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Mittelfinger im Parlament: Staatsanwaltschaft will Aufhebung der Immunität Ramelows

Mittelfinger im Parlament: Staatsanwaltschaft will Aufhebung der Immunität Ramelows




Ein Ministerpräsident, der gegenüber einem AfD-Abgeordneten die Beherrschung verliert und sich zu einer beleidigenden Geste hinreißen lässt. Der Mittelfinger von Bodo Ramelow hat möglicherweise ein Nachspiel für ihn.Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat die Aufhebung der Immunität von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) beantragt. Es geht um den Vorwurf der Beleidigung, wie ein Sprecher der Behörde am Mittwoch sagte.Zuvor hatte die «Thüringer Allgemeine» darüber berichtet. Hintergrund ist ein Vorfall im Landtag Mitte Juli, als Ramelow dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller von der Regierungsbank aus den Mittelfinger zeigte. Außerdem hatte er ihn als «widerlichen Drecksack» bezeichnet und dies später vor laufender Kamera wiederholt. Möller erstattete daraufhin Anzeige.Der Antrag auf Immunitätsaufhebung Ramelows ist nach Angaben des Landtags bereits eingegangen. Der Regierungschef genießt Immunität, weil er auch Abgeordneter des Parlaments ist. In Thüringen muss der Justizausschuss die Aufhebung der Immunität eines Abgeordneten beschließen. Vorsitzender des Gremiums ist Möller selbst. Erst wenn der Ausschuss Ramelows Immunität aufgehoben hat, könnten Ermittlungen zu dem Fall beginnen. Dem Antrag war laut Staatsanwaltschaft eine erste Prüfung vorausgegangen , ob sich aus den Vorwürfen ein Anfangsverdacht ergibt.Die CDU-Fraktion sprach sich für die Aufhebung von Ramelows Immunität aus. «Provokationen von Links und Rechts schaden unserem Land», sagte ihr Vorsitzender Mario Voigt. Er forderte, dass der Vorfall in der Juli-Plenarsitzung «ohne Ansehen der Person» juristisch aufgearbeitet wird. «Selbstverständlich muss die Immunität des Ministerpräsidenten aufgehoben werden, wenn dies zur Aufklärung nötig ist.»



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Publish date : 2020-11-25 13:52:44

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Aufwendige Outfits: Skelett, Frosch und Hummer – diese Frauen erstellen die Kostüme für “The Masked Singer”

Aufwendige Outfits: Skelett, Frosch und Hummer – diese Frauen erstellen die Kostüme für "The Masked Singer"




Im beschaulichen Mühldorf am Inn werden die fantasievollen Kostüme für die beliebte Rate-Show “The Masked Singer” angefertigt. Kostümbildnerin Alexandra Brandner und die Wiener Maskenbauerin Marianne Meinl arbeiten gemeinsam an den Outfits für die singenden Promis.Im beschaulichen Mühldorf am Inn werden die fantasievollen Kostüme für die beliebte Rate-Show “The Masked Singer” angefertigt. Kostümbildnerin Alexandra Brandner und die Wiener Maskenbauerin Marianne Meinl arbeiten gemeinsam an den Outfits für die singenden Promis.



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Publish date : 2020-11-25 08:24:00

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News von heute: Kabinett beschließt Entschädigung für homosexuelle Soldaten

News von heute: Kabinett beschließt Entschädigung für homosexuelle Soldaten




Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter stark +++ Binden und Tampons in Schottland bald kostenlos +++ Internationale Studie zählt deutlich mehr rechtsextreme Angriffe +++ Bundeswehr zieht aus Kundus ab +++ Die News von heute im stern-Ticker.Aktuelle Top-Meldung:Kabinett beschließt Entschädigung für homosexuelle Soldaten Diskriminierte homosexuelle Soldaten sollen rehabilitiert und mit einer symbolischen Summe finanziell entschädigt werden. Das Kabinett beschloss einen Gesetzentwurf, der die Aufhebung von Urteilen der Truppengerichte wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen vorsieht. Für jedes aufgehobene Urteil sollen 3000 Euro Entschädigung gezahlt werden. Diese Summe erhalten auch Soldaten, die wegen ihrer sexuellen Orientierung entlassen, nicht mehr befördert oder nicht mehr mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurden. Das gilt sowohl für Bundeswehrsoldaten als auch für Angehörige der ehemaligen Volksarmee der DDR.+++Alle Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier.+++Die Nachrichten von heute im stern-Ticker: +++ 11:15 Uhr: Ifo: Exporterwartungen deutlich schlechter +++Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich der jüngsten Ifo-Unternehmensbefragung zufolge merklich verschlechtert. Der Index für die Exporterwartungen der Industrie fiel im November von plus 7,0 auf minus 2,1 Punkte. Die zweite Corona-Welle in vielen europäischen Ländern belaste das Exportgeschäft, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.”Einen deutlichen Dämpfer beim künftigen Auslandsgeschäft musste die Automobilbranche verkraften”, sagte Fuest. “Der Optimismus der vergangenen Monate ist verflogen.” Mit deutlichen Rückgängen beim Export rechne die Nahrungsmittelindustrie. Der Maschinenbau gehe eher von einer konstanten Entwicklung bei den Exportumsätzen aus, ebenso die Metallbranche. Zuwächse erwarteten hingegen die Chemische Industrie und die Elektrobranche.+++ 11.02 Uhr: Kabinett beschließt Entschädigung für homosexuelle Soldaten +++Diskriminierte homosexuelle Soldaten sollen rehabilitiert und mit einer symbolischen Summe finanziell entschädigt werden. Das Kabinett beschloss einen Gesetzentwurf, der die Aufhebung von Urteilen der Truppengerichte wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen vorsieht. Für jedes aufgehobene Urteil sollen 3000 Euro Entschädigung gezahlt werden. Diese Summe erhalten auch Soldaten, die wegen ihrer sexuellen Orientierung entlassen, nicht mehr befördert oder nicht mehr mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut wurden. Das gilt sowohl für Bundeswehrsoldaten als auch für Angehörige der ehemaligen Volksarmee der DDR.+++ 10.50 Uhr: Auto dringt bis ans Tor des Kanzleramts vor +++Ein Auto ist Vormittag bis zum Tor des Bundeskanzleramtes in Berlin vorgedrungen. Das sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Hintergründe seien unklar. Von Verletzten sei zunächst noch nichts bekannt. Auf der Seite des augenscheinlich unbeschädigten dunklen Kombis steht in weißer Schrift eine Beschimpfung geschrieben: “Ihr verdammten Kinder und alte Menschen-Mörder”. Auf der Beifahrerseite steht “Stop der Globalisierungs-Politik”.+++ 10.43 Uhr: Herzogin Meghan: Habe Fehlgeburt erlitten +++Herzogin Meghan (39) hat nach eigenen Angaben im vergangenen Juli eine Fehlgeburt erlitten. Sie habe das Ungeborene verloren, als sie ihrem einjährigen Sohn Archie die Windel gewechselt habe.  “Ich fühlte einen starken Krampf”, schrieb die Frau von Prinz Harry in der “New York Times”. Dann sei sie mit Archie in den Armen auf den Boden gefallen. “Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere.”Harry und Meghan hatten sich im Frühjahr vom Königshaus losgesagt. Sie leben – nach kurzen Zwischenstationen in Kanada und Los Angeles – zurzeit in einem großen Haus im kalifornischen Santa Barbara.+++ 9.53 Uhr: Hessischer Bürgermeister durch Losentscheid bestimmt +++In Nordhessen ist ein Bürgermeister durch einen Losentscheid bestimmt worden. Bei einer Sitzung des Gemeindewahlausschusses in Ahnatal bei Kassel wurde Herausforderer Stephan Hänes (SPD) zum neuen Bürgermeister ernannt, wie die Gemeinde am Dienstagabend mitteilte. Hänes und der bisherige Bürgermeister Michael Aufenanger (CDU) hatten bei einer Stichwahl am Sonntag exakt gleich viele Stimmen erhalten.Beide konnten jeweils 2106 Stimmen auf sich vereinen. Die hessische Gemeindeordnung sieht in diesem seltenen Fall eine Entscheidung per Los vor. In Hessen sei dieser Fall einzigartig, berichtete der Hessische Rundfunk unter Berufung auf das Landesinnenministerium. Aufenanger war seit 2009 Bürgermeister von Ahnatal. Die Gemeinde hat rund 8000 Einwohner.+++ 9.40 Uhr: Polizei untersucht nach Messerangriff in Schweiz mögliches terroristisches Motiv +++Nach einem Messerangriff mit zwei Verletzten im schweizerischen Lugano ermittelt die Polizei zu einem möglichen terroristischen Motiv der Täterin. Die mutmaßliche Angreiferin, eine 28-jährige Schweizerin, sei aus Ermittlungen im Jahr 2017 mit dschihadistischem Hintergrund bekannt, teilte das Schweizer Bundesamt für Polizei mit. Die Bundesanwaltschaft leitete ein Strafverfahren ein.Die 28-Jährige hatte am Dienstagnachmittag in einem Kaufhaus in Lugano in der Region Tessin zwei Frauen attackiert und verletzt – eine von ihnen schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge versuchte sie, eine der Frauen mit bloßen Händen zu erwürgen, die zweite verletzte sie mit einem Messer am Hals. Kunden des Kaufhauses gelang es, die junge Frau zu überwältigen.+++ 8.45 Uhr: Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter stark +++Der massive Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland hat sich trotz Coronakrise den Sommer über fortgesetzt. PAID Mieten sinken_13.30UhrWie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, kletterten die Preise für Wohnimmobilien von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,8 Prozent. Zuletzt war im vierten Quartal 2016 ein noch stärkerer Anstieg verzeichnet worden. Im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres stiegen die Preise für Wohnimmobilien den Angaben zufolge um 2,6 Prozent. +++ 8.45 Uhr: Mindestens vier Migranten sterben bei Bootsunglück vor den Kanaren +++ Bei einem Bootsunglück vor der spanischen Insel Lanzarote sind mindestens vier Migranten ums Leben gekommen. Das mit mehr als 30 Menschen besetzte behelfsmäßige Boot sei kurz vor der Küste gekentert, berichteten kanarische Rettungsdienste heute. Einige Insassen konnten demnach an Land schwimmen, weitere wurden von Rettungskräften gerettet. Später wurden vier Leichen geborgen, nach drei weiteren Vermissten wurde noch gesucht. Insgesamt überlebten nach Behördenangaben 28 Migranten das Unglück vor der Küste des Fischerdorfes Orzola im Norden der Kanareninsel. +++ 7.56 Uhr: Binden und Tampons in Schottland bald kostenlos erhältlich +++ In Schottland sollen Binden, Tampons und ähnliche Artikel künftig kostenlos erhältlich sein. Das Parlament in Edinburgh verabschiedete nach eigenen Angaben am gestrigen Abend einstimmig einen entsprechenden Gesetzentwurf der Labour-Abgeordneten Monica Lennon. Demnach muss die schottische Regierung ein landesweites Programm zur Bereitstellung von Menstruationsprodukten einrichten. Schulen und Universitäten sind verpflichtet, eine Auswahl dieser Artikel kostenlos in Toiletten anzubieten. Auch andere öffentliche Einrichtungen können künftig von der Regierung dazu veranlasst werden. “Ich bin stolz darauf, für diese bahnbrechende Gesetzgebung gestimmt zu haben, die Schottland zum ersten Land der Welt macht, das kostenlose Menstruationsprodukte all denjenigen zur Verfügung stellt, die sie brauchen”, twitterte Regierungschefin Nicola Sturgeon. Es sei eine wichtige Maßnahme für Frauen und Mädchen.+++ 7.55 Uhr: Trump will offenbar Ex-Sicherheitsberater Flynn begnadigen +++ US-Präsident Donald Trump will Medienberichten zufolge vor dem Ende seiner Amtszeit noch seinen ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigen. Das berichten die “New York Times” und die Nachrichten-Website “Axios” unter Berufung auf anonyme Quellen. Flynn war eine zentrale Figur in der Russlandaffäre rund um Präsident Trump. Flynn hatte sich schuldig bekannt, die US-Bundespolizei FBI über seine Kontakte zum früheren russischen Botschafter in den USA belogen zu haben. Später zog der Ex-General das Schuldbekenntnis zurück. Das Justizministerium ließ die Vorwürfe gegen Flynn fallen, der zuständige Richter setzte das Verfahren aber zunächst trotzdem fort. Im August wies ein US-Bundesberufungsgericht Flynns Antrag auf ein Ende des Verfahrens schließlich zurück.Der frühere General hatte im Dezember 2016 – zwischen Trumps Wahlsieg und Amtsantritt – mit dem damaligen russischen Botschafter über die Sanktionen gegen Russland gesprochen. Im Februar 2017 trat er deswegen nach nur rund drei Wochen im Amt als Sicherheitsberater zurück. Trump hatte Flynn in den vergangenen Jahren immer wieder vehement verteidigt.+++ 6.16 Uhr: Biden beansprucht für USA stärkere internationale Führungsrolle +++Mit der Vorstellung seiner außen- und sicherheitspolitischen Regierungsmannschaft hat der gewählte Präsident Joe Biden eine stärkere internationale Führungsrolle für die USA beansprucht. Biden stellt Kabinett vor – neu 21.34_ 7.45 Uhr”Das ist ein Team, das die Tatsache widerspiegelt, dass Amerika zurück ist”, sagte Biden bei der Präsentation in seiner Heimatstadt Wilmington. “Bereit, die Welt anzuführen und sich nicht von ihr zurückzuziehen.” Biden stellte seinen internationalen Partnern eine enge Zusammenarbeit in Aussicht. Die USA seien “am stärksten, wenn sie mit ihren Verbündeten zusammenarbeiten”, sagte der 78-Jährige, der am 20. Januar als neuer US-Präsident vereidigt werden soll. +++ 6.05 Uhr: Internationale Studie zählt deutlich mehr rechtsextreme Angriffe +++Rechtsextremistische Angriffe haben einer aktuellen Studie zufolge in den vergangenen Jahren in vielen Regionen massiv zugenommen. In Nordamerika, Westeuropa und Ozeanien sei die Zahl dieser Taten seit 2014 um 250 Prozent angestiegen, stellten die Forscher des jährlichen Global Terrorism Index fest, den das Institute for Economics and Peace heute in London vorstellte. Bei den Todesopfern lag der Anstieg innerhalb von fünf Jahren sogar bei mehr als 700 Prozent. Es gebe nun so viele rechte Angriffe wie zu keinem anderen Zeitpunkt in den vergangenen 50 Jahren, schreiben die Forscher. 2019 kamen insgesamt 89 Menschen bei solchen Taten ums Leben. Alles in allem ist die Zahl der Toten durch Terrorismus allerdings bereits das fünfte Jahr in Folge gesunken.+++ 5.04 Uhr: Bundeswehr zieht aus afghanischem Kundus ab +++Die Bundeswehr zieht in den nächsten Wochen aus dem afghanischen Kundus ab. Die etwa 100 dort fest stationierten Soldaten sollen in das nördliche Hauptquartier der Nato-Ausbildungsmission “Resolute Support” in Masar-i-Scharif verlegt werden, wie das Einsatzführungskommando in Geltow bei Potsdam am gestrigen Abend der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. PAID Corona Bundeswehr_7.20Uhr Der besonders gesicherte Bundeswehr-Stützpunkt im “Camp Pamir” der afghanischen Armee soll aber bestehen bleiben. Je nach Bedarf sollen künftig Beraterteams dorthin geflogen werden, um dem Ausbildungsauftrag weiter nachzukommen. Eine ständige Bundeswehrpräsenz in Kundus wird es aber nicht mehr geben.+++ 4.38 Uhr: Mysteriöse Metallsäule im US-Bundesstaat Utah befeuert Fantasie +++Das Auftauchen einer mysteriösen Metallsäule im Westen der USA hat für vielfältige Spekulationen gesorgt. Die Säule wurde vergangene Woche im Süden des Bundesstaats Utah zufällig aus der Luft entdeckt. Die Beamten, die eigentlich Schafe zählen sollten, landeten nahe der mehr als dreieinhalb Meter hohen Säule, um sie genauer zu untersuchen. Klarheit über ihre mögliche Herkunft brachte dies aber nicht. Die Behörde für öffentliche Sicherheit erklärte am Montag (Ortszeit) mit einem Augenzwinkern: “Es ist illegal, Strukturen oder Kunst ohne Genehmigung auf staatlich verwaltetem öffentlichem Land zu installieren, egal von welchem Planeten Sie kommen.” Den genauen Standort der Säule teilte die Behörde nicht mit, um Schaulustige fernzuhalten. Denn die Entdeckung führte im Internet bereits zu vielfältigen Spekulationen über Urheber und Sinn des Objekts – vom Werk Außerirdischer über Fans von Science-Fiction-Filmen bis hin zu einem Reset-Knopf für das Corona-Jahr 2020.+++ 4.29 Uhr: Innenminister diskutieren neue Kennung für ausländische Intensivtäter +++Um wirksamer gegen ausländische Mehrfach-Straftäter vorgehen zu können, sollte diese Gruppe in den Polizei-Datenbanken nach Ansicht des Bundesinnenministeriums einheitlich gekennzeichnet werden. Das geht aus der Tagesordnung für die Innenministerkonferenz von Bund und Ländern hervor, die am 9. Dezember in Weimar beginnt. Der Vorschlag, über den die Innenminister diskutieren, sieht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vor, dass bei polizeilichen Abfragen zu Personen dieser Gruppe durch die Abkürzung aMIT – für “ausländischer Mehrfach- und Intensivtäter” – auch für Beamte aus einem anderen Bundesland gleich ersichtlich ist, dass dieser Mensch bereits andernorts durch zahlreiche Straftaten aufgefallen ist. Hintergrund ist auch der Wunsch, die Abschiebung mehrfach straffälliger Ausländer schneller voranzutreiben.+++ 4.04 Uhr: Bundesverwaltungsgericht verhandelt über US-Drohneneinsätze +++Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute einen politisch brisanten Fall auf dem Tisch. Es geht um bewaffnete US-Drohneneinsätze im Anti-Terror-Kampf und die Nutzung des Luftwaffenstützpunktes Ramstein in der Pfalz für diese Flüge. Drei jemenitische Staatsangehörige haben die Bundesrepublik verklagt. In der Vorinstanz vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatten sie teilweise recht bekommen. Das Verteidigungsministerium akzeptierte das Urteil nicht. Über die Revision wird heute ab 10 Uhr mündlich verhandelt.+++ 3.54 Uhr: Fast hundert Grindwale in Neuseeland gestrandet und verendet +++ In Neuseeland sind erneut dutzende Wale gestrandet und verendet. Die Grindwale seien am Wochenende auf den Chatham-Inseln im Südpazifik gestrandet, teilte die Naturschutzbehörde in den frühen Morgenstunden mit. 69 Wale seien bereits tot gewesen, als Helfer die abgelegene Region erreicht hätten. 28 weitere Grindwale und drei Delfine hätten aufgrund ihres schlechten Zustands eingeschläfert werden müssen. Die Chatham-Inseln liegen rund 800 Kilometer östlich der Südinsel Neuseelands. Dort waren 1918 rund tausend Wale gestrandet – die größte Massenstrandung in der Geschichte des Landes. Warum die Meeressäuger die Orientierung verlieren, ist unklar. +++ 3.19 Uhr: Kabinettsausschuss zu Rassismus setzt auf Prävention und Opferschutz +++Der nach den rassistischen Morden von Hanau ins Leben gerufene Ausschuss des Bundeskabinetts zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus hat einen Katalog mit 89 Maßnahmen erarbeitet. Zu dem Paket, über das der Ausschuss heute Nachmittag beraten wollte, gehört nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unter anderem eine langfristigere Förderung von Präventionsprogrammen. Das Bundesinnenministerium und das Familienressort wollen außerdem ein Institut aufbauen, das die Qualität einzelner Projekte der Extremismusprävention und der politischen Bildung überprüft und dazu beiträgt, die Wirksamkeit entsprechender Programme zu steigern. +++ 2.31 Uhr: Bahn macht laut Medienbericht Rekordverlust +++Die zweite Corona-Welle verschärft einem Zeitungsbericht zufolge die wirtschaftlichen Probleme der Deutschen Bahn massiv. Die Fernzüge seien derzeit im Schnitt nur noch zu 20 Prozent ausgelastet, die Regionalzüge zu 55 bis 60 Prozent, schreibt die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” in der heutigen Ausgabe. Auch deshalb steuere der bundeseigene Konzern dieses Jahr auf einen Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro zu. Die Zahl gehe aus den Unterlagen für die Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember hervor, berichtet das Blatt weiter. Zum Halbjahr hatte die Bahn ein Minus von 3,7 Milliarden Euro ausgewiesen.+++ 0.47 Uhr: Ungarn wirft George Clooney “begrenzte” Politik- und Geschichtskenntnisse vor +++Die ungarische Regierung hat Hollywoodstar George Clooney “begrenzte” Geschichts- und Politikkenntnisse vorgeworfen, nachdem dieser Ministerpräsident Viktor Orban kritisiert hatte. “Wir mögen George Clooney als Schauspieler”, schrieb Ungarns Außenminister Peter Szijjarto gestern bei Facebook. Von Geschichte und Politik verstehe er offenbar jedoch nur wenig. Zuvor hatte ein Regierungssprecher in Budapest bereits gesagt, Clooney werde von dem ungarischstämmigen US-Investor George Soros gesteuert. Clooney, der für sein humanitäres Engagement bekannt ist, hatte in einem Interview mit dem Magazin “GQ” vergangene Woche den rechtskonservativen Orban und Ungarn als Beispiel für “Hass und Wut” in der Welt genannt.+++ 0.33 Uhr: Weißes Haus genehmigt Geheimdienst-Briefings für Biden +++Nach wochenlanger Blockade kann der gewählte US-Präsident Joe Biden das tägliche Briefing der US-Geheimdienste bekommen. Es habe am Nachmittag eine entsprechende Genehmigung des Weißen Hauses gegeben, erklärte ein Sprecher des Büros des Direktors der US-Geheimdienste gestern (Ortszeit) auf Anfrage. In den USA ist es üblich, dass der gewählte Präsident noch vor der Amtseinführung im Januar täglich über die Erkenntnisse der Geheimdienste unterrichtet wird – ebenso wie der Amtsinhaber. Biden sagte am Dienstag nach Angaben anwesender Reporter in Wilmington, er habe noch kein Briefing erhalten, werde sie aber künftig regelmäßig bekommen.



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Publish date : 2020-11-25 11:01:00

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Nachrichten aus Deutschland: Sie verweigerte seinen Kussversuch: Mann gesteht Tötung von 86-Jähriger

Nachrichten aus Deutschland: Sie verweigerte seinen Kussversuch: Mann gesteht Tötung von 86-Jähriger




Karlsruhe: Flüchtender raubt erst Auto und dann Lkw – mehrere Unfälle, Festnahme +++ Salzwedel: 14-Jährige nach Messerangriff auf Mitschüler in Untersuchungshaft +++ Östringen: Schüler nach Messerangriff außer Lebensgefahr +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.Geraberg: Nach abgewehrtem Kussversuch – Mann gesteht Tötung von 86-Jähriger Nach einem abgewehrten Kussversuch soll ein 58 Jahre alter Mann im thüringischen Geraberg eine 86-Jährige getötet haben. Als sich die Frau gegen den Annäherungsversuch wehrte und schrie, soll der Beschuldigte ihr einen Lappen so lange auf Nase und Mund gepresst haben, bis sie erstickte, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Der Mann habe die Tat von vergangener Woche gestanden. Nachdem er festgestellt hatte, dass seine Nachbarin aus einer Gartenanlage tot war, versteckte er den Leichnam demnach in einem Schuppen. Zudem habe er die Geldbörse des Opfers an sich genommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des Totschlags und der Unterschlagung.Quelle: DPASchwelm: TV-Bild von Kaminfeuer sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr Ein Fernsehbild von einem Kaminfeuer hat in Schwelm bei Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Eine Anwohnerin hatte am frühen Mittwochmorgen einen Notruf abgesetzt, weil sie in einer Wohnung des Nachbarhauses einen Feuerschein gesehen hatte, wie die Feuerwehr mitteilte. Als die mehr als 40 Einsatzkräfte am vermeintlichen Brandort eintrafen, stellte sich das Ganze rasch als Fehlalarm heraus: Auf dem Fernseher war ein flackerndes Kaminfeuer zu sehen. Die Bewohner der Wohnung schalteten ihr Gerät daraufhin aus, die Feuerwehr zog wieder ab.Quelle: DPALeipzig: Zu Fuß unterwegs – Mann stirbt bei Unfall auf A38 nahe LeipzigAuf der Autobahn 38 bei Leipzig ist am Dienstagabend ein Mann ums Leben gekommen. Er war zu Fuß auf der Fahrbahn Richtung Göttingen unterwegs, nachdem er mit seinem Wagen gegen eine Leitplanke gekommen war, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann soll versucht haben, andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Er sei von einem vorbeifahrenden Auto erfasst und tödlich verletzt wurde. Auf der A38 kam es an der Abfahrt Leipzig-Süd zu Verkehrsbehinderungen. Der Einsatz von Polizei und Feuerwehr dauerte in den späten Abendstunden noch an.Quelle: DPAKarlsruhe: Flüchtender raubt erst Auto und dann Lkw – mehrere Unfälle, FestnahmeNach einem offenbar von ihm verursachten Unfall hat ein Autofahrer in Baden-Württemberg auf der Flucht erst ein anderes Auto geraubt und danach einen Lkw. Den Pkw brachte er in seine Gewalt, indem er die Fahrerin mit einem Messer bedrohte, wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe und das Polizeipräsidium am Dienstag mitteilten. Auf seiner Flucht – wohl über die die Autobahn A5 Richtung Basel – soll der Mann mehrere weitere Unfälle verursacht und wahrscheinlich versucht haben, auf Parkplätzen weitere Fahrzeuge in seine Gewalt zu bringen. Nach einem Unfall im Raum Freiburg wurde der 48-Jährige schließlich festgenommen. Die Polizei sucht nun Zeugen und weiteren Geschädigte. Quelle: DPASalzwedel: 14-Jährige nach Messerangriff auf Mitschüler in Untersuchungshaft Nach dem Messerangriff auf einen 14-Jährigen in einer Schule in Salzwedel muss ein gleichaltriges Mädchen in Untersuchungshaft. Der Schülerin werde versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, sagte eine Polizeisprecherin in Salzwedel am Dienstag. Noch immer unklar ist das Motiv. Die 14-Jährige soll am Montagmittag im Unterricht einen Mitschüler mit einem Messer angegriffen und am Rücken verletzt haben. Angaben der Polizeisprecherin zufolge ergaben erste Befragungen der Klassenkameraden keine Hinweise auf einen Streit. Das Mädchen selbst habe sich bislang nicht zu den Hintergründen geäußert. Der verletzte Junge sei weiterhin in ärztlicher Behandlung. Lebensgefahr habe nicht bestanden, sagte eine Polizeisprecherin.Quelle: DPANachrichten von Dienstag, den 24. NovemberMünchen: Frauenleiche unter Kinderbett gefunden – Polizei fahndet nach EhemannIn München soll ein 41-Jähriger Mann seine Ehefrau erstochen und die Leiche unter einem Kinderbett versteckt haben. Wie die Kripo am Dienstag mitteilte, floh der mutmaßliche Täter nach Italien. Die Ermittler vermuten, dass der afghanische Staatsangehörige von dort aus in sein Heimatland weiterreiste.Die Leiche der 34 Jahre alten Mutter war am Freitag versteckt unter dem Bett eines Sohnes in der Wohnung des Paares entdeckt worden, drei Tage nach dem Verbrechen. Die Polizei war in den Tagen zuvor mehrfach in der Wohnung, ohne die Tote zu finden. Die Ermittler erklärten dies damit, dass zunächst nur wegen einer Vermisstenanzeige in der Wohnung nachgeschaut worden sei. Anschließend sei nach Blutspuren gesucht worden. Eine konkrete Durchsuchung habe es dann erst am Freitag gegeben.Die Frau hatte zwei Kinder in die Ehe mitgebracht. Die drei und sieben Jahren alten Buben werden nun von der Familie der Getöteten betreut.Quelle: DPABremen: Beerdigung mit 400 Trauergästen löst Polizeieinsatz aus Eine Beerdigung mit rund 400 Trauergästen hat in Bremen zu einem Polizeieinsatz geführt. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, kam es zu Verstößen gegen die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln. “Die zulässige Gesamtzahl für Veranstaltungen war deutlich überschritten”, sagte eine Polizeisprecherin über den Einsatz am Montag. Die Beamten forderten das verantwortliche Familienmitglied zum Einlenken auf, danach verließen die Trauergäste nach und nach den Friedhof. Die Polizei dokumentierte die Verstöße und fertigte eine Anzeige. Weitere Ermittlungen soll das Ordnungsamt übernehmen. Die Polizei rief alle Menschen auf, sich an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus zu halten. “Schützen Sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in Ihrer Umgebung.”Quelle: DPAKassel: Unbekannte versenden gefälschte Einladungen zur documentaUnbekannte haben weltweit gefälschte Einladungen zur Teilnahme an der kommenden documenta versandt. “Wir wissen von 33 solcher E-Mails”, sagte eine Sprecherin der bedeutenden Ausstellung für moderne Kunst am Dienstag in Kassel. Die Schreiben seien unter anderem an Kuratoren, Museumsdirektoren und Künstler gegangen. “Über den Absender können wir bisher nur mutmaßen.” Zuvor hatten die “Süddeutsche Zeitung” und “Monopol” über das Thema berichtet.Die Herkunft der Mails sei relativ gut verschlüsselt. “Wir sind mit Experten daran, wissen aber noch nicht, wer der Absender der E-Mails ist”, erklärte die Sprecherin. Es sei aber mittlerweile gelungen, eine Mailadresse, von der Schreiben versendet wurden, schließen zu lassen. Die Fälschungen seien zwar oberflächlich, aber mit Aufwand betrieben. “Es wird mit Namen des Artistic Teams hantiert in Verbindung mit Fake-Namen.” Zudem finde auch eine Ansprache des Empfängers mit Bezug zu seinem Schaffen statt.Da die Teilnahme an der documenta eine große Auszeichnung ist, können die Fälschung falsche Hoffnungen wecken: “Es gibt Künstler, die anrufen oder schreiben, um sicherzustellen, dass die Einladung echt ist und dann sind da natürlich schon Emotionen im Spiel, was wir sehr bedauern.” Es entstehe so zwar kein materieller aber doch ein emotionaler Schaden. Die documenta bittet auf ihrer Homepage Empfänger solcher E-Mails, sich zu melden.Die nächste Ausgabe der documenta findet vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel statt. Geleitet wird die Schau mit der offiziellen Bezeichnung “documenta fifteen” vom indonesischen Künstlerkollektiv Ruangrupa.Quelle: DPASalzwedel: 14-Jährige sticht gleichaltrigem Mitschüler in den RückenTatort Klassenzimmer: In Salzwedel in Sachsen-Anhalt hat eine 14-jährige Schülerin einem gleichaltrigen Mitschüler in den Rücken gestochen. Wie die “Magdeburger Volksstimme” berichtet, soll die Neuntklässlerin bei der Messerattacke am Montag den Jungen schwer verletzt haben. Von einer großen Blutlache im Klassenraum war die Rede. Das Mädchen soll später von der Polizei im Beisein eines Elternteils abgeführt worden sein, heißt es weiter. Die Polizei hat den Vorfall bestätigt. “Der Grund für das Handeln des Mädchens ist bislang nicht bekannt und die Ermittlungen dauern an. Es wird nachberichtet”, hieß es in einer Pressemitteilung.Quellen:”Magdeburger Volksstimme”, Polizei Salzwedel Östringen: Schüler nach Messerangriff außer LebensgefahrNach dem Messerangriff eines Mitschülers geht es einem 13-Jährigen aus Baden besser. Der Jugendliche sei außer Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Ein gleichaltriger Schüler hatte ihn am Vortag in einer Realschule in Östringen im Kreis Karlsruhe mehrmals mit dem Messer in den Oberkörper gestochen. Die beiden Teenager seien seit längerem zerstritten gewesen, sagte die Sprecherin. Hinweise auf ein konkretes Motiv des Angreifers gebe es noch nicht. Unklar sei auch, inwiefern er die Tat geplant und das Messer extra zur Schule mitgebracht habe.Quelle: DPAHofheim: Acht Kinder bei Schulbusunfall in Franken verletztBeim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Schulbus sind am Montag in Hofheim im fränkischen Landkreis Hassberge acht Schüler verletzt worden. Ein Kind kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik, drei weitere Kinder kamen ebenfalls ins Krankenhaus, vier Kinder wurden leicht verletzt, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mitteilte. Der 28 Jahre alte Lastwagenfahrer erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, der Busfahrer blieb unverletzt. Der Schulbus war demnach mit 20 Kindern im Alter von sieben bis 14 Jahren besetzt. Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang verursachte der Lastwagenfahrer den Unfall. Der Mann übersah laut Polizei an der Einmündung zur Bundesstraße 303 den Schulbus und fuhr diesem in die linke Seite. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa Hunderttausend Euro.Bad Mergentheim: Zwölfjähriger sperrt sich in Paketbox ein und muss gerettet werden Im baden-württembergischen Bad Mergentheim hat sich ein Junge selbst in das Fach einer Paketstation eingeschlossen und damit einen Rettungseinsatz ausgelöst. Da der Zwölfjährige nicht mehr ohne Hilfe aus der Box kam, musste er von Feuerwehrleuten gewaltsam befreit werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Junge hatte zuvor mit einem zehn Jahre alten Freund ein Internetvideo gesehen, bei dem es um einen Code ging, mit dessen Hilfe sich die Paketboxen angeblich öffnen und schließen ließen. Der Praxistest an einer Station in Bad Mergentheim am Samstag scheiterte jedoch. Den beiden Jungen gelang es laut Polizei zunächst offenbar tatsächlich, ein größeres Fach zu öffnen. Daraufhin kam der Zwölfjährige auf die Idee, hineinzuklettern. Die Tür ließ sich jedoch nicht erneut öffnen. Der Zehnjährige, der draußen stand, rief schließlich nach Hilfe. Der eingesperrte Junge kam mit dem Schrecken davon.Quelle: DPAWürzburg: 23-jähriger Matrose stirbt bei Unfall auf Main Bei einem Unfall auf dem bayerischen Main ist ein 23 Jahre alter Matrose eines Güterschiffs ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich Sonntag an der Schleuse Dettelbach bei einem Anlegemanöver des Schiffsführers des belgischen Schiffs, wie die Polizei in Würzburg am Montag mitteilte. Demnach befand sich das Schiff auf dem Weg in den Dettelbacher Hafen, um knapp 1500 Tonnen Gips zu löschen. Da die Ladestelle noch belegt gewesen sei, habe sich der Schiffsführer entschieden, im Oberwasser der Schleuse anzulegen. Der Matrose sei am Bug des Schiffs gewesen und habe dort versucht, es mit einem Tau an einem Poller an Land festzumachen. Beim Festmachen habe sich ein Teil des Taus zwischen einem sogenannten Reibholz aus Kunststoff und der Spundwand verfangen. Dabei sei das Reibholz unter solche Spannung geraten, dass es nach oben katapultiert wurde und den Matrosen am Kopf traf. Er starb noch am Unfallort.Quelle: AFPÖstringen: 13-Jähriger sticht in Schule mit Messer auf Mitschüler einAn einer Realschule im baden-württembergischen Östringen ist am Montagmorgen ein 13-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Er soll von einem gleichaltrigen Mitschüler angegriffen worden sein, wie die Polizei mitteilte. Der Angreifer kam den Angaben zufolge nach der Pause in das Klassenzimmer seines Opfers und fügte ihm mehrere Stichverletzungen am Oberkörper zu. Der schwerverletzte Schüler wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Tatverdächtige war von einem Lehrer in einem Zimmer separiert worden und wurde von der Polizei festgenommen. Auch das Messer wurde sichergestellt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll es zwischen den beiden 13-Jährigen seit Monaten Streit gegeben haben. Beide besuchen verschiedene siebte Klassen der Schule. Um die Schüler der Realschule und die eingetroffenen Eltern kümmerten sich Seelsorger und Betreuer. Bis 13 Uhr hatten alle Klassen das Schulgebäude verlassen. Es waren fast 60 Polizisten im Einsatz.Quelle: DPANachrichten von Montag, den 23. November:Werne: Kind steckt mit Finger in Badewannenabfluss fest – FeuerwehreinsatzWeil ein kleines Mädchen mit seinem Zeigefinger im Abflusssieb der Badewanne steckenblieb, musste am Sonntag im nordrhein-westfälischen Werne die Feuerwehr ausrücken. “Ein Kleinkind hatte nach dem Baden, während das Geschwisterkind bereits abgetrocknet wurde, die Chance genutzt und seinen Zeigefinger in den Abfluss der Badewanne gesteckt”, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Werne demontierten zunächst die Abflussschale aus der Badewanne. Doch der Finger steckte noch immer in dem Loch fest. Da die Schale aus gehärtetem Chromstahl gewesen sei, habe leichtes Handwerkszeug nicht ausgereicht, um den “bereits stark angeschwollenen Finger zu lösen”, hieß es weiter. Jedoch habe sich das zuvor noch laut schreiende Kind auf dem Arm seiner Mutter schnell wieder beruhigen können. Weil die vorhandenen Werkzeuge der Feuerwehr nicht filigran genug waren, den Finger zu befreien, habe man sich entschieden, das Mädchen in einem Rettungswagen in eine nahe gelegene Kinderklinik zu bringen. Quelle: DPADüsseldorf: Anklage gegen Schönheitschirurgen erhobenNach dem Tod zweier Patientinnen hat die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf Anklage gegen einen Schönheitschirurgen erhoben. Sie wirft ihm fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge in zwei Fällen sowie fahrlässige Körperverletzung vor. Die Anklage stützt sich auf ein Gutachten, das dem Operateur mehrere Behandlungsfehler attestiert hatte. So sei nicht ausreichend über die Risiken des Eingriffs aufgeklärt worden. Der Arzt bietet seit mehreren Jahren Po-Vergrößerungen (“Brazilian Butt”) mittels Eigenfett-Implantation an. Eine Methode, die von vielen plastischen Chirurgen wegen ihres Risikos kritisch gesehen wird.Quelle: DPAAnsbach: 85-Jähriger fährt mit motorisiertem Rollstuhl auf Bundesstraße Die Polizei hat bei Ansbach einen 85-Jährigen gestoppt, der mit einem motorisierten Rollstuhl auf der Bundesstraße 13 unterwegs war. Zwar sei es nicht verboten, mit einem sogenannten Krankenfahrstuhl auf einer Bundesstraße zu fahren, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Allerdings habe der Senior am Sonntag auf der Strecke von Ansbach nach Gunzenhausen einen Stau verursacht und sei durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Außerdem sei er wegen der Dunkelheit für Autofahrer schwer zu sehen gewesen. Als Polizeibeamte den Mann anhielten, merkten sie, dass er sehr schlecht hörte. Eine Passantin brachte ihn anschließend mit dem Auto nach Hause. Den Krankenfahrstuhl übergab die Polizei an Angehörige des 85-Jährigen. Wohin der Mann fahren wollte, konnte der Polizeisprecher nicht sagen.Quelle: DPASpeyer: Acht Frischlinge sterben bei Kollision mit AutoEin 66-jähriger Autofahrer ist südlich von Speyer mit einer Rotte von Frischlingen kollidiert. Alle acht jungen Wildschweine starben bei dem Unfall am Sonntagabend, wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Montag mitteilte. Das Unfallauto musste abgeschleppt werden, weitere sieben Fahrzeuge wurden beschädigt, als sie über Trümmerteile und Kadaver fuhren. Es entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro. Die Frischlinge hielten sich zum Unfallzeitpunkt auf der Fahrbahn auf, wie die Polizei erklärte. Die Fahrspur musste zur Entfernung der Trümmerteile und zum Abtransport der toten Tiere kurzzeitig gesperrt werden.Quelle: AFPBerlin: Polizei löst Technoparty mit mehr als 130 Gästen aufEine Technoparty mit mehr als 130 Gästen hat die Berliner Polizei am Wochenende aufgelöst. Die Beamten wurden am frühen Sonntag zu einem Klub im Stadtteil Lichtenberg gerufen, in dem laute Musik lief, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. In der Diskothek trafen die Einsatzkräfte über 130 Menschen an. “Die Einhaltung der Abstände sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung waren in Gänze nicht feststellbar”, erklärte die Polizei auf Twitter. Gegen die Anwesenden und den Veranstalter wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Hygieneschutzverordnung erstattet. Im Anschluss an die Räumung der Diskothek wurden außerdem Drogen gefunden. Diesbezüglich sei eine weitere Anzeige erstattet worden, die Drogen hätten allerdings keinem der Anwesenden zugeordnet werden können.Quelle: AFPOhrstedt: Ohne Führerschein zum Vernehmungstermin wegen Fahren ohne FührerscheinEin 50-jähriger Mann aus Nordfriesland hat sich in Sachen Recht als unbelehrbar erwiesen. Bereits zu Beginn des Monats wurde er im schleswig-holsteinischen Wester-Ohrstedt beim Fahren ohne Führerschein erwischt. Als Erklärung gab er an, nur “ausnahmsweise” das Auto genommen zu haben, weil er einen wichtigen Termin wahrnehmen müsse. Überzeugen konnte er die Polizisten damit allerdings nicht, die ihn an der Weiterfahrt hinderten und eine Strafanzeige ausstellten. Dass seine Erklärung für den 50-Jährigen weiterhin galt, zeigte sich am Freitagvormittag, als er einen weiteren “wichtigen Termin” wahrnehmen wollte. Auf dem Weg zu der polizeilichen Vernehmung in Sachen “Fahren ohne Fahrerlaubnis” geriet der Nordfriese erneut in eine Straßenkontrolle – mit dem gleichen Auto und natürlich immer noch ohne Führerschein. Den Beamten erklärte er diesmal, dass er auf den Weg zur Polizei sei. Sie reagierten mit einer weiteren Strafanzeige. Das Auto wurde der Halterin übergeben, die nun in einem Strafverfahren erklären muss, warum sie die unerlaubten Fahrten zuließ.Quelle: Polizeidirektion FlensburgSchwangau: 61-Jähriger stirbt bei Gleitschirmabsturz in BayernBeim Absturz eines Gleitschirms ist in Bayern am Sonntag ein 61 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück im Bereich des Tegelbergs in den Ammergauer Alpen. Demnach startete der Mann am Mittag bei guter Sicht. Etwa eine dreiviertel Stunde später hätten Zeugen am Boden beobachtet, wie der Gleitschirm aus unbekannter Ursache einklappte und der Mann aus sehr großer Höhe auf ein Feld nordöstlich der Hornburg stürzte, teilte die Polizei weiter mit. Die Zeugen leisteten demnach erste Hilfe am Unfallort. Der Notarzt habe die Reanimationsmaßnahmen jedoch erfolglos abbrechen müssen, da die schweren, durch den Aufprall erlittenen Verletzungen tödlich gewesen seien. Laut Polizei kann ausgeschlossen werden, dass ein anderes Luftfahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Gleitschirm und Ausrüstung wurden zur Überprüfung sichergestellt.Quelle: AFPMeckenheim: Mann bei Schusswechsel mit Polizisten nahe Bonn getötetNach einem Schusswechsel hat die Polizei in Meckenheim nahe Bonn am Sonntagabend einen Tatverdächtigen überwältigt. Der Mann starb noch vor Ort, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Zugriff sei durch Spezialkräfte erfolgt. Um wen es sich bei dem Tatverdächtigen handelt, war ebenso wie sein Motiv zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in Bonn hätten die Ermittlungen aufgenommen, teilte die Polizei in der Nacht zum Montag mit. Im Verlauf des Einsatzes war den Angaben zufolge zuvor auch ein Polizist an der Hand verletzt worden. Er erlitt eine Schussverletzung und kam in ein Krankenhaus. Weitere Verletzte wurden nicht bekannt. Die Gefahrenlage ist beendet”, erklärte ein Sprecher in der Nacht. Die Polizei war gegen 21 Uhr alarmiert worden – Zeugen hatten einen Randalierer gemeldet. Den Aussagen zufolge habe er eine Pistole gezogen und auf offener Straße geschossen. Danach soll der Mann weitergezogen sein. “Hierbei gab er – so unser derzeitiger Erkenntnisstand – weitere Schüsse ab”, erklärte der Polizeisprecher. Spezialkräfte wurden angefordert.Quelle: DPADresden: Chance auf Rückkehr der gestohlenen JuwelenNach der Festnahme dreier dringend Tatverdächtiger im Fall des spektakulären Einbruchs ins Historische Grüne Gewölbe Dresden sind die Staatlichen Kunstsammlungen “vorsichtig optimistisch” hinsichtlich ihrer gestohlenen Juwelen. “Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein so großes Konvolut spurlos verschwindet”, sagte Generaldirektorin Marion Ackermann vor dem Jahrestag der Deutschen Presse-Agentur. Die Spurenauswertung und auch die Verhöre führten hoffentlich zu neuen Hinweisen. “Man weiß jetzt genauer, wo man ansetzen muss.” Laut Ackermann ist es nicht ausgeschlossen, dass die Schmuckstücke noch existieren. “Bisher gibt es jedenfalls weder einen Beleg für eine Zerstörung noch für einen Verkauf.” Vielleicht werde zunächst ein Teil gefunden, und dann gebe es Hinweise auf den Rest. “Das ist jetzt viel realistischer als vorher.” Nach monatelanger Puzzlearbeit waren vergangenen Dienstag drei von fünf dringend Tatverdächtigen bei einer Großrazzia in Berlin festgenommen worden. Sie gehören wie zwei derzeit flüchtige junge Männer zu einem arabischstämmigen Clan.Nachrichten aus der Woche vom 16. bis 22. November lesen Sie hier.



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Publish date : 2020-11-25 09:37:00

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Neustart mit 40 Jahren: Was macht Ex-Bro’Sis-Sängerin Indira Weis heute?

Neustart mit 40 Jahren: Was macht Ex-Bro'Sis-Sängerin Indira Weis heute?




Indira Weis kehrte Bro’Sis 2003 den Rücken – und konzentrierte sich auf ihre Schauspielkarriere. Nun will Indira mit einem Studium offenbar noch einmal ganz neu starten.Indira Weis kehrte Bro’Sis 2003 den Rücken – und konzentrierte sich auf ihre Schauspielkarriere. Nun will Indira mit einem Studium offenbar noch einmal ganz neu starten.



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Publish date : 2020-11-25 08:10:00

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Stern

Karlsruhe: Flüchtender raubt Autos und verletzt mehrere Menschen – Unfallserie gibt Rätsel auf

Karlsruhe: Flüchtender raubt Autos und verletzt mehrere Menschen – Unfallserie gibt Rätsel auf




Innerhalb weniger Stunden hat ein Mann im westlichen Baden-Württemberg mehrere Unfälle versucht, zwei Fahrzeuge gestohlen und mindestens vier Menschen verletzt. Die Hintergründe zur Tat sind noch vollkommen unklar.Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat im Westen Baden-Württembergs innerhalb weniger Stunden verschiedene Unfälle verursacht, dabei mehrere Menschen verletzt und zwei Fahrzeuge geraubt. PAID STERN 2019_21 Am Ende der Nacht_11.40UhrDer 48-Jährige habe am Dienstagabend zunächst Unfälle im Raum Karlsruhe verursacht, sei dann über die Autobahn 5 Richtung Süden geflohen und in der Gegend von Freiburg nach weiteren Unfällen schließlich festgenommen worden, teilten die Staatsanwaltschaft und Polizei Karlsruhe in der Nacht zum Mittwoch mit. Die Hintergründe waren auch Stunden später noch ungeklärt.Nach bisherigen Erkenntnissen sei es am Dienstag gegen 18.40 Uhr in Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe zu einem ersten Auffahrunfall mit einer leicht verletzten Person gekommen, hieß es. Der Tatverdächtige flüchtete demnach mit seinem SUV in Richtung Karlsruhe. Dort wurden der Polizei weitere Unfälle und Verkehrsgefährdungen gemeldet, die dem Mann zugeordnet werden. Nach Polizeiangaben wurde dabei eine 44 Jahre alte Radfahrerin verletzt, die zur Behandlung ins Krankenhaus kam. Schließlich überschlug sich der SUV des Mannes und geriet in Brand.Polizei sucht nach Zeugen und weiteren VerletztenAnschließend habe der Mann eine unbeteiligte Autofahrerin unter Vorhalt seines Messers bedroht, ihren Wagen in seine Gewalt gebracht und damit einen weiteren Unfall verursacht. Seine weitere Flucht führte ihn mutmaßlich über die A5 Richtung Süden. Bei Herbolzheim habe sich der Flüchtende dann eines Lastwagens bemächtigt. Bei der Auffahrt auf die A5 mit dem Lkw kam es den Angaben zufolge zu einem Zusammenprall mit einem Auto. “Dieses wurde offenbar über eine längere Strecke vom Lkw mitgeschleift”, hieß es. Die beiden Insassen wurden dabei verletzt. Um 20.50 Uhr habe die Polizei den Tatverdächtigen schließlich in der Nähe von Riegel (Landkreis Emmendingen) festgenommen.Warum der Tatverdächtige die Unfälle verursachte, dabei Menschen verletzte und Fahrzeuge raubte, war nach Angaben eines Polizeisprechers in der Nacht zum Mittwoch “noch völlig offen”. Die Polizei ermittelt derzeit die näheren Umstände der einzelnen Taten. Dazu suchen die Ermittler nach Zeugen und weiteren Geschädigten, da es an der A5 noch mehr Zwischenfälle als bislang bekannt gegeben haben könnte; sie werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Karlsruhe zu melden. Allein in Karlsruhe waren am Abend rund 80 Polizeibeamte im Einsatz.



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Publish date : 2020-11-25 06:50:00

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Stern

Biden beansprucht für USA stärkere internationale Führungsrolle

Biden beansprucht für USA stärkere internationale Führungsrolle




Mit der Vorstellung seiner außen- und sicherheitspolitischen Regierungsmannschaft hat der gewählte Präsident Joe Biden eine stärkere internationale Führungsrolle für die USA beansprucht.Mit der Vorstellung seiner außen- und sicherheitspolitischen Regierungsmannschaft hat der gewählte Präsident Joe Biden eine stärkere internationale Führungsrolle für die USA beansprucht. “Das ist ein Team, das die Tatsache widerspiegelt, dass Amerika zurück ist”, sagte Biden am Dienstag bei der Präsentation in seiner Heimatstadt Wilmington. “Bereit, die Welt anzuführen und sich nicht von ihr zurückzuziehen.”Biden stellte seinen internationalen Partnern eine enge Zusammenarbeit in Aussicht. Die USA seien “am stärksten, wenn sie mit ihren Verbündeten zusammenarbeiten”, sagte der 78-Jährige, der am 20. Januar als neuer US-Präsident vereidigt werden soll. Biden distanzierte sich damit deutlich vom abgewählten Amtsinhaber Donald Trump, der unter dem Motto “Amerika zuerst” auf nationale Alleingänge gesetzt und Partner wie Deutschland und andere EU-Staaten immer wieder vor den Kopf gestoßen hatte.Auch Bidens designierter Außenminister Antony Blinken betonte, die USA wollten künftig wieder stärker auf internationale Kooperation setzen. “Wir können nicht alleine alle Probleme dieser Welt lösen”, sagte der frühere Vize-Außenminister und langjährige Biden-Berater. “Wir müssen mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Wir brauchen ihre Zusammenarbeit. Wir brauchen ihre Partnerschaft.”Bidens designierter Sonderbeauftragter für den Klimaschutz, Ex-Außenminister John Kerry, rief die Weltgemeinschaft derweil zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung auf. Das Pariser Klimaschutzabkommen, dem die USA unter Biden wieder beitreten wollen, alleine sei “nicht genug”. Alle Staaten müssten sich ehrgeizigeren Klimazielen verpflichten, “sonst werden wir alle zusammen scheitern”.Biden stellte neben Blinken und Kerry auch den designierten Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas, die designierte UN-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield, seinen künftigen Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan und seine designierte Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines vor. Der gewählte Präsident treibt damit die Übernahme der Amtsgeschäfte von Trump voran.Trump hatte erst am Vortag seine Blockade der Übergabe der Amtsgeschäfte an Biden aufgegeben. Die Leiterin der zuständigen US-Bundesverwaltungsbehörde GSA, Emily Murphy, solle “tun, was getan werden muss”, um Bidens Übergangsteam zu unterstützen, schrieb Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Murphy sagte Biden in einem Brief zu, seinem Übergangsteam den Zugang zu Behördengebäuden, Finanzmitteln und Mitarbeitern zu gewähren.Zuvor hatte ein Wahlgremium in Michigan Bidens Sieg in dem Bundesstaat im Mittleren Westen amtlich bestätigt. Am Dienstag taten dies auch Gremien in Pennsylvania und Nevada.Der Beginn einer geregelten Übergabe der Regierungsgeschäfte im Weißen Haus und Hoffnungen auf einen Corona-Impfstoff führten am Dienstag an der New Yorker Wall Street zu einem historischen Kursanstieg: Der Dow Jones übertraf erstmals die Marke von 30.000 Punkten. Trump verbuchte dies bei einem kurzen Presseauftritt als Erfolg für sich. Seine Niederlage bei der Wahl gesteht der 74-Jährige weiter nicht ein.



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Publish date : 2020-11-25 05:12:50

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Instagram-Video: “Wenn ich das noch miterleben darf”: Nach Tod von Karl Dall – letztes Video sorgt für Gänsehaut bei Fans

Instagram-Video: "Wenn ich das noch miterleben darf": Nach Tod von Karl Dall – letztes Video sorgt für Gänsehaut bei Fans




Der Tod von Karl Dall macht seine Fans sehr traurig. Der 79-Jährige hatte am 11. November einen Schlaganfall erlitten und sich davon nicht mehr erholt.Der Tod von Karl Dall macht seine Fans sehr traurig. Der 79-Jährige hatte am 11. November einen Schlaganfall erlitten und sich davon nicht mehr erholt.



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Publish date : 2020-11-24 12:34:00

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Stern

The Masked Singer: Die Trophäe geht an das Skelett

The Masked Singer: Die Trophäe geht an das Skelett




Mit dem Skelett hat die erste Frau die dritte Staffel von “The Masked Singer” gewonnen. Diese Promis steckten unter den Masken.Fünf maskierte Promis gingen beim großen “The Masked Singer”-Finale am Dienstagabend ins Rennen. Endlich wurde enthüllt, wer unter den Kostümen Anubis, Skelett, Alien, Nilpferd und Erdmännchen steckte. Im Turnier-Modus wurde das Teilnehmer-Feld zunächst ausgedünnt, bevor feststand, welcher Promi am Ende das Rennen machte. Bei wem lag das Rateteam um Sonja Zietlow (52) und Bülent Ceylan (44), das mit Vorjahressieger Tom Beck (42, Faultier) ergänzt wurde, richtig? Welche Enthüllung überraschte alle?Die Vorrunde: Rateteam tippt einstimmig richtigZuerst traten die Finalisten im Battle-Royale-Modus gegeneinander an. Hervor stach besonders das Alien, dass sich mit neuer Frisur und E-Gitarre im Anschlag, hinter das Mikrofon klemmte und es samt Ständer beim Rocken zu “Best Of You” von den Foo Fighters umstieß – die Situation aber souverän auflöste und beim großen Gitarren-Solo zum Ende des Songs hin wild auf dem Boden liegend herumwirbelte. Kein Wunder, dass es offenbar die meisten Stimmen der Zuschauer bekam und bei der Verkündung des Votings als Erstes sicher war.Ebenfalls weiter waren das Skelett, das wie gewohnt ablieferte, und der Anubis, der mit seiner Performance von Papa Roachs “Last Resort” überzeugte. Damit waren noch das Nilpferd und das Erdmännchen-Pärchen die Wackelkandidaten. Das Nilpferd entschied das Duell für sich und so mussten die Erdmännchens ihre Masken abnehmen. Der Tipp des Rate-Teams vor der Enttarnung war einstimmig: In den Kostümen stecken Daniela Katzenberger (34) und Lucas Cordalis (53) – und tatsächlich verbargen sie sich unter den plüschigen Masken.Die Halbfinale: Rateteam liegt wieder doppelt richtigDamit standen die Duelle im Halbfinale fest: Anubis gegen Alien und Nilpferd gegen Skelett. Anubis schmetterte “Sonne” von Rammstein, das Alien stimmte mit “The Sound of Silence” von Simon & Garfunkel deutlich ruhigere Töne an, aber beide lieferten auf ihre Art eine ansprechende Leistung ab und bewiesen, wie wandelbar sie sind. Den Zuschauern gefiel das Alien besser, der Anubis musste sich demaskieren: Es war Sänger Ben Blümel (39). Damit lag das Rateteam erneut richtig. Sonja Zietlow und Tom Beck hatten, ziemlich selbstsicher, auf den “Engel”-Sänger getippt. Allein Bülent Ceylan hatte sich auf Schauspieler Elyas M’Barek (38) versteift.Das zweite Halbfinale bestritten der Favorit, das Skelett, und das Nilpferd. Letzteres musste zuerst ran und legte die Latte mit “Simply The Best” von Tina Turner schon recht hoch. Das Skelett setzte mit “Reflection” von Christina Aguilera erstmals nicht auf eine eher rockige Nummer mit viel Power, sondern auf einen gefühlvollen Song, bei dem es aber dennoch die Stärken seiner kraftvollen Stimme ausspielen konnte. Die Leistung reichte auch: Die Zuschauer wählten das Skelett ins große Finale. Und wer steckte unter dem Kostüm des Nilpferds? Zietlow tippte auf Sänger Mark Medlock (42), Beck und Ceylan auf TV-Koch Nelson Müller (41): Es war tatsächlich Nelson Müller. Drei aus drei für das Rateteam.Das finale Duell: Wer macht das Rennen?Im finalen Duell gaben das Alien und das Skelett ihr jeweiliges Lieblingslied aus der Staffel zum Besten. Das Alien sang nochmal mehrsprachig “Perfect Symphony” von Ed Sheeran (29) und Andrea Bocelli (62). Das Rateteam tippte zum Abschluss erneut auf Komiker Luke Mockridge (31) und Boss-Hoss-Sänger Alec Völkel (48). Das Skelett pickte sich “Dirty Diana” von Michael Jackson (1958-2009) raus. Hier schwankte das Rateteam wieder zwischen Mandy Capristo (30), Sarah Lombardi (28) und Marie Wegener (19).Kurz danach stand die Entscheidung fest. Der Sieger der dritten Staffel von “The Masked Singer” ist das Skelett – und für das Alien war es an der Zeit, die Maske abzunehmen und sich erkennen zu geben. In dem süßen Kostüm hatte Alec Völkel wochenlang die Zuschauer überzeugt. Damit landete das Rateteam einen weiteren Treffer.Und wer steckte denn nun unter dem Kostüm des Skeletts? Diese Frage wurde erst nach einer sich gefühlt ewig hinziehenden Werbepause beantwortet. Nach der Übergabe der Trophäe musste das Skelett seine knöcherne Maske endlich abnehmen. Es war keine Geringere als Sängerin Sarah Lombardi (28) – und auch hier lag das Rateteam wieder richtig.



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Publish date : 2020-11-24 23:56:00

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Neue Folge des Corona-Podcasts: Drosten: Bei Symptomen soziale Situationen meiden

Neue Folge des Corona-Podcasts: Drosten: Bei Symptomen soziale Situationen meiden




Die Beschwerden sind recht mild. Der Arzt sagt, ein Corona-Test sei nicht nötig. Also ab zur Arbeit? Unter anderem über das richtige Verhalten bei milden Erkältungsanzeichen spricht der Virologe Christian Drosten.Zum Vermeiden weiterer Corona-Fälle sollten Menschen mit milden Erkältungssymptomen aus Expertensicht auch dann zu Hause bleiben, wenn der Hausarzt keinen Anlass für einen Test sieht. Dazu hat der Virologe Christian Drosten im Podcast «Coronavirus-Update» bei NDR-Info aufgerufen.«Man soll nicht krank und auch nicht kränklich zur Arbeit gehen, selbst wenn der Hausarzt gesagt hat, das testen wir jetzt mal nicht.» Prinzipiell sollten Betroffene sich demnach in der aktuellen Phase der Pandemie auch schon mit einem Kratzen im Hals oder einer laufenden Nase nicht mehr in soziale Situationen begeben.Hintergrund sind auch kürzlich geänderte Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), die angesichts begrenzter Laborkapazitäten auf den Einsatz von Tests vor allem bei Menschen mit deutlichen Symptomen wie Lungenentzündung oder Geruchs- und Geschmacksverlust abzielen. Menschen, die trotz Symptomen nicht getestet werden können, sollen sich nach RKI-Empfehlung fünf Tage zu Hause isolieren und dies erst nach weiteren 48 Stunden ohne Symptome beenden. Drosten sagte, es wäre wichtig, wenn möglichst bald jeder mit leichten Symptomen ein Schnelltest-Ergebnis bekommen könnte, etwa beim Hausarzt. Solche Tests dürfen bisher nur von Fachpersonal eingesetzt werden. Sie gelten als weniger empfindlich als PCR-Tests.Schnelltests halte er für «ein ganz wichtiges neues Werkzeug» in der Bekämpfung der Pandemie, bekräftigte Drosten. Es müsse bei dem Thema jetzt mit vereinten Kräften vorwärts gehen, damit die Tests angewendet werden, bevor die große Winter-Welle vorbei sei. «Man muss die jetzt benutzen.» Der Vorschlag, den er und auch andere Experten machten, sei, Schnelltests vorrangig bei Patienten mit Symptomen einzusetzen, schilderte der Virologe. Am besten sollten sie in den ersten fünf Tagen nach Symptombeginn eingesetzt werden.Für bevölkerungsweite Tests in Deutschland hält der Experte Schnelltests aus mehreren Gründen für ungeeignet: Unter anderem seien derzeit zu viele falsch positive Ergebnisse zu erwarten – was bedeute, dass relativ viele Leute zu Unrecht in Isolierung müssten. Lohnend könne eher der gezielte Einsatz in Hotspots sein, so der Charité-Wissenschaftler. Er und sein Team hätten die Verlässlichkeit von Schnelltests mehrerer Hersteller überprüft, auch andere Labore arbeiteten daran. Als erster Staat hatte die Slowakei kürzlich Corona-Massentests im ganzen Land durchgeführt.



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Publish date : 2020-11-24 23:57:56

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Trend aus Japan: Was Ramen sind – und warum Sie sie unbedingt probieren sollten

Trend aus Japan: Was Ramen sind – und warum Sie sie unbedingt probieren sollten




Sie lieben Nudelsuppen? Dann sollten Sie sich mal an die japanische Version wagen. Warum Ramen zu Recht im Trend liegen und sie der neue kulinarische Trend werden könnten.Sie lieben Nudelsuppen? Dann sollten Sie sich mal an die japanische Version wagen. Warum Ramen zu Recht im Trend liegen und sie der neue kulinarische Trend werden könnten.



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Author : Denise Snieguole Wachter

Publish date : 2020-11-24 13:23:00

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Champions League: Haaland trifft schon wieder – BVB vor Achtelfinal-Einzug

Champions League: Haaland trifft schon wieder - BVB vor Achtelfinal-Einzug




Nach dem 3:0 im Hinspiel zeigte der BVB gegen den FC Brügge erneut eine starke Darbietung. Im nächsten Spiel gegen Lazio Rom kann der Einzug in das Champions-League-Achtelfinale perfekt gemacht werden.Dank Tormaschine Erling Haaland und Kunstschütze Jadon Sancho hat Borussia Dortmund Kurs auf das Achtelfinale der Champions League genommen.Die beiden Jungstars leiteten mit ihren sehenswerten Treffern in der 18. und 45. Minute das 3:0 (2:0) über den FC Brügge ein. Mit dem dritten Vorrundenerfolg in Serie festigte der BVB im leeren Dortmunder Stadion die Tabellenführung und kann schon mit einem Remis im kommenden Spiel gegen Lazio Rom (2. Dezember) den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen. Nur drei Tage nach seinem Viererpack von Berlin lief Haaland erneut zu großer Form auf und verbesserte mit seinem zweiten Treffer (60.) seine imposante Torquote in der Königsklasse auf 16 in seinem erst 12. Spiel.Top-Talent Youssoufa Moukoko stand zwar vier Tage nach seinem 16. Geburtstag im Kader, wurde aber nicht eingewechselt. Moukoko ist seit seinem Einsatz beim 5:2-Sieg bei Hertha BSC am vergangenen Samstag der jüngste Profi der Bundesliga-Historie, eine weitere Bestmarke in der Champions League blieb ihm jetzt aber zunächst verwehrt.Nach dem 1:3-Fehlstart in die Gruppenphase bei Lazio Rom hatte sich der BVB dank der Erfolge gegen St. Petersburg (2:0) und in Brügge (3:0) eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Doch weil auch die Belgier ihre Hoffnungen auf das Achtelfinale noch nicht aufgegeben hatten, spielten sie zumindest in den ersten Minuten mutig mit. Das wiederum eröffnete der Borussia Räume. Nach einem weiten Ball von Brügge-Torwart Simon Mignolet gewann Mats Hummels das Kopfballduell, Sancho spielte Haaland fein frei. Der 20 Jahre alte Norweger traf mit einem Schuss ins kurze Eck, der vom Innenpfosten ins Tor ging.Das im Vergleich zum Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC (5:2) auf fünf Positionen veränderte BVB-Team überzeugte auch ohne Marco Reus oder Julian Brandt, die erst zehn Minuten vor Schluss eingewechselt wurden, mit schnellem Kombinationsspiel und blieb bei den seltenen und insgesamt viel zu harmlosen Kontern der Gäste stets aufmerksam.Nach einer halben Stunde hatten die Dortmunder ihre bis dato stärkste und gefährlichste Phase. Einen Querpass von Thorgan Hazard klärte Gäste-Verteidiger Simon Deli gerade noch vor den einschussbereiten Raphael Guerreiro und Haaland (31.). Eine Minute später konnte Mignolet einen Schuss von Manuel Akanji nicht festhalten, doch Thomas Delaney wurde abgeblockt. «Wir sind nicht so gut gestartet, haben uns aber gut gefangen. Da müssen wir weitermachen. Wir tun alles dafür, damit wir die drei Punkte am Dienstag behalten», hatte Akanji vor der Partie versprochen – und sie taten tatsächlich recht viel.Giovanni Reyna frei stehend aus 14 Metern (41.) oder Delaney aus der Distanz vergaben (43.) noch aussichtsreiche Chancen, ehe Sancho per Zauberfreistoß zum 2:0 traf. Jude Bellingham, der neben Delaney, Sancho, Reyna und Hazard zu den fünf Neuen im Vergleich zum Spiel in Berlin zählte, war gefoult worden. Und Sancho schoss den Freistoß aus rund 20 Metern unhaltbar für Mignolet in das obere Toreck.Die Dortmunder Dominanz setzte sich auch nach der Pause fort. Hätte Sancho nach Zuspiel von Hazard aus guter Position getroffen (48.), wäre dies wohl die Vorentscheidung gewesen. Diese gelang dann nach exakt einer Stunde Haaland. Brügge-Kapitän Ruud Vormer unterlief im eigenen Strafraum ein Fehlpass direkt auf Haaland, dessen Abseitsstellung damit aufgehoben war. Cool und abgeklärt traf der 20-Jährige aus der Drehung zum 3:0. BVB-Trainer Lucien Favre nutzte mit fünf Auswechslungen sein komplettes Kontingent aus – der Sieg der souveränen Dortmunder geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.



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Publish date : 2020-11-24 21:53:38

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Außenpolitisches Team nominiert: “Amerika ist zurück”: Joe Biden reicht den alten Verbündeten die Hand

Außenpolitisches Team nominiert: "Amerika ist zurück": Joe Biden reicht den alten Verbündeten die Hand




“America first” war gestern. Bei der Vorstellung seines außenpolitischen Teams reichte der gewählte US-Präsident Joe Biden den alten Verbündeten die Hand. Amerika wolle sich nicht länger von der Welt zurückziehen.Der gewählte US-Präsident Joe Biden und seine Kandidaten für außen- und sicherheitspolitische Schlüsselposten in der künftigen Regierung haben den Führungsanspruch von Amerika in der Welt betont. “Es ist ein Team, das die Tatsache spiegelt, dass Amerika zurück ist, bereit, die Welt anzuführen, statt sich aus ihr zurückzuziehen”, sagte Biden am Dienstag in Wilmington in klarer Anspielung auf den Kurs der USA unter der Regierung des Republikaners Donald Trump. Mit seiner künftigen Regierungsmannschaft sei Amerika “bereit, unseren Gegnern entgegenzutreten, statt unsere Verbündeten zurückzuweisen, bereit, für unsere Werte einzutreten”. PAID Biden Gewinner US Wahl_11.20UhrBiden stellte im Beisein der gewählten Vizepräsidentin Kamala Harris sechs Mitglieder seines außen- und sicherheitspolitischen Teams vor, von denen vier vom US-Senat bestätigt werden müssen. Sie stünden für “Erfahrung und Führungsstärke, frisches Denken und neue Perspektiven”. Bidens langjähriger Berater Antony Blinken ist als US-Außenminister nominiert, Alejandro Mayorkas, der auf Kuba zur Welt kam, als Heimatschutzminister, Avril Haines soll nach dem Willen Bidens die Direktorin der US-Geheimdienste werden und Linda Thomas-Greenfield die USA als Botschafterin bei den Vereinten Nationen in New York vertreten. Biden hat den früheren Außenminister John Kerry zum Sonderbeauftragten für Klimafragen berufen, Jake Sullivan soll sein Nationaler Sicherheitsberater sein. “Multilateralismus ist zurück. Diplomatie ist zurück””Wir können nicht alle Probleme der Welt alleine lösen, wir müssen mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Wir brauchen ihre Mithilfe, wir brauchen ihre Partnerschaft”, sagte Blinken. Thomas-Greenfield sagte: “Amerika ist zurück. Multilateralismus ist zurück. Diplomatie ist zurück.” Haines erklärte, sie wisse, dass Biden und Harris ihre Mannschaft nicht in ihrem eigenen Interesse, sondern im Interesse des amerikanischen Volkes zusammengestellt hätten. Haines sagte von sich selbst, sie habe sich nie davor gescheut, den Mächtigen gegenüber die Wahrheit zu sagen. Biden schätze die Perspektive der Geheimdienste und werde dies auch tun, wenn das, was ihm zugetragen werde, “unbequem oder schwierig” sei. Joe Biden fordert Senat zu rascher Bestätigung aufDer 78-jährige Demokrat Biden forderte den US-Senat auf, den erforderlichen Bestätigungsprozess seiner Kandidaten einzuleiten und sie alsbald anzuhören. Er äußerte zudem die Hoffnung auf parteiübergreifende Zusammenarbeit, um das Land voranzubringen und zu einen. Führende Republikaner im US-Kongress haben Biden – wie Amtsinhaber Trump – bislang nicht als gewählten Präsidenten anerkannt.Der Übergangsprozess vor dem Regierungswechsel im Weißen Haus kann nach einer wochenlangen Blockade gleichwohl auch offiziell beginnen. Biden begrüßte eine entsprechende Entscheidung der zuständigen Behörde GSA von Montag. “Ich freue mich, von der GSA die Zusicherung erhalten zu haben, einen reibungslosen und friedlichen Machtwechsel durchzuführen”, sagte Biden. Seine Mitarbeiter könnten sich nun auf die bevorstehenden Herausforderungen wie die Corona-Pandemie vorbereiten. Vielfältigstes Kabinett aller Zeiten? Mit wem Biden regieren könnte_16.4UhrKerry über Klimakrise: “Scheitern ist keine Option”Biden will gleich vom ersten Tag an die Politik von Donald Trump umkehren. Vor allem will er in wichtige internationale Abkommen wie das Klimaabkommen von Paris zurück, was Biden nach der für den 20. Januar geplanten Amtseinführung per Erlass einleiten kann. Kerry sagte mit Blick auf den Klimawandel: “Um diese Krise zu beenden, muss die gesamte Welt zusammenkommen.” Er unterstützte Biden in seinem Ansinnen, an Tag eins seiner Präsidentschaft in das Klimaabkommen von Paris zurückzukehren, was allerdings nicht genug sei. Kerry appellierte an die internationale Gemeinschaft, bei der UN-Klimakonferenz im November 2021 in Glasgow ehrgeizig zu sein. “Sonst werden wir alle gemeinsam scheitern und Scheitern ist keine Option.”



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Publish date : 2020-11-24 20:34:00

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Feier in Norwegen: Kleiner Fußballverein wird überraschend Meister – Video der Quarantäne-Party geht um die Welt

Feier in Norwegen: Kleiner Fußballverein wird überraschend Meister – Video der Quarantäne-Party geht um die Welt




Sie kommen aus Bodø, einer Stadt nördlich des Polarkreises: Der kleine Verein FK Bodø/Glimt hat zum ersten Mal in seiner 104-jährigen Geschichte die norwegische Meisterschaft gewonnen. Das Video der Quarantäne-Party geht nun um die Welt.Sie kommen aus Bodø, einer Stadt nördlich des Polarkreises: Der kleine Verein FK Bodø/Glimt hat zum ersten Mal in seiner 104-jährigen Geschichte die norwegische Meisterschaft gewonnen. Das Video der Quarantäne-Party geht nun um die Welt.



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Publish date : 2020-11-24 19:24:00

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Stern

News zum Coronavirus: Weihnachtsferien sollen auf 16. Dezember vorgezogen werden – mehr Wechselunterricht an Schulen geplant

News zum Coronavirus: Weihnachtsferien sollen auf 16. Dezember vorgezogen werden – mehr Wechselunterricht an Schulen geplant




Länder wollen Böllerverbot auf belebten Plätzen und Straßen durchsetzen +++ Teil-“Lockdown” wohl bis kurz vor Weihnachten +++ WHO-Chef Tedros: Licht am Ende des langen Corona-Tunnels wird heller +++ Die News zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.Briten dürfen sich Weihnachten treffen – leichte Corona-LockerungenÄhnlich wie in Deutschland sollen auch die Menschen in Großbritannien trotz Corona gemeinsam Weihnachten feiern dürfen. Über die Feiertage soll es drei Haushalten erlaubt sein, eine “Christmas Bubble” (“Weihnachtsblase”) zu bilden und sich miteinander zu treffen, wie die britische Regierung am Dienstagabend mitteilte.Das gilt nicht nur für England, sondern auch Schottland, Wales und Nordirland, die normalerweise ihre eigenen Corona-Beschränkungen machen. Vom 23. bis zum 27. Dezember sollen auch gelockerte Reiseregeln zwischen den Regionen gelten. “Familien und Freunde werden nun in ganz Großbritannien die Möglichkeit haben, sich in begrenztem und vorsichtigem Rahmen zu treffen”, sagte Staatsminister Michael Gove laut einer Mitteilung.23: England hebt strenge Maßnahmen gegen CoronaVerbreitung Anfang Dezember auf – 010feae0bea470ecEinhalten der Corona-Auflagen soll strenger kontrolliert werdenBund und Länder wollen das Einhalten der Corona-Auflagen flächendeckend strenger kontrollieren. Das geht aus einer am Dienstagabend verbreiteten aktualisierten Fassung der Ländervorlage für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch hervor. Vorgesehen sind demnach auch verdachtsunabhängige Kontrollen, insbesondere im grenznahen Bereich, um das Einhalten der Quarantäneverordnungen zu überprüfen.Bund und Länder wollen schärfere Auflagen für den EinzelhandelBund und Länder wollen in der Corona-Krise schärfere Auflagen für den Einzelhandel. In den Geschäften solle sichergestellt werden, dass sich nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält, wie aus einer am Dienstagabend nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verbreiteten aktualisierte Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervorgeht. Bisher darf sich nicht mehr als ein Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten.24: Bund und Länder wollen schärfere Auflagen für den Einzelhandel – 1b4a57487dfccc10Mehr Wechselunterricht an Schulen geplantIn Ländern oder Regionen mit vielen Corona-Infektionen sollen in den Schulen ab Jahrgangsstufe 7 Konzepte wie ein Wechselunterricht umgesetzt werden. Das geht aus einer am Dienstagabend nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verbreiteten aktualisierten Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch soll der Unterricht gestaffelt beginnen, damit die Anfahrt der Schüler morgens entzerrt wird.Weihnachtsferien sollen auf 16. Dezember vorgezogen werdenDie Weihnachtsfeiern sollen bundesweit auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Das geht aus einer am Dienstagabend nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verbreiteten aktualisierte Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervor. Bisher wollten die Länder die Möglichkeit schaffen, das die Weihnachtsferien bundesweit am 19. Dezember beginnen. Bei Erkältungssymptomen vor Weihnachten soll darüber hinaus eine großzügigere Testmöglichkeit geboten werden, um die Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen.PAID Kommentar Corona Weihnachten_11.30UhrSachsen-Anhalt plant im neuen Jahr Schnelltests in Schulen und KitasMit Schnelltests an Schulen, Kitas und Horten will Sachsen-Anhalt das Corona-Ansteckungsrisiko nach den Weihnachts- und Silvesterfeiertagen minimieren. Es sei angedacht, Lehrkäfte, Erzieherinnen und Erzieher nach dem Feiertag Heilige Drei Könige auf freiwilliger Basis auf den Erreger zu testen, sagten Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) und Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Dienstag in Magdeburg. Für die Tests sollen zwei zusätzliche Ferientage am 7. und 8. Januar genutzt werden. Wie die Tests organisiert werden sollen, ist noch offen.Italien verzeichnet neuen Höchstwert bei Corona-Toten seit Ende MärzItalien hat einen Höchstwert an Corona-Toten seit dem März dieses Jahres verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden seien etwas mehr als 850 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Rom am Dienstag mit. “Das ist eine Zahl, die wir nicht mehr sehen wollten”, sagte ein Experte des Gesundheitsministeriums, Franco Locatelli, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Man müsse sich wieder ins Gedächtnis rufen, dass man noch nicht aus dem Problem raus sei.Corona-Impfung in Spanien freiwillig und zuerst für Risikogruppen Die Impfungen gegen Covid-19 sollen in Spanien freiwillig, kostenlos und zuerst Risikogruppen vorbehalten sein. Das sieht ein Impfplan der Regierung vor, den Gesundheitsminister Salvador Illa am Dienstag in Madrid nach einer Kabinettssitzung vorstellte. Sobald die nationale Arzneimittelbehörde die Genehmigung für einen Impfstoff erteilt habe, könnten die Impfungen sofort beginnen, voraussichtlich im Januar, sagte der Minister. Zunächst sollten Bewohner von Seniorenheimen und ihre Pfleger immunisiert werden. Als nächstes sei besonders gefährdetes Pflegepersonal in Krankenhäusern und dann der Rest der Mitarbeiter im Gesundheitswesen dran.Madrid riegelt sich wegen Corona ab 8.25Sachsen plant schärfere Corona-Maßnahmen bei sehr hoher InzidenzSachsen plant schärfere Corona-Beschränkungen, wenn vor Ort fünf Tage lang der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wird. Das sieht ein Entwurf des sächsischen Gesundheitsministeriums zur neuen Corona-Schutzverordnung vor, der in den nächsten Tagen in den Ausschüssen des Landtages und Verbänden diskutiert werden soll.Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und eine Beschränkung der Teilnehmerzahl bei Demonstrationen und Versammlungen auf höchstens 200. An Beerdigungen dürften dann höchstens 15 Personen dabei sein, in Kirchen dürften nur noch maximal 50 Menschen zusammenkommen.Corona-App: NRW schlägt lokale Infos und freiwillige Zusatzdaten vorNordrhein-Westfalen schlägt eine umfangreiche Erweiterung der Corona-App vor – um Informationen zum Infektionsgeschehen vor Ort, zu Beschränkungen sowie freiwillige Zusatzdaten. Außerdem soll den Vorschlägen zufolge eine mehrsprachige und rund um die Uhr erreichbare Hotline eingerichtet werden, die direkt aus der App angerufen werden kann, etwa zu Fragen nach einem roten Warnhinweis.Neuerungen Corona Warn App_16.45UhrFDP-Chef fordert von Regierung Offensive für Corona-ImpfschutzFDP-Fraktionschef Christian Lindner hat von der Bundesregierung mit Blick auf die Corona-Pandemie eine “Offensive für den Impfschutz” verlangt. “Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, ist gemessen am Grad der Bedrohung und der Freiheitseinschränkung noch zu gering”, sagte Lindner an Dienstag in Berlin vor einer Sitzung der FDP-Bundestagsfraktion. “Es ist eine Aufgabe der Bundesregierung, bereits jetzt daran zu arbeiten, dass die Menschen sich impfen lassen.”Kreise: Kanzleramt denkt über stärkeres Vorziehen der Ferien nachDas Kanzleramt will bei den Verhandlungen mit den Ministerpräsidenten Nachschärfungen bei den Kontaktbeschränkungen in mehreren Bereichen durchsetzen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aus Verhandlungskreisen wird in der Regierungszentrale darüber nachgedacht, die Weihnachtsferien noch früher als von den Ländern geplant beginnen zu lassen. Das soll demnach zu einer noch größeren Reduzierung der Kontakte vor den Feiertagen beitragen. Eine entsprechende Überlegung sei in der Besprechung von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) mit den Chefs der Staatskanzleien am Dienstag geäußert worden, hieß es.PAID STERN 2020_44 Es kommt jetzt auf jeden Einzelnen an“_14UhrBayerisches Gericht kippt wöchentliche Corona-Testpflicht für GrenzgängerDer bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die wöchentliche Pflicht zum Coronatest für Grenzgänger außer Kraft gesetzt. Mit dem am Dienstag in München veröffentlichten unanfechtbaren Beschluss gab das Gericht einem Eilantrag zweier Schüler aus Österreich statt, die im benachbarten Landkreis Berchtesgadener Land ein Gymnasium besuchen. Bisher mussten sie sich nach der bayerischen Einreisequarantäneverordnung mindestens einmal pro Woche einem Coronatest unterziehen.Kretschmann: Kultur und Gaststätten wohl auch im Januar noch geschlossenDer baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält eine Öffnung von Kultur und Gastronomie auch nach Weihnachten für unwahrscheinlich. An eine Öffnung sei bei den derzeitigen Infektionszahlen auch im Januar noch nicht zu denken, sagte Kretschmann. “So bitter das für diese Betriebe ist – ich kann deren Zorn wirklich verstehen.” Die Maßnahmen, auf die sich die Länderregierungschefs grundsätzlich verständigten und die am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten werden sollen, gelten nach dem Pandemiegesetz nur für vier Wochen. Für den Januar könne er also nur eine Prognose abgeben, aber die Entwicklung der Infektionszahlen gebe Lockerungen derzeit nicht her, sagte Kretschmann.PAID Die Lehre aus der Leere 11.07Merkel kündigt eigene Vorschläge für Runde mit Ministerpräsidenten anKanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Vorschläge der Ministerpräsidenten zum Kampf gegen die hohen Corona-Infektionszahlen begrüßt, aber zugleich eigene Vorschläge zur Kontaktreduzierung für die Verhandlungen angekündigt. Das Papier der Länder sei gut, die Überlegungen fänden zum großen Teil die Unterstützung des Bundes, sagte Merkel am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern in der virtuellen Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Der Bund werde aber noch weitere Vorschläge machen. In einigen Bereichen seien gegebenenfalls nochmals spezifische Maßnahmen notwendig.  Bremer Polizei löst Beisetzung mit hunderten Trauergästen ausDie Bremer Polizei hat eine Beisetzung mit mehreren hundert Trauergästen aufgelöst. Bis zu 400 Familienangehörige hätten sich auf einem Friedhof im Stadtteil Vegesack versammelt, teilten die Beamten in der Hansestadt am Dienstag mit. Neben einer deutlichen Überschreitung der zulässigen Teilnehmerzahl habe es auch Verstöße gegen Hygieneregeln gegeben. Die Trauernden hätten sich jedoch “einsichtig” gezeigt.Corona-Strategie: Linke im Bundestag kritisiert Verfahren Die Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Amira Mohamed Ali, hat die Art kritisiert, wie die Corona-Pläne der Länder für die Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an die Öffentlichkeit gekommen sind.”Es ist richtig, dass Maßnahmen verlängert werden müssen, weil das Infektionsgeschehen weiterhin alarmierend ist”, sagte sie am Dienstag. Die Maßnahmen müssten aber nachvollziehbar und transparent sein und unter Beteiligung der Parlamente zustande kommen. “Stattdessen wurde die Beschlussvorlage wieder über die Medien öffentlich, während die Parlamentarier vorab keine Information erhalten haben”, sagte Mohamed Ali.Niedersachsen startet früher in die Weihnachtsferien Die Weihnachtsferien in Niedersachsen beginnen einige Tage früher als bisher geplant. Das sagte eine Sprecherin von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag. Letzter Schultag vor den Ferien soll Freitag, der 18. Dezember, sein. Bislang war der 22. Dezember als letzter Schultag geplant gewesen.Müller nennt Corona-Sonderregeln für Weihnachten sachgerechtBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hält die von den Ländern geplanten Lockerungen für private Kontakte über Weihnachten und Silvester trotz Corona-Infektionsgefahr für “sachgerecht”. “So viele Menschen haben so viel mitgemacht in den letzten Monaten”, sagte der SPD-Politiker am Dienstag. Da müsse man nun auch sagen: “In einer besonderen Jahreszeit, wo vielen die Begegnung einfach sehr, sehr wichtig ist, lassen wir das auch zu”, sagte Müller.Schwesig gegen Einschränkungen des Schulbetriebs ab Inzidenz von 50Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich gegen Einschränkungen des Schulbetriebs schon ab einem Inzidenzwert von 50 ausgesprochen. Sie sei nicht einverstanden, wenn das Bundeskanzleramt Maßnahmen wie Wechselunterricht und Maskenpflicht für ältere Schüler in Regionen mit mehr als 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen fordere, sagte Schwesig am Dienstag in Schwerin. Vielmehr solle in jeder Region je nach Lage entschieden werden können, verlangte sie mit Blick auf den Gipfel der Regierungschefs der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch.Bund plant “Dezemberhilfen” für Firmen von 17 Milliarden EuroDer Bund plant bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember Finanzhilfen für betroffene Unternehmen im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet, Firmen könnten mit Hilfen in einem Umfang von 15 bis 20 Milliarden Euro rechnen.Göring-Eckardt: Weihnachten nicht kreuz und quer durchs Land fahrenDie Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat davor gewarnt, coronabedingte Kontaktbeschränkungen an Weihnachten zu locker auszulegen. “Das wird ein Weihnachten sein mit weniger Kontakten”, sagte sie am Dienstag in Berlin. “Und wenn es zehn sind, dann gut.” Nötig sei eine klare Regel. “Aber es gehört eben auch dazu, dass dann nicht alle sagen, ja jeden Tag zehn”, warnte sie. Ebenso sollten die Menschen nicht mutwillig kreuz und quer durch Deutschland fahren.Söder will schärfere Corona-Regeln – und plädiert für europaweite Schließung von SkigebietenBayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine weitere Verschärfung der bisherigen Länder-Vorschläge. Man müsse an einigen Stellen noch nachschärfen und ergänzen, sagte Söder am Dienstag am Rande einer Landtagssitzung in München.Desweiteren plädiert der Ministerpräsident für ein vorübergehende europaweite Schließung von Skigebieten und Skiliften. “Wenn wir Grenzen offen halten wollen, brauchen wir auch eine klare Übereinkunft, was das Skifahren betrifft. Ansonsten wird es eine schwierige Entwicklung”, sagte Söder am Dienstag am Rande einer Landtagssitzung in München.Österreich rechnet mit Corona-Impfung für Hunderttausende bis MärzÖsterreich rechnet in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres mit Corona-Impfdosen für bis zu 1,5 Millionen seiner fast 9 Millionen Einwohner. Die ersten Impfungen gegen den Erreger Sars-CoV-2 sollten abhängig von den Marktzulassungen im Januar erfolgen, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei der Vorstellung einer Impfstrategie am Dienstag in Wien. Eine Impfquote von “50 Prozent plus X” sei das Ziel, die Immunisierung soll freiwillig bleiben.PAID Lockdown Österreich_13.50UhrGastro- und Hotelbranche: Verlängerung des Teil-Lockdowns ist bitterDie Hotel- und Gastronomiebranche sieht eine Verlängerung des Teil-Lockdowns mit Sorgen. “Es ist eine Katastrophe, dass dieses Jahr kein Weihnachtsgeschäft stattfinden kann. Das ist schon bitter für die Branche”, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Dehoga-Bundesverbands, Ingrid Hartges, am Dienstag in Berlin.Von der Leyen: Vertrag über Moderna-Impfstoff gegen Corona steht Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen des aussichtsreichen Corona-Impfstoffs von Moderna ausgehandelt. Dies teilte Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel mit. Der Vertrag solle am Mittwoch besiegelt werden.Steuerzahlerbund: Corona-Soli wäre ein falsches SignalDer Steuerzahlerbund lehnt Überlegungen aus den Ländern zu einem neuen Solidaritätszuschlag zur Abfederung der Corona-Kosten klar ab. “Die Diskussion um einen Corona-Soli ist reiner Populismus”, sagte Präsident Reiner Holznagel der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Bürger und Betriebe in einer Krise stärker zu belasten, bringe nicht weiter und sei ein falsches Signal.Umfrage: Hälfte der Menschen glaubt an Impfstoff in diesem JahrKnapp die Hälfte der Menschen in Deutschland (49 Prozent) glaubt laut einer Umfrage, dass noch in diesem Jahr ein Impfstoff gegen das Coronavirus in Europa zugelassen wird. 41 Prozent der Befragten gehen nicht von dieser Entwicklung aus, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergeben hat. Zehn Prozent der Befragten machten demnach keine Angaben.Opinary Würden Sie sich impfen lassen?_17.30UhrStudie: Welthandel im Oktober trotzt Corona kräftig gewachsenDer Welthandel ist nach einer Studie des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI im Oktober trotz der Corona-Krise wieder kräftig gewachsen. Der Containerumschlag in den Seehäfen habe im vergangenen Monat ein Allzeithoch erreicht, berichteten die Wirtschaftsforscher am Dienstag.Nur noch acht Personen bei Veranstaltungen in Schweden erlaubt Im Kampf gegen stark steigende Corona-Infektionszahlen zieht das ansonsten recht freizügige Schweden die Daumenschrauben an: Seit Dienstag dürfen sich nur noch maximal acht Menschen für öffentliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen versammeln. Diese Maßnahme ist eine der strengsten, die die schwedische Regierung bislang in der Corona-Pandemie angeordnet hat. Bislang lag die Obergrenze bei 50 Personen. Gelten soll die neue Anordnung vorläufig für vier Wochen – und damit bis unmittelbar vor Weihnachten. Für Beerdigungen gilt eine Obergrenze von 20 Personen. Bereits seit einigen Tagen dürfen Kneipen und andere Lokale nach 22.00 Uhr keinen Alkohol mehr verkaufen.PAID Schweden Corona Weihnachten_16.10UhrQuarantäne für Kontaktpersonen soll auf zehn Tage verkürzt werdenFür Kontaktpersonen von Corona-Infizierten soll ab 1. Dezember eine kürzere Quarantänezeit von 10 statt bisher 14 Tagen gelten – aber unter der Bedingung eines negativen Tests. Darauf verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern. Bundesminister Jens Spahn (CDU) sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: “Zehn Tage Quarantäne mit Schnelltest am Ende ist genauso sicher wie 14 Tage Quarantäne ohne Test. Aber es bedeutet für die Betroffenen vier Tage weniger Einschränkungen”. Dies sei es wert, die Quarantäne zu verkürzen, ohne ein zusätzliches Risiko einzugehen.Steinmeier ruft zum Zusammenhalt in der zweiten Corona-Welle aufBundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürger zum Zusammenhalt sowie zu Vorsicht und Geduld in der zweiten Corona-Welle aufgerufen. “Corona ist und bleibt im Herbst und Winter eine große, eine tödliche Gefahr”, sagte er am Dienstag beim zehnten Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie in Berlin. Alle müssten diese Gefahr weiterhin sehr ernst nehmen. “Vorerst sind weiterhin Vernunft und Geduld, Rücksicht und Vorsicht unsere wichtigsten Ressourcen, um Gesundheit und Menschenleben zu schützen.”PAID Impfzentren_17UhrSchleswig-Holstein verschärft Kontaktbeschränkungen nichtSchleswig-Holstein will die von den anderen Ländern geplanten strengeren Kontaktbeschränkungen wegen der im Ländervergleich niedrigen Corona-Infektionszahlen nicht mittragen. Private Zusammenkünfte sind im Norden weiter mit bis zu zehn Personen möglich. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch gibt es eine entsprechende Fußnote im Beschluss-Entwurf.Auch Bayern zieht Beginn von Weihnachtsferien vorAuch Bayern zieht den Beginn seiner Weihnachtsferien vor. Letzter Schultag sei nun der Freitag, 18. Dezember, kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an. Regulär hätten die Schüler noch am Dienstag, dem 22. Dezember, zur Schule gehen müssen. Söder begründete das Vorziehen der Ferien mit einem Absenken des Infektionsrisikos. “Das Infektionsrisiko wird durch die fast einwöchige Karenzzeit zwischen Schulunterricht und Weihnachten erheblich gesenkt, damit Familien gesund und unbeschwerter feiern können.”Als erstes Bundesland hatte Nordrhein-Westfalen das Vorziehen der Weihnachtsferien beschlossen. Der Schritt sorgte allerdings auch für Kritik – an vielen Schulen waren an den Tagen vor Weihnachten noch Klausuren und Klassenarbeiten geplant, der Wegfall der Tage trifft vor allem die Abschlussklassen.Lufthansa will keinen Impfnachweis von PassagierenAnders als die australische Airline Qantas will die Lufthansa von ihren Passagieren keinen Corona-Impfnachweis verlangen. Die Einführung einer derartigen Pflicht sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant, erklärte ein Konzernsprecher in Frankfurt. Für die jeweiligen Einreisevoraussetzungen seien zudem die nationalen Regierungen der Länder zuständig. Diese müssten zunächst einen Plan zur Verteilung der bestellten Impfdosen erstellen, sobald sie verfügbar seien.Vorerst keine Corona-Lockerungen für den Sport geplantDer Sport darf vorerst nicht auf Lockerungen der Corona-Regelungen hoffen. Die Bundesländer plädieren dafür, den Ende Oktober verfügten Teil-Lockdown zunächst bis zum 20. Dezember bundesweit aufrechtzuerhalten. Dies geht aus der Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten für die Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.Für den Profi-Sport würde dies konkret bedeuten, dass der Ligen-Betrieb nur mit Geisterspielen fortgesetzt werden kann. Nach dem Fußball, Handball, Basketball und Volleyball will auch die Deutsche Eishockey-Liga am 17. Dezember in die Saison starten. Weiterhin ruhen soll der Amateursport.Selbstquarantäne und Kontaktbeschränkungen – was die Länder wollenDie Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf ein gemeinsames Konzept für das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie geeinigt.. Das Länderpapier ist die Basis für die Verhandlungen mit dem Bund an diesem Mittwoch. Die wichtigsten Punkte: Der seit Anfang November geltende TEIL-LOCKDOWN wird bis zum 20. Dezember verlängert. Die MASKENPFLICHT wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen. Die KONTAKTBESCHRÄNKUNGEN werden ab dem 1. Dezember verschärft. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Hausstand zu beschränken, maximal jedoch auf fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre sind ausgenommen. An WEIHNACHTEN UND SILVESTER werden die Kontaktbeschränkungen gelockert. Vom 23. Dezember bis 1. Januar sind Treffen von maximal zehn Menschen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder Personen zulässig. Kinder bis 14 Jahre sind ausgenommen. Empfohlen wird, in der Silvesternacht auf FEUERWERK zu verzichten. Auf belebten Straßen und Plätzen wird Feuerwerk und Böllern untersagt. An SCHULEN in Regionen mit deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen soll ab Klasse 7 grundsätzlich eine Maskenpflicht auch im Unterricht gelten. Eine Maskenpflicht in den Klassen 5 und 6 sowie an Grundschulen kann eingeführt werden.Wrestler stirbt mit 19 Jahren an Covid-19In England ist ein gerade einmal 19 Jahre alter Wrestler an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Der aus der englischen Stadt Walsall stammende Cameron Wellington sei am Donnerstag im Beisein seiner Eltern gestorben, wie das regionale News-Portal “Birmingham Live” berichtete. Seine Eltern beschrieben ihn als “fit und gesund” – es habe ihm eine große Karriere bevor gestanden. Mit dem Virus angesteckt hatte sich der 19-Jährige – wie auch seine Mutter – wohl bei seinem Vater.Wellington wurde mit Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert – starb trotz verschiedener Behandlungsversuche und einer Operation aber bereits wenige Stunden später. Nach seinem Tod richteten Angehörige eine Spendenseite ein, auf der schnell mehrere Tausend Britische Pfund zusammen kamen, mit denen die Familie bei der Trauerfeier unterstützt werden soll.13.554 neue Fälle: Corona-Infektionen leicht unter Vorwochenstand Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) im Vergleich zum Vorwochenstand erneut etwas weniger Corona-Neuinfektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt, wie das RKI am Dienstagmorgen bekanntgab. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.Länder einigen sich auf Corona-Regeln für die FeiertageDie Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar können Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Dienstag vorliegenden geeinten Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch. Kinder bis 14 Jahren seien hiervon ausgenommen.Corona Ministerpräsidenten 23 Uhr 7.30 UhrSilvesterfeuerwerk soll auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagt werden, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. “Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen”, heißt es in dem Papier. Grundsätzlich wird “empfohlen”, zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten – ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.Mehr als 169.000 Corona-Neuinfektionen und knapp 900 Tote in den USAIn den USA breitet sich die Corona-Pandemie weiter rasant aus. Am Montag meldeten die Behörden binnen eines Tages 169190 nachgewiesene Neuinfektionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MEZ) hervorging. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es rund 160.000 gewesen. Am Freitag war mit rund 196.000 Neuinfektionen der bislang höchste Wert registriert worden.Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion binnen 24 Stunden belief sich am Montag auf 889. In der Woche zuvor waren es am gleichen Tag 758. Erstmals seit Anfang Mai war am Donnerstag mit 2015 neuen Todesfällen wieder die 2000er-Marke überschritten worden. Der höchste Wert an einem Tag wurde am 15. April mit 2609 Toten erreicht.PAID Impfzentren_17UhrPapst kritisiert Proteste gegen Corona-AuflagenPapst Franziskus kritisiert in einem neuen Buch die Proteste gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die von den Regierungen zum Schutz der Bevölkerung angeordneten Einschränkungen seien von einigen Gruppen fälschlicherweise als “politischer Angriff” auf ihre persönliche Freiheit betrachtet worden, schrieb der Papst in dem Buch “Wage zu träumen!”.Zudem übte er Kritik an Demonstranten, welche die Maskenpflicht als “ungerechtfertigte Zumutung” anprangerten und warf ihnen vor, sich nicht in gleichem Maß gegen gesellschaftliche Probleme wie Rassismus und Kinderarmut einzusetzen. “Gegen so etwas würden sie nie protestieren; sie sind unfähig, sich außerhalb ihrer kleinen Welt der Interessen zu bewegen”, schrieb Franziskus.Airline Qantas will Impfpflicht für Flugreisende einführenAus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus will Australiens nationale Fluggesellschaft Qantas eine Impfpflicht für ihre Passagiere einführen. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, würden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline entsprechend angepasst, sagte Qantas-Chef Alan Joyce dem australischen Sender Nine News. Während man über das weitere Vorgehen bei Inlandsflügen noch nicht entschieden habe, sei die Situation bei Interkontinentalverbindungen klar: “Wir werden von internationalen Reisenden verlangen, dass sie geimpft sind, bevor wir sie an Bord lassen.”+++ Die Nachrichten von Montag, 23. November +++Länder wollen Teil-“Lockdown” bis kurz vor Weihnachten verlängernAngesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen wollen die Länder den Teil-“Lockdown” bis zum 20. Dezember verlängern. Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten am Abend in einer Schaltkonferenz, wie die Nachrichtenagentur DPA  von Teilnehmern erfuhr. Eine endgültige Entscheidung soll es bei den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch geben.Bei einer Verlängerung des “Teil-Lockdowns” bleiben Gastronomiebetriebe sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen, die seit Anfang November dicht sind, weiter geschlossen. Mit der Verlängerung der Maßnahmen sollen die weiter hohen Ansteckungszahlen gedrückt werden.Die Beratungen der Ministerpräsidenten dauerten 4,5 Stunden. Teilnehmer sprachen von guten Beratungen. Am Dienstag soll es erneute Beratungen der Chefs der Staatskanzleien mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) geben.Die Bundesregierung hatte bereits in Aussicht gestellt, die Novemberhilfen zur Unterstützung der von Schließungen betroffenen Firmen sowie Soloselbständigen wie Künstler zu verlängern, falls der Teil-Lockdown verlängert wird. Dies dürfte weitere Milliarden kosten.Corona Teil Lockdown länger 21 Uhr, 7.30 UhrPolitiker von Bund und Ländern hatten die Bürger am Wochenende bereits auf eine Verlängerung der zunächst bis Ende November geltenden Kontaktbeschränkungen vorbereitet. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte am Montag unterstrichen, die Regierungschefs der Länder seien sich einig, dass jetzt keine Zeit für Lockerungen sei: “Wir plädieren daher für eine Verlängerung des Teil-‘Lockdowns’.” Im Gespräch waren zudem schärfere Kontaktbeschränkungen für private Treffen und womöglich eine erweiterte Maskenpflicht an Schulen.Wie Haseloff warb auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) dafür, dass die Kontaktbeschränkungen an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel gelockert werden.Kretschmann will Weihnachtsferien verlängernMinisterpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist wegen der Corona-Pandemie für einen früheren Start der Schüler in die Weihnachtsferien als bisher geplant. Er wolle sich auch bei der anstehenden Bund-Länder-Schalte für längere Weihnachtsferien stark machen, sagte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur.In Baden-Württemberg wie in einigen anderen Ländern sei bislang der letzte Schultag der 22. Dezember (Dienstag). Wenn die Schüler bereits am 18.12. (Freitag) in die Ferien entlassen würden, habe man bis Heiligabend eine Strecke von fünf bis sechs Tagen, die man nutzen könne, um Kontakte zu minimieren. “Dann wird man an den Feiertagen mit einem entspannteren Gefühl zu den Großeltern fahren und im Kreise der Familie das Weihnachtsfest begehen können”, hieß es aus dem Staatsministerium.England kehrt nach Teil-Lockdown zu Corona-Warnstufen-System zurückEngland kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück. “Wir werden zu einem regionalen Ansatz mit verschiedenen Stufen zurückkehren – und dort die strengsten Maßnahmen einführen, wo Covid am präsentesten ist”, sagte der britische Premier Boris Johnson am Montag in einer virtuellen Ansprache an das Londoner Parlament. Dabei sollen die Maßnahmen gegenüber den vor dem Teil-Lockdown geltenden Stufen verschärft werden.Italien registriert insgesamt mehr als 50.000 Corona-ToteIn Italien hat die Zahl der Corona-Toten die Schwelle von 50.000 überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag verzeichneten die Behörden binnen 24 Stunden 630 Tote mit Sars-CoV-2. Demnach starben bislang knapp 50.500 Menschen mit dem Virus. Zugleich sank die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages auf rund 23.000. Was macht eigentlich Marco Rizzi? 6.14 UhrEstland beschließt Maskenpflicht und weitere Corona-Einschränkungen Angesichts weiter steigender Corona-Neuinfektionen verhängt Estland weitere Einschränkungen für die Bevölkerung. Die Regierung in Tallinn änderte am Montag die bisherige Empfehlung, in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen, in eine verbindliche Anordnung um. Die Maskenpflicht tritt zum 24. November in Kraft. WHO-Chef Tedros: Licht am Ende des langen Corona-Tunnels wird hellerDer Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hält nach den jüngsten Meldungen zur Wirkung der neuen Corona-Impfstoffe ein Ende der Corona-Pandemie für möglich. Mit den jüngsten positiven Angaben aus den Impftestreihen wird das Licht am Ende dieses langen, dunklen Tunnels heller”, sagte Tedros am Montag in Genf. “Es gibt jetzt eine reale Hoffnung, dass Impfstoffe – zusammen mit den bewährten Maßnahmen öffentlicher Gesundheit – helfen werden, die Covid-19-Pandemie zu beenden.”Schwesig für frühere Corona-Lockerungen bei Inzidenz von unter 35 Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für frühere Corona-Lockerungen in Bundesländern ausgesprochen, die einen Inzidenzwert von unter 35 haben. “Mecklenburg-Vorpommern erfüllt diese Voraussetzungen im Moment noch nicht. Wir liegen immer noch knapp unterhalb der Schwelle zum Risikogebiet. Aber wenn die Zahlen weiter absinken und dann stabil bleiben, könnten wir bei uns erste Lockerungen vornehmen”, sagte Schwesig der Deutschen Presse-Agentur am Montag.17: Schwesig verteidigt Ländervorgehen bei CoronaGipfel mit Bund – 9be2df0bcde414ddGrünen-Chef Habeck schlägt Ladenschließungen in Corona-Hotspots vorGrünen-Chef Robert Habeck hat einen ausgeweiteten Teil-Lockdown für Corona-Hotspots vorgeschlagen. Man könne sich vorstellen, dass in den “dunkelroten Regionen” Läden, die nicht dem täglichen Bedarf dienen, geschlossen werden, sagte er während einer digitalen Pressekonferenz. In Regionen, in denen die Lage mit Blick auf das Coronavirus gut sei, könnten hingegen möglicherweise Lockerungen erfolgen. Er forderte eine “regionale Differenzierung” auf der Basis einheitlicher Maßstäbe. “Es wäre falsch, die Maßnahmen jetzt flächendeckend zu lockern und aufzuheben”, sagte Habeck. Man müsse feststellen, “dass der Wellenbrecher die Welle nicht so gebrochen hat, wie es erhofft oder versprochen wurde”.Klinikdaten: Wenig Corona bei Kindern – Schule ist keine HauptquelleDas Corona-Infektionsrisiko von Kindern in Kita und Schule ist nach einer Datenerhebung an bundesweit mehr als 100 Kinderkliniken wohl vergleichsweise gering. Bis Mitte November wurden rund 116.000 Kinder und Jugendliche in den Krankenhäusern teils routinemäßig auf Sars-CoV-2 getestet, bei 0,53 Prozent fiel der Test positiv aus, wie Kinder- und Jugendmediziner am Montag bei einer Online-Pressekonferenz berichteten. Sie sprachen sich dafür aus, die Schulen möglichst offen zu halten.Nur 8 von mehr als 600 infizierten Kindern und Jugendlichen hätten sich in der Schule angesteckt, sagte Michael Kabesch von der Universitätskinderklinik Regensburg. In der Schule würden Corona-Maßnahmen eingehalten – während dies im privaten Umfeld nicht unbedingt der Fall sei.”Die Hauptquelle der Infektionen bei Kindern und Jugendlichen ist außerhalb der Schule”, betonte auch Matthias Keller vom Vorstand der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Lehrern müsse die Angst genommen werden, bei den Schülern ein erhöhtes Ansteckungsrisiko einzugehen. Die “Passauer Neue Presse” hatte zuerst über die Befragung berichtet.Kanzleramtsminister Braun: Corona wird Schrecken verlierenKanzleramtsminister Helge Braun (CDU) rechnet vom Frühjahr an mit einer deutlichen Verbesserung der Corona-Lage in Deutschland. “Ich gehe davon aus, dass diese Coronakrise uns auch noch in den nächsten vier, fünf Monaten ganz massiv beschäftigten wird”, sagte Braun in einer Videobotschaft zum Tag der Wohnungswirtschaft am Montag. Aber alle könnten die Hoffnung haben, dass die Pandemie im nächsten Jahr schrittweise ihren Schrecken verliere.Weil stellt schärfere Corona-Regeln bis ins nächste Jahr in AussichtVor dem nächsten Bund-Länder-Gespräch am Mittwoch erwartet Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil keine nennenswerten Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen – im Gegenteil. “Es wird dabei sicherlich auch um Maßnahmen gehen, die durchaus noch über das hinausgehen, was wir derzeit haben”, sagte der SPD-Politiler am Montag in Hannover. Niedersachsen werde eine konstruktive Rolle einnehmen. Die neuen Regelungen sollten im Dezember bis ins nächste Jahr hinein für Klarheit sorgen.Luxemburg muss in den Teil-LockdownIm Kampf gegen die Corona-Pandemie verschärft Luxemburg seine Maßnahmen: Voraussichtlich ab diesem Donnerstag müssen Gastronomie sowie wie Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis zum 15. Dezember schließen. Ein entsprechendes Gesetz hat die Luxemburger Regierung am Montag auf den Weg gebracht. Das Parlament soll am Mittwoch darüber abstimmen, so dass die neuen Regeln in der Nacht zum Donnerstag in Kraft treten könnten.EU-Behörde: Deutsche Corona-Maßnahmen reichen womöglich nicht aus Die derzeit in Deutschland geltenden Corona-Maßnahmen könnten nach Einschätzung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC womöglich nicht genügen, um die Infektionszahlen bis Weihnachten zu verringern. “Es gibt neun Länder, in denen wir prognostizieren, dass die momentanen Maßnahmen nicht ausreichend sein werden, um zu einem Abwärtstrend bei der Inzidenz der bestätigen Fälle zu führen”, hieß es in einem am Montag veröffentlichten ECDC-Bericht. Dazu zählt demnach auch Deutschland. Frankreich hofft vor Macron-Rede auf Corona-LockerungenFrankreich wartet gespannt auf eine erneute TV-Ansprache von Präsident Emmanuel Macron, bei der erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt werden könnten. “Der Präsident der Republik wird der globalen Strategie für ein Leben mit dem Virus eine Richtung, einen Sinn und eine Vision geben”, kündigte die Beigeordnete Ministerin im Innenministerium, Marlène Schiappa, am Montag im französischen Fernsehen mit Blick auf Macrons Rede am Dienstag an.Frankreich fordert wegen Corona Verzicht auf Black Friday 18.15Papst Franziskus vergleicht seine Zeit in Deutschland mit Corona Papst Franziskus blickt auf drei harte Zeiten in seinem Leben mit Eindrücken so traumatisch wie in der Covid-Krise zurück – eine davon betrifft Deutschland. Das schreibt das 83 Jahre alte katholische Kirchenoberhaupt in seinem neuen Buch. Italienische Zeitungen veröffentlichten zu Wochenbeginn Auszüge. Der Papst aus Argentinien erzählt in “Wage zu träumen!” auch, dass er nach einer lebensgefährlichen Lungenkrankheit mit Anfang 20 nachfühlen könne, wie Corona-Patienten heute unter Atemnot litten.Roboter sollen beim Desinfizieren von Klinikzimmern helfenRoboter sollen Europas Kliniken in der Coronakrise beim Desinfizieren von Patientenzimmern helfen. 200 der Geräte sollen mit EU-Mitteln angeschafft und an Krankenhäuser verteilt werden, wie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag mitteilte.Italien macht Eingriffe auf Nerzfarmen möglichDas italienische Gesundheitsministerium hat Vorkehrungen für Fälle von Corona-Infektionen auf Nerzfarmen getroffen. Gesundheitsminister Roberto Speranza habe eine Verordnung unterzeichnet, die die Einstellung des Betriebs von Farmen in ganz Italien bis Februar 2021 möglich mache, bis eine neue Bewertung des epidemiologischen Status vorliege, wie das Ministerium am Montag mitteilte.Dänemark: Minister tritt nach Nerz-Skandal zurück 15.17Corona-Nothilfe für den Profisport: 55 Millionen Euro bewilligtEtwas mehr als ein Viertel des 200 Millionen Euro schweren Corona-Soforthilfeprogramms des Bundes sind in den Profisport geflossen. Wie das für die Corona-Sportförderung zuständige Bundesministerium des Innern auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Montag mitteilte, lagen bis zum geplanten Fristablauf am 22. November insgesamt 339 Anträge vor. Dabei handelt es sich um eine Summe von knapp 69 Millionen Euro (68 883 291,55). 259 Anträge mit einem Volumen von 55 389 636,53 Millionen Euro wurden bewilligt. Sechs Anträge wurden abgelehnt, 74 sind noch in Bearbeitung. Pro Club können bis zu 800 000 Euro beantragt werden.Bundesweite Daten zur Corona-Lage an Schulen geplantDie Kultusminister der Länder wollen künftig einmal in der Woche bundesweite Daten zur Corona-Lage an den Schulen bereitstellen. Das kündigte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Montag in einem Gespräch mit Journalisten an. Bisher war es schwierig, ein genaues Gesamtlagebild über die Anzahl der geschlossenen Schulen, Corona-Infektionen bei Lehrern und Schülern und Betroffenen in Quarantäne zu bekommen, weil die Daten in den Bundesländern unterschiedlich erhoben und nicht zentral erfasst wurden.Dax profitiert weiter von Impfstoff-HoffnungenMeldungen über weitere Corona-Impfstoff-Erfolge haben dem deutschen Aktienmarkt einen freundlichen Wochenstart beschert. Der Dax notierte gegen Montagmittag 0,83 Prozent höher bei 13.246,15 Punkten und setzte damit seinen moderaten Gewinn vom Freitag beschleunigt fort. Im frühen Handel war der Leitindex sogar über die Marke von 13.300 Punkten auf den höchsten Stand seit September geklettert.PAID Corona zweite Welle und das Geld 14.21Baumärkte boomen in der CoronakriseDie Coronakrise beschert den Bau- und Gartenfachmärkten in Deutschland einen anhaltenden Nachfrageboom. Insgesamt setzte die Do-it-Yourself-Branche in den ersten neun Monaten gut 17,3 Milliarden Euro um. Das entspreche einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtete der Handelsverband Heimwerken, Bau und Garten BHB) am Montag in Köln.Haseloff plädiert für längeren Teil-LockdownSachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff trägt mit, dass die derzeit geltenden Einschränkungen zur Corona-Pandemie weitergehen. Das Infektionsgeschehen bewege sich weiterhin auf einem hohen Niveau, sagte der CDU-Politiker am Montag. Die Regierungschefs der Länder seien sich einig, dass jetzt keine Zeit für Lockerungen sei. “Wir plädieren daher für eine Verlängerung des Teil-Lockdowns.”Merkel gibt am Donnerstag Regierungserklärung zur Coronakrise abBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Donnerstag nach den Beratungen von Bund und Länden zur Coronakrise eine Regierungserklärung im Bundestag abgeben. Das kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin an.Neue Quarantäne-Regelung für Auslandsrückkehrer unwahrscheinlichNach dem Außerkraftsetzen der Corona-Einreiseverordnung in Nordrhein-Westfalen wird es voraussichtlich keine Quarantäne-Neuregelung für Reiserückkehrer aus dem Ausland geben. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte in Düsseldorf, dass nach dem OVG-Urteil sehr differenziert auf regionale Infektionskennziffern sowohl in der Urlaubsregion als auch in der Heimatregion der Reisenden geschaut werden müsste. “Wer soll das kontrollieren?”, verdeutlichte Laumann. Das Thema dürfte sich mit diesem enormen Aufwand erledigt haben. Unicef will zwei Milliarden Impfdosen in arme Länder schickenIm Kampf gegen die Corona-Pandemie will das UN-Kinderhilfswerk Unicef zwei Milliarden Impfdosen in insgesamt 92 einkommensschwächere Länder liefern. Die logistischen Vorbereitungen liefen bereits, teilte Unicef mit. Auch eine Milliarde Spritzen sollen verschickt werden.”Während die Arbeit an der Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen weitergeht, verstärkt Unicef die Anstrengungen mit Fluggesellschaften, Frachtunternehmen, Schifffahrtslinien und anderen logistischen Vereinigungen, lebensrettende Impfstoffe so schnell und sicher wie möglich zu liefern”, sagte die Direktorin der Unicef-Versorgungsabteilung, Etleva Kadilli. Sie sprach von einer “historischen Mammutaufgabe”.Auch Unionsländer wollen Teil-Lockdown verlängern Auch die unionsgeführten Bundesländer wollen den im November geltenden Teil-Lockdown in der Coronakrise bis zum 20. Dezember verlängern. Über eine Fortsetzung der Schließungen solle am 15. Dezember beraten werden, heißt es in einem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Vor und auf dem Schulgelände sowie im Schulunterricht aller Schularten solle es eine grundsätzliche Maskenpflicht geben. Ausnahmen für den Unterricht in Grundschulen sollten aber möglich sein. Corona Teil Lockdown länger 21 Uhr, 7.30 UhrMinisterpräsident Günther: Weihnachten im kleinen Kreis feiernWeihnachtsfeiern im kleinen Kreis bis zehn Personen werden aus Sicht von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther auch unter Corona-Bedingungen möglich sein. “Wir wollen definitiv ein Regelwerk zu Weihnachten haben, das Begegnungen ermöglicht, auf die sich viele freuen – im engen Kreis der Familie oder auch mit Freunden”, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Kiel. “Große Feste mit 30 Personen sehe ich nicht und hielte ich auch nicht für verantwortbar.” Spahn rechnet mit wachsender Impfbereitschaft Nach der Zulassung eines ersten Corona-Impfstoffs in Europa möglicherweise schon Ende dieses Jahres rechnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit einer steigenden Impfbereitschaft in Deutschland. “Ich bin überzeugt, wenn wir gemeinsam diesen harten schwierigen Corona-Winter hinter uns gebracht haben, wird auch die Bereitschaft steigen, sich impfen zu lassen”, sagte Spahn bei einem Besuch des Impfstoffherstellers IDT Biologika in Dessau. Handel: In den Innenstädten bleiben die Kunden ausDer Teil-Lockdown in Deutschland sorgt nach Darstellung des Einzelhandelsverbandes HDE weiterhin für weitgehend leere Innenstädte. “Das ist insbesondere im für die Händler für gewöhnlich umsatzstarken Weihnachtsgeschäft für viele Unternehmen existenzbedrohend”, warnte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth. Er forderte mehr staatliche Unterstützung für den Einzelhandel.Nach einer aktuellen Umfrage des HDE unter 580 Händlern lag die Kundenzahl in den Stadtzentren auch in der dritten Novemberwoche um 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Umsätze hätten um knapp ein Drittel unter dem Vorjahreswert gelegen. Im Bekleidungshandel habe das Minus sogar 40 Prozent betragen. Was macht eigentlich Marco Rizzi? 6.14 UhrMehr als 142.000 neue Corona-Fälle an einem Tag in den USAIn den USA erhöht sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter rapide. Am Sonntag meldeten die Behörden binnen 24 Stunden 142.732 neue Fälle, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Montagmorgen (MEZ) hervorging. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es noch rund 133.000 gewesen. Der bislang höchste Wert war am Freitag registriert worden, als rund 196.000 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion belief sich am Sonntag demnach auf 921. In der Woche zuvor waren es am gleichen Tag 616. Erstmals seit Anfang Mai war am Donnerstag mit 2015 neuen Todesfällen wieder die 2000er-Marke überschritten worden. Der höchste Wert an einem Tag wurde am 15. April mit 2609 Toten erreicht.Schwesig fordert strenge Kontaktbeschränkungen für HotspotsMecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig pocht vor den Corona-Beratungen mit den anderen Ländern und dem Bund auf strenge Regeln für Corona-Hotspots. Zugleich müssten Lockerungen möglich sein für Gebiete, die deutlich und dauerhaft weniger als 50 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner haben, sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Unter diesem sogenannten Inzidenzwert liegen laut Robert Koch-Institut derzeit nur Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein (beide 46,5).Natürlichlasseich michimpfen_11.10UhrAstrazeneca-Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen Covid-19Mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca hat ein weiteres Unternehmen positive Daten zu einem für Europa relevanten Corona-Impfstoff vorgelegt. Das Vakzin vermeide mit rund 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, teilte das Unternehmen mit. Damit liegt die Wirksamkeit des mit der Universität Oxford entwickelten Vakzins hinter der der Präparate von Pfizer/Biontech und Moderna.Lindner erwartet Scheitern der Lockdown-StrategieFDP-Chef Christian Lindner erwartet ein Scheitern der Lockdown-Strategie von Bund und Ländern und befürchtet als Konsequenz daraus eine dritte Welle. Lindner sagte am Sonntagabend in der “Bild”-Sendung “Die richtigen Fragen” zu der sich abzeichnenden Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns: “Ich glaube, dass diese Strategie nicht funktioniert.” Solange es keinen Impfstoff und damit in der Bevölkerung keine große Resistenz gegen das Coronavirus gebe, “droht die nächste, die dritte Welle”.Spahn erwartet noch in diesem Jahr erste Corona-ImpfungenBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet noch in diesem Jahr mit ersten Impfungen gegen das Coronavirus. “Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen”, sagte Spahn dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (RND). Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen. Das scheine zu klappen.Auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) machte Hoffnungen auf Impfungen noch in diesem Jahr. “Wir haben die Vorbereitungen dafür getroffen, dass es noch im Dezember losgehen könnte”, sagte Scholz am Sonntagabend auf “Bild live”. Er glaube, es gehe “mit der Impfung schneller los, als wir vor einiger Zeit gedacht haben”, betonte der Vizekanzler.PAID Biontech Gründer Interview 14.05Zahl der Patienten auf Intensivstationen steigt weiter Angesichts steigender Zahlen von schwer erkrankten Corona-Patienten haben Intensivmediziner vor einer Überlastung der Krankenhäuser gewarnt. “Die Lage auf den Intensivstationen spitzt sich zu”, sagte der Präsident der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, der “Rheinischen Post”. Die Politik habe seit September zu viel Zeit verschenkt. “Noch immer gibt es keine klaren Anweisungen an die Krankenhäuser, dass sie planbare Eingriffe und medizinisch unkritische Operationen verschieben sollen.”10.864 Fälle: Corona-Neuinfektionen auf Vorwochenniveau Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. So seien binnen 24 Stunden 10.864 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Morgen bekanntgab. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.824 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.PAID Zulassung Pfizer Corona 13.00Kinderärzte: Corona-Ansteckungsgefahr an Schulen wird überschätztKinderärzte haben in einer breit angelegten Datenauswertung keine Hinweise auf eine hohe Corona-Dunkelziffer unter Kindern gefunden. Das Risiko, dass sich Kinder in Kitas und Schulen unbemerkt mit dem Coronavirus infizieren und das Virus weitertragen, sei somit möglicherweise deutlich geringer als angenommen, berichtete die “Passauer Neuen Presse” unter Berufung auf die Analyse, die heute vorgestellt werden soll. Gastgewerbe fordert weitere FinanzhilfenDas Gastgewerbe fordert mehr finanzielle Unterstützung des Bundes im Falle einer Verlängerung des Corona-Lockdowns. “Wenn die Politik am Mittwoch eine weitere Schließung von Hotels und Restaurants beschließt, muss es zeitgleich auch eine Zusage zur Fortführung dieser Hilfen geben. Aus der Novemberhilfe muss eine Winterhilfe werden”, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, der “Rheinischen Post”.Richterbund: Rund 20.000 Strafverfahren mit Corona-Bezug Die Corona-Pandemie hat den Staatsanwaltschaften erhebliche Mehrarbeit beschert. Bundesweit hätten die Strafverfolger seit Beginn der Krise etwa 20.000 Fälle wegen erschlichener Corona-Soforthilfen oder anderer Straftaten mit Pandemie-Bezug erreicht wie Internet-Fakeshops, gefälschte Corona-Medikamente oder minderwertige Masken, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Richterbundes, Sven Rebehn, der “Welt”. Nach Einschätzung des Richterbundes dürfte es bis weit ins nächste Jahr hinein dauern, ehe die Strafjustiz alle Corona-Verfahren abgearbeitet hat.+++ Die Meldungen zur Coronavirus-Pandemie aus der vergangenen Woche lesen Sie hier. +++



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Publish date : 2020-11-24 18:26:00

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