gouverneur Khaled Abdel Aal sei “sofort” zum Unglücksort gefahren. Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge im Bezirk Gesr Suez im Osten der Metropole. Im Auftrag des Gouverneurs solle ein Expertenteam nun die Häuser im Umfeld des eingestürzten Gebäudes überprüfen – und die Ursache für das Unglück finden. 20.52 Uhr: Dieter Bohlen nach “DSDS”-Aus: “Ich plane Großes”Dieter Bohlen (67) blickt nach seinem Ausscheiden bei “Deutschland sucht den Superstar” optimistisch in die Zukunft: “Ich hab super viele Angebote natürlich bekommen, und da muss man natürlich so ein bisschen gucken, was man jetzt macht”, sagte Bohlen am Samstagabend in einem Instagram-Video. Er sei mit der derzeitigen Situation sehr zufrieden. “Ich plane Großes, und ihr werdet von mir hören.”Es war das erste Mal, dass sich der Musikproduzent nach seinem RTL-Aus zu Wort meldete. Kurze Zeit nach der Veröffentlichung des Clips startete auf RTL die erste DSDS-Liveshow ohne Bohlen. Dafür saß Show-Titan Thomas Gottschalk (70) neben Maite Kelly und Mike Singer in der Jury. “Auch Titanen können stürzen, und das ist dem Dieter passiert. Wir wünschen ihm natürlich, dass er schnell wieder aufsteht. Gute Besserung”, erklärte Gottschalk zu Beginn.gottschalk-bohlen18.1120.33 Uhr: Terroristen nehmen Kleinstadt in Mosambik einTerroristen haben eine Kleinstadt in der ölreichen Provinz Cabo Delago im Nordosten Mosambiks eingenommen. Hunderte Bewohner seien geflohen und eine unbekannte Zahl an Menschen getötet worden, sagte Adriano Nuvunga vom Zentrum für Demokratie und Entwicklung der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei sei aufgrund der seit Donnerstag anhaltenden Gewalt nicht in der Lage gewesen, den Ort zu erreichen. Wer hinter dem Angriff steht, war zunächst unklar.Felisberto Chivinzane, ein Bewohner von Palma, der vor dem Angriff fliehen konnte, sagte der dpa, der Ort sei “vollständig zerstört” worden. Demnach seien Banken und Geldautomaten mit Sprengstoff angegriffen und Militärkasernen und Gesundheitseinrichtungen zerstört worden. Die Regierung in Mosambik äußerte sich zunächst nicht zu dem Angriff.20.32 Uhr: Sondierung vorbei: Südwest-Grüne wollen vor Ostern entscheidenDie Grünen um Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann haben die Sondierungsgespräche beendet und wollen voraussichtlich vor Ostern entscheiden, mit wem sie über eine Koalition verhandeln. “Wir versuchen vor Ostern die Entscheidung hinzubekommen”, sagte Kretschmann am Abend nach der dritten Sondierungsrunde in Stuttgart. Der 72-jährige Regierungschef ließ aber offen, ob der derzeitige Koalitionspartner CDU oder SPD und FDP bessere Karten haben. Kretschmann kündigte an, die grüne Verhandlungsgruppe werde sich am kommenden Mittwoch treffen und die Gespräche bewerten. Dann muss das Team im Landesvorstand eine Empfehlung geben und dann wird dort entschieden.20.30 Uhr: “Earth Hour” in Berlin – Licht aus am Brandenburger TorDas Brandenburger Tor in Berlin war am Abend als Zeichen für den Klimaschutz eine Weile in Dunkelheit gehüllt. Um 20.30 Uhr wurde die Beleuchtung während der internationalen „Earth Hour“ (Stunde der Erde) ausgeschaltet. Damit sollte ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz gesetzt werden. Laut Umweltorganisation WWF wurden zuvor auf vier großen Bildschirmen auf dem Pariser Platz Aufnahmen zerstörter Ökosysteme gezeigt, die bei Dunkelheit durch Aufnahmen intakter Meere und gesunder Wälder ersetzt wurden.Earth Hour19.00 Uhr: Uhren werden auf Sommerzeit vorgestelltIn der Nacht zum Sonntag beginnt wieder die Sommerzeit. Um 2 Uhr morgens werden die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt, die Nacht ist also eine Stunde kürzer. Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland aus Gründen der Energieeinsparung eingeführt. Kritikern zufolge sind die Einspareffekte allerdings gering, auch klagen einige Menschen über vorübergehende Schlafstörungen. Andere freuen sich über längere helle Sommerabende.In der EU wird seit längerem über eine Abschaffung der Zeitumstellung diskutiert. Allerdings ist bislang keine Einigung in Sicht. Das Thema liegt derzeit auf Eis. Ein gemeinsames Vorgehen gilt aber als wichtig, um einen Flickenteppich zu vermeiden.18.45 Uhr: Regierung: 43 Verletzte bei Explosion von Autobombe in KolumbienBei der Explosion einer Autobombe am Freitag im Westen Kolumbiens sind nach Regierungsangaben mindestens 43 Menschen verletzt worden. Elf unter ihnen seien öffentliche Angestellte, schrieb der kolumbianische Verteidigungsminister Diego Molano auf Twitter. In ersten Berichten war von mindestens 16 Verletzten die Rede gewesen. Die Bombe war am Freitag in der Nähe der Gemeindeverwaltung von Corinto im Department Cauca explodiert.18.31 Uhr: Maduros Facebook-Konto wegen “Falschinformationen” zu Corona eingefrorenNachdem er mehrere “Wundermittel” zum Schutz vor dem Coronavirus angepriesen hat, ist Venezuelas Präsident Nicolas Maduro im Online-Netzwerk Facebook vorerst zum Schweigen verdammt: Ein Sprecher des US-Unternehmens teilte er mit, dass das Konto Maduros wegen “Verstoßes gegen unsere Regeln gegen Falschinformationen über Covid-19” für einen Monat “eingefroren” werde. In dieser Zeit könne Maduro nichts mehr posten.Venezuela hatte erst im Februar mit dem Impfen begonnen, Maduro selbst ließ sich Anfang März das russische Vakzin Sputnik V verabreichen. Er hat auf Facebook mehrmals von “Wundermitteln” geschwärmt und wissenschaftlich nicht erprobte Medikationen empfohlen.17.55 Uhr: Biden schlägt Konkurrenzinitiative zu Chinas “Neuer Seidenstraße” vorUS-Präsident Joe Biden will mit anderen “demokratischen” Ländern ein Konkurrenzprojekt zur billionenschweren “Neuen Seidenstraße” Chinas ins Leben rufen. “Ich habe vorgeschlagen, dass wir im wesentlichen eine ähnliche Initiative haben sollten, die von den demokratischen Staaten ausgeht, um jenen auf der ganzen Welt zu helfen, die in der Tat Hilfe brauchen”, sagte Biden vor Journalisten. Zuvor hatte er seinen Vorschlag bereits Großbritanniens Premierminister Boris Johnson bei einem Telefonat unterbreitet.Pekings Einfluss ist in den vergangenen Jahren in einigen Ländern durch Kredite und Projekte im Rahmen der “Neue Seidenstraße”-Initiative gewachsen. Das Projekt löste bei regionalen Mächten und vor allem bei westlichen Nationen Besorgnis aus. Im Zuge der Initiative half China einer Reihe von Ländern, Straßen, Eisenbahnen, Dämme und Häfen zu bauen oder zu entwickeln. 17.52 Uhr: Hunderte demonstrieren in der Türkei erneut gegen Austritt aus Frauen-KonventionHunderte Frauen haben in der Türkei erneut gegen den von Präsident Recep Tayyip Erdogan verfügten Austritt aus der internationalen Konvention gegen Gewalt an Frauen protestiert. Unter anderem zogen laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten in Istanbul hunderte Frauen durch die Straßen und skandierten immer wieder “Wir haben keine Angst, wir werden nicht schweigen, wir werden nicht nachgeben”. Auch in der Hauptstadt Ankara kam es zu neuen Protesten.Angefacht wurden die neuen Proteste von einem neuen mutmaßlichen Femizid: Eine 17-jährige Schwangere wurde in der Provinz Izmir erstochen, Medienberichten zufolge gilt als Tatverdächtiger der Mann, mit dem sie zusammenlebte.STERN PAID 08 2021 Die Freiheit der anderen 10.2616.49 Uhr: Erdbeben im Zentrum der Adria – Erschütterungen in ItalienIn der Adria östlich von Italien hat am Nachmittag die Erde gebebt. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) wurden mehrere Erschütterungen etwa 90 Kilometer östlich der Stadt Foggia gemessen, die in der Adria-Region Apulien liegt. Das stärkste Beben hatte demnach einen Messwert von 5,6 in einer Tiefe von etwa fünf Kilometern. Aus vielen Küstengebieten Italiens wurde von spürbaren Erschütterungen berichtet. Der Feuerwehr lagen zunächst keine Meldungen für Schäden oder Verletzte vor.16.09 Uhr: Viele Festnahmen bei Protesten in Belarus gegen LukaschenkoBegleitet von einem großen Polizeiaufgebot hat es in Belarus (Weißrussland) vereinzelt neue Proteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko gegeben. Dabei gingen Sicherheitskräfte bei Festnahmen teilweise brutal vor, wie Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigten. Das Menschenrechtszentrum Wesna listete bis zum Abend die Namen von mehr als 170 Festgenommenen auf. In einem Video war zu sehen, wie schwarz gekleidete Einsatzkräfte einen Mann auf einer Wiese zu Boden drückten und Frauen dazwischen gingen.In Aufrufen waren die Proteste zuvor noch als erste größere Aktionen der Opposition in diesem Jahr angekündigt worden. In Medienberichten war zunächst jedoch keine Rede von Menschenansammlungen in der Hauptstadt Minsk oder anderen Städten. Die Opposition rief deshalb zu kleinen dezentralen Aktionen auf. Es seien wahllos Passanten etwa an Bushaltestellen festgenommen worden, hieß es. Darunter seien mehrere Medienvertreter gewesen, teilte der Journalistenverband mit. Betroffen war auch ein Korrespondent der Deutschen Welle (DW). Nicholas Connolly sei am Nachmittag bei Dreharbeiten verhaftet und rund fünf Stunden festgehalten worden, teilte die Deutsche Welle am Samstagabend mit. Es sei bereits die zweite Festnahme Connollys innerhalb einer Woche gewesen.PAID BHL trifft Swetlana Tichanowskaja 162015.47 Uhr: Hilfsorganisation Open Arms rettet mehr als 30 BootsmigrantenDie Hilfsorganisation Open Arms hat im zentralen Mittelmeer 36 Bootsmigranten aus Seenot gerettet. Darunter seien sieben Frauen und 15 Kinder gewesen, teilte die spanische Organisation mit. Die Helfer waren am Donnerstag mit der “Open Arms” vom Hafen der sizilianischen Stadt Syrakus zu ihrer 82. Mission ins Mittelmeer aufgebrochen.Zuletzt hatte Open Arms Mitte Februar 146 Flüchtlinge aus Seenot gerettet und nach Sizilien gebracht. Die Rettungsaktionen sind politisch umstritten. Viele Migranten wagen vom Bürgerkriegsland Libyen die oft riskante Überfahrt in kleinen Booten nach Europa. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration der Vereinten Nationen starben in diesem Jahr etwas mehr als 230 Menschen im zentralen Mittelmeer.15.38 Uhr: Olaf Scholz soll SPD-Spitzenkandidat in Brandenburg werdenDer Spitzenkandidat der SPD in Brandenburg für die Bundestagswahl soll nach dem Willen des Landesvorstandes Kanzlerkandidat Olaf Scholz werden. Das teilte das Gremium nach einer Klausur mit. Dabei wurde die Liste mit dem Vorschlag der zehn nominierten Bewerberinnen und Bewerber für die Bundestagswahl vorgelegt. Sie soll von einer Delegiertenversammlung am 2. Mai abschließend beraten und beschlossen werden.PAID SPD Walter borjans 13.57Für die Liste sind sechs Frauen und vier Männer nominiert. Der kommissarische Generalsekretär der Brandenburger SPD, David Kolesnyk, betonte die Ausgewogenheit der vorgeschlagenen Kandidaten. Unter ihnen seien eine Richterin, ein IT-Spezialist, eine Wissenschaftsmanagerin, eine Lehrerin und ein Kfz-Betriebswirt. Der Vorschlag sei auch ein Signal der Geschlossenheit.15.11 Uhr: China verhängt Sanktionen gegen Politiker aus USA und KanadaChina hat als Reaktion auf Sanktionen wegen der Unterdrückung der Uiguren auch Strafmaßnahmen gegen Politiker aus den USA und Kanada verhängt. Betroffen von dem Einreiseverbot sind zwei Mitglieder der US-Kommission für internationale religiöse Freiheit, Gayle Manchin und Tony Perkins, sowie der kanadische Abgeordnete Michael Chong und der kanadische Menschenrechtsausschuss, teilte das Außenministerium in Peking mit. Zuvor hatten nach der EU auch die USA und Kanada Sanktionen gegen China wegen des Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren verhängt.14.50 Uhr: UN melden blutigsten Protesttag in Myanmar seit PutschWährend die Junta in Myanmar am offiziellen Gedenktag der Armee mit einer großen Parade in der Hauptstad Naypyidaw ihre Stärke demonstrierte, sind bei landesweiten Demonstrationen gegen das Militär mehr als 90 Menschen getötet worden. Das berichtet die Zeitung “Myanmar Now” unter Berufung auf Zahlen aus 40 Städten. Dagegen meldete die Zeitung “The Irrawaddy” 59 Tote, unter ihnen drei Kinder. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist es der “blutigste Tag” seit dem Putsch Anfang Februar. Militärangehörige und Polizisten seien mit scharfer Munition und gezielten Kopfschüssen gegen unbewaffnete Zivilisten vorgegangen. Diplomatische Vertreter reagierten entsetzt. Die EU sprach von einem Tag des “Terrors und der Ehrlosigkeit”. US-Botschafter Thomas Vajda schrieb auf Twitter: “Das Blutvergießen ist grauenvoll”. Das Militär Myanmars habe Schande über sich gebracht, indem es auf “unbewaffnete Zivilisten” geschossen habe, twitterte der britische Botschafter Dan Chugg.Das Militär hatte Anfang Februar gegen die faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi geputscht. Die 75-Jährige sitzt seither im Hausarrest und wird von der Justiz verschiedener Vergehen beschuldigt. Die Demonstranten fordern eine Wiedereinsetzung von Suu Kyis ziviler Regierung.14.42 Uhr: JU-Chef Kuban als Kandidat für Bundestag aufgestelltDer Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, ist von den Delegierten in Hannover als Kandidat für die Bundestagswahl am 26. September aufgestellt worden. Kuban erhielt 84 Prozent der Delegiertenstimmen, wie der CDU-Kreisverband mitteilte. Zweiter Kandidat aus der Region Hannover wird demnach Hendrik Hoppenstedt, Staatsminister von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hoppenstedt ist Stellvertreter von Kanzleramtschef Helge Braun und auch für die Beziehungen zwischen Bund und Ländern zuständig. Er sitzt bereits im Bundestag.Die Wahl fand in zwei Videokonferenzen am 13. und 27. März mit zwischenzeitlicher Briefwahl statt. Kuban, der aus Basinghausen bei Hannover kommt, trat zum ersten Mal an. Er folgt auf die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth, die nicht mehr antrat.13.44 Uhr: Tote Tiere am Schwarzen Meer: Umweltschützer warnen vor PlastikmüllNach dem Tod Hunderter Tiere im Schwarzen Meer warnen russische Umweltschützer vor der Gefahr von Plastikmüll. Plastikteilchen seien mittlerweile das größte Problem unter den Schadstoffen im Schwarzen Meer, teilte die Organisation Greenpeace in Moskau mit. In den Mägen der verendeten Tiere sei etwa Mikroplastik gefunden worden. Russische Behörden hatten dagegen Parasiten im Körper der Tiere als Todesursache ausgemacht. Sie hätten verschiedene Krankheiten ausgelöst. “Es besteht keine Gefahr für die Umwelt”, erklärte die Naturschutzbehörde Rosprirodnadsor.Zuletzt waren Hunderte tote Enten, Möwen, aber auch einige Delfine nahe der Stadt Sotschi an Land gespült worden. Nach Angaben von Greenpeace wurden bei einer Reinigungsaktion an den Küsten des Schwarzen Meers im vergangenen Oktober etwa 108 Kilogramm Müll eingesammelt. 94 Prozent davon sei Plastik gewesen.13.37 Uhr: Weniger Todesopfer bei Zugunglück in Ägypten als zunächst angenommenBei dem schweren Zugunglück in Ägypten sind den Behörden zufolge weniger Menschen ums Leben gekommen als zunächst angenommen. Bei der Kollision zweier Züge im Ort Tahta nahe Assiut seien 19 Menschen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium mit. Gestern war noch von 32 Toten die Rede. Eine Überprüfung habe aber ergeben, dass es sich bei einigen der als tot gemeldeten Opfer tatsächlich um verletzte Komapatienten gehandelt habe, sagte Gesundheitsministerin Hala Sajid. 185 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden.Die beiden Züge stießen der Eisenbahnbehörde zufolge am Freitag zusammen, nachdem Unbekannte eine Notbremse gezogen und einen der beiden Züge damit zum Stehen gebracht hatten. Der zweite Zug sei daraufhin in diesen hineingerast. Unter anderem stürzte eine Lok um.12.19 Uhr: “Wetter spielt Jo-Jo” – erst Wolken, dann Sonne in DeutschlandZum Start der Woche erwartet die Menschen in Deutschland wechselhaftes Wetter. “Ein Auf und Ab wie bei einer Achterbahnfahrt, man könnte auch sagen, das Wetter spielt Jo-Jo in der Karwoche”, teilte Meteorologin Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst mit. Vor allem im Norden kann es morgen zunächst noch ungemütlich werden, der Himmel wird bewölkt und es kann regnen. Im Rest von Deutschland lockert der Himmel auf und die Sonne kann rauskommen. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 Grad im Norden und 17 Grad am Oberrhein.Auch der Montag startet im Nordosten zunächst bewölkt und mit leichtem Regen, im Rest von Deutschland erwartet die Menschen viel Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 bis 23 Grad, im Norden kühler bei 14 bis 17 Grad. Zum Beginn der Woche soll sich die Sonne immer weiter durchsetzen, sagte Bertelmann. “Tag für Tag klettern die Temperaturen nach oben, bis Dienstag nahezu landesweit die 20-Grad-Marke überschritten wird.” Dann erwartet die Menschen viel Sonne. Es bleibt trocken, die Temperaturen steigen am Dienstag auf bis zu 24 Grad. Zum Ende der Woche soll das Jo-Jo dann wieder nach unten gehen – mit mehr Regen und Wolken.12.11 Uhr: “Leichte Bewegung” bei Freilegung von Containerschiff im SuezkanalDie erhoffte Freilegung des Containerschiffs “Ever Given”, das den Suezkanal blockiert, schreitet ein wenig voran. Das Seefahrt- und Logistikunternehmen GAC berichtete von mehr als zehn Schleppern und drei Baggern, die im Einsatz seien, um eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt wieder für den Handel freizugeben. Es gebe “leichte Bewegung”. Der Frachter liege aber weiter auf Grund.Admiral Usama Rabi, Vorsitzender der Kanalbehörde, hatte am Freitagabend mitgeteilt, dass neun große Schlepper an den Arbeiten beteiligt seien. Bei den Manövern der Schlepper zur Freilegung spielten mehrere Faktoren eine Rolle, sagte Rabi, vor allem die Windrichtung sowie Ebbe und Flut. Es handle sich um einen “komplizierten technischen Einsatz”.12.05 Uhr: Roboter-Selbstportät für fast 700.000 Dollar versteigertEin vom Roboter Sophia gemaltes Selbstporträt ist für nahezu 700.000 Dollar versteigert worden. Der Käufer auf der Auktionsplattform Nifty Gateway ist ein Digitalkünstler, der unter dem Pseudonym 888 auftritt. Für die 688.888 Dollar (aktuell rund 582.600 Euro) bekam er das Bild, das Sophia mit einem Pinsel in ihrer mechanischen Hand malte. Dazu gehörte auch ein kurzes Video, das mit einer digitalen NFT-Signatur versehen ist. Sophia wurde 2016 von der japanischen Firma Hanson Robotics vorgestellt und war bereits auf diversen Konferenzen zu sehen. Der Roboter ist einem Menschen nachempfunden und versucht unter anderem die Mimik bei Sprechen nachzuahmen. In Deutschland unterhielt sich Sophia 2018 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hanson Robotics zog für das Selbstporträt-Projekt den Maler Andrea Bonaceto hinzu, wie das Unternehmen mitteilte. Sophia malte ihr Bild auf einem zuvor von Bonaceto erstellten Porträt von ihr. In dem Video dazu gehen die beiden Bilder ineinander über.NFT (non-fungible token) erleben gerade einen Boom: So wurde vor Kurzem eine damit versehene Kopie einer Collage des Digitalkünstlers Beeple für gut 69,3 Millionen Dollar versteigert. NFT sind so etwas wie digitale Echtheitszertifikate, deren Echtheit mit der Blockchain-Datenkette der Krypto-Währung Etherium abgesichert wird.11.57 Uhr: Säugling nach Attacke schwer verletzt – Ermittlungen laufen weiterDie Polizei fahndet weiterhin nach zwei jungen Männern, die in Korbach westlich von Kassel einen Kinderwagen umgestoßen und einen Säugling dabei schwer verletzt haben sollen. Das sechs Monate alte Kind befinde sich nicht in Lebensgefahr, teilte ein Polizeisprecher heute mit. Das Baby war nach dem Vorfall am Freitagmittag schwer verletzt mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden. Die Mutter sei leicht verletzt worden, habe aber nicht stationär aufgenommen werden müssen.Nach Angaben der Frau hatten die beiden Männer zuvor versucht, ihr den Mund-Nasen-Schutz abzunehmen, wie die Polizei am Freitag berichtet hatte. Als sie sich gewehrt habe, soll einer der beiden als 15 bis 20 Jahre alt beschriebenen Täter die Frau getreten, der andere den Kinderwagen umgestoßen haben. Der Polizei zufolge laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat.10.54 Uhr: Sommerzeit beginnt am Sonntag – Kritik an UmstellungPünktlich zum Beginn der Sommerzeit kommen aus der Politik Rufe zur Abschaffung der Zeitumstellung. Sie sei ein “unnötiger Eingriff in das Leben der Menschen”, sagte der FDP-Fraktionsvize im Bundestag Michael Theurer dem “Handelsblatt”. Die Linke kritisierte, die Zeitumstellung gehöre “aus Gesundheits- und aus Tierschutzgründen” endlich abgeschafft.Die Nacht zum Sonntag ist um eine Stunde verkürzt, denn am frühen Sonntagmorgen wird der Zeiger um 2 Uhr auf 3 Uhr gerückt. Bis Ende Oktober gilt dann die Sommerzeit. Frühaufsteher müssen morgens länger auf die ersten Sonnenstrahlen warten, abends ist es dafür länger hell. Auch in den meisten anderen europäischen Ländern wird am Wochenende an der Uhr gedreht. Zwar hatte der damalige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker bereits 2018 verkündet: “Die Zeitumstellung gehört abgeschafft.” Doch die 27 EU-Mitgliedstaaten sind in der Frage, ob sie dauerhaft Sommer- oder Winterzeit wollen, bisher nicht weitergekommen.10.39 Uhr: Wohngebäude stürzt in Kairo ein – acht ToteBeim Einsturz eines Wohngebäudes in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und 29 weitere verletzt worden. Das neunstöckige Gebäude im Osten von Kairo stürzte in der Nacht in sich zusammen, wie die staatliche Nachrichtenseite „Al-Ahram“ berichtete. Die Zeitung “Al-Masri al-Jum” veröffentlichte ein Video von Rettungskräften, die nachts unter Trümmern nach Opfern suchen.Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Einstürze von Wohngebäuden sind in Ägypten nicht ungewöhnlich. Ein Grund sind die vielen Bauten ohne Genehmigungen, mangelhafte Instandhaltung älterer Gebäude und die schlechte Durchsetzung von Vorschriften zur Gebäudesicherheit. Ein technischer Ausschuss soll nun in Kairo klären, wie es zu der jüngsten Katastrophe kam.10.07 Uhr: Militärparade in Myanmar – mindestens 50 Protestierende getötetNach seiner gewaltsamen Machtübernahme hat Myanmars Militär mit einer großen Parade seine Stärke demonstriert. Soldaten mit Fackeln und Flaggen marschierten am heutigen Tag der Armee in Myanmar, flankiert von Militärfahrzeugen durch die Hauptstadt Naypyidaw. In einer Rede verteidigte Junta-Chef Min Aung Hlaing erneut den Militärputsch und sicherte zu, nach Neuwahlen die Macht an die neue Regierung abzugeben. Zugleich richtete der General eine Warnung an die Junta-Gegner. “Terrorismus, der schädlich für die Ruhe und Sicherheit des Staates sein kann”, sei nicht hinnehmbar, sagte er.Massiven Einschüchterungen zum Trotz gingen derweil in mehreren Städten die Proteste gegen den Putsch vom 1. Februar weiter. Dabei wurden mindestens 50 Menschen getötet worden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Medienberichte und AUgenzeugen. Die Protestierenden in Myanmar fordern unter anderem die Freilassung der abgesetzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und eine Rückkehr zum demokratischen Prozess.10.02 Uhr: Belarus kritisiert Ausschluss vom Eurovision Song ContestDer Ausschluss von Belarus vom Eurovision Song Contest  im Mai ist in Minsk auf heftige Kritik gestoßen. “Die Entscheidung, uns auszuschließen, ist politisch motiviert”, sagte der Chef der Nationalen Staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft, Iwan Ejsmont, der Staatsagentur Belta zufolge. Die ESC-Verantwortlichen seien von “Politikern und Hassern in sozialen Netzwerken” unter Druck gesetzt worden. Belarus hatte die Band Galasy ZMesta ins Rennen geschickt. Sie sei nun in die Geschichte eingegangen, meinte Ejsmont.Die Europäische Rundfunkunion hatte gestern Abend mitgeteilt, auch das zweite von der Gruppe eingereichte Lied entspreche nicht den ESC-Regeln. Diese sollten sicherstellen, “dass der Wettbewerb nicht instrumentalisiert oder in Verruf gebracht wird”. Die frühere Sowjetrepublik werde deshalb nicht zum diesjährigen ESC zugelassen. Beim ersten Lied hatte es Beschwerden gegeben, weil der Song mit Zeilen wie “Ich werde dir beibringen, nach der Melodie zu tanzen” in den Augen vieler Menschen die Protestbewegung gegen Diktator Alexander Lukaschenko verhöhnt. Beim zweiten Lied hatte die Europäische Rundfunkunion nur allgemeine Gründe angegeben, weshalb sie es nicht mit den eigenen Regeln vereinbar sieht.9.51 Uhr: Autofahrer macht Liegestütze an roter AmpelBewegungsdrang oder Imponiergehabe? An einer roter Ampel in Ulm ist ein 19-Jähriger am Freitagabend aus seinem Auto gestiegen und hat neben seinem Wagen Liegestütze gemacht. Angefeuert habe ihn ein weiterer Autofahrer, der ebenfalls an der Ampel auf die Weiterfahrt wartete, teilte die Polizei heute mit. Doch zufällig sei am Freitagabend eine Streife zugegen gewesen, berichteten die Beamten unter der Überschrift “Straße mit Fitnessstudio verwechselt”. “Bei allem Verständnis für den Bewegungsdrang beendeten die Polizisten die Trainingseinheit mit einem Platzverweis.”9.03 Uhr: Neuseeland macht zur Earth Hour 2021 zuerst die Lichter ausIm Asien-Pazifik-Raum haben zahlreiche Menschen und Städte am Abend um 20.30 Uhr (Ortszeit) die Earth Hour 2021 eingeläutet. In Neuseeland, einem der zeitlich ersten Länder, in denen für eine Stunde die Lichter ausgeschaltet werden sollten, hatte die Naturstiftung WWF die Bevölkerung zu einer breiten Teilnahme aufgefordert. Unter anderem hüllten sich der Aussichts- und Fernmeldeturm Sky Tower in Auckland und das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Wellington in Dunkelheit.PAID STERN 2021_02 Flüchtlinge der Arktis18.25Heute ist Earth Hour – nach WWF-Angaben die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Seit 2007 machen dabei Millionen von Menschen überall auf der Erde immer an einem bestimmten Tag im März um 20.30 Uhr Ortszeit das Licht aus und setzen so ein Zeichen für den Schutz des Planeten. Auch zahlreiche öffentliche Gebäude werden dabei verdunkelt. Der Startschuss war einst in der australischen Metropole Sydney gefallen, als am 31. März 2021 rund 2,2 Millionen Menschen das Licht ausknipsten und so Geschichte schrieben.8.40 Uhr: Oscar De la Hoya kündigt Box-Comeback anDer frühere Box-Superstar Oscar De la Hoya will nach 13 Jahren aus dem sportlichen Ruhestand zurückkehren. Das bestätigte der 48-Jährige bei einer Pressekonferenz des Promoters Triller Fight Club in Las Vegas mit den Worten: “Ich werde mein Comeback geben.” Nach der Aussage streckte er seine Hand aus und ließ das Mikrofon fallen.Es soll auch schon ein konkretes Datum geben. Demnach wird der US-Amerikaner, der als erster Boxer in sechs verschiedenen Gewichtsklassen einen Weltmeistertitel holen konnte, am 3. Juli auf die große Bühne zurückkehren. Das bislang letzte Mal stand Olympiasieger De la Hoya 2008 im Ring, als er gegen Manny Pacquiao den Kürzeren gezogen hatte.8.28 Uhr: Zehn Festnahmen in Bristol bei Protest gegen PolizeigesetzBei neuen Protesten gegen ein umstrittenes Polizeigesetz sind in der westenglischen Stadt Bristol mindestens zehn Menschen festgenommen worden. Chaoten hätten die Einsatzkräfte mit Flaschen, Ziegelsteinen und Eiern attackiert, teilte die Polizei in der Nacht mit. Auf berittene Beamte seien Feuerwerkskörper geworden worden, ein Polizeipferd sei mit Farbe besprüht worden. Es war bereits die dritte Demonstration innerhalb einer Woche in der Hafenstadt, die in Gewalt mündete.Mehr als 1000 Menschen hätten am Freitagnachmittag friedlich protestiert, teilte die Polizei weiter mit. Mehrere Hundert Menschen zogen dann in Richtung einer Polizeistation, die bei Protesten am vorigen Sonntag angegriffen worden war. Als Polizisten die Menge auflösen wollten, eskalierte die Situation. Das neue Polizeigesetz soll den Einsatzkräften weitreichende Vollmachten beim Vorgehen gegen friedliche Demonstrationen verleihen.8.06 Uhr: Schwerer Unfall bei Neumünster – zwei Tote und neun VerletzteBei einem Frontalzusammenstoß auf der B205 bei Neumünster sind zwei Menschen getötet worden, neun weitere wurden verletzt. Ein Minivan kollidierte in der Nähe der Anschlussstelle Neumünster-Süd in der Nacht mit einem anderen Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte. Die Unfallursache ist noch unklar. Weitere Details zum Unfallhergang sowie Angaben zu den Personen sind ebenfalls noch unbekannt. Die B205 war bis in die frühen Morgenstunden in beide Richtungen gesperrt.8.03 Uhr: 180 Menschen sitzen nach Überfall von Dschihadisten in Hotel in Mosambik festNach einem Überfall von Dschihadisten im Nordosten Mosambiks sitzen etwa 180 Menschen in einem Hotel in der Stadt Palma fest. Unter ihnen seien auch ausländische Beschäftigte von in der ölreichen Stadt vertretenen Unternehmen, hieß es aus Mitarbeiter- und Sicherheitskreisen. An einem Milliardenprojekt zur Erschließung von Flüssigerdgas sind unter anderem der französische Ölriese Total und der US-Konzern ExxonMobil beteiligt. Dschihadisten hatten Palma am Mittwochnachmittag überfallen. Verängstigte Bewohner der Küstenstadt flüchteten sich nach Angaben von Augenzeugen daraufhin in einen nahegelegenen Wald, Mitarbeiter der an dem knapp 17 Milliarden Euro schweren Gasprojekt beteiligten Firmen suchten Schutz im Amarula-Hotel. “Fast die ganze Stadt wurde zerstört”, sagte ein Mitarbeiter der Gasanlage, der anonym bleiben wollte. “Viele Menschen sind tot.” Zur Zahl und Herkunft der Opfer machte er keine Angaben. Die Regierung von Mosambik hatte den Überfall am Donnerstag bestätigt. Soldaten hätten eine Offensive zur Vertreibung der Kämpfer gestartet, hieß es. 7.54 Uhr: Drei Tote bei Unfall nahe SalzburgDrei Männer sind gestern Agabend bei einem Unfall nahe Salzburg getötet worden. Sie saßen in einem Wagen, der aus unbekannter Ursache bei Anthering, nördlich von Salzburg, von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Zwei der Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert, der dritte musste aus dem Wrack geborgen werden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der drei Männer im Alter von 25, 29 und 36 Jahren feststellen. Wer den Wagen gefahren hatte, war zunächst unklar. Wie die Polizei weiter mitteilte, war keiner der drei Männer angeschnallt und auch keiner im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.7.43 Uhr: Nordkorea sieht Bidens Kritik an Raketentest als ProvokationNach der Kritik von Joe Biden an Nordkoreas jüngstem Raketentest hat das international isolierte Land dem US-Präsidenten Provokation vorgeworfen. Mit dem Test habe Nordkorea sein Recht auf Selbstverteidigung ausgeübt, hieß es in einer Erklärung der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei. “Ich denke, dass die neue US-Regierung offensichtlich den ersten Schritt falsch gemacht hat”, wurde deren Sekretär des Zentralkommitees von den Staatsmedien zitiert.Nordkorea hatte nach Angaben Südkoreas und Japans am Donnerstag an seiner Ostküste zwei ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert und einen Tag später von einem gelungenen Test mit einem neuen Typ taktischer Lenkraketen gesprochen. Biden hatte den Test als Verstoß von UN-Resolutionen verurteilt, die Nordkorea die Erprobung von ballistischen Raketen jeglicher Reichweite verbieten.6.48 Uhr: Iran kündigt Abkommen über 25-jährige Kooperation mit China anDer Iran und China wollen nach Angaben Teherans heute ein umfassendes und langfristiges Kooperationsabkommen unterzeichnen. Das auf 25 Jahre angelegte Abkommen enthalte “politische, strategische und wirtschaftliche” Vereinbarungen, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Chatibsadeh, im Staatsfernsehen. Unterzeichnet werden soll das Abkommen demnach anlässlich des derzeitigen Besuchs von Chinas Außenminister Wang Yi in Teheran.6.30 Uhr: Bahn erwägt Rückkehr zu AbteilenFahrgäste der Deutschen Bahn könnten in Zukunft wieder häufiger in Abteilen Platz nehmen. Das Unternehmen denkt darüber nach, die Waggons wieder stärker zu untergliedern. “Unsere Kunden wünschen sich mehr Rückzugsmöglichkeiten und dafür wieder mehr abteilähnliche Räume”, sagte Bahn-Vorstandsmitglied Berthold Huber der Nachrichtenagentur DPA. Wie das in künftigen Zügen aussehen könnte, sollen Konzeptstudien bis zum Herbst ergeben.Bahn und Lufthansa 13.35Damit deutet sich eine Trendwende an. Seit Jahrzehnten verabschiedet sich die Bahn mit jeder neuen Zuggeneration ein Stück weiter vom Abteil. Stattdessen: offene Sitzreihen in Großraumwagen. Hatten die ältesten ICE1 noch knapp ein Drittel Abteilplätze, gibt es diese im aktuellen Flaggschiff ICE4 nur noch für Familien mit Kleinkindern.Bahnabteile_14.455.31 Uhr: Tipps gegen Bluthochdruck sollen Herzinfarkte verhindernIm Kampf gegen gefährlichen Bluthochdruck geben europäische Herzmediziner detaillierte Sporttipps. Jeder vierte Herzinfarkt werde durch Bluthochdruck ausgelöst, warnt die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) im “European Journal of Preventive Cardiology”. Als Grenzwert für Hypertonie gilt in Europa ein Blutdruck im Ruhezustand von 140 zu 90. Für Menschen mit diesen Werten oder darüber empfehlen die Fachärzte Sportarten wie Laufen, Gehen, Radfahren oder Schwimmen. Menschen mit etwas darunter liegenden Werten, also ab 130 zu 85, sollten sich nach Ansicht der Mediziner am besten Krafttraining widmen. Dazu zähle etwa das Heben von Gewichten, Liegestütze und Kniebeugen.PAID STERN 2018_48 Die Diagnose: Unter Dampf 17,51hDie meisten sportlichen Übungen senken den Blutdruck für etwa 24 Stunden, wie der Erstautor und Sportmediziner Henner Hanssen von der Universität Basel feststellt. Es sei also am besten, jeden Tag aktiv zu sein. Bluthochdruck steigert auch das Risiko für Schlaganfälle deutlich.3.45 Uhr: Mindestens 16 Verletzte bei Explosion von Autobombe in KolumbienBei der Explosion einer Autobombe im Westen Kolumbiens sind Medien zufolge mindestens 16 Menschen verletzt worden. Die meisten von ihnen waren kolumbianischen Berichten zufolge Angestellte der Gemeinde Corinto im Department Cauca, mindestens zwei Schwerverletzte wurden in die Stadt Cali gebracht. Präsident Iván Duque sagte in einer Videobotschaft: “Wir werden nicht aufhören, den Terrorismus zu verfolgen, wo wir ihn finden.” Der Angriff wurde zunächst Dissidenten der ehemaligen Guerilla-Organisation Farc zugeschrieben, die an dessen Todestag dem Farc-Gründer Manuel Marulanda alias “Tirofijo” gedachten.Kolumbien litt mehr als 50 Jahre unter einem bewaffneten Konflikt zwischen den Streitkräften, linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs. Die größte Rebellen-Organisation Farc, die sich unter anderem mit Drogenhandel finanzierte, schloss 2016 einen Friedensvertrag mit dem Staat.2.43 Uhr: 45 Staaten prangern Russlands Mitverantwortung an neuer Gewalt in Ostukraine anNach den jüngsten Rebellenangriffen in der Ostukraine mit vier Todesopfern haben 45 Staaten in einer gemeinsamen Erklärung Russlands Mitverantwortung angeprangert. In einer von der französischen Vertretung bei den Vereinten Nationen veröffentlichten Erklärung verurteilten die Länder “entschieden die fortgesetzte Destabilisierung der Ukraine durch Russland und insbesondere die Handlungen Russlands in einigen Zonen der Regionen Donezk und Luhansk”. Moskau verstoße damit gegen die Minsker Abkommen zur Beilegung des Konflikts in der Ostukraine, so die Unterzeichnerstaaten, zu denen die meisten EU-Länder sowie die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, die Türkei und Costa Rica zählen.Die ukrainische Armee hatte am Freitag mitgeteilt, dass bei Rebellenangriffen im Osten des Landes vier Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden seien. Dies sei die höchste Opferzahl an einem Tag seit August 2019 und ein klarer Verstoß gegen das geltende Waffenstillstandsabkommen.1.10 Uhr: Mexikanische Polizei rettet 87 Migranten aus Gewalt von SchleppernNach einem Notruf hat die mexikanische Polizei 87 Migranten aus der Gewalt von Schleppern befreit. Auf ihrem Weg Richtung USA seien die Mittelamerikaner – darunter auch Kinder – in der Ortschaft Amozoc drei Tage lang festgehalten worden, teilte das Sekretariat für Öffentliche Sicherheit des zentralen Bundesstaates Puebla mit. Den Hinweis habe eine honduranische Migrantin gegeben, der es gelang, aus dem Haus eine Notrufnummer zu wählen. Nach einer Suchaktion fanden die Beamten dort 45 Frauen, 26 Männer und 16 Kinder aus Honduras, El Salvador, Guatemala und Nicaragua. Offenbar sollten Schleuser sie weiter nach Norden in die Stadt San Luis Potosí bringen, ließen sie aber in dem Haus zurück. Zwei Männer und eine Frau, die das Haus bewachten, wurden nach Angaben der Polizei festgenommen.Die Zahl der Migranten, die illegal über Mexiko in die USA einreisen, ist zuletzt deutlich angestiegen. In den vergangenen Wochen ist die US-Regierung von Joe Biden deshalb erheblich unter Druck geraten.



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Publish date : 2021-03-27 21:07:00

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News vom Wochenende: “Earth Hour” in Berlin: Fürs Klima gehen am Brandenburger Tor die Lichter aus
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