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Während Indien-Reise: Trump äußert sich zu Weinstein-Urteil – und schießt gegen die Demokraten

Während Indien-Reise: Trump äußert sich zu Weinstein-Urteil – und schießt




Nach dem Schuldspruch gegen Harvey Weinstein, 67, wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung meldete sich nun auch der US-Präsident Donald Trump, 73, zu der Verurteilung zu Wort. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sagte Trump am Dienstag während seines Indien-Besuches in Neu Dehli, dass das Urteil, “vom Standpunkt von Frauen aus betrachtet, eine großartige Sache” war. Er selbst habe Weinstein “nie gemocht”: “Ich war kein Fan von ihm.” Er kenne ihnen zwar ein bisschen, aber nicht sehr gut.Sein politischer Gegner, die demokratische Partei, seien im Gegensatz zu ihm immer Anhänger von Weinstein gewesen. Hillary Clinton, 72, zum Beispiel, hätte ihn “geliebt”. Der gefallende Filmproduzent habe außerdem große Geldbeträge den Demokraten gespendet. Clinton leugnet diese Spenden im Übrigen nicht, was sie erst vor wenigen Tagen auf der Berlinale erneut bestätigte. Weinstein habe “jede demokratische Kampagne unterstützt”.Mehrere Frauen werfen Trump sexuelle Belästigung vorEin Geschworenengericht in New York hatte Weinstein am Montag in zwei Fällen der Vergewaltigung und der schweren sexuellen Nötigung schuldig gesprochen. Dem “Pulp Fiction”-Produzenten drohen damit zwischen fünf und 29 Jahren Haft. Das Strafmaß soll am 11. März verkündet werden. Weinsteins Anwälte haben Rechtsmittel gegen die Verurteilung angekündigt.Trump selbst ist in der Vergangenheit immer wieder für seinen Umgang mit Frauen angegriffen worden. Mehrere Frauen werfen dem Präsidenten frühere sexuelle Übergriffe vor. Für Aufsehen sorgte eine im Präsidentschaftswahlkampf 2016 bekannt gewordene frühere Äußerung Trumps, als Prominenter könne er alles mit Frauen machen – auch ihnen in den Intimbereich greifen.



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Publish date : 2020-02-26 14:37:30

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News von heute: Zug verspätet: Bahnmitarbeiterin angegriffen und verletzt

News von heute: Zug verspätet: Bahnmitarbeiterin angegriffen und verletzt




Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Staatsoper Hamburg hält zunächst an Plácido Domingo fest (11.40 Uhr)Fast 950.000 Menschen im Nordwesten Syriens vertrieben (10.59 Uhr)Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe nichtig (10.12 Uhr)US-Wahl: Sanders bei TV-Debatte stark unter Druck (6.34 Uhr)Disney-Chef Bob Iger zurückgetreten (5.34 Uhr)China und USA bremsen E-Mobilität aus (5.58 Uhr)Alle Neuigkeiten zum Coronavirus fnden Sie hier:Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:+++ 13.59 Uhr: Erdogan-Beleidigung: Prozess gegen Grünen-Politiker in Türkei vertagt +++Der Prozess gegen den Grünen-Politiker Memet Kilic wegen Präsidentenbeleidigung in der Türkei ist am Mittwoch vertagt worden. Er werde am 15. Mai fortgesetzt, sagte Kilics Anwalt Veysel Ok der Deutschen Presse-Agentur. Der Fahndungsbefehl gegen Kilic, den das Gericht beim Prozessauftakt Mitte Dezember verhängt hatte, sei nicht aufgehoben worden. Kilic war zur Anhörung in Ankara nicht angereist. Er sagte der dpa in einem Telefonat, er vermute, dass hinter der Vertagung zweierlei stecke. Zum einen wolle man ihn mit der fortgesetzten Ungewissheit zermürben”. “Ich soll ein Damoklesschwert im Nacken spüren. Diese Strategie (der Vertagungen) zeichnet ja auch die anderen Prozesse gegen Deutsche in der Türkei aus.” Zweitens könne das Gericht so abwarten, bis das öffentliche Interesse abklinge, “um dann in Ruhe das Unrechtsurteil zu sprechen”.+++ 13.09 Uhr: Mitangeklagter im Abu-Walaa-Prozess aus U-Haft entlassen +++Im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschlandchef der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Walaa, hat das Oberlandesgericht Celle einen Mitangeklagten aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach einem glaubhaften Geständnis des Mitangeklagten stehe die zu erwartende Strafe nicht mehr in einem Verhältnis zu einer Fortdauer der U-Haft, teilte das Gericht mit.IS-Frau Jennifer W._15.40UhrDer 30-Jährige hatte in einem überraschenden Geständnis Abu Walaa vor zwei Wochen schwer belastet. Der Prediger habe einen direkten Draht zur Terrormiliz Islamischer Staat gehabt und die Ausreise radikalisierter junger Leute aus Deutschland in von der Miliz kontrollierte Gebiete gefördert. Der Mitangeklagte erklärte, er selbst habe sich während der mehr als dreijährigen Untersuchungshaft vom militanten Islamismus abgewendet.+++ 11.59 Uhr: Zug verspätet: Bahnmitarbeiterin angegriffen und verletzt +++Weil sein Zug verspätet war, soll ein Reisender in einem ICE eine Zugbegleiterin angegriffen und verletzt haben. Der Mann habe die 36-Jährige am Dienstagabend im ICE von München nach Essen wutentbrannt am Arm gerissen und ihren Kopf gegen eine Kopfstütze geschlagen, berichtete eine Sprecherin der Bundespolizei am Mittwoch. Eine weitere Zugbegleiterin im Alter von 44 Jahren habe der 26-Jährige beleidigt.Im Düsseldorfer Hauptbahnhof war die Reise für den Mann zu Ende. Der 26-Jährige wurde aus dem Zug geholt. Die Bundespolizei leitete ein Verfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein. Die Zugbegleiterin habe Abschürfungen und Schwellungen erlitten.+++ 11.40 Uhr: Staatsoper Hamburg hält zunächst an Plácido Domingo fest +++Nach der Entschuldigung von Opernstar Plácido Domingo an zahlreiche Frauen, die ihm Übergriffe vorgeworfen hatten, hält die Hamburger Staatsoper zunächst an den geplanten Auftritten des Sängers Ende März fest. “Wir sind irritiert über diese neuen Entwicklungen und nehmen die Thematik rund um Plácido Domingo sehr ernst”, sagte Pressesprecher Michael Bellgardt der Deutschen Presse-Agentur dpa.Plácido Domingo Text 1451Die Staatsoper beschäftige sich genau mit den neuesten Entwicklungen und informiere sich umfassend. “Wir werden uns auch mit den anderen Institutionen in Europa austauschen und danach an die Öffentlichkeit treten”, sagte Bellgardt. Im Rahmen der “Italienischen Opernwochen” (8. März bis 2. April) der Hamburger Staatsoper sind drei Auftritte von Plácido Domingo in Giuseppe Verdis Oper “Simon Boccanegra” geplant.+++ 10.59 Uhr: UN: Fast 950.000 Menschen im Nordwesten Syriens vertrieben +++Im Nordwesten Syriens fliehen immer mehr Menschen vor Kämpfen und den heranrückenden Regierungstruppen. Seit Anfang Dezember seien fast 950.000 Menschen vertrieben worden, erklärte das UN-Nothilfebüro Ocha am Mittwoch über Twitter. Bei mehr als 560 000 Vertriebenen handele es sich um Kinder, fast 200.000 seien Frauen.  Die syrischen Regierungstruppen hatten im vergangenen Jahr eine Offensive auf Syriens letzte große Rebellenregion um die Stadt Idlib begonnen. Trotz einer im Januar verkündeten Waffenruhe setzten sie ihre Angriffe fort und konnten zuletzt wichtige Geländegewinnen erzielen. Dominiert wird das Gebiet von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS). Dort kämpfen aber auch gemäßigtere Gruppen.Hilfsorganisationen sprechen von einer humanitären Katastrophe in der Region. Sie sind kaum noch in der Lage, die große Zahl an Vertriebenen zu versorgen. Es fehlt an Unterkünften, Nahrung, Heizmaterial und medizinischer Versorgung. Am Mittwoch will sich der UN-Sicherheitsrat in New York mit dem Syrien-Konflikt befassen.+++ 10.12 Uhr: Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe verfassungswidrig +++Das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verstößt gegen das Grundgesetz. Es gebe ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, sagte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, bei der Urteilsverkündung in Karlsruhe. Das schließe die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und dabei Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen. Der neue Strafrechtsparagraf 217 mache das weitgehend unmöglich. Die Richter erklärten das Verbot nach Klagen von Kranken, Sterbehelfern und Ärzten für nichtig. (Az. 2 BvR 2347/15 u.a.)Sterbehilfe-Vereine lassen sich ihre Dienste meist bezahlen. “Geschäftsmäßig” im juristischen Sinne bedeutet aber nicht gewerblich, sondern so viel wie “auf Wiederholung angelegt” oder grundaätzlich organisiert. Aktive Sterbehilfe – also die Tötung auf Verlangen, zum Beispiel durch eine Spritze – ist und bleibt in Deutschland verboten. Bei der assistierten Sterbehilfe wird das tödliche Medikament nur zur Verfügung gestellt, der Patient nimmt es aber selbst ein.+++ 8.04 Uhr: 20 Tote bei massiven Ausschreitungen in Neu Delhi +++Mindestens 20 Menschen sind bei den schlimmsten gewaltsamem Zusammenstößen seit Jahrzehnten in der indischen Hauptstadt Neu Delhi ums Leben gekommen. Mehr als 150 Menschen, darunter rund 40 Polizisten, wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Seit Anfang der Woche gingen demnach verschiedene Gruppen mit Steinen und Stöcken aufeinander los. Auch Moscheen, Läden und Autos wurden in Brand gesteckt, wie Fernsehbilder zeigen. +++ 7.50 Uhr: Opel fährt milliardenschweren Betriebsgewinn ein +++Nach einer harten Sanierung hat der Autobauer Opel im vergangenen Jahr seinen Betriebsgewinn auf 1,1 Milliarden Euro ausgebaut. Das sagte der Finanzvorstand des französischen Mutterkonzerns PSA, Philippe de Rovira, in Rueil-Malmaison bei Paris vor Medienvertretern. 2018 hatte Opel mit der britischen Schwestermarke Vauxhall einen operativen Gewinn von 859 Millionen Euro eingefahren. Opel gehört seit Sommer 2017 zu PSA. Bei der Sanierung blieben viele Arbeitsplätze auf der Strecke.+++ 7.07 Uhr: Fünf Tote bei Überschwemmungen in Indonesien +++Bei Überschwemmungen sind im Großraum der indonesischen Hauptstadt Jakarta mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen – sie ertranken oder starben durch Stromschläge. Fast 10.000 Menschen mussten nach dem Regen vom Dienstag ihre überschwemmten Häuser verlassen, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde weiter mitteilte. In Karawang in der Provinz West-Java standen mehr als 15.000 Häuser unter Wasser. In zentralen Gegenden von Jakarta gingen die Fluten zurück, die Aufräumarbeiten liefen. Im März wird jedoch wieder mit heftigem Regen gerechnet.+++ 6.40 Uhr: Brinkhaus pocht auf Loyalität von Verlierern des Ringens um CDU-Vorsitz +++Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Bewerber um den CDU-Vorsitz dazu aufgerufen, sich nach einer möglichen Niederlage bei der Wahl loyal zu verhalten. Wer bei der Kür des neuen Vorsitzenden während des für den 25. April geplanten Parteitag unterliege, solle dies akzeptieren, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Verlierer müssten sich bereit erklären, “den neuen Vorsitzenden loyal zu unterstützen” und dies dann auch tun. Der neue Parteivorsitzende brauche zudem Zeit, um in das Amt hineinzuwachsen. “Früher hat man mal 100 Tage gekriegt. Ein bisschen mehr sollte es schon sein”, sagte Brinkhaus. Die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer habe diese Zeit nicht bekommen: “Sie hat nie wirklich die Chance bekommen zu zeigen, dass sie es kann. “+++ 6.34 Uhr: Sanders gerät bei TV-Debatte der US-Demokraten unter Beschuss +++Demokraten-Debatte zur US-Wahl+++ 6.04 Uhr: Studie: Geschlechter-Klischees rund ums Lesen entmutigen Jungs +++Geschlechter-Klischees rund um das Lesen können positive oder negative Auswirkungen auf die Lesefreude von Kindern haben. Jungs, die fest daran glauben, dass Mädchen besser lesen, schätzen ihr eigenes Können zum Beispiel eher gering ein und lesen daher weniger, berichten Hamburger Wissenschaftler in der Fachzeitschrift “Child Development”. “Stereotype beeinflussen den Kompetenzglauben der Kinder”, sagte Psychologin und Hauptautorin Francesca Muntoni der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Demzufolge lassen sich Schulkinder der fünften und sechsten Klasse davon beeinflussen, wenn sie selbst oder ihre Mitschüler denken, dass Jungs schlechter lesen als Mädchen. Vor allem bei den Jungen habe das einen erkennbaren negativen Einfluss auf die Lese-Motivation. +++ 5.58 Uhr: China und USA bremsen Elektromobilität aus +++Schwächelnde Neuzulassungen in den USA und China haben den weltweiten Aufschwung der Elektromobilität beinahe zum Erliegen gebracht. 2,3 Millionen Neuzulassungen von Elektroautos mit Batterie oder Brennstoffzelle sowie Plug-in-Hybriden 2019 sind nur 4 Prozent mehr als im Jahr davor, wie das Stuttgarter Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mitteilte. 2018 waren die Neuzulassungen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit diesen Antriebstechnologien noch um satte 74 Prozent gewachsen.+++ 5.34 Uhr: Disney-Chef Bob Iger tritt zurück +++Beim Unterhaltungsriesen Walt Disney endet eine Ära: Der langjährige Vorstandschef Bob Iger – einer der bekanntesten US-Wirtschaftsbosse – tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Zum Nachfolger wurde Disney-Manager Bob Chapek ernannt, der zuletzt für die Vergnügungspark-Sparte zuständig war. Mit dem am Dienstag nach US-Börsenschluss verkündeten Spitzenwechsel lieferte Disney eine handfeste Überraschung, die viele Anleger und Analysten auf dem falschen Fuß erwischte.+++ 5.34 Uhr: Mobilitätsexperte: Autonome Busse können Lücken schließen +++Zum Start einer selbstfahrenden Elektrobus-Linie in Monheim am Rhein hat der Mobilitätsexperte Andreas Knie das Potenzial solcher Projekte betont. “Alles, was Pioniere möglich machen, ist gut und wichtig”, sagte Knie, der am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zu Mobilitätskonzepten forscht, der Deutschen Presse-Agentur. “Es gibt von ganz wenigen Anbietern erste einsatzfähige Fahrzeuge, die ihre ersten Gehversuche unternommen haben.” Diese stimmten aber sehr optimistisch, meinte Knie. “Sie sind in der Lage, da hineinzufahren, wo klassische Busse nicht hinkommen. Sie können Lücken schließen. Die berühmte letzte Meile ist damit wunderbar zu bewerkstelligen.” Das gelte vor allem für ländlichere Gegenden und Kleinstädte, wo es kein so dichtes Verkehrsnetz gebe wie in Großstädten.+++ 5.09 Uhr: Patientenschützer bekräftigen Ablehnung geschäftsmäßiger Sterbehilfe +++Vor dem zu erwartenden Sterbehilfe-Urteil des Bundesverfassungsgerichts haben Patientenschützer ihre Ablehnung von geschäftsmäßiger Sterbehilfe bekräftigt. Es sei gut, dass hierzulande sowohl Hilfe beim Sterben als auch Hilfe zur Selbsttötung straflos seien, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Nachrichtenagentur AFP. “Doch organisierte Angebote zur Selbsttötung sind etwas ganz anderes.” Es müsse “Grenzen staatlichen Handelns geben”, zeigte sich Brysch überzeugt. “Sonst müsste für jeden Wunsch auf Selbsttötung auch das entsprechende Angebot vorgehalten werden.” Erfahrungen in der Schweiz zeigten, dass mit der geschäftsmäßigen Verfügbarkeit die Nachfrage steige. “Doch die Suizidrate insgesamt sinkt dadurch nicht”, sagte der Patientenschützer. Deshalb trage das Bundesverfassungsgericht eine große Verantwortung.Karlsruhe entscheidet über Sterbehilfe 22.11+++ 5.03 Uhr: Hunderte tote Delfine an Frankreichs Atlantikküste +++Hunderte tote Delfine sind seit Jahresbeginn an Frankreichs Atlantikküste angespült worden. Die Beobachtungsstelle Pelagis zählte bis zum vergangenen Wochenende rund 670 tote Tiere an den Stränden. Da seien mehr als im gleichen Zeitraum im Vorjahr, hieß es. Bereits im vergangenen Winter hatte die Zahl der tot angespülten Delfine Rekordwerte erreicht und für Bestürzung gesorgt. Am stärksten betroffen seien in diesem Jahr die Küsten des Golfs von Biskaya – insbesondere die Departements Vendée und Bretagne, so der Wissenschaftler Matthieu Authier von der Universität La Rochelle, der auch für Pelagis tätig ist.+++ 2.10 Uhr Verdächtiger von Volkmarsen in Untersuchungshaft +++Gegen den Autofahrer, der beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen mehr als 60 Menschen verletzt haben soll, ist Untersuchungshaft angeordnet worden. Dem 29-jährigen Deutschen werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Die Ermittlungen zum Motiv dauerten an, hieß es weiter. Es werde “in alle Richtungen ermittelt”.+++ 4.17 Uhr: Streit nach Begräbnis – Zwei Männer und Hund mit Stichwunden +++Bei einer Schlägerei bei einer Trauerfeier nach einem Begräbnis im Süden Londons haben zwei Männer und ein Hund Stichwunden erlitten. Die Polizei und Rettungsdienste waren am Abend zu der körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Männer in der Nähe eines Pubs gerufen worden, berichteten britische Medien. Einer der Verletzten musste zur Behandlung seiner Stichwunden ins Krankenhaus, der Hund kam in eine Tierklinik. Worum es bei dem Streit ging, war nicht bekannt.+++ 3.03 Uhr: Grüne wollen Klimapakt mit deutscher Industrie +++Die Grünen wollen der deutschen Industrie beim Klimaschutz mit umfassenden Förder- und Schutzprogrammen unter die Arme greifen. Vor einem Wirtschaftskongress der Bundestagsfraktion an diesem Freitag schlagen die Wirtschafts- und Industriepolitiker vor allem für energieintensive Branchen wie Stahl, Chemie und Zement “Klimaverträge” vor, um einen Teil der Investitionskosten in moderne Technologien teils aus öffentlichen Geldern zu bezahlen. Ein “Klimabeitrag”, also ein Zuschlag auf Produkte dieser Branchen, soll das finanzieren. +++ 2.57 Uhr: Merz bestreitet Streben nach “Rechtsruck” der CDU +++Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat bestritten, dass er die Partei weiter nach Rechts rücken wolle. “Es gibt niemanden in der CDU, der eine Rechtsverschiebung der Partei möchte”, sagte Merz am Dienstagabend in den ARD-“Tagesthemen”. Er wolle vielmehr, dass sich die Partei “zurück in die Mitte” bewege. Dort hätten sich früher die Stammwähler der Partei befunden, die leider “verloren gegangen” seien. Er stehe dafür, dass die CDU ihr “Spektrum” wieder verbreitere, betonte Merz. Sie müsse sowohl liberale als auch wertkonservative Wähler zurückgewinnen. Auch müsse sie für junge Leute attraktiver werden. “Das ist kein Rechtsruck”, unterstrich Merz. Die CDU müsse vielmehr ihren eigenen Kurs wiederfinden. Dabei dürfe sie sich weder an der AfD noch an der Linkspartei messen, wolle sie “als große Volkspartei überleben”. +++ 0.35 Uhr: Initiative gegen Stier- und Hahnenkämpfe in Peru gescheitert +++Stier- und Hahnenkämpfe bleiben in Peru erlaubt. Das Oberste Gericht des südamerikanischen Landes wies eine Klage von Tierschützern auf Verbot dieser Veranstaltungen ab. Im Richterkollegium wurde die notwendige Stimmenzahl verfehlt, um die Stier- und Hahnenkämpfe für verfassungswidrig zu erklären, wie die Gerichtsvorsitzende Marianella Miranda mitteilte. Sie selber gehörte zu den drei Richtern, die im siebenköpfigen Kollegium für die Billigung der Klage gestimmt hatten. Peru hat zwar Gesetze zum Tierschutz. Die blutigen Stier- und Hahnenkämpfe sind davon jedoch durch eine Klausel ausgenommen, welche die Spektakel als “Kulturveranstaltungen” definiert. +++ 0.04 Uhr: Chrupalla: Umstrittenes AfD-Malbuch in NRW “bleibt nicht folgenlos” +++AfD-Chef Tino Chrupalla hat ein umstrittenes Malbuch der nordrhein-westfälischen AfD-Fraktion scharf kritisiert und Konsequenzen in Aussicht gestellt. “Dieses Buch geht gar nicht, da sind wir uns doch alle einig. Wer so etwas rausbringt, hat in der AfD nichts zu suchen”, sagte Chrupalla der Zeitung “Die Welt”. “Das habe ich am Dienstag im Bundesvorstand auch genau so deutlich angesprochen. Dieses Buch bleibt nicht folgenlos, das können Sie mir glauben.” Allerdings seien solche Vorkommnisse Einzelfälle. “Derjenige, der dieses Buch erstellt hat, setzt damit die AfD dem Verdacht des Rechtsextremismus aus”, sagte Chrupalla. 



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Publish date : 2020-02-26 12:59:27

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Kandidat für den Vorsitz: Röttgen will die CDU grüner machen

Kandidat für den Vorsitz: Röttgen will die CDU grüner machen




CDU-Politiker Norbert Röttgen will Parteivorsitzender werden und eine “neue Mitte” erobern. Dazu gehören für ihn  Kompetenz in der Klimapolitik, um die Grünen zu schlagen.  Was er noch damit meint, sagt er im “ntv Frühstart”.



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Publish date : 2020-02-26 11:13:03

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Coronavirus: Jetzt vier Infizierte in Hotel auf Teneriffa – Londoner werden zuhause getestet

Coronavirus: Jetzt vier Infizierte in Hotel auf Teneriffa – Londoner




Nicht nur in China und Asien wütet das neuartige Coronavirus, sondern mittlerweile auch in Europa. In Italien hat sich die Coronavirus-Krise weiter verschärft. Die Behörden gaben am Dienstagabend einen zehnten Todesfall bekannt. In Deutschland sind in zwei deutschen Bundesländern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, erstmals Infektionen mit dem Virus nachgewiesen worden. Und auch Südamerika hat das Virus erreicht: In Brasilien wurde in São Paulo der erste Coronavirus-Fall registriert.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker:   +++ Lohn muss bei Betriebssperrung wegen Coronavirus weiterbezahlt werden +++Kommt es wegen des Coronavirus zu behördlich veranlassten Betriebsschließungen, haben die Beschäftigten dem Bundesarbeitsministerium zufolge Anspruch auf die Fortzahlung ihrer Löhne. “Die ausgefallenen Arbeitszeiten müssen grundsätzlich nicht nachgearbeitet werden”, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland einen Ministeriumssprecher. Derartige Fälle zählten zum Betriebsrisiko.+++ Großbritannien: Londoner werden in eigenen vier Wänden getestet +++Der nationale Gesundheitsdienst (NHS) in Großbritannien hat in London damit begonnen, Menschen in ihrer Wohnung auf das neuartige Coronavirus zu testen. Das berichten britische Medien übereinstimmend. Sollte sich das Vorgehen bewähren, sollen die Tests auf andere Landesteile ausgedehnt werden. Die Menschen in ihren eigenen vier Wänden auf das Virus zu testen, minimiere das Risiko für den einzelnen und begrenze die Ausbreitung des Virus, erläuterte der beauftragte NHS-Direktor für den Coronavirus, Keith Willett, der Zeitung “The Guardian”. Die Tests würden durch Krankenschwestern und Sanitäter durchgeführt. Nach wie vor gelte aber für jeden, der Symptome oder Anzeichen einer Covid-19-Infektion befürchte, die 111 als Notfallnummer in Großbritannien.+++ Jetzt vier Erkrankte in Hotel auf Teneriffa +++Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten ist in Spanien innerhalb von 24 Stunden um sieben auf nun insgesamt neun gestiegen. Darunter befinden sich nach neuen Angaben vier Betroffene in einem praktisch unter Quarantäne stehenden Hotel auf Teneriffa. Das berichtet die Zeitung “El Pais” unter Berufung auf Angaben der spanischen Regierung in Madrid.Neben dem am Montag positiv getesteten italienischen Arzt zeigten auch dessen Frau sowie zwei weitere Hotelgäste aus Italien Symptome einer Infektion, so das Blatt. Drei weitere Fälle seien in Barcelona, Madrid und Castellón registriert worden, alle hätten sich kürzlich in Italien aufgehalten. Zwei bereits Anfang Februar als infiziert Registrierte seien inzwischen wieder beschwerdefrei.+++ Mehr als 400 neue Infektionen in China – 52 Tote +++Die Zahl der Todesopfer und Infizierten durch die Lungenkrankheit Covid-19 ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Mittwoch mitteilte, kamen weitere 52 Menschen ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2715. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 406 auf über 78.000. Sämtliche neuen Todesfälle und fast alle neuen Infektionen wurden aus der besonders betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus in der Millionenmetropole Wuhan ursprünglich ausgebrochen war. Auf den Rest des Landes entfielen nur noch fünf neue Infektionen. +++ Coronavirus erreicht Südamerika +++In Brasilien ist der erste Coronavirus-Fall registriert worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Südamerika überhaupt handeln. In einer offiziellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums hieß es, man untersuche zusammen mit den städtischen und bundesstaatlichen Gesundheitsbehörden einen Fall in São Paulo. Karte-Corona 9.25Die Erkrankung soll nach einem Bericht des Portals “G1″ das Krankenhaus Albert Einstein festgestellt haben. Demnach habe ein 61 Jahre alter Mann, der zwischen dem 9. und 21. Februar nach Norditalien gereist war, die Symptome der Krankheit wie Husten gezeigt. Er sei nun zu Hause isoliert. +++ Zustand von Coronavirus-Infiziertem in NRW kritisch +++Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten Patienten aus Erkelenz ist nach Behördenangaben kritisch. Wie der Kreis Heinsberg am Dienstagabend mitteilte, war der Mann am Montagmittag mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. Der Mann ist nach dpa-Informationen Mitte 40, leidet aber an einer Vorerkrankung+++ Kreisgebiet in NRW schließt am Mittwoch alle Schulen und Kitas +++Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch hat den Fall der Corona-Infektion in Nordrhein-Westfalen bestätigt. Pusch sagte der Düsseldorfer Rheinischen Post”, am Dienstagabend sei der Krisenstab des Kreises zusammengekommen, um über den Fall zu beraten. Als erstes Ergebnis sollen demnach alle Schulen und Kitas im Kreisgebiet am Aschermittwoch geschlossen bleiben. Auch die Kreisverwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Krisenstab des Landes Nordrhein-Westfalen soll am Mittwoch zu dem Fall tagen. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 47-jährigen aus der Gemeinde Selfkant bei Heinsberg.+++ Erste Infektion mit Coronavirus auch in Nordrhein-Westfalen +++Nach Baden-Württemberg ist erstmals auch ein Patient in Nordrhein-Westfalen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Person aus Erkelenz solle nun in die Uniklinik Düsseldorf gebracht werden, bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagabend. Zuvor hatte die “Rheinische Post” darüber berichtet.+++ Erste Infektion mit Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt +++In Baden-Württemberg gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Bei dem Patienten handele es um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt habe, teilte das baden-württembergische Sozialministerium am Dienstagabend mit. Nach dem positiven Test soll der Mann noch am Abend in eine Klinik eingeliefert und dort isoliert werden. Zurzeit würden die Kontaktpersonen ermittelt und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Damit gibt es in Deutschland 17 bestätigte Fälle des Coronavirus. Der 25-Jährige sei nach seiner Rückkehr aus Italien an grippeähnlichen Symptomen erkrankt und habe sich daraufhin bei dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet, teilte das Ministerium weiter mit. Gesundheitsminister Manne Lucha mahnte zur Besonnenheit. “Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen.”+++ US-Gesundheitsbehörde befürchtet Ausbreitung von Coronavirus in USA +++Die US-Gesundheitsbehörde CDC befürchtet eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in den Vereinigten Staaten. “Es ist weniger eine Frage, ob das noch geschehen wird, sondern eher eine Frage, wann genau das geschehen wird und wie viele Menschen in diesem Land schwer krank sein werden”, sagte die Leiterin der CDC-Abteilung für Immunisierung und Atemwegserkrankungen, Nancy Messonnier, am Dienstag in einer Telefonschalte mit Journalisten. Wir bitten die amerikanische Öffentlichkeit, sich auf die Aussicht vorzubereiten, dass das schlimm sein könnte.”Messonnier sagte weiter, die “aggressive Eindämmungsstrategie” der USA habe bislang weitgehend dafür gesorgt, die Einschleppung des Virus zu verlangsamen. Da es sich aber in immer mehr Ländern ausbreite, werde es immer schwieriger, es an den Grenzen zu stoppen. In den USA sind laut CDC bisher 53 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.+++ Frankreich meldet zwei neue Infektionen +++Frankreich hat zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Bei einem Betroffenen handele es sich um einen Franzosen, der sich zuvor in der italienischen Lombardei aufgehalten habe, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Dienstag. Bei der zweiten Person handele es sich um eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war. Der Gesundheitszustand beider Patienten sei nicht besorgniserregend, so der Gesundheitsdirektor. Sie würden in Kliniken behandelt.+++ Uefa beobachtet Coronavirus-Ausbreitung mit Blick auf EM 2020 +++Die Europäische Fußball-Union Uefa beobachtet die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit Blick auf die EM 2020 mit großer Aufmerksamkeit. “Wir sind in einer Phase des Abwartens und beobachten die Situation Land für Land: Der Fußball muss den Anweisungen der Regierungen in den einzelnen Staaten folgen”, sagte Uefa-Vizepräsident Michele Uva dem italienischen Radiosender Rai. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 12. Juni in Rom stattfinden, das Turnier wird in zwölf Ländern ausgetragen. Italien ist aktuell das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa. Konsequenzen für das Turnier seien nur “im Notfall” zu erwarten, sagte Uva. “Der sportliche Weg wird erst geschlossen sein, wenn sich die Situation verschlimmert”, sagte der Italiener.+++ Zahl der Toten in Italien steigt auf elf +++Die Zahl der Toten und Infizierten mit dem neuen Coronavirus steigt in Italien weiter an. Mittlerweile seien 322 Menschen angesteckt, davon seien elf gestorben, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom.+++ Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober +++Die wachsende Furcht vor den Folgen des grassierenden Coronavirus für die Weltwirtschaft hat den Dax am Dienstag auf das tiefste Niveau seit Oktober vergangenen Jahres gedrückt. Der deutsche Leitindex schloss nach einem nervösen Handel 1,88 Prozent tiefer bei 12 790,49 Punkten, nachdem das Börsenbarometer am Nachmittag in den Sog fallender Kurse an der Wall Street geraten war. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 2,04 Prozent auf 27 315,42 Punkte ein.Die Anleger machen sich weiter Sorgen, dass aus der Coronavirus-Epidemie noch eine ausgewachsene Pandemie wird”, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Der Anstieg der Infektionen in Südkorea, dem Iran und Italien sorge für Nervosität. Zudem ist das neuartige Coronavirus nun auch auf der Urlaubsinsel Teneriffa sowie auf dem spanischen Festland und in der Schweiz angekommen.+++ Vier Wochen Blutspende-Verbot für Italien-Rückkehrer aus Virusgebieten +++Zum Schutz vor weiteren Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus dürfen Reiserückkehrer aus den betroffenen Regionen in Italien bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes und des Bayerischen Roten Kreuzes vier Wochen lang kein Blut spenden. Die Zeitspanne werde ab der Rückkehr berechnet, sagte Sprecher Patric Nohe der Deutschen Presse-Agentur.Corona warum Italien 17.03Für Reisende aus der gesamten Volksrepublik China sowie aus Nord- und Südkorea betrage die Sperre seit längerem ohnehin vier Wochen, allerdings wegen des Chikungunya-Virus. Es kann durch Stechmücken übertragen werden und die Tropenkrankheit Chikungunyafieber verursachen. “Die Inkubationszeit des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2) liegt bei bis zu 14 Tagen und ist somit durch diese Maßnahme ebenfalls abgedeckt”, so Nohe.+++ Zweiter Fall auf Teneriffa: Ehefrau infiziert +++Auf Teneriffa ist ein zweiter Coronavirus-Fall bekannt geworden. Die Ehefrau des mit Sars-CoV-2 infizierten italienischen Touristen sei ebenfalls positiv getestet worden, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Beide Patienten liegen isoliert in einem Krankenhaus auf der Kanareninsel.+++ Lufthansa plant Kostensenkung wegen Belastung durch Corona-Virus +++Die Lufthansa will auf die Flugausfälle wegen des Corona-Virus mit Einsparungen reagieren. Bei der Kernmarke Lufthansa sollen Neubesetzungen von Stellen gestrichen oder zumindest verschoben werden, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem “Handelsblatt” nach einem Vorabbericht vom Dienstag. Auch durch unbezahlten Urlaub oder Teilzeit sollten Personalkosten gesenkt werden. “Wir werden außerdem auch nicht verhindern können, einzelne Projekte zu streichen und in der Verwaltung bei den Ausgaben zu sparen”, ergänzte Hohmeister.Virologe Tagesthemen 12.53Die Lufthansa-Gruppe hat bis zum Ende des Sommerflugplans Ende März alle Passagierflüge nach Festland-China ausgesetzt. “Das hat natürlich auch deutliche wirtschaftliche Folgen für uns und andere Industrien”, sagte der Lufthansa-Manager. Das Frachtgeschäft läuft auf Sparflamme. Gleichzeitig wurden Flüge in den Iran seit dem militärischen Schlagabtausch des Landes mit den USA zu Jahresbeginn gestrichen.+++ Kölner Eisenwarenmesse wird verschoben +++Wegen der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus ist die anstehende Eisenwarenmesse in Köln verschoben worden. Statt Anfang März soll die Messe im Februar 2021 stattfinden, wie die Kölner Messe mitteilte. Zuvor hatten bereits namhafte Aussteller wie das Befestigungstechnik-Unternehmen Fischer und der Werkzeughersteller Gedore ihr Kommen abgesagt. Nach Messe-Angaben waren ursprünglich etwa 3000 Aussteller in Köln erwartet worden, darunter rund 1200 Aussteller aus China.Auch in Frankfurt entschied man wegen des sich ausbreitenden neuen Coronavirus, eine Veranstaltung zu verschieben: Die zunächst vom 8. bis zum 13. März geplante Messe für Licht und Gebäudetechnik Light + Building finde nun zwischen Mitte und Ende September 2020 statt.+++ Coronavirus in Barcelona: Erster Fall auf spanischem Festland +++Das neuartige Coronavirus ist jetzt auch auf dem spanischen Festland angekommen. In Barcelona wurde eine Frau nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Sie soll ihren Wohnsitz in Barcelona haben und kürzlich von einer Reise nach Norditalien zurückgekehrt sein, wo das Virus sich besonders stark ausgebreitet hat, berichtete die Zeitung “La Vanguardia”. Es handelt sich um den vierten bestätigten Coronavirus-Fall in Spanien.+++ Auch in der Schweiz Coronavirus-Fall bestätigt +++In der Schweiz ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Am Montag hatte Innenminister Alain Berset gesagt, das Land sei gut vorbereitet. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen wurden nicht ergriffen. Der Kanton Tessin ragt in die italienische Lombardei hinein, wo mehrere Fälle aufgetreten sind.+++ Deutsche Post setzt Zustellung in Teilen Norditaliens aus +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien hat die Deutsche Post die Zustellung von Paketen in den besonders betroffenen Regionen ausgesetzt. Sowohl die Abholung als auch die Zustellung der Sendungen auch über italienische Partner finde in den Gemeinden der besonders betroffenen Regionen derzeit nicht statt, teilte eine Post-Sprecherin auf Anfrage mit.+++ Bulgaria Air stellt Flüge nach und von Mailand ein +++Bulgariens nationale Fluggesellschaft Bulgaria Air hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien alle Flüge von und nach Mailand eingestellt. Die Maßnahme trat am Dienstag in Kraft und soll bis zum 27. März gelten, wie das Unternehmen mitteilte. In dem Balkanland Bulgarien sind amtlichen Angaben zufolge noch keine Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert worden. Mehrere Personen, die aus China oder Italien ins Land gereist sind, wurden in der Hauptstadt Sofia sowie in weiteren Städten unter Quarantäne gestellt.teaser+++ Vermutlich auch Deutsche in abgeriegeltem Hotel auf Teneriffa +++In dem unter Quarantäne gestellten Hotel auf Teneriffa sind vermutlich auch deutsche Staatsbürger. “Wir müssen davon ausgehen, dass sich unter den von den Quarantänemaßnahmen Betroffenen auch deutsche Staatsangehörige befinden”, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Der Leiter des Konsulats in Las Palmas de Gran Canaria befinde sich auf dem Weg nach Teneriffa, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen. Auf der spanischen Urlaubsinsel ist nach einem Coronavirus-Fall ein großes Hotel mit 1000 Gästen unter Quarantäne gestellt worden.+++ Teneriffa: Hotelgäste bekamen Zettel unter Tür durchgeschoben +++Die unter Quarantäne gestellten Gäste eines Hotels auf Teneriffa haben einem Medienbericht zufolge durch einen Zettel davon erfahren, dass sie das Gebäude aktuell nicht verlassen dürfen. Wie die “Bild” berichtet, wurde heute morgen einen entsprechende Notiz unter den Zimmertüren hindurchgeschoben. Darauf habe auf mehreren Sprachen gestanden, dass das Hotel aus Gesundheitsgründen abgeschottet worden sei.+++ Irans Coronavirus-Beauftragter selbst an Covid-19 erkrankt +++Der stellvertretende iranische Gesundheitsministerund der direkte Coronavirus-Beauftragte im Land ist selbst an dem Virus erkrankt. “Ich bin seit gestern Abend auch ein Coronaer”, sagte Iradsch Harirschi in einer Videobotschaft im Staatsfernsehen. Der Vizeminister, der in den letzten Tagen ständig versuchte, die Corona-Krise im Land schönzureden, sei nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA nun selbst positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Nach den offiziellen Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Iran von 12 auf 15 gestiegen. Außerdem seien in der Zwischenzeit 95 Menschen – 34 mehr als am Vortag – aus verschiedenen Teilen des Landes positiv getestet worden.+++ Erster Corona-Fall in Kroatien, Patient war zuvor in Mailand +++Nun hat auch Kroatien den ersten Corona-Fall, wie der Regierungschef des Landes, Andrej Plenkovic, sagte. Der Erkrankte werde in einer Klinik für Infektionskrankheiten in Zagreb behandelt. Er sei eher jung und weise nur leichte Symptome auf. “Er ist isoliert und sein Zustand ist dem Umständen entsprechend gut, so Plenkovic. Der Gesundheitsminister Vili Beros sagte, der Patient habe sich bis vor Kurzem in Mailand aufgehalten.+++ Infizierter auf Teneriffa soll Arzt aus Italien sein +++Bei dem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Italiener auf Tenerifa handelt es sich laut “Teneriffa-News.com” um einen Arzt, der sich selbst in die Quirón-Klinik im Süden Teneriffas begab, nachdem er Fieber und andere typische Symptome bei sich selbst festgestellt hatte. Von dort aus sei er wenig später ins Hospital Nuestra Señora de La Candelaria verlegt worden, so das Portal weiter.+++ Positive Tests auf Coronavirus in Tirol +++Einem Bericht des österreichischen “Standard” zufolge gibt es zwei wahrscheinliche Corona-Verdachtsfälle in Tirol. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Die ersten Tests bei zwei Patienten seien positiv verlaufen, nun müssten weitere folgen, so Platter: “Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich diese Verdachtsfälle bestätigen.”+++ Hunderte dürfen Hotel auf Teneriffa wegen Coronavirus nicht verlassen +++Auf Teneriffa stehen Gäste eines Hotels unter Quarantäne. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die dortigen Behörden. Zuvor war bekannt geworden, dass auf der Kanaren-Insel ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet wurde, wie das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden meldete. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien.Ein auf Twitter kursierendes Video soll das Areal rund um das Hotel zeigen:+++ Turkish Airlines setzt Flüge nach China und in den Iran aus +++Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend alle Flüge nach China eingestellt. Das erklärte die Airline in einer Stellungnahme. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 29. Februar gelten. Die Gesellschaft weitete zudem Einschränkungen für Verbindungen in den Iran aus. Flüge zu allen Zielen außer nach Teheran würden nun bis zum 10. März ausgesetzt.+++ Virologe: Spahn unterschätzt Gefahr durch neuartiges Coronavirus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schätzt aus Sicht des Virologen Alexander Kekulé den Ernst der Lage bei der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht richtig ein. Das Bundesgesundheitsministerium stelle das Virus weiterhin als harmloser als die Grippe dar, sagte Kekulé im Deutschlandfunk. Allerdings liege die Sterblichkeit bei der Grippe bei etwa 0,1 Prozent, beim neuartigen Coronavirus hingegen zwischen 0,5 und 1,5 Prozent.”Das heißt, das Virus ist für denjenigen, der die Infektion bekommt, zehn Mal gefährlicher”, warnte der Virologe. Zudem sei es sehr viel schwieriger, die Risikogruppe einzuschätzen: Anders als bei der Grippe sei das neuartige Coronavirus bislang nicht nur für ältere oder sehr junge Menschen tödlich gewesen, sondern auch für Menschen im mittleren Alter.+++ EU-Parlament fordert aus Italien zurückgekehrte Mitarbeiter zur Heimarbeit auf +++Das EU-Parlament hat Mitarbeiter, die unlängst eine Region mit vielen Coronavirus-Infektionen besucht haben, zur Heimarbeit aufgefordert. Auch wenn keinerlei Verdacht auf eine Ansteckung bestehe, sollten die Mitarbeiter mindestens 14 Tage nach Rückkehr nicht ins Parlament kommen, heißt es in einer E-Mail der Parlamentsverwaltung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Neben China, Singapur und Südkorea werden die norditalienischen Regionen Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna und Venetien aufgeführt.Italiens Regierungschef Giuseppe Conte
© Aris Oikonomou+++ Italiens Regierungschef sieht Mitschuld für Ausbreitung von Coronavirus bei Klinik +++Die Ausbreitung des gefährlichen neuartigen Coronavirus in Norditalien ist nach Angaben von Regierungschef Giuseppe Conte auch auf den fehlerhaften Umgang eines Krankenhauses mit dem Erreger zurückzuführen. Eine Klinik habe die Vorschriften nicht eingehalten, dort habe es “ungerechtfertigte Alleingänge” gegeben, sagte Conte am Montagabend im italienischen Fernsehen. Nähere Angaben zu dem Krankenhaus machte er nicht.Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Coronavirus in Europa geworden. Dort wurde bislang bei knapp 230 Menschen eine Infektion mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 nachgewiesen, sieben Infizierte starben bereits. Die meisten Infektionen wurden in der nördlichen Region Lombardei verzeichnet.+++ Stimmung unter deutschen Exporteuren trübt sich wegen Coronavirus deutlich ein +++Vor dem Hintergrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat sich dem Ifo-Institut zufolge die Stimmung unter den deutschen Exporteuren verschlechtert. Die Ifo-Exporterwartungen der Industrie fielen im Februar von plus 0,8 Punkten auf minus 0,7 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Dienstag mitteilte. Die aktuellen Entwicklungen rund um das neuartige Virus lassen demnach kurzfristig kaum auf Besserung hoffen.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer Passagier von Bord des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person in ihren 80ern war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.+++ Neuer Coronavirus-Fall in Spanien +++Die spanischen Gesundheitsbehördenhaben einen neuen Coronavirus-Fall im Land diagnostiziert. Auf der Kanaren-Insel Teneriffa sei ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet worden, berichtete das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien. Zuvor war bereits ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera positiv getestet worden. Der Mann ist inzwischen bereits entlassen. Auf dem Festland wurde nach RTVE-Angaben in Valladolid ein junger Mann untersucht, der vor Kurzem “mit Symptomen Atemwegsinfektion” aus Mailand zurückgekommen sei. Ein Untersuchungsergebnis stehe noch aus.+++ Geisterspiele” in italienischen Stadien +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien werden dort mehrere bevorstehende Spiele der ersten Fußball-Liga vor leeren Rängen ausgetragen. Wie Sportminister Vincenzo Spadafora am Montag mitteilte, billigte die Regierung den Ausschluss des Publikums aus den Stadien bei Spielen der Serie A in Norditalien. Auch die Europa-League-Partie zwischen Inter Mailand und dem bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad am Donnerstag wird zum “Geisterspiel”, wie der italienische Club ankündigte. Welche Partien der Serie A am kommenden Wochenende von dem Ausschluss des Publikums konkret betroffen sind, sagte Spadafora nicht. Doch dürfte dazu das für Sonntagabend angesetzte Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Juventus Turin und dem Dritten Inter Mailand gehören. Am vergangenen Sonntag waren vier Spiele der Serie A wegen des Coronavirus abgesagt worden. Die Zahl der Todesopfer durch den Erreger stieg in Italien bis Montag auf sieben, der Zivilschutz vermeldete fast 230 Infektionsfälle. Italien ist damit innerhalb kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. Die Behörden reagierten mit drakonischen Maßnahmen. Elf Ortschaften im Norden des Landes – zehn in der Lombardei und eine in Venetien – wurden abgeriegelt.+++ Erneut mehr als 500 neue Infektionen in China +++ Die Zahl der Opfer und Infizierten durch das Coronavirus ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, kamen weitere 71 Menschen durch die Covid-19 genannte Krankheit ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2663. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 508 auf 77 658. Bis auf drei Todesopfer und neun Infektionen wurden sämtliche neue Fälle in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus ursprünglich in der Millionenmetropole Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 2300 Infektionen bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Drehaufschub für “Mission: Impossible” in Italien  +++ Auch Hollywood ist von dem Ausbruch des neuen Coronavirus in Italien betroffen. Ein dreiwöchiger geplanter Dreh in Venedig für “Mission: Impossible 7” mit Tom Cruise (57) in der Hauptrolle ist von Paramount Pictures kurzfristig abgesagt worden. Mit Rücksicht auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Filmbesetzung werde der Dreh aufgeschoben, zitierten die Branchenblätter “Variety” und “Hollywood Reporter” am Montag aus einer Mitteilung des Studios. Die Filmarbeiten waren gerade erst angelaufen.Unter der Regie von Christopher McQuarrie kehrt Cruise für die nächsten beiden “Mission: Impossible”-Einsätze als Geheimagent Ethan Hunt zurück. Der siebte Teil soll im Juli 2021 in die Kinos kommen, der achte im Jahr darauf.Die Zahl der Toten bei einem Coronavirus-Ausbruch in Italien war nach Angaben der Behörden am Montag auf sieben angestiegen. In vielen Gegenden Norditaliens steht das öffentliche Leben praktisch still. Auch der Karneval von Venedig, der bis Dienstag gehen sollte, ist abgesagt.+++ Apple öffnet Teile seiner Geschäfte in China wieder  +++ Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner wegen des Coronavirus geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen. Wegen des Ausbruchs der Covid-19 genannten Krankheit hatte Apple Anfang Februar sämtliche seiner Geschäfte in China geschlossen.+++ Krisentreffen von Gesundheitsministern in Rom +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet am Dienstag ein Krisentreffen in Rom statt. Die italienische Regierung lud dazu unter anderem die Gesundheitsminister der Nachbarländer ein. Bei dem Treffen soll nach Angaben des italienischen Zivilschutzes über mögliche gemeinsame Maßnahmen beraten werden. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird an der Sitzung in der italienischen Hauptstadt teilnehmen. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa geworden: Seit Freitag starben nach Behördenangaben fünf mit dem Virus infizierte Menschen, bei mehr als 200 Menschen wurden bis Montag Infektionen nachgewiesen. Die italienischen Behörden ergriffen strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Elf Städte im Norden des Landes wurden abgeriegelt.+++ WHO warnt vor möglicher Pandemie +++Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einer “möglichen Pandemie”. Bisher stufe die WHO die Infektionen nicht als Pandemie ein, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Journalisten in Genf. Die Welt müsse aber “alles” dafür tun, um sich auf eine “mögliche Pandemie” vorzubereiten. Vor allem die “plötzliche Zunahme” der Infefktionsfälle in Italien, im Iran und in Südkorea innerhalb weniger Tage sei “zutiefst besorgniserregend”.+++ Spahn schließt weitere Schutzmaßnahmen nicht aus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat weitere Schutzmaßnahmen bei einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland nicht ausgeschlossen. Beim Auftreten von Infektionen in einer Stadt oder Gemeinde werde entschieden, welche Maßnahmen im öffentlichen Raum notwendig sind, sagte Spahn am Montag in Berlin. “Grundsätzlich lassen sich keine Maßnahmen ausschließen, gleichzeitig stellt sich immer die Frage der Verhältnismäßigkeit.”    Das Infektionsschutzgesetz sehe verschiedene Möglichkeiten vor, um ein Infektionsgeschehen zu begrenzen. Zwischen der Absage von Großveranstaltungen, der Schließung von Einrichtungen wie Schulen oder Kitas “bis hin zum Abriegeln ganzer Städte” gebe es zahlreiche Zwischenstufen. Es müsse “im Einzelfall” entschieden sowie “angemessen und verhältnismäßig” vorgegangen werden. Obwohl beispielsweise die Masern deutlich ansteckender seien als Corona, würden auch bei Maserninfektionen keine Städte gesperrt, sagte Spahn.  +++ Auch in Deutschland wird jetzt auf Coronavirus getestet +++Bei der routinemäßigen Überwachung von akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland mit Hilfe von ausgewählten Arztpraxen wird nun auch Augenmerk auf das neuartige Coronavirus gelegt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Montag bekanntgab, hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) eine Untersuchung auf Sars-CoV-2 “in das Spektrum der zu untersuchenden Erreger integriert”. Nach RKI-Angaben werden Atemwegsproben von Patienten aus 100 bis 150 Arztpraxen nun auch dahingehend analysiert. Zuvor hatte der MDR über das Thema berichtet.+++ Laut Experten lässt sich neues Coronavirus kaum noch eindämmen +++Britische Mediziner sind sehr skeptisch, ob die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus noch gestoppt werden kann. “Das Zeitfenster für die Eindämmung des Ausbruchs schließt sich nun sehr schnell”, zitierte die britische Zeitung “The Telegraph” am Montag Devi Sridhar von der Universität Edinburgh, die zur weltweiten öffentlichen Gesundheit forscht. Nathalie MacDermott, Expertin für Infektionskrankheiten am renommierten King’s College in London, nannte vor allem die Situation in Italien, Südkorea und Iran “sehr besorgniserregend”. Dort sei nicht klar, bei wem sich die Menschen infiziert hätten. Dies weise darauf hin, dass sich die Betroffenen bei Personen angesteckt hätten, die keine oder kaum Symptome zeigten und nichts von ihrer eigenen Infektion wüssten. Somit könne sich der Erreger schnell ausbreiten, bevor die ersten Fälle überhaupt nachgewiesen werden. “Es ist klar, dass nun alle Voraussetzungen für eine Pandemie vorhanden sind”, sagte Bharat Pankhania von der Universität Exeter. “Es ist besser ehrlich zu sein und es zu sagen.”+++ Fußball-Liga in Südkorea verschiebt Saisonstart +++Wegen des Coronavirus’ ist nun auch im südkoreanischen Fußball der Saisonstart verschoben worden. Alle Spiele der ersten und zweiten Liga seien von der Entscheidung betroffen, teilte ein Sprecher der K-League in Seoul am Montag mit. Es sei daran gedacht, zunächst die ersten zwei bis vier Spieltage abzusagen. “Wenn sich die Lage wegen des Coronavirus nicht verbessert, kann es auch länger sein”, sagte der Sprecher. Die neue Saison der K-League 1, die zwölf Mannschaften umfasst, sollte eigentlich am kommenden Wochenende starten.+++ Innenministerium plant keine Grenzschließungen wegen neuartigem Coronavirus +++Trotz der Ausbreitung des Coronavirus in Italien erwägt das Bundesinnenministerium keine Grenzschließungen. “Grenzschließungen gehören im Moment nicht zu unseren Überlegungen”, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Auch gibt das Auswärtige Amt keine Reisewarnung für Italien heraus. Eine Sprecherin verwies darauf, Voraussetzung für eine solche Warnung sei die “konkrete Gefahr für Leib und Leben”. +++ Fünfter Toter bei Coronavirus-Ausbruch in Italien – 219 Infizierte +++In Italien ist der fünfte Coronavirus-Infizierte gestorben. Der 88-Jährige sei in der Lombardei ums Leben gekommen, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Montag in Rom. Die Zahl der gemeldeten Infizierten stieg auf 219. Die Lombardei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Borreli warnte vor Panikmache – auch im Ausland. “Unser Land ist sicher, und man kann beruhigt hierher kommen.” Alle Toten in Italien waren ältere Menschen, teils auch mit Vorerkrankungen. 23 Menschen seien auf der Intensivstation.+++ Südkorea meldet höchsten Anstieg bei Infizierten +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Lage dort weiter verschärft. Die Gesundheitsbehörden meldeten im Verlauf des Montags 231 neue Fälle von Infektionen im ganzen Land – der bisher stärkste Anstieg an einem Tag. Davon wurden allein 172 neue Fälle in der Millionen-Stadt Daegu im Südosten erfasst. Bis zum Nachmittag (Ortszeit) zählten die Behörden insgesamt 833 Menschen, die sich nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt haben. Zudem wurden bisher sieben Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht.+++ Vierter Patient mit Coronavirus in Italien gestorben +++In Italien ist ein vierter mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben. Der 84-Jährige sei in der Nacht in einem Krankenhaus der Lombardei gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Nach Angaben des Präsidenten der Lombardei, Attilo Fontana, litt der Mann bereits an anderen Vorerkrankungen. Laut Fontana stieg die Zahl der Infizierten landesweit auf 165.Italien hatte sich zuletzt zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa entwickelt. Die meisten Fälle wurden in der norditalienischen Region Lombardei gemeldet, von dort stammen auch drei der vier Todesopfer. Seit dem ersten Todesfall am Freitag ergriffen die Behörden und die Regierung in Rom drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Elf Ortschaften, zehn in der Lombardei und eine in Venetien, wurden abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgebrochen und Spiele der ersten Fußball-Liga abgesagt.+++ WHO-Experten erstmals seit Ausbruch von Covid-19 in Wuhan +++Erstmals seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China haben Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die schwer betroffene Millionenmetropole Wuhan besucht. Eine von der WHO angeführte internationale Expertengruppe habe zwei Krankenhäuser besichtigt, teilte die Nationale Gesundheitskommission in China mit. Eine der Kliniken sei provisorisch in einem Sportzentrum eingerichtet worden. Der Besuch der WHO in Wuhan war der erste seit Ausbruch des Virus Ende vergangenen Jahres, über den die chinesischen Behörden berichteten. Die Expertengruppe traf demnach auch den Chef der chinesischen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, und andere Verantwortliche des Seuchenschutzes der Provinz Hubei, in der Wuhan liegt. Die WHO-Vertreter waren den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche in China eingetroffen, um der Volksrepublik bei der Erforschung des Virus zur Seite zu stehen.+++ Chinas Behörden lockern wegen Virus verhängte Reiserestriktionen für Wuhan etwas +++Einen Monat nach der Verhängung drakonischer Reisebeschränkungen wegen des neuartigen Coronavirus für die chinesische Millionenmetropole Wuhan haben die Behörden die Restriktionen etwas gelockert. Menschen ohne Wohnsitz in der Stadt dürfen nun von dort unter bestimmten Voraussetzungen fortreisen, wie die Behörden mitteilten. Diese Voraussetzungen sind, dass sie keine möglichen Symptome der Infektionskrankheit zeigen und keinen Kontakt zu Coronavirus-Patienten hatten.Auch Menschen, die zwingende Gründe für ein Verlassen der Stadt nachweisen, können den Angaben zufolge eine Ausreisegenehmigung erhalten. Zu diesen Gründen gehört etwa, dass sie auf die medizinische Behandlung anderer Krankheiten außerhalb von Wuhan angewiesen sind. Alle Ausreisewilligen bedürfen einer behördlichen Genehmigung. Sie müssen sich zudem an ihren chinesischen Zielorten bei den dortigen Behörden registrieren und zwei Wochen lang auf ihren Gesundheitszustand überwachen lassen.+++ Zahl der Toten in China steigt stark an +++Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist stark angestiegen. Die nationale Gesundheitskommission in Peking berichtete am Montag in Peking weitere 150 neue Covid-19-Todesfälle – so viele wie noch nie innerhalb eines Tages. Damit sind in der Volksrepublik schon 2592 Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen kletterte weiter um 409. Insgesamt sind in Festlandchina damit schon 77.150 bestätigte Ansteckungen registriert. Die überwiegende Zahl der neuen Todesfälle und Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Coronavirus wurden aus der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet.+++ Wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug in München angekommen +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity ist mit mehrstündiger Verspätung am frühen Montagmorgen in München angekommen. Zahlreiche Passagiere – vereinzelt mit Gesichtsmasken, verließen den aus Venedig eingetroffenen Zug am Hauptbahnhof.Den Zwangsstopp für zwei Züge am italienisch-österreichischen Grenzübergang hatten zwei Frauen ausgelöst, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber nach Angaben des österreichischen Innenministeriums negativ auf das Virus getestet. Kurz vor Mitternacht hatten die österreichischen Behörden dann grünes Licht für die Weiterfahrt der rund 500 Reisenden gegeben.+++ Am Brenner wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug darf weiterfahren +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity nach München darf weiterfahren. Die österreichischen Behörden gaben am späten Abend grünes Licht für die Weiterreise des aus Venedig kommenden Zugs, wie ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mitteilte.+++ Coronavirus-Verdacht: Österreich stellt Zugverkehr über Brenner ein +++Aus Furcht vor Coronavirus-Infektionen hat Österreich den Zugverkehr mit Italien auf der zentralen Brenner-Route eingestellt. Die staatliche österreichische Eisenbahngesellschaft ÖBB teilte am Sonntagabend mit, alle Zugverbindungen über den italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner seien ausgesetzt, weil bei zwei aus Italien kommenden Bahn-Passagieren der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehe.+++ Weitere Patientin in Italien gestorben +++ In Italien ist eine weitere mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Patientin gestorben. Eine 78-jährige Krebspatientin, bei der das Virus nachgewiesen wurde, sei gestorben, sagte der Chef der lombardischen Gesundheitsbehörde, Giulio Gallera, am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Ob das Coronavirus die Todesursache war, war zunächst unklar. In diesem Fall wäre die Frau das dritte Todesopfer durch den neuartigen Erreger in Italien.Italien ist der größte Infektionsherd mit dem neuartigen Virus in Europa: 132 Infektionsfälle wurden bisher nachgewiesen. Am Freitag war ein 78-jähriger Mann an der durch den neuartigen Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Am Samstag starb eine alte Frau an dem Virus.    Wegen des plötzlichen Anstiegs bei den Coronavirus-Fällen hatten die italienischen Behörden am Samstag elf Städte in den Regionen Lombardei und Venetien unter Quarantäne gestellt. Die Maßnahmen betreffen 52.000 Menschen. Am Sonntag wurde in Venedig der berühmte Karneval vorzeitig abgebrochen. Auch alle Sportveranstaltungen wurden bis einschließlich 1. März abgesagt.+++ China-Rückkehrer aus Quarantäne in Berlin entlassen +++20 China-Rückkehrer in Berlin sind aus der zweiwöchigen Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus entlassen worden. Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause, wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte. “Wir sind sehr erleichtert, dass bei keinem der Rückkehrer ein Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Wir sind glücklich, dass die Isolation aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm”, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter laut einer Mitteilung.Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause (Archivbild)
© Emmanuele ContiniEin vierter und letzter Test auf das Virus Sars-CoV-2 war am Freitag laut Gesundheitsverwaltung negativ ausgefallen. DRK-Mitarbeiter hatten sich im Schichtdienst um die Rückkehrer gekümmert. Die 16 Erwachsenen und vier Kinder hatten sich zuvor längere Zeit in der stark von dem Virus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren ausgeflogen worden.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Passagier von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Der Japaner in seinen 80ern war positiv getestet und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er verstarb. Es ist der dritte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 600 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. +++ Infiziertenzahl steigt in Italien auf mehr als 100 +++In Italien ist die Zahl bestätigter Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 auf 109 gestiegen. In der Lombardei seien inzwischen 89 Fälle erfasst, sagte der Präsident der am stärksten betroffenen Region, Attilio Fontana, dem Sender SkyTG24 am Sonntag. Betroffen war daneben die norditalienische Region Venetien, wo es laut letzten Zahlen des italienischen Zivilschutzes 17 Infizierte gab. Hinzu kamen einzelne positive Tests in den Regionen Emilia-Romagna und Piemont.Mitgezählt sind auch die beiden Toten, eine 77-jährige Frau in der Lombardei und ein 78-jährigen Mann in Venetien. Italiens Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri sagte dem Sender SkyTG24, er gehe von weiter steigenden Fallzahlen aus. “Es ist klar, dass wir mehr Fälle haben werden.” Er hoffe allerdings, dass sie räumlich beschränkt blieben.+++ Israel: 180 Schüler müssen zwei Wochen in Quarantäne +++Fast 200 israelische Schulkinder müssen zwei Wochen lang zuhause bleiben, weil sie mit südkoreanischen Touristen in Kontakt gekommen sein könnten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Die zweiwöchige Quarantäne für 180 Schulkinder aus insgesamt drei Schulen beginne am Sonntag, teilte das israelische Bildungsministerium mit. Die Anweisung gelte auch für 18 Lehrer und einen Aufseher.Südkoreanische Mitglieder der Sekte Shincheonji Church of Jesus hatten vom 8. bis 15. Februar eine Reihe israelischer Sehenswürdigkeiten besichtigt. Nach ihrer Rückkehr wurde bei 18 von ihnen das Coronavirus festgestellt. +++ Südkorea ruft höchste Warnstufe aus +++Nach der rasanten Verbreitung des neuartigen Coronavirus in den vergangenen Tagen in Südkorea hat die Regierung die höchste Warnstufe für Infektionskrankheiten ausgerufen. Präsident Moon Jae In gab die Entscheidung laut seinem Büro am Sonntag bekannt. In einigen Tagen werde ein “kritischer Moment” im Kampf gegen Covid-19 erreicht sein, sagte Moon. Die Zentralregierung wie auch die Lokalregierungen sollten nicht zögern, beispiellose Gegenmaßnahmen zu ergreifen.+++ Karneval in Venedig wegen Coronavirus abgesagt +++Der berühmte Karneval in Venedig wird aus Sorge wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Norden Italiens abgesagt. Das teilte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, am Sonntag mit. “Wir müssen uns drastischen Maßnahmen anpassen”, sagte Zaia Reportern in der Region Venetien. Dazu zähle die Absage des Venezianischen Karnevals “und sogar noch mehr”.Die eigentlich bis Dienstag stattfindenden Feste und Umzüge des Karnevals von Venedig gehören zu den größten und berühmtesten Veranstaltungen des weltweiten Narrentreibens.+++ Italien: Regierung will betroffene Städte abriegeln +++Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln. Das teilte die italienische Regierung am Samstagabend mit. “Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten”, sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Damit werden Zehntausende in diesen Gebieten lebende Menschen eingesperrt. Ministerpräsident Conte kündigte diese Notfallmaßnahme nach Krisengesprächen mit der Zivilschutzbehörde des Landes an. “Das Ziel ist es, die Gesundheit der italienischen Bevölkerung zu schützen”, sagt Conte. Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. “Wenn nötig, werden es auch die Streitkräfte sein”, fügte Conte hinzu. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe “strafrechtliche Verfolgung”. Er setze dennoch auf Verständnis der Bevölkerung.Ein Aussetzen der innereuropäischen Reisefreiheit im Rahmen der Schengen-Zone sei vorerst nicht vorgesehen, sagte Conte.+++ Drei Serie-A-Spiele in Italien wegen Coronavirus abgesagt +++Die italienische Regierung hat aufgrund der Ausbreitung des Coranavirus alle Sportveranstaltungen in der Lombardei und in Venetien für Sonntag abgesagt. Davon betroffen sind auch die drei Serie-A-Spiele Inter Mailand gegen Sampdoria Genua, Hellas Verona gegen Cagliari Calcio und Atalanta Bergamo gegen Sassuolo Calcio. Am Nachmittag war bereits das Zweitliga-Spiel zwischen Ascoli Calcio und US Cremonese abgesagt worden.+++ Wieder fast 100 Tote in China – 648 neue Infektionen +++In China sind erneut fast 100 Menschen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Die Pekinger Gesundheitskommission meldete am Sonntag 97 weitere Tote, womit die Gesamtzahl der Opfer seit Ausbruch von Covid-19 in China auf 2442 gestiegen ist. Die Zahl neu bestätigter Infektionen kletterte um 648 auf 76.936. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 1500 Infektionen und 19 Todesfälle bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Südkorea meldet weitere Todesfälle und Infizierungen +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea haben die Gesundheitsbehörden des Landes zwei weitere Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gemeldet. Zudem sei die Zahl der Menschen, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, über die Nacht zum Sonntag um 123 auf 556 gestiegen, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Der Großteil der neuen Fälle konzentriert sich erneut auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und deren Umgebung. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf vier.In keinem anderen Land außerhalb Chinas, wo Covid-19 im Dezember ausgebrochen war, wurden bisher mehr Infektionen gemeldet. Über 6000 Menschen wurden in Südkorea unter Quarantäne gestellt.+++ Italien ergreift drastische Maßnahmen im Norden des Landes +++Ärzte und Pfleger unter Quarantäne, Bars, Schulen, Kirchen und Sporthallen geschlossen: Rund ein Dutzend Städte in Norditalien haben drastische Maßnahmen ergriffen, nachdem dort mindestens 20 Fälle des Coronavirus diagnostiziert worden sind. Italien ist das erste europäische Land, in dem Einheimische an dem Virus starben. Mit landesweit mindestens 30 Infektionsfällen ist es zugleich das am stärksten von der Epidemie betroffene Land Europas.     Am Freitag meldete Italien das erste europäische Opfer durch das Coronavirus: Adriano Trevisan, ein 78-jähriger pensionierter Maurer aus einem kleinen Dorf in Venetien. Am Samstagmorgen starb eine 75 Jahre alte Italienerin in der Nachbarregion Lombardei. Beide waren wegen anderer Krankheiten ins Hospital eingeliefert worden und wurden dann positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. +++ Zahl der Infizierten in Südkorea innerhalb von 24 Stunden verdoppelt +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Zahl der infizierten Menschen in dem Land innerhalb von 24 Stunden mehr als verdoppelt. Die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention meldeten im Verlauf des Samstags 229 neue Fälle. Nach 142 Fällen über Nacht seien bis zum Nachmittag (Ortszeit) 87 hinzugekommen. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich mit dem Erreger der zuerst in China ausgebrochenen Krankheit angesteckt haben, in Südkorea auf 433. Bisher gab es dort zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2.+++ Medien: Coronavirus fordert zweites Todesopfer in Italien +++In Italien gibt es nach Medienberichten ein zweites Todesopfer durch das neuartige Coronavirus. Eine Frau aus der nördlichen Region Lombardei sei an den Folgen der Krankheit gestorben, meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Am Freitag war ein 78-Jähriger in der Lombardei am Coronavirus gestorben.In der Lombardei und in der benachbarten Region Venetien waren in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle des neuartigen Virus diagnostiziert worden. Aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in mindestens zehn lombardischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.+++ Weiterer Corona-Toter im Iran +++Ein weiterer Mensch ist im Iran an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag steigt die Zahl der toten Covid-19-Patienten in dem Land damit auf fünf. Außerdem sei die Zahl der positiv getesteten Patienten von 11 auf 28 gestiegen.Die Berichte haben im Iran wenige Wochen vor dem persischen Neujahrsfest am 20. März für Verunsicherung gesorgt. Viele Menschen befürchten, dass es weitaus mehr Tote und Infizierte gibt als bislang bekannt. In der Hauptstadt Teheran sind in fast allen Drogerien, Apotheken und Supermärkten Desinfektionsmittel ausverkauft. +++ Coronavirus könnte Aufschwung bei Konjunktur verzögern +++Der Ausbruch des Coronavirus in China könnte eine Erholung der Konjunktur in Deutschland und neue Impulse für den Arbeitsmarkt verzögern. Davon gehen Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute aus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. “Die Frühjahrsbelebung fällt erwartungsgemäß schwach aus”, sagte Marc Schattenberg von der Deutschen Bank. Seine Kollegin Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe hält sogar ein leichtes Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal für möglich.Allerdings werde die Zahl der Arbeitslosen im Februar zurückgehen. Schattenberg und Utermöhl rechnen saisonbereinigt mit einem Rückgang um 5000 auf 2,272 Millionen Menschen bundesweit. Der Beschäftigungsaufbau spiele sich aber ausschließlich im Dienstleistungssektor ab, sagte Utermöhl. Die Industrie kranke noch immer und könnte unter Lieferengpässen in Folge des Coronavirus aus China noch mehr leiden. “Das ist ein Nackenschlag für die Erholung der Konjunktur”, sagte Schattenberg. Ein Ende der konjunkturellen Talsohle, das eigentlich im ersten Quartal 2020 erwartet worden war, könnte sich somit bis ins zweite oder dritte Quartal verzögern.+++ Passagiere von Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess” in Berlin gelandet +++Mehrere Passagiere vom Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess”, das wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne stand, sind in Berlin eingetroffen. An Bord einer italienischen Maschine landeten sie am Samstagmorgen im militärischen Teil des Flughafens Tegel, wie das Auswärtige Amt auf Twitter mitteilte. Dort sollten sie von einem Amtsarzt im Empfang genommen und untersucht werden. Laut Behörden sollten die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden. Über die Berliner Passagiere hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag gesagt, diese seien negativ auf das neuartige Coronavirus Sars CoV-2 getestet worden.Die Rückkehrer waren auf der “Diamond Princess” gewesen, die wegen des grassierenden Virus bis Mittwoch unter Quarantäne gestanden hatte. Mehrere Hundert Passagiere erkrankten und wurden in Krankenhäuser gebracht, wo zwei von ihnen starben. 970 negativ getestete Passagiere haben seit Ende der Quarantäne das Schiff verlassen.+++ Erneut mehr als 100 Neuinfektionen in China +++Dem Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 109 Menschen zum Opfer gefallen. Zudem sei die Zahl der neu bestätigten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 um 397 auf nun 76.288 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission in Peking am Samstag mit. Die mit Abstand meisten Todesfälle und Infektionen wurden erneut aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo die Covid-19 genannte Lungenkrankheit ursprünglich in der Millionenstadt Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind bislang 15 Tote und mehr als 1300 Infektionen bestätigt worden, 16 davon in Deutschland.+++ Italien meldet ersten Coronavirus-Toten +++Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet. Bei dem Opfer handele es sich um einen 78-jährigen Italiener, der zuvor positiv auf das Virus getestet worden war, sagte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitagabend. Der Mann sei wegen einer anderen Krankheit seit etwa zehn Tagen in einem Krankenhaus in der Region Venetien im Norden Italiens behandelt worden.Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung hatten die Behörden am Freitag bereits in mindestens zehn norditalienischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden angeordnet. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilte Gesundheitsminister Speranza nach einer Krisensitzung mit, die wegen mehr als ein Dutzend neuer Infektionsfälle in Norditalien einberufen worden war.14 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in der Lombardei in und um die Kleinstadt Codogno positiv auf das Virus getestet. Zwei weitere Fälle waren in der Region Venetien von örtlichen Behörden bestätigt worden. +++ Fünf Kinder unter Corona-Rückkehrern – alle wohlauf +++ Die 15 Rückkehrer aus der besonders vom neuen Coronavirus betroffenen chinesischen Provinz Hubei sind wohlauf. “Allen geht es gut”, sagte Stefan Brockmann, vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. “Wir konnten sie etwas müde, aber doch sehr zufrieden in Empfang nehmen.” Dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge sind unter den Rückkehrern vier Familien. Insgesamt handelt es sich demnach um zehn Erwachsene und fünf Kinder. Das jüngste sei noch kein Jahr, das älteste fünf Jahre alt.In China waren laut baden-württembergischen Sozialministerium alle 15 negativ auf das Virus getestet worden. Direkt nach ihrer Ankunft in einem grauen Airbus der Luftwaffe wurden auch in Stuttgart noch einmal Tests gemacht. Die Ergebnisse werden laut DRK noch heute Abend erwartet. +++ Israel meldet erste Infektion +++Israel hat seine erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs “Diamond Princess”, das wegen des Virus in Japan zwei Wochen unter Quarantäne stand, sei bei seiner Heimkehr positiv auf den Erreger getestet worden, teilte die israelische Regierung mit. Bei rund einem Dutzend weiteren heimgekehrten “Diamond Princess”-Passagieren aus Israel sei das Virus hingegen nicht nachgewiesen worden.+++ Im Iran zwei weitere Todesopfer durch Coronavirus +++Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Iran ist auf 18 gestiegen – davon vier mit tödlichem Ausgang. Von den 13 neuinfizierten Menschen seien zwei gestorben, teilte der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Kianusch Dschahanpur, am Freitag via Twitter mit.     Die ersten Infektionen im Iran waren am Mittwoch aus der zentraliranischen Stadt Kom gemeldet worden. Von den nun vermeldeten Neuinfektionen wurden sieben in Kom registriert, vier aus der Hauptstadt Teheran und zwei aus Gilan am Kaspischen Meer. +++ Erneut junger Arzt an Coronavirus gestorben +++In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan ist erneut ein junger Arzt am neuartigen Coronavirus gestorben. Der 29-jährige Peng Yinhua starb am Donnerstag, nachdem er sich bei der Arbeit am Volkskrankenhaus Nummer eins des Bezirks Jiangxia in Wuhan angesteckt hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Er ist eines der jüngsten bekannten Opfer.    Peng war demnach Experte für Atemwegserkrankungen und kritische Erkrankungen und wollte während der Ferien zum chinesischen Neujahrsfest heiraten. Wegen der Epidemie verschob er seine Hochzeit jedoch. Peng sei “nie dazu gekommen, seine Hochzeitseinladungen zu verschicken, die noch immer in seiner Büroschublade liegen”, berichtete Xinhua. +++ Erst Impfstoff könnte ab April an Menschen gestetet werden +++Ein erster Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus dürfte nach Einschätzung der chinesischen Behörden ab Ende April bei Menschen getestet werden. Mehrere Forscherteams arbeiteten mit unterschiedlichen Techniken an der Entwicklung eines Impfstoffs, sagte der chinesische Vize-Forschungsminister Xu Nanping am Freitag bei einer Pressekonferenz in Peking. “Der erste dürfte gegen Ende April in klinischen Tests erprobt werden.”    Der Vize-Direktor von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, Zeng Yixin, erläuterte die unterschiedlichen Methoden bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Die chinesischen Forscher verwenden demnach unter anderem deaktivierte Viren oder produzieren mit Gentechnik Proteine, die als Antikörper gegen den Erreger dienen sollen. Ein weiterer Ansatz ist die Modifizierung von bestehenden Grippe-Impfstoffen. Einige der Substanzen würden derzeit an Tieren getestet, sagte Zeng.+++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung “Global Times” an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden – in einem “handschriftlichen Bericht” der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die “Global Times” einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. “Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden.”+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer “ernsthaften Situation” gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, “rasche und starke” Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der “Diamond Princess” werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.+++ China meldet wieder mehr als 100 neue Virus-Tote +++Am Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 118 Patienten gestorben – damit gibt es nun bereits 2236 gemeldete Todesfälle in der Volksrepublik. Innerhalb eines Tages sei die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 889 auf insgesamt 75.465 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission am Freitag in Peking mit. Experten rechnen allerdings mit einer sehr viel höheren Dunkelziffer.Knapp die Hälfte der offiziell neu bestätigten Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet. Der Anstieg fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise in der Statistik geändert hatte.+++ Angst vor Coronavirus: Bewohner sperren Straße zu Quarantänestation +++ Aus Angst vor dem neuartigen Coronavirus Sars-Co-V2 haben in der Zentralukraine Anwohner eine Verbindungsstraße zu einer Quarantänestation blockiert. Dabei sei es auch zu Rangeleien mit der Polizei gekommen, teilte die Behörde in Poltawa am Donnerstag mit. Auch in westukrainischen Städten gab es ähnliche Proteste.Impfstoff Coronavirus 16.13Es ist geplant, Dutzende Ukrainer in einem Sanatorium der ukrainischen Nationalgarde in der Ortschaft Nowi Sanschary knapp 300 Kilometer östlich von Kiew unterzubringen. Sie wurden neben anderen Staatsangehörigen am Donnerstag mit einem Charterflug aus der chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogen. An Bord befinden sich 45 Ukrainer und 27 Angehörige anderer Staaten. Alle Passagiere müssen für zwei Wochen in Quarantäne, wie es vom Gesundheitsministerium hieß.+++ EZB-Vize besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Coronavirus +++ Die möglichen wirtschaftlichen Folgen der Virusepidemie treiben die Europäische Zentralbank (EZB) um. “Der Ausbruch des Coronavirus und seine möglichen Auswirkungen auf das weltweite Wachstum sorgt für neue Unsicherheit”, sagte EZB-Viepräsident Luis de Guindos am Donnerstag in Frankfurt laut Redetext. Zwar wiesen einige Umfragen darauf hin, dass sich die konjunkturelle Lage in der Euro-Zone leicht verbessere. Nach wie vor würden aber die Gefahren für das Wirtschaftswachstum überwiegen. Vor diesem Hintergrund benötige die Konjunktur weiterhin eine “starke Unterstützung” durch die Geldpolitik, sagte der Stellvertreter von Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde +++ Dutzende Fälle von Coronavirus in südkoreanischer Sekte +++ Eine Sekte hat sich zu einer Brutstätte des neuartigen Coronavirus in Südkorea entwickelt: Allein 38 Mitglieder der Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus in der Stadt Daegu erkrankten bisher an dem Virus, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Sie steckten sich demnach bei einer 61-jährigen Anhängerin der Sekte an, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu religiösen Messen gegangen war. Nach Behördenangaben wurden rund tausend Menschen, die zuvor die gleichen Gottesdienste wie die erkrankte Frau besucht hatten, aufgerufen, sich in eine selbst auferlegte Quarantäne zu begeben. Die Behörden forderten die Einwohner von Daegu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Notaufnahmen aller großen Krankenhäuser wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen.+++ Zwei Passagiere der “Diamond Princess” gestorben +++Zwei mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan sind gestorben. Wie der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf Regierungskreise in Tokio berichtete, handelt es sich bei den Opfern um einen 87 Jahre alten Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin. Sie waren positiv getestet und vom Schiff ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie nun starben. Damit beklagt Japan inzwischen drei Todesopfer infolge von Virus-Infektionen im Land. Unterdessen ging die Ausschiffung der Passagiere der in Yokohama liegenden “Diamond Princess” weiter.Bis zum Vortag waren 621 Infektionen unter den Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes nachgewiesen worden. Alle Betroffenen kamen in Krankenhäuser. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen auf dem Schiff werde mindestens bis Freitag dauern, hatte die Regierung erklärt.+++ Zwei Coronavirus-Patienten im Iran gestorben +++Im Iran sind zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Sie seien im Krankenhaus in der Schiiten heiligen Stadt Ghom verstorben, sagt der Chef der medizinischen Fakultät der Universität der Nachrichtenagentur Mehr. “Zwei Iraner, die heute positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, sind an Atemwegserkrankung gestorben”. Erst Stunden zuvor hatte ein Regierungssprecher bestätigt, dass es die ersten beiden Fälle im Iran gibt.+++ China weist gleich drei Journalisten des “Wall Street Journals” aus +++Aus Protest gegen einen als beleidigend empfundenen Kommentar im “Wall Street Journal” zum Ausbruch der Lungenkrankheit weist China drei Korrespondenten der Zeitung aus. Ihnen werde mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung entzogen, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Mittwoch vor der Presse in Peking mit. Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte der Volksrepublik, dass gleich mehrere Korrespondenten einer internationalen Nachrichtenorganisation des Landes verwiesen werden. Vizebürochef Josh Chin und Reporter Chao Deng, die US-Bürger sind, sowie Reporter Philip Wen, ein Australier, wurden aufgefordert, China innerhalb von fünf Tagen zu verlassen, berichtete die Zeitung. Die ungewöhnliche Ausweisung verschärft die Spannungen zwischen China und den USA. Washington war am Vortag gegen fünf chinesische Staatsmedien vorgegangen, indem diese künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking stärker reglementiert werden. Auslöser der chinesischen Verärgerung ist ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten Walter Russell Mead im “Wall Street Journal” vom 4. Februar mit der Überschrift: “China ist der wahre kranke Mann Asiens.” Die Wortwahl erinnert an die Beschreibung des innerlich zerrissenen Chinas Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als das Land durch die Kolonialmächte ausgebeutet wurde – eine Zeit, die heute in China als das “Jahrhundert der Demütigung” beschrieben wird. Der chinesische Außenamtssprecher beklagte, der Titel, den das Blatt gewählt habe, trage ein “rassistisches Stigma”. Der Beitrag verunglimpfe die Regierung in Peking und die Bemühungen des chinesischen Volkes im Kampf gegen die Lungenkrankheit.+++ Puma mit starkem Jahr 2019 – Probleme mit Coronavirus +++Mit erheblichen Steigerungen bei Umsatz und operativem Gewinn hat der fränkische Sportartikelhersteller Puma im vergangenen Jahr das geschäftlich beste Jahr seiner Geschichte erlebt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 18,4 Prozent auf 5,502 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Björn Gulden am Mittwoch in Herzogenaurach sagte. Der operative Gewinn legte um 30,5 Prozent auf 440 Millionen Euro zu.Für das laufende Geschäftsjahr befürchtet Puma allerdings Einbußen durch das Coronavirus in Asien. China ist der zweitgrößte Markt nach den USA für Puma und mit einer Wachstumsrate von 40 Prozent im vergangenen Jahr das sich am schnellsten entwickelnde Geschäftsfeld. “Der Geschäftsbetrieb in China ist derzeit aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Behörden stark beeinträchtigt”, sagte Gulden. “Das Geschäft in anderen Märkten, vor allem in Asien, leidet unter dem Ausbleiben chinesischer Touristen.”teaser+++ Nach Quarantäne: Japan lässt “Diamond Princess”-Passagiere an Land +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus sind am Mittwoch die ersten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan gegangen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.In Kambodscha mussten ebenfalls noch Kreuzfahrturlauber auf ihre Heimreise warten, darunter mehrere Deutsche. Alle 781 dort verbliebenen Reisenden der “Westerdam” seien negativ getestet worden, teilte die Reederei Holland America Line unter Berufung auf das kambodschanische Gesundheitsministerium mit.Als erste Gruppe in Japan sollen rund 500 vor allem ältere Passagiere, die negativ auf den Erreger getestet und abschließend von Ärzten an Bord befragt wurden, die “Diamond Princess” verlassen. Sie würden in die Innenstadt von Yokohama oder zu anderen Bahnhöfen im Raum der Tokioter Nachbar-Metropole gebracht, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Vor dem Schiff fuhren Busse auf. Wer negativ auf das Virus getestet wurde, aber engen Kontakt mit später positiv getesteten Personen hatte, muss bis auf weiteres an Bord zur Beobachtung bleiben.+++ Audi und BMW in China wieder im Normalbetrieb +++Nach den Einschränkungen durch das neuartige Coronavirus produzieren Audi und BMW in China wieder. Die Produktion laufe seit Montag wieder, sagte ein BMW-Sprecher. Eine Audi-Sprecherin sagte, sowohl in der Produktion im Joint Venture als auch in allen anderen Geschäftsbereichen sei wieder Normalbetrieb erreicht. Zuvor hatte die “Automobilwoche” über die Wiederaufnahme des Betriebs bei Audi berichtet.Audis Marketing- und Vertriebsvorständin, Hildegard Wortmann sagte der Branchenzeitung über die Geschäfte in China: “Im Moment treten Kunden überwiegend online in Kontakt mit Audi, darauf fokussieren wir aktuell auch unsere Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten. In den Showrooms und bei den Händlern passiert, je nach Region, gerade weniger.”+++ DIHK rechnet mindestens mit Produktionsverzögerungen +++Der DIHK rechnet wegen des Virus mindestens mit Produktionsverzögerungen in Deutschland. Die Befürchtung bestehe, dass die Bänder in China weiter stillstünden, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin. Zwei Prozent aller Vorleistungen der deutschen Unternehmen kämen aus der Volksrepublik, in vielen Branchen seien es aber deutlich mehr, beispielsweise in der Elektroindustrie mit knapp 13 Prozent. Konkret seien die Bremsspuren aber noch nicht abschätzbar.+++ Russland hält starke wirtschaftliche Folgen für möglich +++Die russische Wirtschaft spürt die Folgen der Virus-Epidemie noch nicht sehr stark. Das sagt der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Aser Talybow in Berlin. Das werde sich aber ändern, sollten sich die Produktionsprobleme im Nachbarland China fortsetzen. Viele Lieferketten seien dann betroffen. +++ Weitere Patienten in Bayern gesund aus Klinik entlassen +++Die meisten der insgesamt 14 Menschen in Bayern, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, sind inzwischen gesund in ihren Alltag zurückgekehrt. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, sind derzeit noch vier der Betroffenen im Krankenhaus. Sie werden in der München Klinik Schwabing betreut und sind weitestgehend symptomfrei. Voraussichtlich könnten sie bald ebenfalls das Krankenhaus verlassen, hieß es.Coronavirus StudieAlle 14 Coronavirus-Infektionen im Freistaat standen im Zusammenhang mit dem Stockdorfer Autozulieferer Webasto. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise im Januar unwissentlich eingeschleppt. Dabei hatten sich einige Mitarbeiter angesteckt, teils infizierten sich auch Angehörige.Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus. Die Kriterien hat das Robert Koch-Institut in Berlin festgelegt.+++ Kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in Berlin +++Bei den 20 China-Rückkehrern in Berlin lässt sich weiter kein Coronavirus Sars-CoV-2 nachweisen. Die jüngsten Tests auf das Covid-19-Virus seien erneut negativ ausgefallen, sagte Lena Högemann, Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die Deutschen und ihre Familienangehörigen hatten sich in der schwer von Sars-CoV-2 betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren vor mehr als einer Woche nach Berlin geflogen worden. Zwei Wochen sollen die 16 Erwachsenen und 4 Kinder im Stadtteil Köpenick in Quarantäne bleiben. Gebe es weiter keinen Virus-Nachweis, könnten die Rückkehrer die Isolierstation an diesem Sonntag verlassen, ergänzte Högemann.+++ Fukushima-Betreiber warnt Arbeiter vor Schutzanzug-Mangel wegen Coronavirus +++Das neuartige Coronavirus hat womöglich auch bald Auswirkungen auf die Arbeiter im 2011 havarierten japanischen Atomkraftwerk in Fukushima. Wegen der Virus-Epidemie sei die Herstellung der in China gefertigten speziellen Schutzanzüge in Gefahr, erklärte der Akw-Betreiber Tepco am Dienstag. Deshalb müssten die Angestellten stattdessen möglicherweise bald Plastikregenmäntel tragen. Das Personal, das die nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami zerstörte Anlage aufräumt, trägt spezielle Schutzmäntel. Diese verhindern, dass sich radioaktiver Staub auf der Kleidung oder dem Körper festsetzt. Tepco braucht etwa 6000 dieser Schutzmäntel pro Tag.    DeutscheKreuzfahrt”Wir könnten wegen des Covid-19-Ausbruchs Schwierigkeiten haben, bestimmte spezielle Artikel von unseren üblichen Lieferanten zu bekommen”, sagte ein Tepco-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. “Wir haben zum Beispiel Mäntel mit durchsichtigen Taschen, durch die der Dienstausweis und ein Strahlungsmessgerät sichtbar sind. Es ist möglich, dass dieselben Produkte nicht erhältlich sind”, fügte er hinzu. In diesem Fall wäre Tepco gezwungen, auf im Handel erhältliche Produkte wie Plastikregenmäntel zurückzugreifen, sagte der Sprecher. Auswirkungen auf die Sicherheit hat das nach Angaben des Unternehmens nicht, da die Schutzmäntel nicht dazu bestimmt seien, die Arbeiter vor Strahlung zu schützen.In Fukushima hatte sich im März 2011 infolge des Erdbebens und des Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986 ereignet. Tepco und die japanische Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben.+++ Düstere Expertenprognose: Coronavirus-Epidemie noch bis Ende April +++Die Epidemie der neuen Lungenkrankheit Covid-19 wird sich nach Einschätzung eines Experten in China möglicherweise erst Ende April stabilisieren. “Das ist eine sehr grobe Schätzung”, sagte Zhong Nanshan, Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung, am Dienstag. Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs sei nach derzeitigem Stand voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. Unterdessen nehmen die wirtschaftlichen Auswirkungen zu. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess” in Japan wurden weitere Infektionen nachgewiesen – am Mittwoch sollte dort die Ausschiffung der noch rund 3000 Menschen an Bord beginnen.Coronavirus aus Labor neben Wuhans Fischmarkt? 17.18Nach einer von Chinas Gesundheitsbehörde vorgestellten Analyse sterben im Land 2,3 Prozent der mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten. Betroffen seien weiterhin vor allem alte Menschen und solche mit schweren Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Bei Menschen über 80 Jahren liege die aus den bisher vorliegenden Daten errechnete Todesrate bei knapp 15 Prozent, berichtete die Behörde am Dienstag, es sterben also in dieser Altersgruppe in China im Mittel etwa 15 von 100 Infizierten. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also etwa 2 von 1000 Betroffenen. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle – der Gesundheitsbehörde zufolge mehr als 80 Prozent – zeigen Menschen, die sich mit dem Covid-19-Erreger angesteckt haben, nur milde Symptome. Knapp 14 Prozent der Betroffenen entwickeln demnach schwere Symptome wie Atemnot, knapp 5 Prozent lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.+++ Menschen auf “Diamond Princess” vor der Ausschiffung +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 sollen an diesem Mittwoch die ersten Menschen von Bord des Kreuzfahrtschiffes in Japan gehen dürfen. Die Ausschiffung werde voraussichtlich bis Freitag dauern, teilte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Dienstag mit. Die Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Passagiere und Crewmitglieder war am Vortag um weitere 99 auf 454 gestiegen. Alle Infizierten wurden in Kliniken gebracht. Inzwischen sollen auch von allen noch an Bord verbliebenen Passagieren der “Diamond Princess” Proben genommen worden sein, berichteten japanische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Die Ergebnisse waren zunächst nicht bekannt.+++ “Westerdam”-Reisende warten noch auf Testergebnisse +++Die auf dem Kreuzfahrtschiff Westerdam” in Kambodscha gestrandeten rund 1000 Menschen, darunter auch deutsche Passagiere, müssen sich noch in Geduld üben. Die Coronavirus-Testergebnisse lagen am Dienstag noch nicht für alle vor. Bis alles geklärt sein, werde es wahrscheinlich einige Tage dauern, teilte die Reederei Holland America Line am Montag mit.Apple und CoronaAm Wochenende war überraschend bei einer Passagierin auf der Heimreise ein Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen. Viele hatten da schon das Schiff verlassen. Nun müssen laut Reederei dort noch 255 Passagiere und 747 Crewmitglieder auf eine Klärung warten.+++ Nach Kritik an Präsident Xi Jinping: Aktivist festgenommen +++Nach Kritik an Chinas Präsident Xi Jinping wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Epidemie hat die chinesische Polizei nach Angaben von Amnesty International den bekannten Aktivisten Xu Zhiyong festgenommen. Der Anti-Korruptions-Aktivist sei im Dezember untergetaucht und am Samstag gefasst worden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurde Xu in der südchinesischen Stadt Kanton festgenommen. Die dortige Polizei äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.+++ Französische Regierung: Entwicklung zur Pandemie ernstzunehmende Gefahr +++Nach Einschätzung der französischen Regierung besteht das Risiko, dass sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zur Pandemie entwickelt. Dies sei zugleich “eine Arbeitshypothese und eine ernstzunehmende Gefahr”, sagt der neue Gesundheitsminister Olivier Veran dem Hörfunksender France Info. Frankreich könne mit allen Möglichkeiten umgehen, das Gesundheitssystem sei stabil und gut entwickelt. Von einer Pandemie wird gesprochen, wenn sich eine Krankheit über Länder oder sogar Kontinente hinweg ausbreitet. Eine Epidemie ist auf eine Region begrenzt.+++ Schüler in Shanghai müssen zu Hause bleiben +++Schüler in Shanghai müssen bis auf weiteres von zu Hause aus lernen, weil die Schulgebäude als Vorkehrung gegen eine Ausbreitung des Coronavirus geschlossen bleiben. Ab März werden dafür Online-Kurse angeboten, wie die Schulbehörde mitteilt.+++ Gewichtheber verlegen Meisterschaften +++Die Asienmeisterschaften im Gewichtheben sind wegen des Ausbruchs des Coronavirus in China von Kasachstan nach Usbekistan verlegt worden. Kasachstan erlaube Chinesen derzeit keine Einreise und habe die Titelkämpfe zurückgegeben, berichtete der olympische Branchendienst “Inside the Games”. Nunmehr soll das Championat vom 16. bis 25. April in Taschkent stattfinden. Die Asienmeisterschaften sind ein wichtiges Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio. Der Gewichtheber-Weltverband drängt darauf, dass auch chinesische Sportler teilnehmen dürfen.+++ Krankenhausdirektor in Wuhan stirbt an Coronavirus +++Zum ersten Mal ist in China ein Krankenhauschef der neuen Lungenkrankheit zum Opfer gefallen. Liu Zhiming, der Direktor des Wuchang Hospitals in der schwer vom Coronavirus betroffenen Metropole Wuhan, sei am Montag gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur China News. Ein Medizinerkollege berichtete demnach, der Chefarzt sei in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Lungenkrankheit sterben würde. Am Freitag war schon eine 59-jährige Krankenschwester desselben Hospitals an der Lungenkrankheit gestorben.Das Coronavirus stürzt die Kreufahrt ins Chaos: “Maßnahmen wie im 14. Jahrhundert” 16.33Im Kampf gegen das Sars-CoV-2-Virus haben sich schon mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Pflegekräfte angesteckt. Bis Ende vergangener Woche waren schon mindestens sechs Helfer daran gestorben, wie das chinesische Staatssender CCTV berichtet hatte. Der überwiegende Teil der Betroffenen war demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus ausgebrochen war.+++ WHO: Sars-CoV-2-Neuinfektionen gehen laut Daten aus China wohl zurück +++Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in China geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl zurück. Das deuteten Daten zu 44.000 Fällen an, die China der WHO zur Verfügung gestellt habe, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. “Es ist zu früh, um zu sagen, dass dieser Rückgang andauern wird. Alle Szenarien sind weiterhin möglich.” Darüber hinaus zeigten die Daten, dass Covid-19 wohl nicht so tödlich sei wie vergleichbare Erkrankungen wie Sars oder Mers. Die WHO betonte erneut, dass das neuartige Virus außerhalb von China nur einen sehr kleinen Anteil der Menschen betreffe. Forderungen nach drastischeren Maßnahmen wie allgemeinen Reiseverboten wies die UN-Behörde zurück. “Alle Maßnahmen müssen der Situation angemessen sein”, sagte Tedros. WHO-Experte Michael Ryan ergänzte: “Es gibt kein Nullrisiko auf der Welt – für gar nichts.”
Alle vorhergehenden Entwicklungen der Cornavirus-Ausbreitung lesen Sie hier: teaser



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Publish date : 2020-02-26 10:05:16

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Stern

Hallstatt in Österreich: Nur 15 statt 50 Busse täglich: Coronavirus hält chinesische Touristen fern

Hallstatt in Österreich: Nur 15 statt 50 Busse täglich: Coronavirus




Das bei Asiaten und besonders bei Chinesen beliebte malerische Hallstatt in Österreich verzeichnet wegen der Coronavirus-Krise einen deutlichen Besucherschwund. Statt 50 Busse am Tag kämen nur noch etwa 15, sagte Bürgermeister Alexander Scheutz. Das sei eine Situation wie zuletzt 2009 vor Beginn des großen Touristenbooms. “Wir sind traurig, dass der Grund dafür eine Krankheit ist, aber der wirtschaftliche Effekt ist nicht so dramatisch”, meinte Scheutz. Der 770-Seelen-Ort locke immer noch genügend Gäste an. Von den 145.000 Übernachtungen im vergangenen Jahr gingen 15 Prozent auf das Konto von Chinesen.Hallstatt: Bus-Obergrenze nicht mehr nötigDie vom Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossene Obergrenze bei Bussen sei aktuell eigentlich nicht mehr nötig. “Aber wir ziehen das jetzt trotzdem durch”, so der Bürgermeister. Für die Zufahrt brauchen Busse damit ab Mai ein Ticket. Mit dieser Maßnahme sollte die Zahl der Busse um ein Drittel gesenkt werden. Außerdem soll mit dem Verkauf der Slots die Verweildauer der Bus-Touristen auf wenigstens 150 Minuten gesteigert werden.Hallstatt wird von vielen Gästen vor allem als Kulisse für Fotos genutzt, die dann in sozialen Medien gepostet werden. Anwohner fühlten sich durch den Touristenstrom auch genervt – an manchen Tagen drängten sich 10.000 Besucher durch die engen Gassen zwischen Berg und See. Hallstatt ist berühmt wegen des ältesten Salzbergwerks der Welt. Der Weltkulturerbe-Ort wurde in China sogar detailgetreu nachgebaut.



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Publish date : 2020-02-26 08:40:17

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Stern

Faktencheck: Falsche Täter-Bilder nach Volkmarsen: So fallen Sie nicht darauf rein

Faktencheck: Falsche Täter-Bilder nach Volkmarsen: So fallen Sie nicht darauf rein




Volkmarsen: Ein Foto, das in den sozialen Medien verbreitet wird, soll den vermeintlichen Täter zeigen. Ein Irrtum. Die Polizei Nordhessen setzt als Reaktion auf Twitter einen Post gegen Falschmeldungen ab.



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Author : Florian Saul

Publish date : 2020-02-25 16:17:04

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Stern

Brinkhaus pocht auf Loyalität von Verlierern des Ringens um CDU-Vorsitz

Brinkhaus pocht auf Loyalität von Verlierern des Ringens um CDU-Vorsitz




Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Bewerber um den CDU-Vorsitz dazu aufgerufen, sich nach einer möglichen Niederlage bei der Wahl loyal zu verhalten. Wer bei der Kür des neuen Vorsitzenden während des für den 25. April geplanten Parteitag unterliege, solle dies akzeptieren, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwochsausgaben). Die Verlierer müssten sich bereit erklären, “den neuen Vorsitzenden loyal zu unterstützen” und dies dann auch tun. Der neue Parteivorsitzende brauche zudem Zeit, um in das Amt hineinzuwachsen. “Früher hat man mal 100 Tage gekriegt. Ein bisschen mehr sollte es schon sein”, sagte Brinkhaus. Die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer habe diese Zeit nicht bekommen: “Sie hat nie wirklich die Chance bekommen zu zeigen, dass sie es kann. “Brinkhaus warnte den künftigen Parteivorsitzenden, in dem Amt zu stark auf Polarisierung zu setzen: “Das Profil der CDU ist das Einende.” Das große Kunststück in einer Volkspartei sei es, “alle einzubinden”.Der Vorsitzkandidat Friedrich Merz bestritt unterdessen, dass er die Partei weiter nach Rechts rücken wolle. “Es gibt niemanden in der CDU, der eine Rechtsverschiebung der Partei möchte”, sagte der frühere Fraktionsvorsitzende in den ARD-“Tagesthemen”. Er wolle vielmehr, dass sich die Partei “zurück in die Mitte” bewege. Dort hätten sich früher die Stammwähler der Partei befunden, die leider “verloren gegangen” seien.Er stehe dafür, dass die CDU ihr “Spektrum” wieder verbreitere, betonte Merz. Sie müsse sowohl liberale als auch wertkonservative Wähler zurückgewinnen. Auch müsse sie für junge Leute attraktiver werden. “Das ist kein Rechtsruck”, unterstrich Merz. Die CDU müsse vielmehr ihren eigenen Kurs wiederfinden. Dabei dürfe sie sich weder an der AfD noch an der Linkspartei messen, wolle sie “als große Volkspartei überleben”. Merz hatte am Dienstag seine Kandidatur für die Nachfolge von Kramp-Karrenbauer offiziell angekündigt. In der Pressekonferenz zu seiner Bewerbung betonte Merz allerdings, dass er frühere CDU-Wähler von der AfD zurückgewinnen wolle – etwa mit einem konsequenten Eintreten gegen illegale Migration. Auf die Frage, ob er den erstarkten Rechtsradikalismus mit Themen wie Grenzkontrollen und Clankriminalität bekämpfen wolle, entgegnete er “ja”.Auch der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hatte am Dienstag seine Bewerbung um den Parteivorsitz erklärt. Er will beim Parteitag im Zweierteam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn antreten, der Vizeparteichef werden will. Spahn war selber als möglicher Anwärter auf das Amt des Parteivorsitzenden gehandelt worden. Weiterer Bewerber für die Nachfolge Kramp-Karrenbauers ist der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen.



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Publish date : 2020-02-26 05:36:46

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Krisen und Kandidaten: Politischer Aschermittwoch in bewegten Zeiten

Krisen und Kandidaten: Politischer Aschermittwoch in bewegten Zeiten




Eine bessere Rampe als den Machtkampf in der CDU kann es für den politischen Aschermittwoch kaum geben.Nur knapp 24 Stunden, nachdem Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und CDU-Vize Armin Laschet offiziell ihre Kampfkandidaturen für die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bekanntgegeben haben, holen die Spitzen aller Parteien zum verbalen Rundumschlag aus. Traditionell werden die Schmerzgrenzen in den meist angriffslustigen Reden sehr weit oben angesetzt – sehr zur Freude der zig Tausend Zuschauer in den Hallen, die längst nicht nur in Bayern während den Reden tief ins Bierglas schauen.Den Anfang machen in der niederbayerischen Heimat des Aschermittwochs in Passau, Landshut und Vilshofen CSU-Chef Markus Söder, Grünen-Chef Robert Habeck und SPD-Chefin Saskia Esken. Auch in Baden-Württemberg könnte es schon am Vormittag heiß hergehen: In Fellbach bei Stuttgart steht die scheidende CDU-Chefin und in Biberach die Co-Chefin der Grünen, Annalena Baerbock, auf der Bühne. Dem Vernehmen nach stand der Auftritt von Kramp-Karrenbauer schon lange vor ihrem nun selbst gewählten Karriereende als Parteichefin fest.Die Ausgangslage ist für die Unionspolitiker zweifelsohne schwieriger als bei den Grünen – spätestens seit der Regierungskrise in Thüringen taumelt die CDU für alle Welt sichtbar immer tiefer hinein in eine Parteikrise, die längst auch die Arbeit der Bundesregierung belastet. Es ist daher besonders spannend, wie Kramp-Karrenbauer und Söder sich zur Lage ihrer Union und der Bundesregierung äußern – und welchen Ausblick sie in die Zukunft wagen. Weder der CSU-Chef noch Kramp-Karrenbauer haben ein Interesse an einer Spaltung der Union, direkte Aussagen zu den Kandidaten dürfte es daher kaum geben. Ende April wählt die CDU einen neuen Parteichef. Neben Laschet und Merz bewirbt sich auch der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen für den Posten.Baerbock und Habeck können das mit relativer Gelassenheit beobachten. Ihre Partei genießt weiterhin in Umfragen hohen Zuspruch. Dass die künftige Bundesregierung ohne die Grünen gebildet werden kann, ist auch wegen der Dauerkrise der SPD derzeit mehr als unwahrscheinlich. Auch deshalb dürfte eines klar sein: Als politischer Gegner von Union und SPD dürften die Grünen von keiner Seite auf Schonung hoffen.Ab dem späten Nachmittag stehen beim politischen Aschermittwoch dann Nordrhein-Westfalen und Thüringen im Fokus: Während in Lennestadt im Sauerland die CDU Laschet erwartet, steht am frühen Abend im thüringischen Apolda der Sauerländer Merz am Rednerpult. Beide werden versuchen, für ihre Bewerbungen um den Parteichefposten zu werben und sich voneinander abzugrenzen. Das Verhältnis der beiden CDU-Männer gilt schon länger als schwierig und belastet, beide nutzten bereits ihre Ankündigungen zur Kandidatur für gegenseitige Spitzen.Der politische Aschermittwoch feiert in diesem Jahr seinen 101. Jahrestag: 1919 hatte der bayerische Bauernbund anlässlich des Viehmarkts im niederbayerischen Vilshofen erstmals zu einer Kundgebung geladen – das Politspektakel war geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der politische Aschermittwoch von der Bayernpartei wiederbelebt, bevor die CSU und auch alle anderen Parteien folgten. Seit einigen Jahren lockt der Aschermittwoch auch außerhalb Bayerns immer mehr Politiker und Zuschauer in Hallen und Zelte.



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Publish date : 2020-02-26 04:04:54

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Parteivorsitz: Friedrich Merz über neue CDU-Spitze: “Wir haben seit heute einen offenen Wettbewerb”

Parteivorsitz: Friedrich Merz über neue CDU-Spitze: “Wir haben seit heute




Friedrich Merz hat offiziell gemacht, was viele vermutet haben: Er kandidiert um den CDU-Vorsitz. Zwei seiner Konkurrenten kommen ebenfalls aus der Deckung und machen gemeinsame Sache.



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Publish date : 2020-02-25 18:35:52

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Stern

Coronavirus: Womöglich erster Fall in Brasilien und Südamerika

Weltwirtschaftsforum beginnt Jahrestagung in Davos




In Brasilien ist am Dienstag vermutlich der erste Coronavirus-Fall registriert worden, wie das brasilianische Gesundheitsministerium auf Twitter mitteilte. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Südamerika überhaupt handeln.



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Publish date : 2020-02-26 01:12:41

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Stern

Disney-Chef Iger zurückgetreten

Disney-Chef Iger zurückgetreten




Der langjährige Chef des US-Unterhaltungskonzerns Disney, Bob Iger, ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Nach der Übernahme des Filmstudios 21st Century Fox und dem “erfolgreichen” Start des Streamingdienstes Disney+ sei dies der “optimale Zeitpunkt” für einen Wechsel an der Spitze des Unternehmens, erklärte Iger am Dienstag. Sein Nachfolger ist Bob Chapek, der bei Disney zuletzt unter anderem für die Freizeitparks zuständig war.Eine genauere Begründung für den Wechsel an der Konzernspitze nannten Iger und der Konzern nicht. Der 69-Jährige scheidet aber nicht aus dem Unternehmen aus, sondern soll nach Angaben des Konzerns künftig “die kreativen Anstrengungen” von Disney leiten.Iger stand 15 Jahre lang an der Spitze von Disney. Unter seiner Führung baute der Konzern seine Dominanz im Kinogeschäft kontinuierlich aus. Im März vergangenen Jahres übernahm Disney wesentliche Teile der 21st-Century-Fox-Group des Medienmoguls Rupert Murdoch, darunter die Filmproduktionsgesellschaft.Zudem stieg Disney zuletzt in das Streaming-Geschäft ein, wo der Konzern den Platzhirschen Netflix und Prime Video Paroli bieten will. In den USA, Kanada und den Niederlanden ist Disney+ seit November verfügbar. In Deutschland und anderen europäischen Ländern soll der Dienst am 24. März starten. Zuletzt hatte Disney mitgeteilt, bereits 28 Millionen Abonnenten für seine Streamingplattform gewonnen zu haben.



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Publish date : 2020-02-25 23:04:12

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Wales: Pony stürzt in Erdloch: Retter baggern einen Weg in die Freiheit

Wales: Pony stürzt in Erdloch: Retter baggern einen Weg in




Die Besitzerin eines Ponys hat ihr Tier in einem Erdloch in Wales entdeckt. Starker Regen hat offenbar den Boden aufgeweicht und einen alten Bergbauschacht freigelegt. Die Retter rückten mit einem Bagger an.



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Publish date : 2020-02-25 20:14:36

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Stern

Coronavirus: Erste Infektionen mit Coronavirus in Baden-Württemberg und NRW bestätigt

Coronavirus: Frankreich meldet zwei neue Infektionen – Uefa beobachtet Ausbreitung




Nicht nur in China und Asien wütet das neuartige Coronavirus, sondern mittlerweile auch in Europa. In Italien hat sich die Coronavirus-Krise weiter verschärft. Die Behörden gaben am Dienstagabend einen zehnten Todesfall bekannt. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben des Zivilschutzes auf mindestens 322. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. Grenzüberschreitende Reisesperren sind nach Ansicht mehrerer europäischer Staaten trotzdem keine angemessene Antwort. Das sagte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn in Rom nach einem Krisentreffen. “Wir sind gemeinsam der Meinung, dass zu diesem Zeitpunkt, jetzt, Reisebeschränkungen oder gar das Schließen von Grenzen keine angemessene, verhältnismäßige Maßnahme wäre”, erläuterte der CDU-Politiker. Auch über größere Veranstaltungen solle nicht generell, sondern im Einzelfall entschieden werden.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker: +++ Erste Infektion mit Coronavirus auch in Nordrhein-Westfalen +++Nach Baden-Württemberg ist erstmals auch ein Patient in Nordrhein-Westfalen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Person aus Erkelenz solle nun in die Uniklinik Düsseldorf gebracht werden, bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagabend. Zuvor hatte die “Rheinische Post” darüber berichtet.+++ Erste Infektion mit Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt +++In Baden-Württemberg gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Bei dem Patienten handele es um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt habe, teilte das baden-württembergische Sozialministerium am Dienstagabend mit. Nach dem positiven Test soll der Mann noch am Abend in eine Klinik eingeliefert und dort isoliert werden. Zurzeit würden die Kontaktpersonen ermittelt und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Damit gibt es in Deutschland 17 bestätigte Fälle des Coronavirus. Der 25-Jährige sei nach seiner Rückkehr aus Italien an grippeähnlichen Symptomen erkrankt und habe sich daraufhin bei dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet, teilte das Ministerium weiter mit. Gesundheitsminister Manne Lucha mahnte zur Besonnenheit. “Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen.”+++ US-Gesundheitsbehörde befürchtet Ausbreitung von Coronavirus in USA +++Die US-Gesundheitsbehörde CDC befürchtet eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in den Vereinigten Staaten. “Es ist weniger eine Frage, ob das noch geschehen wird, sondern eher eine Frage, wann genau das geschehen wird und wie viele Menschen in diesem Land schwer krank sein werden”, sagte die Leiterin der CDC-Abteilung für Immunisierung und Atemwegserkrankungen, Nancy Messonnier, am Dienstag in einer Telefonschalte mit Journalisten. Wir bitten die amerikanische Öffentlichkeit, sich auf die Aussicht vorzubereiten, dass das schlimm sein könnte.”Messonnier sagte weiter, die “aggressive Eindämmungsstrategie” der USA habe bislang weitgehend dafür gesorgt, die Einschleppung des Virus zu verlangsamen. Da es sich aber in immer mehr Ländern ausbreite, werde es immer schwieriger, es an den Grenzen zu stoppen. In den USA sind laut CDC bisher 53 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.+++ Frankreich meldet zwei neue Infektionen +++Frankreich hat zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Bei einem Betroffenen handele es sich um einen Franzosen, der sich zuvor in der italienischen Lombardei aufgehalten habe, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Dienstag. Bei der zweiten Person handele es sich um eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war. Der Gesundheitszustand beider Patienten sei nicht besorgniserregend, so der Gesundheitsdirektor. Sie würden in Kliniken behandelt.+++ Uefa beobachtet Coronavirus-Ausbreitung mit Blick auf EM 2020 +++Die Europäische Fußball-Union Uefa beobachtet die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit Blick auf die EM 2020 mit großer Aufmerksamkeit. “Wir sind in einer Phase des Abwartens und beobachten die Situation Land für Land: Der Fußball muss den Anweisungen der Regierungen in den einzelnen Staaten folgen”, sagte Uefa-Vizepräsident Michele Uva dem italienischen Radiosender Rai. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 12. Juni in Rom stattfinden, das Turnier wird in zwölf Ländern ausgetragen. Italien ist aktuell das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa. Konsequenzen für das Turnier seien nur “im Notfall” zu erwarten, sagte Uva. “Der sportliche Weg wird erst geschlossen sein, wenn sich die Situation verschlimmert”, sagte der Italiener.+++ Zahl der Toten in Italien steigt auf elf +++Die Zahl der Toten und Infizierten mit dem neuen Coronavirus steigt in Italien weiter an. Mittlerweile seien 322 Menschen angesteckt, davon seien elf gestorben, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom.+++ Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober +++Die wachsende Furcht vor den Folgen des grassierenden Coronavirus für die Weltwirtschaft hat den Dax am Dienstag auf das tiefste Niveau seit Oktober vergangenen Jahres gedrückt. Der deutsche Leitindex schloss nach einem nervösen Handel 1,88 Prozent tiefer bei 12 790,49 Punkten, nachdem das Börsenbarometer am Nachmittag in den Sog fallender Kurse an der Wall Street geraten war. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 2,04 Prozent auf 27 315,42 Punkte ein.Die Anleger machen sich weiter Sorgen, dass aus der Coronavirus-Epidemie noch eine ausgewachsene Pandemie wird”, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Der Anstieg der Infektionen in Südkorea, dem Iran und Italien sorge für Nervosität. Zudem ist das neuartige Coronavirus nun auch auf der Urlaubsinsel Teneriffa sowie auf dem spanischen Festland und in der Schweiz angekommen.+++ Vier Wochen Blutspende-Verbot für Italien-Rückkehrer aus Virusgebieten +++Zum Schutz vor weiteren Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus dürfen Reiserückkehrer aus den betroffenen Regionen in Italien bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes und des Bayerischen Roten Kreuzes vier Wochen lang kein Blut spenden. Die Zeitspanne werde ab der Rückkehr berechnet, sagte Sprecher Patric Nohe der Deutschen Presse-Agentur.Corona warum Italien 17.03Für Reisende aus der gesamten Volksrepublik China sowie aus Nord- und Südkorea betrage die Sperre seit längerem ohnehin vier Wochen, allerdings wegen des Chikungunya-Virus. Es kann durch Stechmücken übertragen werden und die Tropenkrankheit Chikungunyafieber verursachen. “Die Inkubationszeit des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2) liegt bei bis zu 14 Tagen und ist somit durch diese Maßnahme ebenfalls abgedeckt”, so Nohe.+++ Zweiter Fall auf Teneriffa: Ehefrau infiziert +++Auf Teneriffa ist ein zweiter Coronavirus-Fall bekannt geworden. Die Ehefrau des mit Sars-CoV-2 infizierten italienischen Touristen sei ebenfalls positiv getestet worden, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Beide Patienten liegen isoliert in einem Krankenhaus auf der Kanareninsel.+++ Lufthansa plant Kostensenkung wegen Belastung durch Corona-Virus +++Die Lufthansa will auf die Flugausfälle wegen des Corona-Virus mit Einsparungen reagieren. Bei der Kernmarke Lufthansa sollen Neubesetzungen von Stellen gestrichen oder zumindest verschoben werden, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem “Handelsblatt” nach einem Vorabbericht vom Dienstag. Auch durch unbezahlten Urlaub oder Teilzeit sollten Personalkosten gesenkt werden. “Wir werden außerdem auch nicht verhindern können, einzelne Projekte zu streichen und in der Verwaltung bei den Ausgaben zu sparen”, ergänzte Hohmeister.Virologe Tagesthemen 12.53Die Lufthansa-Gruppe hat bis zum Ende des Sommerflugplans Ende März alle Passagierflüge nach Festland-China ausgesetzt. “Das hat natürlich auch deutliche wirtschaftliche Folgen für uns und andere Industrien”, sagte der Lufthansa-Manager. Das Frachtgeschäft läuft auf Sparflamme. Gleichzeitig wurden Flüge in den Iran seit dem militärischen Schlagabtausch des Landes mit den USA zu Jahresbeginn gestrichen.+++ Kölner Eisenwarenmesse wird verschoben +++Wegen der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus ist die anstehende Eisenwarenmesse in Köln verschoben worden. Statt Anfang März soll die Messe im Februar 2021 stattfinden, wie die Kölner Messe mitteilte. Zuvor hatten bereits namhafte Aussteller wie das Befestigungstechnik-Unternehmen Fischer und der Werkzeughersteller Gedore ihr Kommen abgesagt. Nach Messe-Angaben waren ursprünglich etwa 3000 Aussteller in Köln erwartet worden, darunter rund 1200 Aussteller aus China.Auch in Frankfurt entschied man wegen des sich ausbreitenden neuen Coronavirus, eine Veranstaltung zu verschieben: Die zunächst vom 8. bis zum 13. März geplante Messe für Licht und Gebäudetechnik Light + Building finde nun zwischen Mitte und Ende September 2020 statt.+++ Coronavirus in Barcelona: Erster Fall auf spanischem Festland +++Das neuartige Coronavirus ist jetzt auch auf dem spanischen Festland angekommen. In Barcelona wurde eine Frau nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Sie soll ihren Wohnsitz in Barcelona haben und kürzlich von einer Reise nach Norditalien zurückgekehrt sein, wo das Virus sich besonders stark ausgebreitet hat, berichtete die Zeitung “La Vanguardia”. Es handelt sich um den vierten bestätigten Coronavirus-Fall in Spanien.+++ Auch in der Schweiz Coronavirus-Fall bestätigt +++In der Schweiz ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Am Montag hatte Innenminister Alain Berset gesagt, das Land sei gut vorbereitet. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen wurden nicht ergriffen. Der Kanton Tessin ragt in die italienische Lombardei hinein, wo mehrere Fälle aufgetreten sind.+++ Deutsche Post setzt Zustellung in Teilen Norditaliens aus +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien hat die Deutsche Post die Zustellung von Paketen in den besonders betroffenen Regionen ausgesetzt. Sowohl die Abholung als auch die Zustellung der Sendungen auch über italienische Partner finde in den Gemeinden der besonders betroffenen Regionen derzeit nicht statt, teilte eine Post-Sprecherin auf Anfrage mit.+++ Bulgaria Air stellt Flüge nach und von Mailand ein +++Bulgariens nationale Fluggesellschaft Bulgaria Air hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien alle Flüge von und nach Mailand eingestellt. Die Maßnahme trat am Dienstag in Kraft und soll bis zum 27. März gelten, wie das Unternehmen mitteilte. In dem Balkanland Bulgarien sind amtlichen Angaben zufolge noch keine Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert worden. Mehrere Personen, die aus China oder Italien ins Land gereist sind, wurden in der Hauptstadt Sofia sowie in weiteren Städten unter Quarantäne gestellt.teaser+++ Vermutlich auch Deutsche in abgeriegeltem Hotel auf Teneriffa +++In dem unter Quarantäne gestellten Hotel auf Teneriffa sind vermutlich auch deutsche Staatsbürger. “Wir müssen davon ausgehen, dass sich unter den von den Quarantänemaßnahmen Betroffenen auch deutsche Staatsangehörige befinden”, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Der Leiter des Konsulats in Las Palmas de Gran Canaria befinde sich auf dem Weg nach Teneriffa, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen. Auf der spanischen Urlaubsinsel ist nach einem Coronavirus-Fall ein großes Hotel mit 1000 Gästen unter Quarantäne gestellt worden.+++ Teneriffa: Hotelgäste bekamen Zettel unter Tür durchgeschoben +++Die unter Quarantäne gestellten Gäste eines Hotels auf Teneriffa haben einem Medienbericht zufolge durch einen Zettel davon erfahren, dass sie das Gebäude aktuell nicht verlassen dürfen. Wie die “Bild” berichtet, wurde heute morgen einen entsprechende Notiz unter den Zimmertüren hindurchgeschoben. Darauf habe auf mehreren Sprachen gestanden, dass das Hotel aus Gesundheitsgründen abgeschottet worden sei.+++ Irans Coronavirus-Beauftragter selbst an Covid-19 erkrankt +++Der stellvertretende iranische Gesundheitsministerund der direkte Coronavirus-Beauftragte im Land ist selbst an dem Virus erkrankt. “Ich bin seit gestern Abend auch ein Coronaer”, sagte Iradsch Harirschi in einer Videobotschaft im Staatsfernsehen. Der Vizeminister, der in den letzten Tagen ständig versuchte, die Corona-Krise im Land schönzureden, sei nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA nun selbst positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Nach den offiziellen Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Iran von 12 auf 15 gestiegen. Außerdem seien in der Zwischenzeit 95 Menschen – 34 mehr als am Vortag – aus verschiedenen Teilen des Landes positiv getestet worden.+++ Erster Corona-Fall in Kroatien, Patient war zuvor in Mailand +++Nun hat auch Kroatien den ersten Corona-Fall, wie der Regierungschef des Landes, Andrej Plenkovic, sagte. Der Erkrankte werde in einer Klinik für Infektionskrankheiten in Zagreb behandelt. Er sei eher jung und weise nur leichte Symptome auf. “Er ist isoliert und sein Zustand ist dem Umständen entsprechend gut, so Plenkovic. Der Gesundheitsminister Vili Beros sagte, der Patient habe sich bis vor Kurzem in Mailand aufgehalten.+++ Infizierter auf Teneriffa soll Arzt aus Italien sein +++Bei dem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Italiener auf Tenerifa handelt es sich laut “Teneriffa-News.com” um einen Arzt, der sich selbst in die Quirón-Klinik im Süden Teneriffas begab, nachdem er Fieber und andere typische Symptome bei sich selbst festgestellt hatte. Von dort aus sei er wenig später ins Hospital Nuestra Señora de La Candelaria verlegt worden, so das Portal weiter.+++ Positive Tests auf Coronavirus in Tirol +++Einem Bericht des österreichischen “Standard” zufolge gibt es zwei wahrscheinliche Corona-Verdachtsfälle in Tirol. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Die ersten Tests bei zwei Patienten seien positiv verlaufen, nun müssten weitere folgen, so Platter: “Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich diese Verdachtsfälle bestätigen.”+++ Hunderte dürfen Hotel auf Teneriffa wegen Coronavirus nicht verlassen +++Auf Teneriffa stehen Gäste eines Hotels unter Quarantäne. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die dortigen Behörden. Zuvor war bekannt geworden, dass auf der Kanaren-Insel ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet wurde, wie das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden meldete. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien.Ein auf Twitter kursierendes Video soll das Areal rund um das Hotel zeigen:+++ Turkish Airlines setzt Flüge nach China und in den Iran aus +++Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend alle Flüge nach China eingestellt. Das erklärte die Airline in einer Stellungnahme. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 29. Februar gelten. Die Gesellschaft weitete zudem Einschränkungen für Verbindungen in den Iran aus. Flüge zu allen Zielen außer nach Teheran würden nun bis zum 10. März ausgesetzt.+++ Virologe: Spahn unterschätzt Gefahr durch neuartiges Coronavirus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schätzt aus Sicht des Virologen Alexander Kekulé den Ernst der Lage bei der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht richtig ein. Das Bundesgesundheitsministerium stelle das Virus weiterhin als harmloser als die Grippe dar, sagte Kekulé im Deutschlandfunk. Allerdings liege die Sterblichkeit bei der Grippe bei etwa 0,1 Prozent, beim neuartigen Coronavirus hingegen zwischen 0,5 und 1,5 Prozent.”Das heißt, das Virus ist für denjenigen, der die Infektion bekommt, zehn Mal gefährlicher”, warnte der Virologe. Zudem sei es sehr viel schwieriger, die Risikogruppe einzuschätzen: Anders als bei der Grippe sei das neuartige Coronavirus bislang nicht nur für ältere oder sehr junge Menschen tödlich gewesen, sondern auch für Menschen im mittleren Alter.+++ EU-Parlament fordert aus Italien zurückgekehrte Mitarbeiter zur Heimarbeit auf +++Das EU-Parlament hat Mitarbeiter, die unlängst eine Region mit vielen Coronavirus-Infektionen besucht haben, zur Heimarbeit aufgefordert. Auch wenn keinerlei Verdacht auf eine Ansteckung bestehe, sollten die Mitarbeiter mindestens 14 Tage nach Rückkehr nicht ins Parlament kommen, heißt es in einer E-Mail der Parlamentsverwaltung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Neben China, Singapur und Südkorea werden die norditalienischen Regionen Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna und Venetien aufgeführt.Italiens Regierungschef Giuseppe Conte
© Aris Oikonomou+++ Italiens Regierungschef sieht Mitschuld für Ausbreitung von Coronavirus bei Klinik +++Die Ausbreitung des gefährlichen neuartigen Coronavirus in Norditalien ist nach Angaben von Regierungschef Giuseppe Conte auch auf den fehlerhaften Umgang eines Krankenhauses mit dem Erreger zurückzuführen. Eine Klinik habe die Vorschriften nicht eingehalten, dort habe es “ungerechtfertigte Alleingänge” gegeben, sagte Conte am Montagabend im italienischen Fernsehen. Nähere Angaben zu dem Krankenhaus machte er nicht.Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Coronavirus in Europa geworden. Dort wurde bislang bei knapp 230 Menschen eine Infektion mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 nachgewiesen, sieben Infizierte starben bereits. Die meisten Infektionen wurden in der nördlichen Region Lombardei verzeichnet.+++ Stimmung unter deutschen Exporteuren trübt sich wegen Coronavirus deutlich ein +++Vor dem Hintergrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat sich dem Ifo-Institut zufolge die Stimmung unter den deutschen Exporteuren verschlechtert. Die Ifo-Exporterwartungen der Industrie fielen im Februar von plus 0,8 Punkten auf minus 0,7 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Dienstag mitteilte. Die aktuellen Entwicklungen rund um das neuartige Virus lassen demnach kurzfristig kaum auf Besserung hoffen.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer Passagier von Bord des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person in ihren 80ern war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.+++ Neuer Coronavirus-Fall in Spanien +++Die spanischen Gesundheitsbehördenhaben einen neuen Coronavirus-Fall im Land diagnostiziert. Auf der Kanaren-Insel Teneriffa sei ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet worden, berichtete das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien. Zuvor war bereits ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera positiv getestet worden. Der Mann ist inzwischen bereits entlassen. Auf dem Festland wurde nach RTVE-Angaben in Valladolid ein junger Mann untersucht, der vor Kurzem “mit Symptomen Atemwegsinfektion” aus Mailand zurückgekommen sei. Ein Untersuchungsergebnis stehe noch aus.+++ Geisterspiele” in italienischen Stadien +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien werden dort mehrere bevorstehende Spiele der ersten Fußball-Liga vor leeren Rängen ausgetragen. Wie Sportminister Vincenzo Spadafora am Montag mitteilte, billigte die Regierung den Ausschluss des Publikums aus den Stadien bei Spielen der Serie A in Norditalien. Auch die Europa-League-Partie zwischen Inter Mailand und dem bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad am Donnerstag wird zum “Geisterspiel”, wie der italienische Club ankündigte. Welche Partien der Serie A am kommenden Wochenende von dem Ausschluss des Publikums konkret betroffen sind, sagte Spadafora nicht. Doch dürfte dazu das für Sonntagabend angesetzte Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Juventus Turin und dem Dritten Inter Mailand gehören. Am vergangenen Sonntag waren vier Spiele der Serie A wegen des Coronavirus abgesagt worden. Die Zahl der Todesopfer durch den Erreger stieg in Italien bis Montag auf sieben, der Zivilschutz vermeldete fast 230 Infektionsfälle. Italien ist damit innerhalb kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. Die Behörden reagierten mit drakonischen Maßnahmen. Elf Ortschaften im Norden des Landes – zehn in der Lombardei und eine in Venetien – wurden abgeriegelt.+++ Erneut mehr als 500 neue Infektionen in China +++ Die Zahl der Opfer und Infizierten durch das Coronavirus ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, kamen weitere 71 Menschen durch die Covid-19 genannte Krankheit ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2663. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 508 auf 77 658. Bis auf drei Todesopfer und neun Infektionen wurden sämtliche neue Fälle in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus ursprünglich in der Millionenmetropole Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 2300 Infektionen bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Drehaufschub für “Mission: Impossible” in Italien  +++ Auch Hollywood ist von dem Ausbruch des neuen Coronavirus in Italien betroffen. Ein dreiwöchiger geplanter Dreh in Venedig für “Mission: Impossible 7” mit Tom Cruise (57) in der Hauptrolle ist von Paramount Pictures kurzfristig abgesagt worden. Mit Rücksicht auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Filmbesetzung werde der Dreh aufgeschoben, zitierten die Branchenblätter “Variety” und “Hollywood Reporter” am Montag aus einer Mitteilung des Studios. Die Filmarbeiten waren gerade erst angelaufen.Unter der Regie von Christopher McQuarrie kehrt Cruise für die nächsten beiden “Mission: Impossible”-Einsätze als Geheimagent Ethan Hunt zurück. Der siebte Teil soll im Juli 2021 in die Kinos kommen, der achte im Jahr darauf.Die Zahl der Toten bei einem Coronavirus-Ausbruch in Italien war nach Angaben der Behörden am Montag auf sieben angestiegen. In vielen Gegenden Norditaliens steht das öffentliche Leben praktisch still. Auch der Karneval von Venedig, der bis Dienstag gehen sollte, ist abgesagt.+++ Apple öffnet Teile seiner Geschäfte in China wieder  +++ Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner wegen des Coronavirus geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen. Wegen des Ausbruchs der Covid-19 genannten Krankheit hatte Apple Anfang Februar sämtliche seiner Geschäfte in China geschlossen.+++ Krisentreffen von Gesundheitsministern in Rom +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet am Dienstag ein Krisentreffen in Rom statt. Die italienische Regierung lud dazu unter anderem die Gesundheitsminister der Nachbarländer ein. Bei dem Treffen soll nach Angaben des italienischen Zivilschutzes über mögliche gemeinsame Maßnahmen beraten werden. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird an der Sitzung in der italienischen Hauptstadt teilnehmen. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa geworden: Seit Freitag starben nach Behördenangaben fünf mit dem Virus infizierte Menschen, bei mehr als 200 Menschen wurden bis Montag Infektionen nachgewiesen. Die italienischen Behörden ergriffen strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Elf Städte im Norden des Landes wurden abgeriegelt.+++ WHO warnt vor möglicher Pandemie +++Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einer “möglichen Pandemie”. Bisher stufe die WHO die Infektionen nicht als Pandemie ein, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Journalisten in Genf. Die Welt müsse aber “alles” dafür tun, um sich auf eine “mögliche Pandemie” vorzubereiten. Vor allem die “plötzliche Zunahme” der Infefktionsfälle in Italien, im Iran und in Südkorea innerhalb weniger Tage sei “zutiefst besorgniserregend”.+++ Spahn schließt weitere Schutzmaßnahmen nicht aus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat weitere Schutzmaßnahmen bei einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland nicht ausgeschlossen. Beim Auftreten von Infektionen in einer Stadt oder Gemeinde werde entschieden, welche Maßnahmen im öffentlichen Raum notwendig sind, sagte Spahn am Montag in Berlin. “Grundsätzlich lassen sich keine Maßnahmen ausschließen, gleichzeitig stellt sich immer die Frage der Verhältnismäßigkeit.”    Das Infektionsschutzgesetz sehe verschiedene Möglichkeiten vor, um ein Infektionsgeschehen zu begrenzen. Zwischen der Absage von Großveranstaltungen, der Schließung von Einrichtungen wie Schulen oder Kitas “bis hin zum Abriegeln ganzer Städte” gebe es zahlreiche Zwischenstufen. Es müsse “im Einzelfall” entschieden sowie “angemessen und verhältnismäßig” vorgegangen werden. Obwohl beispielsweise die Masern deutlich ansteckender seien als Corona, würden auch bei Maserninfektionen keine Städte gesperrt, sagte Spahn.  +++ Auch in Deutschland wird jetzt auf Coronavirus getestet +++Bei der routinemäßigen Überwachung von akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland mit Hilfe von ausgewählten Arztpraxen wird nun auch Augenmerk auf das neuartige Coronavirus gelegt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Montag bekanntgab, hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) eine Untersuchung auf Sars-CoV-2 “in das Spektrum der zu untersuchenden Erreger integriert”. Nach RKI-Angaben werden Atemwegsproben von Patienten aus 100 bis 150 Arztpraxen nun auch dahingehend analysiert. Zuvor hatte der MDR über das Thema berichtet.+++ Laut Experten lässt sich neues Coronavirus kaum noch eindämmen +++Britische Mediziner sind sehr skeptisch, ob die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus noch gestoppt werden kann. “Das Zeitfenster für die Eindämmung des Ausbruchs schließt sich nun sehr schnell”, zitierte die britische Zeitung “The Telegraph” am Montag Devi Sridhar von der Universität Edinburgh, die zur weltweiten öffentlichen Gesundheit forscht. Nathalie MacDermott, Expertin für Infektionskrankheiten am renommierten King’s College in London, nannte vor allem die Situation in Italien, Südkorea und Iran “sehr besorgniserregend”. Dort sei nicht klar, bei wem sich die Menschen infiziert hätten. Dies weise darauf hin, dass sich die Betroffenen bei Personen angesteckt hätten, die keine oder kaum Symptome zeigten und nichts von ihrer eigenen Infektion wüssten. Somit könne sich der Erreger schnell ausbreiten, bevor die ersten Fälle überhaupt nachgewiesen werden. “Es ist klar, dass nun alle Voraussetzungen für eine Pandemie vorhanden sind”, sagte Bharat Pankhania von der Universität Exeter. “Es ist besser ehrlich zu sein und es zu sagen.”+++ Fußball-Liga in Südkorea verschiebt Saisonstart +++Wegen des Coronavirus’ ist nun auch im südkoreanischen Fußball der Saisonstart verschoben worden. Alle Spiele der ersten und zweiten Liga seien von der Entscheidung betroffen, teilte ein Sprecher der K-League in Seoul am Montag mit. Es sei daran gedacht, zunächst die ersten zwei bis vier Spieltage abzusagen. “Wenn sich die Lage wegen des Coronavirus nicht verbessert, kann es auch länger sein”, sagte der Sprecher. Die neue Saison der K-League 1, die zwölf Mannschaften umfasst, sollte eigentlich am kommenden Wochenende starten.+++ Innenministerium plant keine Grenzschließungen wegen neuartigem Coronavirus +++Trotz der Ausbreitung des Coronavirus in Italien erwägt das Bundesinnenministerium keine Grenzschließungen. “Grenzschließungen gehören im Moment nicht zu unseren Überlegungen”, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Auch gibt das Auswärtige Amt keine Reisewarnung für Italien heraus. Eine Sprecherin verwies darauf, Voraussetzung für eine solche Warnung sei die “konkrete Gefahr für Leib und Leben”. +++ Fünfter Toter bei Coronavirus-Ausbruch in Italien – 219 Infizierte +++In Italien ist der fünfte Coronavirus-Infizierte gestorben. Der 88-Jährige sei in der Lombardei ums Leben gekommen, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Montag in Rom. Die Zahl der gemeldeten Infizierten stieg auf 219. Die Lombardei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Borreli warnte vor Panikmache – auch im Ausland. “Unser Land ist sicher, und man kann beruhigt hierher kommen.” Alle Toten in Italien waren ältere Menschen, teils auch mit Vorerkrankungen. 23 Menschen seien auf der Intensivstation.+++ Südkorea meldet höchsten Anstieg bei Infizierten +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Lage dort weiter verschärft. Die Gesundheitsbehörden meldeten im Verlauf des Montags 231 neue Fälle von Infektionen im ganzen Land – der bisher stärkste Anstieg an einem Tag. Davon wurden allein 172 neue Fälle in der Millionen-Stadt Daegu im Südosten erfasst. Bis zum Nachmittag (Ortszeit) zählten die Behörden insgesamt 833 Menschen, die sich nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt haben. Zudem wurden bisher sieben Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht.+++ Vierter Patient mit Coronavirus in Italien gestorben +++In Italien ist ein vierter mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben. Der 84-Jährige sei in der Nacht in einem Krankenhaus der Lombardei gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Nach Angaben des Präsidenten der Lombardei, Attilo Fontana, litt der Mann bereits an anderen Vorerkrankungen. Laut Fontana stieg die Zahl der Infizierten landesweit auf 165.Italien hatte sich zuletzt zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa entwickelt. Die meisten Fälle wurden in der norditalienischen Region Lombardei gemeldet, von dort stammen auch drei der vier Todesopfer. Seit dem ersten Todesfall am Freitag ergriffen die Behörden und die Regierung in Rom drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Elf Ortschaften, zehn in der Lombardei und eine in Venetien, wurden abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgebrochen und Spiele der ersten Fußball-Liga abgesagt.+++ WHO-Experten erstmals seit Ausbruch von Covid-19 in Wuhan +++Erstmals seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China haben Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die schwer betroffene Millionenmetropole Wuhan besucht. Eine von der WHO angeführte internationale Expertengruppe habe zwei Krankenhäuser besichtigt, teilte die Nationale Gesundheitskommission in China mit. Eine der Kliniken sei provisorisch in einem Sportzentrum eingerichtet worden. Der Besuch der WHO in Wuhan war der erste seit Ausbruch des Virus Ende vergangenen Jahres, über den die chinesischen Behörden berichteten. Die Expertengruppe traf demnach auch den Chef der chinesischen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, und andere Verantwortliche des Seuchenschutzes der Provinz Hubei, in der Wuhan liegt. Die WHO-Vertreter waren den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche in China eingetroffen, um der Volksrepublik bei der Erforschung des Virus zur Seite zu stehen.+++ Chinas Behörden lockern wegen Virus verhängte Reiserestriktionen für Wuhan etwas +++Einen Monat nach der Verhängung drakonischer Reisebeschränkungen wegen des neuartigen Coronavirus für die chinesische Millionenmetropole Wuhan haben die Behörden die Restriktionen etwas gelockert. Menschen ohne Wohnsitz in der Stadt dürfen nun von dort unter bestimmten Voraussetzungen fortreisen, wie die Behörden mitteilten. Diese Voraussetzungen sind, dass sie keine möglichen Symptome der Infektionskrankheit zeigen und keinen Kontakt zu Coronavirus-Patienten hatten.Auch Menschen, die zwingende Gründe für ein Verlassen der Stadt nachweisen, können den Angaben zufolge eine Ausreisegenehmigung erhalten. Zu diesen Gründen gehört etwa, dass sie auf die medizinische Behandlung anderer Krankheiten außerhalb von Wuhan angewiesen sind. Alle Ausreisewilligen bedürfen einer behördlichen Genehmigung. Sie müssen sich zudem an ihren chinesischen Zielorten bei den dortigen Behörden registrieren und zwei Wochen lang auf ihren Gesundheitszustand überwachen lassen.+++ Zahl der Toten in China steigt stark an +++Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist stark angestiegen. Die nationale Gesundheitskommission in Peking berichtete am Montag in Peking weitere 150 neue Covid-19-Todesfälle – so viele wie noch nie innerhalb eines Tages. Damit sind in der Volksrepublik schon 2592 Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen kletterte weiter um 409. Insgesamt sind in Festlandchina damit schon 77.150 bestätigte Ansteckungen registriert. Die überwiegende Zahl der neuen Todesfälle und Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Coronavirus wurden aus der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet.+++ Wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug in München angekommen +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity ist mit mehrstündiger Verspätung am frühen Montagmorgen in München angekommen. Zahlreiche Passagiere – vereinzelt mit Gesichtsmasken, verließen den aus Venedig eingetroffenen Zug am Hauptbahnhof.Den Zwangsstopp für zwei Züge am italienisch-österreichischen Grenzübergang hatten zwei Frauen ausgelöst, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber nach Angaben des österreichischen Innenministeriums negativ auf das Virus getestet. Kurz vor Mitternacht hatten die österreichischen Behörden dann grünes Licht für die Weiterfahrt der rund 500 Reisenden gegeben.+++ Am Brenner wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug darf weiterfahren +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity nach München darf weiterfahren. Die österreichischen Behörden gaben am späten Abend grünes Licht für die Weiterreise des aus Venedig kommenden Zugs, wie ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mitteilte.+++ Coronavirus-Verdacht: Österreich stellt Zugverkehr über Brenner ein +++Aus Furcht vor Coronavirus-Infektionen hat Österreich den Zugverkehr mit Italien auf der zentralen Brenner-Route eingestellt. Die staatliche österreichische Eisenbahngesellschaft ÖBB teilte am Sonntagabend mit, alle Zugverbindungen über den italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner seien ausgesetzt, weil bei zwei aus Italien kommenden Bahn-Passagieren der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehe.+++ Weitere Patientin in Italien gestorben +++ In Italien ist eine weitere mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Patientin gestorben. Eine 78-jährige Krebspatientin, bei der das Virus nachgewiesen wurde, sei gestorben, sagte der Chef der lombardischen Gesundheitsbehörde, Giulio Gallera, am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Ob das Coronavirus die Todesursache war, war zunächst unklar. In diesem Fall wäre die Frau das dritte Todesopfer durch den neuartigen Erreger in Italien.Italien ist der größte Infektionsherd mit dem neuartigen Virus in Europa: 132 Infektionsfälle wurden bisher nachgewiesen. Am Freitag war ein 78-jähriger Mann an der durch den neuartigen Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Am Samstag starb eine alte Frau an dem Virus.    Wegen des plötzlichen Anstiegs bei den Coronavirus-Fällen hatten die italienischen Behörden am Samstag elf Städte in den Regionen Lombardei und Venetien unter Quarantäne gestellt. Die Maßnahmen betreffen 52.000 Menschen. Am Sonntag wurde in Venedig der berühmte Karneval vorzeitig abgebrochen. Auch alle Sportveranstaltungen wurden bis einschließlich 1. März abgesagt.+++ China-Rückkehrer aus Quarantäne in Berlin entlassen +++20 China-Rückkehrer in Berlin sind aus der zweiwöchigen Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus entlassen worden. Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause, wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte. “Wir sind sehr erleichtert, dass bei keinem der Rückkehrer ein Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Wir sind glücklich, dass die Isolation aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm”, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter laut einer Mitteilung.Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause (Archivbild)
© Emmanuele ContiniEin vierter und letzter Test auf das Virus Sars-CoV-2 war am Freitag laut Gesundheitsverwaltung negativ ausgefallen. DRK-Mitarbeiter hatten sich im Schichtdienst um die Rückkehrer gekümmert. Die 16 Erwachsenen und vier Kinder hatten sich zuvor längere Zeit in der stark von dem Virus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren ausgeflogen worden.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Passagier von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Der Japaner in seinen 80ern war positiv getestet und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er verstarb. Es ist der dritte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 600 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. +++ Infiziertenzahl steigt in Italien auf mehr als 100 +++In Italien ist die Zahl bestätigter Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 auf 109 gestiegen. In der Lombardei seien inzwischen 89 Fälle erfasst, sagte der Präsident der am stärksten betroffenen Region, Attilio Fontana, dem Sender SkyTG24 am Sonntag. Betroffen war daneben die norditalienische Region Venetien, wo es laut letzten Zahlen des italienischen Zivilschutzes 17 Infizierte gab. Hinzu kamen einzelne positive Tests in den Regionen Emilia-Romagna und Piemont.Mitgezählt sind auch die beiden Toten, eine 77-jährige Frau in der Lombardei und ein 78-jährigen Mann in Venetien. Italiens Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri sagte dem Sender SkyTG24, er gehe von weiter steigenden Fallzahlen aus. “Es ist klar, dass wir mehr Fälle haben werden.” Er hoffe allerdings, dass sie räumlich beschränkt blieben.+++ Israel: 180 Schüler müssen zwei Wochen in Quarantäne +++Fast 200 israelische Schulkinder müssen zwei Wochen lang zuhause bleiben, weil sie mit südkoreanischen Touristen in Kontakt gekommen sein könnten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Die zweiwöchige Quarantäne für 180 Schulkinder aus insgesamt drei Schulen beginne am Sonntag, teilte das israelische Bildungsministerium mit. Die Anweisung gelte auch für 18 Lehrer und einen Aufseher.Südkoreanische Mitglieder der Sekte Shincheonji Church of Jesus hatten vom 8. bis 15. Februar eine Reihe israelischer Sehenswürdigkeiten besichtigt. Nach ihrer Rückkehr wurde bei 18 von ihnen das Coronavirus festgestellt. +++ Südkorea ruft höchste Warnstufe aus +++Nach der rasanten Verbreitung des neuartigen Coronavirus in den vergangenen Tagen in Südkorea hat die Regierung die höchste Warnstufe für Infektionskrankheiten ausgerufen. Präsident Moon Jae In gab die Entscheidung laut seinem Büro am Sonntag bekannt. In einigen Tagen werde ein “kritischer Moment” im Kampf gegen Covid-19 erreicht sein, sagte Moon. Die Zentralregierung wie auch die Lokalregierungen sollten nicht zögern, beispiellose Gegenmaßnahmen zu ergreifen.+++ Karneval in Venedig wegen Coronavirus abgesagt +++Der berühmte Karneval in Venedig wird aus Sorge wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Norden Italiens abgesagt. Das teilte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, am Sonntag mit. “Wir müssen uns drastischen Maßnahmen anpassen”, sagte Zaia Reportern in der Region Venetien. Dazu zähle die Absage des Venezianischen Karnevals “und sogar noch mehr”.Die eigentlich bis Dienstag stattfindenden Feste und Umzüge des Karnevals von Venedig gehören zu den größten und berühmtesten Veranstaltungen des weltweiten Narrentreibens.+++ Italien: Regierung will betroffene Städte abriegeln +++Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln. Das teilte die italienische Regierung am Samstagabend mit. “Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten”, sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Damit werden Zehntausende in diesen Gebieten lebende Menschen eingesperrt. Ministerpräsident Conte kündigte diese Notfallmaßnahme nach Krisengesprächen mit der Zivilschutzbehörde des Landes an. “Das Ziel ist es, die Gesundheit der italienischen Bevölkerung zu schützen”, sagt Conte. Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. “Wenn nötig, werden es auch die Streitkräfte sein”, fügte Conte hinzu. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe “strafrechtliche Verfolgung”. Er setze dennoch auf Verständnis der Bevölkerung.Ein Aussetzen der innereuropäischen Reisefreiheit im Rahmen der Schengen-Zone sei vorerst nicht vorgesehen, sagte Conte.+++ Drei Serie-A-Spiele in Italien wegen Coronavirus abgesagt +++Die italienische Regierung hat aufgrund der Ausbreitung des Coranavirus alle Sportveranstaltungen in der Lombardei und in Venetien für Sonntag abgesagt. Davon betroffen sind auch die drei Serie-A-Spiele Inter Mailand gegen Sampdoria Genua, Hellas Verona gegen Cagliari Calcio und Atalanta Bergamo gegen Sassuolo Calcio. Am Nachmittag war bereits das Zweitliga-Spiel zwischen Ascoli Calcio und US Cremonese abgesagt worden.+++ Wieder fast 100 Tote in China – 648 neue Infektionen +++In China sind erneut fast 100 Menschen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Die Pekinger Gesundheitskommission meldete am Sonntag 97 weitere Tote, womit die Gesamtzahl der Opfer seit Ausbruch von Covid-19 in China auf 2442 gestiegen ist. Die Zahl neu bestätigter Infektionen kletterte um 648 auf 76.936. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 1500 Infektionen und 19 Todesfälle bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Südkorea meldet weitere Todesfälle und Infizierungen +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea haben die Gesundheitsbehörden des Landes zwei weitere Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gemeldet. Zudem sei die Zahl der Menschen, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, über die Nacht zum Sonntag um 123 auf 556 gestiegen, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Der Großteil der neuen Fälle konzentriert sich erneut auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und deren Umgebung. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf vier.In keinem anderen Land außerhalb Chinas, wo Covid-19 im Dezember ausgebrochen war, wurden bisher mehr Infektionen gemeldet. Über 6000 Menschen wurden in Südkorea unter Quarantäne gestellt.+++ Italien ergreift drastische Maßnahmen im Norden des Landes +++Ärzte und Pfleger unter Quarantäne, Bars, Schulen, Kirchen und Sporthallen geschlossen: Rund ein Dutzend Städte in Norditalien haben drastische Maßnahmen ergriffen, nachdem dort mindestens 20 Fälle des Coronavirus diagnostiziert worden sind. Italien ist das erste europäische Land, in dem Einheimische an dem Virus starben. Mit landesweit mindestens 30 Infektionsfällen ist es zugleich das am stärksten von der Epidemie betroffene Land Europas.     Am Freitag meldete Italien das erste europäische Opfer durch das Coronavirus: Adriano Trevisan, ein 78-jähriger pensionierter Maurer aus einem kleinen Dorf in Venetien. Am Samstagmorgen starb eine 75 Jahre alte Italienerin in der Nachbarregion Lombardei. Beide waren wegen anderer Krankheiten ins Hospital eingeliefert worden und wurden dann positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. +++ Zahl der Infizierten in Südkorea innerhalb von 24 Stunden verdoppelt +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Zahl der infizierten Menschen in dem Land innerhalb von 24 Stunden mehr als verdoppelt. Die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention meldeten im Verlauf des Samstags 229 neue Fälle. Nach 142 Fällen über Nacht seien bis zum Nachmittag (Ortszeit) 87 hinzugekommen. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich mit dem Erreger der zuerst in China ausgebrochenen Krankheit angesteckt haben, in Südkorea auf 433. Bisher gab es dort zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2.+++ Medien: Coronavirus fordert zweites Todesopfer in Italien +++In Italien gibt es nach Medienberichten ein zweites Todesopfer durch das neuartige Coronavirus. Eine Frau aus der nördlichen Region Lombardei sei an den Folgen der Krankheit gestorben, meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Am Freitag war ein 78-Jähriger in der Lombardei am Coronavirus gestorben.In der Lombardei und in der benachbarten Region Venetien waren in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle des neuartigen Virus diagnostiziert worden. Aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in mindestens zehn lombardischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.+++ Weiterer Corona-Toter im Iran +++Ein weiterer Mensch ist im Iran an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag steigt die Zahl der toten Covid-19-Patienten in dem Land damit auf fünf. Außerdem sei die Zahl der positiv getesteten Patienten von 11 auf 28 gestiegen.Die Berichte haben im Iran wenige Wochen vor dem persischen Neujahrsfest am 20. März für Verunsicherung gesorgt. Viele Menschen befürchten, dass es weitaus mehr Tote und Infizierte gibt als bislang bekannt. In der Hauptstadt Teheran sind in fast allen Drogerien, Apotheken und Supermärkten Desinfektionsmittel ausverkauft. +++ Coronavirus könnte Aufschwung bei Konjunktur verzögern +++Der Ausbruch des Coronavirus in China könnte eine Erholung der Konjunktur in Deutschland und neue Impulse für den Arbeitsmarkt verzögern. Davon gehen Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute aus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. “Die Frühjahrsbelebung fällt erwartungsgemäß schwach aus”, sagte Marc Schattenberg von der Deutschen Bank. Seine Kollegin Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe hält sogar ein leichtes Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal für möglich.Allerdings werde die Zahl der Arbeitslosen im Februar zurückgehen. Schattenberg und Utermöhl rechnen saisonbereinigt mit einem Rückgang um 5000 auf 2,272 Millionen Menschen bundesweit. Der Beschäftigungsaufbau spiele sich aber ausschließlich im Dienstleistungssektor ab, sagte Utermöhl. Die Industrie kranke noch immer und könnte unter Lieferengpässen in Folge des Coronavirus aus China noch mehr leiden. “Das ist ein Nackenschlag für die Erholung der Konjunktur”, sagte Schattenberg. Ein Ende der konjunkturellen Talsohle, das eigentlich im ersten Quartal 2020 erwartet worden war, könnte sich somit bis ins zweite oder dritte Quartal verzögern.+++ Passagiere von Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess” in Berlin gelandet +++Mehrere Passagiere vom Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess”, das wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne stand, sind in Berlin eingetroffen. An Bord einer italienischen Maschine landeten sie am Samstagmorgen im militärischen Teil des Flughafens Tegel, wie das Auswärtige Amt auf Twitter mitteilte. Dort sollten sie von einem Amtsarzt im Empfang genommen und untersucht werden. Laut Behörden sollten die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden. Über die Berliner Passagiere hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag gesagt, diese seien negativ auf das neuartige Coronavirus Sars CoV-2 getestet worden.Die Rückkehrer waren auf der “Diamond Princess” gewesen, die wegen des grassierenden Virus bis Mittwoch unter Quarantäne gestanden hatte. Mehrere Hundert Passagiere erkrankten und wurden in Krankenhäuser gebracht, wo zwei von ihnen starben. 970 negativ getestete Passagiere haben seit Ende der Quarantäne das Schiff verlassen.+++ Erneut mehr als 100 Neuinfektionen in China +++Dem Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 109 Menschen zum Opfer gefallen. Zudem sei die Zahl der neu bestätigten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 um 397 auf nun 76.288 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission in Peking am Samstag mit. Die mit Abstand meisten Todesfälle und Infektionen wurden erneut aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo die Covid-19 genannte Lungenkrankheit ursprünglich in der Millionenstadt Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind bislang 15 Tote und mehr als 1300 Infektionen bestätigt worden, 16 davon in Deutschland.+++ Italien meldet ersten Coronavirus-Toten +++Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet. Bei dem Opfer handele es sich um einen 78-jährigen Italiener, der zuvor positiv auf das Virus getestet worden war, sagte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitagabend. Der Mann sei wegen einer anderen Krankheit seit etwa zehn Tagen in einem Krankenhaus in der Region Venetien im Norden Italiens behandelt worden.Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung hatten die Behörden am Freitag bereits in mindestens zehn norditalienischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden angeordnet. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilte Gesundheitsminister Speranza nach einer Krisensitzung mit, die wegen mehr als ein Dutzend neuer Infektionsfälle in Norditalien einberufen worden war.14 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in der Lombardei in und um die Kleinstadt Codogno positiv auf das Virus getestet. Zwei weitere Fälle waren in der Region Venetien von örtlichen Behörden bestätigt worden. +++ Fünf Kinder unter Corona-Rückkehrern – alle wohlauf +++ Die 15 Rückkehrer aus der besonders vom neuen Coronavirus betroffenen chinesischen Provinz Hubei sind wohlauf. “Allen geht es gut”, sagte Stefan Brockmann, vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. “Wir konnten sie etwas müde, aber doch sehr zufrieden in Empfang nehmen.” Dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge sind unter den Rückkehrern vier Familien. Insgesamt handelt es sich demnach um zehn Erwachsene und fünf Kinder. Das jüngste sei noch kein Jahr, das älteste fünf Jahre alt.In China waren laut baden-württembergischen Sozialministerium alle 15 negativ auf das Virus getestet worden. Direkt nach ihrer Ankunft in einem grauen Airbus der Luftwaffe wurden auch in Stuttgart noch einmal Tests gemacht. Die Ergebnisse werden laut DRK noch heute Abend erwartet. +++ Israel meldet erste Infektion +++Israel hat seine erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs “Diamond Princess”, das wegen des Virus in Japan zwei Wochen unter Quarantäne stand, sei bei seiner Heimkehr positiv auf den Erreger getestet worden, teilte die israelische Regierung mit. Bei rund einem Dutzend weiteren heimgekehrten “Diamond Princess”-Passagieren aus Israel sei das Virus hingegen nicht nachgewiesen worden.+++ Im Iran zwei weitere Todesopfer durch Coronavirus +++Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Iran ist auf 18 gestiegen – davon vier mit tödlichem Ausgang. Von den 13 neuinfizierten Menschen seien zwei gestorben, teilte der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Kianusch Dschahanpur, am Freitag via Twitter mit.     Die ersten Infektionen im Iran waren am Mittwoch aus der zentraliranischen Stadt Kom gemeldet worden. Von den nun vermeldeten Neuinfektionen wurden sieben in Kom registriert, vier aus der Hauptstadt Teheran und zwei aus Gilan am Kaspischen Meer. +++ Erneut junger Arzt an Coronavirus gestorben +++In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan ist erneut ein junger Arzt am neuartigen Coronavirus gestorben. Der 29-jährige Peng Yinhua starb am Donnerstag, nachdem er sich bei der Arbeit am Volkskrankenhaus Nummer eins des Bezirks Jiangxia in Wuhan angesteckt hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Er ist eines der jüngsten bekannten Opfer.    Peng war demnach Experte für Atemwegserkrankungen und kritische Erkrankungen und wollte während der Ferien zum chinesischen Neujahrsfest heiraten. Wegen der Epidemie verschob er seine Hochzeit jedoch. Peng sei “nie dazu gekommen, seine Hochzeitseinladungen zu verschicken, die noch immer in seiner Büroschublade liegen”, berichtete Xinhua. +++ Erst Impfstoff könnte ab April an Menschen gestetet werden +++Ein erster Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus dürfte nach Einschätzung der chinesischen Behörden ab Ende April bei Menschen getestet werden. Mehrere Forscherteams arbeiteten mit unterschiedlichen Techniken an der Entwicklung eines Impfstoffs, sagte der chinesische Vize-Forschungsminister Xu Nanping am Freitag bei einer Pressekonferenz in Peking. “Der erste dürfte gegen Ende April in klinischen Tests erprobt werden.”    Der Vize-Direktor von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, Zeng Yixin, erläuterte die unterschiedlichen Methoden bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Die chinesischen Forscher verwenden demnach unter anderem deaktivierte Viren oder produzieren mit Gentechnik Proteine, die als Antikörper gegen den Erreger dienen sollen. Ein weiterer Ansatz ist die Modifizierung von bestehenden Grippe-Impfstoffen. Einige der Substanzen würden derzeit an Tieren getestet, sagte Zeng.+++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung “Global Times” an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden – in einem “handschriftlichen Bericht” der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die “Global Times” einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. “Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden.”+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer “ernsthaften Situation” gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, “rasche und starke” Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der “Diamond Princess” werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.+++ China meldet wieder mehr als 100 neue Virus-Tote +++Am Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 118 Patienten gestorben – damit gibt es nun bereits 2236 gemeldete Todesfälle in der Volksrepublik. Innerhalb eines Tages sei die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 889 auf insgesamt 75.465 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission am Freitag in Peking mit. Experten rechnen allerdings mit einer sehr viel höheren Dunkelziffer.Knapp die Hälfte der offiziell neu bestätigten Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet. Der Anstieg fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise in der Statistik geändert hatte.+++ Angst vor Coronavirus: Bewohner sperren Straße zu Quarantänestation +++ Aus Angst vor dem neuartigen Coronavirus Sars-Co-V2 haben in der Zentralukraine Anwohner eine Verbindungsstraße zu einer Quarantänestation blockiert. Dabei sei es auch zu Rangeleien mit der Polizei gekommen, teilte die Behörde in Poltawa am Donnerstag mit. Auch in westukrainischen Städten gab es ähnliche Proteste.Impfstoff Coronavirus 16.13Es ist geplant, Dutzende Ukrainer in einem Sanatorium der ukrainischen Nationalgarde in der Ortschaft Nowi Sanschary knapp 300 Kilometer östlich von Kiew unterzubringen. Sie wurden neben anderen Staatsangehörigen am Donnerstag mit einem Charterflug aus der chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogen. An Bord befinden sich 45 Ukrainer und 27 Angehörige anderer Staaten. Alle Passagiere müssen für zwei Wochen in Quarantäne, wie es vom Gesundheitsministerium hieß.+++ EZB-Vize besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Coronavirus +++ Die möglichen wirtschaftlichen Folgen der Virusepidemie treiben die Europäische Zentralbank (EZB) um. “Der Ausbruch des Coronavirus und seine möglichen Auswirkungen auf das weltweite Wachstum sorgt für neue Unsicherheit”, sagte EZB-Viepräsident Luis de Guindos am Donnerstag in Frankfurt laut Redetext. Zwar wiesen einige Umfragen darauf hin, dass sich die konjunkturelle Lage in der Euro-Zone leicht verbessere. Nach wie vor würden aber die Gefahren für das Wirtschaftswachstum überwiegen. Vor diesem Hintergrund benötige die Konjunktur weiterhin eine “starke Unterstützung” durch die Geldpolitik, sagte der Stellvertreter von Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde +++ Dutzende Fälle von Coronavirus in südkoreanischer Sekte +++ Eine Sekte hat sich zu einer Brutstätte des neuartigen Coronavirus in Südkorea entwickelt: Allein 38 Mitglieder der Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus in der Stadt Daegu erkrankten bisher an dem Virus, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Sie steckten sich demnach bei einer 61-jährigen Anhängerin der Sekte an, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu religiösen Messen gegangen war. Nach Behördenangaben wurden rund tausend Menschen, die zuvor die gleichen Gottesdienste wie die erkrankte Frau besucht hatten, aufgerufen, sich in eine selbst auferlegte Quarantäne zu begeben. Die Behörden forderten die Einwohner von Daegu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Notaufnahmen aller großen Krankenhäuser wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen.+++ Zwei Passagiere der “Diamond Princess” gestorben +++Zwei mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan sind gestorben. Wie der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf Regierungskreise in Tokio berichtete, handelt es sich bei den Opfern um einen 87 Jahre alten Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin. Sie waren positiv getestet und vom Schiff ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie nun starben. Damit beklagt Japan inzwischen drei Todesopfer infolge von Virus-Infektionen im Land. Unterdessen ging die Ausschiffung der Passagiere der in Yokohama liegenden “Diamond Princess” weiter.Bis zum Vortag waren 621 Infektionen unter den Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes nachgewiesen worden. Alle Betroffenen kamen in Krankenhäuser. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen auf dem Schiff werde mindestens bis Freitag dauern, hatte die Regierung erklärt.+++ Zwei Coronavirus-Patienten im Iran gestorben +++Im Iran sind zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Sie seien im Krankenhaus in der Schiiten heiligen Stadt Ghom verstorben, sagt der Chef der medizinischen Fakultät der Universität der Nachrichtenagentur Mehr. “Zwei Iraner, die heute positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, sind an Atemwegserkrankung gestorben”. Erst Stunden zuvor hatte ein Regierungssprecher bestätigt, dass es die ersten beiden Fälle im Iran gibt.+++ China weist gleich drei Journalisten des “Wall Street Journals” aus +++Aus Protest gegen einen als beleidigend empfundenen Kommentar im “Wall Street Journal” zum Ausbruch der Lungenkrankheit weist China drei Korrespondenten der Zeitung aus. Ihnen werde mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung entzogen, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Mittwoch vor der Presse in Peking mit. Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte der Volksrepublik, dass gleich mehrere Korrespondenten einer internationalen Nachrichtenorganisation des Landes verwiesen werden. Vizebürochef Josh Chin und Reporter Chao Deng, die US-Bürger sind, sowie Reporter Philip Wen, ein Australier, wurden aufgefordert, China innerhalb von fünf Tagen zu verlassen, berichtete die Zeitung. Die ungewöhnliche Ausweisung verschärft die Spannungen zwischen China und den USA. Washington war am Vortag gegen fünf chinesische Staatsmedien vorgegangen, indem diese künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking stärker reglementiert werden. Auslöser der chinesischen Verärgerung ist ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten Walter Russell Mead im “Wall Street Journal” vom 4. Februar mit der Überschrift: “China ist der wahre kranke Mann Asiens.” Die Wortwahl erinnert an die Beschreibung des innerlich zerrissenen Chinas Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als das Land durch die Kolonialmächte ausgebeutet wurde – eine Zeit, die heute in China als das “Jahrhundert der Demütigung” beschrieben wird. Der chinesische Außenamtssprecher beklagte, der Titel, den das Blatt gewählt habe, trage ein “rassistisches Stigma”. Der Beitrag verunglimpfe die Regierung in Peking und die Bemühungen des chinesischen Volkes im Kampf gegen die Lungenkrankheit.+++ Puma mit starkem Jahr 2019 – Probleme mit Coronavirus +++Mit erheblichen Steigerungen bei Umsatz und operativem Gewinn hat der fränkische Sportartikelhersteller Puma im vergangenen Jahr das geschäftlich beste Jahr seiner Geschichte erlebt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 18,4 Prozent auf 5,502 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Björn Gulden am Mittwoch in Herzogenaurach sagte. Der operative Gewinn legte um 30,5 Prozent auf 440 Millionen Euro zu.Für das laufende Geschäftsjahr befürchtet Puma allerdings Einbußen durch das Coronavirus in Asien. China ist der zweitgrößte Markt nach den USA für Puma und mit einer Wachstumsrate von 40 Prozent im vergangenen Jahr das sich am schnellsten entwickelnde Geschäftsfeld. “Der Geschäftsbetrieb in China ist derzeit aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Behörden stark beeinträchtigt”, sagte Gulden. “Das Geschäft in anderen Märkten, vor allem in Asien, leidet unter dem Ausbleiben chinesischer Touristen.”teaser+++ Nach Quarantäne: Japan lässt “Diamond Princess”-Passagiere an Land +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus sind am Mittwoch die ersten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan gegangen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.In Kambodscha mussten ebenfalls noch Kreuzfahrturlauber auf ihre Heimreise warten, darunter mehrere Deutsche. Alle 781 dort verbliebenen Reisenden der “Westerdam” seien negativ getestet worden, teilte die Reederei Holland America Line unter Berufung auf das kambodschanische Gesundheitsministerium mit.Als erste Gruppe in Japan sollen rund 500 vor allem ältere Passagiere, die negativ auf den Erreger getestet und abschließend von Ärzten an Bord befragt wurden, die “Diamond Princess” verlassen. Sie würden in die Innenstadt von Yokohama oder zu anderen Bahnhöfen im Raum der Tokioter Nachbar-Metropole gebracht, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Vor dem Schiff fuhren Busse auf. Wer negativ auf das Virus getestet wurde, aber engen Kontakt mit später positiv getesteten Personen hatte, muss bis auf weiteres an Bord zur Beobachtung bleiben.+++ Audi und BMW in China wieder im Normalbetrieb +++Nach den Einschränkungen durch das neuartige Coronavirus produzieren Audi und BMW in China wieder. Die Produktion laufe seit Montag wieder, sagte ein BMW-Sprecher. Eine Audi-Sprecherin sagte, sowohl in der Produktion im Joint Venture als auch in allen anderen Geschäftsbereichen sei wieder Normalbetrieb erreicht. Zuvor hatte die “Automobilwoche” über die Wiederaufnahme des Betriebs bei Audi berichtet.Audis Marketing- und Vertriebsvorständin, Hildegard Wortmann sagte der Branchenzeitung über die Geschäfte in China: “Im Moment treten Kunden überwiegend online in Kontakt mit Audi, darauf fokussieren wir aktuell auch unsere Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten. In den Showrooms und bei den Händlern passiert, je nach Region, gerade weniger.”+++ DIHK rechnet mindestens mit Produktionsverzögerungen +++Der DIHK rechnet wegen des Virus mindestens mit Produktionsverzögerungen in Deutschland. Die Befürchtung bestehe, dass die Bänder in China weiter stillstünden, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin. Zwei Prozent aller Vorleistungen der deutschen Unternehmen kämen aus der Volksrepublik, in vielen Branchen seien es aber deutlich mehr, beispielsweise in der Elektroindustrie mit knapp 13 Prozent. Konkret seien die Bremsspuren aber noch nicht abschätzbar.+++ Russland hält starke wirtschaftliche Folgen für möglich +++Die russische Wirtschaft spürt die Folgen der Virus-Epidemie noch nicht sehr stark. Das sagt der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Aser Talybow in Berlin. Das werde sich aber ändern, sollten sich die Produktionsprobleme im Nachbarland China fortsetzen. Viele Lieferketten seien dann betroffen. +++ Weitere Patienten in Bayern gesund aus Klinik entlassen +++Die meisten der insgesamt 14 Menschen in Bayern, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, sind inzwischen gesund in ihren Alltag zurückgekehrt. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, sind derzeit noch vier der Betroffenen im Krankenhaus. Sie werden in der München Klinik Schwabing betreut und sind weitestgehend symptomfrei. Voraussichtlich könnten sie bald ebenfalls das Krankenhaus verlassen, hieß es.Coronavirus StudieAlle 14 Coronavirus-Infektionen im Freistaat standen im Zusammenhang mit dem Stockdorfer Autozulieferer Webasto. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise im Januar unwissentlich eingeschleppt. Dabei hatten sich einige Mitarbeiter angesteckt, teils infizierten sich auch Angehörige.Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus. Die Kriterien hat das Robert Koch-Institut in Berlin festgelegt.+++ Kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in Berlin +++Bei den 20 China-Rückkehrern in Berlin lässt sich weiter kein Coronavirus Sars-CoV-2 nachweisen. Die jüngsten Tests auf das Covid-19-Virus seien erneut negativ ausgefallen, sagte Lena Högemann, Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die Deutschen und ihre Familienangehörigen hatten sich in der schwer von Sars-CoV-2 betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren vor mehr als einer Woche nach Berlin geflogen worden. Zwei Wochen sollen die 16 Erwachsenen und 4 Kinder im Stadtteil Köpenick in Quarantäne bleiben. Gebe es weiter keinen Virus-Nachweis, könnten die Rückkehrer die Isolierstation an diesem Sonntag verlassen, ergänzte Högemann.+++ Fukushima-Betreiber warnt Arbeiter vor Schutzanzug-Mangel wegen Coronavirus +++Das neuartige Coronavirus hat womöglich auch bald Auswirkungen auf die Arbeiter im 2011 havarierten japanischen Atomkraftwerk in Fukushima. Wegen der Virus-Epidemie sei die Herstellung der in China gefertigten speziellen Schutzanzüge in Gefahr, erklärte der Akw-Betreiber Tepco am Dienstag. Deshalb müssten die Angestellten stattdessen möglicherweise bald Plastikregenmäntel tragen. Das Personal, das die nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami zerstörte Anlage aufräumt, trägt spezielle Schutzmäntel. Diese verhindern, dass sich radioaktiver Staub auf der Kleidung oder dem Körper festsetzt. Tepco braucht etwa 6000 dieser Schutzmäntel pro Tag.    DeutscheKreuzfahrt”Wir könnten wegen des Covid-19-Ausbruchs Schwierigkeiten haben, bestimmte spezielle Artikel von unseren üblichen Lieferanten zu bekommen”, sagte ein Tepco-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. “Wir haben zum Beispiel Mäntel mit durchsichtigen Taschen, durch die der Dienstausweis und ein Strahlungsmessgerät sichtbar sind. Es ist möglich, dass dieselben Produkte nicht erhältlich sind”, fügte er hinzu. In diesem Fall wäre Tepco gezwungen, auf im Handel erhältliche Produkte wie Plastikregenmäntel zurückzugreifen, sagte der Sprecher. Auswirkungen auf die Sicherheit hat das nach Angaben des Unternehmens nicht, da die Schutzmäntel nicht dazu bestimmt seien, die Arbeiter vor Strahlung zu schützen.In Fukushima hatte sich im März 2011 infolge des Erdbebens und des Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986 ereignet. Tepco und die japanische Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben.+++ Düstere Expertenprognose: Coronavirus-Epidemie noch bis Ende April +++Die Epidemie der neuen Lungenkrankheit Covid-19 wird sich nach Einschätzung eines Experten in China möglicherweise erst Ende April stabilisieren. “Das ist eine sehr grobe Schätzung”, sagte Zhong Nanshan, Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung, am Dienstag. Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs sei nach derzeitigem Stand voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. Unterdessen nehmen die wirtschaftlichen Auswirkungen zu. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess” in Japan wurden weitere Infektionen nachgewiesen – am Mittwoch sollte dort die Ausschiffung der noch rund 3000 Menschen an Bord beginnen.Coronavirus aus Labor neben Wuhans Fischmarkt? 17.18Nach einer von Chinas Gesundheitsbehörde vorgestellten Analyse sterben im Land 2,3 Prozent der mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten. Betroffen seien weiterhin vor allem alte Menschen und solche mit schweren Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Bei Menschen über 80 Jahren liege die aus den bisher vorliegenden Daten errechnete Todesrate bei knapp 15 Prozent, berichtete die Behörde am Dienstag, es sterben also in dieser Altersgruppe in China im Mittel etwa 15 von 100 Infizierten. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also etwa 2 von 1000 Betroffenen. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle – der Gesundheitsbehörde zufolge mehr als 80 Prozent – zeigen Menschen, die sich mit dem Covid-19-Erreger angesteckt haben, nur milde Symptome. Knapp 14 Prozent der Betroffenen entwickeln demnach schwere Symptome wie Atemnot, knapp 5 Prozent lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.+++ Menschen auf “Diamond Princess” vor der Ausschiffung +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 sollen an diesem Mittwoch die ersten Menschen von Bord des Kreuzfahrtschiffes in Japan gehen dürfen. Die Ausschiffung werde voraussichtlich bis Freitag dauern, teilte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Dienstag mit. Die Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Passagiere und Crewmitglieder war am Vortag um weitere 99 auf 454 gestiegen. Alle Infizierten wurden in Kliniken gebracht. Inzwischen sollen auch von allen noch an Bord verbliebenen Passagieren der “Diamond Princess” Proben genommen worden sein, berichteten japanische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Die Ergebnisse waren zunächst nicht bekannt.+++ “Westerdam”-Reisende warten noch auf Testergebnisse +++Die auf dem Kreuzfahrtschiff Westerdam” in Kambodscha gestrandeten rund 1000 Menschen, darunter auch deutsche Passagiere, müssen sich noch in Geduld üben. Die Coronavirus-Testergebnisse lagen am Dienstag noch nicht für alle vor. Bis alles geklärt sein, werde es wahrscheinlich einige Tage dauern, teilte die Reederei Holland America Line am Montag mit.Apple und CoronaAm Wochenende war überraschend bei einer Passagierin auf der Heimreise ein Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen. Viele hatten da schon das Schiff verlassen. Nun müssen laut Reederei dort noch 255 Passagiere und 747 Crewmitglieder auf eine Klärung warten.+++ Nach Kritik an Präsident Xi Jinping: Aktivist festgenommen +++Nach Kritik an Chinas Präsident Xi Jinping wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Epidemie hat die chinesische Polizei nach Angaben von Amnesty International den bekannten Aktivisten Xu Zhiyong festgenommen. Der Anti-Korruptions-Aktivist sei im Dezember untergetaucht und am Samstag gefasst worden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurde Xu in der südchinesischen Stadt Kanton festgenommen. Die dortige Polizei äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.+++ Französische Regierung: Entwicklung zur Pandemie ernstzunehmende Gefahr +++Nach Einschätzung der französischen Regierung besteht das Risiko, dass sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zur Pandemie entwickelt. Dies sei zugleich “eine Arbeitshypothese und eine ernstzunehmende Gefahr”, sagt der neue Gesundheitsminister Olivier Veran dem Hörfunksender France Info. Frankreich könne mit allen Möglichkeiten umgehen, das Gesundheitssystem sei stabil und gut entwickelt. Von einer Pandemie wird gesprochen, wenn sich eine Krankheit über Länder oder sogar Kontinente hinweg ausbreitet. Eine Epidemie ist auf eine Region begrenzt.+++ Schüler in Shanghai müssen zu Hause bleiben +++Schüler in Shanghai müssen bis auf weiteres von zu Hause aus lernen, weil die Schulgebäude als Vorkehrung gegen eine Ausbreitung des Coronavirus geschlossen bleiben. Ab März werden dafür Online-Kurse angeboten, wie die Schulbehörde mitteilt.+++ Gewichtheber verlegen Meisterschaften +++Die Asienmeisterschaften im Gewichtheben sind wegen des Ausbruchs des Coronavirus in China von Kasachstan nach Usbekistan verlegt worden. Kasachstan erlaube Chinesen derzeit keine Einreise und habe die Titelkämpfe zurückgegeben, berichtete der olympische Branchendienst “Inside the Games”. Nunmehr soll das Championat vom 16. bis 25. April in Taschkent stattfinden. Die Asienmeisterschaften sind ein wichtiges Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio. Der Gewichtheber-Weltverband drängt darauf, dass auch chinesische Sportler teilnehmen dürfen.+++ Krankenhausdirektor in Wuhan stirbt an Coronavirus +++Zum ersten Mal ist in China ein Krankenhauschef der neuen Lungenkrankheit zum Opfer gefallen. Liu Zhiming, der Direktor des Wuchang Hospitals in der schwer vom Coronavirus betroffenen Metropole Wuhan, sei am Montag gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur China News. Ein Medizinerkollege berichtete demnach, der Chefarzt sei in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Lungenkrankheit sterben würde. Am Freitag war schon eine 59-jährige Krankenschwester desselben Hospitals an der Lungenkrankheit gestorben.Das Coronavirus stürzt die Kreufahrt ins Chaos: “Maßnahmen wie im 14. Jahrhundert” 16.33Im Kampf gegen das Sars-CoV-2-Virus haben sich schon mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Pflegekräfte angesteckt. Bis Ende vergangener Woche waren schon mindestens sechs Helfer daran gestorben, wie das chinesische Staatssender CCTV berichtet hatte. Der überwiegende Teil der Betroffenen war demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus ausgebrochen war.+++ WHO: Sars-CoV-2-Neuinfektionen gehen laut Daten aus China wohl zurück +++Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in China geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl zurück. Das deuteten Daten zu 44.000 Fällen an, die China der WHO zur Verfügung gestellt habe, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. “Es ist zu früh, um zu sagen, dass dieser Rückgang andauern wird. Alle Szenarien sind weiterhin möglich.” Darüber hinaus zeigten die Daten, dass Covid-19 wohl nicht so tödlich sei wie vergleichbare Erkrankungen wie Sars oder Mers. Die WHO betonte erneut, dass das neuartige Virus außerhalb von China nur einen sehr kleinen Anteil der Menschen betreffe. Forderungen nach drastischeren Maßnahmen wie allgemeinen Reiseverboten wies die UN-Behörde zurück. “Alle Maßnahmen müssen der Situation angemessen sein”, sagte Tedros. WHO-Experte Michael Ryan ergänzte: “Es gibt kein Nullrisiko auf der Welt – für gar nichts.”
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Publish date : 2020-02-25 21:04:53

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Coronavirus: Frankreich meldet zwei neue Infektionen – Uefa beobachtet Ausbreitung mit Blick auf EM 2020

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Nicht nur in China und Asien wütet das neuartige Coronavirus, sondern mittlerweile auch in Europa. In Italien hat sich die Coronavirus-Krise weiter verschärft. Die Behörden gaben am Dienstagabend einen zehnten Todesfall bekannt. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben des Zivilschutzes auf mindestens 322. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. Grenzüberschreitende Reisesperren sind nach Ansicht mehrerer europäischer Staaten trotzdem keine angemessene Antwort. Das sagte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn in Rom nach einem Krisentreffen. “Wir sind gemeinsam der Meinung, dass zu diesem Zeitpunkt, jetzt, Reisebeschränkungen oder gar das Schließen von Grenzen keine angemessene, verhältnismäßige Maßnahme wäre”, erläuterte der CDU-Politiker. Auch über größere Veranstaltungen solle nicht generell, sondern im Einzelfall entschieden werden.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker: +++ Frankreich meldet zwei neue Infektionen +++Frankreich hat zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Bei einem Betroffenen handele es sich um einen Franzosen, der sich zuvor in der italienischen Lombardei aufgehalten habe, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Dienstag. Bei der zweiten Person handele es sich um eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war. Der Gesundheitszustand beider Patienten sei nicht besorgniserregend, so der Gesundheitsdirektor. Sie würden in Kliniken behandelt.+++ Uefa beobachtet Coronavirus-Ausbreitung mit Blick auf EM 2020 +++Die Europäische Fußball-Union Uefa beobachtet die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit Blick auf die EM 2020 mit großer Aufmerksamkeit. “Wir sind in einer Phase des Abwartens und beobachten die Situation Land für Land: Der Fußball muss den Anweisungen der Regierungen in den einzelnen Staaten folgen”, sagte Uefa-Vizepräsident Michele Uva dem italienischen Radiosender Rai. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 12. Juni in Rom stattfinden, das Turnier wird in zwölf Ländern ausgetragen. Italien ist aktuell das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa. Konsequenzen für das Turnier seien nur “im Notfall” zu erwarten, sagte Uva. “Der sportliche Weg wird erst geschlossen sein, wenn sich die Situation verschlimmert”, sagte der Italiener.+++ Zahl der Toten in Italien steigt auf elf +++Die Zahl der Toten und Infizierten mit dem neuen Coronavirus steigt in Italien weiter an. Mittlerweile seien 322 Menschen angesteckt, davon seien elf gestorben, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom.+++ Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober +++Die wachsende Furcht vor den Folgen des grassierenden Coronavirus für die Weltwirtschaft hat den Dax am Dienstag auf das tiefste Niveau seit Oktober vergangenen Jahres gedrückt. Der deutsche Leitindex schloss nach einem nervösen Handel 1,88 Prozent tiefer bei 12 790,49 Punkten, nachdem das Börsenbarometer am Nachmittag in den Sog fallender Kurse an der Wall Street geraten war. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 2,04 Prozent auf 27 315,42 Punkte ein.Die Anleger machen sich weiter Sorgen, dass aus der Coronavirus-Epidemie noch eine ausgewachsene Pandemie wird”, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Der Anstieg der Infektionen in Südkorea, dem Iran und Italien sorge für Nervosität. Zudem ist das neuartige Coronavirus nun auch auf der Urlaubsinsel Teneriffa sowie auf dem spanischen Festland und in der Schweiz angekommen.+++ Vier Wochen Blutspende-Verbot für Italien-Rückkehrer aus Virusgebieten +++Zum Schutz vor weiteren Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus dürfen Reiserückkehrer aus den betroffenen Regionen in Italien bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes und des Bayerischen Roten Kreuzes vier Wochen lang kein Blut spenden. Die Zeitspanne werde ab der Rückkehr berechnet, sagte Sprecher Patric Nohe der Deutschen Presse-Agentur.Corona warum Italien 17.03Für Reisende aus der gesamten Volksrepublik China sowie aus Nord- und Südkorea betrage die Sperre seit längerem ohnehin vier Wochen, allerdings wegen des Chikungunya-Virus. Es kann durch Stechmücken übertragen werden und die Tropenkrankheit Chikungunyafieber verursachen. “Die Inkubationszeit des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2) liegt bei bis zu 14 Tagen und ist somit durch diese Maßnahme ebenfalls abgedeckt”, so Nohe.+++ Zweiter Fall auf Teneriffa: Ehefrau infiziert +++Auf Teneriffa ist ein zweiter Coronavirus-Fall bekannt geworden. Die Ehefrau des mit Sars-CoV-2 infizierten italienischen Touristen sei ebenfalls positiv getestet worden, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Beide Patienten liegen isoliert in einem Krankenhaus auf der Kanareninsel.+++ Lufthansa plant Kostensenkung wegen Belastung durch Corona-Virus +++Die Lufthansa will auf die Flugausfälle wegen des Corona-Virus mit Einsparungen reagieren. Bei der Kernmarke Lufthansa sollen Neubesetzungen von Stellen gestrichen oder zumindest verschoben werden, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem “Handelsblatt” nach einem Vorabbericht vom Dienstag. Auch durch unbezahlten Urlaub oder Teilzeit sollten Personalkosten gesenkt werden. “Wir werden außerdem auch nicht verhindern können, einzelne Projekte zu streichen und in der Verwaltung bei den Ausgaben zu sparen”, ergänzte Hohmeister.Virologe Tagesthemen 12.53Die Lufthansa-Gruppe hat bis zum Ende des Sommerflugplans Ende März alle Passagierflüge nach Festland-China ausgesetzt. “Das hat natürlich auch deutliche wirtschaftliche Folgen für uns und andere Industrien”, sagte der Lufthansa-Manager. Das Frachtgeschäft läuft auf Sparflamme. Gleichzeitig wurden Flüge in den Iran seit dem militärischen Schlagabtausch des Landes mit den USA zu Jahresbeginn gestrichen.+++ Kölner Eisenwarenmesse wird verschoben +++Wegen der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus ist die anstehende Eisenwarenmesse in Köln verschoben worden. Statt Anfang März soll die Messe im Februar 2021 stattfinden, wie die Kölner Messe mitteilte. Zuvor hatten bereits namhafte Aussteller wie das Befestigungstechnik-Unternehmen Fischer und der Werkzeughersteller Gedore ihr Kommen abgesagt. Nach Messe-Angaben waren ursprünglich etwa 3000 Aussteller in Köln erwartet worden, darunter rund 1200 Aussteller aus China.Auch in Frankfurt entschied man wegen des sich ausbreitenden neuen Coronavirus, eine Veranstaltung zu verschieben: Die zunächst vom 8. bis zum 13. März geplante Messe für Licht und Gebäudetechnik Light + Building finde nun zwischen Mitte und Ende September 2020 statt.+++ Coronavirus in Barcelona: Erster Fall auf spanischem Festland +++Das neuartige Coronavirus ist jetzt auch auf dem spanischen Festland angekommen. In Barcelona wurde eine Frau nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Sie soll ihren Wohnsitz in Barcelona haben und kürzlich von einer Reise nach Norditalien zurückgekehrt sein, wo das Virus sich besonders stark ausgebreitet hat, berichtete die Zeitung “La Vanguardia”. Es handelt sich um den vierten bestätigten Coronavirus-Fall in Spanien.+++ Auch in der Schweiz Coronavirus-Fall bestätigt +++In der Schweiz ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit mit. Am Montag hatte Innenminister Alain Berset gesagt, das Land sei gut vorbereitet. Maßnahmen wie Reisebeschränkungen wurden nicht ergriffen. Der Kanton Tessin ragt in die italienische Lombardei hinein, wo mehrere Fälle aufgetreten sind.+++ Deutsche Post setzt Zustellung in Teilen Norditaliens aus +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien hat die Deutsche Post die Zustellung von Paketen in den besonders betroffenen Regionen ausgesetzt. Sowohl die Abholung als auch die Zustellung der Sendungen auch über italienische Partner finde in den Gemeinden der besonders betroffenen Regionen derzeit nicht statt, teilte eine Post-Sprecherin auf Anfrage mit.+++ Bulgaria Air stellt Flüge nach und von Mailand ein +++Bulgariens nationale Fluggesellschaft Bulgaria Air hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Norditalien alle Flüge von und nach Mailand eingestellt. Die Maßnahme trat am Dienstag in Kraft und soll bis zum 27. März gelten, wie das Unternehmen mitteilte. In dem Balkanland Bulgarien sind amtlichen Angaben zufolge noch keine Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert worden. Mehrere Personen, die aus China oder Italien ins Land gereist sind, wurden in der Hauptstadt Sofia sowie in weiteren Städten unter Quarantäne gestellt.teaser+++ Vermutlich auch Deutsche in abgeriegeltem Hotel auf Teneriffa +++In dem unter Quarantäne gestellten Hotel auf Teneriffa sind vermutlich auch deutsche Staatsbürger. “Wir müssen davon ausgehen, dass sich unter den von den Quarantänemaßnahmen Betroffenen auch deutsche Staatsangehörige befinden”, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. Der Leiter des Konsulats in Las Palmas de Gran Canaria befinde sich auf dem Weg nach Teneriffa, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen. Auf der spanischen Urlaubsinsel ist nach einem Coronavirus-Fall ein großes Hotel mit 1000 Gästen unter Quarantäne gestellt worden.+++ Teneriffa: Hotelgäste bekamen Zettel unter Tür durchgeschoben +++Die unter Quarantäne gestellten Gäste eines Hotels auf Teneriffa haben einem Medienbericht zufolge durch einen Zettel davon erfahren, dass sie das Gebäude aktuell nicht verlassen dürfen. Wie die “Bild” berichtet, wurde heute morgen einen entsprechende Notiz unter den Zimmertüren hindurchgeschoben. Darauf habe auf mehreren Sprachen gestanden, dass das Hotel aus Gesundheitsgründen abgeschottet worden sei.+++ Irans Coronavirus-Beauftragter selbst an Covid-19 erkrankt +++Der stellvertretende iranische Gesundheitsministerund der direkte Coronavirus-Beauftragte im Land ist selbst an dem Virus erkrankt. “Ich bin seit gestern Abend auch ein Coronaer”, sagte Iradsch Harirschi in einer Videobotschaft im Staatsfernsehen. Der Vizeminister, der in den letzten Tagen ständig versuchte, die Corona-Krise im Land schönzureden, sei nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA nun selbst positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Nach den offiziellen Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Zahl der gemeldeten Todesopfer im Iran von 12 auf 15 gestiegen. Außerdem seien in der Zwischenzeit 95 Menschen – 34 mehr als am Vortag – aus verschiedenen Teilen des Landes positiv getestet worden.+++ Erster Corona-Fall in Kroatien, Patient war zuvor in Mailand +++Nun hat auch Kroatien den ersten Corona-Fall, wie der Regierungschef des Landes, Andrej Plenkovic, sagte. Der Erkrankte werde in einer Klinik für Infektionskrankheiten in Zagreb behandelt. Er sei eher jung und weise nur leichte Symptome auf. “Er ist isoliert und sein Zustand ist dem Umständen entsprechend gut, so Plenkovic. Der Gesundheitsminister Vili Beros sagte, der Patient habe sich bis vor Kurzem in Mailand aufgehalten.+++ Infizierter auf Teneriffa soll Arzt aus Italien sein +++Bei dem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Italiener auf Tenerifa handelt es sich laut “Teneriffa-News.com” um einen Arzt, der sich selbst in die Quirón-Klinik im Süden Teneriffas begab, nachdem er Fieber und andere typische Symptome bei sich selbst festgestellt hatte. Von dort aus sei er wenig später ins Hospital Nuestra Señora de La Candelaria verlegt worden, so das Portal weiter.+++ Positive Tests auf Coronavirus in Tirol +++Einem Bericht des österreichischen “Standard” zufolge gibt es zwei wahrscheinliche Corona-Verdachtsfälle in Tirol. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Die ersten Tests bei zwei Patienten seien positiv verlaufen, nun müssten weitere folgen, so Platter: “Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich diese Verdachtsfälle bestätigen.”+++ Hunderte dürfen Hotel auf Teneriffa wegen Coronavirus nicht verlassen +++Auf Teneriffa stehen Gäste eines Hotels unter Quarantäne. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die dortigen Behörden. Zuvor war bekannt geworden, dass auf der Kanaren-Insel ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet wurde, wie das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden meldete. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien.Ein auf Twitter kursierendes Video soll das Areal rund um das Hotel zeigen:+++ Turkish Airlines setzt Flüge nach China und in den Iran aus +++Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend alle Flüge nach China eingestellt. Das erklärte die Airline in einer Stellungnahme. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 29. Februar gelten. Die Gesellschaft weitete zudem Einschränkungen für Verbindungen in den Iran aus. Flüge zu allen Zielen außer nach Teheran würden nun bis zum 10. März ausgesetzt.+++ Virologe: Spahn unterschätzt Gefahr durch neuartiges Coronavirus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schätzt aus Sicht des Virologen Alexander Kekulé den Ernst der Lage bei der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht richtig ein. Das Bundesgesundheitsministerium stelle das Virus weiterhin als harmloser als die Grippe dar, sagte Kekulé im Deutschlandfunk. Allerdings liege die Sterblichkeit bei der Grippe bei etwa 0,1 Prozent, beim neuartigen Coronavirus hingegen zwischen 0,5 und 1,5 Prozent.”Das heißt, das Virus ist für denjenigen, der die Infektion bekommt, zehn Mal gefährlicher”, warnte der Virologe. Zudem sei es sehr viel schwieriger, die Risikogruppe einzuschätzen: Anders als bei der Grippe sei das neuartige Coronavirus bislang nicht nur für ältere oder sehr junge Menschen tödlich gewesen, sondern auch für Menschen im mittleren Alter.+++ EU-Parlament fordert aus Italien zurückgekehrte Mitarbeiter zur Heimarbeit auf +++Das EU-Parlament hat Mitarbeiter, die unlängst eine Region mit vielen Coronavirus-Infektionen besucht haben, zur Heimarbeit aufgefordert. Auch wenn keinerlei Verdacht auf eine Ansteckung bestehe, sollten die Mitarbeiter mindestens 14 Tage nach Rückkehr nicht ins Parlament kommen, heißt es in einer E-Mail der Parlamentsverwaltung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Neben China, Singapur und Südkorea werden die norditalienischen Regionen Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna und Venetien aufgeführt.Italiens Regierungschef Giuseppe Conte
© Aris Oikonomou+++ Italiens Regierungschef sieht Mitschuld für Ausbreitung von Coronavirus bei Klinik +++Die Ausbreitung des gefährlichen neuartigen Coronavirus in Norditalien ist nach Angaben von Regierungschef Giuseppe Conte auch auf den fehlerhaften Umgang eines Krankenhauses mit dem Erreger zurückzuführen. Eine Klinik habe die Vorschriften nicht eingehalten, dort habe es “ungerechtfertigte Alleingänge” gegeben, sagte Conte am Montagabend im italienischen Fernsehen. Nähere Angaben zu dem Krankenhaus machte er nicht.Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Coronavirus in Europa geworden. Dort wurde bislang bei knapp 230 Menschen eine Infektion mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 nachgewiesen, sieben Infizierte starben bereits. Die meisten Infektionen wurden in der nördlichen Region Lombardei verzeichnet.+++ Stimmung unter deutschen Exporteuren trübt sich wegen Coronavirus deutlich ein +++Vor dem Hintergrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat sich dem Ifo-Institut zufolge die Stimmung unter den deutschen Exporteuren verschlechtert. Die Ifo-Exporterwartungen der Industrie fielen im Februar von plus 0,8 Punkten auf minus 0,7 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Dienstag mitteilte. Die aktuellen Entwicklungen rund um das neuartige Virus lassen demnach kurzfristig kaum auf Besserung hoffen.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer Passagier von Bord des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person in ihren 80ern war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.+++ Neuer Coronavirus-Fall in Spanien +++Die spanischen Gesundheitsbehördenhaben einen neuen Coronavirus-Fall im Land diagnostiziert. Auf der Kanaren-Insel Teneriffa sei ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet worden, berichtete das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien. Zuvor war bereits ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera positiv getestet worden. Der Mann ist inzwischen bereits entlassen. Auf dem Festland wurde nach RTVE-Angaben in Valladolid ein junger Mann untersucht, der vor Kurzem “mit Symptomen Atemwegsinfektion” aus Mailand zurückgekommen sei. Ein Untersuchungsergebnis stehe noch aus.+++ Geisterspiele” in italienischen Stadien +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien werden dort mehrere bevorstehende Spiele der ersten Fußball-Liga vor leeren Rängen ausgetragen. Wie Sportminister Vincenzo Spadafora am Montag mitteilte, billigte die Regierung den Ausschluss des Publikums aus den Stadien bei Spielen der Serie A in Norditalien. Auch die Europa-League-Partie zwischen Inter Mailand und dem bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad am Donnerstag wird zum “Geisterspiel”, wie der italienische Club ankündigte. Welche Partien der Serie A am kommenden Wochenende von dem Ausschluss des Publikums konkret betroffen sind, sagte Spadafora nicht. Doch dürfte dazu das für Sonntagabend angesetzte Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Juventus Turin und dem Dritten Inter Mailand gehören. Am vergangenen Sonntag waren vier Spiele der Serie A wegen des Coronavirus abgesagt worden. Die Zahl der Todesopfer durch den Erreger stieg in Italien bis Montag auf sieben, der Zivilschutz vermeldete fast 230 Infektionsfälle. Italien ist damit innerhalb kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. Die Behörden reagierten mit drakonischen Maßnahmen. Elf Ortschaften im Norden des Landes – zehn in der Lombardei und eine in Venetien – wurden abgeriegelt.+++ Erneut mehr als 500 neue Infektionen in China +++ Die Zahl der Opfer und Infizierten durch das Coronavirus ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, kamen weitere 71 Menschen durch die Covid-19 genannte Krankheit ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2663. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 508 auf 77 658. Bis auf drei Todesopfer und neun Infektionen wurden sämtliche neue Fälle in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus ursprünglich in der Millionenmetropole Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 2300 Infektionen bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Drehaufschub für “Mission: Impossible” in Italien  +++ Auch Hollywood ist von dem Ausbruch des neuen Coronavirus in Italien betroffen. Ein dreiwöchiger geplanter Dreh in Venedig für “Mission: Impossible 7” mit Tom Cruise (57) in der Hauptrolle ist von Paramount Pictures kurzfristig abgesagt worden. Mit Rücksicht auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Filmbesetzung werde der Dreh aufgeschoben, zitierten die Branchenblätter “Variety” und “Hollywood Reporter” am Montag aus einer Mitteilung des Studios. Die Filmarbeiten waren gerade erst angelaufen.Unter der Regie von Christopher McQuarrie kehrt Cruise für die nächsten beiden “Mission: Impossible”-Einsätze als Geheimagent Ethan Hunt zurück. Der siebte Teil soll im Juli 2021 in die Kinos kommen, der achte im Jahr darauf.Die Zahl der Toten bei einem Coronavirus-Ausbruch in Italien war nach Angaben der Behörden am Montag auf sieben angestiegen. In vielen Gegenden Norditaliens steht das öffentliche Leben praktisch still. Auch der Karneval von Venedig, der bis Dienstag gehen sollte, ist abgesagt.+++ Apple öffnet Teile seiner Geschäfte in China wieder  +++ Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner wegen des Coronavirus geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen. Wegen des Ausbruchs der Covid-19 genannten Krankheit hatte Apple Anfang Februar sämtliche seiner Geschäfte in China geschlossen.+++ Krisentreffen von Gesundheitsministern in Rom +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet am Dienstag ein Krisentreffen in Rom statt. Die italienische Regierung lud dazu unter anderem die Gesundheitsminister der Nachbarländer ein. Bei dem Treffen soll nach Angaben des italienischen Zivilschutzes über mögliche gemeinsame Maßnahmen beraten werden. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird an der Sitzung in der italienischen Hauptstadt teilnehmen. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa geworden: Seit Freitag starben nach Behördenangaben fünf mit dem Virus infizierte Menschen, bei mehr als 200 Menschen wurden bis Montag Infektionen nachgewiesen. Die italienischen Behörden ergriffen strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Elf Städte im Norden des Landes wurden abgeriegelt.+++ WHO warnt vor möglicher Pandemie +++Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einer “möglichen Pandemie”. Bisher stufe die WHO die Infektionen nicht als Pandemie ein, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Journalisten in Genf. Die Welt müsse aber “alles” dafür tun, um sich auf eine “mögliche Pandemie” vorzubereiten. Vor allem die “plötzliche Zunahme” der Infefktionsfälle in Italien, im Iran und in Südkorea innerhalb weniger Tage sei “zutiefst besorgniserregend”.+++ Spahn schließt weitere Schutzmaßnahmen nicht aus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat weitere Schutzmaßnahmen bei einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland nicht ausgeschlossen. Beim Auftreten von Infektionen in einer Stadt oder Gemeinde werde entschieden, welche Maßnahmen im öffentlichen Raum notwendig sind, sagte Spahn am Montag in Berlin. “Grundsätzlich lassen sich keine Maßnahmen ausschließen, gleichzeitig stellt sich immer die Frage der Verhältnismäßigkeit.”    Das Infektionsschutzgesetz sehe verschiedene Möglichkeiten vor, um ein Infektionsgeschehen zu begrenzen. Zwischen der Absage von Großveranstaltungen, der Schließung von Einrichtungen wie Schulen oder Kitas “bis hin zum Abriegeln ganzer Städte” gebe es zahlreiche Zwischenstufen. Es müsse “im Einzelfall” entschieden sowie “angemessen und verhältnismäßig” vorgegangen werden. Obwohl beispielsweise die Masern deutlich ansteckender seien als Corona, würden auch bei Maserninfektionen keine Städte gesperrt, sagte Spahn.  +++ Auch in Deutschland wird jetzt auf Coronavirus getestet +++Bei der routinemäßigen Überwachung von akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland mit Hilfe von ausgewählten Arztpraxen wird nun auch Augenmerk auf das neuartige Coronavirus gelegt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Montag bekanntgab, hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) eine Untersuchung auf Sars-CoV-2 “in das Spektrum der zu untersuchenden Erreger integriert”. Nach RKI-Angaben werden Atemwegsproben von Patienten aus 100 bis 150 Arztpraxen nun auch dahingehend analysiert. Zuvor hatte der MDR über das Thema berichtet.+++ Laut Experten lässt sich neues Coronavirus kaum noch eindämmen +++Britische Mediziner sind sehr skeptisch, ob die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus noch gestoppt werden kann. “Das Zeitfenster für die Eindämmung des Ausbruchs schließt sich nun sehr schnell”, zitierte die britische Zeitung “The Telegraph” am Montag Devi Sridhar von der Universität Edinburgh, die zur weltweiten öffentlichen Gesundheit forscht. Nathalie MacDermott, Expertin für Infektionskrankheiten am renommierten King’s College in London, nannte vor allem die Situation in Italien, Südkorea und Iran “sehr besorgniserregend”. Dort sei nicht klar, bei wem sich die Menschen infiziert hätten. Dies weise darauf hin, dass sich die Betroffenen bei Personen angesteckt hätten, die keine oder kaum Symptome zeigten und nichts von ihrer eigenen Infektion wüssten. Somit könne sich der Erreger schnell ausbreiten, bevor die ersten Fälle überhaupt nachgewiesen werden. “Es ist klar, dass nun alle Voraussetzungen für eine Pandemie vorhanden sind”, sagte Bharat Pankhania von der Universität Exeter. “Es ist besser ehrlich zu sein und es zu sagen.”+++ Fußball-Liga in Südkorea verschiebt Saisonstart +++Wegen des Coronavirus’ ist nun auch im südkoreanischen Fußball der Saisonstart verschoben worden. Alle Spiele der ersten und zweiten Liga seien von der Entscheidung betroffen, teilte ein Sprecher der K-League in Seoul am Montag mit. Es sei daran gedacht, zunächst die ersten zwei bis vier Spieltage abzusagen. “Wenn sich die Lage wegen des Coronavirus nicht verbessert, kann es auch länger sein”, sagte der Sprecher. Die neue Saison der K-League 1, die zwölf Mannschaften umfasst, sollte eigentlich am kommenden Wochenende starten.+++ Innenministerium plant keine Grenzschließungen wegen neuartigem Coronavirus +++Trotz der Ausbreitung des Coronavirus in Italien erwägt das Bundesinnenministerium keine Grenzschließungen. “Grenzschließungen gehören im Moment nicht zu unseren Überlegungen”, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Auch gibt das Auswärtige Amt keine Reisewarnung für Italien heraus. Eine Sprecherin verwies darauf, Voraussetzung für eine solche Warnung sei die “konkrete Gefahr für Leib und Leben”. +++ Fünfter Toter bei Coronavirus-Ausbruch in Italien – 219 Infizierte +++In Italien ist der fünfte Coronavirus-Infizierte gestorben. Der 88-Jährige sei in der Lombardei ums Leben gekommen, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Montag in Rom. Die Zahl der gemeldeten Infizierten stieg auf 219. Die Lombardei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Borreli warnte vor Panikmache – auch im Ausland. “Unser Land ist sicher, und man kann beruhigt hierher kommen.” Alle Toten in Italien waren ältere Menschen, teils auch mit Vorerkrankungen. 23 Menschen seien auf der Intensivstation.+++ Südkorea meldet höchsten Anstieg bei Infizierten +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Lage dort weiter verschärft. Die Gesundheitsbehörden meldeten im Verlauf des Montags 231 neue Fälle von Infektionen im ganzen Land – der bisher stärkste Anstieg an einem Tag. Davon wurden allein 172 neue Fälle in der Millionen-Stadt Daegu im Südosten erfasst. Bis zum Nachmittag (Ortszeit) zählten die Behörden insgesamt 833 Menschen, die sich nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt haben. Zudem wurden bisher sieben Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht.+++ Vierter Patient mit Coronavirus in Italien gestorben +++In Italien ist ein vierter mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben. Der 84-Jährige sei in der Nacht in einem Krankenhaus der Lombardei gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Nach Angaben des Präsidenten der Lombardei, Attilo Fontana, litt der Mann bereits an anderen Vorerkrankungen. Laut Fontana stieg die Zahl der Infizierten landesweit auf 165.Italien hatte sich zuletzt zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa entwickelt. Die meisten Fälle wurden in der norditalienischen Region Lombardei gemeldet, von dort stammen auch drei der vier Todesopfer. Seit dem ersten Todesfall am Freitag ergriffen die Behörden und die Regierung in Rom drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Elf Ortschaften, zehn in der Lombardei und eine in Venetien, wurden abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgebrochen und Spiele der ersten Fußball-Liga abgesagt.+++ WHO-Experten erstmals seit Ausbruch von Covid-19 in Wuhan +++Erstmals seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China haben Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die schwer betroffene Millionenmetropole Wuhan besucht. Eine von der WHO angeführte internationale Expertengruppe habe zwei Krankenhäuser besichtigt, teilte die Nationale Gesundheitskommission in China mit. Eine der Kliniken sei provisorisch in einem Sportzentrum eingerichtet worden. Der Besuch der WHO in Wuhan war der erste seit Ausbruch des Virus Ende vergangenen Jahres, über den die chinesischen Behörden berichteten. Die Expertengruppe traf demnach auch den Chef der chinesischen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, und andere Verantwortliche des Seuchenschutzes der Provinz Hubei, in der Wuhan liegt. Die WHO-Vertreter waren den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche in China eingetroffen, um der Volksrepublik bei der Erforschung des Virus zur Seite zu stehen.+++ Chinas Behörden lockern wegen Virus verhängte Reiserestriktionen für Wuhan etwas +++Einen Monat nach der Verhängung drakonischer Reisebeschränkungen wegen des neuartigen Coronavirus für die chinesische Millionenmetropole Wuhan haben die Behörden die Restriktionen etwas gelockert. Menschen ohne Wohnsitz in der Stadt dürfen nun von dort unter bestimmten Voraussetzungen fortreisen, wie die Behörden mitteilten. Diese Voraussetzungen sind, dass sie keine möglichen Symptome der Infektionskrankheit zeigen und keinen Kontakt zu Coronavirus-Patienten hatten.Auch Menschen, die zwingende Gründe für ein Verlassen der Stadt nachweisen, können den Angaben zufolge eine Ausreisegenehmigung erhalten. Zu diesen Gründen gehört etwa, dass sie auf die medizinische Behandlung anderer Krankheiten außerhalb von Wuhan angewiesen sind. Alle Ausreisewilligen bedürfen einer behördlichen Genehmigung. Sie müssen sich zudem an ihren chinesischen Zielorten bei den dortigen Behörden registrieren und zwei Wochen lang auf ihren Gesundheitszustand überwachen lassen.+++ Zahl der Toten in China steigt stark an +++Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist stark angestiegen. Die nationale Gesundheitskommission in Peking berichtete am Montag in Peking weitere 150 neue Covid-19-Todesfälle – so viele wie noch nie innerhalb eines Tages. Damit sind in der Volksrepublik schon 2592 Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen kletterte weiter um 409. Insgesamt sind in Festlandchina damit schon 77.150 bestätigte Ansteckungen registriert. Die überwiegende Zahl der neuen Todesfälle und Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Coronavirus wurden aus der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet.+++ Wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug in München angekommen +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity ist mit mehrstündiger Verspätung am frühen Montagmorgen in München angekommen. Zahlreiche Passagiere – vereinzelt mit Gesichtsmasken, verließen den aus Venedig eingetroffenen Zug am Hauptbahnhof.Den Zwangsstopp für zwei Züge am italienisch-österreichischen Grenzübergang hatten zwei Frauen ausgelöst, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber nach Angaben des österreichischen Innenministeriums negativ auf das Virus getestet. Kurz vor Mitternacht hatten die österreichischen Behörden dann grünes Licht für die Weiterfahrt der rund 500 Reisenden gegeben.+++ Am Brenner wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug darf weiterfahren +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity nach München darf weiterfahren. Die österreichischen Behörden gaben am späten Abend grünes Licht für die Weiterreise des aus Venedig kommenden Zugs, wie ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mitteilte.+++ Coronavirus-Verdacht: Österreich stellt Zugverkehr über Brenner ein +++Aus Furcht vor Coronavirus-Infektionen hat Österreich den Zugverkehr mit Italien auf der zentralen Brenner-Route eingestellt. Die staatliche österreichische Eisenbahngesellschaft ÖBB teilte am Sonntagabend mit, alle Zugverbindungen über den italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner seien ausgesetzt, weil bei zwei aus Italien kommenden Bahn-Passagieren der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehe.+++ Weitere Patientin in Italien gestorben +++ In Italien ist eine weitere mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Patientin gestorben. Eine 78-jährige Krebspatientin, bei der das Virus nachgewiesen wurde, sei gestorben, sagte der Chef der lombardischen Gesundheitsbehörde, Giulio Gallera, am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Ob das Coronavirus die Todesursache war, war zunächst unklar. In diesem Fall wäre die Frau das dritte Todesopfer durch den neuartigen Erreger in Italien.Italien ist der größte Infektionsherd mit dem neuartigen Virus in Europa: 132 Infektionsfälle wurden bisher nachgewiesen. Am Freitag war ein 78-jähriger Mann an der durch den neuartigen Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Am Samstag starb eine alte Frau an dem Virus.    Wegen des plötzlichen Anstiegs bei den Coronavirus-Fällen hatten die italienischen Behörden am Samstag elf Städte in den Regionen Lombardei und Venetien unter Quarantäne gestellt. Die Maßnahmen betreffen 52.000 Menschen. Am Sonntag wurde in Venedig der berühmte Karneval vorzeitig abgebrochen. Auch alle Sportveranstaltungen wurden bis einschließlich 1. März abgesagt.+++ China-Rückkehrer aus Quarantäne in Berlin entlassen +++20 China-Rückkehrer in Berlin sind aus der zweiwöchigen Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus entlassen worden. Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause, wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte. “Wir sind sehr erleichtert, dass bei keinem der Rückkehrer ein Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Wir sind glücklich, dass die Isolation aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm”, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter laut einer Mitteilung.Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause (Archivbild)
© Emmanuele ContiniEin vierter und letzter Test auf das Virus Sars-CoV-2 war am Freitag laut Gesundheitsverwaltung negativ ausgefallen. DRK-Mitarbeiter hatten sich im Schichtdienst um die Rückkehrer gekümmert. Die 16 Erwachsenen und vier Kinder hatten sich zuvor längere Zeit in der stark von dem Virus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren ausgeflogen worden.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Passagier von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Der Japaner in seinen 80ern war positiv getestet und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er verstarb. Es ist der dritte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 600 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. +++ Infiziertenzahl steigt in Italien auf mehr als 100 +++In Italien ist die Zahl bestätigter Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 auf 109 gestiegen. In der Lombardei seien inzwischen 89 Fälle erfasst, sagte der Präsident der am stärksten betroffenen Region, Attilio Fontana, dem Sender SkyTG24 am Sonntag. Betroffen war daneben die norditalienische Region Venetien, wo es laut letzten Zahlen des italienischen Zivilschutzes 17 Infizierte gab. Hinzu kamen einzelne positive Tests in den Regionen Emilia-Romagna und Piemont.Mitgezählt sind auch die beiden Toten, eine 77-jährige Frau in der Lombardei und ein 78-jährigen Mann in Venetien. Italiens Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri sagte dem Sender SkyTG24, er gehe von weiter steigenden Fallzahlen aus. “Es ist klar, dass wir mehr Fälle haben werden.” Er hoffe allerdings, dass sie räumlich beschränkt blieben.+++ Israel: 180 Schüler müssen zwei Wochen in Quarantäne +++Fast 200 israelische Schulkinder müssen zwei Wochen lang zuhause bleiben, weil sie mit südkoreanischen Touristen in Kontakt gekommen sein könnten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Die zweiwöchige Quarantäne für 180 Schulkinder aus insgesamt drei Schulen beginne am Sonntag, teilte das israelische Bildungsministerium mit. Die Anweisung gelte auch für 18 Lehrer und einen Aufseher.Südkoreanische Mitglieder der Sekte Shincheonji Church of Jesus hatten vom 8. bis 15. Februar eine Reihe israelischer Sehenswürdigkeiten besichtigt. Nach ihrer Rückkehr wurde bei 18 von ihnen das Coronavirus festgestellt. +++ Südkorea ruft höchste Warnstufe aus +++Nach der rasanten Verbreitung des neuartigen Coronavirus in den vergangenen Tagen in Südkorea hat die Regierung die höchste Warnstufe für Infektionskrankheiten ausgerufen. Präsident Moon Jae In gab die Entscheidung laut seinem Büro am Sonntag bekannt. In einigen Tagen werde ein “kritischer Moment” im Kampf gegen Covid-19 erreicht sein, sagte Moon. Die Zentralregierung wie auch die Lokalregierungen sollten nicht zögern, beispiellose Gegenmaßnahmen zu ergreifen.+++ Karneval in Venedig wegen Coronavirus abgesagt +++Der berühmte Karneval in Venedig wird aus Sorge wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Norden Italiens abgesagt. Das teilte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, am Sonntag mit. “Wir müssen uns drastischen Maßnahmen anpassen”, sagte Zaia Reportern in der Region Venetien. Dazu zähle die Absage des Venezianischen Karnevals “und sogar noch mehr”.Die eigentlich bis Dienstag stattfindenden Feste und Umzüge des Karnevals von Venedig gehören zu den größten und berühmtesten Veranstaltungen des weltweiten Narrentreibens.+++ Italien: Regierung will betroffene Städte abriegeln +++Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln. Das teilte die italienische Regierung am Samstagabend mit. “Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten”, sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Damit werden Zehntausende in diesen Gebieten lebende Menschen eingesperrt. Ministerpräsident Conte kündigte diese Notfallmaßnahme nach Krisengesprächen mit der Zivilschutzbehörde des Landes an. “Das Ziel ist es, die Gesundheit der italienischen Bevölkerung zu schützen”, sagt Conte. Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. “Wenn nötig, werden es auch die Streitkräfte sein”, fügte Conte hinzu. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe “strafrechtliche Verfolgung”. Er setze dennoch auf Verständnis der Bevölkerung.Ein Aussetzen der innereuropäischen Reisefreiheit im Rahmen der Schengen-Zone sei vorerst nicht vorgesehen, sagte Conte.+++ Drei Serie-A-Spiele in Italien wegen Coronavirus abgesagt +++Die italienische Regierung hat aufgrund der Ausbreitung des Coranavirus alle Sportveranstaltungen in der Lombardei und in Venetien für Sonntag abgesagt. Davon betroffen sind auch die drei Serie-A-Spiele Inter Mailand gegen Sampdoria Genua, Hellas Verona gegen Cagliari Calcio und Atalanta Bergamo gegen Sassuolo Calcio. Am Nachmittag war bereits das Zweitliga-Spiel zwischen Ascoli Calcio und US Cremonese abgesagt worden.+++ Wieder fast 100 Tote in China – 648 neue Infektionen +++In China sind erneut fast 100 Menschen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Die Pekinger Gesundheitskommission meldete am Sonntag 97 weitere Tote, womit die Gesamtzahl der Opfer seit Ausbruch von Covid-19 in China auf 2442 gestiegen ist. Die Zahl neu bestätigter Infektionen kletterte um 648 auf 76.936. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 1500 Infektionen und 19 Todesfälle bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Südkorea meldet weitere Todesfälle und Infizierungen +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea haben die Gesundheitsbehörden des Landes zwei weitere Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gemeldet. Zudem sei die Zahl der Menschen, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, über die Nacht zum Sonntag um 123 auf 556 gestiegen, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Der Großteil der neuen Fälle konzentriert sich erneut auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und deren Umgebung. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf vier.In keinem anderen Land außerhalb Chinas, wo Covid-19 im Dezember ausgebrochen war, wurden bisher mehr Infektionen gemeldet. Über 6000 Menschen wurden in Südkorea unter Quarantäne gestellt.+++ Italien ergreift drastische Maßnahmen im Norden des Landes +++Ärzte und Pfleger unter Quarantäne, Bars, Schulen, Kirchen und Sporthallen geschlossen: Rund ein Dutzend Städte in Norditalien haben drastische Maßnahmen ergriffen, nachdem dort mindestens 20 Fälle des Coronavirus diagnostiziert worden sind. Italien ist das erste europäische Land, in dem Einheimische an dem Virus starben. Mit landesweit mindestens 30 Infektionsfällen ist es zugleich das am stärksten von der Epidemie betroffene Land Europas.     Am Freitag meldete Italien das erste europäische Opfer durch das Coronavirus: Adriano Trevisan, ein 78-jähriger pensionierter Maurer aus einem kleinen Dorf in Venetien. Am Samstagmorgen starb eine 75 Jahre alte Italienerin in der Nachbarregion Lombardei. Beide waren wegen anderer Krankheiten ins Hospital eingeliefert worden und wurden dann positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. +++ Zahl der Infizierten in Südkorea innerhalb von 24 Stunden verdoppelt +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Zahl der infizierten Menschen in dem Land innerhalb von 24 Stunden mehr als verdoppelt. Die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention meldeten im Verlauf des Samstags 229 neue Fälle. Nach 142 Fällen über Nacht seien bis zum Nachmittag (Ortszeit) 87 hinzugekommen. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich mit dem Erreger der zuerst in China ausgebrochenen Krankheit angesteckt haben, in Südkorea auf 433. Bisher gab es dort zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2.+++ Medien: Coronavirus fordert zweites Todesopfer in Italien +++In Italien gibt es nach Medienberichten ein zweites Todesopfer durch das neuartige Coronavirus. Eine Frau aus der nördlichen Region Lombardei sei an den Folgen der Krankheit gestorben, meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Am Freitag war ein 78-Jähriger in der Lombardei am Coronavirus gestorben.In der Lombardei und in der benachbarten Region Venetien waren in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle des neuartigen Virus diagnostiziert worden. Aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in mindestens zehn lombardischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.+++ Weiterer Corona-Toter im Iran +++Ein weiterer Mensch ist im Iran an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag steigt die Zahl der toten Covid-19-Patienten in dem Land damit auf fünf. Außerdem sei die Zahl der positiv getesteten Patienten von 11 auf 28 gestiegen.Die Berichte haben im Iran wenige Wochen vor dem persischen Neujahrsfest am 20. März für Verunsicherung gesorgt. Viele Menschen befürchten, dass es weitaus mehr Tote und Infizierte gibt als bislang bekannt. In der Hauptstadt Teheran sind in fast allen Drogerien, Apotheken und Supermärkten Desinfektionsmittel ausverkauft. +++ Coronavirus könnte Aufschwung bei Konjunktur verzögern +++Der Ausbruch des Coronavirus in China könnte eine Erholung der Konjunktur in Deutschland und neue Impulse für den Arbeitsmarkt verzögern. Davon gehen Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute aus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. “Die Frühjahrsbelebung fällt erwartungsgemäß schwach aus”, sagte Marc Schattenberg von der Deutschen Bank. Seine Kollegin Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe hält sogar ein leichtes Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal für möglich.Allerdings werde die Zahl der Arbeitslosen im Februar zurückgehen. Schattenberg und Utermöhl rechnen saisonbereinigt mit einem Rückgang um 5000 auf 2,272 Millionen Menschen bundesweit. Der Beschäftigungsaufbau spiele sich aber ausschließlich im Dienstleistungssektor ab, sagte Utermöhl. Die Industrie kranke noch immer und könnte unter Lieferengpässen in Folge des Coronavirus aus China noch mehr leiden. “Das ist ein Nackenschlag für die Erholung der Konjunktur”, sagte Schattenberg. Ein Ende der konjunkturellen Talsohle, das eigentlich im ersten Quartal 2020 erwartet worden war, könnte sich somit bis ins zweite oder dritte Quartal verzögern.+++ Passagiere von Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess” in Berlin gelandet +++Mehrere Passagiere vom Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess”, das wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne stand, sind in Berlin eingetroffen. An Bord einer italienischen Maschine landeten sie am Samstagmorgen im militärischen Teil des Flughafens Tegel, wie das Auswärtige Amt auf Twitter mitteilte. Dort sollten sie von einem Amtsarzt im Empfang genommen und untersucht werden. Laut Behörden sollten die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden. Über die Berliner Passagiere hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag gesagt, diese seien negativ auf das neuartige Coronavirus Sars CoV-2 getestet worden.Die Rückkehrer waren auf der “Diamond Princess” gewesen, die wegen des grassierenden Virus bis Mittwoch unter Quarantäne gestanden hatte. Mehrere Hundert Passagiere erkrankten und wurden in Krankenhäuser gebracht, wo zwei von ihnen starben. 970 negativ getestete Passagiere haben seit Ende der Quarantäne das Schiff verlassen.+++ Erneut mehr als 100 Neuinfektionen in China +++Dem Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 109 Menschen zum Opfer gefallen. Zudem sei die Zahl der neu bestätigten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 um 397 auf nun 76.288 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission in Peking am Samstag mit. Die mit Abstand meisten Todesfälle und Infektionen wurden erneut aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo die Covid-19 genannte Lungenkrankheit ursprünglich in der Millionenstadt Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind bislang 15 Tote und mehr als 1300 Infektionen bestätigt worden, 16 davon in Deutschland.+++ Italien meldet ersten Coronavirus-Toten +++Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet. Bei dem Opfer handele es sich um einen 78-jährigen Italiener, der zuvor positiv auf das Virus getestet worden war, sagte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitagabend. Der Mann sei wegen einer anderen Krankheit seit etwa zehn Tagen in einem Krankenhaus in der Region Venetien im Norden Italiens behandelt worden.Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung hatten die Behörden am Freitag bereits in mindestens zehn norditalienischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden angeordnet. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilte Gesundheitsminister Speranza nach einer Krisensitzung mit, die wegen mehr als ein Dutzend neuer Infektionsfälle in Norditalien einberufen worden war.14 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in der Lombardei in und um die Kleinstadt Codogno positiv auf das Virus getestet. Zwei weitere Fälle waren in der Region Venetien von örtlichen Behörden bestätigt worden. +++ Fünf Kinder unter Corona-Rückkehrern – alle wohlauf +++ Die 15 Rückkehrer aus der besonders vom neuen Coronavirus betroffenen chinesischen Provinz Hubei sind wohlauf. “Allen geht es gut”, sagte Stefan Brockmann, vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. “Wir konnten sie etwas müde, aber doch sehr zufrieden in Empfang nehmen.” Dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge sind unter den Rückkehrern vier Familien. Insgesamt handelt es sich demnach um zehn Erwachsene und fünf Kinder. Das jüngste sei noch kein Jahr, das älteste fünf Jahre alt.In China waren laut baden-württembergischen Sozialministerium alle 15 negativ auf das Virus getestet worden. Direkt nach ihrer Ankunft in einem grauen Airbus der Luftwaffe wurden auch in Stuttgart noch einmal Tests gemacht. Die Ergebnisse werden laut DRK noch heute Abend erwartet. +++ Israel meldet erste Infektion +++Israel hat seine erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs “Diamond Princess”, das wegen des Virus in Japan zwei Wochen unter Quarantäne stand, sei bei seiner Heimkehr positiv auf den Erreger getestet worden, teilte die israelische Regierung mit. Bei rund einem Dutzend weiteren heimgekehrten “Diamond Princess”-Passagieren aus Israel sei das Virus hingegen nicht nachgewiesen worden.+++ Im Iran zwei weitere Todesopfer durch Coronavirus +++Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Iran ist auf 18 gestiegen – davon vier mit tödlichem Ausgang. Von den 13 neuinfizierten Menschen seien zwei gestorben, teilte der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Kianusch Dschahanpur, am Freitag via Twitter mit.     Die ersten Infektionen im Iran waren am Mittwoch aus der zentraliranischen Stadt Kom gemeldet worden. Von den nun vermeldeten Neuinfektionen wurden sieben in Kom registriert, vier aus der Hauptstadt Teheran und zwei aus Gilan am Kaspischen Meer. +++ Erneut junger Arzt an Coronavirus gestorben +++In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan ist erneut ein junger Arzt am neuartigen Coronavirus gestorben. Der 29-jährige Peng Yinhua starb am Donnerstag, nachdem er sich bei der Arbeit am Volkskrankenhaus Nummer eins des Bezirks Jiangxia in Wuhan angesteckt hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Er ist eines der jüngsten bekannten Opfer.    Peng war demnach Experte für Atemwegserkrankungen und kritische Erkrankungen und wollte während der Ferien zum chinesischen Neujahrsfest heiraten. Wegen der Epidemie verschob er seine Hochzeit jedoch. Peng sei “nie dazu gekommen, seine Hochzeitseinladungen zu verschicken, die noch immer in seiner Büroschublade liegen”, berichtete Xinhua. +++ Erst Impfstoff könnte ab April an Menschen gestetet werden +++Ein erster Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus dürfte nach Einschätzung der chinesischen Behörden ab Ende April bei Menschen getestet werden. Mehrere Forscherteams arbeiteten mit unterschiedlichen Techniken an der Entwicklung eines Impfstoffs, sagte der chinesische Vize-Forschungsminister Xu Nanping am Freitag bei einer Pressekonferenz in Peking. “Der erste dürfte gegen Ende April in klinischen Tests erprobt werden.”    Der Vize-Direktor von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, Zeng Yixin, erläuterte die unterschiedlichen Methoden bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Die chinesischen Forscher verwenden demnach unter anderem deaktivierte Viren oder produzieren mit Gentechnik Proteine, die als Antikörper gegen den Erreger dienen sollen. Ein weiterer Ansatz ist die Modifizierung von bestehenden Grippe-Impfstoffen. Einige der Substanzen würden derzeit an Tieren getestet, sagte Zeng.+++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung “Global Times” an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden – in einem “handschriftlichen Bericht” der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die “Global Times” einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. “Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden.”+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer “ernsthaften Situation” gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, “rasche und starke” Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der “Diamond Princess” werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.+++ China meldet wieder mehr als 100 neue Virus-Tote +++Am Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 118 Patienten gestorben – damit gibt es nun bereits 2236 gemeldete Todesfälle in der Volksrepublik. Innerhalb eines Tages sei die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 889 auf insgesamt 75.465 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission am Freitag in Peking mit. Experten rechnen allerdings mit einer sehr viel höheren Dunkelziffer.Knapp die Hälfte der offiziell neu bestätigten Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet. Der Anstieg fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise in der Statistik geändert hatte.+++ Angst vor Coronavirus: Bewohner sperren Straße zu Quarantänestation +++ Aus Angst vor dem neuartigen Coronavirus Sars-Co-V2 haben in der Zentralukraine Anwohner eine Verbindungsstraße zu einer Quarantänestation blockiert. Dabei sei es auch zu Rangeleien mit der Polizei gekommen, teilte die Behörde in Poltawa am Donnerstag mit. Auch in westukrainischen Städten gab es ähnliche Proteste.Impfstoff Coronavirus 16.13Es ist geplant, Dutzende Ukrainer in einem Sanatorium der ukrainischen Nationalgarde in der Ortschaft Nowi Sanschary knapp 300 Kilometer östlich von Kiew unterzubringen. Sie wurden neben anderen Staatsangehörigen am Donnerstag mit einem Charterflug aus der chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogen. An Bord befinden sich 45 Ukrainer und 27 Angehörige anderer Staaten. Alle Passagiere müssen für zwei Wochen in Quarantäne, wie es vom Gesundheitsministerium hieß.+++ EZB-Vize besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Coronavirus +++ Die möglichen wirtschaftlichen Folgen der Virusepidemie treiben die Europäische Zentralbank (EZB) um. “Der Ausbruch des Coronavirus und seine möglichen Auswirkungen auf das weltweite Wachstum sorgt für neue Unsicherheit”, sagte EZB-Viepräsident Luis de Guindos am Donnerstag in Frankfurt laut Redetext. Zwar wiesen einige Umfragen darauf hin, dass sich die konjunkturelle Lage in der Euro-Zone leicht verbessere. Nach wie vor würden aber die Gefahren für das Wirtschaftswachstum überwiegen. Vor diesem Hintergrund benötige die Konjunktur weiterhin eine “starke Unterstützung” durch die Geldpolitik, sagte der Stellvertreter von Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde +++ Dutzende Fälle von Coronavirus in südkoreanischer Sekte +++ Eine Sekte hat sich zu einer Brutstätte des neuartigen Coronavirus in Südkorea entwickelt: Allein 38 Mitglieder der Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus in der Stadt Daegu erkrankten bisher an dem Virus, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Sie steckten sich demnach bei einer 61-jährigen Anhängerin der Sekte an, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu religiösen Messen gegangen war. Nach Behördenangaben wurden rund tausend Menschen, die zuvor die gleichen Gottesdienste wie die erkrankte Frau besucht hatten, aufgerufen, sich in eine selbst auferlegte Quarantäne zu begeben. Die Behörden forderten die Einwohner von Daegu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Notaufnahmen aller großen Krankenhäuser wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen.+++ Zwei Passagiere der “Diamond Princess” gestorben +++Zwei mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan sind gestorben. Wie der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf Regierungskreise in Tokio berichtete, handelt es sich bei den Opfern um einen 87 Jahre alten Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin. Sie waren positiv getestet und vom Schiff ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie nun starben. Damit beklagt Japan inzwischen drei Todesopfer infolge von Virus-Infektionen im Land. Unterdessen ging die Ausschiffung der Passagiere der in Yokohama liegenden “Diamond Princess” weiter.Bis zum Vortag waren 621 Infektionen unter den Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes nachgewiesen worden. Alle Betroffenen kamen in Krankenhäuser. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen auf dem Schiff werde mindestens bis Freitag dauern, hatte die Regierung erklärt.+++ Zwei Coronavirus-Patienten im Iran gestorben +++Im Iran sind zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Sie seien im Krankenhaus in der Schiiten heiligen Stadt Ghom verstorben, sagt der Chef der medizinischen Fakultät der Universität der Nachrichtenagentur Mehr. “Zwei Iraner, die heute positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, sind an Atemwegserkrankung gestorben”. Erst Stunden zuvor hatte ein Regierungssprecher bestätigt, dass es die ersten beiden Fälle im Iran gibt.+++ China weist gleich drei Journalisten des “Wall Street Journals” aus +++Aus Protest gegen einen als beleidigend empfundenen Kommentar im “Wall Street Journal” zum Ausbruch der Lungenkrankheit weist China drei Korrespondenten der Zeitung aus. Ihnen werde mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung entzogen, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Mittwoch vor der Presse in Peking mit. Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte der Volksrepublik, dass gleich mehrere Korrespondenten einer internationalen Nachrichtenorganisation des Landes verwiesen werden. Vizebürochef Josh Chin und Reporter Chao Deng, die US-Bürger sind, sowie Reporter Philip Wen, ein Australier, wurden aufgefordert, China innerhalb von fünf Tagen zu verlassen, berichtete die Zeitung. Die ungewöhnliche Ausweisung verschärft die Spannungen zwischen China und den USA. Washington war am Vortag gegen fünf chinesische Staatsmedien vorgegangen, indem diese künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking stärker reglementiert werden. Auslöser der chinesischen Verärgerung ist ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten Walter Russell Mead im “Wall Street Journal” vom 4. Februar mit der Überschrift: “China ist der wahre kranke Mann Asiens.” Die Wortwahl erinnert an die Beschreibung des innerlich zerrissenen Chinas Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als das Land durch die Kolonialmächte ausgebeutet wurde – eine Zeit, die heute in China als das “Jahrhundert der Demütigung” beschrieben wird. Der chinesische Außenamtssprecher beklagte, der Titel, den das Blatt gewählt habe, trage ein “rassistisches Stigma”. Der Beitrag verunglimpfe die Regierung in Peking und die Bemühungen des chinesischen Volkes im Kampf gegen die Lungenkrankheit.+++ Puma mit starkem Jahr 2019 – Probleme mit Coronavirus +++Mit erheblichen Steigerungen bei Umsatz und operativem Gewinn hat der fränkische Sportartikelhersteller Puma im vergangenen Jahr das geschäftlich beste Jahr seiner Geschichte erlebt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 18,4 Prozent auf 5,502 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Björn Gulden am Mittwoch in Herzogenaurach sagte. Der operative Gewinn legte um 30,5 Prozent auf 440 Millionen Euro zu.Für das laufende Geschäftsjahr befürchtet Puma allerdings Einbußen durch das Coronavirus in Asien. China ist der zweitgrößte Markt nach den USA für Puma und mit einer Wachstumsrate von 40 Prozent im vergangenen Jahr das sich am schnellsten entwickelnde Geschäftsfeld. “Der Geschäftsbetrieb in China ist derzeit aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Behörden stark beeinträchtigt”, sagte Gulden. “Das Geschäft in anderen Märkten, vor allem in Asien, leidet unter dem Ausbleiben chinesischer Touristen.”teaser+++ Nach Quarantäne: Japan lässt “Diamond Princess”-Passagiere an Land +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus sind am Mittwoch die ersten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan gegangen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.In Kambodscha mussten ebenfalls noch Kreuzfahrturlauber auf ihre Heimreise warten, darunter mehrere Deutsche. Alle 781 dort verbliebenen Reisenden der “Westerdam” seien negativ getestet worden, teilte die Reederei Holland America Line unter Berufung auf das kambodschanische Gesundheitsministerium mit.Als erste Gruppe in Japan sollen rund 500 vor allem ältere Passagiere, die negativ auf den Erreger getestet und abschließend von Ärzten an Bord befragt wurden, die “Diamond Princess” verlassen. Sie würden in die Innenstadt von Yokohama oder zu anderen Bahnhöfen im Raum der Tokioter Nachbar-Metropole gebracht, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Vor dem Schiff fuhren Busse auf. Wer negativ auf das Virus getestet wurde, aber engen Kontakt mit später positiv getesteten Personen hatte, muss bis auf weiteres an Bord zur Beobachtung bleiben.+++ Audi und BMW in China wieder im Normalbetrieb +++Nach den Einschränkungen durch das neuartige Coronavirus produzieren Audi und BMW in China wieder. Die Produktion laufe seit Montag wieder, sagte ein BMW-Sprecher. Eine Audi-Sprecherin sagte, sowohl in der Produktion im Joint Venture als auch in allen anderen Geschäftsbereichen sei wieder Normalbetrieb erreicht. Zuvor hatte die “Automobilwoche” über die Wiederaufnahme des Betriebs bei Audi berichtet.Audis Marketing- und Vertriebsvorständin, Hildegard Wortmann sagte der Branchenzeitung über die Geschäfte in China: “Im Moment treten Kunden überwiegend online in Kontakt mit Audi, darauf fokussieren wir aktuell auch unsere Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten. In den Showrooms und bei den Händlern passiert, je nach Region, gerade weniger.”+++ DIHK rechnet mindestens mit Produktionsverzögerungen +++Der DIHK rechnet wegen des Virus mindestens mit Produktionsverzögerungen in Deutschland. Die Befürchtung bestehe, dass die Bänder in China weiter stillstünden, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin. Zwei Prozent aller Vorleistungen der deutschen Unternehmen kämen aus der Volksrepublik, in vielen Branchen seien es aber deutlich mehr, beispielsweise in der Elektroindustrie mit knapp 13 Prozent. Konkret seien die Bremsspuren aber noch nicht abschätzbar.+++ Russland hält starke wirtschaftliche Folgen für möglich +++Die russische Wirtschaft spürt die Folgen der Virus-Epidemie noch nicht sehr stark. Das sagt der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Aser Talybow in Berlin. Das werde sich aber ändern, sollten sich die Produktionsprobleme im Nachbarland China fortsetzen. Viele Lieferketten seien dann betroffen. +++ Weitere Patienten in Bayern gesund aus Klinik entlassen +++Die meisten der insgesamt 14 Menschen in Bayern, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, sind inzwischen gesund in ihren Alltag zurückgekehrt. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, sind derzeit noch vier der Betroffenen im Krankenhaus. Sie werden in der München Klinik Schwabing betreut und sind weitestgehend symptomfrei. Voraussichtlich könnten sie bald ebenfalls das Krankenhaus verlassen, hieß es.Coronavirus StudieAlle 14 Coronavirus-Infektionen im Freistaat standen im Zusammenhang mit dem Stockdorfer Autozulieferer Webasto. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise im Januar unwissentlich eingeschleppt. Dabei hatten sich einige Mitarbeiter angesteckt, teils infizierten sich auch Angehörige.Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus. Die Kriterien hat das Robert Koch-Institut in Berlin festgelegt.+++ Kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in Berlin +++Bei den 20 China-Rückkehrern in Berlin lässt sich weiter kein Coronavirus Sars-CoV-2 nachweisen. Die jüngsten Tests auf das Covid-19-Virus seien erneut negativ ausgefallen, sagte Lena Högemann, Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die Deutschen und ihre Familienangehörigen hatten sich in der schwer von Sars-CoV-2 betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren vor mehr als einer Woche nach Berlin geflogen worden. Zwei Wochen sollen die 16 Erwachsenen und 4 Kinder im Stadtteil Köpenick in Quarantäne bleiben. Gebe es weiter keinen Virus-Nachweis, könnten die Rückkehrer die Isolierstation an diesem Sonntag verlassen, ergänzte Högemann.+++ Fukushima-Betreiber warnt Arbeiter vor Schutzanzug-Mangel wegen Coronavirus +++Das neuartige Coronavirus hat womöglich auch bald Auswirkungen auf die Arbeiter im 2011 havarierten japanischen Atomkraftwerk in Fukushima. Wegen der Virus-Epidemie sei die Herstellung der in China gefertigten speziellen Schutzanzüge in Gefahr, erklärte der Akw-Betreiber Tepco am Dienstag. Deshalb müssten die Angestellten stattdessen möglicherweise bald Plastikregenmäntel tragen. Das Personal, das die nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami zerstörte Anlage aufräumt, trägt spezielle Schutzmäntel. Diese verhindern, dass sich radioaktiver Staub auf der Kleidung oder dem Körper festsetzt. Tepco braucht etwa 6000 dieser Schutzmäntel pro Tag.    DeutscheKreuzfahrt”Wir könnten wegen des Covid-19-Ausbruchs Schwierigkeiten haben, bestimmte spezielle Artikel von unseren üblichen Lieferanten zu bekommen”, sagte ein Tepco-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. “Wir haben zum Beispiel Mäntel mit durchsichtigen Taschen, durch die der Dienstausweis und ein Strahlungsmessgerät sichtbar sind. Es ist möglich, dass dieselben Produkte nicht erhältlich sind”, fügte er hinzu. In diesem Fall wäre Tepco gezwungen, auf im Handel erhältliche Produkte wie Plastikregenmäntel zurückzugreifen, sagte der Sprecher. Auswirkungen auf die Sicherheit hat das nach Angaben des Unternehmens nicht, da die Schutzmäntel nicht dazu bestimmt seien, die Arbeiter vor Strahlung zu schützen.In Fukushima hatte sich im März 2011 infolge des Erdbebens und des Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986 ereignet. Tepco und die japanische Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben.+++ Düstere Expertenprognose: Coronavirus-Epidemie noch bis Ende April +++Die Epidemie der neuen Lungenkrankheit Covid-19 wird sich nach Einschätzung eines Experten in China möglicherweise erst Ende April stabilisieren. “Das ist eine sehr grobe Schätzung”, sagte Zhong Nanshan, Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung, am Dienstag. Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs sei nach derzeitigem Stand voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. Unterdessen nehmen die wirtschaftlichen Auswirkungen zu. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess” in Japan wurden weitere Infektionen nachgewiesen – am Mittwoch sollte dort die Ausschiffung der noch rund 3000 Menschen an Bord beginnen.Coronavirus aus Labor neben Wuhans Fischmarkt? 17.18Nach einer von Chinas Gesundheitsbehörde vorgestellten Analyse sterben im Land 2,3 Prozent der mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten. Betroffen seien weiterhin vor allem alte Menschen und solche mit schweren Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Bei Menschen über 80 Jahren liege die aus den bisher vorliegenden Daten errechnete Todesrate bei knapp 15 Prozent, berichtete die Behörde am Dienstag, es sterben also in dieser Altersgruppe in China im Mittel etwa 15 von 100 Infizierten. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also etwa 2 von 1000 Betroffenen. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle – der Gesundheitsbehörde zufolge mehr als 80 Prozent – zeigen Menschen, die sich mit dem Covid-19-Erreger angesteckt haben, nur milde Symptome. Knapp 14 Prozent der Betroffenen entwickeln demnach schwere Symptome wie Atemnot, knapp 5 Prozent lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.+++ Menschen auf “Diamond Princess” vor der Ausschiffung +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 sollen an diesem Mittwoch die ersten Menschen von Bord des Kreuzfahrtschiffes in Japan gehen dürfen. Die Ausschiffung werde voraussichtlich bis Freitag dauern, teilte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Dienstag mit. Die Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Passagiere und Crewmitglieder war am Vortag um weitere 99 auf 454 gestiegen. Alle Infizierten wurden in Kliniken gebracht. Inzwischen sollen auch von allen noch an Bord verbliebenen Passagieren der “Diamond Princess” Proben genommen worden sein, berichteten japanische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Die Ergebnisse waren zunächst nicht bekannt.+++ “Westerdam”-Reisende warten noch auf Testergebnisse +++Die auf dem Kreuzfahrtschiff Westerdam” in Kambodscha gestrandeten rund 1000 Menschen, darunter auch deutsche Passagiere, müssen sich noch in Geduld üben. Die Coronavirus-Testergebnisse lagen am Dienstag noch nicht für alle vor. Bis alles geklärt sein, werde es wahrscheinlich einige Tage dauern, teilte die Reederei Holland America Line am Montag mit.Apple und CoronaAm Wochenende war überraschend bei einer Passagierin auf der Heimreise ein Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen. Viele hatten da schon das Schiff verlassen. Nun müssen laut Reederei dort noch 255 Passagiere und 747 Crewmitglieder auf eine Klärung warten.+++ Nach Kritik an Präsident Xi Jinping: Aktivist festgenommen +++Nach Kritik an Chinas Präsident Xi Jinping wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Epidemie hat die chinesische Polizei nach Angaben von Amnesty International den bekannten Aktivisten Xu Zhiyong festgenommen. Der Anti-Korruptions-Aktivist sei im Dezember untergetaucht und am Samstag gefasst worden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurde Xu in der südchinesischen Stadt Kanton festgenommen. Die dortige Polizei äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.+++ Französische Regierung: Entwicklung zur Pandemie ernstzunehmende Gefahr +++Nach Einschätzung der französischen Regierung besteht das Risiko, dass sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zur Pandemie entwickelt. Dies sei zugleich “eine Arbeitshypothese und eine ernstzunehmende Gefahr”, sagt der neue Gesundheitsminister Olivier Veran dem Hörfunksender France Info. Frankreich könne mit allen Möglichkeiten umgehen, das Gesundheitssystem sei stabil und gut entwickelt. Von einer Pandemie wird gesprochen, wenn sich eine Krankheit über Länder oder sogar Kontinente hinweg ausbreitet. Eine Epidemie ist auf eine Region begrenzt.+++ Schüler in Shanghai müssen zu Hause bleiben +++Schüler in Shanghai müssen bis auf weiteres von zu Hause aus lernen, weil die Schulgebäude als Vorkehrung gegen eine Ausbreitung des Coronavirus geschlossen bleiben. Ab März werden dafür Online-Kurse angeboten, wie die Schulbehörde mitteilt.+++ Gewichtheber verlegen Meisterschaften +++Die Asienmeisterschaften im Gewichtheben sind wegen des Ausbruchs des Coronavirus in China von Kasachstan nach Usbekistan verlegt worden. Kasachstan erlaube Chinesen derzeit keine Einreise und habe die Titelkämpfe zurückgegeben, berichtete der olympische Branchendienst “Inside the Games”. Nunmehr soll das Championat vom 16. bis 25. April in Taschkent stattfinden. Die Asienmeisterschaften sind ein wichtiges Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio. Der Gewichtheber-Weltverband drängt darauf, dass auch chinesische Sportler teilnehmen dürfen.+++ Krankenhausdirektor in Wuhan stirbt an Coronavirus +++Zum ersten Mal ist in China ein Krankenhauschef der neuen Lungenkrankheit zum Opfer gefallen. Liu Zhiming, der Direktor des Wuchang Hospitals in der schwer vom Coronavirus betroffenen Metropole Wuhan, sei am Montag gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur China News. Ein Medizinerkollege berichtete demnach, der Chefarzt sei in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Lungenkrankheit sterben würde. Am Freitag war schon eine 59-jährige Krankenschwester desselben Hospitals an der Lungenkrankheit gestorben.Das Coronavirus stürzt die Kreufahrt ins Chaos: “Maßnahmen wie im 14. Jahrhundert” 16.33Im Kampf gegen das Sars-CoV-2-Virus haben sich schon mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Pflegekräfte angesteckt. Bis Ende vergangener Woche waren schon mindestens sechs Helfer daran gestorben, wie das chinesische Staatssender CCTV berichtet hatte. Der überwiegende Teil der Betroffenen war demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus ausgebrochen war.+++ WHO: Sars-CoV-2-Neuinfektionen gehen laut Daten aus China wohl zurück +++Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in China geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl zurück. Das deuteten Daten zu 44.000 Fällen an, die China der WHO zur Verfügung gestellt habe, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. “Es ist zu früh, um zu sagen, dass dieser Rückgang andauern wird. Alle Szenarien sind weiterhin möglich.” Darüber hinaus zeigten die Daten, dass Covid-19 wohl nicht so tödlich sei wie vergleichbare Erkrankungen wie Sars oder Mers. Die WHO betonte erneut, dass das neuartige Virus außerhalb von China nur einen sehr kleinen Anteil der Menschen betreffe. Forderungen nach drastischeren Maßnahmen wie allgemeinen Reiseverboten wies die UN-Behörde zurück. “Alle Maßnahmen müssen der Situation angemessen sein”, sagte Tedros. WHO-Experte Michael Ryan ergänzte: “Es gibt kein Nullrisiko auf der Welt – für gar nichts.”
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Publish date : 2020-02-25 19:42:03

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Erster Hochzeitstag: Heidi Klum und Tom Kaulitz: Jahrestag mit nackten Tatsachen und Gitarre

Erster Hochzeitstag: Heidi Klum und Tom Kaulitz: Jahrestag mit nackten




Heidi Klum und Tom Kaulitz feiern nicht nur den Jahrestag ihres Kennenlernens, sondern auch ihren Hochzeitstag. Dazu gibt es einiges zu hören und zu sehen.



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Publish date : 2020-02-25 17:18:59

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