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Erster Hochzeitstag: Heidi Klum und Tom Kaulitz: Jahrestag mit nackten Tatsachen und Gitarre

Erster Hochzeitstag: Heidi Klum und Tom Kaulitz: Jahrestag mit nackten




Heidi Klum und Tom Kaulitz feiern nicht nur den Jahrestag ihres Kennenlernens, sondern auch ihren Hochzeitstag. Dazu gibt es einiges zu hören und zu sehen.



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Publish date : 2020-02-25 17:18:59

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Cynthia Nixon: Klare Ansage zu Sexismus im Alltag

Cynthia Nixon: Klare Ansage zu Sexismus im Alltag




Zu dick, zu dünn, zu prüde, zu schlampig, zu unscheinbar, zu aufgetakelt – Frauen haben oft das Gefühl, es der Gesellschaft nicht recht machen zu können. Ein Video, das Schauspielerin Cynthia Nixon (53, “Sex and the City”) jüngst in den sozialen Medien geteilt hat, verdeutlicht, wie widersprüchlich die Maßstäbe sind, nach denen Frauen häufig beurteilt werden.Sexismus als Epidemie der Gesellschaft”Sei eine Lady, haben sie gesagt”, beginnt Nixon ihren Text, der größtenteils als Voice-over über das Video gelegt ist. “Oh mein Gott, du siehst aus wie ein Skelett. Männer mögen Frauen mit Fleisch an den Knochen”, heißt es weiter. Gleichzeitig werden die Cover von Magazinen eingeblendet, die Gewichtsschwankungen bei prominenten Frauen zur Titelgeschichte machen. “Sei eine Size Zero, sei Doppel-Zero, sei nichts mehr”, mahnt Nixon, ehe eine piepsende Nulllinie auf einem Herzmonitor dem Zuschauer vor Augen führt, welche drastischen Folgen Schönheitswahn haben kann.Das Video wurde im Auftrag des Magazins “Girls Girls Girls” produziert. Der Text, den Nixon auch mit direktem Blick in die Kamera vorträgt, stammt ursprünglich von der feministischen Bloggerin Camille Rainville und reiht die widersprüchlichen Anforderungen aneinander, die Frauen angeblich erfüllen müssen, um als perfekt zu gelten. Rainvilles Text wurde erstmals im Dezember 2017 veröffentlicht, kurz nachdem die #MeToo-Debatte ihren Ursprung hatte.So beleuchtet der Zusammenschnitt nicht nur, wieviel Sexismus in der Werbebranche, der Beauty- und Modeindustrie, in Lifestyle-Magazinen und in Hollywood vorherrscht, sondern auch bei der Berichterstattung über Vergewaltigungsfälle. “Sei eine Lady” wird somit zum indirekten Kommentar für den Prozess gegen Filmproduzent Harvey Weinstein (67), der am Montag in New York der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig gesprochen wurde. “Männer können sich nicht kontrollieren, Männer haben Bedürfnisse”, sagt Nixon im Video. “Sei sexy, sei heiß. Sei nicht so provokant, du forderst es ja gerade zu heraus.”Auch im Beruf wird Frauen das Leben durch unrealistische Erwartungen oft schwer gemacht: “Sei keine Zicke, sei nicht so herrisch, sei nicht so emotional, höre auf zu weinen, werde nicht laut, verkneife dir das Fluchen, schlucke deinen Schmerz herunter, beschwere dich nicht”, sind nur einige der Karriere-Ratschläge, die Nixon dem Zuschauer mit unverkennbar ironischem Unterton anbietet.Virales Plädoyer für FeminismusDas “Sei eine Lady”-Video entwickelte sich zum viralen Hit. Allein auf Instagram sahen bereits über eine Million User den Post von “Girls Girls Girls”, der auch in den Kommentaren viel Zuspruch findet. “Unglaublich starke Botschaft und sehr inspirierend”, kommentiert eine Userin. “Ich kann nicht aufhören dieses Video zu schauen, es ist so stark”, meint eine andere.



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Publish date : 2020-02-25 16:42:00

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News von heute: Polizei ermittelt wegen Drohungen gegen Halles Oberbürgermeister

News von heute: Polizei ermittelt wegen Drohungen gegen Halles Oberbürgermeister




Die wichtigsten Meldungen im Überblick:Ägyptens Ex-Machthaber Husni Mubarak gestorben (12.11 Uhr)Merz erklärt Kandidatur für CDU-Vorsitz (11.13 Uhr)Laschet erklärt Kandidatur für CDU-Vorsitz (9.43 Uhr)Volkmarsen: Zahl der Verletzten erhöht sich auf 52 (8.39 Uhr)Ältester Mann der Welt ist tot (5.52 Uhr)Laut Umfrage knappe Mehrheit für Grün-Rot-Rot (0.05 Uhr) Alle Neuigkeiten zum Coronavirus finden Sie hier.Die Nachrichten des Tages: +++16.11 Uhr: Polizei ermittelt wegen Drohungen gegen Halles Oberbürgermeister +++Die Polizei in Halle ermittelt wegen einer Drohung gegen Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Der polizeiliche Staatsschutz habe den Fall übernommen, sagte eine Polizeisprecherin in Halle. Einzelheiten nannte sie nicht. Die Sprecherin betonte, die Polizei nehme die Drohung ernst und sorge für den Schutz des Stadtoberhauptes. Welche Maßnahmen ergriffen wurden, sagte sie nicht. Zuvor hatte die “Mitteldeutsche Zeitung” online von einer schriftlichen Morddrohung gegen Wiegand berichtet. Aus der Pressestelle der Stadt war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.+++ 15.59 Uhr: Mehr als 800 Bauern fliehen in Kolumbien vor bewaffneten Kämpfen +++Wegen eines Konflikts zwischen bewaffneten Gruppen im Nordwesten Kolumbiens sind mehr als 800 Bauern vertrieben worden. Wie die Zeitung “El Tiempo” berichtete, fürchteten sie angesichts des Ausbruchs von Kämpfen in Ituango im Department Antioquía um ihr Leben und sahen sich gezwungen, ins Stadtgebiet zu fliehen. In einem Video der Menschenrechtsorganisation “Fundación Sumapaz” war zu sehen, wie die Vertriebenen in einer städtischen Einrichtung unterkamen.Bei dem Konflikt handelte es sich nach verschiedenen Medienberichten um einen Machtkampf um Koka-Anbaugebiete und Transportrouten zwischen dem Verbrechersyndikat “Clan del Golfo” und Dissidenten der ehemaligen Guerilla-Organisation Farc.+++ 15.22 Uhr: Trump: Liberale Richterinnen am obersten Gerichtshof sind befangen +++US-Präsident Donald Trump hat zwei liberale Richterinnen am Obersten Gerichtshof der USA öffentlich kritisiert und als befangen bezeichnet. Ruth Bader Ginsburg und Sophia Sotomayor dürften nicht mehr an Fällen beteiligt sein, bei denen es um die Regierung oder seine Person und Firmen geht, forderte Trump vor Journalisten in Neu Delhi. Die jüngsten Äußerungen Sotomayors seien “sehr unangebracht” gewesen, sagte Trump. Sie versuche offenbar, die Menschen zu überzeugen, bei der Wahl im November nicht für ihn zu stimmen, sagte er weiter.  Öffentliche Kritik eines Präsidenten an den neun Richtern des Supreme Courts ist relativ ungewöhnlich. Die Richter werden in einem politischen Verfahren ernannt, stehen im Amt jedoch über den Parteien. Von Republikanern ernannte Richter gelten allerdings politisch als konservativ, jene der Demokraten als eher liberal. Sotomayor hatte Ende vergangener Woche zu einem Urteil eine abweichende Meinung veröffentlicht. Darin kritisierte sie, dass die Regierung nach Niederlagen in unteren Instanzen zu schnell mit Dringlichkeitsanträgen zum Supreme Court laufe und damit wichtige Ressourcen blockiere. Seine Kritik an Ginsburg macht Trump an Äußerungen fest, die sie vor der US-Wahl 2016 über ihn getätigt hatte. Damals warnte Ginsburg vor einer Präsidentschaft Trumps und vor ihm als Person. Unter anderem bezeichnete sie den Republikaner als Blender. Später nannte sie ihre Äußerungen unklug und versprach mehr Umsicht.+++ 15.20 Uhr: Dritter entlaufener Luchs nach Orkan zurück im Harzer Gehege +++Mit dem Luchs Paul ist das auch dritte der während des Orkantiefs “Sabine” entlaufenen Tiere aus dem Kreis Goslar zurück. Ein Autofahrer hatte von einer Kollision mit einem Luchs berichtet – anschließend gelang es, das Tier zurückzubringen, wie der Nationalpark Harz mitteilte. +++ 15.11 Uhr: Frachtschiff treibt nach Ruderschaden bei Sturm manövrierunfähig auf Nordsee +++Bei anhaltendem Sturm ist auf der Nordsee ein Frachter mit Ruderschaden in Schwierigkeiten geraten. Das Havariekommando im niedersächsischen Cuxhaven übernahm nach eigenen Angaben die Leitung des Einsatzes an dem 159 Meter langen Schiff “Santorini”, das manövrierunfähig rund 120 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland mitten in der Deutschen Bucht trieb. Der Frachter war demnach unbeladen.+++ 14.38 Uhr: Populärer Militärkritiker in Pakistan aus Haft entlassen  +++In Pakistan ist der populäre militär-kritische Aktivist Manzoor Pashteen auf Kaution aus der Haft entlassen worden. Das bestätigten der Parlamentarier Mohsin Dawar sowie Pashteens Anwalt Asad Aziz. Bilder in sozialen Medien zeigten, wie die Führungsfigur des Pashtun Tahafuz Movement (PTM/Bewegung für den Schutz der Paschtunen) auf einem Auto sitzend, von Hunderten Anhängern umringt, in der nordwestlichen Stadt Dera Ismail Khan im Schritttempo nach Hause gefahren wurde. Viele warfen Rosenblätter auf ihn und versuchten, seine Hand zu schütteln.+++ 14.22 Uhr: Trump: Truppenstärke in Afghanistan soll auf 8600 sinken +++US-Präsident Donald Trump hat mit Blick auf ein mögliches Abkommen mit den militant-islamistischen Taliban erneut eine Reduzierung der US-Truppenstärke auf 8600 Soldaten in Aussicht gestellt. “Wir werden auf 8600 runtergehen und von dort aus werden wir eine Entscheidung treffen, was das endgültige Ergebnis sein wird”, sagte Trump in Neu-Delhi bei einer Pressekonferenz. Trump hatte bereits bei einem Truppenbesuch in dem Land im November von dieser Größenordnung gesprochen. Derzeit sind in Afghanistan zwischen 12.000 und 13.000 US-Soldaten stationiert. +++ 13.58 Uhr: Assange-Anwalt beklagt harten Umgang von Gefängnisbeamten mit seinem Mandanten +++Der Anwalt des Wikileaks-Gründers Julian Assange hat sich über den harten Umgang der britischen Gefängnisbehörden mit seinem Mandanten beschwert. Assange seien am Montag “elf Mal Handschellen angelegt worden, er sei in der Haftanstalt Belmarsh zweimal nackt ausgezogen und in fünf verschiedene Zellen gebracht worden”, sagte Anwalt Edward Fitzgerald am Dienstag während des Auslieferungsverfahrens gegen Assange vor einem Gericht in London.+++ 13.28 Uhr: “Kinderfallen” in Heilbronn? – Junge verletzt +++Vermutlich mit der Absicht, Kinder am Betreten eines Bolzplatzes in Heilbronn zu hindern, hat ein Unbekannter einen Zugang mit einem Nagel präpariert. Nach Angaben der Polizei wurde ein sieben Jahre alter Junge durch einen 18 Zentimeter langen Nagel leicht verletzt, als er unter einem Tor hindurchkriechen wollte. Der Nagel sei an der Stelle mit herausschauender Spitze eingegraben worden. Das Eingangstor zu dem Bolzplatz in dem Wohngebiet habe der “Kinderfallenleger” zugeschraubt, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei vermutet, dass sich jemand von der Lautstärke, die von einem Bolzplatz ausgehen kann, gestört gefühlt haben könnte. Es sei aber nicht klar, wer hinter der “Kinderfalle” stecke.+++ 13.28 Uhr: Kemmerich: Thüringen ist handlungsfähig +++Nach Ansicht des amtierenden Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) ist der Freistaat trotz fehlender Minister handlungsfähig. Der 55-Jährige habe nach einer Sitzung mit den Staatssekretären betont, dass er volles Vertrauen in die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter der Landesverwaltung haben könne, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Da Kemmerich nach seiner Wahl keine Minister ernannte und es damit in Thüringen kein Kabinett gibt, tagen die Staatssekretäre inzwischen anstelle des Kabinetts. Die Linke-Fraktion hat angekündigt, dass sie Thüringens früheren Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) erneut als Kandidaten vorschlagen will.+++ 13.25 Uhr: Auch Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz hört auf +++Nach dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat nun auch deren Sekretär Hans Langendörfer seinen Rückzug angekündigt. Der 68 Jahre alte Bonner Jesuit hatte das Büro seit 24 Jahren geleitet. Wie ein Sprecher der Bischofskonferenz sagte, will Langendörfer das Amt in jüngere Hände geben. Er sei aber bereit, gegebenenfalls für eine Übergangszeit bis zum Ende des Jahres im Amt zu bleiben. Der Sekretär muss von der Vollversammlung der Bischofskonferenz gewählt werden. Marx hatte kürzlich angekündigt, für eine zweite Amtszeit nicht mehr zur Verfügung zu stehen.+++ 13.23 Uhr: Amazon eröffnet ersten größeren Supermarkt ohne Kassen +++Der Online-Händler Amazon hat seine Technik zum Einkaufen ohne Kassen erstmals in einen größeren Supermarkt gebracht. Das neue Lebensmittel-Geschäft in Seattle hat eine Fläche von gut 960 Quadratmetern – und ist damit etwa fünf Mal so groß wie die bisherigen Läden unter der Marke Amazon Go. Die Größe der Ladenfläche sei inzwischen kein Problem mehr, so der zuständige Amazon-Manager Dilip Kumar im “Wall Street Journal”. In den Amazon-Go-Läden nehmen die Kunden einfach Artikel aus dem Regal und verlassen das Geschäft. Kameras und andere Sensoren wie Waagen in den Regalböden registrieren, wer welche Waren mitgenommen hat. Der Preis wird nachträglich per App abgebucht.+++ 13.21 Uhr: Louboutin-Ausstellung in Paris: High Heels und rote Sohlen +++Mal sind sie aus Pythonhaut, mal mit Lack, mal mit Federn und Glitzersteinen verziert: Schuhe, die der bekannte Designer Christian Louboutin entworfen hat. Unter dem Titel “L’Exhibition(niste)” widmet Paris dem 57-Jährigen die erste Retrospektive. Gezeigt werden im Palais de la Porte Dorée 350 Kreationen aus rund 30 Jahren. Dabei dreht sich die bis zum 26. Juli dauernde Schau nicht nur um High Heels und rote Sohlen, Louboutins Markenzeichen, sondern auch um seine Inspirationsquellen. Unter den Exponaten befindet sich auch eine seiner ersten Kreationen, der Makrelen-Schuh aus der Haut des gleichnamigen Fisches. +++ 13.18 Uhr: Junge Union plant Mitgliederentscheid zu CDU-Vorsitz +++Die Junge Union (JU) wird nach Angaben ihres Vorsitzenden Tilman Kuban per Basisentscheid bestimmen, wen sie als Kandidaten für den CDU-Vorsitz unterstützt. “Die Junge Union macht eine Mitgliederbefragung und wird das Ergebnis dann veröffentlichen”, sagte der Chef der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Im Wettbewerb um den Parteivorsitz im Jahr 2018 hatte die JU Gesundheitsminister Jens Spahn sowie Ex-Unions-Fraktionschef Friedrich Merz unterstützt. Vor zwei Wochen hatte Kuban bereit angekündigt, auch die Unterstützung für einen Unionskanzlerkandidaten an das Ergebnis einer Mitgliederbefragung zu koppeln.+++ 12.31 Uhr: Einbrecher vergisst Ausweis am Tatort +++Ziemlich leicht hat es ein Einbrecher der Polizei in Bielefeld gemacht: Nachdem der Mann in einen Bürokomplex eingestiegen sei, habe er in einem der Räume seinen Personalausweis liegengelassen, sagte eine Polizeisprecherin. Offenbar hatte der 30-Jährige am Freitagabend eine Scheibe der Eingangstür eingeschlagen und das Bürogebäude nach Elektronikgeräten durchsucht. Nachdem ein Sicherheitsmitarbeiter die Polizei alarmiert hatte, fanden die Beamten mehrere Geräte, die der Einbrecher wohl zum Abtransport bereitgelegt hatte. Der Ausweis könnte dem Mann aus der Tasche gefallen sein, sagte die Polizeisprecherin. Außerdem hatte der Einbrecher sein Fahrrad, seine Jacke und eine leere Sektflasche am Tatort liegengelassen. Den polizeibekannten Mann erwartet ein Strafverfahren.+++ 12.11 Uhr: Ägyptens Ex-Machthaber Husni Mubarak gestorben +++Ägyptens früherer Langzeitmachthaber Husni Mubarak ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren, wie das staatliche ägyptische Fernsehen berichtete. Mubarak stand fast 30 Jahre an der Spitze des bevölkerungsreichsten Landes der arabischen Welt und wurde im Zuge des “arabischen Frühlings” 2011 abgelöst.+++ 12.16 Uhr: Opernstar Domingo entschuldigt sich – “übernehme volle Verantwortung” +++Opernstar Plácido Domingo hat sich bei den Frauen entschuldigt, die ihm im Zuge der MeToo-Bewegung Übergriffe vorgeworfen hatten. “Ich möchte, dass sie wissen, dass mir der Schmerz, den ich ihnen zugefügt habe, wirklich leid tut”, hieß es in einer Mitteilung des 79-jährigen Künstlers. “Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln, und ich bin aus dieser Erfahrung gewachsen.” Mehrere Sängerinnen hatten dem spanischen Künstler teils Jahrzehnte zurückliegende Übergriffe vorgeworfen. Domingo hatte die Beschuldigungen bisher zurückgewiesen.+++ 12.06 Uhr: Im Tagebau Jänschwalde wird wieder Kohle gefördert +++Mit Beginn der Frühschicht hat der Tagebau Jänschwalde die Förderung von Braunkohle wieder aufgenommen. 180 Mitarbeiter begannen ihre Arbeit, wie der Sprecher des Betreibers Leag, Thoralf Schirmer, sagte. Damit arbeitet die Grube in der Nähe von Cottbus seinen Angaben zufolge wieder im normalen Betrieb. Insgesamt sind mehr als 600 Mitarbeiter in drei Schichten beschäftigt. Der Tagebaubetrieb war seit dem 1. September gestoppt, weil eine Umweltverträglichkeitsprüfung fehlte.+++ 11.35 Uhr: Erdogan gibt Tod zweier türkischer Soldaten in Libyen bekannt +++Beim Militäreinsatz der Türkei in Libyen sind zwei türkische Soldaten getötet worden. “Wir haben dort zwei Märtyrer”, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Ankara und informierte damit erstmals über türkische Opfer während des Einsatzes. Erdogan machte keine Angaben dazu, unter welchen Umständen die beiden Soldaten getötet wurden. Am Freitag hatte er zum ersten Mal die Präsenz pro-türkischer syrischer Kämpfer und einer türkischen Ausbildungstruppe in Libyen bestätigt.+++ 11.19 Uhr: Gewalt und Tote bei Protesten während Trumps Besuch in Indien +++Während US-Präsident Donald Trumps Staatsbesuch in Indien hat es in der Hauptstadt Neu Delhi gewaltsame Proteste mit mehreren Toten gegeben. Hintergrund der Zusammenstöße ist ein vom Premierminister Narendra Modi durchgedrücktes Einbürgerungsgesetz, das nach Ansicht von Kritikern Muslime diskriminiert. Bei den Protesten starben seit Montag mindestens sieben Menschen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Außerdem seien Fahrzeuge und Geschäfte in Brand gesetzt und mehr als zwei Dutzend Menschen von Ziegelsteinen verletzt worden, die von Befürwortern und Gegnern des Gesetzes geworfen worden seien.+++ 11.13 Uhr: Merz erklärt Kandidatur für CDU-Vorsitz +++Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat seine Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt. Bei der Neuwahl auf dem Parteitag im April gehe es nicht nur um eine Personalentscheidung, sondern auch um eine “Richtungsentscheidung für die CDU”, sagte Merz auf einer Pressekonferenz in Berlin. Es ist seine zweite Kandidatur nach 2018: Damals war er Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen.+++ 11.07 Uhr: Bauindustrie geht mit vollen Auftragsbüchern ins Jahr 2020 +++Die Bauindustrie in Deutschland erwartet nach einem starken Jahr auch 2020 steigende Umsätze. “Für dieses Jahr gehen wir nach wie vor von einem nominalen Umsatzwachstum von 5,5 Prozent aus”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel. Bereinigt um Preissteigerungen (real) rechnet die Branche mit 1,4 Prozent Plus.+++ 11.05 Uhr: Röttgen will für CDU-Vorsitz im Team mit einer Frau kandidieren +++Der CDU-Politiker Norbert Röttgen will für den Parteivorsitz im Team mit einer Frau kandidieren. “Die zweite Person in meinem Team wird eine Frau sein”, schrieb der frühere Bundesumweltminister am Dienstag bei Twitter. Einen Namen nannte er zunächst nicht. “Frauen gehören an vorderster Stelle mit zur CDU”, sagte Röttgen im Fernsehsender Phoenix. “Wenn die CDU eine Partei der Mitte sein will, reicht es nicht, das nur zu behaupten”, ergänzte er.Seine eigene Kandidatur um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer an der CDU-Spitze hatte Röttgen bereits in der vergangenen Woche erklärt. Der 54-Jährige tritt gegen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet an. Dieser wird von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstützt, der CDU-Vizechef werden soll. Zudem wird die Kandidatur des früheren Unionsfraktionschefs Friedrich Merz erwartet.
+++ 10.47 Uhr: Modi nennt USA globalstrategischen Partner +++Die Vereinigten Staaten und Indien haben nach den Worten des indischen Premierministers Narendra Modi ihre Beziehungen zu einer “umfassenden globalen strategischen Partnerschaft” ausgebaut. “Die Beziehung zwischen Indien und den USA ist eine der wichtigsten des 21. Jahrhunderts”, sagte Modi bei einem gemeinsamen Presseauftritt mit US-Präsident Donald Trump in Neu Delhi. Trump versprach, die USA würden Indiens wichtigster Militärpartner sein.Trump zufolge wird Indien für drei Milliarden Dollar Rüstungsgüter in den USA kaufen, darunter Apache- und MH-60-Romeo-Helikopter. Beide Politiker sprachen unter anderem über die Bekämpfung des Terrorismus, eine Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und Technologie und die Sicherheitslage in Afghanistan, Pakistan und anderen Regionen Asiens. Über eine Zusammenarbeit mit Indien will die US-Regierung auch den wachsenden Einfluss Chinas eindämmen.teaser+++ 10.01 Uhr: Laschet kritisiert indirekt Merz und Röttgen +++Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat seine Mitbewerber um den CDU-Vorsitz dafür kritisiert, sich einer Teamlösung nicht angeschlossen zu haben. “Wir können und müssen unsere Partei und unser Land wieder zusammenführen”, sagte Laschet in Berlin. “Und dafür will ich kandidieren als Vorsitzender der CDU Deutschlands. Ich bedauere, dass nicht alle Kandidaten sich diesem Teamgedanken anschließen konnten.” Laschet hat am Dienstag seine Bewerbung erklärt, mit Unterstützung von Gesundheitsminister Jens Spahn.+++ 9.52 Uhr: CDU-Spitzenkandidat Weinberg verpasst Einzug in Hamburger Bürgerschaft +++Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg den Einzug ins Parlament verpasst. Wie aus dem am Montagabend veröffentlichten vorläufigen amtlichen Ergebnis hervorging, werden alle von der CDU errungenen 15 Mandate mit Kandidaten besetzt, die über ihre Wahlkreise direkt gewählt wurden. Kandidaten der Landesliste kommen nicht zum Zug. Weinberg stand auf der Landesliste der CDU ganz oben, trat aber nicht direkt in einem Wahlkreis an.+++ 9.43 Uhr: Laschet erklärt Kandidatur für CDU-Vorsitz +++- Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat offiziell seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte in Berlin, Laschet wolle als Parteichef kandidieren, er als sein Stellvertreter.+++ 9.38 Uhr: Schule erhält Drohmail – Minister informiert über Anschlagsdrohung +++Nach einer anonymen Drohmail fällt der Unterricht an einem Göttinger Gymnasium am Dienstag aus. Niedersachsens Landtagspräsidentin Gabriele Andretta kündigte im Landtag in Hannover an, dass Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD) am Vormittag über eine “Anschlagsdrohung” in Göttingen informieren werde. Wie die Polizei mitteilte, wurden die beiden Standorte der Schule abgesperrt. Nach Angaben der Internetseite der Schule werden an dem Gymnasium rund 1200 Schülerinnen und Schüler von etwa 130 Lehrkräften unterrichtet. Einzelheiten zur Drohmail wollten die Beamten aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht nennen.+++ 9.35 Uhr: Immer mehr Versicherte zahlen für Frührente ohne Abschläge +++Immer mehr Rentenversicherte zahlen Extra-Beiträge in die Rentenkasse ein, um ohne Abschläge früher in den Ruhestand gehen zu können. 2017 haben noch 11.620 Versicherte freiwillig Sonderbeiträge gezahlt, 2018 waren es 17 086 – also fast 50 Prozent mehr. Das geht aus einer Analyse der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervor, die der “Süddeutschen Zeitung” vorliegt. Demnach nahm die DRV 2018 291 Millionen Euro durch solche Extra-Beiträge ein. Für 2019 liegen noch keine Zahlen vor. Damit zahlten Versicherte 2018 mit ihren Sonderbeiträgen im Durchschnitt 17.000 Euro freiwillig in die Rentenkasse ein.+++ 9.09 Uhr: Klima-Aktivisten besetzen Kohlekraftwerk in Datteln +++Klima-Aktivisten haben am Morgen erneut das Kohlekraftwerk Datteln in Nordrhein-Westfalen besetzt. Insgesamt befänden sich 14 Umweltschützer auf dem Gelände, sagte ein Polizeisprecher. Einige von ihnen hätten sich an Geräten des neuen Steinkohlekraftwerks Datteln IV angekettet. Die Polizei sei vor Ort im Einsatz.     Die Umweltschützer sprachen von elf Aktivisten, die am frühen Morgen auf Bagger geklettert seien und sich an Förderbänder gekettet hätten. Demnach wurde ein Testlauf des Kraftwerks gestört. Die Aktivisten bezeichneten ihr Vorgehen als “notwendiges Mittel”, um die durch Kohleverstromung mitverursachte Klimakrise einzudämmen.     Bereits Anfang des Monats hatten Aktivisten das Kohlekraftwerk mehrere Stunden lang besetzt. Organisiert wurde die Aktion von den Gruppen Ende Gelände und Decoalonize Europe.+++ 8.40 Uhr: Japaner kämpft mit Wildschwein und ertränkt es +++In Japan hat sich ein Angler einen Ringkampf mit einem Wildschwein geliefert und das Tier am Ende ertränkt. Wie die japanische Tageszeitung “Mainichi Shimbun” berichtet, saß der Mann in Nagasaki auf einem Felsen am Meer und angelte, als plötzlich ein Wildschwein aus dem Wasser stieg und auf den Angler losging. Am Ende des Gerangels mit dem Tier habe der Mann das Gesicht des Wildschweins so lange unter Wasser gedrückt, bis es erstickte. Der Mann sei mit Verletzungen am linken Bein ins Krankenhaus gebracht worden, diese seien aber nicht lebensbedrohlich.+++ 8.39 Uhr: 18 Kinder unter 52 Opfern von Volkmarsen +++Unter den 52 Verletzten des Vorfalls beim Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen sind 18 Kinder. Insgesamt befanden sich nach der Fahrt eines Autos in eine Menschenmenge noch 35 Menschen in stationärer Behandlung im Krankenhaus, wie die Polizei in Kassel am Morgen mitteilte. 17 weitere Menschen wurden demnach ambulant behandelt und konnten das Krankenhaus verlassen.Volkmarsen: Polizei warnt vor Verbreitung angeblicher Täter-Fotos8.25 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet kandidiert für CDU-Vorsitz +++Bewegung im Rennen um die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer: Auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet kandidiert für den Posten, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Parteikreisen erfuhr. Laschet hat für 9.30 Uhr kurzfristig zu einer Pressekonferenz eingeladen, zusammen mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Spahn kandidiert nicht für den CDU-Vorsitz. Laschet will ihn nach DPA-Informationen aus der nordrhein-westfälischen CDU im Falle seiner Wahl als Parteichef als Stellvertreter vorschlagen.Zuvor hatte bereits vergangene Woche CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen seine Kandidatur bekanntgegeben. Am Vormittag wollte auch der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz erklären, dass er antritt, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Parteikreisen erfuhr.Kramp-Karrenbauer hatte am Montag angekündigt, dass sich mögliche Kandidaten noch in dieser Woche erklären wollen. Gewählt wird die neue Parteispitze auf einem Sonderparteitag am 25. April in Berlin.+++ 8 Uhr: FDP-Chef Lindner räumt Fehler im Umgang mit Thüringen-Wahl ein +++FDP-Parteichef Christian Lindner hat Fehler im Umgang mit dem Wahldebakel in Thüringen eingeräumt. Er hätte “noch unmissverständlicher und weniger diplomatisch” sprechen können, nachdem der FDP-Kandidat Thomas Kemmerich auch mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, sagte Lindner auf RTL. Er habe damals bereits deutlich gemacht, als Parteivorsitzender zurückzutreten, wenn es keine klare Abgrenzung zur AfD gebe. “Aber das war möglicherweise nicht klar genug.”+++ 7.48 Uhr: Absage von Karnevalsumzügen in Hessen noch offen +++Nach dem Zwischenfall mit Dutzenden Verletzten bei einem Rosenmontagszug in Volkmarsen ist eine Absage der Karnevalsumzüge in ganz Hessen noch offen. Die Sicherheitsexperten des Landeskriminalamtes werden in Absprache mit den Veranstaltern zeitnah eine Entscheidung treffen, wie ein Sprecher des hessischen Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur sagte.Gestern war ein Auto in der nordhessischen Stadt in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden etwa 30 Menschen verletzt, rund ein Drittel davon Kinder. Ein 29 Jahre alter deutscher Staatsbürger, der aus Volkmarsen kommt, wurde festgenommen. Das Motiv des Mannes ist noch unklar.+++ 6.48 Uhr: Gewalt und Tote bei Protesten während Trump-Besuch in Indien +++Während US-Präsident Donald Trumps Staatsbesuch in Indien hat es in der Hauptstadt Neu Delhi gewaltsame Proteste mit mehreren Toten gegeben. Hintergrund der Zusammenstöße ist ein von dem indischen Premier Narendra Modi durchgedrücktes Einbürgerungsgesetz, das nach Ansicht von Kritikern gezielt Muslime diskriminiert. Bei den Protesten starben seit Montag mindestens fünf Menschen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen erfuhr. Außerdem seien Fahrzeuge und Geschäfte in Brand gesetzt und mehr als zwei Dutzend Menschen von Ziegelsteinen verletzt worden, die von Befürwortern und Gegnern des Gesetzes geworfen worden seien.Donald Trump wollte nach Angaben aus US-Regierungskreisen bei seinem zweitägigen Besuch hinter verschlossenen Türen auch mit Nachdruck für Toleranz und die Erhaltung der Religionsfreiheit in Indien werben. Nennenswerte politische Abkommen oder Vereinbarungen neuer Geschäfte wurden bei Trumps erstem Staatsbesuch in Indien zunächst nicht erwartet.Trump in Indien 19.30+++ 5.52 Uhr: Ältester Mann der Welt mit 112 Jahren in Japan gestorben +++Der offiziell älteste Mann der Welt ist in Japan gestorben. Chitetsu Watanabe wurde 112 Jahre alt, wie japanische Medien berichten. Der 1907 geborene Japaner hatte erst vor zwei Wochen ein Zertifikat des Guinness-Buch der Rekorde mit seinem Titel als ältester Mann der Welt in seinem Seniorenheim erhalten. Der aus der nördlichen Präfektur Niigata stammende Japaner hatte als Geheimnis seiner Langlebigkeit einmal gesagt, dass man sich nicht ärgern und stets ein Lächeln im Gesicht bewahren solle. Bis zum vergangenen Sommer hatte Watanabe täglich Sport- und Matheübungen gemacht und sich der Faltkunst Origami und der Kalligraphie gewidmet.Als Erstgeborener von acht Kindern war Watanabes Leben von viel Arbeit und mitunter von Entbehrungen geprägt. Er hatte eine Landwirtschaftsschule besucht, diente dem japanischen Militär im Zweiten Weltkrieg und arbeitete danach bis zum Ruhestand in der landwirtschaftlichen Verwaltung seiner Heimat Niigata. Bis ins hohe Alter versorgte er mit privatem Obst- und Gemüseanbau seine Familie. Zu der gehörte laut der Nachrichtenagentur Kyodo nach fünf eigenen Kindern, zwölf Enkeln und 16 Urenkeln mittlerweile auch ein erstes Ur-Ur-Enkelkind. Am 5. März wäre Watanabe 113. Jahre alt geworden.+++ 5.49 Uhr: Altenpflegeheime brauchen offenbar 120.000 zusätzliche Pflegekräfte +++IIn den Altenpflegeheimen in Deutschland werden nach Angaben von Experten rund 120.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, um eine angemessene Betreuung zu gewährleisten. Ein Gutachten der Universität Bremen im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums kommt zu dem Schluss, dass die Zahl der Pflegekräfte um 36 Prozent von derzeit etwa 320.000 auf 440.000 erhöht werden muss, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Die Kosten für das zusätzliche Personal belaufen sich demnach auf jährlich rund vier Milliarden Euro. Das Gutachten soll dem Bericht zufolge heute offiziell vorgestellt werden. Darin hätten die Experten erstmals auf wissenschaftlicher Basis den in Pflegeheimen erforderlichen Personalschlüssel berechnet.+++ 4.48 Uhr: AfD-Wähler wittern laut Studie häufiger als andere Verschwörungen +++Wähler der AfD neigen laut einer Studie der Universität Leipzig eher zu einer “Verschwörungsmentalität” als Anhänger anderer Parteien. Die  Studienteilnehmer waren unter anderem gefragt worden, was sie von der Aussage “Politiker und andere Führungspersönlichkeiten sind nur Marionetten der dahinterstehenden Mächte” halten. Nach Angaben der Forscher stimmten von denjenigen Befragten, die sagten, sie wollten bei der nächsten Wahl die AfD wählen, 60 Prozent diesem Satz vollständig oder weitgehend zu. Unter den Befragten, die sich zur Linken bekannten, waren es knapp 37 Prozent. Unter den CDU-Wählern hielt nur gut jeder Fünfte diese Aussage für richtig. Dass es “geheime Organisationen” gibt, “die großen Einfluss auf politische Entscheidungen haben”, glauben der Studie zufolge knapp 44 Prozent der befragten AfD-Anhänger sowie knapp 38 Prozent der Anhänger der Linkspartei, die den Forschern Auskunft gaben. Die Daten waren 2018 als Teil der Leipziger Autoritarismus-Studie erhoben worden. Die Untersuchung ist in Bezug auf die deutsche, wahlberechtigte Bevölkerung repräsentativ.+++ 4.03 Uhr: Dobrindt begrüßt Sonderparteitag der CDU im April +++Aus der CSU gibt es Zustimmung zum geplanten Sonderparteitag der Schwesterpartei CDU. “Es braucht zügig personelle Klarheit, damit nicht Personalfragen über längere Zeit die inhaltliche Debatte verdecken”, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der “Augsburger Allgemeinen”. Die CDU gehe damit einen richtigen und notwendigen Schritt. “Ungeklärte Führungsfragen lähmen. Die Union braucht aber gerade jetzt Kraft zum Gestalten”, sagte Dobrindt. Der CDU-Vorstand hatte gestern einen außerordentlichen Bundesparteitag für den 25. April in Berlin angesetzt. Dann soll über die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer entschieden werden.+++ 3.47 Uhr: Hongkonger Publizist Gui Minhai in China zu zehn Jahren Haft verurteilt +++Der in China festgehaltene Hongkonger Buchhändler Gui Minhai ist wegen der “illegalen Weitergabe von geheimen Informationen ans Ausland” zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Publizist, dessen Fall seit Jahren international Schlagzeilen macht, wurde von einem Mittleren Volksgericht in Ningbo in der Provinz Zhejiang verurteilt, wie in einer Mitteilung des Gerichts zu lesen war. Nach Angaben des Gerichts will der 55-Jährige, der 1996 schwedischer Staatsbürger wurde, nicht in Berufung gehen. Seine Inhaftierung in China hatte heftige Kritik an China und schwere diplomatische Verwicklungen mit Schweden ausgelöst.+++ 3.12 Uhr: Kanadische Polizei räumt Schienenblockade durch Ureinwohner +++Die kanadische Polizei hat eine wochenlange Schienenblockade durch Ureinwohner geräumt, die mit der Aktion gegen den geplanten Bau einer Gaspipeline protestiert hatten. Fernsehbilder zeigten, wie Polizisten Demonstranten in Handschellen von einen am Gleisen errichteten Protestcamp im Mohawk-Reservat von Tyendinaga forttrugen. Das Reservat liegt rund 200 Kilometer nordöstlich der Millionenmetropole Toronto. Mindestens zehn Demonstranten wurden laut Medienberichten festgenommen. Die Demonstranten in Tyendinaga sowie Ureinwohner auch in anderen Landesteilen unterstützten mit den vor drei Wochen begonnenen Schienenblockaden die indigene Gruppe der Wet’suwet’en in der westlichen Provinz British Columbia, die sich gegen den Bau der Pipeline auf ihrem Gebiet wehrt. Die Regierung von Premierminister Justin Trudeau stürzten die indigenen Proteste in eine schwere Krise. Der Regierungschef hat sich eigentlich die Versöhnung des kanadischen Staates mit den Ureinwohnern zum Ziel gesetzt.+++ 0.46 Uhr: Volkmarsen: Polizei warnt vor Verbreitung angeblicher Täter-Fotos +++Im Zusammenhang mit dem Vorfall beim Karnevalsumzug in Volkmarsen mit 30 Verletzten hat die Polizei vor dem Verbreiten angeblicher Fotos des Täters gewarnt. “Bei der abgebildeten Person handelt es sich definitiv nicht um den Täter”, schrieb die Polizei Nordhessen auf Twitter. “Teilen Sie keine Falschnachrichten!”, hieß es. Dazu stellte sie ein Bild, auf dem mehrere Menschen zu sehen sind, die neben einem Auto stehen. Ihre Gesichter wurden unkenntlich gemacht. Es würden derzeit Fotos kursieren, die angeblich die Festnahme des Täters zeigen sollen, hieß es in dem Tweet.Beim Rosenmontagszug in Volkmarsen war ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden 30 Menschen verletzt, sieben davon schwer. Rund ein Drittel der Opfer sind nach Angaben der Behörden Kinder. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Das Motiv ist noch unklar.
+++ 0.05 Uhr: Laut Umfrage knappe parlamentarische Mehrheit für Grün-Rot-Rot +++Grüne und Linke haben nach einer aktuellen Insa-Umfrage im Auftrag der “Bild”-Zeitung in der Wählergunst leicht zugelegt. Obwohl die SPD stagniert, gäbe es damit – in dieser Umfrage erstmals in dieser Legislaturperiode – eine knappe parlamentarische Mehrheit für ein grün-rot-rotes Bündnis. Demnach kämen die Grünen derzeit auf 22 Prozent (plus anderthalb Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche), die Linke auf 10,5 Prozent (plus eins). Die AfD sinkt auf 13 Prozent (minus zwei), die FDP auf 7 Prozent (minus ein halber Punkt). Die CDU/CSU bleibt mit 26,5 Prozent unverändert, ebenso wie die SPD mit 14,5 Prozent. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf 6,5 Prozent.Die schwarz-rote Koalition aus Union und SPD hätte mit zusammen 41 Prozent somit weiter keine Mehrheit. Schwarz-Grün käme auf 48,5 Prozent, Grün-Rot-Rot auf 47 Prozent. Eine parlamentarische Mehrheit hätte auch eine Koalition aus Union, SPD und FDP mit zusammen 49 Prozent.



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Publish date : 2020-02-25 15:16:19

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Produzent schuldig gesprochen: Reaktionen auf Weinstein-Urteil: “Ein großer Schritt für unsere kollektive Heilung”

Produzent schuldig gesprochen: Reaktionen auf Weinstein-Urteil: “Ein großer Schritt für




US-Filmproduzent Harvey Weinstein ist von einem New Yorker Gericht wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung schuldig gesprochen worden. Prominente Frauen wie Rose McGowan, die Weinstein beschuldigt haben, äußern sich zu dem Urteil. 



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Publish date : 2020-02-25 13:14:17

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Coronavirus: Hunderte sitzen in Hotel auf Teneriffa fest +++ erster Fall in Kroatien

Coronavirus: Hunderte sitzen in Hotel auf Teneriffa fest +++ erster




Nicht nur in China und Asien wütet das neuartige Coronavirus, sondern mittlerweile auch in Europa. In Italien hat sich die Coronavirus-Krise weiter verschärft. Die Behörden gaben am Montagabend einen siebten Todesfall bekannt. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben des Zivilschutzes auf mindestens 229. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. In Rom findet deshalb am Dienstag ein Krisentreffen statt. Zu den Beratungen lud die italienische Regierung unter anderen die Gesundheitsminister der Nachbarländer ein. Teilnehmen wird auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Bei dem Treffen soll nach Angaben des Zivilschutzes über mögliche gemeinsame Maßnahmen im Kampf gegen die Epidemie beraten werden. Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker: +++ Erster Corona-Fall in Kroatien, Patient war zuvor in Mailand +++Nun hat auch Kroatien den ersten Corona-Fall, wie der Regierungschef des Landes, Andrej Plenkovic, sagte. Der Erkrankte werde in einer Klinik für Infektionskrankheiten in Zagreb behandelt. Er sei eher jung und weise nur leichte Symptome auf. “Er ist isoliert und sein Zustand ist dem Umständen entsprechend gut, so Plenkovic. Der Gesundheitsminister Vili Beros sagte, der Patient habe sich bis vor Kurzem in Mailand aufgehalten.+++ Infizierter auf Teneriffa soll Arzt aus Italien sein +++Bei dem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Italiener auf Tenerifa handelt es sich laut “Teneriffa-News.com” um einen Arzt, der sich selbst in die Quirón-Klinik im Süden Teneriffas begab, nachdem er Fieber und andere typische Symptome bei sich selbst festgestellt hatte. Von dort aus sei er wenig später ins Hospital Nuestra Señora de La Candelaria verlegt worden, so das Portal weiter.+++ Positive Tests auf Coronavirus in Tirol +++Einem Bericht des österreichischen “Standard” zufolge gibt es zwei wahrscheinliche Corona-Verdachtsfälle in Tirol. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Die ersten Tests bei zwei Patienten seien positiv verlaufen, nun müssten weitere folgen, so Platter: “Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich diese Verdachtsfälle bestätigen.”+++ Hunderte dürfen Hotel auf Teneriffa wegen Coronavirus nicht verlassen +++Auf Teneriffa stehen Gäste eines Hotels unter Quarantäne. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die dortigen Behörden. Zuvor war bekannt geworden, dass auf der Kanaren-Insel ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet wurde, wie das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden meldete. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien.Ein auf Twitter kursierendes Video soll das Areal rund um das Hotel zeigen:+++ Turkish Airlines setzt Flüge nach China und in den Iran aus +++Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend alle Flüge nach China eingestellt. Das erklärte die Airline in einer Stellungnahme. Die Maßnahme soll zunächst bis zum 29. Februar gelten. Die Gesellschaft weitete zudem Einschränkungen für Verbindungen in den Iran aus. Flüge zu allen Zielen außer nach Teheran würden nun bis zum 10. März ausgesetzt.+++ Virologe: Spahn unterschätzt Gefahr durch neuartiges Coronavirus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schätzt aus Sicht des Virologen Alexander Kekulé den Ernst der Lage bei der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nicht richtig ein. Das Bundesgesundheitsministerium stelle das Virus weiterhin als harmloser als die Grippe dar, sagte Kekulé im Deutschlandfunk. Allerdings liege die Sterblichkeit bei der Grippe bei etwa 0,1 Prozent, beim neuartigen Coronavirus hingegen zwischen 0,5 und 1,5 Prozent.”Das heißt, das Virus ist für denjenigen, der die Infektion bekommt, zehn Mal gefährlicher”, warnte der Virologe. Zudem sei es sehr viel schwieriger, die Risikogruppe einzuschätzen: Anders als bei der Grippe sei das neuartige Coronavirus bislang nicht nur für ältere oder sehr junge Menschen tödlich gewesen, sondern auch für Menschen im mittleren Alter.+++ EU-Parlament fordert aus Italien zurückgekehrte Mitarbeiter zur Heimarbeit auf +++Das EU-Parlament hat Mitarbeiter, die unlängst eine Region mit vielen Coronavirus-Infektionen besucht haben, zur Heimarbeit aufgefordert. Auch wenn keinerlei Verdacht auf eine Ansteckung bestehe, sollten die Mitarbeiter mindestens 14 Tage nach Rückkehr nicht ins Parlament kommen, heißt es in einer E-Mail der Parlamentsverwaltung, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Neben China, Singapur und Südkorea werden die norditalienischen Regionen Lombardei, Piemont, Emilia-Romagna und Venetien aufgeführt.Italiens Regierungschef Giuseppe Conte
© Aris Oikonomou+++ Italiens Regierungschef sieht Mitschuld für Ausbreitung von Coronavirus bei Klinik +++Die Ausbreitung des gefährlichen neuartigen Coronavirus in Norditalien ist nach Angaben von Regierungschef Giuseppe Conte auch auf den fehlerhaften Umgang eines Krankenhauses mit dem Erreger zurückzuführen. Eine Klinik habe die Vorschriften nicht eingehalten, dort habe es “ungerechtfertigte Alleingänge” gegeben, sagte Conte am Montagabend im italienischen Fernsehen. Nähere Angaben zu dem Krankenhaus machte er nicht.Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Coronavirus in Europa geworden. Dort wurde bislang bei knapp 230 Menschen eine Infektion mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 nachgewiesen, sieben Infizierte starben bereits. Die meisten Infektionen wurden in der nördlichen Region Lombardei verzeichnet.+++ Stimmung unter deutschen Exporteuren trübt sich wegen Coronavirus deutlich ein +++Vor dem Hintergrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat sich dem Ifo-Institut zufolge die Stimmung unter den deutschen Exporteuren verschlechtert. Die Ifo-Exporterwartungen der Industrie fielen im Februar von plus 0,8 Punkten auf minus 0,7 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut am Dienstag mitteilte. Die aktuellen Entwicklungen rund um das neuartige Virus lassen demnach kurzfristig kaum auf Besserung hoffen.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer Passagier von Bord des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichteten japanische Medien am Dienstag. Die betroffene Person in ihren 80ern war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie starb. Es ist der vierte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 690 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. Die von der Regierung in Tokio angeordnete, inzwischen aufgehobene zweiwöchige Quarantäne auf dem Schiff war von einigen Experten als unzureichend kritisiert worden. Ursprünglich hatten sich rund 3700 Menschen auf dem Schiff befunden.+++ Neuer Coronavirus-Fall in Spanien +++Die spanischen Gesundheitsbehördenhaben einen neuen Coronavirus-Fall im Land diagnostiziert. Auf der Kanaren-Insel Teneriffa sei ein Besucher aus Italien positiv auf das neue Virus getestet worden, berichtete das Fernsehen in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden. Bei dem Mann handle es sich nach Informationen des Senders RTVE um einen 69-Jährigen aus der Lombardei, das im Moment am stärksten von dem Virus betroffene Gebiet in Norditalien. Zuvor war bereits ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera positiv getestet worden. Der Mann ist inzwischen bereits entlassen. Auf dem Festland wurde nach RTVE-Angaben in Valladolid ein junger Mann untersucht, der vor Kurzem “mit Symptomen Atemwegsinfektion” aus Mailand zurückgekommen sei. Ein Untersuchungsergebnis stehe noch aus.+++ Geisterspiele” in italienischen Stadien +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien werden dort mehrere bevorstehende Spiele der ersten Fußball-Liga vor leeren Rängen ausgetragen. Wie Sportminister Vincenzo Spadafora am Montag mitteilte, billigte die Regierung den Ausschluss des Publikums aus den Stadien bei Spielen der Serie A in Norditalien. Auch die Europa-League-Partie zwischen Inter Mailand und dem bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad am Donnerstag wird zum “Geisterspiel”, wie der italienische Club ankündigte. Welche Partien der Serie A am kommenden Wochenende von dem Ausschluss des Publikums konkret betroffen sind, sagte Spadafora nicht. Doch dürfte dazu das für Sonntagabend angesetzte Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Juventus Turin und dem Dritten Inter Mailand gehören. Am vergangenen Sonntag waren vier Spiele der Serie A wegen des Coronavirus abgesagt worden. Die Zahl der Todesopfer durch den Erreger stieg in Italien bis Montag auf sieben, der Zivilschutz vermeldete fast 230 Infektionsfälle. Italien ist damit innerhalb kurzer Zeit zum größten Herd des Virus in Europa geworden. Die Behörden reagierten mit drakonischen Maßnahmen. Elf Ortschaften im Norden des Landes – zehn in der Lombardei und eine in Venetien – wurden abgeriegelt.+++ Erneut mehr als 500 neue Infektionen in China +++ Die Zahl der Opfer und Infizierten durch das Coronavirus ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, kamen weitere 71 Menschen durch die Covid-19 genannte Krankheit ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2663. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 508 auf 77 658. Bis auf drei Todesopfer und neun Infektionen wurden sämtliche neue Fälle in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus ursprünglich in der Millionenmetropole Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 2300 Infektionen bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Drehaufschub für “Mission: Impossible” in Italien  +++ Auch Hollywood ist von dem Ausbruch des neuen Coronavirus in Italien betroffen. Ein dreiwöchiger geplanter Dreh in Venedig für “Mission: Impossible 7” mit Tom Cruise (57) in der Hauptrolle ist von Paramount Pictures kurzfristig abgesagt worden. Mit Rücksicht auf die Sicherheit und das Wohlergehen der Filmbesetzung werde der Dreh aufgeschoben, zitierten die Branchenblätter “Variety” und “Hollywood Reporter” am Montag aus einer Mitteilung des Studios. Die Filmarbeiten waren gerade erst angelaufen.Unter der Regie von Christopher McQuarrie kehrt Cruise für die nächsten beiden “Mission: Impossible”-Einsätze als Geheimagent Ethan Hunt zurück. Der siebte Teil soll im Juli 2021 in die Kinos kommen, der achte im Jahr darauf.Die Zahl der Toten bei einem Coronavirus-Ausbruch in Italien war nach Angaben der Behörden am Montag auf sieben angestiegen. In vielen Gegenden Norditaliens steht das öffentliche Leben praktisch still. Auch der Karneval von Venedig, der bis Dienstag gehen sollte, ist abgesagt.+++ Apple öffnet Teile seiner Geschäfte in China wieder  +++ Apple hat damit begonnen, einen Teil seiner wegen des Coronavirus geschlossenen Geschäfte in China wieder zu öffnen. Wie der iPhone-Konzern am Dienstag mitteilte, sind einige Läden auf dem chinesischen Festland wieder geöffnet. Auf der Website von Apple waren 23 der 42 Stores in China als geöffnet gekennzeichnet. Apple forderte Kunden jedoch dazu auf, in den Geschäften Mundschutz zu tragen und sich beim Betreten die Temperatur messen zu lassen. Wegen des Ausbruchs der Covid-19 genannten Krankheit hatte Apple Anfang Februar sämtliche seiner Geschäfte in China geschlossen.+++ Krisentreffen von Gesundheitsministern in Rom +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet am Dienstag ein Krisentreffen in Rom statt. Die italienische Regierung lud dazu unter anderem die Gesundheitsminister der Nachbarländer ein. Bei dem Treffen soll nach Angaben des italienischen Zivilschutzes über mögliche gemeinsame Maßnahmen beraten werden. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird an der Sitzung in der italienischen Hauptstadt teilnehmen. Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa geworden: Seit Freitag starben nach Behördenangaben fünf mit dem Virus infizierte Menschen, bei mehr als 200 Menschen wurden bis Montag Infektionen nachgewiesen. Die italienischen Behörden ergriffen strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Elf Städte im Norden des Landes wurden abgeriegelt.+++ WHO warnt vor möglicher Pandemie +++Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor einer “möglichen Pandemie”. Bisher stufe die WHO die Infektionen nicht als Pandemie ein, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag vor Journalisten in Genf. Die Welt müsse aber “alles” dafür tun, um sich auf eine “mögliche Pandemie” vorzubereiten. Vor allem die “plötzliche Zunahme” der Infefktionsfälle in Italien, im Iran und in Südkorea innerhalb weniger Tage sei “zutiefst besorgniserregend”.+++ Spahn schließt weitere Schutzmaßnahmen nicht aus +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat weitere Schutzmaßnahmen bei einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland nicht ausgeschlossen. Beim Auftreten von Infektionen in einer Stadt oder Gemeinde werde entschieden, welche Maßnahmen im öffentlichen Raum notwendig sind, sagte Spahn am Montag in Berlin. “Grundsätzlich lassen sich keine Maßnahmen ausschließen, gleichzeitig stellt sich immer die Frage der Verhältnismäßigkeit.”    Das Infektionsschutzgesetz sehe verschiedene Möglichkeiten vor, um ein Infektionsgeschehen zu begrenzen. Zwischen der Absage von Großveranstaltungen, der Schließung von Einrichtungen wie Schulen oder Kitas “bis hin zum Abriegeln ganzer Städte” gebe es zahlreiche Zwischenstufen. Es müsse “im Einzelfall” entschieden sowie “angemessen und verhältnismäßig” vorgegangen werden. Obwohl beispielsweise die Masern deutlich ansteckender seien als Corona, würden auch bei Maserninfektionen keine Städte gesperrt, sagte Spahn.  +++ Auch in Deutschland wird jetzt auf Coronavirus getestet +++Bei der routinemäßigen Überwachung von akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland mit Hilfe von ausgewählten Arztpraxen wird nun auch Augenmerk auf das neuartige Coronavirus gelegt. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin am Montag bekanntgab, hat die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) eine Untersuchung auf Sars-CoV-2 “in das Spektrum der zu untersuchenden Erreger integriert”. Nach RKI-Angaben werden Atemwegsproben von Patienten aus 100 bis 150 Arztpraxen nun auch dahingehend analysiert. Zuvor hatte der MDR über das Thema berichtet.+++ Laut Experten lässt sich neues Coronavirus kaum noch eindämmen +++Britische Mediziner sind sehr skeptisch, ob die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus noch gestoppt werden kann. “Das Zeitfenster für die Eindämmung des Ausbruchs schließt sich nun sehr schnell”, zitierte die britische Zeitung “The Telegraph” am Montag Devi Sridhar von der Universität Edinburgh, die zur weltweiten öffentlichen Gesundheit forscht. Nathalie MacDermott, Expertin für Infektionskrankheiten am renommierten King’s College in London, nannte vor allem die Situation in Italien, Südkorea und Iran “sehr besorgniserregend”. Dort sei nicht klar, bei wem sich die Menschen infiziert hätten. Dies weise darauf hin, dass sich die Betroffenen bei Personen angesteckt hätten, die keine oder kaum Symptome zeigten und nichts von ihrer eigenen Infektion wüssten. Somit könne sich der Erreger schnell ausbreiten, bevor die ersten Fälle überhaupt nachgewiesen werden. “Es ist klar, dass nun alle Voraussetzungen für eine Pandemie vorhanden sind”, sagte Bharat Pankhania von der Universität Exeter. “Es ist besser ehrlich zu sein und es zu sagen.”+++ Fußball-Liga in Südkorea verschiebt Saisonstart +++Wegen des Coronavirus’ ist nun auch im südkoreanischen Fußball der Saisonstart verschoben worden. Alle Spiele der ersten und zweiten Liga seien von der Entscheidung betroffen, teilte ein Sprecher der K-League in Seoul am Montag mit. Es sei daran gedacht, zunächst die ersten zwei bis vier Spieltage abzusagen. “Wenn sich die Lage wegen des Coronavirus nicht verbessert, kann es auch länger sein”, sagte der Sprecher. Die neue Saison der K-League 1, die zwölf Mannschaften umfasst, sollte eigentlich am kommenden Wochenende starten.+++ Innenministerium plant keine Grenzschließungen wegen neuartigem Coronavirus +++Trotz der Ausbreitung des Coronavirus in Italien erwägt das Bundesinnenministerium keine Grenzschließungen. “Grenzschließungen gehören im Moment nicht zu unseren Überlegungen”, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Auch gibt das Auswärtige Amt keine Reisewarnung für Italien heraus. Eine Sprecherin verwies darauf, Voraussetzung für eine solche Warnung sei die “konkrete Gefahr für Leib und Leben”. +++ Fünfter Toter bei Coronavirus-Ausbruch in Italien – 219 Infizierte +++In Italien ist der fünfte Coronavirus-Infizierte gestorben. Der 88-Jährige sei in der Lombardei ums Leben gekommen, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Montag in Rom. Die Zahl der gemeldeten Infizierten stieg auf 219. Die Lombardei ist die am stärksten betroffene Region in Italien. Borreli warnte vor Panikmache – auch im Ausland. “Unser Land ist sicher, und man kann beruhigt hierher kommen.” Alle Toten in Italien waren ältere Menschen, teils auch mit Vorerkrankungen. 23 Menschen seien auf der Intensivstation.+++ Südkorea meldet höchsten Anstieg bei Infizierten +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Lage dort weiter verschärft. Die Gesundheitsbehörden meldeten im Verlauf des Montags 231 neue Fälle von Infektionen im ganzen Land – der bisher stärkste Anstieg an einem Tag. Davon wurden allein 172 neue Fälle in der Millionen-Stadt Daegu im Südosten erfasst. Bis zum Nachmittag (Ortszeit) zählten die Behörden insgesamt 833 Menschen, die sich nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt haben. Zudem wurden bisher sieben Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht.+++ Vierter Patient mit Coronavirus in Italien gestorben +++In Italien ist ein vierter mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben. Der 84-Jährige sei in der Nacht in einem Krankenhaus der Lombardei gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Nach Angaben des Präsidenten der Lombardei, Attilo Fontana, litt der Mann bereits an anderen Vorerkrankungen. Laut Fontana stieg die Zahl der Infizierten landesweit auf 165.Italien hatte sich zuletzt zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa entwickelt. Die meisten Fälle wurden in der norditalienischen Region Lombardei gemeldet, von dort stammen auch drei der vier Todesopfer. Seit dem ersten Todesfall am Freitag ergriffen die Behörden und die Regierung in Rom drastische Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Elf Ortschaften, zehn in der Lombardei und eine in Venetien, wurden abgeriegelt. Der Karneval in Venedig wurde abgebrochen und Spiele der ersten Fußball-Liga abgesagt.+++ WHO-Experten erstmals seit Ausbruch von Covid-19 in Wuhan +++Erstmals seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China haben Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die schwer betroffene Millionenmetropole Wuhan besucht. Eine von der WHO angeführte internationale Expertengruppe habe zwei Krankenhäuser besichtigt, teilte die Nationale Gesundheitskommission in China mit. Eine der Kliniken sei provisorisch in einem Sportzentrum eingerichtet worden. Der Besuch der WHO in Wuhan war der erste seit Ausbruch des Virus Ende vergangenen Jahres, über den die chinesischen Behörden berichteten. Die Expertengruppe traf demnach auch den Chef der chinesischen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, und andere Verantwortliche des Seuchenschutzes der Provinz Hubei, in der Wuhan liegt. Die WHO-Vertreter waren den Angaben zufolge vor mehr als einer Woche in China eingetroffen, um der Volksrepublik bei der Erforschung des Virus zur Seite zu stehen.+++ Chinas Behörden lockern wegen Virus verhängte Reiserestriktionen für Wuhan etwas +++Einen Monat nach der Verhängung drakonischer Reisebeschränkungen wegen des neuartigen Coronavirus für die chinesische Millionenmetropole Wuhan haben die Behörden die Restriktionen etwas gelockert. Menschen ohne Wohnsitz in der Stadt dürfen nun von dort unter bestimmten Voraussetzungen fortreisen, wie die Behörden mitteilten. Diese Voraussetzungen sind, dass sie keine möglichen Symptome der Infektionskrankheit zeigen und keinen Kontakt zu Coronavirus-Patienten hatten.Auch Menschen, die zwingende Gründe für ein Verlassen der Stadt nachweisen, können den Angaben zufolge eine Ausreisegenehmigung erhalten. Zu diesen Gründen gehört etwa, dass sie auf die medizinische Behandlung anderer Krankheiten außerhalb von Wuhan angewiesen sind. Alle Ausreisewilligen bedürfen einer behördlichen Genehmigung. Sie müssen sich zudem an ihren chinesischen Zielorten bei den dortigen Behörden registrieren und zwei Wochen lang auf ihren Gesundheitszustand überwachen lassen.+++ Zahl der Toten in China steigt stark an +++Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist stark angestiegen. Die nationale Gesundheitskommission in Peking berichtete am Montag in Peking weitere 150 neue Covid-19-Todesfälle – so viele wie noch nie innerhalb eines Tages. Damit sind in der Volksrepublik schon 2592 Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen kletterte weiter um 409. Insgesamt sind in Festlandchina damit schon 77.150 bestätigte Ansteckungen registriert. Die überwiegende Zahl der neuen Todesfälle und Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Coronavirus wurden aus der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet.+++ Wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug in München angekommen +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity ist mit mehrstündiger Verspätung am frühen Montagmorgen in München angekommen. Zahlreiche Passagiere – vereinzelt mit Gesichtsmasken, verließen den aus Venedig eingetroffenen Zug am Hauptbahnhof.Den Zwangsstopp für zwei Züge am italienisch-österreichischen Grenzübergang hatten zwei Frauen ausgelöst, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber nach Angaben des österreichischen Innenministeriums negativ auf das Virus getestet. Kurz vor Mitternacht hatten die österreichischen Behörden dann grünes Licht für die Weiterfahrt der rund 500 Reisenden gegeben.+++ Am Brenner wegen Corona-Verdachts gestoppter Zug darf weiterfahren +++Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity nach München darf weiterfahren. Die österreichischen Behörden gaben am späten Abend grünes Licht für die Weiterreise des aus Venedig kommenden Zugs, wie ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mitteilte.+++ Coronavirus-Verdacht: Österreich stellt Zugverkehr über Brenner ein +++Aus Furcht vor Coronavirus-Infektionen hat Österreich den Zugverkehr mit Italien auf der zentralen Brenner-Route eingestellt. Die staatliche österreichische Eisenbahngesellschaft ÖBB teilte am Sonntagabend mit, alle Zugverbindungen über den italienisch-österreichischen Grenzübergang Brenner seien ausgesetzt, weil bei zwei aus Italien kommenden Bahn-Passagieren der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehe.+++ Weitere Patientin in Italien gestorben +++ In Italien ist eine weitere mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Patientin gestorben. Eine 78-jährige Krebspatientin, bei der das Virus nachgewiesen wurde, sei gestorben, sagte der Chef der lombardischen Gesundheitsbehörde, Giulio Gallera, am Sonntag bei einer Pressekonferenz. Ob das Coronavirus die Todesursache war, war zunächst unklar. In diesem Fall wäre die Frau das dritte Todesopfer durch den neuartigen Erreger in Italien.Italien ist der größte Infektionsherd mit dem neuartigen Virus in Europa: 132 Infektionsfälle wurden bisher nachgewiesen. Am Freitag war ein 78-jähriger Mann an der durch den neuartigen Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Am Samstag starb eine alte Frau an dem Virus.    Wegen des plötzlichen Anstiegs bei den Coronavirus-Fällen hatten die italienischen Behörden am Samstag elf Städte in den Regionen Lombardei und Venetien unter Quarantäne gestellt. Die Maßnahmen betreffen 52.000 Menschen. Am Sonntag wurde in Venedig der berühmte Karneval vorzeitig abgebrochen. Auch alle Sportveranstaltungen wurden bis einschließlich 1. März abgesagt.+++ China-Rückkehrer aus Quarantäne in Berlin entlassen +++20 China-Rückkehrer in Berlin sind aus der zweiwöchigen Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus entlassen worden. Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause, wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte. “Wir sind sehr erleichtert, dass bei keinem der Rückkehrer ein Coronavirus nachgewiesen werden konnte. Wir sind glücklich, dass die Isolation aufgehoben werden konnte. Die Belastung für alle Beteiligten war enorm”, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter laut einer Mitteilung.Am Sonntagmorgen durften die Menschen vom Isolierbereich auf dem Gelände der DRK Kliniken im Stadtteil Köpenick nach Hause (Archivbild)
© Emmanuele ContiniEin vierter und letzter Test auf das Virus Sars-CoV-2 war am Freitag laut Gesundheitsverwaltung negativ ausgefallen. DRK-Mitarbeiter hatten sich im Schichtdienst um die Rückkehrer gekümmert. Die 16 Erwachsenen und vier Kinder hatten sich zuvor längere Zeit in der stark von dem Virus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren ausgeflogen worden.+++ Weiterer “Diamond Princess”-Passagier tot +++Ein weiterer mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Passagier von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan ist gestorben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Sonntagabend (Ortszeit) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Der Japaner in seinen 80ern war positiv getestet und in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er verstarb. Es ist der dritte Todesfall unter den Passagieren des Schiffes. Insgesamt hatten sich mehr als 600 Passagiere und Crewmitglieder mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, darunter auch ein deutsches Ehepaar. +++ Infiziertenzahl steigt in Italien auf mehr als 100 +++In Italien ist die Zahl bestätigter Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 auf 109 gestiegen. In der Lombardei seien inzwischen 89 Fälle erfasst, sagte der Präsident der am stärksten betroffenen Region, Attilio Fontana, dem Sender SkyTG24 am Sonntag. Betroffen war daneben die norditalienische Region Venetien, wo es laut letzten Zahlen des italienischen Zivilschutzes 17 Infizierte gab. Hinzu kamen einzelne positive Tests in den Regionen Emilia-Romagna und Piemont.Mitgezählt sind auch die beiden Toten, eine 77-jährige Frau in der Lombardei und ein 78-jährigen Mann in Venetien. Italiens Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri sagte dem Sender SkyTG24, er gehe von weiter steigenden Fallzahlen aus. “Es ist klar, dass wir mehr Fälle haben werden.” Er hoffe allerdings, dass sie räumlich beschränkt blieben.+++ Israel: 180 Schüler müssen zwei Wochen in Quarantäne +++Fast 200 israelische Schulkinder müssen zwei Wochen lang zuhause bleiben, weil sie mit südkoreanischen Touristen in Kontakt gekommen sein könnten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Die zweiwöchige Quarantäne für 180 Schulkinder aus insgesamt drei Schulen beginne am Sonntag, teilte das israelische Bildungsministerium mit. Die Anweisung gelte auch für 18 Lehrer und einen Aufseher.Südkoreanische Mitglieder der Sekte Shincheonji Church of Jesus hatten vom 8. bis 15. Februar eine Reihe israelischer Sehenswürdigkeiten besichtigt. Nach ihrer Rückkehr wurde bei 18 von ihnen das Coronavirus festgestellt. +++ Südkorea ruft höchste Warnstufe aus +++Nach der rasanten Verbreitung des neuartigen Coronavirus in den vergangenen Tagen in Südkorea hat die Regierung die höchste Warnstufe für Infektionskrankheiten ausgerufen. Präsident Moon Jae In gab die Entscheidung laut seinem Büro am Sonntag bekannt. In einigen Tagen werde ein “kritischer Moment” im Kampf gegen Covid-19 erreicht sein, sagte Moon. Die Zentralregierung wie auch die Lokalregierungen sollten nicht zögern, beispiellose Gegenmaßnahmen zu ergreifen.+++ Karneval in Venedig wegen Coronavirus abgesagt +++Der berühmte Karneval in Venedig wird aus Sorge wegen der Ausbreitung des Coronavirus im Norden Italiens abgesagt. Das teilte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, am Sonntag mit. “Wir müssen uns drastischen Maßnahmen anpassen”, sagte Zaia Reportern in der Region Venetien. Dazu zähle die Absage des Venezianischen Karnevals “und sogar noch mehr”.Die eigentlich bis Dienstag stattfindenden Feste und Umzüge des Karnevals von Venedig gehören zu den größten und berühmtesten Veranstaltungen des weltweiten Narrentreibens.+++ Italien: Regierung will betroffene Städte abriegeln +++Die italienische Regierung will die Ausbreitung des Coronavirus im Norden des Landes stoppen und die am stärksten betroffenen Städte abriegeln. Das teilte die italienische Regierung am Samstagabend mit. “Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten”, sagte Regierungschef Giuseppe Conte. Damit werden Zehntausende in diesen Gebieten lebende Menschen eingesperrt. Ministerpräsident Conte kündigte diese Notfallmaßnahme nach Krisengesprächen mit der Zivilschutzbehörde des Landes an. “Das Ziel ist es, die Gesundheit der italienischen Bevölkerung zu schützen”, sagt Conte. Zunächst sollten die Sicherheitskräfte die betroffenen Regionen abriegeln. “Wenn nötig, werden es auch die Streitkräfte sein”, fügte Conte hinzu. Wer versuche, die Absperrungen zu umgehen, dem drohe “strafrechtliche Verfolgung”. Er setze dennoch auf Verständnis der Bevölkerung.Ein Aussetzen der innereuropäischen Reisefreiheit im Rahmen der Schengen-Zone sei vorerst nicht vorgesehen, sagte Conte.+++ Drei Serie-A-Spiele in Italien wegen Coronavirus abgesagt +++Die italienische Regierung hat aufgrund der Ausbreitung des Coranavirus alle Sportveranstaltungen in der Lombardei und in Venetien für Sonntag abgesagt. Davon betroffen sind auch die drei Serie-A-Spiele Inter Mailand gegen Sampdoria Genua, Hellas Verona gegen Cagliari Calcio und Atalanta Bergamo gegen Sassuolo Calcio. Am Nachmittag war bereits das Zweitliga-Spiel zwischen Ascoli Calcio und US Cremonese abgesagt worden.+++ Wieder fast 100 Tote in China – 648 neue Infektionen +++In China sind erneut fast 100 Menschen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Die Pekinger Gesundheitskommission meldete am Sonntag 97 weitere Tote, womit die Gesamtzahl der Opfer seit Ausbruch von Covid-19 in China auf 2442 gestiegen ist. Die Zahl neu bestätigter Infektionen kletterte um 648 auf 76.936. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang mehr als 1500 Infektionen und 19 Todesfälle bekannt. In Südkorea und Italien waren die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 zuletzt sprunghaft gestiegen.+++ Südkorea meldet weitere Todesfälle und Infizierungen +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea haben die Gesundheitsbehörden des Landes zwei weitere Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gemeldet. Zudem sei die Zahl der Menschen, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, über die Nacht zum Sonntag um 123 auf 556 gestiegen, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Der Großteil der neuen Fälle konzentriert sich erneut auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und deren Umgebung. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf vier.In keinem anderen Land außerhalb Chinas, wo Covid-19 im Dezember ausgebrochen war, wurden bisher mehr Infektionen gemeldet. Über 6000 Menschen wurden in Südkorea unter Quarantäne gestellt.+++ Italien ergreift drastische Maßnahmen im Norden des Landes +++Ärzte und Pfleger unter Quarantäne, Bars, Schulen, Kirchen und Sporthallen geschlossen: Rund ein Dutzend Städte in Norditalien haben drastische Maßnahmen ergriffen, nachdem dort mindestens 20 Fälle des Coronavirus diagnostiziert worden sind. Italien ist das erste europäische Land, in dem Einheimische an dem Virus starben. Mit landesweit mindestens 30 Infektionsfällen ist es zugleich das am stärksten von der Epidemie betroffene Land Europas.     Am Freitag meldete Italien das erste europäische Opfer durch das Coronavirus: Adriano Trevisan, ein 78-jähriger pensionierter Maurer aus einem kleinen Dorf in Venetien. Am Samstagmorgen starb eine 75 Jahre alte Italienerin in der Nachbarregion Lombardei. Beide waren wegen anderer Krankheiten ins Hospital eingeliefert worden und wurden dann positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. +++ Zahl der Infizierten in Südkorea innerhalb von 24 Stunden verdoppelt +++Nach dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea hat sich die Zahl der infizierten Menschen in dem Land innerhalb von 24 Stunden mehr als verdoppelt. Die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention meldeten im Verlauf des Samstags 229 neue Fälle. Nach 142 Fällen über Nacht seien bis zum Nachmittag (Ortszeit) 87 hinzugekommen. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich mit dem Erreger der zuerst in China ausgebrochenen Krankheit angesteckt haben, in Südkorea auf 433. Bisher gab es dort zwei Todesfälle in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2.+++ Medien: Coronavirus fordert zweites Todesopfer in Italien +++In Italien gibt es nach Medienberichten ein zweites Todesopfer durch das neuartige Coronavirus. Eine Frau aus der nördlichen Region Lombardei sei an den Folgen der Krankheit gestorben, meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Am Freitag war ein 78-Jähriger in der Lombardei am Coronavirus gestorben.In der Lombardei und in der benachbarten Region Venetien waren in den vergangenen Tagen rund 30 Fälle des neuartigen Virus diagnostiziert worden. Aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in mindestens zehn lombardischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.+++ Weiterer Corona-Toter im Iran +++Ein weiterer Mensch ist im Iran an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag steigt die Zahl der toten Covid-19-Patienten in dem Land damit auf fünf. Außerdem sei die Zahl der positiv getesteten Patienten von 11 auf 28 gestiegen.Die Berichte haben im Iran wenige Wochen vor dem persischen Neujahrsfest am 20. März für Verunsicherung gesorgt. Viele Menschen befürchten, dass es weitaus mehr Tote und Infizierte gibt als bislang bekannt. In der Hauptstadt Teheran sind in fast allen Drogerien, Apotheken und Supermärkten Desinfektionsmittel ausverkauft. +++ Coronavirus könnte Aufschwung bei Konjunktur verzögern +++Der Ausbruch des Coronavirus in China könnte eine Erholung der Konjunktur in Deutschland und neue Impulse für den Arbeitsmarkt verzögern. Davon gehen Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute aus, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. “Die Frühjahrsbelebung fällt erwartungsgemäß schwach aus”, sagte Marc Schattenberg von der Deutschen Bank. Seine Kollegin Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe hält sogar ein leichtes Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal für möglich.Allerdings werde die Zahl der Arbeitslosen im Februar zurückgehen. Schattenberg und Utermöhl rechnen saisonbereinigt mit einem Rückgang um 5000 auf 2,272 Millionen Menschen bundesweit. Der Beschäftigungsaufbau spiele sich aber ausschließlich im Dienstleistungssektor ab, sagte Utermöhl. Die Industrie kranke noch immer und könnte unter Lieferengpässen in Folge des Coronavirus aus China noch mehr leiden. “Das ist ein Nackenschlag für die Erholung der Konjunktur”, sagte Schattenberg. Ein Ende der konjunkturellen Talsohle, das eigentlich im ersten Quartal 2020 erwartet worden war, könnte sich somit bis ins zweite oder dritte Quartal verzögern.+++ Passagiere von Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess” in Berlin gelandet +++Mehrere Passagiere vom Kreuzfahrtschiff “Diamond Princess”, das wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne stand, sind in Berlin eingetroffen. An Bord einer italienischen Maschine landeten sie am Samstagmorgen im militärischen Teil des Flughafens Tegel, wie das Auswärtige Amt auf Twitter mitteilte. Dort sollten sie von einem Amtsarzt im Empfang genommen und untersucht werden. Laut Behörden sollten die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden. Über die Berliner Passagiere hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag gesagt, diese seien negativ auf das neuartige Coronavirus Sars CoV-2 getestet worden.Die Rückkehrer waren auf der “Diamond Princess” gewesen, die wegen des grassierenden Virus bis Mittwoch unter Quarantäne gestanden hatte. Mehrere Hundert Passagiere erkrankten und wurden in Krankenhäuser gebracht, wo zwei von ihnen starben. 970 negativ getestete Passagiere haben seit Ende der Quarantäne das Schiff verlassen.+++ Erneut mehr als 100 Neuinfektionen in China +++Dem Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 109 Menschen zum Opfer gefallen. Zudem sei die Zahl der neu bestätigten Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 um 397 auf nun 76.288 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission in Peking am Samstag mit. Die mit Abstand meisten Todesfälle und Infektionen wurden erneut aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo die Covid-19 genannte Lungenkrankheit ursprünglich in der Millionenstadt Wuhan ausgebrochen war. Außerhalb des chinesischen Festlands sind bislang 15 Tote und mehr als 1300 Infektionen bestätigt worden, 16 davon in Deutschland.+++ Italien meldet ersten Coronavirus-Toten +++Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet. Bei dem Opfer handele es sich um einen 78-jährigen Italiener, der zuvor positiv auf das Virus getestet worden war, sagte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitagabend. Der Mann sei wegen einer anderen Krankheit seit etwa zehn Tagen in einem Krankenhaus in der Region Venetien im Norden Italiens behandelt worden.Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung hatten die Behörden am Freitag bereits in mindestens zehn norditalienischen Städten die sofortige Schließung von Schulen, Behörden und sonstigen öffentlichen Gebäuden angeordnet. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollten in den betroffenen Orten mindestens für eine Woche geschlossen bleiben, teilte Gesundheitsminister Speranza nach einer Krisensitzung mit, die wegen mehr als ein Dutzend neuer Infektionsfälle in Norditalien einberufen worden war.14 Menschen wurden nach Angaben der Behörden in der Lombardei in und um die Kleinstadt Codogno positiv auf das Virus getestet. Zwei weitere Fälle waren in der Region Venetien von örtlichen Behörden bestätigt worden. +++ Fünf Kinder unter Corona-Rückkehrern – alle wohlauf +++ Die 15 Rückkehrer aus der besonders vom neuen Coronavirus betroffenen chinesischen Provinz Hubei sind wohlauf. “Allen geht es gut”, sagte Stefan Brockmann, vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. “Wir konnten sie etwas müde, aber doch sehr zufrieden in Empfang nehmen.” Dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge sind unter den Rückkehrern vier Familien. Insgesamt handelt es sich demnach um zehn Erwachsene und fünf Kinder. Das jüngste sei noch kein Jahr, das älteste fünf Jahre alt.In China waren laut baden-württembergischen Sozialministerium alle 15 negativ auf das Virus getestet worden. Direkt nach ihrer Ankunft in einem grauen Airbus der Luftwaffe wurden auch in Stuttgart noch einmal Tests gemacht. Die Ergebnisse werden laut DRK noch heute Abend erwartet. +++ Israel meldet erste Infektion +++Israel hat seine erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs “Diamond Princess”, das wegen des Virus in Japan zwei Wochen unter Quarantäne stand, sei bei seiner Heimkehr positiv auf den Erreger getestet worden, teilte die israelische Regierung mit. Bei rund einem Dutzend weiteren heimgekehrten “Diamond Princess”-Passagieren aus Israel sei das Virus hingegen nicht nachgewiesen worden.+++ Im Iran zwei weitere Todesopfer durch Coronavirus +++Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Iran ist auf 18 gestiegen – davon vier mit tödlichem Ausgang. Von den 13 neuinfizierten Menschen seien zwei gestorben, teilte der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, Kianusch Dschahanpur, am Freitag via Twitter mit.     Die ersten Infektionen im Iran waren am Mittwoch aus der zentraliranischen Stadt Kom gemeldet worden. Von den nun vermeldeten Neuinfektionen wurden sieben in Kom registriert, vier aus der Hauptstadt Teheran und zwei aus Gilan am Kaspischen Meer. +++ Erneut junger Arzt an Coronavirus gestorben +++In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan ist erneut ein junger Arzt am neuartigen Coronavirus gestorben. Der 29-jährige Peng Yinhua starb am Donnerstag, nachdem er sich bei der Arbeit am Volkskrankenhaus Nummer eins des Bezirks Jiangxia in Wuhan angesteckt hatte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Er ist eines der jüngsten bekannten Opfer.    Peng war demnach Experte für Atemwegserkrankungen und kritische Erkrankungen und wollte während der Ferien zum chinesischen Neujahrsfest heiraten. Wegen der Epidemie verschob er seine Hochzeit jedoch. Peng sei “nie dazu gekommen, seine Hochzeitseinladungen zu verschicken, die noch immer in seiner Büroschublade liegen”, berichtete Xinhua. +++ Erst Impfstoff könnte ab April an Menschen gestetet werden +++Ein erster Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus dürfte nach Einschätzung der chinesischen Behörden ab Ende April bei Menschen getestet werden. Mehrere Forscherteams arbeiteten mit unterschiedlichen Techniken an der Entwicklung eines Impfstoffs, sagte der chinesische Vize-Forschungsminister Xu Nanping am Freitag bei einer Pressekonferenz in Peking. “Der erste dürfte gegen Ende April in klinischen Tests erprobt werden.”    Der Vize-Direktor von Chinas Nationaler Gesundheitskommission, Zeng Yixin, erläuterte die unterschiedlichen Methoden bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Die chinesischen Forscher verwenden demnach unter anderem deaktivierte Viren oder produzieren mit Gentechnik Proteine, die als Antikörper gegen den Erreger dienen sollen. Ein weiterer Ansatz ist die Modifizierung von bestehenden Grippe-Impfstoffen. Einige der Substanzen würden derzeit an Tieren getestet, sagte Zeng.+++ Ein Coronavirus-Patient in Italien im kritischem Zustand +++In Norditalien liegt ein 38-jähriger Coronavirus-Patient in sehr ernstem Zustand im Krankenhaus, wie Behörden am Freitag mitteilten. Der Mann habe sich in Italien angesteckt bei einem Treffen mit einem Bekannten, der aus China gekommen war. Dieser sei inzwischen positiv auf das Sars-CoV-2 genannte Virus getestet worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Giulio Gallera, den Gesundheitsbeauftragen der Lombardei. Der 38-jährige infizierte Kranke wird den Angaben nach isoliert im Hospital der Kleinstadt Codogno in der Provinz Lodi behandelt. Seine Frau und eine weitere Person hätten sich ebenfalls angesteckt und seien im Krankenhaus. Der China-Rückkehrer liege in Mailand im Hospital.Im Krankenhaus von Codogno würden Ärzte, Krankenschwestern und andere Patienten auf das Coronavirus getestet, erläuterte Giulio Gallera. Kontaktpersonen seien aufgefordert worden, ihre Wohnungen vorerst nicht zu verlassen. In Italien war erstmals am 30. Januar bei einem älteren Touristen-Paar aus China das Virus festgestellt worden. Das Urlauberpaar aus Wuhan wurde auf eine Isolierstation am Institut für Infektionskrankheiten Lazzaro Spallanzani in Rom gebracht. Die beiden befinden sich nach Angaben der Ärzte dort auf dem Weg der Besserung.+++ Coronavirus verbreitet sich in Chinas Gefängnissen +++ In chinesischen Gefängnissen in mindestens drei Provinzen des Landes haben sich bislang mehr als 450 Insassen und 7 Aufseher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Betroffen seien Haftanstalten in der schwer von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina, aber auch in Ostprovinzen Zhejiang und Shandong, wie die Zeitung “Global Times” an Freitag berichtete. Als Konsequenz seien Verantwortliche der Haftanstalten und Justiz in Zhejiang und Shandong ihrer Posten entbunden worden. Allein in der Provinz Hubei seien 220 Infektionen gemeldet worden – in einem “handschriftlichen Bericht” der Gefängnisverwaltung, weil es kein computerbasiertes Meldesystem gebe, wie die Zeitung berichtete. Im Rencheng-Gefängnis in Shandong gebe es weitere 207 Infektionen, darunter 7 Polizeibeamte. Der Parteichef des Justizverwaltung der Provinz sei entlassen worden, weil er den Ausbruch nicht verhindert habe, so die Zeitung. Auch in der Provinz Zhejiang seien in der Shilifang-Haftanstalt 34 Insassen infiziert, berichtete das Blatt auf Twitter. Sie seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. In den engen und überfüllten chinesischen Gefängnis mit schlechter medizischen Versorgung könne sich das Virus leicht ausbreiten, zitierte die “Global Times” einen Beamten, der namentlich nicht genannt werden wollte. “Es ist nicht einfach, mit mangelhaften medizinischen Einrichtungen in Haftanstalten verdächtige Patienten zu entdecken und die Übertragungswege rechtzeitig zu unterbinden.”+++ Südkoreas Präsident spricht von ernster Situation +++Angesichts des rapiden Anstiegs von Coronavirusinfektionen in Südkorea hat Präsident Moon Jae In von einer “ernsthaften Situation” gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, “rasche und starke” Gegenmaßnahmen zu ergreifen, teilte Moons Büro am Freitag mit. Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Nach Berichten südkoreanischer Sender handelte es sich um einen 63-Jährigen, der wegen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus im südöstlichen Cheongdo behandelt wurde. Bei ihm sei das Virus nach dem Tod nachgewiesen worden.Sorge bereitet den Behörden die mittlerweile landesweite Ausbreitung des Virus. Die Mehrzahl der Neu-Infektionen wurden erneut in der südöstlichen Millionen-Stadt Daegu erfasst. Doch wurden in den vergangenen Tagen auch neue Fälle in anderen Regionen gemeldet, einschließlich Seoul und der südlichen Ferieninsel Jeju. Die Hauptstadt Seoul verbot bis auf Weiteres Kundgebungen in der Innenstadt.+++ Deutsche Passagiere der “Diamond Princess” werden aus Japan ausgeflogen +++Alle an Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan verbliebenen Deutschen werden mit einem italienischen Flugzeug nach Berlin ausgeflogen. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Tokio erfuhr, ist der Abflug für Freitagabend 22 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) geplant. Das Schiff hatte wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zwei Wochen lang im japanischen Yokohama unter Quarantäne gestanden. Ein deutsches Ehepaar aus Hessen war positiv auf den Erreger getestet worden und liegt im Krankenhaus. Ein weiterer Deutscher will mit seiner japanischen Frau aus München noch einige Tage in Tokio bleiben. Die übrigen sechs Passagiere aus Deutschland reisen mit anderen Europäern mit dem Flieger aus Italien aus. Die Maschine werde zuerst einen Zwischenstopp in Berlin machen, hieß es.Zudem werden mehr als ein Dutzend Rückkehrer aus der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina werden am Freitag in Stuttgart erwartet.+++ China meldet wieder mehr als 100 neue Virus-Tote +++Am Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben weitere 118 Patienten gestorben – damit gibt es nun bereits 2236 gemeldete Todesfälle in der Volksrepublik. Innerhalb eines Tages sei die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 889 auf insgesamt 75.465 Fälle gestiegen, teilte die Gesundheitskommission am Freitag in Peking mit. Experten rechnen allerdings mit einer sehr viel höheren Dunkelziffer.Knapp die Hälfte der offiziell neu bestätigten Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina gemeldet. Der Anstieg fiel den zweiten Tag in Folge niedriger aus, nachdem China erneut die Zählweise in der Statistik geändert hatte.+++ Angst vor Coronavirus: Bewohner sperren Straße zu Quarantänestation +++ Aus Angst vor dem neuartigen Coronavirus Sars-Co-V2 haben in der Zentralukraine Anwohner eine Verbindungsstraße zu einer Quarantänestation blockiert. Dabei sei es auch zu Rangeleien mit der Polizei gekommen, teilte die Behörde in Poltawa am Donnerstag mit. Auch in westukrainischen Städten gab es ähnliche Proteste.Impfstoff Coronavirus 16.13Es ist geplant, Dutzende Ukrainer in einem Sanatorium der ukrainischen Nationalgarde in der Ortschaft Nowi Sanschary knapp 300 Kilometer östlich von Kiew unterzubringen. Sie wurden neben anderen Staatsangehörigen am Donnerstag mit einem Charterflug aus der chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogen. An Bord befinden sich 45 Ukrainer und 27 Angehörige anderer Staaten. Alle Passagiere müssen für zwei Wochen in Quarantäne, wie es vom Gesundheitsministerium hieß.+++ EZB-Vize besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Coronavirus +++ Die möglichen wirtschaftlichen Folgen der Virusepidemie treiben die Europäische Zentralbank (EZB) um. “Der Ausbruch des Coronavirus und seine möglichen Auswirkungen auf das weltweite Wachstum sorgt für neue Unsicherheit”, sagte EZB-Viepräsident Luis de Guindos am Donnerstag in Frankfurt laut Redetext. Zwar wiesen einige Umfragen darauf hin, dass sich die konjunkturelle Lage in der Euro-Zone leicht verbessere. Nach wie vor würden aber die Gefahren für das Wirtschaftswachstum überwiegen. Vor diesem Hintergrund benötige die Konjunktur weiterhin eine “starke Unterstützung” durch die Geldpolitik, sagte der Stellvertreter von Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde +++ Dutzende Fälle von Coronavirus in südkoreanischer Sekte +++ Eine Sekte hat sich zu einer Brutstätte des neuartigen Coronavirus in Südkorea entwickelt: Allein 38 Mitglieder der Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus in der Stadt Daegu erkrankten bisher an dem Virus, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Sie steckten sich demnach bei einer 61-jährigen Anhängerin der Sekte an, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu religiösen Messen gegangen war. Nach Behördenangaben wurden rund tausend Menschen, die zuvor die gleichen Gottesdienste wie die erkrankte Frau besucht hatten, aufgerufen, sich in eine selbst auferlegte Quarantäne zu begeben. Die Behörden forderten die Einwohner von Daegu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Die Notaufnahmen aller großen Krankenhäuser wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen.+++ Zwei Passagiere der “Diamond Princess” gestorben +++Zwei mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan sind gestorben. Wie der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf Regierungskreise in Tokio berichtete, handelt es sich bei den Opfern um einen 87 Jahre alten Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin. Sie waren positiv getestet und vom Schiff ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie nun starben. Damit beklagt Japan inzwischen drei Todesopfer infolge von Virus-Infektionen im Land. Unterdessen ging die Ausschiffung der Passagiere der in Yokohama liegenden “Diamond Princess” weiter.Bis zum Vortag waren 621 Infektionen unter den Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes nachgewiesen worden. Alle Betroffenen kamen in Krankenhäuser. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen auf dem Schiff werde mindestens bis Freitag dauern, hatte die Regierung erklärt.+++ Zwei Coronavirus-Patienten im Iran gestorben +++Im Iran sind zwei mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Sie seien im Krankenhaus in der Schiiten heiligen Stadt Ghom verstorben, sagt der Chef der medizinischen Fakultät der Universität der Nachrichtenagentur Mehr. “Zwei Iraner, die heute positiv auf das neue Coronavirus getestet wurden, sind an Atemwegserkrankung gestorben”. Erst Stunden zuvor hatte ein Regierungssprecher bestätigt, dass es die ersten beiden Fälle im Iran gibt.+++ China weist gleich drei Journalisten des “Wall Street Journals” aus +++Aus Protest gegen einen als beleidigend empfundenen Kommentar im “Wall Street Journal” zum Ausbruch der Lungenkrankheit weist China drei Korrespondenten der Zeitung aus. Ihnen werde mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung entzogen, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Mittwoch vor der Presse in Peking mit. Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte der Volksrepublik, dass gleich mehrere Korrespondenten einer internationalen Nachrichtenorganisation des Landes verwiesen werden. Vizebürochef Josh Chin und Reporter Chao Deng, die US-Bürger sind, sowie Reporter Philip Wen, ein Australier, wurden aufgefordert, China innerhalb von fünf Tagen zu verlassen, berichtete die Zeitung. Die ungewöhnliche Ausweisung verschärft die Spannungen zwischen China und den USA. Washington war am Vortag gegen fünf chinesische Staatsmedien vorgegangen, indem diese künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking stärker reglementiert werden. Auslöser der chinesischen Verärgerung ist ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten Walter Russell Mead im “Wall Street Journal” vom 4. Februar mit der Überschrift: “China ist der wahre kranke Mann Asiens.” Die Wortwahl erinnert an die Beschreibung des innerlich zerrissenen Chinas Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als das Land durch die Kolonialmächte ausgebeutet wurde – eine Zeit, die heute in China als das “Jahrhundert der Demütigung” beschrieben wird. Der chinesische Außenamtssprecher beklagte, der Titel, den das Blatt gewählt habe, trage ein “rassistisches Stigma”. Der Beitrag verunglimpfe die Regierung in Peking und die Bemühungen des chinesischen Volkes im Kampf gegen die Lungenkrankheit.+++ Puma mit starkem Jahr 2019 – Probleme mit Coronavirus +++Mit erheblichen Steigerungen bei Umsatz und operativem Gewinn hat der fränkische Sportartikelhersteller Puma im vergangenen Jahr das geschäftlich beste Jahr seiner Geschichte erlebt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 18,4 Prozent auf 5,502 Milliarden Euro, wie Vorstandschef Björn Gulden am Mittwoch in Herzogenaurach sagte. Der operative Gewinn legte um 30,5 Prozent auf 440 Millionen Euro zu.Für das laufende Geschäftsjahr befürchtet Puma allerdings Einbußen durch das Coronavirus in Asien. China ist der zweitgrößte Markt nach den USA für Puma und mit einer Wachstumsrate von 40 Prozent im vergangenen Jahr das sich am schnellsten entwickelnde Geschäftsfeld. “Der Geschäftsbetrieb in China ist derzeit aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Behörden stark beeinträchtigt”, sagte Gulden. “Das Geschäft in anderen Märkten, vor allem in Asien, leidet unter dem Ausbleiben chinesischer Touristen.”teaser+++ Nach Quarantäne: Japan lässt “Diamond Princess”-Passagiere an Land +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus sind am Mittwoch die ersten Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess” in Japan gegangen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.In Kambodscha mussten ebenfalls noch Kreuzfahrturlauber auf ihre Heimreise warten, darunter mehrere Deutsche. Alle 781 dort verbliebenen Reisenden der “Westerdam” seien negativ getestet worden, teilte die Reederei Holland America Line unter Berufung auf das kambodschanische Gesundheitsministerium mit.Als erste Gruppe in Japan sollen rund 500 vor allem ältere Passagiere, die negativ auf den Erreger getestet und abschließend von Ärzten an Bord befragt wurden, die “Diamond Princess” verlassen. Sie würden in die Innenstadt von Yokohama oder zu anderen Bahnhöfen im Raum der Tokioter Nachbar-Metropole gebracht, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Vor dem Schiff fuhren Busse auf. Wer negativ auf das Virus getestet wurde, aber engen Kontakt mit später positiv getesteten Personen hatte, muss bis auf weiteres an Bord zur Beobachtung bleiben.+++ Audi und BMW in China wieder im Normalbetrieb +++Nach den Einschränkungen durch das neuartige Coronavirus produzieren Audi und BMW in China wieder. Die Produktion laufe seit Montag wieder, sagte ein BMW-Sprecher. Eine Audi-Sprecherin sagte, sowohl in der Produktion im Joint Venture als auch in allen anderen Geschäftsbereichen sei wieder Normalbetrieb erreicht. Zuvor hatte die “Automobilwoche” über die Wiederaufnahme des Betriebs bei Audi berichtet.Audis Marketing- und Vertriebsvorständin, Hildegard Wortmann sagte der Branchenzeitung über die Geschäfte in China: “Im Moment treten Kunden überwiegend online in Kontakt mit Audi, darauf fokussieren wir aktuell auch unsere Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten. In den Showrooms und bei den Händlern passiert, je nach Region, gerade weniger.”+++ DIHK rechnet mindestens mit Produktionsverzögerungen +++Der DIHK rechnet wegen des Virus mindestens mit Produktionsverzögerungen in Deutschland. Die Befürchtung bestehe, dass die Bänder in China weiter stillstünden, sagt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin. Zwei Prozent aller Vorleistungen der deutschen Unternehmen kämen aus der Volksrepublik, in vielen Branchen seien es aber deutlich mehr, beispielsweise in der Elektroindustrie mit knapp 13 Prozent. Konkret seien die Bremsspuren aber noch nicht abschätzbar.+++ Russland hält starke wirtschaftliche Folgen für möglich +++Die russische Wirtschaft spürt die Folgen der Virus-Epidemie noch nicht sehr stark. Das sagt der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Aser Talybow in Berlin. Das werde sich aber ändern, sollten sich die Produktionsprobleme im Nachbarland China fortsetzen. Viele Lieferketten seien dann betroffen. +++ Weitere Patienten in Bayern gesund aus Klinik entlassen +++Die meisten der insgesamt 14 Menschen in Bayern, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, sind inzwischen gesund in ihren Alltag zurückgekehrt. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, sind derzeit noch vier der Betroffenen im Krankenhaus. Sie werden in der München Klinik Schwabing betreut und sind weitestgehend symptomfrei. Voraussichtlich könnten sie bald ebenfalls das Krankenhaus verlassen, hieß es.Coronavirus StudieAlle 14 Coronavirus-Infektionen im Freistaat standen im Zusammenhang mit dem Stockdorfer Autozulieferer Webasto. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise im Januar unwissentlich eingeschleppt. Dabei hatten sich einige Mitarbeiter angesteckt, teils infizierten sich auch Angehörige.Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus. Die Kriterien hat das Robert Koch-Institut in Berlin festgelegt.+++ Kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in Berlin +++Bei den 20 China-Rückkehrern in Berlin lässt sich weiter kein Coronavirus Sars-CoV-2 nachweisen. Die jüngsten Tests auf das Covid-19-Virus seien erneut negativ ausgefallen, sagte Lena Högemann, Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die Deutschen und ihre Familienangehörigen hatten sich in der schwer von Sars-CoV-2 betroffenen chinesischen Stadt Wuhan aufgehalten und waren vor mehr als einer Woche nach Berlin geflogen worden. Zwei Wochen sollen die 16 Erwachsenen und 4 Kinder im Stadtteil Köpenick in Quarantäne bleiben. Gebe es weiter keinen Virus-Nachweis, könnten die Rückkehrer die Isolierstation an diesem Sonntag verlassen, ergänzte Högemann.+++ Fukushima-Betreiber warnt Arbeiter vor Schutzanzug-Mangel wegen Coronavirus +++Das neuartige Coronavirus hat womöglich auch bald Auswirkungen auf die Arbeiter im 2011 havarierten japanischen Atomkraftwerk in Fukushima. Wegen der Virus-Epidemie sei die Herstellung der in China gefertigten speziellen Schutzanzüge in Gefahr, erklärte der Akw-Betreiber Tepco am Dienstag. Deshalb müssten die Angestellten stattdessen möglicherweise bald Plastikregenmäntel tragen. Das Personal, das die nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami zerstörte Anlage aufräumt, trägt spezielle Schutzmäntel. Diese verhindern, dass sich radioaktiver Staub auf der Kleidung oder dem Körper festsetzt. Tepco braucht etwa 6000 dieser Schutzmäntel pro Tag.    DeutscheKreuzfahrt”Wir könnten wegen des Covid-19-Ausbruchs Schwierigkeiten haben, bestimmte spezielle Artikel von unseren üblichen Lieferanten zu bekommen”, sagte ein Tepco-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. “Wir haben zum Beispiel Mäntel mit durchsichtigen Taschen, durch die der Dienstausweis und ein Strahlungsmessgerät sichtbar sind. Es ist möglich, dass dieselben Produkte nicht erhältlich sind”, fügte er hinzu. In diesem Fall wäre Tepco gezwungen, auf im Handel erhältliche Produkte wie Plastikregenmäntel zurückzugreifen, sagte der Sprecher. Auswirkungen auf die Sicherheit hat das nach Angaben des Unternehmens nicht, da die Schutzmäntel nicht dazu bestimmt seien, die Arbeiter vor Strahlung zu schützen.In Fukushima hatte sich im März 2011 infolge des Erdbebens und des Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986 ereignet. Tepco und die japanische Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben.+++ Düstere Expertenprognose: Coronavirus-Epidemie noch bis Ende April +++Die Epidemie der neuen Lungenkrankheit Covid-19 wird sich nach Einschätzung eines Experten in China möglicherweise erst Ende April stabilisieren. “Das ist eine sehr grobe Schätzung”, sagte Zhong Nanshan, Chef der Expertengruppe der chinesischen Regierung, am Dienstag. Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs sei nach derzeitigem Stand voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. Unterdessen nehmen die wirtschaftlichen Auswirkungen zu. Auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess” in Japan wurden weitere Infektionen nachgewiesen – am Mittwoch sollte dort die Ausschiffung der noch rund 3000 Menschen an Bord beginnen.Coronavirus aus Labor neben Wuhans Fischmarkt? 17.18Nach einer von Chinas Gesundheitsbehörde vorgestellten Analyse sterben im Land 2,3 Prozent der mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten. Betroffen seien weiterhin vor allem alte Menschen und solche mit schweren Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Bei Menschen über 80 Jahren liege die aus den bisher vorliegenden Daten errechnete Todesrate bei knapp 15 Prozent, berichtete die Behörde am Dienstag, es sterben also in dieser Altersgruppe in China im Mittel etwa 15 von 100 Infizierten. In der Gruppe der 10 bis 39 Jahre alten Menschen sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also etwa 2 von 1000 Betroffenen. In der weit überwiegenden Zahl der Fälle – der Gesundheitsbehörde zufolge mehr als 80 Prozent – zeigen Menschen, die sich mit dem Covid-19-Erreger angesteckt haben, nur milde Symptome. Knapp 14 Prozent der Betroffenen entwickeln demnach schwere Symptome wie Atemnot, knapp 5 Prozent lebensbedrohliche Auswirkungen wie Atemstillstand, septischen Schock oder Multiorganversagen.+++ Menschen auf “Diamond Princess” vor der Ausschiffung +++Nach zweiwöchiger Quarantäne wegen des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 sollen an diesem Mittwoch die ersten Menschen von Bord des Kreuzfahrtschiffes in Japan gehen dürfen. Die Ausschiffung werde voraussichtlich bis Freitag dauern, teilte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Dienstag mit. Die Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Passagiere und Crewmitglieder war am Vortag um weitere 99 auf 454 gestiegen. Alle Infizierten wurden in Kliniken gebracht. Inzwischen sollen auch von allen noch an Bord verbliebenen Passagieren der “Diamond Princess” Proben genommen worden sein, berichteten japanische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Die Ergebnisse waren zunächst nicht bekannt.+++ “Westerdam”-Reisende warten noch auf Testergebnisse +++Die auf dem Kreuzfahrtschiff Westerdam” in Kambodscha gestrandeten rund 1000 Menschen, darunter auch deutsche Passagiere, müssen sich noch in Geduld üben. Die Coronavirus-Testergebnisse lagen am Dienstag noch nicht für alle vor. Bis alles geklärt sein, werde es wahrscheinlich einige Tage dauern, teilte die Reederei Holland America Line am Montag mit.Apple und CoronaAm Wochenende war überraschend bei einer Passagierin auf der Heimreise ein Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen. Viele hatten da schon das Schiff verlassen. Nun müssen laut Reederei dort noch 255 Passagiere und 747 Crewmitglieder auf eine Klärung warten.+++ Nach Kritik an Präsident Xi Jinping: Aktivist festgenommen +++Nach Kritik an Chinas Präsident Xi Jinping wegen seines Umgangs mit der Coronavirus-Epidemie hat die chinesische Polizei nach Angaben von Amnesty International den bekannten Aktivisten Xu Zhiyong festgenommen. Der Anti-Korruptions-Aktivist sei im Dezember untergetaucht und am Samstag gefasst worden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP wurde Xu in der südchinesischen Stadt Kanton festgenommen. Die dortige Polizei äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.+++ Französische Regierung: Entwicklung zur Pandemie ernstzunehmende Gefahr +++Nach Einschätzung der französischen Regierung besteht das Risiko, dass sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zur Pandemie entwickelt. Dies sei zugleich “eine Arbeitshypothese und eine ernstzunehmende Gefahr”, sagt der neue Gesundheitsminister Olivier Veran dem Hörfunksender France Info. Frankreich könne mit allen Möglichkeiten umgehen, das Gesundheitssystem sei stabil und gut entwickelt. Von einer Pandemie wird gesprochen, wenn sich eine Krankheit über Länder oder sogar Kontinente hinweg ausbreitet. Eine Epidemie ist auf eine Region begrenzt.+++ Schüler in Shanghai müssen zu Hause bleiben +++Schüler in Shanghai müssen bis auf weiteres von zu Hause aus lernen, weil die Schulgebäude als Vorkehrung gegen eine Ausbreitung des Coronavirus geschlossen bleiben. Ab März werden dafür Online-Kurse angeboten, wie die Schulbehörde mitteilt.+++ Gewichtheber verlegen Meisterschaften +++Die Asienmeisterschaften im Gewichtheben sind wegen des Ausbruchs des Coronavirus in China von Kasachstan nach Usbekistan verlegt worden. Kasachstan erlaube Chinesen derzeit keine Einreise und habe die Titelkämpfe zurückgegeben, berichtete der olympische Branchendienst “Inside the Games”. Nunmehr soll das Championat vom 16. bis 25. April in Taschkent stattfinden. Die Asienmeisterschaften sind ein wichtiges Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio. Der Gewichtheber-Weltverband drängt darauf, dass auch chinesische Sportler teilnehmen dürfen.+++ Krankenhausdirektor in Wuhan stirbt an Coronavirus +++Zum ersten Mal ist in China ein Krankenhauschef der neuen Lungenkrankheit zum Opfer gefallen. Liu Zhiming, der Direktor des Wuchang Hospitals in der schwer vom Coronavirus betroffenen Metropole Wuhan, sei am Montag gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur China News. Ein Medizinerkollege berichtete demnach, der Chefarzt sei in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Lungenkrankheit sterben würde. Am Freitag war schon eine 59-jährige Krankenschwester desselben Hospitals an der Lungenkrankheit gestorben.Das Coronavirus stürzt die Kreufahrt ins Chaos: “Maßnahmen wie im 14. Jahrhundert” 16.33Im Kampf gegen das Sars-CoV-2-Virus haben sich schon mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Pflegekräfte angesteckt. Bis Ende vergangener Woche waren schon mindestens sechs Helfer daran gestorben, wie das chinesische Staatssender CCTV berichtet hatte. Der überwiegende Teil der Betroffenen war demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Einsatz, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus ausgebrochen war.+++ WHO: Sars-CoV-2-Neuinfektionen gehen laut Daten aus China wohl zurück +++Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in China geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wohl zurück. Das deuteten Daten zu 44.000 Fällen an, die China der WHO zur Verfügung gestellt habe, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. “Es ist zu früh, um zu sagen, dass dieser Rückgang andauern wird. Alle Szenarien sind weiterhin möglich.” Darüber hinaus zeigten die Daten, dass Covid-19 wohl nicht so tödlich sei wie vergleichbare Erkrankungen wie Sars oder Mers. Die WHO betonte erneut, dass das neuartige Virus außerhalb von China nur einen sehr kleinen Anteil der Menschen betreffe. Forderungen nach drastischeren Maßnahmen wie allgemeinen Reiseverboten wies die UN-Behörde zurück. “Alle Maßnahmen müssen der Situation angemessen sein”, sagte Tedros. WHO-Experte Michael Ryan ergänzte: “Es gibt kein Nullrisiko auf der Welt – für gar nichts.”
Alle vorhergehenden Entwicklungen der Cornavirus-Ausbreitung lesen Sie hier: teaser



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Publish date : 2020-02-25 12:17:49

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Stern

Sport kompakt: Kovac will im Sommer auf die Trainerbank zurückkehren

Sport kompakt: Kovac will im Sommer auf die Trainerbank zurückkehren




Von “A” wie American Football über “F” wie Fußball bis “Z” wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.25. Februar: Niko Kovac kündigt Rückkehr auf Trainerbank anSeit seinem Aus als Trainer läuft es bei Bayern München wieder rund, dennoch blickt Niko Kovac positiv auf seine Zeit bei dem Verein zurück: “Die Zeit in München war sehr lehrreich und sehr erfolgreich. Ich bin dankbar, denn da wollen alle hin, aber es schaffen nur wenige. Es ist natürlich viel intensiver da. Die Erfahrungen, die ich sammeln durfte, werde ich nutzen können”, sagte Kovac im österreichischen Servus TV. Außerdem kündigt er in der Sendung “Sport & Talk” für den Sommer seine Rückkehr auf die Bank an: “Ich fühle wieder die Spannung. Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer wieder was machen werde, darauf bereite ich mich vor.” Wohin, lässt er offen, es könnte ein Verein in Deutschland sein, wie in Klub im Ausland: “Wenn ich mich mit einem Klub identifizieren kann, werde ich es machen. Es gibt viele gute Ligen, England, Spanien, auch die Bundesliga ist immer interessant”, so Kovac.24. Februar: Rummenigge über Coutinho: “Als ob er ein bisschen gehemmt ist” Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat für den bislang ausbleibenden Durchbruch von Philippe Coutinho beim FC Bayern keine schlüssige Erklärung. “Er hat manche Spiele gut gespielt und in manchen Spielen vermittelt er ein bisschen den Eindruck, als ob er so ein bisschen gehemmt ist”, meinte Rummenigge vor dem Aufbruch zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr) beim FC Chelsea in London.Man sei weiter überzeugt, dass der brasilianische Fußball-Nationalspieler ein “überragender Fußballer” sei. Rummenigge hofft, dass der 27-Jährige “in diesen entscheidenden Wochen ein wichtiger Faktor” für den FC Bayern werde. Die Münchner haben Coutinho im Sommer vom spanischen Traditionsverein FC Barcelona für rund 8,5 Millionen Euro ausgeliehen. Der Nationalspieler konnte aber noch nicht nachhaltig dafür werben, dass der FC Bayern die Kaufoption von 120 Millionen Euro zieht.24. Februar: “Telegraph”: England will Kopfballtraining für Kinder verbieten Der englische Fußball-Verband wird nach Informationen britischer Medien noch in dieser Woche neue Regeln einführen, die Kopfballübungen bei Kindern im Grundschulalter verbieten. Wie die Zeitung “The Telegraph” am Montag berichtete, ist der Schritt der FA eine Vorsichtsmaßnahme, um das Risiko von Hirnverletzungen zu mindern. Auch der schottische Verband will demnach Kopfballtraining beim Fußball-Nachwuchs verbieten.Hintergrund ist eine Untersuchung aus dem vergangenen Jahr, die von der FA und der Spielergewerkschaft PFA in Auftrag gegeben wurde und zu dem Ergebnis kam, dass Fußballprofis im Vergleich zur britischen Gesamtbevölkerung mit einer 3,5 Mal höheren Wahrscheinlichkeit an einer degenerativen Hirnkrankheit sterben. Laut der Studie ist die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, bei Fußballern 3,45 Mal höher – das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, sogar 4,4 Mal höher.Eine Ursache dafür lieferte die Untersuchung nicht. Über einen Zusammenhang mit Kopfbällen wird bisher nur spekuliert, und einen wissenschaftlichen Beweis gibt es nicht. Die FA ist aber alarmiert. FA-Chefärztin Charlotte Cowie hatte dazu im Dezember gesagt: “Es ist unabdingbar, dass wir im Fußball jetzt alles tun, um zu verstehen, was die Gründe für dieses erhöhte Risiko sind, und was wir tun können, um zukünftige Generationen von Fußballern davor zu schützen.”Bei der kommenden Generalversammlung der Regelhüter des International Football Association Boards (Ifab) am Samstag steht das Thema Gehirnerschütterung ebenfalls auf der Tagesordnung. Die FA macht sich für eine zusätzliche Wechselmöglichkeit stark, wenn sich ein Spieler am Kopf verletzt hat.23. Februar: Gerry Ehrmann muss 1. FC Kaiserslautern verlassenFußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich nach über zwei Jahrzehnten überraschend von Torwarttrainer Gerry Ehrmann getrennt. Dies bestätigten die Pfälzer am Sonntag auf  Anfrage. Der 61 Jahre alte Ehrmann stand für den FCK von 1984 bis 1998 selbst zwischen den Pfosten und übernahm dann die Aufgabe als Torwarttrainer. Am Betzenberg formte er unter anderem die Torhüter Roman Weidenfeller, Kevin Trapp und Tim Wiese. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat sich Ehrmann mit dem derzeitigen Lauterer Cheftrainer Boris Schommers überworfen. Die “Bild-Zeitung” hatte zuerst über die Trennung berichtet.22. Februar: Leipzig deklassiert Schalke RB Leipzig lässt sich im Titelkampf nicht abschütteln und bleibt erster Verfolger des FC Bayern München. Mit dem souveränen und verdienten 5:0 (1:0)-Erfolg beim kriselnden Europapokal-Anwärter FC Schalke 04 verkürzte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann den Rückstand auf Tabellenführer Bayern München, der am Freitagabend mit einem 3:2 gegen den SC Paderborn vorgelegt hatte, wieder auf einen Zähler.Marcel Sabitzer mit einem Blitztor in der ersten Spielminute, Nationalstürmer Timo Werner (61.), Marcel Halstenberg (68.), Angelino (81.) und Emil Forsberg (89.) besiegelten am Samstagabend vor 61 433 Zuschauern die zweite Saison-Heimniederlage der Königsblauen, die trotz des fünften sieglosen Spiels in Serie auf Rang sechs bleiben. “Ab der ersten Minuten haben wir es sehr gut gemacht. Ich denke, der Sieg geht in Ordnung”, sagte Schnellstarter Sabitzer bei Sky. “Wenn wir so weiter machen, sind wir schwer zu stoppen, aber wir müssen immer 100 Prozent bringen”, fügte der Österreicher nach dem höchsten Auswärtssieg in der noch jungen RB-Bundesliga-Historie an.”Die haben uns ausgespielt, sie sind sehr stark. Wir haben eine geile Hinrunde gespielt. Für uns ist wichtig, dass die Fans hinter uns sind, auch nach einem solchen Spiel”, sagte Schalkes sichtlich enttäuschter Weston McKennie.   22. Februar: Gladbach-Fans beleidigen Hopp – Schiedsrichter unterbricht SpielMit Schmähplakaten gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp haben Fans von Borussia Mönchengladbach am Samstag für eine Spielunterbrechung gesorgt. “Hurensöhne beleidigen einen Hurensohn und werden von Hurensöhnen bestraft”, stand auf einem Plakat in der Nordkurve. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte Borussia Dortmund am Freitag wegen Beleidigungen von Hopp zu einem Fan-Ausschluss bei den kommenden beiden Spielen in Hoffenheim verurteilt.Mönchengladbacher Ultras zeigen ein Transparent mit dem Konterfei von Dietmar Hopp, woraufhin Schiedsrichter Brych das Spiel vorerst unterbricht
© Roland WeihrauchNachdem Ordner intervenierten, verschwand das Plakat ebenso wie eines mit einem Hopp-Gesicht im Fadenkreuz schnell wieder. Gladbachs Manager Max Eberl und Kapitän Lars Stindl gingen in die Kurve, um auf die Fans einzureden. Der Stadionsprecher bat mit mehreren Durchsagen um Vernunft, “die Mehrheit der Zuschauer hier will so etwas nicht sehen”. Hoffenheim gelang in der Partie in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 1:1.In den weiteren Spielen legte Borussia Dortmund im Titelrennen nach und liegt damit weiter vier Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München. Der BVB siegte bei Werder Bremen am Samstag 2:0 (0:0) und ist damit vorerst Zweiter. Der 1. FC Köln siegte unterdessen deutlich mit 5:0 (3:0) bei Hertha BSC und entfernte sich weiter von den gefährdeten Plätzen. Fortuna Düsseldorf landete im Abstiegskampf mit dem 2:0 (1:0) beim SC Freiburg den ersten Liga-Sieg unter dem neuen Trainer Uwe Rösler.22: Februar: Biathlon-WM: Deutsches Männer-Quartett muss sich mit Bronze begnügen – Gold für FrankreichDie deutschen Biathlon-Männer haben in Antholz WM-Bronze in der Staffel gewonnen und ihre erste Medaille bei den Titelkämpfen in Italien geholt. Erik Lesser, Philipp Horn, Arnd Peiffer und Benedikt Doll mussten sich am Samstag nach einer Strafrunde und acht Nachladern in der Südtirol-Arena nur Frankreich (0 Strafrunden/4 Nachlader) und Norwegen (1/12) geschlagen geben. In den bisherigen drei Einzelrennen waren die deutschen Skijäger leer ausgegangen. Zuvor hatte die Frauen-Staffel Silber hinter Norwegen gewonnen. Das deutsche Quartett lag nach den 4×7,5 Kilometern 36,2 Sekunden hinter den Franzosen. Zum Abschluss der WM in Antholz stehen am Sonntag die beiden Massenstart-Wettkämpfe auf dem Programm.22. Februar: Deutsche Biathletinnen holen Staffel-SilberDie deutschen Biathletinnen haben bei den Weltmeisterschaften im italienischen Antholz Silber in der Staffel gewonnen. Karolin Horchler, Vanessa Hinz, Franziska Preuß und Denise Herrmann mussten sich am Samstag nur Norwegen geschlagen geben. Das deutsche Quartett leistete sich neun Nachlader und hatte nach 4×6 Kilometern 10,7 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Titelverteidigerinnen. Bronze sicherte sich die Ukraine (+ 18,4 Sekunden). Den letzten WM-Titel 2017 in Hochfilzen hatten Hinz, Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier geholt. Bei der diesjährigen WM war es die vierte Medaille für das deutsche Team.21. Februar: FC Bayern schrammt gegen Paderborn an Blamage vorbeiTorjäger Robert Lewandowski hat einen behäbigen FC Bayern vor dem Champions-League-Hit beim FC Chelsea vor einer bösen Nachlässigkeit im Titelkampf der Fußball-Bundesliga bewahrt. Der Torjäger erzielte am Freitagabend im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SC Paderborn in der 88. Minute mit seinem 25. Saisontreffer das Siegtor zum am Ende glücklichen 3:2 (2:2). Zuvor hatten die couragiert auftretenden Gäste vor 75.000 Zuschauer zweimal durch Sven Michel (75.) und Dennis Srbeny (44.), der nach einem Patzer von Nationaltorhüter Manuel Neuer erfolgreich war, ausgeglichen. Im 250. Heimspiel in der heimischen Allianz Arena hatten der starke Serge Gnabry (26.) und Erfolgsgarant Lewandowski (70.) die ersten zwei Bayern-Tore erzielt.21. Februar: Doppelsieg für DSV-Adler in RasnovSkispringer Karl Geiger hat den Weltcup im rumänischen Rasnov für sich entschieden. Der 27 Jahre alte Allgäuer sprang am Freitag zwei Mal 100 Meter weit und gewann damit auch den dritten von drei Wettbewerben in diesem Winter auf der Normalschanze. Hinter Geiger komplettierten Teamkollege Stephan Leyhe (99 und 97,5 Meter) und der Österreicher Stefan Kraft (98 und 97,5 Meter) das Podest.Es war der erste deutsche Doppelerfolg seit Dezember 2017, als Richard Freitag in Titisee-Neustadt vor Andreas Wellinger gewann. Hinter Geiger und Leyhe hatten auch Pius Paschke (10.), Markus  Eisenbichler (11.) und Constantin Schmid (15.) den zweiten Durchgang erreicht. Severin Freund schrammte bei seinem Comeback als 32. knapp an Weltcup-Punkten vorbei.21. Februar: Schalke-Fans veräppeln BVB auf TwitterDrei Wochen vor dem mit Spannung erwarteten 180. Revierderby (14. März) kommen die Fans von Schalke 04 und Borussia Dortmund so langsam in Fahrt. Am Tag nachdem der BVB einen zweiten Trikotsponsor für die Saison 2020/21 präsentierte, nahmen die Knappenfans genau das auf’s Korn. “Falls dein Schalker Kumpel heute nicht erreichbar ist – er sucht vermutlich gerade einen neuen Mobilfunkanbieter” #AusGruenden. Damit bezogen sie sich auf das Unternehmen 1&1, das demnächst die Brust der BVB-Stars zieren wird. Die Botschaft: Undenkbar, dass ein Schalker nun noch im Netz des rheinland-pfälzischen Betreibers telefoniert und surft.Unabhängig von der Fan-Fehde dürften in Dortmund die Marketingköpfe rauchen. Der Grund: Das Logo von 1&1 ist blau-weiß.20. Februar: Silber für deutsche Single-Mixed-StaffelFranziska Preuß und Erik Lesser haben bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz (Italien) etwas überraschend die dritte Medaille für Deutschland gewonnen. Das Duo musste am Donnerstag im Single-Mixed-Wettkampf über 15 Kilometer nur den Norwegern Röiseland und Boe den Vortritt lassen. Die hoch gehandelten Franzosen mussten sich mit Bronze begnügen. Lesser hatte die Norm für die WM nur zur Hälfte erfüllt und war eigentlich als Ersatzmann für die Titelkämpfe nominiert worden. 20. Februar: Timo Werner flirtet mit FC LiverpoolTimo Werner hat sich nach seinem erfolgreichen Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel der Champion League zu den dauerhaften Spekulationen um einen Wechsel zum FC Liverpool geäußert. “Ich weiß, dass Liverpool im Moment das beste Team in der Welt ist und wenn man mit dem Team in Verbindung gebracht wird, macht einen das stolz”, sagte der Mittelstürmer von RB Leipzig dem Sender Sky nach dem 1:0-Erfolg des sächsischen Fußball-Bundesligisten bei Liverpools Ligarivalen Tottenham Hotspur.Es sei schön, aber er wisse auch, dass bei Liverpool viele gute Spieler seien. “Ich muss mich noch verbessern, noch viel lernen, um auf diesem Niveau zu spielen”, betonte Werner, der mit einem verwandelten Elfmeter den Sieg am Mittwochabend in London perfekt gemacht hatte. Werners Vertrag bei den Leipzigern ist gültig bis zum 30. Juni 2023. Er hat sich allerdings eine Ausstiegsklausel einbauen lassen. Er könnte den Verein demnach gegen eine Transfersumme von um die 60 Millionen Euro – abhängig von der Platzierung der Leipziger – nach dieser Saison verlassen.Ein Wechsel zum FC Bayern, mit dem auch schon oft spekuliert worden war, war vor der laufenden Saison nicht zustande gekommen. Werner spielt seit Sommer 2016 für RB Leipzig, wurde dort zum Nationalspieler und belegt derzeit in der Torschützenliste den zweiten Platz hinter Bayerns Robert Lewandowski.20. Februar: BVB ab nächster Saison mit zwei Trikot-SponsorenBorussia Dortmund bekommt ab der kommenden Saison zwei Trikot-Sponsoren. Das teilte der BVB am Donnerstag mit. Demnach wird das Telekommunikationsunternehmen 1&1 künftig in der Bundesliga auf den Trikots zu sehen sein. Der bisherige alleinige Trikot-Sponsor, der Spezialchemiekonzern Evonik, richte “seine langjährige Partnerschaft mit dem BVB stärker auf internationale Zielgruppen aus”, wie es in einer Pressemitteilung hieß. Von der Saison 2020/21 an werde der BVB in internationalen Pokalwettbewerben, Freundschaftsspielen im Ausland und im DFB-Pokal weiterhin mit dem Schriftzug von Evonik auf der Brust auflaufen.20. Februar: BVB drei Jahre ohne Fans nach HoffenheimBorussia Dortmund muss in den kommenden drei Spielzeiten bei den Auswärtsspielen in Sinsheim auf seine Fans verzichten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird der BVB dem Antrag des DFB-Kontrollausschusses zustimmen, die Bewährung der 2018 verhängten Strafe auszusetzen. Das Urteil dürfte damit in den nächsten Tagen rechtskräftig werden. Seit Jahren äußern die BVB-Anhänger bei den Spielen in Hoffenheim offen Kritik an Mehrheitseigner und SAP-Gründer Dietmar Hopp. So zeigten sie unter anderem ein Banner mit Hopps Gesicht im Fadenkreuz. Im Dezember 2019, als die Fans der Borussia schon auf Bewährung ins Sinsheim zu Gast waren, provozierten sie Hopp und die TSG Hoffenheim erneut mit Bannern und Gesängen.Quelle:”sportschau.de”19. Februar: Leipzig siegt 1:0 in LondonRB Leipzig hat sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen. Die Sachsen gewannen in London mit 1:0 (0:0) und gehen aufgrund des Auswärtstores favorisiert ins Rückspiel am 10. März in Leipzig. Nationalspieler Timo Werner (58. Minute) traf per Foulelfmeter für die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann. Zuvor war Konrad Laimer von Ben Davies im Strafraum gefoult worden. Für den Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga war es das erste K.o.-Spiel in der Champions League überhaupt seit der Gründung des Vereins im Jahr 2009.19. Februar: Fourcade knackt Boe und holt Einzel-GoldDer Franzose Martin Fourcade hat sich bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz den Titel im Einzelrennen über 20 Kilometer gesichert. In einem fast perfekten Rennen verschoss der 31-Jährige nur die letzte der 20 Patronen. In der Loipe war nur sein Teamkollege Quentin Fillon-Maillet schneller. Das reichte, um Dauerrivale Johannes Tignes Boe in Schach zu halten. Der norwegische Superstar und Topfavorit schoss zwei Mal daneben und konnte auch auf der Strecke nicht mit Fourcade mithalten. Am Ende musste er sich – knapp eine Minute hinter dem neuen Weltmeister – mit der Silbermedaille begnügen. Bronze ging an den Österreicher Dominik Landertinger. Die deutschen Biathleten vergaben ihre Medaillenchancen auf der Schießmatte. Benedikt Doll verfehlte vier Scheiben und landete als bester DSV-Athlet auf Platz 13. Titelverteidiger Arnd Peiffer lief mit sechs Schießfehlern und fast sieben Minuten Rückstand auf Fourcade ins Ziel. Im Gegensatz zu den Frauen bleiben die deutschen Männer damit weiter ohne Edelmetall.19. Februar: Neymar kritisiert nach PSG-Niederlage seinen Verein Superstar Neymar hat nach der Niederlage bei Borussia Dortmund erneut für Unruhe bei Paris Saint-Germain gesorgt. Der Brasilianer machte nach dem Abpfiff die Verantwortlichen des französischen Fußball-Meisters von Trainer Thomas Tuchel dafür verantwortlich, dass er ohne Spielrhythmus in das erste Champions-League-Achtelfinale gegangen sei.Neymar hatte vor dem 1:2 in Dortmund vier Spiele pausieren müssen und die Liga-Begegnungen gegen Nantes, Lyon und Amiens sowie das Pokalspiel gegen Dijon verpasst. Bereits gegen Lyon hätte er allerdings problemlos spielen können, meinte der 28-Jährige, der zuvor das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielt hatte. “Aber die Ärzte, der Club haben anders entschieden.” Eine Rückkehr sei verschoben, wieder verschoben und erneut verschoben” worden.Ich hatte viele Diskussionen deshalb. Die Entscheidung, die getroffen wurde, hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber der Club hat nun einmal das Sagen”, beklagte sich der Brasilianer. Er müsse die Entscheidungen “leider respektieren”, betonte der Offensivspieler. Aber am Ende ist das schlecht für mich und für die Mannschaft. Das geht nicht.”Zu den Chancen seines Teams auf das Erreichen des Viertelfinals äußerte sich Neymar derweil zuversichtlich: “Wir haben noch 90 Minuten vor eigenem Publikum. Ich bin mir sicher, dass wir ein großes Spiel machen und, wenn Gott will, weiterkommen werden.”18. Februar: WM-Silber für Hinz nach Herzschlag-Finale Nach einem Herzschlag-Finale hat Biathletin Vanessa Hinz bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz (ITA) die zweite Medaille für Deutschland geholt. Im Einzelrennen über 15 Kilometer schoss die 27-Jährige bei 20 Versuchen nur einmal daneben. Im Ziel zitterte sie lange und hatte sogar die Chance auf Gold. Doch eine war am Ende doch noch schneller. Zwei Tage nach ihrem Sieg in der Verfolgung war Dorothea Wierer erneut nicht zu schlagen. 2,2 Sekunden lag die Italienerin vor Hinz. Bronze ging an die Norwegerin Marte Olsby Røiseland. Franziska Preuß als Fünfte und Denise Herrmann auf Rang zwölf komplettierten bei traumhaftem Wetter im Antholzer Tal das starke DSV-Ergebnis.18. Februar: Newman überlebt Horrorunfall in DaytonaEin spektakulärer Unfall hat am Montag (Ortszeit) das legendäre Nascar-Rennen Daytona 500 in Daytona Beach (Florida) überschattet. In der letzten von 200 Runden wurde der Wagen des US-Amerikaners Ryan Newman über die Fahrbahn geschleudert und überschlug sich dabei mehrfach.Kurz vor dem Sieg von Denny Hamlin hatte der letztlich Zweitplatzierte Ryan Blaney Newmans Auto berührt, als der 42-Jährige gerade in Führung gegangen war. Dessen Ford Mustang raste in die Begrenzungsmauer, überschlug sich und wurde auf der Fahrerseite von einem anderen Auto getroffen. Erst nach einigen Minuten konnte es wieder auf die Räder gestellt werden. Der Daytona-Sieger von 2008 wurde dann in ein Krankenhaus gebracht. Via Twitter gab der Rennveranstalter später zumindest leichte Entwarnung. “Er ist in kritischem Zustand. Die Ärzte haben aber bestätigt, dass er nicht in Lebensgefahr schwebt”, heißt es in dem Statement. 18. Februar: Bölk und Kastening Handballer des Jahres   Die Nationalspieler Emily Bölk und Timo Kastening sind Handballer des Jahres 2019. Die Rückraumspielerin des Thüringer HC und der Rechtsaußen der TSV Hannover-Burgdorf setzten sich bei der von der Fachzeitschrift “Handballwoche” durchgeführten Publikumswahl durch. Wie das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, setzte sich die 21-jährige Bölk bei ihrem zweiten Sieg in Serie gegen Dinah Eckerle und Kim Naidzinavicus (beide SG BBM Bietigheim) durch. Der 24 Jahre alte Kastening machte erstmals das Rennen. Der bei der EM zu den Leistungsträgern zählende Außenspieler gewann vor Nationalkeeper Johannes Bitter (TVB Stuttgart) und seinem Mannschaftskameraden Morten Olsen.17. Februar: Bundesliga-Schiri pfeift Spiel in IndienEine besondere Dienstreise hat Bundesliga-Schiedsrichter Christian Dingert in der vergangenen Woche unternommen. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Indischen und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) pfiff der 39-Jährige zwei Spiele der Indian Super League – darunter die Partie zwischen Jamshedpur FC und Mumbai City FC. Und Dingert war durchaus angetan. Die Woche fußballerisch eine tolle Erfahrung gewesen, aber auch darüber hinaus, berichtete der Referee der “Rheinpfalz”. Die beiden indischen Kollegen, die ihm an der Linie assistierten, waren “sehr sehr nette Jungs”, die er vor Ort “sehr gern” erneut unterstützen würde, so Dingert weiter. Enttäuscht war der Mann aus dem pfälzischen Lebecksmühle vom spärlichen Interesse der Zuschauer. Schon wenige Stunden nach seiner Rückkehr aus Indien war Dingert bereits wieder in der Fußball-Bundesliga als Videoschiedsrichter im Einsatz – und zwar beim 1:1 des SC Freiburg in Augsburg.15. Februar: Stabhochspringer Duplantis über 6,18 MeterMit seinem Jahrhundert-Talent und Sergej Bubkas “Salami-Taktik” hat Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis den nächsten Weltrekord aufgestellt. Beim Leichtathletik-Hallenmeeting in Glasgow meisterte der erst 20 Jahre alte Schwede am Samstag 6,18 Meter – die Latte lag einen Zentimeter höher als vor einer Woche bei seinem Triumph im polnischen Torun. Beide Meetings gehören wie schon Karlsruhe zur Indoor Serie des Weltverbandes World Athletics. Gleich im ersten Versuch meisterte der Europameister von 2018 in der Emirates Arena die Weltrekordhöhe. “Das war ein ganz starker Wettkampf”, sagte der in den USA lebende und trainierende Schwede, der einen amerikanischen Vater und eine schwedische Mutter hat. “Das Publikum war riesig! Diese Energie hat sich übertragen und hat mir einen Kick gegeben”, sagte “Mondo”, wie er von Freunden und Profikollegen nur genannt wird. Als Rekordbonus kassierte Duplantis 30.000 US-Dollar (rund 27.700 Euro).



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Publish date : 2020-02-25 10:51:27

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Volkmarsen in Hessen: Mann fährt mit Pkw in Rosenmontagsumzug – Polizei spricht von “vorsätzlicher Tat”

Volkmarsen in Hessen: Mann fährt mit Pkw in Rosenmontagsumzug –




Während eines Rosenmontagsumzugs im nordhessischen Volkmarsen ist ein Mann mit einem Auto in zahlreiche Menschen reingefahren. Unter den Schwerverletzten sind laut Polizei auch Kinder.



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Publish date : 2020-02-25 07:12:55

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Nachrichten aus Deutschland: Unfall im Kölner Karneval: Frau gerät unter Straßenbahn und stirbt

Nachrichten aus Deutschland: Unfall im Kölner Karneval: Frau gerät unter




Köln: Frau gerät unter Straßenbahn und stirbtIn der Kölner Innenstadt ist es am Rosenmontag zu einem schweren Unfall gekommen. Wie die Polizei berichtete, war eine junge Frau aus Dortmund gegen 16 Uhr unter eine anfahrende Straßenahn geraten. Die 20-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Wie der “Express” berichtete, war sie mit zwei weiteren jungen Frauen unterwegs. An der Haltestelle Barbarossaplatz stadtauswärts wollten die drei demnach die Gleise von einer bis dahin noch stehenden Bahn überqueren, als eine von ihnen aus bislang noch ungeklärten Gründen stürzte und von der Bahn rund 50 Meter mitgeschleift wurde. Ihre Begleiterinnen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Allerdings gibt es auch eine andere Version zu dem Unfallhergang. Zeugen wollen laut “Kölner Stadtanzeiger” gesehen haben, wie die junge Frau auf die Kupplung zwischen den beiden Waggons der Straßenbahn geklettert und mitgefahren sein soll. Zudem habe die Polizei nach ersten Untersuchungen nur am zweiten Wagen Unfallspuren gefunden haben. Die Ermittlungen laufen.Quellen:Polizei Köln/”Express”/”Kölner Stadtanzeiger”Siegen: Mann nach Pinkelpause vermisstDie Polizei sucht nach einen 30-jährigen Mann, der seit dem frühen Sonntagmorgen vermisst wird. Wie die Beamten am Dienstagmorgen berichteten, war der Mann aus Kirchen-Herkersdorf mit Freunden in der Siegener Innenstadt unterwegs, als er gegen 0.30 Uhr unterhalb der Siegbrücke “Henner und Frieder” an die Sieg ging, um dort auszutreten. Von dort kehrte er nicht zurück. Die ermittelnden Beamten schließen nicht aus, dass der Mann in die Sieg gestürzt ist. Eine Suche an der möglichen Sturzstelle bis zum Industriegebiet Schemscheid verlief am Montag Abend ohne Ergebnis.Quelle:Polizei Siegen-Wittgenstein Nachrichten von Montag, den 24. FebruarManching: Mutter und zwei Kinder tot – Obduktion bestätigt ErmittlungenNach dem Fund von zwei toten Kindern und der Mutter im oberbayerischen Manching hat die Obduktion die ersten Ermittlungsergebnisse bestätigt. Demnach hatte die 38 Jahre alte Frau ihre beiden Kleinkinder mit einem Messer umgebracht und sich das Leben genommen. Die Obduktion der zehn Monate und drei Jahre alten Mädchen habe am Montag diesen Verdacht bestätigt, erklärte ein Polizeisprecher. Es gebe keine Hinweise, dass eine weitere Person etwas mit dem Geschehen zu tun habe.Die 38-Jährige hatte sich am Freitag im oberbayerischen Manching (Landkreis Pfaffenhofen) im Treppenhaus eines Bürogebäudes aus dem fünften Stock hinabgestürzt, die Frau starb wenige Stunden später in einer Klinik. Auf dem Parkplatz des Unternehmens stand der Wagen der Mutter mit den Leichen der beiden Kinder und der Tatwaffe.Quelle: DPASuizid Hilfe EinklinkerDortmund: Tote Frau in Wohnung – Ehemann festgenommenIn Dortmund hat die Polizei eine tote Frau in einer Wohnung gefunden. Wie die Beamten berichteten, wählte der 41-jährige Ehemann in den frühen Morgenstunden den Notruf der Feuerwehr. Offenbar hatte er zuvor seine 30-jährige Ehefrau getötet. Die Beamten nahmen den Mann fest. Wie genau die Frau zu Tode gekommen ist, soll eine für Dienstag angeordnete Obduktion ergeben. Die Mordkommission ermittelt. Quelle:Polizei DortmundMünchen: Mann soll 15-Jährige in Auto sexuell missbraucht habenIn München soll ein Mann eine 15-Jährige in seinem Auto sexuell genötigt haben. Wie die Polizei am Montag berichtete, vertraute sich die 15-Jährige in der Schule einer Lehrerin an. Demnach liegt der Fall bereits eine Woche zurück. Den 25-jährige Münchner hatte sie im Internet kennengelernt. Laut Aussage der Schülerin holte er sie mit seinem Auto gegen 21 Uhr am vergangenem Montag ab und fuhr mit ihr an einen ihr unbekannten und menschenverlassenen Ort, wo er sie gegen ihren Willen küsste und im Intimbereich berührte. Anschließend soll er sie genötigt haben, an ihm weitere sexuelle Handlungen mit der Hand vorzunehmen, da er sie sonst nicht nach Hause fahren würde. Ermittlungen führten die Polizei zu dem mutmaßlichen Täter. Er wurde in seiner Wohnung vorläufig festgenommen und bekam eine Anzeige wegen sexueller Nötigung. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.Quelle: Polizei BayernDüsseldorf: Rosenmontagszug zeigt Hanau-Anschlag als Rassismus-PistoleDer Düsseldorfer Rosenmontagszug stellt nach dem mutmaßlich rechtsextremistischen Anschlag von Hanau den Rassismus als Waffe dar. Der WDR fotografierte den bislang eigentlich geheim gehaltenen Wagen am frühen Montagmorgen an der Wagenhalle. Zu sehen darauf: Eine Pistole mit der Aufschrift “Rassismus”, die aus dem Mund eines Mannes mit hochrotem Kopf ragt. Auf seiner Wange steht: “Aus Worten werden Taten!” An der Seite stellen die Jecken um Wagenbauer Jacques Tilly den Kontext zu rechtsextremen Taten her: “NSU, W. Lübcke, Halle, Hanau”. Die Düsseldorfer Jecken wollten ihre Mottowagen in diesem Jahr eigentlich bis zum letzten Moment geheim halten.Ein Motivwagen “Rassismus – Aus Worten werden Taten! +++ NSU +++ W. Lübcke +++ Halle +++ Hanau” steht vor dem Rosenmontagszug auf der Straße.
© Federico Gambarini Auch im Kölner Karneval weint der Dom nach dem mutmaßlich rechtsextremistischen Anschlag von Hanau: Mit hängenden Turmspitzen und Tränen im Auge schicken die Kölner Jecken ihren Dom als Motivwagen in den Rosenmontagszug. Auf einem großen roten Herz, das der Dom in der Hand hält, steht: “uns Hätz schleiht för Hanau” – unser Herz schlägt für Hanau. Der Wagen werde weit vorn im Zug fahren, sagte eine Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval am Montagmorgen. Zuvor hatte der WDR über den Wagen berichtet.Der Motivwagen “Uns Hätz schleiht för Hanau” zum Anschlag von Hanau steht auf der Straße vor dem Rosenmontagszug.
© Oliver Berg Quelle: DPAAltenburg: Polizei findet Leiche in WohnungIm thüringischen Altenburg hat die Polizei am Sonntagabend in einer Wohnung die Leiche eines Mannes gefunden. Wie die Beamten am Montagmorgen berichteten, handelt es sich um einen 52-Jährigen. Ein Tötungsdelikt kann nicht ausgeschlossen werden. Im Verlauf der nächtlichen Ermittlungen wurden zwei Tatverdächtige festgenommen. Weitere Details könnten derzeit nicht veröffentlicht werden, hieß es in einer Mitteilung.Quelle:Polizei ThüringenSögel: Schwertransporter kippt in GrabenIm niedersächsischen Sögel ist am Sonntagmittag ein Schwertransporter auf die Seite gekippt. Wie die Polizei berichtete, war der geplanten Schwertransport von zwei Kohlendioxidbehältern gegen 7 Uhr von Haselünne-Flechum in Richtung Industriehafen Dörpen gestartet. Aus bislang ungeklärter Ursache kippte die Ladefläche des voranfahrenden Transporters samt geladener 250-Tonnen-Fracht zur Seite und blieb im Straßengraben liegen. Für die Bergung wird ein Spezialkran benötigt. Wie der NDR berichtet, soll er im Laufe des Montag den umgekippten Tank herausheben. Die Straßensperrung soll voraussichtlich bis Mitte der Woche dauern.  Quelle:Polizei Emsland, “NDR”Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 17. Februar – 21. Februar lesen Sie hier.



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Publish date : 2020-02-25 07:50:00

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Gedenkfeier für Basketball-Profi: “Wir hatten gehofft, gemeinsam alt zu werden”: Kobe Bryants Witwe hält bewegede Abschiedsrede

Gedenkfeier für Basketball-Profi: “Wir hatten gehofft, gemeinsam alt zu werden”:




Knapp einen Monat nach dem Tod von Kobe Bryant haben Tausende Menschen bei einer bewegenden Gedenkveranstaltung Abschied von dem Basketball-Superstar und von dessen Tochter Gianna genommen. Die Veranstaltung unter dem Motto “Eine Feier des Lebens für Kobe und Gianna Bryant” fand am Montag im Staples Center in Los Angeles statt, das 20.000 Menschen Platz bietet. Kobe Bryant (41) und seine 13-jährige Tochter waren am 26. Januar gemeinsam mit sieben weiteren Menschen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Vanessa über Kobe Bryant: “Ich vermisse sie so sehr”Vanessa Bryant erinnerte am Montag bei der Gedenkveranstaltung in einer bewegenden Ansprache an ihre Tochter und an ihren Ehemann. “Ich vermisse sie so sehr”, sagte sie über ihre Tochter. “Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.” Vanessa Bryant fügte hinzu: “Ich werde ihr nicht sagen können, wie wunderschön sie an ihrem Hochzeitstag aussieht.” Ex-Basketball-Profi Magic Johnson umarmt Pam Bryant, die Mutter von Kobe Bryant
© Marcio Jose Sanchez Vanessa Bryant rang bei ihrem Auftritt immer wieder um Fassung. Sie sagte, sie sei Kobes erste Liebe gewesen. “Wir hatten wirklich eine unglaubliche Liebesgeschichte.” Ihr Ehemann – mit dem sie vier Töchter hatte – sei charismatisch, liebevoll, romantisch und ein Gentleman gewesen. “Wir hatten gehofft, gemeinsam alt zu werden.” Mit Blick auf ihren Ehemann und ihre verstorbene Tochter sagte sie: “Gott wusste, dass sie nicht ohne einander auf dieser Erde sein konnten. Er musste sie gemeinsam nach Hause in den Himmel bringen.”  Ein Gebet für Bryant und dessen Tochter Gianna: Sängerin Alicia Keys spielte setzte sich bei der Gedenkfeier ans Klavier
© Marcio Jose Sanchez Witwe will Helikopter-Firma verklagenBasketball-Legende Michael Jordan erzählte, Kobe Bryant sei für ihn “wie ein kleiner Bruder” gewesen. “Als Kobe gestorben ist, ist ein Teil von mir gestorben”, sagte Jordan unter Tränen. “Ruhe in Frieden, kleiner Bruder.”Witwe von Kobe Bryant verklagt Helikopterfirma 21.30Moderiert wurde die Gedenkveranstaltung von TV-Entertainer Jimmy Kimmel. Dem Moderator kamen selber die Tränen, als er an Bryant erinnerte. “Dies ist ein trauriger Tag, aber es ist auch eine Feier”, sagte er. “Das einzige, was wir tun können, ist, dankbar zu sein für die Zeit, die wir mit ihnen hatten.”Zum Auftakt der Veranstaltung war Beyoncé aufgetreten. Die Sängerin eröffnete die Zeremonie mit ihrem Song “XO” – einem der Lieblingslieder des einstigen Los-Angles-Lakers-Stars. Beyoncé sagte: “Ich bin hier, weil ich Kobe liebe.” Beyoncé beendete ihre Darbietung nach zwei Liedern mit einer Kusshand Richtung Himmel.An der Feier nahmen neben Jordan zahlreiche weitere frühere Größen der nordamerikanischen Profiliga NBA teil wie Magic Johnson, Shaquille O’Neal und Kareem Abdul-Jabbar teil, außerdem Stars wie Regisseur Spike Lee, Rapper Snoop Dogg, Sängerin Alicia Keys und Schauspieler LL Cool J.Auch Rapper und Schauspieler LL Cool J (hier mit Sonnenbrille) war unter den Freunden und Wegbegleitern, die von Kobe Bryant Abschied nahmen.Kobe Bryants Witwe Vanessa Bryant geht nach US-Medienberichten vom Montag gerichtlich gegen die Betreiberfirma des Hubschraubers vor. Der Pilot, der ebenfalls bei dem Absturz ums Leben kam, habe bei dem Flug im dichten Nebel fahrlässig gehandelt, laute einer der Vorwürfe.Der “Los Angeles Times” zufolge wird Schadenersatz in nicht genannter Höhe gefordert. Der Helikopter war am 26. Januar bei Nebel in ein gebirgiges Gelände nördlich von Los Angeles gestürzt und in Flammen aufgegangen. Die Untersuchung der Absturzursache dauert an.Bryant gilt als einer der besten Spieler in der NBA-Geschichte. Er holte in seiner 20-jährigen Laufbahn fünf Meisterschaften mit den Lakers und gewann bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 die Goldmedaille mit dem US-Team. 2016 beendete er seine Karriere.



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Publish date : 2020-02-25 06:27:57

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Volkmarsen: Auto rast in Karnevalsumzug – viele Verletzte

Volkmarsen: Auto rast in Karnevalsumzug – viele Verletzte




In Hessen ist ein Mann mit einem Auto in die Zuschauermenge beim Rosenmontagsumzug gefahren. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, die Polizei hat den Fahrer festgenommen.



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Publish date : 2020-02-24 15:57:37

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Krisentreffen von Gesundheitsministern in Italien wegen Coronavirus

Krisentreffen von Gesundheitsministern in Italien wegen Coronavirus




Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet am Dienstag ein Krisentreffen in Rom statt. Die italienische Regierung lud dazu unter anderem die Gesundheitsminister der Nachbarländer ein. Bei dem Treffen soll nach Angaben des italienischen Zivilschutzes über mögliche gemeinsame Maßnahmen beraten werden. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird an der Sitzung in der italienischen Hauptstadt teilnehmen.Italien ist binnen kurzer Zeit zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa geworden: Seit Freitag starben nach Behördenangaben fünf mit dem Virus infizierte Menschen, bei mehr als 200 Menschen wurden bis Montag Infektionen nachgewiesen. Die italienischen Behörden ergriffen strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Elf Städte im Norden des Landes wurden abgeriegelt.



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Publish date : 2020-02-25 03:06:50

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Europa in Sorge: Gesundheitsminister beraten über Coronavirus-Ausbreitung

Europa in Sorge: Gesundheitsminister beraten über Coronavirus-Ausbreitung




Angesichts der raschen Ausbreitung des neuen Coronavirus in Italien berät die italienische Regierung mit den Nachbarländern und Deutschland die Lage. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reist dazu nach Rom.An dem Treffen am Nachmittag sollen neben dem Gastgeber zudem seine Kollegen aus Slowenien, Frankreich, der Schweiz und Österreich teilnehmen.In Italien sind nach Behördenangaben bis zum frühen Montagabend mindestens sieben Infizierte gestorben – alle hatten demnach Vorerkrankungen. Die Zahl der Infektionsnachweise stieg trotz drastischer Maßnahmen wie Sperrzonen auf mehr als 220, wie Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Abend in Rom sagte. Mehr als 25 Menschen seien auf der Intensivstation. Am Vorabend waren es noch rund 150 gemeldete Infizierte. Italien ist aktuell mit Abstand das Land mit den meisten erfassten Fällen in Europa.In der besonders schwer betroffenen Lombardei wurden zehn Gemeinden in der Provinz Lodi zu Sperrzonen erklärt. Dort kontrollieren Sicherheitskräfte, wer rein und raus darf.Spahn sagte, ein Virus mache an Landesgrenzen nicht halt. Zur Frage, ob auch in Deutschland ganze Städte abgeriegelt werden könnten, meinte er, theoretisch sei Vieles denkbar. Notwendig sei so ein Schritt nicht. «Von der Absage von Großveranstaltungen (…) bis zum kompletten Abriegeln ganzer Städte gibt es ja auch noch viele Zwischenstufen.»Erwartet wird, dass die Minister bei ihrem Treffen in Rom Reaktionen auf die Ausbreitung des Virus beraten. Der italienische Zivilschutz und die Regierung in Rom hatten sich bereits gegen Grenzschließungen ausgesprochen. Dies sei rechtlich zwar machbar, bringe aber keinen praktischen Nutzen, so der Zivilschutz.In Italien traf am Montag ein Team von Experten des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Weltgesundheitsorganisation WHO ein. Die Experten wollen die italienischen Gesundheitsbehörden bei ihrem Kampf gegen das Virus und den Bemühungen um dessen Eindämmung unterstützen. «Covid-19 ist ein neues Virus, das wir sehr ernst nehmen müssen», sagte WHO-Europadirektor Hans Kluge. Daher werde mit den Mitgliedstaaten eng kooperiert, um diese auf das Auftreten der Lungenkrankheit und eine mögliche örtliche Ausbreitung vorzubereiten.Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Virus ist aber nach einer neuen EU-Einschätzung für Europäer derzeit «niedrig bis moderat». Alle bisher berichteten Fälle in der Europäischen Union hätten klare epidemiologische Verbindungen, hieß es in einer Erklärung des ECDC. Man habe Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung zu begrenzen.Trotz steigender Fallzahlen in mehreren Ländern übte sich die WHO in Optimismus. Es sei sehr ermutigend, dass die Fallzahlen in China zurückgingen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. Die Ausbreitung des Virus könne noch gestoppt werden. Die Zahlen aus Italien, dem Iran und Südkorea seien gleichwohl sehr beunruhigend, sagte er. Nach WHO-Einschätzung handele es sich bislang nicht um eine Pandemie, sondern Epidemien in einzelnen Ländern.



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Publish date : 2020-02-25 01:54:44

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Volkmarsen: Auto fährt in Karnevalsumzug in Hessen – mehrere Verletzte

Volkmarsen: Auto fährt in Karnevalsumzug in Hessen – mehrere Verletzte




Während des Rosenmontagsumzugs fährt ein Auto im nordhessischen Volkmarsen in eine Menschenmenge. Mehrere Menschen werden verletzt. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.



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Publish date : 2020-02-24 17:34:33

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Volkmarsen: Autofahrer rast in Rosenmontagszug – “Er sagte: ‘Bald stehe ich in der Zeitung'”

Volkmarsen: Autofahrer rast in Rosenmontagszug – “Er sagte: ‘Bald stehe




Bei einem Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurden nach Angaben des Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill 30 Menschen verletzt, sieben davon schwer. Rund ein Drittel der Opfer sind nach Angaben des hessischen Innenministers Peter Beuth Kinder. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.Zum Motiv könne man nichts sagen, teilte der Sprecher der Behörde, Alexander Badle, am Montag mit. “Wir ermitteln in alle Richtungen.” Zuvor hatte es zu den Hintergründen zum Teil widersprüchliche Angaben der Polizei gegeben. Der Fahrer wurde nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft festgenommen, ist deutscher Staatsbürger, 29 Jahre alt und kommt aus Volkmarsen. Er erlitt Verletzungen und soll einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, sobald sein Gesundheitszustand dies zulasse.Keine Hinweise auf politisch motivierte StraftatHinweise auf eine politisch motivierte Straftat lagen nicht vor. Das hessische Innenministerium schloss einen Anschlag nicht aus. Ein Sprecher der Behörde begründete das am Montag mit der Situation vor Ort. Der Fahrer war nach ersten Erkenntnissen den Behörden nicht als Extremist bekannt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Allerdings war der Mann der Polizei nach dpa-Informationen in der Vergangenheit durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung aufgefallen.Schock im Fasching: “Da lagen überall Kinder auf der Straße” 19.30Medien- und Augenzeugenberichte, wonach der Tatverdächtige stark alkoholisiert war, konnten die Ermittler zunächst nicht bestätigen. Eine Nachbarin sagte zu RTL: “Ich habe ihn heute wegfahren sehen, er sah aus, als stünde er unter Drogen und sagte, ‘bald stehe ich in der Zeitung’.” Badle sagte am Montagabend, zum jetzigen Zeitpunkt könne er weder dementieren noch bestätigen, das Alkohol oder Drogen im Spiel gewesen seien.Nach Angaben von Polizeipräsident Bereswill gab es auch noch eine zweite Festnahme. Allerdings sei noch nicht klar, ob der Festgenommene als Tatverdächtiger gelte oder ein Zeuge sei, sagte er auf einer Veranstaltung am Montagabend in Frankfurt am Main. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen soll der zweite Festgenommene hinter dem Auto gefilmt haben. Demnach war aber noch unklar, ob als Schaulustiger oder ob er eingeweiht war. Er sei bereits kurz nach dem Zwischenfall von der Polizei mitgenommen worden.Die Polizei war nach dem Vorfall mit einem großen Aufgebot vor Ort. Es wurde umgehend eine “Besondere Aufbauorganisation” im Polizeipräsidium Frankfurt eingesetzt, von dort wird die Lage geführt. Aus Sicherheitsgründen sollten am Montag keine weiteren Faschingsumzüge in Hessen mehr stattfinden. Die polizeiliche Präsenz wurde landesweit verstärkt.”Schockiert über diese schlimme Tat”Volkmarsens Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) sagte: “Wir sind alle betroffen, alle tief geschockt.” Im Rathaus sei ein Notlagezentrum mit Seelsorge und Polizeikräften eingerichtet worden, das bis Dienstag geöffnet bleibe. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) zeigte sich betroffen und sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. “Ich bin schockiert über diese schlimme Tat, durch die viele unschuldige Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind. Ich bin mit meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden und wünsche allen eine schnelle und vollständige Genesung.”Die Zeitung “Hessische/Niedersächsische Allgemeine” berichtete, Zeugen hätten geschildert, dass der Fahrer die Absperrung umgangen habe und dann mit Vollgas auf die Menschenmenge zugerast sei. Die Zeugen hätten den Eindruck gehabt, dass der Fahrer es vor allem auf Kinder abgesehen hatte. Von der Polizei gab es dazu keine Angaben. Die “Hessenschau” berichtete, der Tatverdächtige sei frontal gegen die Laufrichtung in die Menschenmenge gefahren. Die Ermitler machten dazu keine Angaben.Ein Zeuge berichtete laut “Bild”-Zeitung, erboste Menschen seien am Tatort mit erhobenen Fäusten auf den Fahrer zugelaufen, die Polizei habe ihn schützen müssen. Laut dem Vorsitzenden der Volkmarser Karnevalsgesellschaft, Christian Diste, hatten an dem Umzug 700 Menschen in 27 Gruppen teilgenommen.Volkmarsen: Polizei richtet Hinweisportal einNach dem Zwischenfall waren alle Fastnachtsumzüge in Hessen vorsichtshalber abgebrochen worden. Das Polizeipräsidium Frankfurt bezeichnete dies als Vorsichtsmaßnahme. Wie viele Umzüge betroffen waren, war unklar.Die Polizei Nordhessen richtete nach dem Zwischenfall ein Hinweisportal ein. Die Polizei Nordhessen appellierte am Montag, keine Aufnahmen in sozialen Medien zu verbreiten.Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit rund 6800 Einwohnern. Sie ist rund 30 Kilometer von Kassel entfernt.



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Publish date : 2020-02-24 22:41:03

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Nach der Hamburg-Wahl: FDP scheitert an Fünf-Prozent-Hürde – AfD auch künftig in Bürgerschaft

Nach der Hamburg-Wahl: FDP scheitert an Fünf-Prozent-Hürde – AfD auch




Die SPD bleibt die stärkste Kraft, die Grünen gewinnen kräftig hinzu – nach der Bürgerschaftswahl in Hamburg kann Bürgermeister Peter Tschentscher das rot-grüne Bündnis in der Hansestadt fortsetzen. Allerdings will der SPD-Politiker auch Gespräche mit der CDU führen.Die AfD schafft den Einzug in das neugewählte Parlament wirklich knapp, die FDP scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde. In Berlin und Hamburg analysieren die Vertreter der Parteien den Wahlausgang. Besonders im Fokus dabei: das desaströse Abschneiden der CDU.Das Ergebnis der Wahl, die Sitzverteilung in der Bürgerschaft und einen Koalitionsrechner finden Sie hier.Die wichtigsten Meldungen zur Hamburg-Wahl im Überblick:Panne bei Auszählung in Hamburg – FDP verliert Stimmen (11.23 Uhr)Auszählung der Kreislisten in Hamburg begonnen (8.57 Uhr)CDU nach Hamburg: Führungsleute drängen auf Entscheidungen (4.03 Uhr)Mögliche Verwechslung bei Hamburg-Wahl stellt FDP-Ergebnis infrage (0.21 Uhr)Ergebnis der vereinfachten Auszählung: FDP und AfD ziehen in Hamburger Bürgerschaft ein (0.00 Uhr)Alle aktuellen Entwicklungen am Tag nach der Hamburg-Wahl im stern-Ticker:+++ 21.50 Uhr: CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg verpasst Bürgerschaftsmandat +++CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg hat den Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft verpasst. Wie Landeswahlleiter Oliver Rudolf am Montagabend mitteilte, wurden alle 15 Mandate der CDU über Wahlkreismandate vergeben. Der Altonaer Bundestagsabgeordnete hatte lediglich auf der Landesliste kandidiert. Seine CDU war bei der Bürgerschaftswahl auf für die Hansestadt historisch schlechte 11,2 Prozent abgestürzt. Ebenfalls ohne Mandat blieb der Landesvorsitzende Roland Heintze, der auf Platz drei der Landesliste angetreten war.+++ 20.05 Uhr: Vorläufiges amtliches Endergebnis: FDP scheitert an Fünf-Prozent-Hürde +++Es ist offiziell: Die FDP hat den Sprung ins Landesparlament verpasst. Die Nachzählung ergab für die Liberalen nur 4,9 Prozent. Ihre Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels sicherte sich allerdings über ihren Wahlkreis Blankenese ein Mandat.Die AfD gehört dagegen auch künftig weiter der Bürgerschaft an, sie kommt auf 5,3 Prozent der Stimmen. Das geht aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hervor, das das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein veröffentlichte.  Die SPD kommt demnach auf 39,2 Prozent der Stimmen, die Grünen als zweitstärkste Partei auf 24,2 Prozent.+++ 19.15 Uhr: Fegebank: Der Ball liegt in der Spielhälfte des Bürgermeisters +++Hamburgs Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank erwartet keine einfachen Gespräche mit dem bisherigen und vermutlich auch künftigen Koalitionspartner SPD. “Unsere Themen liegen auf dem Tisch mit dem klaren Auftrag an Grün, diese Themen auch stärker zu machen in der nächsten Regierung”, sagte Fegebank am Montag in Hamburg vor einer Sitzung der Bürgerschaftsfraktion mit alten und neuen Abgeordneten. “Verhandlungen sind nie einfach.” Der Ball liege nun in der Spielfeldhälfte von Bürgermeister Peter Tschentscher. Dieser hatte nach der Wahl erklärt, eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition sei sehr naheliegend, er werde aber auch ein Gespräch mit der CDU führen.Fegebank ging auch auf die Verstimmungen zwischen SPD und Grünen in der Endphase des Wahlkampfs ein. “Da spielen sich natürlich auch Situationen ab, in einer zugespitzten Situation, in der mit harten Bandagen gekämpft wird, wo es auch im Ton manchmal rauer wird.” Es werde wichtig sein, Vertrauen auf beiden Seiten wieder neu aufzubauen. Unter professionellen Politikerinnen und Politikern und aus einer Situation, die von einer übergroßen Mehrheit der Hamburger gewünscht und gewollt sei, sollte aber eine Einigung möglich sein.+++ 16.15 Uhr: Zitterpartie für FDP in Hamburg – Lindner bekräftigt Mitte-Kurs +++Die Hamburger FDP muss weiter um den Wiedereinzug in das Landesparlament zittern. Wegen einer Panne bei der ersten Auszählung am Sonntag könnten die Liberalen wieder unter fünf Prozent fallen. Im Wahlbezirk Langenhorn wurden die Ergebnisse von Grünen und FDP verwechselt: Die 22,4 Prozent der Ökopartei wurden versehentlich den Freidemokraten zugeschrieben, wie der zuständige Bezirkswahlleiter Tom Oelrichs der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die FDP hatte am Sonntagabend hamburgweit nur wenige Stimmen über der Fünf-Prozent-Hürde gelegen. Das Ergebnis der zweiten, genaueren Stimmenauszählung sollte am frühen Montagabend feststehen. Was an dem Wahlsystem in Hamburg so besonders (kompliziert) ist 14.41Nach der ersten, vereinfachten Auszählung der Landesstimmen gewann die SPD von Bürgermeister Peter Tschentscher die Wahl klar. Demnach kommen die Sozialdemokraten auf 39,0 Prozent. Die Grünen mit ihrer Spitzenkandidatin Katharina Fegebank wurden mit 24,2 Prozent zweitstärkste Kraft, auf die CDU entfielen 11,2 und auf die Linke 9,1 Prozent. Die AfD bleibt nach dem Ergebnis von Sonntagabend mit 5,3 Prozent in der Bürgerschaft.Wegen der sogenannten Heilungsregel kann es aber noch Verschiebungen geben. Zunächst ungültige Stimmen können bei der zweiten Auszählrunde im Zuge dieser Regel als gültig gewertet werden, wenn der eigentliche Wählerwille erkennbar ist. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn ein Wähler auf der Landesliste einer einzelnen Partei sechs statt der ihm maximal zur Verfügung stehenden fünf Stimmen gegeben hat.+++ 14.49 Uhr: Baerbock sieht Rot-Grün in Hamburg nicht als Signal für den Bund +++Grünen-Chefin Annalena Baerbock sieht in der erwarteten Neuauflage von Rot-Grün in Hamburg kein Signal für ein ähnliches Bündnis im Bund. Die Erfahrungen aus der Hansestadt ließen sich nicht auf den Bund übertragen, sagte Baerbock in Berlin. Schließlich unterscheide sich die SPD im Bund auch deutlich von der in Hamburg.Sie wäre eine “schlechte Parteivorsitzende”, wenn sie Rot-Rot-Grün nunmehr als Ziel für den Bund ausgeben würde, fügte Baerbock hinzu. Die Hamburger Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank bekräftigte den Anspruch ihrer Partei, das Bündnis mit der SPD unter dem Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher fortzusetzen. SPD und Grüne hätten einen “ganz klaren Regierungsauftrag”, sagte die derzeitige Wissenschaftssenatorin Fegebank. Alles andere wäre den “Hamburgern nicht vermittelbar”. Die Grünen warteten nun auf ein entsprechendes Gesprächsangebot.  PAID STERN 2020_09 Die Angreiferin 16.05+++ 14.20 Uhr: Weinberg: Noch nicht über personelle Konsequenzen beraten +++Nach dem Debakel bei der Bürgerschaftswahl hat die Hamburger CDU noch nicht über personelle Konsequenzen beraten. Dies sagte Spitzenkandidat Marcus Weinberg in B  erlin. Der Landesvorstand tage am Abend. “Klar ist, dass wir eine Verantwortung zu übernehmen haben, jeder an seiner Stelle und jeder auch mit seiner Position. Dazu gehört der Spitzenkandidat, auch der Landesvorsitzende.” Nach vereinfachter Auszählung der für die Parteien auf den Landeslisten abgegebenen Stimmen kam die CDU am Sonntagabend auf 11,2 Prozent – das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl für die CDU überhaupt. Weinberg sagte zu dem Ergebnis, der Landesverband habe in den vergangenen Wochen statt Rückenwind mehr “Sturm von vorne” erleben müssen. Er verwies in dem Zusammenhang unter anderem auf die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit Stimmen auch von CDU und AfD. Dies habe CDU-Wähler und -Mitglieder verunsichert. Weinberg bedankte sich bei den “tapfer kämpfenden Wahlkämpfern”, “denn wir haben mit großem Engagement tatsächlich im strömenden Regen, sowohl vom Wetter her wie auch von den Bedingungen her, die letzten Tage noch gekämpft”. Er kündigte an, die CDU werde sich einem Gesprächsangebot der SPD nicht verschließen.Die Baustellen der CDU 11.50+++ 13.36 Uhr: Linke sieht sich nach Hamburg auf dem Weg hin zur Großstadtpartei +++Die Linke sieht sich nach der Wahl in Hamburg auf dem Weg hin zu einer etablierten Großstadtpartei. Es sei in der Hansestadt gelungen, Menschen in sozialen Brennpunkten ebenso anzusprechen wie gebildete Schichten, sagte Parteichef Bernd Riexinger in Berlin. Er räumte zugleich ein, dass die Partei in den Großstädten noch “Luft nach oben” habe.Nach dem Hamburger Wahlergebnis zeige sich, dass die Linke durchaus “nah an sozialen Nöten” sein und zugleich für “Weltoffenheit und Klimaschutz” eintreten könne, sagte auch Parteichefin Katja Kipping. Bei den Linken gibt es Befürchtungen, die Partei könnte sich zu sehr von ihrer angestammten Klientel im Osten entfernen, wenn sie sich strategisch verstärkt auf ein junges, großstädtisches Milieu ausrichtet. +++ 12.32 Uhr: Lindner: FDP wird Position der Mitte offensiv reklamieren +++FDP-Parteichef Christian Lindner will als Konsequenz aus den Vorgängen in Thüringen und dem schwachen Abschneiden bei der Hamburg-Wahl einen Mitte-Kurs seiner Partei schärfen. “Wir werden in der nächsten Zeit ganz offensiv unsere politische Position der Mitte reklamieren und auch die Auseinandersetzung mit denen suchen, die versuchen, jetzt aus dem Fehler von Erfurt eine grundlegende Veränderung unserer politischen Landschaft herbeizuführen”, sagte Lindner in Berlin nach einer Präsidiumssitzung seiner Partei.+++ 11.50 Uhr: Nach Hamburg-Wahl: AfD will verbal abrüsten +++Nach der Wahl der neuen Bürgerschaft in Hamburg will die AfD stärker auf die Wortwahl ihrer Funktionäre achten. Sie erwartet dies nach den Worten ihres Spitzenpersonals aber auch von Vertretern anderer Parteien. Alle müssten verbal abrüsten – “auch wir haben uns manchmal in der Wortwahl vergriffen”, sagte der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, in Berlin. “Rechtspopulist” sei 2017 noch das gängige “Schimpfwort” für AfD-Politiker gewesen, heute würden diese schon als “Faschist oder Nazis” verunglimpft, kritisierte Parteichef Tino Chrupalla. Das sei falsch. Die AfD-Mitglieder müssten sich aber ihrerseits fragen, “warum es der politische Gegner so einfach hat, uns in diese Ecke zu stellen”. Er wolle in seiner Partei einen Prozess der “Selbstreflexion” anstoßen, fügte er hinzu.Die Heuchelei der AfD-Reaktionen 2000Gauland bestritt eine Radikalisierung seiner Partei. Der Fraktionschef relativierte seine Äußerung aus der vergangenen Woche, als er den Attentäter von Hanau als geistig Verwirrten ohne politisches Motiv dargestellt hatte. Gauland sagte jetzt zu dem Mann, der neun Menschen mit ausländischen Wurzeln, seine Mutter und sich selbst getöet hatte: “Auch ein krankes Hirn kann eine rassistische Motivation haben.” Der Hamburger AfD-Spitzenkandidat Dirk Nockemann betonte, “dass wir ein relativ hanseatischer und liberaler Landesverband sind”. Man wolle auch in Zukunft eine “deutliche Sprache sprechen”, aber auf drastische Rhetorik verzichten, die “unsere politischen Gegner gegen uns instrumentalisieren können”.+++ 11.23 Uhr: Panne bei Auszählung in Hamburg – FDP verliert Stimmen +++Die FDP könnte nach Bekanntwerden eines Auszählungsfehlers bei der Wahl in Hamburg den Wiedereinzug in die Bürgerschaft verpassen. Durch eine Verwechslung im Bezirk Langenhorn wurden dort versehentlich die 22,4 Prozent der Grünen den Liberalen zugeteilt, wie der zuständige Bezirkswahlleiter Tom Oelrichs der Nachrichtenagentur DPA sagte. Die FDP lag am Sonntagabend zunächst hamburgweit nur wenige Stimmen über der Fünf-Prozent-Hürde.+++ 10.45 Uhr: FDP-Präsidium berät über Hamburger Bürgerschaftswahl +++Das FDP-Präsidium hat in Berlin Beratungen über das schwache Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg begonnen. Mit dem Wahl-Eklat in Thüringen sei ein Vertrauensverlust bei den Bürgern entstanden, sagte Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels-Frowein vor dem Treffen. “Das war für uns sehr, sehr schwer in kurzer Zeit wieder aufzuholen”, sagte sie.+++ 10.42 Uhr: Tschentscher möchte Kurs möglichst “Jahrzehnte” fortführen +++Die SPD demonstriert nach dem rot-grünen Wahlsieg in Hamburg Geschlossenheit. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte vor einer Sitzung des SPD-Präsidiums in Berlin, er wolle den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre “mindestens fünf Jahre, lieber Jahrzehnte” fortführen. Tschentscher betonte, von der gesamten SPD habe es in den vergangenen Wochen und Monaten Unterstützung gegeben.Reportage der Woche: Peter Tschentscher 12.52 Uhr+++ 10.31 Uhr: SPD feiert sich für Wahlsieg in Hamburg +++Die SPD feiert sich für ihren Erfolg bei der Bürgerschaftswahl am Sonntag in Hamburg. Die Sozialdemokraten seien zuletzt nicht so daran gewöhnt gewesen, feiern zu können – “jetzt haben wir wirklich einen Anlass”, sagte Parteichefin Saskia Esken in Berlin. Sie und Ko-Parteichef Norbert Walter-Borjans gratulierten dem Hamburger SPD-Spitzenkandidaten und Ersten Bürgermeister der Hansestadt, Peter Tschentscher. “Das ist ein großartiger Erfolg”, sagte Esken, “ein großartiger Tag für die Hamburgerinnen und Hamburger und ein großartiger Tag für die SPD”. “Die Wählerinnen und Wähler haben eine goldrichtige Entscheidung getroffen”, ergänzte Walter-Borjans. Die SPD hatte sich in Hamburg mit 39,0 Prozent trotz deutlicher Stimmenverluste klar vor den Grünen als stärkste Kraft behauptet.”Die SPD ist eine richtig starke Truppe”, sagte Tschentscher. Er bekräftigte, dass für ihn in Hamburg nun die Fortsetzung des Regierungsbündnisses mit den Grünen die “naheliegende Option” sei. +++ 8.57 Uhr: Auszählung der Kreislisten in Hamburg begonnen +++Das Auszählen in der Hansestadt geht weiter. Um 8 Uhr hat die Auszählung der Kreislisten begonnen, nach der feststeht, welche Kandidaten in die Bürgerschaft einziehen. Auch werden die Landesstimmzettel erneut gezählt. Nach Schließung der Wahllokale am Sonntag waren zunächst nur die Stimmen für die Parteien auf den Landesstimmzetteln nach einem vereinfachten Verfahren ausgezählt worden, so dass am späten Abend nur die voraussichtliche Verteilung der Bürgerschaftssitze auf die Parteien feststand. Für die FDP, die nach der vereinfachten Auszählung auf genau 5,0 Prozent kam, bleibt es damit spannend. Gegen 18.30 Uhr wird mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gerechnet.Presseschau Hamburg+++ 8.27 Uhr: CDU-Vize Breher sieht Mitschuld der Bundespartei am Hamburger Wahlergebnis +++Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Silvia Breher hat nach dem schlechten Abschneiden ihrer Partei bei der Hamburger Bürgerschaftswahl eine Mitschuld der Bundesspitze eingeräumt. Ein Anteil der Bundespartei sei “definitiv vorhanden”, sagte sie im Deutschlandfunk. Die Hamburger CDU-Wahlkämpfer hätten es “unfassbar schwer” gehabt “im Hinblick auf Thüringen und im Hinblick auf die Situation in Berlin”.+++ 8.15 Uhr: Parteienforscher: Rot-Grün in Hamburg vor schwierigen Verhandlungen +++Der Hamburger Parteienforscher Elmar Wiesendahl erwartet schwierige Koalitionsverhandlungen zur Fortsetzung der rot-grünen Koalition in der Hansestadt. “Es wird auf jeden Fall zu Rot-Grün kommen. Allerdings werden die Grünen ihre Muskeln spielen lassen. Und die SPD wird im Bewusstsein ihres Erfolges dagegenhalten”, sagte er dem “Hamburger Abendblatt”. Es werde nicht einfach: “Die Grünen werden mehr Senatsposten verlangen. Welche Ressorts sie bekommen, dürfte zum Streit führen.”Im Wahlkampf sei es allerdings ein Fehler der Grünen gewesen, die SPD mit der Bürgermeister-Kandidatin Katharina Fegebank herauszufordern. “Ja, das war ein Fehler, wenn auch aus dem Hochgefühl der gewonnenen Bezirkswahl im Mai vergangenen Jahres heraus nachvollziehbar. Das zugespitzte Duell – es war ja ein Personalplebiszit – wäre nicht nötig gewesen”, meinte Wiesendahl zum Duell Fegebank gegen Amtsinhaber Peter Tschentscher (SPD). Die Wähler hätten auch so verstanden, dass es zwei Alternativen gab. Die Hürde, Tschentscher zu stürzen, sei einfach zu hoch gewesen.Die SPD habe im Wahlkampf vieles richtig gemacht. “Sie hat die Herausforderung der Grünen angenommen und sehr subtil einen Gegen-Wahlkampf geführt. Dabei ist sie thematisch bis in den Markenkern der Grünen vorgedrungen – die Klima- und Umweltpolitik – und hat erfolgreich eine Art Produktpiraterie betrieben”, sagte der 75 Jahre alte Politikwissenschaftler.Frohe Botschaft aus Hamburg – Kommentar Stand: 23.15+++ 8.11 Uhr: Hamburger FDP-Chefin: Lindner ohne Schuld an Krise +++Die Hamburger FDP-Chefin Katja Suding gibt ihrem Parteichef Christian Lindner keine Mitschuld an dem schwachen Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl. Es sei bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, wo sich der FDP-Kandidat Thomas Kemmerich von der AfD mitwählen ließ, ein schwerwiegender Fehler passiert, sagte die Bundestagsabgeordnete am Morgen im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Aber die Ursache dafür müsste man in Thüringen suchen. Es sei “gut und richtig” gewesen, dass Lindner Kemmerich zum Rücktritt aufgefordert habe. Dennoch sei für die Partei viel Vertrauen verloren gegangen.+++ 6.51 Uhr: Weil warnt SPD nach Hamburg-Erfolg vor zu großer Annäherung an Linke oder Grüne +++Nach dem Wahlsieg der Hamburger Sozialdemokraten hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Bundespartei davor gewarnt, sich inhaltlich zu sehr den Grünen oder der Linkspartei anzunähern. “Die SPD muss nicht grüner werden als die Grünen und auch nicht linker als die Linken”, sagte Weil der Online-Ausgabe der “Welt”. Stattdessen müsse seine Partei “in wichtigen Politikbereichen überzeugende Perspektiven aufzeigen und glaubwürdig sein”. Der Klimaschutz zähle “ganz gewiss” dazu, ergänzte Weil. “Wir Sozialdemokraten haben auf dieses Thema einen ganz besonderen Blick. Wir wollen Arbeit und Umwelt miteinander verbinden. Das ist der SPD in Hamburg offensichtlich gut gelungen.”+++ 4.03 Uhr: CDU nach Hamburg: Führungsleute drängen auf Entscheidungen +++Nach dem CDU-Debakel bei der Hamburger Bürgerschaftswahl drängen führende Christdemokraten auf eine schnelle Klärung des Kurses und einen Fahrplan für die Kanzlerkandidatur. “Das Ergebnis muss uns alle ein Stück wachrütteln, dass es gerade um viel geht”, sagte einer der potenziellen Anwärter, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der Nachrichtenagentur DPA. Er zählte auf: “Das ist Hamburg, das ist Thüringen, das sind die Umfragewerte, das ist die Lage der Bundespartei.” Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther mahnte im ZDF, die Bundes-CDU müsse jetzt so schnell wie möglich die offenen Fragen klären. Dabei nannte er die Führungsfrage, aber auch den Kurs für Thüringen, wo das Verhältnis zur Linkspartei ungeklärt ist. Ähnlich äußerte sich sein Saar-Kollege Tobias Hans.Das Präsidium und der Bundesvorstand der CDU kommen um 11 Uhr in Berlin zusammen, um 13.30 Uhr stellen sich Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Hamburger Soitzenkandidat Marcus Weinberg den Fragen der Journalisten.+++ 0.21 Uhr: Mögliche Verwechslung bei Hamburg-Wahl stellt FDP-Ergebnis infrage +++Eine mögliche Verwechslung bei der Stimmerfassung im Wahlbezirk Hamburg-Langenhorn stellt den knappen Wiedereinzug der FDP in die Bürgerschaft infrage. In einem Wahllokal kamen die Liberalen nach der vereinfachten Auszählung am Sonntagabend auf 22,4 Prozent, die Grünen hingegen nur auf 5,1 Prozent. Landesweit war das Ergebnis umgekehrt ausgefallen. “Auffällig ist das auf jeden Fall”, sagte Landeswahlleiter Oliver Rudolf der Nachrichtenagentur DPA. “Den Hinweis, dass es eine Auffälligkeit gibt, habe ich auch schon weitergegeben.” Sollte es eine Verwechslung der Zuordnung gegeben haben, würden auf die FDP 423 Stimmen weniger entfallen als bisher angenommen. Da die Partei insgesamt nach den vorläufigen Zahlen nur um 121 Stimmen über der Fünf-Prozent-Hürde liegt, könnte dies dazu führen, dass sie den Einzug ins Stadtparlament doch noch verpasst. “Das kann durchaus ausschlaggebend sein”, sagte Rudolf. Alle Stimmen würden am Montag aber ohnehin erneut ausgezählt, sodass ein Irrtum dann auch festgestellt würde.Kritik Anne Will 6.28+++ 0.07 Uhr: FDP erleichtert über Wiedereinzug in Hamburger Bürgerschaft +++Große Erleichterung bei der FDP nach dem möglicherweise knappen Wiedereinzug in die Hamburgische Bürgerschaft: “Das war eine Zitterpartie, natürlich. Aber wir können einiges ab. Wir sind Optimisten. Es liegt in unserer DNA. Wir haben es geschafft”, sagte FDP-Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels-Frowein am späten Abend. Nach einem Wahlkrimi hatten die Liberalen nach vereinfachter Auszählung der für die Parteien auf den Landeslisten abgegebenen Stimmen genau 5,0 Prozent erreicht.+++ 0.03 Uhr: AfD-Spitzenkandidat erleichtert über Wiedereinzug in Bürgerschaft +++Hamburgs AfD-Spitzenkandidat Dirk Nockemann hat sich erleichtert über den knappen Wiedereinzug seiner Partei in die Hamburgische Bürgerschaft gezeigt. “Knapp drin ist in diesem Fall ein großer Erfolg, weil wir uns den Kampagnen des gesamten politischen Establishments dieser Stadt Hamburg ausgesetzt gesehen haben”, sagte Nockemann+++ 0.00 Uhr: Ergebnis der vereinfachten Auszählung: FDP und AfD ziehen in Hamburger Bürgerschaft ein +++Die SPD hat die Bürgerschaftswahl in Hamburg klar gewonnen. Wie die Landeswahlleitung am mitteilte, kommen die Sozialdemokraten nach vereinfachter Auszählung der für die Parteien auf den Landeslisten abgegebenen Stimmen auf 39,0 Prozent. AfD und FDP würden demnach mit 5,3 beziehungsweise 5,0 Prozent in der Bürgerschaft bleiben. Die Grünen kämen als zweitstärkste Kraft auf 24,2, die CDU auf 11,2 und die Linke auf 9,1 Prozent. Die voraussichtliche Verteilung der 121 Bürgerschaftssitze würde laut Landeswahlleiter Oliver Rudolf folgendes Ergebnis bringen: SPD 51, Grüne 31, CDU 14, Linke 12, AfD 7 und FDP 6 Sitze.Da zunächst nur die auf die Parteien entfallenen Stimmen der Landeslisten ausgezählt wurden, kann sich an der Sitzverteilung noch etwas ändern. Erst nach der am Montagmorgen beginnenden Auszählung der Wahlkreislisten wird klar, ob es Überhang- und Ausgleichsmandate geben wird.



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Publish date : 2020-02-24 20:51:39

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