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News vom Wochenende: Mai-Demo in Berlin nach heftigen Krawallen abgebrochen – Polizei weiter im Einsatz

News vom Wochenende: Mai-Demo in Berlin nach heftigen Krawallen abgebrochen – Polizei weiter im Einsatz




Die News vom Wochenende im stern-Ticker. Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hierDie News vom Wochenende im stern-Ticker: 22.21 Uhr: Polizei nach abgebrochener Mai-Demo weiter im Einsatz – Auto angezündetNach Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei am Abend des 1. Mai-Feiertags in Berlin ist nach Angaben der Polizei auch ein Auto angezündet worden. Es handle sich um einen großen Geländewagen, der im Stadtteil Neukölln stand, sagte eine Sprecherin der Polizei. Zudem versammelten sich rund 1000 Menschen am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg. Die Polizei gehe dort in den Einsatz, auch um auf die Ausgangssperre zu verweisen. Sie gilt ab 22.00 Uhr.Die Polizei teilte via Twitter zudem mit, sie werde in Neukölln einen Wasserwerfer einsetzen, “um gefahrlos brennende Hindernisse auf der Fahrbahn zu löschen und ein Übergreifen auf umstehende Autos zu verhindern”. Eine Sprecherin der Polizei sagte dazu, das habe sich möglicherweise mit dem Einsatz der Feuerwehr überschnitten. Die Feuerwehr löschte Brände auf der Straße. Unklar sei, ob der Wasserwerfer tatsächlich eingesetzt worden sei, sagte die Sprecherin. Randalierer hatten Müllcontainer und Paletten auf die Straße gezogen und angezündet.21.38 Uhr: Mai-Demo in Berlin nach heftigen Krawallen abgebrochenNach massiven Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei in Berlin ist der Protest abgebrochen worden. Der Versammlungsleiter der Demo habe die Demonstration am Samstagabend für beendet erklärt, nachdem er selbst aus der Menge angriffen worden sei, teilte die Polizei mit.Die “revolutionäre 1.Mai-Demonstration” wollte von Neukölln nach Kreuzberg ziehen, kam aber nur bis zur Sonnenallee. Die Polizei musste sich gegen heftige Angriffe zur Wehr setzen. In der Sonnenallee flogen massiv Steine und Flaschen gegen Einsatzkräfte. Randalierer zerrten Müllcontainer und Paletten auf die Straße und zündeten sie an. Polizisten wurden angegriffen, als sie Störer aus der Menge ziehen wollten. Es gab Festnahmen, Polizisten setzten Pfefferspray ein. Sanitäter waren im Einsatz. Die Polizei sprach von etwa 8000 Demonstranten.21.13 Uhr: Erneut Demonstrationen für Bolsonaro in mehreren Städten BrasiliensIn mehreren brasilianischen Städten haben tausende Menschen für Präsident Jair Bolsonaro demonstriert. Trotz der Corona-Pandemie versammelten sie sich in großen Städten wie Brasília, São Paulo und Rio de Janeiro. Die meisten Teilnehmer waren in den Farben der brasilianischen Flagge gekleidet und hielten sich nicht an Abstandsregeln. In Brasilien sind bislang 400.000 Menschen an Covid-19 gestorben.In Rio forderten mehrere hundert Demonstranten am bekannten Strand Copacabana eine “Militärintervention” zur Unterstützung des rechtsradikalen Staatschefs. Bolsonaro hatte sich kürzlich beklagt, dass einige Bürgermeister und Gouverneure strenge Corona-Maßnahmen ergriffen hätten. Später rief er nach Soldaten auf den Straßen, um die Bewegungsfreiheit der Menschen zu gewährleisten.Brasilien Bolsonaro Modellstadt Chapeco, 18.3020.57 Uhr: Heftige Auseinandersetzungen bei 1.Mai-Demo in BerlinBei der Demonstration linker und linksradikaler Gruppen in Berlin-Neukölln ist es am Abend zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten gekommen. Auf der Sonnenallee hagelte es Flaschen und Steine gegen Beamte, wie dpa-Reporter beobachteten. Polizisten wurden angegriffen, als sie Störer aus der Menge ziehen wollten. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Müllcontainer und Paletten wurden angezündet. Sanitäter waren im Einsatz. Mehrere Demonstranten wurden festgenommen. Auch in der Nähe der Neukölln Arcaden wurden Teilnehmer festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte einen Lautsprecher der Demonstranten und räumte eine Kreuzung frei.20.40 Uhr: Ex-Regierungschef Berlusconi verlässt Krankenhaus nach dreieinhalb WochenItaliens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist nach dreieinhalb Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie italienische Medien unter Berufung auf das Umfeld Berlusconis berichteten, verließ der 84-Jährige am Freitagabend die Mailänder Klinik, in die er den Angaben zufolge wegen Covid-19-Spätfolgen eingeliefert worden war. Berlusconi hatte sich im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus infiziert.20.38 Uhr: Mai-Demonstrationen in Frankreich mit Tausenden TeilnehmernIn Frankreich haben mehrere tausend Menschen an den landesweiten Mai-Umzügen teilgenommen. Nach Angaben des Gewerkschaftsbunds CGT seien mehr als 170.000 Menschen auf die Straße gegangen, davon 25.000 in Paris. Das französische Innenministerium sprach von mehr als 106.000 Teilnehmern, davon 17.000 in Paris.Die Umzüge verliefen größtenteils friedlich. In Paris und Lyon kam es zu kurzen Zwischenfällen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern des linksextremen “Schwarzen Blocks”, bei denen auch Tränengas zum Einsatz kam. Insgesamt seien 56 Personen vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen worden, davon 46 in Paris, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP mit Bezug auf das Innenministerium.Frankreich Generäle warnen vor Bürgerkrieg 15.2020.21 Uhr: Schlagstockeinsatz und Festnahmen bei linker Mai-Demo in FrankfurtBei einer Mai-Demonstration linker Gruppen in Frankfurt hat die Polizei am Abend Schlagstöcke eingesetzt. Aus dem Demonstrationszug seien Feuerwerkskörper und Nebeltöpfe geworfen worden, berichtete ein Polizeisprecher. Auch seien Beamte angegriffen worden. Es habe daher erste Festnahmen gegeben. Die deutlich wahrnehmbaren Wasserwerfer setzte die Polizei zunächst nicht ein.Die Polizei sprach von mindestens 3000 Menschen, die sich zu einem “Tag der Wut” zunächst auf dem Opernplatz versammelt hatten und dann durch das Bahnhofsviertel zogen. Laut Augenzeugen waren nahezu alle Teilnehmenden vermummt und gleichzeitig bemüht, die Corona-Regeln einzuhalten. Im Internet war auch zum “revolutionären 1. Mai” aufgerufen worden. Die Veranstalter hatten den Behörden ursprünglich rund 500 Teilnehmer angekündigt.19.54 Uhr: Berliner Polizei: Drei Beamte durch Böller bei Mai-Demo verletztBei der sogenannten revolutionären 1. Mai-Demonstration durch Berlin-Neukölln sind nach Angaben der Polizei bislang drei Polizisten verletzt worden. Aus dem Aufzug heraus seien Nebeltöpfe gezündet und vereinzelt Böller auf Einsatzkräfte geworfen worden, teilte die Polizei bei Twitter als vorläufigen Stand mit. Dabei seien die drei Polizisten verletzt worden.19.31 Uhr: Indigenen-Anführerin in Brasilien wegen “Verleumdung” Bolsonaros vorgeladenDie Leiterin einer der wichtigsten Organisationen zur Vertretung der indigenen Völker in Brasilien ist wegen des Vorwurfs der “Verleumdung” von Präsident Jair Bolsonaro zu einem Verhör bei der Polizei vorgeladen worden. Sie habe eine Vorladung im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einer Dokumentarserie über die Lage der Ureinwohner erhalten, berichtete Sonia Guajajara vom Verband der Indigenen Völker Brasiliens (Apib) im Internetdienst Twitter.Die aktuellen Ermittlungen erfolgen auf eine Klage der staatlichen Behörde zum Schutz isolierter Stämme (Funai) gegen die Dokumentarserie. Die Funai spricht wegen der in der Serie geäußerten Kritik an Bolsonaros Ureinwohner-Politik von einer “Kampagne der Verleumdung und Rufschädigung” durch “verdrehte und tendenziöse Aussagen”. 19.13 Uhr: Demonstration mit Tausenden Teilnehmern zieht nach Berlin-KreuzbergIn Berlin-Neukölln ist die sogenannte revolutionäre 1. Mai-Demonstration mit Verspätung gestartet. Der Zug mit Tausenden Teilnehmern wollte am Abend des Mai-Feiertages vom Hermannplatz nach Kreuzberg zum Oranienplatz laufen. Die Polizei sprach von bislang rund 5000 Teilnehmern. Beobachter gingen aber von weit mehr Teilnehmern aus. Linke und linksradikale Gruppen hatten zu dem Protest aufgerufen.Der Start hatte sich verzögert, weil Corona-Mindestabstände nicht eingehalten wurden. Damit sich das Ganze weiter entzerrt und die Abstände besser eingehalten werden können, sei das Loslaufen nun gestattet worden, teilte die Polizei mit. “Wir werden die Einhaltung der Mindestabstände und das Tragen des Mund-Nase-Schutzes weiter im Auge behalten”, twitterte die Polizei. Demnach waren auch einige Teilnehmer stark alkoholisiert.18.19 Uhr: Demonstrationszug zum 1. Mai in Berlin: 5000 Menschen versammeltKurz vor dem Start der “Demonstration zum revolutionären 1. Mai” am Abend haben sich in Berlin-Neukölln nach Einschätzung der Polizei rund 5000 Menschen versammelt. Der Zustrom aus unterschiedlichen Richtungen hielt nach Beobachtungen von dpa-Reportern weiter an. Der Demonstrationszug sollte um 18 Uhr starten. In der Menge rund um den Hermannplatz schwenkten Demonstranten Fahnen, Transparente waren zu sehen. Auch Feuerwerkskörper wurden gezündet. Straßen wurden abgesperrt, viele Mannschaftswagen der Polizei waren postiert. Viele der Demonstranten trugen Mund-Nasen-Schutz. Die Veranstalter riefen dazu auf, die Corona-Auflagen einzuhalten.18.12 Uhr: Gewaltsame Zusammenstöße bei Mai-Demo in ParisBei Demonstrationen zum Tag der Arbeit in Paris ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Teilnehmern und der Polizei gekommen. Nach Polizeiangaben versuchten Anhänger des linksextremen “Schwarzen Blocks”, den Protestmarsch der Gewerkschaften durch die französische Hauptstadt zu blockieren. 34 Menschen wurden demnach festgenommen, die Polizei setzte Tränengas ein. Demonstranten schlugen die Scheiben von Bankfilialen ein, setzten Mülleimer in Brand und bewarfen Polizisten mit Wurfgeschossen. Mindestens ein Polizist wurde verletzt, wie ein AFP-Journalist beobachtete.17.23 Uhr: Mehr als 200 Menschen bei Mai-Demo in Istanbul festgenommenDie türkische Polizei hat mehr als 200 Menschen festgenommen, die trotz eines Corona-Versammlungsverbots Kundgebungen zum Tag der Arbeit abhalten wollten. Nach Berichten von AFP-Korrespondenten wurden die Menschen in Gewahrsam genommen als sie versuchten, auf den symbolträchtigen Taksim-Platz oder die angrenzende Istiklal-Straße zu gelangen. Die Stadtverwaltung gab die Zahl der Festnahmen mit 212 an. Die Beamten gingen teilweise gewaltsam gegen die Demonstranten vor. Immer wieder drängten sie die Menge mit ihren Schilden zurück oder schleppten einzelne Teilnehmer gewaltsam fort. 16.44 Uhr: Zwei Menschen in Norwegen bei Lawinenunglück gestorbenIm Norden von Norwegen sind bei einem Lawinenunglück mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Es sei unklar, ob noch weitere Personen in dem Bereich der Lawine an dem Berg Sofiatinden seien, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte dem norwegischen Sender NRK am Nachmittag. Zunächst habe man aber keine Hinweise darauf. Experten warnten vor weiteren Erdrutschen. Da es viel Neuschnee gegeben habe, brauche es eine Weile, bis sich die Schneeschichten stabilisiert hätten. Man habe auf eine Saison ohne Lawinentote gehofft, sagte der Bürgermeister der Kommune Lyngen, Dan Håvard Johnsen, dem Bericht zufolge. Leider hätten aber in diesem Winter bereits neun Menschen ihr Leben durch Lawinenunglücke verloren.16.29 Uhr: Menschenrechtler: 100 Urteile im April nach Protesten in BelarusIn Belarus (Weißrussland) sind im April fast 100 Menschen nach einer Teilnahme an Protesten gegen Machthaber Alexander Lukaschenko verurteilt worden. Das teilte das Menschenrechtszentrum Wesna in der Hauptstadt Minsk mit. Die Richter verhängten demnach Haftstrafen von insgesamt mehr als 205 Jahren. Bei “politisch motivierten Strafsachen” habe es keinen einzigen Freispruch gegeben, bilanzierten die Menschenrechtler.Nach der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl am 9. August vergangenen Jahres hatten zeitweise Hunderttausende Menschen den Rücktritt Lukaschenkos und Neuwahlen gefordert. Er hatte sich mit 80,1 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger erklären lassen. Bei den Protesten waren vorübergehend mehr als 30.000 Menschen festgenommen worden. Es gab Hunderte Verletzte und mehrere Tote. In den vergangenen Monaten gab es nur noch vereinzelt Proteste. Smalldickenergy: Russische Botschaft sorgt für Twitter-Häme 10.4515.51 Uhr: Reporterin der Deutschen Welle in Kenia von Polizei angegriffenWährend einer Demonstration in der kenianischen Hauptstadt Nairobi hat die Polizei eine Reporterin der Deutschen Welle nach eigenen Angaben mit Tränengaspatronen angegriffen. Die Ostafrikakorrespondentin Mariel Müller war demnach mit ihrem Kameramann vor Ort, um über eine Demonstration zu berichten.Dazu hatten mehrere kenianische Organisationen aufgerufen, um auf zunehmende Polizeibrutalität und Arbeitsplatzverluste aufgrund des seit Ende März geltenden Lockdowns aufmerksam zu machen. Sie sei zweimal von Tränengaspatronen getroffen worden, sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur. Dabei habe sie eine Verletzung davongetragen.15.50 Uhr: Nachbarn retten Hausbewohner vor Brand in RestaurantNachbarn haben fünf Menschen vor einem Brand in ihrem Haus gerettet. Wie die Feuerwehr mitteilte, war das Feuer in einem Restaurant im Erdgeschoss des Hauses in Dortmund entstanden. Als die Bewohner ihn bemerkten, schnitt dichter Rauch bereits den Fluchtweg ins Freie ab. Nachbarn seien mit ihren privaten Leitern herbeigeeilt und hätten einen Bewohner aus dem ersten Stock befreit. Anschließend gelangten weitere Bewohner über die Leitern auf ein Vordach und konnten dort von der eintreffenden Feuerwehr geborgen werden. Niemand wurde verletzt. Wodurch es zu dem Brand in der Küche des Restaurants gekommen war, stand zunächst noch nicht fest.14.59 Uhr: Zunächst keine größere Zwischenfälle bei Demonstrationen in BerlinBei den Demonstrationen am Tag der Arbeit in Berlin ist es zunächst zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen. Bei den verschiedenen Kundgebungen sei die Lage ruhig, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Teilnehmerzahlen schwankten zwischen wenigen Menschen bis hin zu gut 5000 Teilnehmern bei einer Fahrradsternfahrt durch die Hauptstadt.Zu einer Demonstration der sogenannten Querdenker seien wesentlich weniger Demonstranten gekommen als angekündigt, sagte der Sprecher weiter. Die Veranstalter hätten mit 1000 Teilnehmern gerechnet, erschienen seien rund 350. Rund 200 Gegendemonstranten versammelten sich demnach im Stadtteil Lichtenberg. Bei der Querdenker-Demonstration sei es bereits zu polizeilichen Maßnahmen wegen Verstößen gegen die Hygienevorschriften gekommen.14.44 Uhr: Dutzende Menschen bei Mai-Demo in Istanbul festgenommenDie türkische Polizei hat Dutzende Menschen festgenommen, die trotz eines Corona-Versammlungsverbots Kundgebungen zum Tag der Arbeit abhalten wollten. Nach Berichten von AFP-Korrespondenten wurden allein in Istanbul mindestens hundert Demonstranten in Gewahrsam genommen, als sie versuchten, auf den symbolträchtigen Taksim-Platz oder die angrenzende Istiklal-Straße zu gelangen. In Ankara gab es laut örtlichen Medien mindestens elf weitere Festnahmen.Einem AFP-Korrespondenten zufolge gingen die Beamten in Istanbul teilweise brutal gegen die Demonstranten vor. Immer wieder drängten sie die Menge mit ihren Schilden zurück oder schleppten einzelne Teilnehmer gewaltsam fort. Der Istanbuler Zweig des Zeitgenössischen Anwaltsvereins, der auf die Verteidigung politisch sensibler Fälle spezialisiert ist, berichtete von insgesamt 170 Festnahmen.29: Knapp dreiwöchiger CoronaLockdown beginnt in Türkei – bb50896494753ffb14.03 Uhr: Millionen Chinesen am Tag der Arbeit auf ReisenFast eineinhalb Jahre nach dem Ausbruch des Coronavirus hat der 1. Mai in China einen Vorgeschmack gegeben auf das Leben nach der Pandemie. Millionen Menschen machten sich am Tag  der Arbeit auf Reisen quer durchs Land. Die chinesischen Behörden erwarteten rund 265 Millionen Reisende während der fünftägigen Ferien. Derart hohe Zahlen Reisezahlen hatte es in der Volksrepublik zuletzt vor zwei Jahren gegeben. An Sehenswürdigkeiten, Ausflugsorten und in Restaurants drängten sich unzählige Menschen, viele davon ohne Schutzmasken.13.23 Uhr: Scholz will kommende Woche Vorschlag für neues Klimagesetz machen Vizekanzler Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (beide SPD) wollen kommende Woche einen Vorschlag für ein neues Klimaschutzgesetz machen. “Nächste Woche lege ich mit Svenja Schulze einen Gesetzentwurf auf den Tisch”, sagte Scholz der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS). “Wenn wir nicht schnell handeln, verspielen wir unsere Zukunft.” Nötig seien mehr Generationengerechtigkeit, mehr Planungssicherheit und mehr Klimaschutz, “der die Wirtschaft nicht abwürgt, sondern umbaut und modernisiert”.13.15 Uhr: Rio de Janeiro privatisiert teilweise seine WasserversorgungDer brasilianische Bundesstaat Rio de Janeiro hat seine Wasserversorgung und Abwasserentsorgung teilweise privatisiert. Damit werden die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung in rund 30 Gemeinden des Bundesstaats Rio de Janeiro mit etwa elf Millionen Einwohnern in die private Hand gegeben. Die Versteigerung von drei der vier Versorgungsgebiete brachte brasilianischen Medienberichten zufolge am Freitag 22,6 Milliarden Reais (3,5 Mrd Euro) ein.Der Block, der keinen Käufer fand, umfasst Gemeinden in der Westzone Rios, in der Milizen besonders präsent sind. Milizen bestehen aus aktiven und ehemaligen Polizisten, Feuerwehrleuten und städtischen Beamten, die in Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt sind und entscheiden, wer Strom, Gas und fließendes Wasser bekommt. Die Regierung kündigte eine neue Ausschreibung für dieses Versorgungsgebiet noch im laufenden Jahr an. Die Versteigerung der Wasserversorgung wird von der Regierung des rechten Präsidenten Jair Bolsonaro als wichtige Infrastrukturmaßnahme gesehen.Good-News-30.04.12.49 Uhr: Grünen-Chefin: Solidarität ist “keine Selbstverständlichkeit”Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat zum 1. Mai auf die Situation von Pflegekräften in der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht – aber auch in der Zeit danach. “Es reicht nicht, wenn man Pflegekräften zuklatscht, es reicht nicht, wenn man als Politikerin Danke sagt, und wenn alle geimpft sind, dann gehen wir einfach zu dem Zustand davor zurück”, sagte die Grünen-Politikerin bei der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Region Westbrandenburg in Potsdam. Schon vor der Pandemie fehlten nach Baerbocks Angaben 120.000 Pflegekräfte in Heimen und 50.000 in Krankenhäusern. “Wir hatten schon in den Krankenhäusern, wir hatten in der Altenpflege, schon vorher ein riesengroßes Problem.”12.46 Uhr: Grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg stehtSieben Wochen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben sich Grüne und CDU auf eine Neuauflage ihres Regierungsbündnisses geeinigt. Das bestätigte Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Die Verhandlungsgruppe um Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sowie CDU-Landeschef und Innenminister Thomas Strobl stellte sich an der L-Bank zum Gruppenfoto auf.Grüne und CDU haben sich vorgenommen, in Klimaschutz, den Ausbau des schnellen Internets und des Nahverkehrs sowie die Innovationsförderung zu investieren. Hinzu kommen Pläne für mehr Stellen bei Polizei und Schulen. Doch im Koalitionsvertrag soll so gut wie jedes Projekt, das Kosten nach sich zieht, mit einem Haushaltsvorbehalt belegt werden. Diese Vorhaben sollen dann realisiert werden, wenn die Steuerquellen nach Ende der Corona-Pandemie wieder sprudeln. Nach den jüngsten Prognosen fehlen in den nächsten drei Jahren jeweils etwa vier Milliarden Euro.STERN PAID 17_21 Edi 12.4412.17 Uhr: Rechtspopulistin Le Pen sagt im Fall von Wiederwahl Macrons “Chaos” vorausDie französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat vor allgegenwärtigem “Chaos” im Fall einer Wiederwahl von Staatschef Emmanuel Macron gewarnt. Eine zweite Amtszeit für Macron wäre “das größte Unglück Frankreichs”, sagte Le Pen, nachdem sie in Paris an der Statue der Jeanne d’Arc anlässlich des Maifeiertages einen Kranz niedergelegt hatte. Dann gäbe es ein “Chaos, das absolut allgemein wäre” und eine “soziale Plünderung”.12.01 Uhr: Kirgistan wirft Tadschikistan Bruch der Waffenruhe vorKirgistan hat seinem Nachbarland Tadschikistan vorgeworfen, gegen die nach den jüngsten heftigen Grenzgefechten vereinbarte Waffenruhe zu verstoßen. Die tadschikische Armee habe auf Wohnhäuser im Bezirk Leilik in der Grenzregion Batken geschossen, erklärte Kirgistans Nationaler Sicherheitsrat. Das Gebiet war demnach etwa eine Stunde zuvor evakuiert worden. Kirgistan warf dem Nachbarland außerdem vor, eine strategisch wichtige Straße zwischen einem kirgisischen Gebiet und dem Rest des Landes blockiert zu haben.11.36 Uhr: Grüne wollen Verbrauch von To-go-Bechern bis 2025 halbierenDie Grünen fordern mit einem Antrag im Bundestag die Bundesregierung auf, bis zum Jahr 2025 den Verbrauch von To-go-Bechern von derzeit rund einer Milliarde pro Jahr zu halbieren. Um das Ziel zu erreichen, müssten Mehrwegalternativen künftig immer günstiger angeboten werden als Einwegverpackungen, heißt es in dem Antrag, der den Sendern RTL und ntv vorlag. 10.22 Uhr: Rettungsschiff “Ocean Viking” darf 236 Bootsflüchtlinge nach Sizilien bringenDie Seenotrettungsorganisation SOS Méditerranée darf 236 gerettete Bootflüchtlinge in Italien an Land bringen. Ihr Schiff “Ocean Viking” habe von den zuständigen Behörden den Hafen von Augusta auf Sizilien zugewiesen bekommen, teilte die Nichtregierungsorganisation in Berlin mit.Die Besatzung der “Ocean Viking” hatte die Flüchtlinge am vergangenen Dienstag aus zwei in Seenot geratenen Schlauchbooten im zentralen Mittelmeer gerettet. Fünf Tage zuvor hatte das Rettungsschiff stundenlang bei schlechtem Wetter nach einem Boot gesucht, zu dem es einen Notruf gegeben hatte. Doch fand die Besatzung schließlich nur noch ein zerborstenes Schlauchboot und zahlreiche im Wasser treibende Tote. 11.19 Uhr: England: 300 Tonnen schwerer Fettkloß in KanalisationIn England stellt erneut ein gigantischer Fettkloß die Abwasserbetriebe vor Herausforderungen. Der in Birmingham neu entdeckte Koloss erstrecke sich über rund 1000 Meter und wiege mit rund 300 Tonnen etwa so viel wie 250 Familienwagen, teilte das Abwasserunternehmen Severn Trent mit. Man arbeite zwar rund um die Uhr daran, die Blockade zu entfernen, werde aber trotzdem voraussichtlich bis Juni damit beschäftigt sein.01: England 300TonnenFettkloß in Kanalisation entdeckt – fe7e148dcdf5d1fb9.11 Uhr: Mehrere Tote bei Busunglücken in RusslandBei zwei Busunfällen innerhalb weniger Stunden sind in Russland acht Menschen ums Leben gekommen. Im äußersten Osten des Landes fuhr in der Nacht ein Reisebus aus noch ungeklärter Ursache in einen Straßengraben und kippte um, wie die Behörden mitteilten. Dabei starben demnach drei Frauen. Zehn Menschen seien verletzt worden, einige von ihnen schwer. Der Unfall ereignete sich nahe der Großstadt Chabarowsk unweit des Pazifiks. Wenige Stunden zuvor kamen im Süden Russlands fünf Kinder eines Basketballteams ums Leben, als ihr Kleinbus mit einem Lastwagen kollidiert war. Mehrere Fahrgäste wurden verletzt.7.00 Uhr: Goldschatz der Deutschen wird größer und wertvollerGold ist als Anlage angesichts der Zinsflaute auf dem Sparbuch zunehmend gefragt. Privatleute in Deutschland besitzen mittlerweile die Rekordmenge von 9089 Tonnen des Edelmetalls – mehr als die Hälfte davon (5194 Tonnen) in Form von Barren und Münzen. Diese Zahlen haben Forscher der Steinbeis-Hochschule Berlin für die Reisebank auf Basis einer repräsentativen Befragung von 2000 Erwachsenen errechnet. Seit der vorigen Erhebung aus dem Jahr 2019 nahm die als Wertanlage angeschaffte Goldmenge der Privathaushalte hierzulande demnach um 269 Tonnen zu.7.00 Uhr: US-Abzug aus Afghanistan: Experte warnt vor Wiederaufstieg Al-QaidasZehn Jahre nach dem Tod von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden warnt der Terrorexperte Guido Steinberg vor einem möglichen Wiederaufstieg der Dschihadisten. Nach dem geplanten US-Abzug aus Afghanistan werde es schwer, die Extremisten dort zu bekämpfen, sagte der Mitarbeiter der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) der Deutschen Presse-Agentur. Zudem hätten die militant-islamistischen Taliban keinen Grund, ihr Bündnis mit Al-Qaida aufzugeben. Vielmehr sei davon auszugehen, dass sich die Taliban in Afghanistan durchsetzten. “Das könnte zu einem Weckruf für Dschihadisten weltweit werden.”Eine US-Spezialeinheit hatte Osama bin Laden an diesem Sonntag vor zehn Jahren im pakistanischen Abbottabad getötet. Der Al-Qaida-Chef war der meistgesuchte Terrorist weltweit. So galt er als Kopf unter anderem der Anschläge in New York und Washington am 11. September 2001. Dschihadisten verehrten ihn als charismatischen Anführer.6.07 Uhr: SPD fordert höhere Löhne für “Leistungsträger”Zum Tag der Arbeit hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil höhere Löhne für Arbeitnehmer gefordert, die in der Corona-Pandemie besondere Lasten tragen. “Diejenigen, die seit über einem Jahr Corona-Pandemie unser Land am Laufen halten, in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, in den Schulen und Kitas oder an den Supermarktkassen, das sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft”, sagte Klingbeil den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Sie haben mehr Respekt für ihre Arbeit verdient und das muss sich in besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen ausdrücken”, betonte der SPD-Politiker. Klingbeil warf der Union vor, Verbesserungen für Arbeitnehmer zu blockieren. Daher brauche es nach der Bundestagswahl neue Bündnisse, “mit denen wir Respekt in politisches Handeln übersetzen können”. Konkret forderte der SPD-Generalsekretär die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen und eine Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. 4.31 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert Nordosten Japans  – Keine Tsunami-Warnung nach Beben der Stärke 6,8Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Japans erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben in 47 Kilometern Tiefe vor der Pazifikküste der Region Miyagi in der Nähe des Epizentrums des verheerenden Bebens, das vor gut zehn Jahren die Tsunami- und Reaktorkatastrophe von Fukushima ausgelöst hatte. Nach dem Beben bestand nach Angaben der US-Erdbebenwarte und der japanischen Meteorologiebehörde JMA aber keine Tsunamigefahr. Die Erschütterungen waren entlang der Ostküste Japans und auch in der Hauptstadt Tokio zu spüren. Laut dem Fernsehsender NHK lagen zunächst keine Berichte über Schäden vor. 4.30 Uhr: Maaßen mit 86 Prozent zum CDU-Direktkandidat gekürt – viel KritikEx-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat sich nach seiner Kür zum Thüringer Direktkandidat für den Bundestag von der AfD abgegrenzt. Er wolle mit seiner Reputation und seinen Anhängern dafür sorgen, der AfD Stimmen bei der Bundestagswahl am 26. September abzunehmen und helfen, für die CDU das Kanzleramt zu verteidigen, sagte der 58-Jährige nach seiner Wahl zum Direktkandidaten im Südthüringer Bundestagswahlkreis 196. Eine Zusammenarbeit mit der AfD, die sich radikalisiert habe, sei ausgeschlossen, so Maaßen. Kritik an seiner Nominierung kam von Grünen, SPD und Linke.CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte, er erwarte von jedem Kandidaten ein klares Bekenntnis zu Werten und Politik der CDU sowie eine scharfe Abgrenzung zur AfD. “Ich gehe nun davon aus, dass Herr Maaßen alles zu einem gemeinsamen Wahlerfolg der CDU beitragen wird”, sagte Ziemiak dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). “Hans-Georg Maaßen ist eine Randfigur im demokratischen Spektrum, mit dem die meisten Christdemokraten wenig gemein haben”, sagte CDU-Bundesvorstandsmitglied Karin Prien den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Maaßen Kritik 14.15



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Publish date : 2021-05-01 20:55:00

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