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Trend “Veganuary”: Hack, Käse, Eis: Wie schmecken die veganen Ersatzprodukte?

Trend "Veganuary": Hack, Käse, Eis: Wie schmecken die veganen Ersatzprodukte?




Diesen Januar verzichten viele Menschen für vier Wochen auf tierische Produkte, wie Fleisch, Milch und Eier. Genannt wird der Trend “Veganuary”, also veganer Januar. Aber wie teuer sind die Ersatzprodukte und schmecken sie auch? Die vierköpfige Familie Weileder aus München hat den Test gemacht.Diesen Januar verzichten viele Menschen für vier Wochen auf tierische Produkte, wie Fleisch, Milch und Eier. Genannt wird der Trend “Veganuary”, also veganer Januar. Aber wie teuer sind die Ersatzprodukte und schmecken sie auch? Die vierköpfige Familie Weileder aus München hat den Test gemacht.



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Publish date : 2021-01-23 18:45:00

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Dank Gen-Therapie: Der Traum ewiger Jugend – bei Mäusen kommen Forscher ihm näher

Dank Gen-Therapie: Der Traum ewiger Jugend – bei Mäusen kommen Forscher ihm näher




Chinesischen Forschern könnte es gelungen sein, durch eine Gen-Therapie den Alterungsprozess bei Mäusen zurückzudrehen. Ob die Methode auch bei Menschen funktioniert, ist aber noch fraglich.Chinesischen Forschern könnte es gelungen sein, durch eine Gen-Therapie den Alterungsprozess bei Mäusen zurückzudrehen. Ob die Methode auch bei Menschen funktioniert, ist aber noch fraglich.



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Publish date : 2021-01-23 07:00:00

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Russische Behörden gehen hart gegen Nawalny-Unterstützer vor

Russische Behörden gehen hart gegen Nawalny-Unterstützer vor




Vor den für Samstag geplanten Protesten der Opposition haben die russischen Behörden ihre Macht demonstriert: Sie nahmen mehrere Unterstützer von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny fest und verurteilten Vor den für Samstag geplanten Protesten der Opposition haben die russischen Behörden ihre Macht demonstriert: Sie nahmen mehrere Unterstützer von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny fest und verurteilten sie in Schnellverfahren. Unter ihnen waren am Freitag seine Sprecherin Kira Jarmysch und die bekannte Aktivistin Ljubow Sobol, die zu Haft- und Geldstrafen verurteilt wurden. EU-Ratspräsident Charles Michel forderte in einem Telefonat mit Präsident Wladimir Putin Nawalnys Freilassung.Jarmysch wurde in einem Prozess in Moskau, der nicht einmal fünf Minuten gedauert habe, zu neun Tagen Haft verurteilt, sagte ihre Anwältin Veronika Poliakowa. Sobol wurde wegen Aufrufen zu nicht genehmigten Kundgebungen zu einer Geldstrafe von 250.000 Rubel (knapp 3000 Euro) verurteilt. Ein weiterer Nawalny-Unterstützer, Georgi Alburow, wurde nach eigenen Angaben zu zehn Tagen Haft verurteilt.Auch Nawalnys Koordinatorinnen in Wladiwostok und Tjumen, einer seiner Mitarbeiter in der Enklave Kaliningrad, ein Jurist in Ufa sowie Aktivisten in weiteren Städten kamen in Gewahrsam. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte am Donnerstag vor weiteren Protestaufrufen gewarnt und “vorbeugende Maßnahmen” angekündigt. Nawalny war am Sonntag direkt nach seiner Rückkehr aus Deutschland in Moskau festgenommen worden. In Berlin war er nach einem Giftanschlag im August behandelt worden, für den der Oppositionelle den Kreml verantwortlich macht. Am Montag verhängte ein russisches Gericht in einem Eilverfahren 30 Tage Haft gegen ihn wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen.Nawalny und seine Anhänger riefen daraufhin zu landesweiten Protesten auf. Nach der Festnahme des Kreml-Kritikers, die auch international verurteilt worden war, zeigten sich viele Russen in den Onlinenetzwerken solidarisch und riefen zu einer regen Teilnahme an den Kundgebungen auf.Nawalnys Frau Julia Nawalnya versicherte am Freitag, sie werde trotz der Repressionen an den Demonstrationen teilnehmen. “Ich werde für eine furchtlose und mutige Person hingehen”, schrieb sie im Onlinedienst Instagram mit Blick auf ihren Mann.Auch mehrere prominente russische Schauspieler, Musiker und Sportler äußerten ihre Unterstützung für Nawalny. Eine von Nawalnys Team veröffentlichte Recherche zu einem angeblichen Luxus-Palast von Putin heizte die Stimmung weiter auf.Der Kreml-treue Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin nannte die geplanten Demonstrationen unter Verweis auf die Corona-Pandemie “inakzeptabel” und betonte, die Polizei werde “die nötige Ordnung” wiederherstellen.Die Behörden warnen vor einer Teilnahme an den Protestkundgebungen. “Alle Versuche, nicht genehmigte öffentliche Veranstaltungen abzuhalten und alle provokativen Handlungen der Teilnehmer werden als Bedrohung der öffentlichen Ordnung betrachtet und unverzüglich unterbunden”, erklärte die Moskauer Polizei. Die russische Bereitschaftspolizei geht regelmäßig mit großer Härte gegen oppositionelle Demonstranten vor. Das Auswärtige Amt in Berlin forderte Bundesbürger in seinen Reisehinweisen unter Verweis auf das geplante Vorgehen der russischen Polizei auf, die Protestkundgebungen weiträumig zu meiden.Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten die Verhaftung Nawalnys am Donnerstag einhellig verurteilt und seine Freilassung verlangt. EU-Ratspräsident Michel bekräftigte diese Forderung am Freitag in einem Telefonat mit Putin. Nach Angaben seines Büros forderte er den Kreml-Chef auch dazu auf, eine transparente Untersuchung zu dem Giftanschlag vom Sommer auf Nawalny einzuleiten.



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Publish date : 2021-01-22 16:42:55

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Landwirtschaftsmaschine: Steyr Konzept: Monster-Traktor mit Begleitdrohne

Landwirtschaftsmaschine: Steyr Konzept: Monster-Traktor mit Begleitdrohne




Das Steyr Konzept zeigt den Trecker der Zukunft. Das elektrisch betriebene Ungetüm besitzt vier unabhängige Motoren in den Radnaben, kann weitgehend autonom fahren und auf dem Feld arbeiten. Obendrein wurde er im Januar 2021 mit dem Good Design Award 2020 für sein herausragendes Design und die Integration zukunftsweisender Technologien ausgezeichnet.Das Konzept-Fahrzeug von Steyr verfügt über einen modularen Hybridantrieb mit zusätzlichem Verbrennungsmotor, könnte aber auch mit rein elektrischem Antrieb hergestellt werden. Dazu gibt es einen Generator zur Stromerzeugung an Bord. Der Energiebedarf dieser Maschinen ist enorm. Mit derzeitiger Batterietechnik lassen sie sich kaum stundenlang in der Praxis antreiben. Denkbar ist aber auch folgende Lösung: Auf den Feldern werden Stromanschlüsse verlegt und die Maschine zieht bei der Arbeit ein Kabel hinter sich her (Lesen Sie: “Drohnen, Roboter und Mähdrescher mit Stromkabeln – so sieht der Bauernhof 4.0 aus”). Das Steyr Konzept setzt derzeit auf einen Generator zur Stromerzeugung, letzten Endes stammt die Energie also aus der Verbrennung. Die Batterie kann den Traktor nur kurze Zeit mit Strom versorgen.FS Steyr”Im rein elektrischen Betrieb ermöglicht das Steyr Konzept ein emissionsfreies Fahren, sowohl in Bezug auf Abgas- als auch auf Lärmbelastung”, so Steyr. “Ob für Landwirte oder Kommunen, der Traktor eignet sich ideal für umweltsensible Bereiche, etwa im städtischen Umfeld, in der Nähe von Wohngebieten, in Ställen oder Gewächshäusern. Uneingeschränkte Verfügbarkeit ist ein wesentliches Merkmal des Steyr-Konzepts.”Die Batterie dient vor allem dazu, zusätzliche Energie für Leistungsspitzen bereit zu stellen. Das führt dazu, dass der Generator immer in einem besonders effizientem Drehzahlbereich arbeiten kann und auch die Lärmentwicklung bei Höchstlast drastisch reduziert wird (Lesen Sie: “Das sind die zehn stärksten Trecker der Welt”).PAID Interview Niedriglöhner Soumahoro 12.05Wegfall von VerschleißkomponentenDer Aufbau des Antriebs hört sich kompliziert an, doch Steyr ist überzeugt, dass sich das Konzept im harten Praxisalltag bewehren wird, da besonders verschleißanfällige Bauteile eingespart werden. “Dieses System führt zu einem hocheffizienten, elektrischen, stufenlosen Antrieb mit weniger beweglichen Teilen – da das mechanische Getriebe und die hydraulischen Komponenten wegfallen -, um einen optimalen Energiefluss bei reduzierten Leistungsverlusten zu erzielen”, so Steyr.Der Antrieb durch die Nabenmotoren macht eine unabhängige Aufhängung der Räder möglich, so dass der Traktor extrem geländegängig ist. Gleichzeitig rückt der Schwerpunkt der Maschine weit nach unten. Auch Traktorhydraulik und Zapfwelle werden elektrisch angetrieben. Durch die Nabenmotoren wird das Konzept sehr wendig, da die Räder sich gegenläufig drehen können.Einsatz mit DrohneNeben der Antriebstechnik wurde auch die Kabine komplett neu erfunden und auf die Bedürfnisse einer weitgehend autonom arbeitenden Maschine umgestellt. Mit der Rundum-Verglasung und integrierten Kameras und Touchscreens wird die neuartige Kabine zu einem “digitalen Landwirtschaftsbüro”, so Steyr. In das rechte Seitenfenster ist ein Display integriert, das Daten und Messwerte auch der Begleitdrohne anzeigt, dazu gibt es Head-up-Display, das dem Fahrer die Fahrzeuginformationen anzeigt an. Die Drohne sammelt genaue Informationen über Feld und Pflanzen, sie fingiert als vorgelagerte Sensorstation für ” Precision Farming”. Dazu sieht das Konzept auch deutlich anders aus als vergleichbare Maschine. “Unser endgültiges Ziel war es, markante Stilelemente zu schaffen, die in Kombination mit dem Design unserer Ingenieure auch praktische Vorteile in Bereichen wie Leistung, Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit bringen”, so Peter Friis, Steyr Head of Commercial Operations in Europa.Lesen Sie auch:Drohnen, Roboter und Mähdrescher mit Stromkabeln – so sieht der Bauernhof 4.0 ausSchluss mit Hightech: Bei US-Farmern sind Oldtimer-Trecker heiß begehrtDas sind die zehn stärksten Trecker der WeltBig Wind – die stärkste Feuerwehr der Welt



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Author : Gernot Kramper

Publish date : 2021-01-22 07:18:00

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Konsequenzen für Europa: Biden folgt auf Trump: USA-Expertin erklärt, was das für Deutschland bedeutet

Konsequenzen für Europa: Biden folgt auf Trump: USA-Expertin erklärt, was das für Deutschland bedeutet




Joe Biden folgt als 46. Präsident der USA auf Donald Trump. Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland haben unter Trump stark gelitten. Was ist von Biden zu erwarten? Welche Auswirkungen hat seine Politik auf Deutschland? Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin mit Einschätzungen im Video.Joe Biden folgt als 46. Präsident der USA auf Donald Trump. Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland haben unter Trump stark gelitten. Was ist von Biden zu erwarten? Welche Auswirkungen hat seine Politik auf Deutschland? Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin mit Einschätzungen im Video.



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Author : Sarah Klößer

Publish date : 2021-01-21 13:46:00

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Biden will nach Amtsantritt mit Trudeau als erstem ausländischen Politiker reden

Biden will nach Amtsantritt mit Trudeau als erstem ausländischen Politiker reden




Der neue US-Präsident Joe Biden will das erste Telefonat mit einem ausländischen Staatenlenker nach seinem Amtsantritt mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau führen.Der neue US-Präsident Joe Biden will das erste Telefonat mit einem ausländischen Staatenlenker nach seinem Amtsantritt mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau führen. Bei dem für Freitag geplanten Gespräch solle es um die “wichtige Beziehung” der USA zu dem Nachbarland gehen, sagte Biden-Sprecherin Jen Psaki am Mittwoch in ihrem ersten Pressebriefing im Weißen Haus.Ein Hauptthema des Telefonats wird nach ihren Angaben die Entscheidung des neuen Präsidenten sein, den Bau der umstrittenen Pipeline Keystone XL zwischen den USA und Kanada zu stoppen. Nur wenige Stunden nach seiner Vereidigung hatte Biden am Mittwoch eine entsprechende Verordnung unterzeichnet. Der kanadische Konzern TC Energy, der das Projekt bislang betrieb, reagierte “enttäuscht” auf Bidens Beschluss und stellte die Bauarbeiten bereits ein. Die kanadische Regierung befürwortet die Pipeline, die rund 500.000 Barrel Öl am Tag aus Teersandvorkommen in der kanadischen Provinz Alberta zu Raffinerien im US-Bundesstaat Texas befördern sollte. Die kanadischen Aufsichtsbehörden hatten den Bau von Keystone XL im Jahr 2010 genehmigt. Der frühere US-Präsident Barack Obama, dessen Stellvertreter Biden war, blockierte dann jedoch den Bau der 1947 Kilometer langen Röhre vor allem aus Gründen des Klimaschutzes. Obamas Amtsnachfolger Donald Trump wiederum gab 2017 grünes Licht für Keystone XL. Diese Entscheidung seines Vorgängers hob Biden dann an seinem ersten Amtstag auf.Umweltschützer hatten in den vergangenen Jahren immer wieder vor katastrophalen Folgen möglicher Lecks in der Pipeline gewarnt. Sie monierten außerdem, dass bei dem komplizierten Verfahren zur Ölgewinnung aus Teersand zu viel klimaschädliche Treibhausgase freigesetzt würden.



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Publish date : 2021-01-21 02:04:43

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News von heute: Heftige Explosion erschüttert Madrid – Pflegeheim schwer beschädigt

News von heute: Heftige Explosion erschüttert Madrid – Pflegeheim schwer beschädigt




Regierung: Kükentöten soll ab Ende 2021 verboten werden +++ Kolumbien: Forscher empfehlen Tötung von Pablo Escobars Nilpferden +++ Libyer in Sachsen angegriffen und rassistisch beleidigt +++ Die News von heute im stern-Ticker.Aktuelle Top-Meldung:Schwere Explosion erschüttert MadridIm Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid hat sich gegen 15 Uhr eine schwere Explosion ereignet. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Die Fassaden mehrerer Etagen eines mehrstöckigen Gebäudes seien durch die Detonation nahezu weggesprengt worden, meldet unter anderem die Zeitung “El Pais”. Fotos zeigen schwere Verwüstungen. Zu Verletzten oder Ursachen gibt es noch keine offiziellen Angaben. Die Explosion ereignete sich in der Straße Calle de Toledo. Bei dem mehrstöckigen Gebäude handelt es sich um das Seniorenheim “Residencial Los Nogales La Paloma”, wie “El Pais” berichtet. Ein Sprecher der Los Nogales-Gruppe sagte der Zeitung, dass “kein Bewohner oder Angestellter verletzt wurde”. “Alle Bewohner wurden in ein Hotel auf der anderen Straßenseite evakuiert”.Neun Teams der Madrider Feuerwehr und elf Krankenwagen sind mittlerweile vor Ort. Die Polizei ist dabei das Gebiet abzusperren und vor Schaulustigen zu schützen.Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle.+++ Alle Meldungen zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier ++++++ Die Nachrichten rund um die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden lesen Sie hier. +++Die News von heute im stern-Ticker:+++ 15.47 Uhr: AfD stellt Klage gegen Verfassungsschutz in Aussicht +++Die AfD stellt eine Klage gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in Aussicht. “Sollte das BfV die AfD offiziell zum Verdachtsfall erklären, werden wir mit allen juristischen Mitteln dagegen vorgehen – und absehbar erfolgreich sein”, sagte der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen der Nachrichtenagentur DPA. “Denn die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen, die für eine Beobachtung zwingend erforderlich sind, liegen schlicht nicht vor.”Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, das Bundesamt für Verfassungsschutz wolle in der kommenden Woche eine Entscheidung über den weiteren Umgang mit der AfD treffen. Demnach solle die AfD zum rechtsextremistischen Verdachtsfall erklärt werden.+++ 15.22 Uhr: Schwere Explosion erschüttert Madrid +++Im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid hat sich gegen 15 Uhr eine schwere Explosion ereignet. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Die Fassaden mehrerer Etagen eines mehrstöckigen Gebäudes seien durch die Detonation nahezu weggesprengt worden, meldet unter anderem die Zeitung “El Pais”. Fotos zeigen schwere Verwüstungen. Zu Verletzten oder Ursachen gibt es noch keine offiziellen Angaben. Die Explosion ereignete sich in der Straße Calle de Toledo. Bei dem mehrstöckigen Gebäude handelt es sich um das Seniorenheim “Residencial Los Nogales La Paloma”, wie “El Pais” berichtet. Ein Sprecher der Los Nogales-Gruppe sagte der Zeitung, dass “kein Bewohner oder Angestellter verletzt wurde”. “Alle Bewohner wurden in ein Hotel auf der anderen Straßenseite evakuiert”.Neun Teams der Madrider Feuerwehr und elf Krankenwagen sind mittlerweile vor Ort. Die Polizei ist dabei das Gebiet abzusperren und vor Schaulustigen zu schützen.Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle.+++ 14.39 Uhr: Berliner Senat sieht Schutz für Reichstag verbessert Berlin +++Der Bundestag im Reichstagsgebäude wird nach Einschätzung des Berliner Senats inzwischen deutlich besser gegen Extremisten und gewaltbereite Demonstranten geschützt. Nachdem im vergangenen Sommer Demonstranten aus der Reichsbürgerszene mit Fahnen und Geschrei eine Treppe zum Reichstag hochgelaufen waren, sei der Schutz erhöht worden und es gebe nun eine verstärkte und “sehr, sehr enge Zusammenarbeit” zwischen Berliner Polizei, Bundestagspolizei und Bundespolizei, sagte Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) im Verfassungsschutzausschuss des Abgeordnetenhauses.+++ 14.27 Uhr: Gutachterin: Angeklagte im Mordfall Greta voll schuldfähig +++Im Prozess um den Tod des Kitakindes Greta im niederrheinischen Viersen hat eine Gutachterin die angeklagte Kindergärtnerin für voll schuldfähig erklärt. Sie habe keine Hinweise auf eine krankhafte Persönlichkeitsstörung entdecken können, sagte die forensische Psychiaterin am Mittwoch im Prozess vor dem Landgericht Mönchengladbach. Bei den Treffen sei die 25-Jährige zugewandt, souverän und sehr ruhig gewesen. Die Angeklagte habe gesagt, sie habe die Taten nicht begangen.PAID Akte Sandra M_16.40UhrDer Deutschen wird Mord an dem drei Jahre alten Mädchen vorgeworfen. Sie soll ihm im April 2020 in Viersen den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt haben. Das Kind starb knapp zwei Wochen später im Krankenhaus. Angeklagt ist die Frau auch wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in acht weiteren Fällen. Schon in anderen Kitas soll sie Kindern den Brustkorb fest zusammengepresst und sie damit in Lebensgefahr gebracht haben. Diese Fälle waren erst durch die Ermittlungen nach Gretas Tod bekannt geworden.+++ 13.59 Uhr: Jahresbilanz: 261 Menschen starben in Österreichs Bergen Innsbruck +++In Österreichs Bergen sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen gestorben. 2020 verunglückten insgesamt 261 Sportler und Wanderer tödlich, wie das Kuratorium für alpine Sicherheit in Innsbruck mitteilte. Im Jahr 2019 waren es noch 304 Menschen gewesen. Unter den Ausländern waren besonders Deutsche (48) betroffen. Fast 85 Prozent der Opfer waren Männer.+++ 12.59 Uhr: Mann und zwei Kinder tot aus ausgebranntem Autowrack geborgen +++Rettungskräfte haben die Leichen von einem Mann und zwei Kindern aus einem ausgebrannten Autowrack in Rheinland-Pfalz geborgen. Es spreche einiges für ein Tötungsdelikt, sagte ein Sprecher der Polizei. “Wir ermitteln zurzeit aber noch in alle Richtungen”, ergänzte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankenthal. So werde auch untersucht, ob etwa ein Unfall als Grund für den Brand des Fahrzeugs infrage komme. Bei den toten Kindern handele es sich um ein Mädchen und einen Jungen.Den Polizeiangaben zufolge stand der Wagen auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 37 in Flammen, als die Feuerwehr am Dienstagabend eintraf. Nachdem das Auto gelöscht war, hätten die Rettungskräfte den Mann und die Kinder entdeckt. Es gebe Hinweise, wonach die drei Personen aus dem Kreis Bad Dürkheim stammen. Dies müsse aber noch bei einer Obduktion in den kommenden Tagen untersucht werden.+++ 11.49 Uhr: Prozess gegen Nawalny in Russland wegen Verleumdung verschoben +++Die für diesen Mittwoch geplante Gerichtsanhörung in Russland gegen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wegen Verleumdung eines Weltkriegsveteranen ist verschoben worden. Das Gericht in Moskau habe den Termin auf den 5. Februar verschoben, weil Nawalny derzeit noch in Corona-Quarantäne sei, sagte eine Anwältin des russischen Oppositionellen am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Das Gericht wolle, dass Nawalny an der Anhörung teilnimmt.+++ 11.41 Uhr: Kükentöten soll ab Ende 2021 verboten werden +++Die Bundesregierung hat den Weg für das Verbot des Kükentötens geebnet. Das Bundeskabinett beschloss einen Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), mit dem ab Ende des Jahres die in der Legehennenproduktion übliche Praxis beendet werden soll, dass männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet werden. Hintergrund ist, dass die Aufzucht der männlichen Küken wirtschaftlich unrentabel ist.     Das Gesetz sorge dafür, “dass in Deutschland nur noch Eier ohne Kükentöten produziert werden”, erklärte Klöckner. “Diese unethische Praxis gehört dann der Vergangenheit an.+++ 11.08 Uhr: Frauenanteil in Dax-Vorständen auf Höchststand +++Die geplante gesetzliche Frauenquote für Vorstände börsennotierter Unternehmen zeigt bereits vor Inkrafttreten Wirkung: Der Frauenanteil der Vorstände der 30 Dax-Unternehmen habe im Januar mit 15,3 Prozent einen Höchstwert erreicht, teilte die Personalberatung Russell Reynolds mit. Rechne man die für dieses Jahr bereits beschlossenen Neubesetzungen hinzu, betrage “der Frauenanteil im Dax 16,9 Prozent – die schnellste Steigerung der letzten zehn Jahre”.FREE STERN 2020_50 Von Liebe und Hass_15.10Uhr+++ 10.58 Uhr: Libyer in Sachsen angegriffen und rassistisch beleidigt +++Zwei Männer haben in Sachsen einen Libyer angegriffen und rassistisch beleidigt. Der 45-jährige Mann wurde am Dienstagabend in Heidenau attackiert und leicht verletzt, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Anschließend schütteten die beiden Männer eine Tasche des 45-Jährigen aus. Die Polizei konnte einen 33-jährigen Deutschen als Tatverdächtigen identifizieren. Der zweite Tatverdächtige blieb zunächst unbekannt. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.+++ 9.28 Uhr: Brexit-Folgen: Britische Regierung zahlt Fischhändlern Schadenersatz +++Als Ausgleich für den Verlust ihrer Exporte in die EU zahlt die britische Regierung Fischereiunternehmen insgesamt 23 Millionen Pfund Schadenersatz. Exporteure, die von Lieferschwierigkeiten betroffen sind, können bis zu 100.000 Pfund beantragen, wie die Regierung in der Nacht mitteilte.Wegen neuer Zollhürden nach dem Brexit waren viele Händler von neuen Zollhürden betroffen. Zahlreiche Lastwagen standen tagelang an der Grenze im Stau – die Ware verdarb. Einige britische Fischer landeten ihren Fang in Dänemark an, damit die Ware innerhalb des EU-Binnenmarkts bleibt, den Großbritannien am 1. Januar verlassen hat. Am Montag hatten schottische Unternehmen mit ihren Lastwagen im Regierungsviertel in London für Hilfen demonstriert.Mit dem Geld werde die Fischerei- und Aquakulturbranche unterstützt und zugleich die Wirtschaft der Küstengemeinden gestärkt, sagte Umweltminister George Eustice der Mitteilung zufolge. Für den Export von Fisch und Meeresfrüchten in die EU sind unter anderem neuerdings Zollerklärungen, Fangbescheinigungen und Exportgesundheitsbescheinigungen erforderlich.+++ 8.20 Uhr: Kolumbien: Forscher empfehlen Tötung von Escobars Nilpferden +++Die Nachkommen von Pablo Escobars Nilpferden sollten nach Ansicht von Forschern möglichst bald in ihrer Ausbreitung gebremst werden – auch mit drastischen Mitteln. Die Experten fürchten, dass sich die vermehrungsfreudigen Tiere in größeren Teilen Kolumbiens niederlassen. Der Drogenbaron Escobar brachte einst vier afrikanische Flusspferde auf seine Hacienda Nápoles, zuletzt streiften geschätzt zwischen 65 und 80 Tiere durch die Region.”Unsere Ergebnisse zeigen die dringende Notwendigkeit, dass die kolumbianischen Behörden kritische Management-Entscheidungen treffen, um das Populationswachstum und die Ausbreitung der Flusspferde zu begrenzen”, schreiben die Forscher im Fachblatt “Biological Conservation”. Eine Tötung sei vermutlich die einzige Maßnahme, mit der das Problem in den Griff zu kriegen sei. Die Tiere zerstören Felder, bringen das Ökosystem aus dem Gleichgewicht und Anwohner in Gefahr.Nachdem Escobar 1993 von Sicherheitskräften erschossen worden war, verfiel die Hacienda Nápoles. Die Nilpferde zogen in die umliegenden Wälder und pflanzten sich fort. Weil sie bisweilen auch Menschen angreifen, sind die bislang praktizierten Maßnahmen wie Kastration und Sterilisation nicht nur aufwendig und offensichtlich wenig wirksam, sondern auch gefährlich.PAID CRIME 25 Der Killer und sein Jäger+++ 5.40 Uhr: Windparks in der Nordsee produzieren so viel Strom wie nie +++Die Windkraftwerke in der Nordsee haben im vergangenen Jahr so viel Strom geliefert wie noch nie. Insgesamt stieg die produzierte Menge im Vergleich zu 2019 um 12,4 Prozent auf 22,76 Terawattstunden (TWh), wie der Netzbetreiber Tennet in Bayreuth mitteilte. Dazu kamen im Vergleich zu 2019 praktisch unverändert gebliebene 4,13 TWh aus der Ostsee, die jedoch nicht zum Versorgungsgebiet von Tennet gehören.Insgesamt produzierten die deutschen Offshore-Windkraftwerke somit 2020 fast 26,9 TWh Strom, im Jahr zuvor waren es noch 24,38 TWh. Zur gesamten Windstrom-Produktion in Deutschland von gut 132 TWh (2019: 122 TWh) steuert Offshore somit 20,3 Prozent (2019: 19,97 Prozent) bei. Mit dem gesamten Windstrom könnten rechnerisch fast 34 Millionen Haushalte versorgt werden, mit Offshore-Windkraftwerken knapp sieben Millionen Haushalte.+++ 4.01 Uhr: Ein Todesopfer und 14 Verletzte nach Brand in Berliner Pflegeheim +++Nach einem Feuer in einem Pflegeheim in Berlin-Kladow mit einem Toten und 14 Verletzten bleibt die Brandursache weiterhin unklar. Auch die Identität des Todesopfers stand am frühen Morgen noch nicht fest. “Der Körper war komplett verkohlt”, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Einrichtung war nach dem Brand am Dienstagabend laut Polizei vorerst evakuiert worden – etwa 15 Betroffene wurden nach dem Schock von einem Notfallseelsorger betreut. Rund 140 Rettungskräfte waren im Einsatz.+++ 4.00 Uhr: Netflix knackt Marke von 200 Millionen Nutzern – Aktie hebt ab +++Der Online-Videodienst Netflix ist zum Jahresende dank Serienhits wie “The Queen’s Gambit”, “Bridgerton” und “The Crown” trotz eines verschärften Konkurrenzkampfs stark gewachsen. In den drei Monaten bis Ende Dezember stieg die Zahl der zahlenden Abonnenten um 8,5 Millionen auf knapp 204 Millionen, wie Netflix nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurde erstmals die Marke von 200 Millionen Nutzern geknackt. Die Zahlen übertrafen die eigene Prognose und die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung um 13 Prozent.+++ 2.36 Uhr: “Vogue” kündigt Sonderausgabe mit zweitem Bild von Kamala Harris an +++Nach der Kontroverse um ein Foto der künftigen US-Vizepräsidentin Kamala Harris auf dem Titelblatt der “Vogue” hat die Modezeitschrift angekündigt, eine limitierte Auflage mit einem anderen Bild zu veröffentlichen. “Um diesen historischen Moment zu feiern, werden wir eine begrenzte Anzahl von Sonderausgaben der Einweihungs-Ausgabe veröffentlichen”, teilte die Zeitschrift am vor der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden und seiner Stellvertreterin Harris mit. Auf dem Titelblatt der Sonderauflage wird Harris in einem blauen Hosenanzug zu sehen sein. Dieses Bild war bereits für das digitale Cover der Februar-Ausgabe ausgewählt worden und fand im Netz große Zustimmung – anders als das kürzlich publik gemachte Titelfoto der Printausgabe.Das umstrittene Bild zeigt Harris lächelnd in T-Shirt und Blazer, in engen Jeans und Chucks. Die künftige Vizepräsidentin – die erste Frau und erste Afroamerikanerin in diesem Amt – steht dabei vor grünem und rosafarbenem Hintergrund. Die Aufnahme sorgte schnell für Wirbel: Internetnutzer bezeichneten das Foto als Respektlosigkeit gegenüber der künftigen Nummer zwei der USA. Kritik wurde auch an der fahrig wirkenden Beleuchtung laut, die Harris bleich erscheinen lässt.Cover-Kontroverse: Kamala Harris auf der “Vogue” 14.35+++ 0.32 Uhr: Italiens Regierungschef Conte gewinnt Vertrauensabstimmung im Senat +++
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat inmitten der Corona-Pandemie eine wichtige Vertrauensabstimmung im Senat knapp überstanden. Bei der Abstimmung im Oberhaus erhielt Conte am Abend 156 Ja-Stimmen und 140 Gegenstimmen, die Mitglieder der Partei Italia Viva (IV) von Ex-Regierungschef Matteo Renzi enthielten sich wie zuvor angekündigt. Durch den Verlust der absoluten Mehrheit von 161 Stimmen wurde die Regierung erheblich geschwächt. “Italien hat keine Zeit zu verlieren”, erklärte Conte nach dem Votum im Kurzbotschaftendienst Twitter. “Gleich zurück an die Arbeit, um die Gesundheitskrise und die Wirtschaftskrise zu bewältigen.” Vor dem Votum hatte Conte mit eindringlichen Worten um Unterstützung für seine Regierung geworben. “Wir rufen alle politischen Kräfte und auch die Parlamentarier auf, denen Italiens Schicksal am Herzen liegt, uns bei einem schnellstmöglichen Neustart zu helfen”. Contes Regierungskoalition war vergangene Woche wegen eines Streits um die Corona-Hilfen in Italien zerbrochen.



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Publish date : 2021-01-20 14:58:00

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Corona-Pandemie: Geteilte Reaktionen auf Lockdown-Verlängerung: “Das ist nicht mehr auszuhalten”

Corona-Pandemie: Geteilte Reaktionen auf Lockdown-Verlängerung: "Das ist nicht mehr auszuhalten"




Die erneute Verlängerung des befristeten Lockdowns in Deutschland bis zum 14. Februar wird von Menschen in Köln gleichermaßen begrüßt und kritisiert.Die erneute Verlängerung des befristeten Lockdowns in Deutschland bis zum 14. Februar wird von Menschen in Köln gleichermaßen begrüßt und kritisiert.



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Publish date : 2021-01-19 22:32:00

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Video: Belgischer Designer eröffnet digitale Fashion Week

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Tom Van Der Borght versteht sich als multidisziplinärer Modekünstler. Tom Van Der Borght versteht sich als multidisziplinärer Modekünstler.



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Publish date : 2021-01-19 15:54:53

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Maßnahmen gegen Verlegeschiff: Erstmals US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 erwartet

Maßnahmen gegen Verlegeschiff: Erstmals US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 erwartet




Bislang hatten sich die USA auf Drohungen beschränkt – nun machen sie Ernst: Kurz vor dem Ende der Trump-Regierung wollen die USA im Streit um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 Sanktionen verhängen.Die USA wollen heute erstmals Sanktionen wegen der deutsch-russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 verhängen.Darüber habe die US-Botschaft in Berlin die Bundesregierung informiert, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der dpa. «Wir nehmen das mit Bedauern zur Kenntnis.» Die Strafmaßnahmen sollen demnach das am Pipeline-Bau beteiligte russische Verlegeschiff «Fortuna» betreffen.Die Botschaft in Berlin erklärte, man sei «weiterhin entschlossen, alle notwendigen und angemessenen Schritte zu unternehmen, um die Nord-Stream-2-Pipeline zu stoppen, die wichtige nationale Interessen unserer europäischen Verbündeten und der Vereinigten Staaten bedroht». Sprecher Joseph Giordono-Scholz machte klar, dass man sich durch die Verhaftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny in dieser Haltung bestärkt fühle. Sie sei «ein weiteres klares Zeichen dafür, dass sich das Verhalten Russlands nicht ändert, und wir hoffen weiterhin, dass Deutschland seine Position zu der Pipeline neu bewerten wird», sagte er der dpa.Bislang hatte die US-Regierung wegen der umstrittenen Gas-Pipeline Sanktionen angedroht, aber noch keine verhängt. Mit den neuen Strafmaßnahmen will die Regierung von Donald Trump kurz vor ihrem Amtsende an diesem Mittwoch die Drohung nun erstmals umsetzen.Die USA laufen Sturm gegen die Gas-Pipeline, weil sie eine zu große Abhängigkeit ihrer Partner in Europa von Russland sehen. Unterstützt werden sie von osteuropäischen Staaten wie Polen und den baltischen Ländern. Kritiker werfen den USA dagegen vor, nur ihr Flüssiggas in Europa besser verkaufen zu wollen.Zu Jahresbeginn war ein US-Gesetz in Kraft getreten, mit dem die Sanktionsmöglichkeiten ausgeweitet wurden. Nach diesem neuen Gesetz (Peesca) können auch Unternehmen, die auf andere Art im Zusammenhang mit Verlegearbeiten stehen, mit Strafen belegt werden, etwa indem sie die Zertifizierungen für die Pipeline vornehmen, damit diese in Betrieb gehen kann.Das norwegische Zertifizierungs-Unternehmen DNV GL bestätigte am Montag den Rückzug aus dem Projekt wegen drohender US-Sanktionen. Man sei dabei, die Arbeiten zu beenden, hieß es auf Anfrage. «Nach dem derzeitigen Stand der Dinge kann DNV GL bei Fertigstellung der Pipeline kein Zertifikat ausstellen.»



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Publish date : 2021-01-19 03:41:58

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Coronakrise: FFP2-Maskenpflicht droht bundesweit: Was Sie zur Schutzmaske wissen müssen

Coronakrise: FFP2-Maskenpflicht droht bundesweit: Was Sie zur Schutzmaske wissen müssen




In Bayern gilt seit Montag eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr. Im Gegensatz zu Stoffmasken schützen sie nicht nur die Mitmenschen sondern auch Trägerinnen und Träger. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass man die Masken mehrmals verwenden kann.In Bayern gilt seit Montag eine FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr. Im Gegensatz zu Stoffmasken schützen sie nicht nur die Mitmenschen sondern auch Trägerinnen und Träger. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass man die Masken mehrmals verwenden kann.



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Publish date : 2021-01-18 17:43:00

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News von heute: Nordrhein-westfälischer SPD-Chef Hartmann zieht sich von Parteispitze zurück

News von heute: Nordrhein-westfälischer SPD-Chef Hartmann zieht sich von Parteispitze zurück




Nawalny zu 30 Tagen Haft verurteilt – Kreml-Kritiker ruft Russen zu Protesten auf +++ Polizei: RAF-Erddepot aus frühen Achtzigern +++ Riesiger Trump-Baby-Ballon kommt ins Museum +++ Die News von heute im stern-Ticker. Aktuelle Top-Meldung:Nordrhein-westfälischer SPD-Chef Hartmann zieht sich von Parteispitze zurückDer Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Sebastian Hartmann, will beim anstehenden Parteitag im März nicht mehr für den Landesvorsitz kandidieren. Darüber habe er den Landesvorstand in einem Schreiben informiert, erklärte eine Parteisprecherin. Zuvor hatte der “General-Anzeiger” aus Bonn über ein entsprechendes Schreiben des 43-Jährigen an die Mitglieder der Landespartei berichtet. Die Berichterstattung der vergangenen Tage habe ihm gezeigt, “dass die Phase der Bewerbung um ein Amt auf dem Landesparteitag nicht zu einem Fest des Wettbewerbs und der Demokratie, sondern zur weiteren Belastung” für die Sozialdemokratie in Nordrhein-Westfalen, seine Mitarbeiter, seine Familie und ihn selbst würde, begründete Hartmann dem Bericht zufolge seine Entscheidung.    Sein Herausforderer Thomas Kutschaty, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag, werde in dem der Zeitung vorliegenden Schreiben namentlich nicht erwähnt. Der 52-Jährige hatte im Oktober angekündigt, auf dem kommenden Parteitag selbst für den Vorsitz der NRW-SPD kandidieren zu wollen. Die Ankündigung sorgte für Wirbel, weil der amtierende Landesvorsitzende davon nach eigenen Angaben erst aus Kutschatys Kandidaturbrief erfuhr. Hartmann war im Juni 2018 mit rund 80 Prozent der Delegiertenstimmen zum Vorsitzenden des bundesweit größten SPD-Landesverbands gewählt worden. Im April desselben Jahres wählte die SPD-Fraktion im Landtag Kutschaty an ihre Spitze.+++ Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier. ++++++ Nachrichten zur Amtsübergabe in den USA lesen Sie hier. +++
Die News von heute im stern-Ticker:
+++ 18.09 Uhr: Arko, Eilles und Hussel beantragen Insolvenz in Eigenregie +++Die Corona-Krise bringt nun auch namhafte Süßwarengeschäfte in Bedrängnis: Die zur Deutschen Confiserie Holding (DCH) gehörenden Fachhändler Arko, Eilles und Hussel haben beim Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein vorläufige Insolvenz in Eigenregie beantragt. Der Geschäftsbetrieb der auf Süßwaren, Kaffee und Tee spezialisierten Geschäfte solle in vollem Umfang weitergeführt werden, teilte der Geschäftsführer der DCH-Gruppe, Patrick G. Weber mit. Löhne und Gehälter seien über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert, teilten die beiden vorläufigen Sachwalter Dietmar Penzlin und Tjark Thies mit. Grund für den Schritt seien die Belastungen durch die Corona-Krise.PAID Analyse Nawalny Festnahme 11.11+++ 17.50 Uhr: Gysi nennt Nawalny-Verurteilung “völlig daneben”+++Der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Gregor Gysi, hat den Umgang der russischen Behörden mit Kremlgegner Alexej Nawalny nach dessen Rückkehr aus Deutschland kritisiert. “Ich finde es völlig daneben, dass Nawalny unmittelbar nach seiner Rückkehr zu 30 Tagen Haft wegen Verletzung von Meldeverpflichtungen verurteilt wurde”, teilte Gysi mit. “Auch wenn Nawalny die politische Struktur in Russland schwer angreift, darf man einen Menschen nach einem Mordversuch in Russland und seiner Genesung in Deutschland so nicht bei der Ankunft behandeln.” Gysi fügte hinzu, er hoffe, dass das Gericht von einem Widerruf der Bewährung absehe.+++ 17.45 Uhr: Französischer Schauspieler Jean-Pierre Bacri stirbt mit 69 Jahren +++Der französische Schauspieler und Drehbuchautor Jean-Pierre Bacri ist tot. Der 69-Jährige starb, wie seine Agentur der Nachrichtenagentur DPA in Paris bestätigte. Bacri zählte zu den bekanntesten Komödianten Frankreichs und spielte etwa in Filmen wie “Das Leben ist ein Fest”, “Zwischen allen Stühlen” oder “Schau mich an!”, wozu er das Drehbuch mitschrieb. Mehrfach wurde er für seine Arbeit mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet. Medienberichten zufolge war Bacri an Krebs erkrankt.+++ 17.36 Uhr: Kapitol vorübergehend abgeriegelt – Feuer in der Nähe löste Alarm aus +++Zwei Tage vor der Vereidigung von Joe Biden zum neuen US-Präsidenten vor dem Kapitol in Washington ist das Parlamentsgebäude vorübergehend abgeriegelt worden. Der Secret Service teilte mit, Auslöser sei ein kleines Feuer gewesen, das mehrere Straßenzüge entfernt ausgebrochen sei. Es sei gelöscht worden. Für die Öffentlichkeit bestehe keine Gefahr. Nach Angaben der Feuerwehr wurde bei dem Brand niemand verletzt. Vor knapp zwei Wochen hatten Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump das Kapitol gestürmt. Fünf Menschen waren dabei ums Leben gekommen, darunter ein Polizist.+++ 17.27 Uhr: Schwan kracht durch Badezimmerfenster in England – und überlebt +++Eine Bruchlandung in einem Badezimmer hat ein Schwan in England überlebt. Das Tier krachte durch ein doppelglasiges Fenster. Die Bewohnerin habe viel Glück gehabt – sie hatte das Zimmer erst kurz zuvor verlassen, wie die Tierschutzorganisation RSPCA mitteilte. Der weibliche Schwan habe viel Blut verloren und sei benommen gewesen. In einer einstündigen Operation wurde eine Wunde unter einem Flügel mit Dutzenden Stichen genäht. Vermutlich habe der Vogel im nahen Fluss Trent landen wollen und sei auch aufgrund starken Windes vom Kurs abgekommen, so die RSPCA weiter. Nun erholt sich der Schwan in einem Wildtierzentrum von der Landung.
+++ 17.12 Uhr: Weltwirtschaftsforum tagt online – Merkel angekündigt +++Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat für seine bevorstehende Online-Tagung die Teilnahme ranghoher Staats- und Regierungschefs angekündigt. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werden laut WEF auch Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, Indiens Premier Narendra Modi sowie zahlreiche Vertreter internationaler Organisationen, etwa UN-Generalsekretär António Guterres, an der virtuellen “Davos Agenda Week” vom 25. bis 29. Januar teilnehmen. Die Online-Tagung ersetzt die traditionelle Jahresversammlung in Davos. Laut der Stiftung WEF werden dort mehr als 1500 Führungskräfte aus Wirtschaft, Regierung und Zivilgesellschaft aus mehr als 70 Ländern eine Agenda für das bevorstehende Jahr festlegen.PAID Erbschaft teil 2 17.11+++ 17.11 Uhr: Sieben UN-Mitglieder verlieren Stimmrecht wegen ausstehender Beitragszahlungen +++Wegen ausstehender Beitragszahlungen haben sieben UN-Mitgliedsstaaten ihr Stimmrecht in der UN-Generalversammlung verloren. Zu den betroffenen Ländern zählen der Iran, der Niger und Libyen, wie UN-Generalsekretär António Guterres in einem Brief mitteilte. Artikel 19 der UN-Charta sieht eine Aussetzung des Stimmrechts vor, wenn die fälligen Zahlungen die Summe der zwei zurückliegenden Jahresbeiträge übersteigen. Aus dem Schreiben gehen auch die genauen Summen hervor: Iran 16,2 Millionen Dollar (rund 13,4 Millionen Euro), Niger 6722 Dollar und Libyen 705.391 Dollar.+++ 17.09 Uhr: Falscher Flugkapitän nach Betrug mit Tickets geschnappt +++In Hessen ist ein falscher Flugkapitän nach einem Betrug mit vermeintlichen Flugtickets geschnappt worden. Der 54-Jährige, der am Samstag zur Übergabe eines Tickets in Frankfurt am Main sogar in Pilotenuniform erschien, wurde nach einer kurzen Verfolgung von mehreren Zeugen gestellt und anschließend festgenommen, wie das Polizeipräsidium in Frankfurt mitteilte. Mit dieser Betrugsmasche beging er offensichtlich mehrere Straftaten. Der Mann wurde festgenommen. Gegen ihn bestand ein offener Untersuchungshaftbefehl, weshalb er in einer Haftzelle des Polizeipräsidiums landete.+++ 17.03 Uhr: Eishockey-Weltverband entzieht Belarus die Weltmeisterschaft +++Der Eishockey-Weltverband IIHF hat Mit-Ausrichter Belarus die Weltmeisterschaft in diesem Jahr entzogen. Das entschied das IIHF-Exekutiv-Komitee nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen bei einer Videokonferenz.+++ 17.03 Uhr: Conte wirbt vor Vertrauensabstimmung um Unterstützung von Abgeordneten +++Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat vor einer Vertrauensabstimmung im Senat um Unterstützung für seine Regierung geworben. “Allen, denen das Schicksal Italiens am Herzen liegt, sage ich: Helft uns”, wandte sich Conte an die Abgeordnetenkammer in Rom. Der italienische Senat, in dem Contes Regierungskoalition nach dem Ausscheiden von Matteo Renzis Partei Italia Viva (IV) nicht mehr über die Mehrheit verfügt, entscheidet am Dienstag über die Zukunft der Regierung. Der Rückzug der IV aus der Koalition wegen eines Streits um Corona-Hilfen hatte Italien am vergangenen Mittwoch in eine Regierungskrise gestürzt. Ohne die 18 IV-Abgeordneten fehlt der Koalition aus der sozialdemokratischen PD und der Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) die Mehrheit unter den 321 Senatoren. Käme es zu vorgezogenen Neuwahlen, sagen jüngste Umfragen eine Mehrheit für ein Bündnis unter Beteiligung der rechtsgerichteten Forza Italia von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi und den rechtsradikalen Parteien Lega von Matteo Salvini und Fratelli d’Italia voraus.+++ 16.32 Uhr: Bundesrat begeht Jubiläum wegen Pandemie früher als geplant +++Wegen der Corona-Pandemie begeht der Bundesrat ein wichtiges Jubiläum früher als ursprünglich vorgesehen. Aufgrund verschiedener Sondersitzungen zur Bewältigung der Krise findet die 1000. Sitzung der Länderkammer bereits am 12. Februar statt, wie Bundesratspräsident Reiner Haseloff (CDU) vor dem Plenum sagte. Bei der Jubiläumssitzung soll Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprechen. Nach dem regulären Sitzungskalender hätte die 1000. Sitzung erst Mitte des Jahres stattgefunden. Die erste Sitzung hatte am 7. September 1949 stattgefunden. Anders als beim Bundestag, der alle vier Jahre neu gewählt wird, spielen für den Bundesrat Legislaturperioden keine Rolle. Die Länderkammer gilt daher als “ewiges Verfassungsorgan”. +++ 15.39 Uhr: Nordrhein-westfälischer SPD-Chef Hartmann zieht sich von Parteispitze zurück +++Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Sebastian Hartmann, will beim anstehenden Parteitag im März nicht mehr für den Landesvorsitz kandidieren. Darüber habe er den Landesvorstand in einem Schreiben informiert, erklärte eine Parteisprecherin. Zuvor hatte der “General-Anzeiger” aus Bonn über ein entsprechendes Schreiben des 43-Jährigen an die Mitglieder der Landespartei berichtet. Die Berichterstattung der vergangenen Tage habe ihm gezeigt, “dass die Phase der Bewerbung um ein Amt auf dem Landesparteitag nicht zu einem Fest des Wettbewerbs und der Demokratie, sondern zur weiteren Belastung” für die Sozialdemokratie in Nordrhein-Westfalen, seine Mitarbeiter, seine Familie und ihn selbst würde, begründete Hartmann dem Bericht zufolge seine Entscheidung.    Sein Herausforderer Thomas Kutschaty, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag, werde in dem der Zeitung vorliegenden Schreiben namentlich nicht erwähnt. Der 52-Jährige hatte im Oktober angekündigt, auf dem kommenden Parteitag selbst für den Vorsitz der NRW-SPD kandidieren zu wollen. Die Ankündigung sorgte für Wirbel, weil der amtierende Landesvorsitzende davon nach eigenen Angaben erst aus Kutschatys Kandidaturbrief erfuhr. Hartmann war im Juni 2018 mit rund 80 Prozent der Delegiertenstimmen zum Vorsitzenden des bundesweit größten SPD-Landesverbands gewählt worden. Im April desselben Jahres wählte die SPD-Fraktion im Landtag Kutschaty an ihre Spitze.+++ 15.30 Uhr: Mehr Kinderkrankentage – auch Bundesrat stimmt zu +++Die Ausweitung des Kinderkrankengeldes in diesem Jahr ist beschlossene Sache. Nach dem Bundestag hat der Bundesrat in einer Sondersitzung den Plänen abschließend zugestimmt. Eltern, die sich wegen coronabedingter Einschränkungen an Kitas und Schulen von der Arbeit freistellen lassen müssen, sollen dafür auch die sogenannten Kinderkrankentage einsetzen können. Die Zahl der Krankentage pro Elternteil wird zudem von 10 auf 20 verdoppelt. Alleinerziehende erhalten 40 statt der üblichen 20 Tage. Nach dem Bundesratsbeschluss kann das Gesetz nach Unterzeichnung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zügig in Kraft treten und soll rückwirkend zum 5. Januar gelten. Durch die Regelung müssen zumindest gesetzlich Krankenversicherte – für privat Versicherte gilt die Regelung nicht – nicht ganz so große Einkommensverluste hinnehmen. +++ 15.26 Uhr: Mehrere Menschen in russischem Skigebiet von Lawine verschüttet +++Eine Lawine hat im russischen Kaukasus mehrere Menschen verschüttet. Zwischen vier und zwölf Menschen wurden im Wintersportort Dombai nahe der georgischen Grenze am Montagnachmittag vermisst, wie der zuständige Katastrophenschutzdienst mitteilte. Eine Frau sei aus den Schneemassen gerettet worden. In Internetvideos war zu sehen, wie Dutzende Freiwillige nach verschütteten Opfern suchten. In dem Skigebiet auf über 2000 Metern Höhe seien mehrere Skiverleihe und Teile eines Cafés von den Schneemassen erfasst worden. In dem Gebiet sind Pisten bis auf 3200 Meter Höhe präpariert. +++ 15.12 Uhr: Nawalny zu 30 Tagen Haft verurteilt – Kreml-Kritiker ruft Russen zu Protesten “auf der Straße” auf +++Ein russisches Gericht hat den Kremlgegner Alexej Nawalny nach seiner Rückkehr aus Deutschland in einem Eilverfahren zu 30 Tagen Haft verurteilt. Der 44-Jährige habe gegen Meldeauflagen nach einem früheren Strafprozess verstoßen, hieß es. Die Haft gelte bis zum 15. Februar, teilte Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch mit. Der Oppositionsführer kritisierte das Verfahren als politische Inszenierung mit dem Ziel, ihn zum Schweigen zu bringen. Nawalnys Anwalt Wadim Kobsew kündigte an, das Urteil anzufechten.In einer Videobotschaft von Montagnachmittag auf Youtube rief Nawalny Russen zu Protesten “auf der Straße” auf: “Habt keine Angst! Geht auf die Straßen! Nicht für mich, sondern für euch selbst, für eure Zukunft.”+++ 14.47 Uhr: Notstand nach Überflutungen auf Borneo: Tausende Häuser unter Wasser +++Nach schweren Regenfällen in Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo, sind Teile der Region völlig überflutet. Mindestens 20.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Verwaltung der Provinz Kalimantan Selatan habe den Notstand ausgerufen, zitierte die Zeitung “Jakarta Post” die Behörden. Seit dem 3. Januar komme es immer wieder zu anhaltenden massiven Niederschlägen, der mehrere Flüsse zum Überlaufen gebracht habe, hieß es. In den Regentschaften Tanah Laut und Balangan seien mehr als 6000 Häuser in den Fluten versunken.Seit Jahresbeginn häufen sich die Naturkatastrophen in dem südostasiatischen Inselstaat. Bei mehreren Erdrutschen in der Provinz Sumedang in West Java waren vor zehn Tagen viele Menschen verschüttet worden. Bislang konnten den Behörden zufolge 29 Tote geborgen werden, ein Dutzend weitere werden noch vermisst. Am Freitag hatte zudem ein heftiges Erdbeben den Westen von Sulawesi erschüttert. Mehr als 80 Menschen kamen ums Leben, weitere werden noch unter den Trümmern vermutet. Zudem sind die Vulkane Merapi und Semeru auf Java aktiv und speien immer wieder heiße Gase und Asche in die Luft.PAID STERN 2019_38 Ich fragte mich als Kind: Was hat er nur?_9-30+++ 14.25 Uhr: Gericht in Zentralafrika bestätigt Wahlsieg von Präsident Touadéra +++Inmitten eines Konflikts in der Zentralafrikanischen Republik hat das Verfassungsgericht Amtsinhaber Faustin-Archange Touadéra als neuen Präsidenten bestätigt. Der Staatschef sei mit 53,16 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden, teilte das Gericht mit. Die vorläufigen Ergebnisse wurden bereits Anfang Januar verkündet. “Die Demokratie hat gesiegt”, sagte Evariste Ngamana, Sprecher von Touadéras Partei MCU. Die Amtseinführung ist für März geplant. Touadéra ist seit 2016 in dem afrikanischen Binnenstaat an der Macht. Kurz vor der Präsidentenwahl am 27. Dezember hatte eine neue Rebellen-Allianz Sicherheitskräfte und UN-Soldaten angegriffen. Die Allianz wird nach Angaben der UN-Mission im Land von Ex-Präsident François Bozizé unterstützt, dessen Kandidatur zuvor von dem Verfassungsgericht zurückgewiesen wurde. Noch immer liefern sich die Rebellen mit Sicherheitskräften Kämpfe; mehr als 60.000 Menschen sind bislang nach Angaben von UNHCR in Nachbarländer geflohen und Tausende sind innerhalb des Landes auf der Flucht. +++ 14.14 Uhr: Bundesregierung verurteilt Verhaftung Nawalnys +++Die Bundesregierung hat die Verhaftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny nach dessen Rückkehr am Sonntag nach Moskau verurteilt. Regierungssprecher Steffen Seibert verlangte in Berlin, Nawalny “unverzüglich freizulassen”. Das Vorgehen der russischen Behörden gegen den Politiker kritisierte Seibert als “völlig unhaltbar”.+++ 14.10 Uhr: Anklage wegen Hinrichtung von gefangenem syrischem Offizier erhoben +++Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied und einen mutmaßlichen Unterstützer der Dschihadistenmiliz Dschabhat al-Nusra in Syrien erhoben. Sie sollen an der Hinrichtung eines bereits gefangenen und völkerrechtlich geschützten Oberstleutnants der syrischen Armee beteiligt gewesen sein, wie die Behörde mitteilte. Dabei soll Khedr A. K. Mitglied der Al-Nusra-Front gewesen sein, einer syrischen Abspaltung des Terrornetzwerks Al-Kaida. Sami A. S. soll als deren Unterstützer an Kampfhandlungen im syrischen Bürgerkrieg beteiligt gewesen sein. Am 10. Juli 2012 sollen beide an der Erschießung des gefangenen Offiziers der syrischen Armee beteiligt gewesen sein. A. S. soll die Hinrichtung gefilmt und kommentiert und die Aufnahmen dann Dschabhat al-Nusra für deren Propagandaarbeit zur Verfügung gestellt haben. Beide Beschuldigte wurden am 13. Juli 2020 in Deutschland festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. +++ 13.57 Uhr: Italienische Polizei geht gegen fast 50 mutmaßliche Mafiosi vor +++Die Polizei in Italien ist mit einer großangelegten Aktion gegen fast 50 mutmaßliche Mafiosi vorgegangen. Am frühen Montagmorgen hätten die Beamten in vielen Provinzen Süditaliens, aber auch im Norden Dutzende Verdächtige festgesetzt, teilten die Carabinieri in Reggio Calabria an der Stiefelspitze Italiens mit. Den Menschen wird demnach eine lange Liste von Straftaten vorgeworfen, etwa Drogenhandel, Mafia-Mitgliedschaft, Wahleinmischung, illegaler Waffenbesitz, versuchter Mord und Wucher. Die Ermittlungen liefen seit 2016, unter anderem gegen den Pisano-Clan, auch bekannt als die “Teufel von Rosarno”. Dabei wurde ein Netzwerk des Drogenhandels der ‘Ndrangheta aufgedeckt. Ans Licht kamen Verstrickungen mit anderen Mafia-Organisationen in Süditalien. Unter den Festgenommenen sei auch ein Bürgermeister, hieß es. +++ 13.32 Uhr: Russland weist zwei niederländische Diplomaten aus +++In einer Art Vergeltungsaktion verweist Russland zwei niederländische Diplomaten des Landes. Eine entsprechende Note sei der niederländischen Botschaft übergeben worden, teilte das russische Außenministerium mit. Damit reagiert Moskau nach eigenen Angaben auf die Ausweisung zweier russischer Diplomaten wegen Spionageverdachts aus den Niederlanden im Dezember. Die Regierung in Den Haag erklärte damals, die beiden ausgewiesenen Diplomaten seien Mitglieder des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR. Die Beschuldigten hätten ein Spionage-Netzwerk betrieben, das auf den niederländischen High-Tech-Sektor abzielte. Die Niederlande hatten bereits 2018 vier mutmaßliche russische Spione ausgewiesen. Sie sollen versucht haben, das Netzwerk der Organisation für das Verbot chemischer Waffen in Den Haag anzugreifen.+++ 13.15 Uhr: Guide Michelin zeichnet Lokal in Marseille mit drei Sternen aus +++Der Gastronomieführer Guide Michelin hat mitten in der Corona-Krise ein neues Spitzenrestaurant im Stammland Frankreich mit einem dritten Stern ausgezeichnet. “AM” von Alexandre Mazzia bekam die Bestnote der Feinschmeckerbibel, wie deren Chef Gwendal Poullennec in Paris angekündigte. Die Vorstellung der Ausgabe für 2021 fand wegen der Corona-Beschränkungen ohne Publikum auf dem Pariser Eiffelturm statt und wurde über soziale Netzwerke übertragen. Die Zahl der Edellokale mit drei Sternen in Frankreich und Monaco erhöht sich damit auf 30. +++ 13.10 Uhr: Wiesbadener “Cum-Ex”-Prozess erneut vertagt +++Das Landgericht Wiesbaden hat seinen Prozess zur strafrechtlichen Aufarbeitung von “Cum-Ex”-Aktiendeals abermals vertagt. Die Wirtschaftsstrafkammer will nun erst vom 25. März an über die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt verhandeln, wie die Justiz mitteilte. Als Begründung wurde der Corona-Gesundheitsschutz der Beteiligten genannt, die zuletzt für Donnerstag kommender Woche geladen waren. Angesetzt sind feste Termine bis Ende April sowie weitere bis in den Juni hinein. Den Angeklagten wird schwere Steuerhinterziehung vorgeworfen. Dafür drohen bis zu zehn Jahre Haft. Bei “Cum-Ex”-Geschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre hinweg um Milliarden zu prellen. Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren.+++ 13.03 Uhr: Mutmaßliches RAF-Erddepot stammt laut LKA aus den frühen 1980er Jahren +++Das mutmaßlich von der Rote Armee Fraktion (RAF) angelegte Erddepot bei Seevetal in Niedersachsen datiert nach erster Einschätzung der Polizei auf die frühen 1980er Jahre. Das sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Landeskriminalamtes (LKA) in Hannover. “Erdbunker waren für die RAF nicht ungewöhnlich”, sagte sie. In einem Waldstück südlich von Hamburg war am Freitag ein vergrabenes Kunststoff-Fass entdeckt worden. Es enthielt Chemikalien sowie Anleitungen zum Bombenbau, wie die “Bild”-Zeitung am Montag berichtete. Das LKA schloss in einer Mitteilung allgemein einen möglichen Bezug der Schriftstücke zur RAF nicht aus. Über die Ermittlungen zu dem Fund bei Seevetal werde es frühestens zum Ende der Woche neue Informationen geben, sagte die Sprecherin. 16: Erdbunker in Wald entdeckt möglicherweise RAFRelikt – 08259eae48167e95+++ 13.03 Uhr: Kaum noch Geld in der Kasse: Maredo entlässt fast alle Mitarbeiter +++Die insolvente Steakhaus-Kette Maredo hat fast allen Mitarbeitern gekündigt. Weil kaum noch Liquidität vorhanden sei für die Zahlung von Löhnen und Gehältern, sei man zu diesem Schritt gezwungen, heißt es in einem Brief der Chefetage an die Belegschaft. Nur eine Rumpftruppe in der Verwaltung arbeitet vorerst weiter. Maredo hatte im März 2020 Insolvenzantrag gestellt. Die Bitte um Corona-Hilfen schlug der Staat nach Angaben der Steakhaus-Kette aus. +++ 12.40 Uhr: Vier Minderjährige unter Todesopfern von Hüttenbrand in Norwegen +++Unter den fünf Todesopfern des Hüttenbrandes in Norwegen sind vier Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Wie die zuständige Polizei nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB mitteilte, starben neben einer 40-jährigen Frau ein zehnjähriges Mädchen, ein Zwölfjähriger sowie zwei weitere Jungen im Alter von 15 Jahren bei dem verheerenden Brand in der Nacht zum Samstag. Die fünf Leichen waren am Wochenende am Unglücksort in der nordnorwegischen Gemeinde Andøy in der Nähe der Lofoten entdeckt worden. Ein Mann hatte sich am frühen Samstagmorgen als einziger aus der brennenden Hütte retten können und Hilfe geholt. Es handelte sich um den tödlichsten Brand in Norwegen seit mehr als zwölf Jahren. Die Ursache für das Feuer ist noch unklar. Die Polizei geht von einem Unglück aus.+++ 12.37 Uhr: Polizei nimmt nach Ausschreitungen in Tunesien mehr als 600 Menschen fest +++ Nach dreitägigen nächtlichen Ausschreitungen sind in mehreren Städten Tunesiens insgesamt mehr als 600 Menschen festgenommen worden. 632 Protestierende insbesondere im Alter zwischen 15 und 25 Jahren seien in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Randalierer hätten teilweise Reifen und Mülltonnen angezündet, um den Sicherheitskräften den Weg zu versperren. In mehrere Städte wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums das Militär entsandt. +++ 12 Uhr: Rund 150 Tote binnen einer Woche bei Kämpfen im Jemen +++Bei Kämpfen südlich der jemenitischen Hafenstadt Hodeida sind übereinstimmenden Angaben zufolge rund 150 regierungstreue Soldaten und Huthi-Rebellen binnen einer Woche getötet worden. Militärvertreter machten die schiitischen Rebellen für die neuerlichen Kämpfe verantwortlich. Diese versuchten, ihre Kontrolle über die strategisch wichtige Hafenstadt auf weiter südlich gelegene Gebiete auszudehnen. Bewohner sprachen von den heftigsten Gefechten seit eines von der UNO ausgehandelten Waffenstillstands im Dezember 2018. Nach Angaben von Ärzten und Rettungsdiensten wurden allein am Wochenende 70 Kämpfer beider Seiten getötet und Dutzende verletzt. Ob es auch zivile Opfer gab, war zunächst aber unklar. Am Montag flauten die Gefechte demnach wieder ab.+++ 11.34 Uhr: Nawalny nennt Vorgehen gegen ihn “Gipfel der Rechtlosigkeit” +++Der nach seiner Rückkehr nach Russland festgenommene Oppositionelle Alexej Nawalny hat das Vorgehen gegen ihn als “Gipfel der Rechtlosigkeit” bezeichnet. Die russischen Behörden hätten “die Strafprozessordnung zerrissen und weggeworfen”, sagte er am Montag in einem von seinen Unterstützern auf Twitter veröffentlichten Video. In einer Polizeistation am Stadtrand von Moskau lief nach Angaben seiner Unterstützer seit 12.30 Uhr Ortszeit (10.30 Uhr MEZ) eine Anhörung über seine weitere Inhaftierung. PAID Analyse Nawalny Festnahme 11.11+++ 11.28 Uhr: Großbrand in Tiroler Motorradmuseum – wohl keine Verletzten +++In einem Motorradmuseum im Tiroler Ötztal ist in der Nacht auf Montag ein Großbrand ausgebrochen. Die Einsatzkräfte gingen nicht davon aus, dass Menschen verletzt wurden, allerdings wurde erheblicher Sachschaden befürchtet. Die Brandursache war zunächst unklar. Aufgrund des in Österreich derzeit herrschenden Lockdowns waren alle Bereiche des Museums gesperrt. Im “Motorcycle Museum” am Top Mountain Crosspoint in Hochgurgl werden laut eigener Beschreibung auf 3000 Quadratmetern über 230 historische Motorräder von mehr als 100 Herstellern sowie einige automobile Raritäten ausgestellt. +++ 11.05 Uhr: Riesiger Trump-Baby-Ballon kommt in London ins Museum +++Fast zeitgleich zu Donald Trumps Abgang aus dem Weißen Haus kommt ein überdimensionaler Baby-Ballon mit dem Antlitz des scheidenden US-Präsidenten in London ins Museum. Der Ballon, der mehrfach bei Anti-Trump-Demonstrationen zum Einsatz kam, sei in einem Koffer angekommen und müsse nun – wie alle Objekte – zunächst in Quarantäne gelagert und dann konserviert werden, sagte die Direktorin des Museum of London, Sharon Ament, der Nachrichtenagentur PA. Während eines Besuchs Donald Trumps in Großbritannien waren Fotos des Ballons, wie er bei einer Demonstration prominent auf dem Londoner Parliament Square schwebte, um die Welt gegangen.Das Museum hatte sich bereits seit geraumer Zeit um den Ankauf des in aufgeblasener Form sieben Meter großen Objekts bemüht. Es werde allerdings eine große Herausforderung, den Ballon in den Räumlichkeiten des Museums auszustellen. Der Ballon stellt den abgewählten US-Präsidenten als Baby in Windeln dar, das sein Handy fest umklammert hält. +++ 10.45 Uhr: Anhaltende Proteste in Tunesien – Armee in vier Städten im Einsatz +++Nach Protesten und teils gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften in Tunesien ist die Armee dort in vier Städte des Landes gerufen worden. Demonstranten zogen seit Freitag jede Nacht auf die Straße, um ihrem Unmut wegen der schlechten Wirtschaftslage Luft zu machen, und verstießen damit gegen eine nächtliche Ausgangssperre zur Eindämmung des Coronavirus. Am Sonntagabend teilte das Verteidigungsministerium mit, dass die Armee in Sousse, Bizerte, Kasserine und Siliana eingesetzt worden sei, um die Polizei zu unterstützen und Regierungsgebäude zu schützen. In der Hauptstadt Tunis setzten Sicherheitskräfte laut Augenzeugen Tränengas ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Auf Videos in sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Demonstranten Straßen blockieren und Reifen in Brand setzen. Aus dem Innenministerium hieß es, mehr als 240 Menschen seien festgenommen worden.+++ 10.30 Uhr: Brillenbären “besichtigen” menschenleeres Machu Picchu +++Zwei Brillenbären haben die durch die Corona-Auflagen ermöglichte Chance genutzt und der weltberühmten peruanischen Inka-Stätte Machu Picchu einen Besuch abgestattet. Ein Weibchen und sein Junges wurden bei einem Streifzug durch die wegen der stark beschränkten Besucherzahlen derzeit nahezu menschenleeren Ruinen beobachtet, wie das peruanische Kulturministerium berichtete. Normalerweise hätten Brillenbären Angst vor Menschen und hielten sich fern, erklärte der Biologe Ernesto Escalante vom umliegenden Naturschutzgebiet Machu Picchu. Brillenbären stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Sie sind die einzige Bärenart in Südamerika und gelten als Vorbild für die Kinderbuchfigur Paddington – der Bär kommt in dem Buch aus dem peruanischen Dschungel nach London.+++ 10.24 Uhr: Streit um Taiwan: China verhängt Sanktionen gegen US-Beamte +++Im Streit mit den USA um Taiwan hat Chinas Regierung Sanktionen gegen amerikanische Beamte verhängt, “die sich unerhört verhalten und größere Verantwortung tragen”. Welche Strafmaßnahmen konkret gegen welche Beamte oder Regierungsmitglieder erhoben werden, sagte die chinesische Außenamtssprecherin Hua Chunying vor der Presse in Peking allerdings nicht. Sie sprach nur von einer “Antwort auf das Fehlverhalten der US-Seite”. Die Ankündigung folgte auf die jüngste Aufwertung der Beziehungen zu Taiwan durch die ausgehende US-Regierung. So hatte Außenminister Mike Pompeo angekündigt, künftig offizielle Beziehungen zur Regierung in Taipeh pflegen zu wollen. China lehnt ein solches Vorgehen entschieden ab, da die kommunistische Führung den demokratischen Inselstaat als Teil der Volksrepublik ansieht, obwohl Taiwan nie dazu gehört hat. Peter Altmaier vs. Friedrich Merz_11.30Uhr+++ 10.23 Uhr: Günther kritisiert Merz nach Parteitag wegen Kabinettsvorstoß +++Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat den bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden unterlegenen Friedrich Merz wegen dessen Forderung kritisiert, ihn anstelle von Peter Altmaier zum Bundeswirtschaftminister zu machen. Man müsse Zweifel haben, dass es ihm um eine Einbindung in die Partei gehe. “Wir sind ja keine Vermittlungsagentur für Regierungsämter. So geht’s natürlich nicht”, sagte Günther auf NDR Info. Man könne bei einer verlorenen Wahl nicht sofort Ansprüche auf ein Staatsamt stellen. Merz hatte sich nach der Onlinewahl des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet beim CDU-Parteitag am Samstag als Wirtschaftsminister im aktuellen Bundeskabinett angeboten.+++ 9.59 Uhr: Frauenanteil in Dax-Vorständen mit 11,5 Prozent so hoch wie nie +++Die Zahl weiblicher Vorstände in den börsennotierten deutschen Unternehmen ist auf einen Höchststand gestiegen – und doch steht eine Frau in den Führungsetagen durchschnittlich neun Männern gegenüber. Derzeit sind 11,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 160 Dax-, MDax- und SDax-Unternehmen weiblich, wie das Beratungsunternehmen EY mitteilte. Unter insgesamt 681 Vorstandsmitgliedern zählte EY 78 Frauen – acht mehr als zum Beginn vergangenen Jahres.”Würde der Frauenanteil weiter so wachsen wie bisher, würde es noch 30 Jahre dauern, bis die Hälfte aller Vorstandspositionen mit Frauen besetzt sind”, kritisierte EY-Personalexperte Markus Heinen. “Man kann zur derzeit im Gesetzesverfahren befindlichen Quote stehen wie man will”, erklärte er. “Aber wir können davon ausgehen, dass sie den Anteil von Frauen im Vorstand in kurzer Zeit signifikant steigern wird.”    Der EY-Analyse zufolge findet sich in 60 Prozent aller in den Dax-Indizes gelisteten Unternehmen nach wie vor keine einzige Frau im Vorstand. In sechs der 160 Unternehmen hat eine Frau den Vorstandsvorsitz – darunter ist allerdings keines der 30 Dax-Unternehmen. Dafür ist der Anteil weiblicher Vorstände hier laut EY am höchsten: 15,7 Prozent der Vorstandsposten im Dax sind mit Frauen besetzt. Im MDax machen Frauen demnach 11,2 Prozent der Vorstände aus, im SDax nur 8,6 Prozent.+++ 8.14 Uhr: Bauern schließen weitere Proteste nicht aus +++Im Streit um Billigpreise für Lebensmittel will Bauernpräsident Joachim Rukwied weitere Proteste und Blockadeaktionen vor Supermärkten nicht ausschließen. “Ich habe volles Verständnis für den Unmut und den Zorn meiner Berufskollegen”, sagte Rukwied der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten”. “Insofern will ich nicht ausschließen, dass es weitere Aktionen gibt. Ich appelliere ganz eindringlich an den Handel, zu einem wirklichen Miteinander in der Lebensmittelkette zu kommen.” Rukwied ist sowohl Präsident des baden-württembergischen Landesbauernverbandes als auch des Deutschen Bauernverbandes. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Demonstrationen von Landwirten vor Lagern einzelner Handelskonzerne gegeben. Bauern machten damit ihrem Unmut über niedrige Erzeugerpreise in Deutschland Luft. +++ 7.40 Uhr: Millionenschwerer Lachs-Klau in Australien – fünf Festnahmen +++ In Australien haben fünf Mitarbeiter eines Verarbeitungsunternehmens 250 Tonnen Lachs gestohlen. Der Fisch habe einen Wert von vier Millionen Australischen Dollar (2,5 Millionen Euro) gehabt, teilte die Polizei des Bundesstaates New South Wales mit. Die Behörden hatten im Dezember Ermittlungen aufgenommen, nachdem der Chef des Zucht- und Verarbeitungebetriebs in Ingleburn im Südwesten von Sydney bemerkt hatte, dass seit einiger Zeit etwa 600 Kilo Lachs am Tag spurlos verschwanden. Nun wurden zwei Frauen und drei Männer als Verdächtige festgenommen. Nach Polizeiangaben sollen sie “ihre Rolle innerhalb des Unternehmens dazu genutzt haben, Premium-Lachsprodukte fälschlicherweise als Abfall zu klassifizieren, dann aus dem Werk zu entfernen und zum Verkauf oder Tausch gegen andere Produkte anzubieten”. Alle fünf wurden entlassen. PAID Der General und der Boss, 21.15+++ 6.58 Uhr: Samsung-Erbe wegen Korruption zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt +++Der Erbe des Elektronikkonzerns Samsung, Lee Jae-yong, ist zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Lee sei wegen Bestechung und Veruntreuung verurteilt und sofort in Haft genommen worden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Offiziell ist Lee der Vizepräsident von Samsung Electronics, gilt aber als oberster Entscheidungsträger des weltweit führenden Herstellers von Smartphones und Speicherchips+++ 6.38 Uhr: Israels Armee greift nach Beschuss aus Gazastreifen Hamas-Ziele an +++Nach Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee Ziele der dort herrschenden Hamas angegriffen. Kampfflugzeuge hätten unter anderem Tunnel-Baustellen beschossen, teilte das Militär mit. Israel macht die islamistische Hamas verantwortlich für alle Vorfälle in dem Küstengebiet. Nach Angaben der Armee waren zuvor von dort zwei Raketen abgefeuert worden, sie gingen im Meer nahe der Stadt Aschdod nieder. Im August vergangenen Jahres hatte die Hamas nach Vermittlung Katars eine Waffenruhe mit Israel verkündet. Danach gab es bereits mehrere Verstöße. +++ 6.02 Uhr: Vulkan Merapi auf Java spuckt Asche und Gestein aus +++Auf der indonesischen Insel Java hat der Vulkan Merapi glühende Asche und Gestein herausgeschleudert. Das sich schnell bewegende Gemisch aus extrem heißen Gesteinsbrocken, Gas und Asche sei einen Kilometer weit die Hänge des Vulkans heruntergelaufen, teilte die Geologiebehörde Geological Agency (GA) mit. Berichte über Verletzte gab es nicht. Der etwa 35 Kilometer nördlich der Großstadt Yogyakarta gelegene Merapi gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Seit 2018 gab es wiederholt Eruptionen, auch Anfang Januar hatte er erneut Asche und Gas ausgestoßen. Hunderte Anwohner waren zuletzt bereits vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Nach der neuerlichen Aktivität am Montag beließen die Behörden die Alarmstufe zunächst weiter auf der zweithöchsten Stufe.  +++ 4.54 Uhr: Schnee und Glatteis führen zu Unfällen im Süden Deutschlands +++Neuschnee, rutschige Fahrbahnen und umgestürzte Bäume haben vor allem im Süden Deutschlands am Sonntag und in der Nacht zu Montag zu mehreren Unfällen geführt. Auch wenn die Polizei insgesamt von einer deutlich ruhigeren Verkehrslage im Vergleich zu den Vortagen sprach, gab es dennoch Verletzte und mindestens einen Toten. Ein Autofahrer starb in Baden-Württemberg, nachdem er mit seinem Wagen über einen Schneehügel geschanzt war. In Bayern rutschten einige Autos von den matschigen Straßen und kamen erst in angrenzenden Böschungen zum Stehen. Vor allem in der Region um München krachte es mehrfach. Meist blieb es jedoch bei Blechschäden.+++ 4.48 Uhr: Mordversuch in Klinik? Pfleger in weiteren Fällen unter Verdacht +++Ein im November wegen Mordversuchs verhafteter Münchner Krankenpfleger steht inzwischen wegen weiterer Fälle unter Verdacht. “In dieser Sache prüfen wir weitere Verdachtsfälle”, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding, der Deutschen Presse-Agentur. “Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.” Wie viele Fälle das sind, ließ sie offen. Bislang hatte die Staatsanwaltschaft in drei Fällen wegen des Verdachts auf versuchten Mord ermittelt. Sie wirft dem 24-Jährigen vor, drei Patienten im Alter von 54, 90 und 91 Jahren aus reiner Geltungssucht mit Medikamenten in Lebensgefahr gebracht zu haben, um dann bei ihrer Rettung zu glänzen. Die Klinik zeigte den Pfleger an, er bestritt die Vorwürfe bei seiner Festnahme. +++ 4.27 Uhr: Eingesperrte Bergleute in China schicken Nachricht an Retter +++Rund eine Woche nach der Explosion einer Goldmine im Osten von China haben Rettungskräfte erstmals eine Nachricht von den unter Trümmern eingesperrten Bergleuten erhalten. Wie die Behörden der Provinz Shandong mitteilten, hörten die Retter nach einer Bohrung Klopfgeräusche. Danach sei es den Eingeschlossenen gelungen, eine Nachricht nach oben zu schicken, in der stand, dass zwölf der 22 Eingesperrten noch am Leben seien. “Wir benötigen dringend Erkältungsmedikamente, Schmerzmittel, medizinisches Klebeband, entzündungshemmende Medikamente, und drei Menschen leiden an hohem Blutdruck”, schrieben die Bergleute in der Mitteilung. Der Schreiber der Nachricht warnte die Helfer zudem, dass vier Bergleute verletzt seien.Aufnahmen des chinesischen TV-Senders CCTV zeigten, wie Helfer ein Paket mit Nahrungsmitteln nach unten schickten. Bei der Explosion am vergangenen Sonntag war die Ausstiegsleiter zu dem Schacht verschüttet worden. Wegen Sicherheitsmängel gibt es in chinesischen Bergwerken immer wieder tödliche Unfälle.+++ 3.14 Uhr: Chinas Wirtschaft wächst 2020 um 2,3 Prozent +++Trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie hat Chinas Wirtschaft im Jahr 2020 ein deutliches Wachstum geschafft. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im abgelaufenen Jahr um 2,3 Prozent. Das Wachstum fiel damit größer aus, als viele Analysten erwartet hatten. China ist damit laut Prognosen die einzige große Volkswirtschaft, die 2020 nicht geschrumpft ist. Laut der offiziellen Zahlen hatte die Wirtschaft zuletzt weiter Fahrt aufgenommen. Nach einem Plus von 4,9 Prozent im dritten Quartal, legte sie im vierten Quartal um 6,5 Prozent im Vorjahresvergleich zu. In Deutschland war die Wirtschaftsleistung im abgelaufenen Jahr laut Schätzung des Statistischen Bundesamtes um 5 Prozent eingebrochen.+++ 3.14 Uhr: Israel treibt Pläne zum Bau von 780 Wohnungen im besetzten Westjordanland voran +++Kurz vor der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden hat Israel seine Pläne für den Bau von 780 Wohnungen in jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland vorangetrieben. Die Nichtregierungsorganisation Peace Now teilte am Sonntag mit, der Schritt bringe Israel “auf Kollisionskurs” mit der künftigen US-Regierung. Auch die EU kritisierte den Schritt als “völkerrechtswidrig”. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte nach Angaben seines Büros die Behörden vor rund einer Woche angewiesen, die Baupläne für das Westjordanland voranzutreiben. Nach Angaben von Peace Now wurden die Pläne genehmigt. In Israel wird zudem am 23. März zum vierten Mal innerhalb von zwei Jahren ein neues Parlament gewählt, und Langzeit-Ministerpräsident Netanjahu befindet sich bereits mitten in seiner Kampagne für eine Wiederwahl.+++ 2.59 Uhr: Nach Erdbeben auf Sulawesi: Zahl der Todesopfer steigt auf 81 +++Drei Tage nach dem Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Zahl der Opfer um acht auf 81 gestiegen. Das teilte die nationale Katastrophenschutzbehörde mit. Das Beben der Stärke 6,2 am Freitag habe allein in der Inselhauptstadt Mamuju 70 Menschenleben gefordert. Die Zahl der Verletzten wurde mit mehr als 740 angegeben. Fast 28.000 Menschen befänden sich in Notunterkünften. Einige von ihnen würden Corona-Tests erhalten. Damit solle sichergestellt werden, dass sich keiner der aus ihren Unterkünften vertriebenen Menschen mit dem Coronavirus anstecke. Das Unglücksgebiet befindet sich in der Region West-Sulawesi. Unter anderem stürzten zwei Krankenhäuser, ein Hotel und ein Teil des Gebäudes der Lokalverwaltung in Mamuju ein. +++ 2.48 Uhr: Neue “Karawane” gestoppt – Sicherheitskräfte setzen Gewalt ein +++Die neue sogenannte Migrantenkarawane mit mehreren Tausend Menschen ist in Guatemala auf ihren Weg Richtung USA Regierungsangaben zufolge mit Gewalt und Tränengas gestoppt worden. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte der Menschenrechtsbeauftragte des mittelamerikanischen Landes, Jordán Rodas Andrade, in einer Erklärung in sozialen Netzwerken am Sonntag (Ortszeit) mit. Fernsehbilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten, wie Tausende Migranten sich in der guatemaltekischen Stadt Vado Hondo in Gruppen versammelten und versuchten, einen Kordon der Sicherheitskräfte zu durchbrechen. Diese setzten Schlagstöcke ein. Laut des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR wurden elf Migranten und zwei Soldaten verletzt. Mehr als 1300 Migranten wurden laut Guatemalas Migrationsbehörde zurückgeschickt oder an die Behörde übergeben. Seit Freitagabend hatten mehrere Gruppen von Tausenden Migranten aus Honduras die Grenze nach Guatemala überquert. Der mexikanische Sender “TV Azteca” berichtete von mehr als 9000 Migranten. PAID Twitter nach Trump 16.27+++ 2.19 Uhr: Twitter sperrt Konto von republikanischer Abgeordneter Greene vorübergehend +++Der Kurzbotschaftendienst Twitter hat den Account der republikanischen Kongressabgeordneten und QAnon-Anhängerin Marjorie Taylor Greene vorübergehend gesperrt. Greene habe mehrfach gegen die Unternehmensregeln verstoßen, teilte die Online-Plattform am Sonntag (Ortszeit) mit. Die Abgeordnete habe bei Twitter geschrieben, dass es bei den Senatswahlen in Georgia zu Wahlbetrug gekommen sei. Die Twitter-Botschaften der Kongressabgeordneten wurde daraufhin mit einem Hinweis versehen, dass ihr Inhalt umstritten sei. Wenige Stunden später entschied sich das Online-Netzwerk, Greenes Account für zwölf Stunden zu sperren. Nach dem Sturm auf das US-Kapitol durch randalierende Demonstranten hat Twitter sein Vorgehen gegen rechte Verschwörungsideologen verschärft. +++ 1.43 Uhr: USA verurteilen Festnahme von Kreml-Kritiker Nawalny scharf +++Die US-Regierung hat die sofortige Freilassung des in Moskau festgenommenen russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny gefordert. “Die Vereinigten Staaten verurteilen aufs Schärfste die Entscheidung Russlands, Alexej Nawalny zu inhaftieren”, teilte US-Außenminister Mike Pompeo am Sonntagabend (Ortszeit) mit. “Wir nehmen mit großer Sorge zur Kenntnis, dass seine Festnahme der jüngste in einer Reihe von Versuchen ist, Nawalny und andere Oppositionelle und unabhängige Stimmen, die den russischen Behörden kritisch gegenüberstehen, zum Schweigen zu bringen.” Die russische Regierung müsse gleiche Bedingungen für alle politischen Parteien und Kandidaten schaffen, die sich am Wahlprozess beteiligen wollten.



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Publish date : 2021-01-18 17:27:00

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Mann mit Kopf gegen Fassade geschubst: Empörung über Polizeieinsatz in Magdeburg: “Unfassbarer Akt roher Gewalt”

Mann mit Kopf gegen Fassade geschubst: Empörung über Polizeieinsatz in Magdeburg: "Unfassbarer Akt roher Gewalt"




Mit dem Kopf voran gegen eine Hausfassade gestoßen? Das Vorgehen der Polizei gegen einen jungen Mann in Magdeburg sorgt für entsetzte Reaktionen und dürfte ein Nachspiel haben. Die Polizei schweigt zu Einzelheiten.In Magdeburg sorgt das Vorgehen der Polizei am Rande einer Demonstration am Wochenende für heftige Kritik – und für Ermittlungen.Auf einem 18-sekündigen Video, das unter anderem das Bündnis “Solidarisches Magdeburg” bei Twitter verbreitet hat, ist die zumindest vorübergehende Festnahme eines jungen Mannes durch zwei Polizeibeamte am Samstag dokumentiert.Polizeivorgehen in Magdeburg wird untersuchtEs ist zu sehen, wie einer der Polizisten den Mann offenbar von hinten am Kragen oder Nacken packt und diesen mit dem Gesicht voran gegen die Fassade eines Wohnblocks in der Magdeburger Jakobstraße stößt. Teile der Fassadenverkleidung gehen durch die Wucht des Aufpralls zu Bruch, der Mann wird wenig später zu Boden gebracht und abgeführt. “Solidarisches Magdeburg” äußerte sich entsetzt über das Vorgehen der Polizei und bezeichnete es in einem Statement als einen “unfassbaren, durch nichts zu rechtfertigenden Akt roher Gewalt” seitens der Beamten. “Das wird Konsequenzen haben”, kündigte das Bündnis an.Polizei will keine Auskunft gebenAuch der Magdeburger Polizei ist die Aufnahme bekannt, es steht der Vorwurf unrechtmäßiger Polizeigewalt im Raum. “Es wurden zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet”, teilte ein Sprecher der Polizeiinspektion Magdeburg auf Anfrage mit. Nach stern-Informationen geht es bei mindestens einem der Verfahren um den Verdacht der Körperverletzung im Amt.PAID STERN 2020_33 Zeit für klare Kante – 1535Weitere Stellungnahmen wollte die Pressestelle der Polizei nicht abgeben. Da die Videosequenz weder etwaige Vorfälle vor der Festnahme noch das Geschehen danach zeigen, wurde durch den stern unter anderem um eine Bewertung der Szene und möglicher vorangehender Ereignisse durch die Polizei gebeten. “Da es sich hierbei um laufende Verfahren handelt, können wir keine Auskünfte zum Verfahrensstand geben oder Fragen, die die Ermittlungen berühren, beantworten”, hieß es.Auch auf die Frage, ob die Identität der Beamten, von denen mindestens einer kein Landeswappen an der Uniform trug, bekannt sei, machte die Polizei keinerlei Angaben. Gleiches gilt für den Gesundheitszustand des Festgenommenen. Ein Zeuge, der am Samstagnachmittag nach eigenem Bekunden in der Jakobstraße vor Ort war, schilderte dem stern eine Knieverletzung und blutende Wunden im Bereich der Augen des kurzzeitig Festgenommenen. Der junge Mann sei von freiwilligen Sanitätern versorgt und anschließend wieder von der Polizei entlassen worden. Gegen ihn laufe ebenfalls ein Ermittlungsverfahren. Es handele sich um einen 17-Jährigen aus Magdeburg, so der Zeuge. Die Polizei machte zur Identität und zum Tatvorwurf keine Angaben.Der innenpolitische Sprecher der in Sachsen-Anhalt mitregierenden Grünen, Sebastian Striegel, hat nach eigenen Angaben das Innenministerium aufgefordert, “Informationen zum Sachverhalt, den Begleitumständen und zu etwaigen Konsequenzen” zu liefern. Auch die Linksfraktion kündigte an, den Einsatz im Innenausschuss zu thematisieren und forderte eine “umfassende Aufarbeitung”.Der Vorfall spielte sich am Rande zahlreicher Demonstrationen und Kundgebungen in Magdeburg ab. Unter anderem demonstrierten nach Polizeiangaben rund 100 Neonazis in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Etwa 500 Menschen sollen sich an Gegenprotesten beteiligt haben, zu denen auch das Bündnis “Solidarisches Magdeburg” aufgerufen hatte. “In Anbetracht der Vielzahl der Veranstaltungen verlief der Einsatz weitestgehend störungsfrei”, teilte die Polizei nach Abschluss ihres Einsatzes mit mehreren Hundertschaften aus sechs Bundesländern am Samstag mit. Fest- oder Ingewahrsamnahmen habe es keine gegeben.Quellen: “Solidarisches Magdeburg”, Strafgesetzbuch, Sebastian Striegel, Linken-Fraktion Sachsen-Anhalt, Polizeiinspektion Magdeburg



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Author : Daniel Wüstenberg

Publish date : 2021-01-18 14:33:00

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An der Grenze zu Guatemala: Auf der Flucht vor Armut und Gewalt: Tausende Migranten marschieren Richtung USA

An der Grenze zu Guatemala: Auf der Flucht vor Armut und Gewalt: Tausende Migranten marschieren Richtung USA




Die Corona-Pandemie und zwei Hurrikans haben die Lebenslage vieler Menschen in Honduras extrem verschärft. Tausende wollen nun in die USA gelangen.Die Corona-Pandemie und zwei Hurrikans haben die Lebenslage vieler Menschen in Honduras extrem verschärft. Tausende wollen nun in die USA gelangen.



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Publish date : 2021-01-17 12:52:00

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Party trotz Corona: 60 Menschen feiern Hochzeit in Berlin – dann rückt die Polizei an

Party trotz Corona: 60 Menschen feiern Hochzeit in Berlin – dann rückt die Polizei an




In der Kleingartenanlage, einer Wohnung oder einer Halle: Illegale Treffen ohne Abstand und Maske beschäftigen am Wochenende die Polizei. In einem Fall müssen die Beamten sogar Pfefferspray gegen die Feiernden einsetzen.Dutzende Menschen auf engstem Raum, und das in Zeiten der Pandemie: In mehreren Städten haben Partys und Feiern am Wochenende die Polizei auf den Plan gerufen. In Berlin-Mitte etwa wurde eine Hochzeitsfeier mit 60 Menschen wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln aufgelöst. Durch einen Anrufer wurden die Beamten am Samstagabend auf die Gesellschaft in einer Wohnung aufmerksam, wie ein Sprecher am Sonntag mitteilte. Zuerst hatte der “Berliner Kurier” (online) berichtet.PAID STERN 2021 03 FAQ Impfen 15.05″Wir haben die Menschen aufgefordert, sich in ihre Wohnungen zu begeben”, sagte der Sprecher der Berliner Polizei. Es seien alle Personalien sowie 56 Verstöße gegen den Infektionsschutz notiert worden. “Hier haben sich deutlich mehr Menschen getroffen als nur aus einem fremden Haushalt.”Hallen-Party in HamburgEtwa halb so viele Menschen trafen sich in Hamburg zu einer Party im Stadtteil Wilhelmsburg. Dort hatten nach Polizeiangaben mehr als 30 Menschen seit möglicherweise zwei Tagen zusammen gefeiert. Passanten hatten das illegale Zusammentreffen in einer Halle am späten Samstagabend gemeldet, wie ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen berichtete. Vor Ort hörten die Beamten laute Musik aus dem Gebäude. Auf Klopfen reagierten die Feiernden jedoch nicht, so dass die Polizisten zunächst nicht hineinkamen. Schließlich erreichten sie den Verantwortlichen per Telefon und forderten ihn auf, die Tür zu öffnen.Im niedersächsischen Soltau sprengte die Polizei eine Pokerrunde in einem Hotel mit mehr als 20 Teilnehmern in der Nacht zum Sonntag. Die überwiegend männlichen Teilnehmer der Poker-Party, bei der es auch Bewirtung und Ausschank gab, waren demnach alle im Alter von circa 30 Jahren. Gegen sie wurden Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet und Platzverweise ausgesprochen.Auf heftigen Widerstand trafen die Beamten in Dresden. Dort wurde eine verbotene Party mit rund 60 Leuten im Lokal einer Kleingartenanlage beendet. Der Veranstalter habe zuvor in sozialen Netzwerken dazu eingeladen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Als die Beamten eintrafen, flüchteten einige Gäste. Zudem widersetzten sich Feiernde – die Polizei musste beim Zutritt in das Lokal eigenen Angaben zufolge Pfefferspray einsetzen.Die aktuellen Corona-Regeln sehen unter anderem vor, dass sich derzeit nur ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen darf.



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Publish date : 2021-01-17 16:05:00

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