close

Stern

Stern

Immun gegen die Krankheit: Masernimpfpflicht tritt in Kraft: Was sich jetzt ändert

Immun gegen die Krankheit: Masernimpfpflicht tritt in Kraft: Was sich




Ab dem 1. März gilt in Deutschland eine Impfpflicht gegen Masern. Nicht nur Kinder, auch einige Erwachsenengruppen müssen nachweisen, dass sie immun gegen die Krankheit sind. Die Regelungen im Einzelnen:Ab dem 1. März gilt in Deutschland eine Impfpflicht gegen Masern. Nicht nur Kinder, auch einige Erwachsenengruppen müssen nachweisen, dass sie immun gegen die Krankheit sind. Die Regelungen im Einzelnen:Was gilt für Kinder?Die Impfpflicht gilt für so gut wie alle – ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr. Bei Neueintritt in Kita oder Schule müssen die Eltern ab dem 1. März vorweisen, dass der Nachwuchs geimpft ist. In der Regel reicht die Vorlage des Impfausweises. Für die Kontrolle zuständig ist die Schul- oder Kita-Leitung. Für Kinder, die schon in einer Einrichtung oder in der Schule sind, muss der Impfnachweis bis spätestens 31. Juli 2021 nachgereicht werden. Möglich ist auch ein ärztliches Attest, das entweder belegt, dass das Kind die Masern schon hatte und damit immun ist. Oder dass eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen nicht ratsam ist.Was passiert Eltern, die ihr Kind nicht impfen lassen wollen?Dann wird der Nachwuchs nicht in der Kita aufgenommen, anderenfalls droht der Kita-Leitung ein Bußgeld. In der Schule sieht es anders aus: Da in Deutschland Schulpflicht gilt, können ungeimpfte Kinder nicht ausgeschlossen werden. Es können aber hohe Bußgelder bis zu 2500 Euro gegen die Eltern verhängt werden, wenn sie der Impfpflicht für die Kinder nicht nachkommen. Die Schulen müssen solche Fälle an das örtliche Gesundheitsamt melden, das über das weitere Vorgehen entscheidet.Für welche Erwachsenen gilt die Impfpflicht? Für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, für Lehrer, Tagesmütter und für Beschäftigte in medizinischen und sonstigen «Gemeinschaftseinrichtungen». Dazu zählen Ferienlager oder auch Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte. Auch die Bewohner solcher Einrichtungen müssen sich impfen lassen oder nachweisen, dass sie immun sind. Auch hier gilt die Übergangsfrist bis Juli 2021. Ausgenommen von der Impfpflicht sind vor 1970 Geborene, da sie nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) als größtenteils immun gelten, weil sie die Masern höchstwahrscheinlich durchgemacht haben. Eine Impfung wurde erst in den 1970er Jahren in der Bundesrepublik auf freiwilliger Basis eingeführt, in der DDR bestand seit 1970 Impfpflicht gegen Masern.Wie lässt sich denn nachweisen, dass man Masern schon hatte? Und was ist, wenn der Impfausweis weg ist?In beiden Fällen hilft ein ärztliches Attest: Der Arzt hat entweder in der Patientenakte vermerkt, dass ein Patient schon einmal Masern hatte und kann das bescheinigen. Auch über einen Bluttest kann Immunität nachgewiesen und anschließend bescheinigt werden. Sind Antikörper vorhanden, hatte man entweder schon Masern oder ist bereits geimpft.Was ist, wenn Betroffene wiederholt der Aufforderung zum Impfen nicht nachkommen und Bußgelder keine Wirkung zeigen? Wird dann zwangsgeimpft? Nein. «Eine Zwangsimpfung kommt in keinem Fall in Betracht», heißt es vom Bundesgesundheitsministerium.Manche haben Angst, von der Impfung krank zu werden. Was ist da dran?Eine Masern-Impfung enthält einen Lebendimpfstoff, der eine abgeschwächte Variante des Erregers enthält. Dieser könne sich begrenzt vermehren, die Masern selbst aber nicht mehr auslösen, sagt Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts. Bei der Impfung gegen die Masern zeigten etwa 5 bis 15 Prozent der Geimpften besonders nach der ersten Masern-Immunisierung eine Reaktion mit mäßigem Fieber, flüchtigem Ausschlag und Symptomen im Bereich der Atemwege, gelegentlich begleitet von einem maserntypischen Ausschlag. Meist passiere das in der zweiten Woche nach der Impfung. Diese Reaktion wird als «Impfmasern» bezeichnet. Diese seien aber nicht ansteckend und verursachten nur milde Symptome, die von selbst abklingen.Wer geimpft wird, wird doch aber nicht nur gegen Masern geimpft?Das ist richtig. Für die Impfung gegen Masern stehen in Deutschland nach Behördenangaben aktuell nur sogenannte Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Es wird also bei der Masernimpfung gleichzeitig immer auch gegen andere Krankheiten geimpft. Es gibt entweder die Dreifachimpfung «Mumps-Masern-Röteln» oder die Vierfachimpfung «Mumps-Masern-Röteln-Varizellen». Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wird dies von der Ständigen Impfkommission empfohlen, um die Anzahl der Injektionen bei Kindern gering zu halten. Ein Kombinationsimpfstoff gelte insgesamt als nicht schlechter verträglich als ein Einzelimpfstoff.Warum werden Masern überhaupt als so gefährlich eingestuft?Bei Infizierten wird das Immunsystem geschwächt, es kann zu Komplikationen wie Mittelohr- und Lungenentzündungen kommen. Selten kommt es auch zu Gehirnentzündungen, die tödlich enden können. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sagt das RKI. Bei 1000 Erkrankten gebe es einen Todesfall. Manchmal führt die Krankheit erst nach Jahren zum Tod, etwa bei der Masern-Gehirnentzündung SSPE – wer im Säuglingsalter an Masern erkrankt, ist besonders gefährdet.Wie viele Menschen haben sich in Deutschland in diesem Jahr mit Masern infiziert?Die neusten Zahlen des Robert-Koch-Instituts stammen von Mitte Februar. Demnach zählt das Institut für die ersten fünf Wochen des Jahres 15 neue Fälle. Die meisten davon kommen aus Baden-Württemberg. Im gleichen Zeitraum 2019 waren es noch 102 Infizierte.



Source link : https://www.stern.de/immun-gegen-die-krankheit-masernimpfpflicht-tritt-in-kraft–was-sich-jetzt-aendert-9162742.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-28 04:33:07

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Keine triviale Sache: Schutz vor Coronavirus: Das müssen Sie beim gründlichen Händewaschen beachten

Keine triviale Sache: Schutz vor Coronavirus: Das müssen Sie beim




Wie lang sollte ein richtiges Einseifen dauern? Muss man sich die Hände erstmal befeuchten? stern-Gesundheitsredakteurin Ilona Kriesl erklärt die effektivste Methode – und was man unbedingt beachten muss.Wie lang sollte ein richtiges Einseifen dauern? Muss man sich die Hände erstmal befeuchten? stern-Gesundheitsredakteurin Ilona Kriesl erklärt die effektivste Methode – und was man unbedingt beachten muss.



Source link : https://www.stern.de/gesundheit/schutz-vor-coronavirus–das-muss-man-beim-haendewaschen-beachten-9162254.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

Author : Ilona Kriesl

Publish date : 2020-02-27 15:44:33

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Konzern in Bewegung: Chemiekonzern BASF legt Zahlen für 2019 vor

Konzern in Bewegung: Chemiekonzern BASF legt Zahlen für 2019 vor




BASF hat sich ein Sparprogramm verordnet, und der Unternehmenschef krempelt den Konzern um. Doch auf den Ludwigshafenern lasten einige Probleme.Der Chemiekonzern BASF legt in Ludwigshafen seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2019 vor. Bei dem um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr mit einem Rückgang von bis zu 30 Prozent.Auch der Umsatz soll leicht schrumpfen. 2018 hatte der Konzern insgesamt 62,7 Milliarden Euro umgesetzt – ein Plus von gut zwei Prozent. Allerdings schrumpfte der Nachsteuergewinn um mehr als ein Fünftel auf 4,7 Milliarden Euro.Der seit fast zwei Jahren amtierende Unternehmenschef Martin Brudermüller krempelt BASF um. Ende 2018 setzte er ein Sparprogramm auf, um den Konzern durch schlankere Strukturen und einfachere Abläufe profitabler zu machen. Dazu gehören auch Stellenstreichungen.2018 stärkte Brudermüller zudem das Agrarchemiegeschäft mit einem milliardenschweren Kauf von Teilen des Saatgutgeschäfts von Bayer, das der Rivale im Zuge der Übernahme von Monsanto abgeben musste. Vor Kurzem bekam BASF grünes Licht für die Übernahme eines großen Teils des weltweiten Nylongeschäfts der belgischen Solvay-Gruppe. Das Material wird etwa für Kleidung, Sportschuhe oder Teppiche verwendet.Gleichzeitig trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. So haben die Ludwigshafener 2019 ihre Kasseler Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Konkurrenten Dea fusioniert. Zudem ist BASF dabei, sein Pigment- und Bauchemiegeschäft zu veräußern. Beide Transaktionen sollen im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden. Des Weiteren hat BASF im südchinesischen Guangdong mit dem Bau eines neuen Verbundstandortes begonnen. BASF schätzt die Investitionssumme bis zum Abschluss des Projekts um 2030 auf zehn Milliarden US-Dollar (rund 9,2 Mrd Euro).Schlechte Nachrichten gab es für BASF derweil bezüglich der geplanten Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Die jetzige Mehrheitsbeteiligung Wintershall Dea ist an der umstrittenen Pipeline, die Gas direkt von Russland nach Deutschland transportieren soll, finanziell beteiligt. Das Projekt ist den USA ein Dorn im Auge. Deshalb drohen den Firmen, die an der Pipeline mitbauen, Sanktionen. Der Bau liegt auf Eis.Zudem steht BASF wegen des Unkrautvernichters Dicamba in den Schlagzeilen. Ein Geschworenengericht in den USA verurteilte BASF und Bayer zu einer millionenschweren Strafzahlung. Der Vorwurf: Durch den Einsatz von Dicamba auf benachbarten Feldern habe der betroffene Bauer Ernteverluste erlitten, da Teile des Unkrautvernichters auf seine Plantagen geweht worden seien. Beide Konzerne kündigten Berufung an. Sorgen dürfte BASF auch das Coronavirus bereiten. Dauere die Situation länger an, könne es zu Auswirkungen kommen, die über das erste Quartal hinaus strahlten, betonte der Branchenverband VCI.



Source link : https://www.stern.de/wirtschaft/news/konzern-in-bewegung-chemiekonzern-basf-legt-zahlen-fuer-2019-vor-9162716.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-28 02:03:20

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Berlinale 2020: Helen Mirren erhält Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk

Berlinale 2020: Helen Mirren erhält Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk




In ihrer Dankesrede äußerte sich die Schauspielerin kritisch zu den Themen Rassismus, Sexismus und der Rolle von Frauen in der Filmbranche.Die britische Schauspielerin Helen Mirren (74) hat den Goldenen Ehrenbären der Berlinale für ihr Lebenswerk erhalten. Mirren nahm die Auszeichnung in Berlin aus den Händen von Berlinale-Geschäftsführerin, Mariette Rissenbeek, und dem künstlerischen Leiter, Carlo Chatrian, entgegen.Anschließend wurde für das Publikum im Berlinale-Palast «The Queen» gezeigt, für die Titelrolle war Mirren 2007 mit dem Oscar ausgezeichnet worden.«Mein Oscar wird sich in ihn verlieben», sagte Mirren zum frisch verliehenen Bären. Als Britin werde sie immer Europäerin bleiben, betonte sie unter dem Beifall des Publikums. Zur Rolle von Frauen im Film, zu Rassismus und Sexismus sagte Mirren mit Blick auf aus ihrer Sicht zu zögerliche Entwicklungen jeweils: «Das ändert sich, aber noch nicht genug.»Rissenbeek sagte über Mirren, sie verstehe es, dekorative Frauenrollen zu komplexen weiblichen Charakteren zu entwickeln. In einer Laudatio bezeichnete die Schauspielerin Iris Berben Mirren als brillante Kollegin. Preise zu gewinnen sei eine Art Gewohnheit für sie. Humor und Charisma bezeichnete Berben als herausragende Eigenschaften Mirrens.Während der Berlinale wurde Mirren auch mit einer Auswahl ihrer Filme geehrt. Auf dem Programm standen etwa «Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber» von Peter Greenaway aus dem Jahr 1989 und Michael Hoffmanns «Ein russischer Sommer» von 2009.Die Berlinale gehört neben Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt.



Source link : https://www.stern.de/kultur/berlinale-2020-helen-mirren-erhaelt-goldenen-ehrenbaeren-fuer-ihr-lebenswerk-9162702.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-28 00:28:10

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Herzerwärmende Szenen: Elefant legt sich voller Vertrauen vor Pfleger – für eine besondere Behandlung

Herzerwärmende Szenen: Elefant legt sich voller Vertrauen vor Pfleger –




Diese Aufnahmen aus einer Elefantenauffangstation in Botswana gehen direkt in Herz. Der 33 Jahre alte Elefant Jabu legt sich vor seinen Pfleger. Er leidet an einer Augenentzündung, die der Mann mit einem Mittel behandelt, Diese Aufnahmen aus einer Elefantenauffangstation in Botswana gehen direkt in Herz. Der 33 Jahre alte Elefant Jabu legt sich vor seinen Pfleger. Er leidet an einer Augenentzündung, die der Mann mit einem Mittel behandelt, 



Source link : https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/elefant-legt-sich-voller-vertrauen-vor-pfleger—fuer-eine-besondere-behandlung-9162336.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 16:19:05

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Coronavirus: 14 weitere Infektionen in NRW – rund 1000 Menschen im Kreis Heinsberg in Quarantäne

Coronavirus: 14 weitere Infektionen in NRW – rund 1000 Menschen




Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Längst ist nicht mehr nur Asien betroffen, sondern auch Europa. Auch die Wirtschaft leidet inzwischen unter der Epidemie. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im stern-Ticker.In rasendem Tempo prasseln Informationen über Coronavirus-Fälle und Reaktionen der Behörden auf die Menschen in Deutschland ein. Immer mehr Bürger fragen sich mit wachsender Sorge, was die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 für sie bedeutet. Hunderte sind allein in Nordrhein-Westfalen von Quarantäne-Anweisungen betroffen. Gesundheitsminister Jens Spahn sieht Deutschland “am Beginn einer Corona-Epidemie”.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker: +++ Erster Coronavirus-Fall in den Niederlanden +++In den Niederlanden ist der erste Fall einer Corona-Infektion festgestellt worden. Es gehe um einen Mann, der in einem Krankenhaus in der südöstlichen Stadt Tilburg liege, teilte Gesundheitsminister Bruno Bruins am Donnerstagabend im niederländischen TV mit. Der Mann sei erst kürzlich aus der Lombardei in Norditalien zurückgekehrt. Der Mann liege auf der Isolationsstation. Über seinen Gesundheitszustand wurden vorerst keine weiteren Angaben gemacht.+++ Neuer Coronavirus-Fall in Bayern +++ In Bayern gibt es einen neuen Coronavirus-Fall. Es handele sich um einen Mann aus Mittelfranken, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Donnerstagabend mit.+++ Kalifornien will Tests für Coronavirus ausweiten +++Kalifornien will zur Bekämpfung des Coronavirus-Ausbruchs deutlich mehr Menschen auf das Virus testen. Derzeit seien 28 Personen in dem US-Westküstenstaat mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, teilte Gouverneur Gavin Newsom am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Sacramento mit. Die meisten seien Fälle von Amerikanern, die aus China oder Japan ausgeflogen worden seien oder mit Reisenden Kontakt hatten.Eine Patientin aus dem Bezirk Solano County gilt als Sonderfall. Die Frau war weder in ein Gebiet mit Infektionen gereist, noch hatte sie nach ersten Erkenntnissen Kontakt zu einem anderen Infizierten. Das Umfeld dieser Patientin werde gründlich untersucht, sagte Newsom. Dabei arbeite man eng mit der US-Gesundheitsbehörde CDC zusammen.Der Gouverneur beklagte, dass die Zahl der Test-Kits in Kalifornien nicht ausreiche. Es sei vordringlich, mit Hilfe der Behörden in Washington die Test-Kapazitäten zu verstärken.+++ Starker Anstieg der Coronavirus-Fälle in Frankreich +++In Frankreich ist die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen von bisher 18 auf 38 angestiegen. Das sei ein “deutlicher Zuwachs”, teilte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagabend in Paris mit. Mehrere Untersuchungen liefen noch, fügte der Ressortchef hinzu. Zwölf Fälle seien wohl über eine Ansteckungskette verbunden, sagte Véran. In Frankreich waren bereits zwei mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben.+++ Frau in Schweden nach Deutschlandreise positiv auf Virus getestet +++Nach einem Aufenthalt in Deutschland ist eine Frau in Schweden positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sie habe sich in Deutschland mit dem Virus angesteckt, teilte die schwedische Gesundheitsbehörde am Donnerstagabend mit. Die Frau befindet sich nach Angaben der schwedischen Behörden nun in einem Krankenhaus in Uppsala 70 Kilometer nördlich von Stockholm. Insgesamt wurden am Donnerstag fünf neue Coronavirus-Fälle in Schweden nachgewiesen, darunter eine Person in Stockholm, die sich während einer Reise in den Iran mit dem Virus angesteckt hat. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in dem skandinavischen EU-Land stieg damit auf sieben. Beim Nachbarn in Norwegen kamen nach dem ersten Fund am Mittwoch am Donnerstagabend drei weitere hinzu.+++ Schätzungsweise 1000 Menschen im Kreis Heinsberg in Quarantäne +++Der Kreis Heinsberg geht von schätzungsweise 1000 Menschen in vorsorglicher häuslicher Quarantäne nach den ersten Infektionsfällen mit dem neuartigen Coronavirus aus. “Das ist eine rein statistische Rechnung”, sagte ein Sprecher des Kreises am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Bei der im Fokus stehenden Karnevalsveranstaltung “Kappensitzung” im Ortsteil Langbroich-Harzelt von Gangelt am 15. Februar könnte es etwa 400 Kontaktpersonen gegeben haben. Für deren Partner und gegebenenfalls Kinder könnte rein rechnerisch der Faktor 2,5 angesetzt werden, womit man auf die Zahl 1000 komme. Der WDR hatte unter Berufung auf den Landrat Stephan Pusch zuvor berichtet, dass im Kreis Heinsberg rund 1000 Menschen vorsorglich in häuslicher Quarantäne seien.Pandemieplan: Wie ist Deutschland vorbereitet 12.53+++ Vier weitere Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg +++In Baden-Württemberg haben sich vier weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte das Sozialministerium am Donnerstagabend in Stuttgart mit. Damit stieg die Zahl der bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen in dem Bundesland auf acht. Bei drei der neuen Fälle handelt es sich um zwei Frauen und einen Mann aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald beziehungsweise der Stadt Freiburg. Sie hatten an einem Business-Meeting in München teilgenommen und gehören laut Robert Koch-Institut zu 13 Kontaktpersonen eines italienischen Teilnehmers, der in Italien positiv getestet worden war. Die drei Patienten sind in einer Klinik.Ein weiterer bestätigter Fall wurde aus dem Landkreis Böblingen gemeldet. Dieser steht im direkten Zusammenhang mit einem 25 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich in Italien angesteckt hatte und dessen Fall am Dienstagabend bekanntgeworden war. Bei dem Mann aus dem Landkreis Böblingen handelt es sich um eine Kontaktperson der infizierten Reisebegleiterin des 25-Jährigen. Infiziert ist zudem der 60 Jahre alte Vater der Reisebegleiterin. Vater und Tochter werden in Tübingen isoliert behandelt.  Am Mittwochabend hatte das Ministerium zudem einen Fall in Rottweil mitgeteilt – dort wird ein infizierter 32-Jähriger beobachtet. Er hatte sich nach seiner Rückkehr aus Italien wegen grippeähnlicher Symptome beim Gesundheitsamt gemeldet.+++ Deutschland schließt vorübergehend Botschaft in Nordkorea +++Wegen der von Pjöngjang getroffenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schließt Deutschland vorübergehend seine Botschaft in Nordkorea. Alle Ausländer in Nordkorea, darunter auch die Diplomaten der deutschen Vertretung, stünden derzeit unter Quarantäne, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Daher werde die Botschaft in Pjöngjang vorübergehend geschlossen und das Personal “bei nächstmöglicher Gelegenheit temporär” aus Nordkorea abgezogen. Die Diplomaten befinden sich den Angaben zufolge derzeit wegen der Quarantäne-Vorkehrungen auf dem Botschaftsgelände.+++ Facebook sagt Entwicklerkonferenz F8 wegen Coronavirus-Risiken ab +++Facebook hat seine für Anfang Mai geplante Entwicklerkonferenz F8 wegen der Coronavirus-Gefahr abgesagt. Das Online-Netzwerk habe sich entschieden, der Gesundheit und Sicherheit von Partnern und Mitarbeitern den Vorrang einzuräumen, hieß es in einem Blogeintrag. Bei der F8 stellt Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg traditionell neue Produkte vor und gibt einen Ausblick auf die Strategie des Online-Netzwerk. Die diesjährige Auflage sollte am 5. und 6. Mai im kalifornischen San Jose stattfinden. Für die Woche darauf ist auch die Entwicklerkonferenz Google I/O im benachbarten Mountain View angesetzt. Allerdings warnte der Internet-Konzern bereits vor Einschränkungen für Besucher aus Regionen, in denen sich das neuartige Coronavirus Covid-19 ausgebreitet hat. Im Februar war bereits die für diese Woche geplante Mobilfunk-Messe Mobile World Congress abgesagt worden.+++ 14 weitere Infektionen in NRW +++In Nordrhein-Westfalen gibt es 14 neue Fälle des neuartigen Coronavirus. Im Kreis Heinsberg seien am Abend 14 neue Infektionen bestätigt worden, teilten das Gesundheitsministerium des Bundeslandes und der Kreis Heinsberg mit. Damit stieg die Zahl der Infektionsfälle in Heinsberg auf 20.    Alle Betroffenen seien in häusliche Quarantäne entlassen worden, hieß es weiter. Eine stationäre Behandlung im Krankenhaus sei nicht notwendig. Fast alle Betroffenen wohnten in der Gemeinde Gangelt, ein Betroffener in der Region Aachen. Das baden-württembergische Sozialministerium meldete am Abend vier weitere Fälle in dem Bundesland. Drei von ihnen hatten demnach zuvor bei einem Geschäftstreffen in München Kontakt zu einem italienischen Teilnehmer, der anschließend in Italien positiv getestet wurde.+++ Coronavirus auch in Wien angekommen – drei bestätigte Fälle +++Das neuartige Coronavirus ist auch in Wien angekommen. Am Donnerstag wurden die ersten drei Erkrankungen in der österreichischen Hauptstadt bestätigt, zudem standen noch die Testergebnisse von zwei Kindern aus. Beim ersten bestätigten Covid-19-Patienten in Wien handelt es sich laut den Behörden um einen 72-Jährigen, der bereits seit zehn Tagen mit Grippesymptomen im Krankenhaus lag. Auf das neue Coronavirus wurde er laut Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) routinemäßig getestet. Er sei “schwer erkrankt” und werde künstlich beatmet, teilte der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) mit. Im Ausland sei der Mann nicht gewesen.Am Abend wurden dann die Covid-19-Erkrankungen eines Ehepaars bestätigt, das mit seinen beiden Kindern im Urlaub in Norditalien gewesen sein soll. Die Kinder zeigten ebenfalls Krankheitssymptome, die Testergebnisse stünden aber noch aus, teilte der KAV der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Alle vier Familienmitglieder hätten leichte Symptome. Insgesamt wurden damit in Österreich seit dem Ausbruch des neuartigen Virus fünf bestätigte Fälle gemeldet.+++ DFB-Arzt Meyer sieht Geisterspiele in Deutschland als Option +++Fußballspiele vor leeren Rängen wegen des neuartigen Coronavirus wie in Italien sind aus Sicht von Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer auch in Deutschland eine infrage kommende Überlegung. In einem Interview auf der DFB-Homepage betonte Meyer aber auch, dass der Fußball nicht isoliert entscheiden solle. “Entscheidungen über flächendeckende Maßnahmen wie einen Zuschauerausschluss im Profifußball oder Spielabsagen in den Kreisligen müssen die Gesundheitsbehörden treffen”, sagte Meyer, der auch Vorsitzender der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes ist.Er rief dazu auf, dass sich der Fußball wappnet und vorbereitet, damit von der Spitze bis an die Basis eventuelle Maßnahmen schnell und kompetent umgesetzt werden können. “Der DFB kann in seinem Zuständigkeitsbereich dafür sorgen, dass keine unnötigen Risiken eingegangen werden”, betonte Meyer.+++ Mehr Infizierte in Italien – Minister warnt vor Übertreibung +++Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus Infizierten in Italien steigt trotz aller Eindämmungsmaßnahmen weiter. Mittlerweile seien 650 Menschen positiv getestet worden, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom. Am Vorabend waren es rund 400 Infizierte. Die gute Nachricht sei aber, dass Dutzende wieder genesen seien. Die Zahl der Toten liegt mittlerweile bei 17 (Vorabend 12). Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in der nördlichen Lombardei, gefolgt von Venetien und Emilia-Romagna. Außenminister Luigi Di Maio warnte davor, die Gefahren durch den Virusausbruch zu übertreiben. Nur etwa 0,1 Prozent der gut 7900 Gemeinden in Italien seien wegen der Virus-Quarantäne gesperrt. Auf das Gebiet des Mittelmeerlandes bezogen seien 0,05 Prozent der Fläche betroffen – und zwar in den Regionen Lombardei und Venetien. Er hob hervor, dass der Tourismus bereits erheblich unter der Angst vor Ansteckung leide.  +++ Coronavirus-Infizierter aus NRW hielt sich im Tropical Islands auf +++Einer der Coronavirus-Infizierten aus Nordrhein-Westfalen hat sich kürzlich im Brandenburger Erlebnisbad Tropical Islands aufgehalten. “Unsere bisherigen Prüfungen haben ergeben, dass kein erhöhtes Ansteckungsrisiko bestanden hat”, teilte das zuständige Gesundheitsamt Dahme-Spreewald mit. “Augenblicklich tendiert die Ansteckungsgefahr gegen Null.” Der mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Mann war nach Angaben des Brandenburger Gesundheitsministeriums vom 20. bis zum 23. Februar in dem Freizeit-Resort südlich von Berlin.Wie Landesgesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) betonte, hatte der Mann keine sehr engen Kontakte mit anderen Badegästen. Man habe von dem Patienten sehr genau erfahren, mit wem er in Kontakt war. Engeren Kontakt habe es nur zu Mitarbeitern gegeben, zum Beispiel bei der Essensausgabe. Eine Isolation dieser Menschen sei nicht nötig. Sie könnten sich aber freiwillig testen lassen. Mit den Tests soll nach Angaben von Nonnemacher am Freitag begonnen werden. Die 91 Mitarbeiter des Badeparks zeigten demnach keine Symptome.+++ Iran: Vizepräsidentin an Covid-19 erkrankt, Fußballerin gestorben +++Die iranische Vizepräsidentin Massumeh Ebtekar ist positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA ist die 59-Jährige derzeit unter ärztlicher Aufsicht zuhause. Alle Mitglieder ihres Teams in der Abteilung für Frauen- und Familienrechte im Präsidialamt müssen nun ebenfalls getestet werden. Schon am Dienstag war das Coronavirus Sars-CoV-2 bei Iradsch Harirtschi, dem stellvertretenden Gesundheitsminister und Coronavirus-Beauftragten im Land, nachgewiesen worden. Zudem starb laut einem Bericht des Nachrichtenportals Rokna eine iranische Fußballspielerin an der Lungenkrankheit Covid-19. Die 23-jährige Elham Scheichi, die auch in der Nationalmannschaft gespielt hatte, war schon letzte Woche erkrankt und starb dem Bericht zufolge am Mittwoch in der Stadt Ghom.+++ Viruskrise setzt den Dax wieder stark unter Druck +++Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat den Dax nach der Stabilisierung zur Wochenmitte wieder auf Talfahrt geschickt. Der deutsche Leitindex büßte am Ende 3,19 Prozent auf 12.367,46 Punkte ein, nachdem er zwischenzeitlich um 4,4 Prozent abgesackt und so auf den niedrigsten Stand seit Oktober gefallen war. Die Verluste des Dax seit Donnerstag vergangener Woche summieren sich mittlerweile auf rund 10 Prozent. Der MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte fiel am Donnerstag um 3,43 Prozent auf 26.196,77 Punkte.+++ EZB-Chefin: Zu früh für geldpolitische Reaktion auf Virus-Krise +++Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) sieht den Zeitpunkt für eine geldpolitische Reaktion auf die Virus-Krise noch nicht gekommen. Die Notenbank beobachte die Coronavirus-Krise sehr genau, sagte Lagarde der britischen “Financial Times”. Die Krise sei aber noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie einen nachhaltigen Einfluss auf Angebot und Nachfrage sowie die Inflation habe, erklärte die Französin.+++ Spahn: Deutschland stellt WHO 50 Millionen Euro gegen Coronavirus zur Verfügung +++Deutschland stellt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 50 Millionen Euro für die Bekämpfung des Coronavirus zur Verfügung. Das erklärte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin. Derzeit könne man sehen, “wie schnell sich ein solches Virus in einer vernetzten Welt verbreiten kann”. Da liege es auch im deutschen Interesse, anderen Ländern bei der Eindämmung zu helfen, hob Spahn hervor. Die WHO hatte einen kurzfristigen Bedarf von rund 670 Millionen Euro zur Stabilisierung der Lage in den weniger entwickelten Ländern angemeldet. In Deutschland sind bislang insgesamt mehr als 25 Corona-Fälle bekannt. Auch für das Robert-Koch-Institut wurden zusätzliche 23 Millionen Euro bewilligt. Einen entsprechenden Bericht der Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben) bestätigte das Bundesfinanzministerium.+++ Letzter Coronavirus-Patient in Bayern aus Klinik entlassen +++Der letzte Coronavirus-Patient in Bayern ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Einzelheiten zu der Person teilte das Gesundheitsministerium in München wegen des Persönlichkeitsschutzes nicht mit. Im Freistaat gab es 14 positiv getestete Covid-19-Patienten. Alle standen im Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf. Dort war im Januar eine Mitarbeiterin aus China zu Besuch, die das Virus in sich trug. Kollegen und teils deren Angehörige infizierten sich. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab es in Bayern bis Donnerstagnachmittag keine weiteren Fälle.+++ Bahn erstattet Fahrpreis bei virusbedingtem Veranstaltungsausfall +++Die Deutsche Bahn bereitet sich auf eine weitere Ausbreitung des Coronavirus vor. Stellten die Behörden in einem Zug einen Corona-Verdacht fest, werde der betroffene Bereich gesperrt und nach der Fahrt professionell gereinigt und desinfiziert, teilt der Konzern mit. Die Fahrgäste würden vom Zugpersonal informiert, dass sie ihre Kontaktdaten hinterlegen sollten, um von den Behörden bei Bedarf kontaktiert werden zu können. Zudem könnten Reisende ihre Fahrscheine in vielen Fällen kostenfrei zurückgeben und erstatten lassen: Dies gelte bei Reisen in Corona-Gebiete in Italien, Absagen von Veranstaltungen wegen des Virus oder falls ein Hotel unter Quarantäne stehe.Corona-Odyssee_16.45UhrDas Bundesunternehmen betonte, es sei auf eine Ausbreitung des Virus vorbereitet. Derzeit gebe es für die Kunden keine Einschränkungen. Sollten die Behörden in einem Zug einen Corona-Verdacht feststellen, werde der Bereich gesperrt und nach der Fahrt gereinigt und desinfiziert. Fahrgäste würden dann aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu hinterlegen, damit die Behörden sie bei Bedarf erreichen können. Dafür werde auch eine Hotline eingerichtet.+++ Coronavirus bei Patient in Kaiserslautern festgestellt +++Bei einem Patienten in Kaiserslautern ist das neuartige Coronavirus festgestellt worden. Das sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) in Mainz. Der etwas über 30 Jahre alte Mann sei mit Symptomen am Donnerstag selbst in das Westpfalz-Klinikum gekommen. Er sei bis vor kurzem im Iran gewesen und habe dort Kontakt mit einer symptomatisch auffälligen Person” gehabt, sagte die Ministerin.+++ Altmaier erwartet keine großflächigen Lieferengpässe +++Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht mit umfassenden und großflächigen Lieferengpässen für die deutsche Wirtschaft. Allerdings könnte es sich auf die Produktion negativ auswirken, wenn Vorleistungsgüter mit Verspätung geliefert würden. Zudem könnten deutsche Exporte nach China an Schwung verlieren, wenn es in der Volksrepublik zu einer Wachstumsverlangsamung komme.Altmaier schließt nicht aus, dass sich die Wachstumsprognose der Regierung für die deutsche Wirtschaft von 1,1 Prozent 2020 wegen der Coronavirus-Krise ändern könnte. Die unerwartet schnelle Ausbreitung des Virus in Europa könnte wirtschaftliche Effekte für die deutsche Konjunktur im laufenden ersten Quartal haben, sagt Altmaier. Dies könnte aber in der zweiten Jahreshälfte wieder aufgeholt werden. Derzeit sei es nicht möglich, eine seriöse Zahl zu nennen.+++ WHO spricht von “sehr heikler Situation” +++Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht angesichts der Ausbreitung des Coronavirus von einer “sehr heiklen Situation”. Die Verbreitung des Virus könne sich in jede Richtung entwickeln, sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Es komme darauf an, was man jetzt unternehme. Das Virus habe das Potenzial einer Pandemie, so Tedros Adhanom Ghebreyesus weiter. Kein Land solle annehmen, dass dort keine Fälle auftreten: “Dies wäre im wörtlichen Sinne ein tödlicher Fehler.”+++ Bund will wegen Coronavirus 50 Millionen zusätzlich an WHO zahlen +++Zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus will die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro zusätzlich an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zahlen. Darüber informierte das Finanzministerium nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag den Haushaltsausschuss des Bundestags. Zusätzliche Maßnahmen zur Stützung und Ertüchtigung von Gesundheitssystemen seien dringend erforderlich, vor allem in weniger entwickelten Ländern. Würden jetzt keine umfassenden Maßnahmen ergriffen, könne sich der Erreger weit verbreiten, die globale öffentliche Gesundheit gefährden und das öffentliche Leben beeinträchtigen. Die WHO rechnet laut Finanzministerium mit einem Bedarf von 675 Millionen Dollar bis Ende April. Bisher sei nur ein Bruchteil davon durch die internationale Gemeinschaft zur Verfügung gestellt worden.+++ Leipziger Buchmesse soll trotz Coronavirus-Ausbreitung stattfinden +++Die Ausbreitung des Coronavirus in Europa hat derzeit keine Auswirkungen auf die Leipziger Buchmesse, die in zwei Wochen beginnen soll. Die Leipziger Messe teilte in einem Sicherheitshinweis im Internet mit, dass alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden. Aktuell bestünden keine Einschränkungen. Die Messe stehe in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden und verfolge die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Auswärtigen Amtes. Sollte sich am Stand etwas ändern, werde darüber informiert, hieß es.Coronavirus Maskenwucher_13.10UhrDie Messe hat nach eigenen Angaben eine Taskforce gebildet. Der Sanitätsdienst sei auf Verdachtsfälle sensibilisiert. Zudem werde die Reinigung von Geländern, Türgriffen und der Sanitäranlagen verstärkt. Die Leipziger Buchmesse soll vom 12. bis 15. März stattfinden. Zur Frühlingsschau der Buchbranche werden rund 2500 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet. Im vorigen Jahr kamen rund 286 000 Besucher zur Messe und dem dazugehörigen Festival “Leipzig liest”.+++ Erster Coronavirus-Fall in Wien – Ansteckungskette noch unklar +++In Österreich gibt es einen dritten Coronavirus-Fall. Nach zwei Erkrankungen in Tirol, wurde am Donnerstag erstmals auch eine Ansteckung in der Hauptstadt Wien bestätigt. Bei dem Betroffenen handle es sich um einen älteren Mann aus Österreich, der seit zehn Tagen wegen Grippesymptomen in einem Krankenhaus in Wien behandelt werde, sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Der Mann gelte als “schwer erkrankt”, sagte der medizinische Leiter des Krankenanstaltenverbunds (KAV), Michael Binder.Apothekerin Corona Interview_15.15UhrAnders als bei den Fällen in Tirol, wo es sich um ein junges italienisches Paar handelt, ist bei dem Mann in Wien noch unklar wie es zur Ansteckung gekommen ist. Bei der Aufnahme im Krankenhaus habe er keine Angaben zu einer vorangegangenen Reise gemacht, sagte Binder. Das infizierte Paar war am Freitag von der norditalienischen Region Bergamo nach Innsbruck gereist. Italien ist das von dem neuartigen Virus am stärksten betroffene Land in Europa. In ganz Österreich wurden bisher über 400 Tests durchgeführt.+++ IOC hält trotz Coronavirus an planmäßiger Olympia-Austragung fest +++Das Internationale Olympische Komitee hält trotz des Coronavirus-Ausbruchs in Japan an den Olympischen Spielen in Tokio fest. Die IOC-Koordinierungskommission setze sich voll und ganz für die planmäßige Austragung der Sommerspiele ein, sagte IOC-Präsident Thomas Bach laut der Nachrichtenagentur Kyodo in einer Telefonkonferenz mit japanischen Medien. Man wolle nicht über Alternativen spekulieren, meinte Bach. Japan hat bisher acht Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Virus stehen. Mehr als 900 Menschen infizierten sich.+++ Mann aus gestopptem Zug nicht mit Coronavirus infiziert +++Der Mann aus einem am Mittwoch in Idar-Oberstein gestoppten Regionalzug hat sich nicht mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das Testergebnis bei ihm sei negativ ausgefallen, teilte die Kreisverwaltung Birkenfeld mit. Insofern könne Entwarnung gegeben werden. Der im Saarland wohnende Mann hatte nach einer Geschäftsreise in Italien bei sich Symptome festgestellt, der Zug war unterwegs von Frankfurt nach Saarbrücken. Der Kreisverwaltung zufolge kam der Mann aus der italienischen Region Apulien. Bereits am Samstag sei er in Süditalien bei einem Arzt gewesen, der ihm “grünes Licht” für den Heimflug von Bari nach Frankfurt mit Zwischenlandung in Mailand gab.+++ Mehr Infizierte in Italien – Minister warnt vor Übertreibung +++Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus Infizierten in Italien steigt trotz aller Eindämmungsmaßnahmen weiter. Mittlerweile seien 528 Menschen positiv getestet worden, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Donnerstag in Rom. Am Vorabend waren es rund 400 Infizierte. Die gute Nachricht sei aber, dass Dutzende wieder genesen seien. Die Zahl der Toten liegt nach seinen Angaben bei 14 (Vorabend 12) – diese Zahl sei aber noch nicht definitiv bestätigt. Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in der nördlichen Lombardei, gefolgt von Venetien und Emilia-Romagna.+++ Zahl der Toten durch Coronavirus-Epidemie im Iran steigt auf 26 +++Im Iran ist die Zahl der Todesopfer durch die Coronavirus-Epidemie nach offiziellen Angaben auf 26 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Teheran am Donnerstag mitteilte, wurden in den vergangenen 24 Stunden sieben weitere Todesfälle gemeldet. Zudem seien 106 neue Ansteckungsfälle festgestellt worden, sagte der Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur. Damit seien mittlerweile 245 Menschen mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 infiziert.+++ Börsen-Ausverkauf wegen Coronavirus geht weiter +++Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat die Börsen fest im Griff. Nach der Verschnaufpause vom Vortag büßte der Dax am Donnerstagvormittag gut zwei Prozent auf 12 509,67 Punkte ein. Am Vortag war der Index bereits auf den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober abgesackt.+++ Spahn: Müssen mit Corona-Epidemie in Deutschland rechnen +++In Berlin äußern sich Gesundheitsminister Jens Spahn und Innenminister Horst Seehofer vor der Presse. Beide Ressorts haben einen gemeinsamen Krisenstab eingerichtet. Spahn sagt, es müsse damit gerechnet werden, dass sich die Corona-Epidemie auch in Deutschland ausbreite. Flugreisende, die aus China, Südkorea, Japan, Iran und Italien nach Deutschland zurückkehrten, sollten den Behörden ihren Aufenthaltsort melden.Corona Liveblog Krisenstab_13Uhr+++ Zahl der Todesopfer in Italien steigt auf 14 +++In Italien sind zwei weitere Menschen an dem Virus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in dem am stärksten betroffenen Land in Europa auf 14, wie der Zivilschutz bekanntgibt.+++ Autobranche dämpft Erwartungen für 2020 wegen Virus schon jetzt +++Die deutsche Autobranche dämpft ihre Erwartungen für 2020 wegen des Ausbruchs des Coronavirus schon jetzt. Die PKW-Neuzulassungen würden um sechs Prozent sinken, warnte der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin. Zuvor war man von einem Minus von vier Prozent ausgegangen.Pandemieplan: Wie ist Deutschland vorbereitet 12.53Der wichtige Exportmarkt China werde noch stärker betroffen sein. Dort rechne man sogar mit einem Szenario von bis zu sieben Prozent Minus, nachdem man bisher einen Rückgang von zwei Prozent erwartet hatte. VDA-Präsidentin Hildegard Müller sagte jedoch, die genauen Auswirkungen des Virus könnten noch gar nicht beziffert werden. “Das Coronavirus wirkt sich spürbar entlang der Lieferketten der Hersteller und Zulieferer aus”, sagte sie. Ein schnelles Abklingen sei nicht zu erwarten.+++ EU-Experte: Höhepunkt der Covid-19-Welle schwer vorherzusagen +++Die Ausbreitung des neuen Coronavirus in Europa schreitet fort. Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es EU-Experten zufolge schwer vorherzusagen, wann die Infektionswelle ihr Maximum erreichen wird. “Wann der Höhepunkt sein wird – ich habe keine Ahnung”, sagte ein EU-Fachmann in Brüssel. Die Spezialisten der EU-Agentur für Krankheitenkontrolle (ECDC) hätten noch “viel zu lernen” über das neue Virus. Sars-CoV-2 sei inzwischen in etwa 15 EU-Ländern aufgetreten. Man habe bis Donnerstag EU-weit 480 Infektionsfälle und elf Tote gezählt.+++ Frankreichs Präsident Macron warnt vor Coronavirus-“Epidemie” +++Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat vor einer rasanten Ausbreitung des neuen Coronavirus gewarnt. “Wir stehen vor einer Krise, die Epidemie kommt”, sagte der Staatschef bei einem Besuch in dem Pariser Krankenhaus La Pitié-Salpêtrière. Dort war in der Nacht zum Mittwoch erstmals ein Franzose gestorben, der positiv auf das Virus getestet worden war.Wann spricht man von einer Pandemie? 19.15Macron sagte bei dem Besuch in Begleitung von Gesundheitsminister Olivier Véran, die Behörden würden auf die Ausbreitung des Coronavirus “so gut wie möglich reagieren”. In den französischen Krankenhäusern kommt es seit Monaten immer wieder zu Streiks des Pflegepersonals wegen der hohen Arbeitsbelastung.In Frankreich gibt es bisher zwei Todesfälle. Bereits Mitte Februar war ein 80-jähriger Tourist aus China in einem Pariser Krankenhaus den Folgen der Viruserkrankung erlegen. Derzeit werden vier Infizierte in französischen Krankenhäusern behandelt, zwölf weitere Patienten gelten als genesen.+++ Knapp 100.000 gemeldete Grippefälle bundesweit +++Der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle in Deutschland scheint Experten zufolge überschritten. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hervor. Die Zahl der nachweislich infizierten Menschen in der bisherigen Saison stieg demnach um knapp 18.000 in der vergangenen Woche auf nun rund 98.500, die Zahl der Grippe-Toten auf 161. “85 Prozent der Todesfälle waren 60 Jahre oder älter”, hieß es.Coronavirus Patient 0 20.00Mehr als 300 Ausbrüche wurden insgesamt erfasst, davon 53 in Krankenhäusern. Von den gemeldeten Patienten wurden fast 17.000 in Kliniken behandelt. Die tatsächlichen Fallzahlen liegen bei Grippe deutlich höher: Geschätzt wird laut Wochenbericht, dass von Herbst bis Mitte Februar 2,1 Millionen Menschen aus diesem Grund beim Haus- oder Kinderarzt waren.Die Ständige Impfkommission (Stiko) bleibt laut einem Bericht von “Zeit Online” trotz der befürchteten Coronavirus-Epidemie bei der Empfehlung, dass sich nur besonders gefährdete Gruppen wie Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Schwangere gegen Grippe impfen lassen sollen. Mögliche Nutzen einer generellen Impfempfehlung – wie eine etwaige Entlastung des Gesundheitssystems durch weniger schwere Verläufe – seien nicht nachgewiesen. Es sei lediglich eine “plausible Hypothese”, wurde Stiko-Leiter Thomas Mertens zitiert. Die Stiko setze auf Evidenz.+++ Zustand der Coronavirus-Patienten in Baden-Württemberg stabil +++Den vier mit dem Coronavirus infizierten Patienten in Baden-Württemberg geht es nach Angaben des Landessozialministeriums weiter vergleichsweise gut. “Der Gesundheitszustand ist unverändert gut und stabil”, sagte ein Sprecher am Donnerstagmorgen. Weitere Infektionen seien seit dem späten Mittwochabend nicht bekannt geworden.Die Patienten in Göppingen, Tübingen und Rottweil blieben weiter isoliert und würden beobachtet. “Im Gegensatz zum Beispiel zu den Fällen in Nordrhein-Westfalen haben wir das Glück, die Kontakte der Erkrankten zu kennen und die Infektionsketten genau nachvollziehen zu können”, sagte der Ministeriumssprecher.+++ Kampf gegen Coronavirus: Japan schließt alle Schulen +++Japan will im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 alle Schulen schließen. Die Maßnahme trete am Montag in Kraft und umfasse alle Grundschulen, Mittelstufen und Gymnasien, sagte Premier Shinzo Abe. Die Schließung soll demnach bis zum Beginn der zehntägigen Frühlingsferien Ende März gelten. Abe betonte, die kommenden beiden Wochen seien entscheidend für den Kampf gegen das Virus.Japan hat bisher acht Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Virus stehen. Mehr als 900 Menschen infizierten sich. Mit mehr als 700 Infektionen entfällt der größte Teil davon allerdings auf Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess”, das im Hafen von Yokohama nahe der Hauptstadt Tokio zwei Wochen unter Quarantäne gestanden hatte.+++ Entwarnung bei italienischen Golfern nach Coronavirus-Verdacht +++Die beiden italienischen Golfer Lorenzo Gagli und Edoardo Molinari dürfen nach einem Tag in Quarantäne doch noch an der Oman Open in Maskat teilnehmen. Die European Tour teilte als Veranstalter mit, dass bei Gagli ein Test auf das neuartige Coronavirus negativ ausfiel. Der 34-Jährige war nach Grippe-Symptomen am Mittwoch in seinem Hotelzimmer isoliert worden. Auch Molinari, Gaglis Zimmerpartner für die Woche in Oman, war in ein anderes Zimmer gebracht worden.Coronavirus Karte 11.59+++Wegen Coronavirus: Keine Fußballspiele im Kreis Heinsberg +++Wegen mehrerer Fälle von Coronavirus-Infektionen wird am Wochenende im Kreis Heinsberg kein Fußball gespielt. Alle Spiele im unteren Amateur- und Jugendbereich in Heinsberg fallen aus. Das teilte der Fußball-Verband Mittelrhein nach einer gemeinsamen Entscheidung mit dem Fußballkreis Heinsberg mit. Spiele außerhalb des Kreises Heinsberg unter Beteiligung von Teams aus dieser Region seien von den Absagen aktuell aber nicht betroffen.+++ Umfrage: Europäische Unternehmen in China beklagen heftige Folgen des Coronavirus +++Die Geschäfte europäischer Unternehmen in China leiden einer Umfrage zufolge massiv unter den Folgen des Coronavirus: Rund 90 Prozent der Firmen beklagten mittlere bis starke Auswirkungen auf ihre Tätigkeit in dem Land, wie aus einer Umfrage der deutschen Außenhandelskammer und der Handelskammer der Europäischen Union in China hervorgeht. Etwa die Hälfte der insgesamt 577 Mitte des Monats befragten Unternehmen müssen demnach ihre Geschäftsziele für dieses Jahr nach unten korrigieren.Knapp die Hälfte der in China tätigen Unternehmen erwartet demnach bis Mitte des Jahres einen Umsatzrückgang im zweistelligen Bereich. Jedes vierte Unternehmen fürchtet laut Umfrage sogar einen Umsatzabsturz von mehr als 20 Prozent. Das Geschäft wird den Firmen nach eigenen Angaben insbesondere durch die Schritte der chinesischen Behörden zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus und scharfe Quarantänevorschriften verdorben. Die Hälfte der Befragten kritisiert uneinheitliche und häufig wechselnde Maßnahmen.+++ DIHK schlägt Alarm: Coronavirus droht zu “Konjunkturhemmer” zu werden +++Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat vor massiven Belastungen für die Konjunktur wegen des Coronavirus gewarnt. “Die Ausbreitung des Corona-Virus wird der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr erheblich zusetzen”, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin laut Mitteilung. “Produktionsausfälle bei chinesischen und deutschen Firmen in China, massive Reiseeinschränkungen und Handelseinbrüche zwischen China und asiatischen Nachbarländern sowie Nachfrageausfälle in Tourismus und Einzelhandel sind wahrscheinliche Szenarien, die auf die Wirtschaft auch in Deutschland und Europa zukommen können.”+++ FDP-Politiker Theurer wirft Spahn Zögerlichkeit im Corona-Management vor +++FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat der Bundesregierung vorgeworfen, zu zögerlich auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert zu haben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe die gesundheitlichen Gefahren falsch eingeschätzt, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) die Risiken für die Wirtschaft, erklärte Theurer in Berlin.”Jetzt steht Deutschland möglicherweise vor einer Epidemie und die Bundesregierung vor dem Scherbenhaufen ihrer gescheiterten Politik”, beklagte Theurer. “Die Herren Spahn und Altmaier müssen schnellstens in den Krisenmodus umschalten und sich um die notwendige gesundheitliche und wirtschaftliche Risikovorsorge kümmern.” Der Schutz der Menschen vor dem Coronavirus muss jetzt an erster Stelle stehen.+++ Iranische Staatsmedien vermelden drei weitere Tote durch Coronavirus-Epidemie +++Im Iran haben die Staatsmedien drei weitere Todesfälle durch das neuartige Coronavirus vermeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 22, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag berichtete. Irna veröffentlichte eine Karte zur Ausbreitung der Covid-19-Epidemie im Iran, derzufolge mittlerweile 141 Menschen mit dem Erreger der Lungenkrankheit infiziert sind. Ob die 22 Toten in dieser Bilanz mit eingerechnet sind, blieb zunächst unklar.Das iranische Gesundheitsministerium hatte am Mittwoch 139 Infizierte und 19 Tote vermeldet. Sollten die offiziellen Zahlen zutreffen, wäre die Sterblichkeitsrate im Iran extrem hoch. Befürchtet wird daher eine hohe Dunkelziffer an Ansteckungen.+++ IWF und Weltbank wollen Frühjahrstreffen wegen Coronavirus eindampfen +++Vor dem Hintergrund der ungebremsten Ausbreitung des Coronavirus beraten der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank, den Umfang ihres Frühjahrstreffens deutlich zu reduzieren. Die Entscheidung, auf welcher Ebene die geplanten Beratungen stattfinden sollen und wie umfassend diese sein werden, solle in den kommenden Tagen fallen, teilten die beiden Institutionen mit. Das Treffen ist Mitte April in Washington vorgesehen.+++ Wegen Coronavirus: Ski-Weltcupfinale in Cortina wohl ohne Zuschauer +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet das Weltcup-Finale der alpinen Skirennfahrer in Cortina d’Ampezzo wohl ohne Zuschauer statt. Das sagte der Herren-Rennchef Markus Waldner am Mittwochabend dem schwedischen TV-Sender SVT: “Derzeit ist Cortina als Austragungsort ohne Zuschauer bestätigt.” Der Weltverband FIS arbeite mit mehreren Szenarien. “Aber es gibt nur einen offiziellen Plan: Cortina”, ergänzte Waldner. In dem Traditions-Skigebiet in den italienischen Dolomiten sind in der Woche vom 18. bis 22. März die letzten Weltcuprennen dieses Winters geplant. Cortina liegt an der nördlichen Spitze von Venetien, einer der am stärksten von dem Virus Sars-CoV-2 betroffenen Regionen in Italien. +++ Bundesliga-Spiel in Düsseldorf ohne Maßnahmen wegen Coronavirus +++Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf ergreift wegen des neuen Coronavirus vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Freitag keine besonderen Maßnahmen. Auf Anfrage erklärte ein Clubsprecher, dass man sich nach den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga richten werde. “Wir als Verein werden nicht aktiv oder etwas prüfen”, sagte der Sprecher.Die DFL stehe in engem Austausch mit den Clubs. Am Mittwoch teilte der Verband mit, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die Begegnungen der Bundesliga und der 2. Liga am Wochenende nicht wie geplant ausgetragen werden. Zudem steht die DFL in Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium. Sollte sich die Lage ändern, entscheiden Gesundheitsbehörden vor Ort über mögliche Konsequenzen.+++ Corona-Gefahr: Deutsche U-20-Frauen-Nationalmannschaft sagt Reise nach Japan ab +++Die deutschen U-20-Frauen haben ihre für kommende Woche geplante Länderspielreise nach Japan abgesagt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstag unter Verweis auf die “Ausbreitung des Coronavirus” mit. Das zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Costa Rica und Panama geplante Spiel gegen U-20-Weltmeister Japan am 7. März findet damit nicht statt. Die Reise war für den Zeitraum vom 2. bis 10. März geplant. Der DFB habe nach Gesprächen mit den Gesundheitsbehörden, Experten in den Bereichen Hygiene und Epidemiologie sowie dem Auswärtigen Amt die Entscheidung zur Absage getroffen, hieß es in der Mitteilung. Diese sei in Absprache mit dem Japanischen Fußball-Verband (JFA) erfolgt.+++ Zwei weitere Coronavirus-Fälle in Großbritannien +++In Großbritannien werden zwei weitere Coronavirus-Patienten in Krankenhäusern behandelt. Die beiden Patienten hatten sich auf der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa und in Italien mit dem Erreger angesteckt, wie die britischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten. Sie werden demnach in Infektionsstationen in Krankenhäusern in London und Liverpool behandelt. Mit den beiden neuen Fällen gibt es in Großbritannien nun 15 bestätigte Infektionen mit Covid-19. +++ Leiter des Robert-Koch-Instituts: So gefährlich ist das Virus wirklich +++Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, wie gefährlich das Coronavirus wirklich ist: “Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist hoch. Darum müssen wir alles versuchen, es einzudämmen. Hinzu kommt die Krankheitsschwere: Mehr als 80 Prozent der Menschen bilden nur milde Symptome aus. Das ist eine gute Nachricht. Es gibt aber auch 15 Prozent, die schwer erkranken. Das ist viel. Nach den Zahlen, die wir bisher haben, muss man davon ausgehen, dass ein bis zwei Prozent der Infizierten sterben. Das ist eine schwere Krankheitsform. Deshalb macht es Sinn, die Ausbreitung dieser Krankheit zu verhindern. Vor allem, da es keinen Impfstoff gibt.”Der Leiter des RKI, Prof. Dr. Lothar H. Wieler
© Screenshot Übertragung auf YoutubeWieler wies gleichzeitig darauf hin, dass die Bevölkerung dabei eine große Rolle spiele: Wer krank sei und Grippe-Symptome habe, solle unbedingt zuhause bleiben, um nicht weitere Menschen anzustecken. Darüber hinaus sei regelmäßige Händewaschen beziehungsweise das Benutzen von Desinfektionsgels wichtig.Wieler verglich das Coronavirus außerdem mit einer herkömmlichen Grippe: “Wir haben jedes Jahr zehntausende Tote durch die Grippe”, die Sterblichkeitsrate bei der Grippe liege bei etwa 0,1 bis 0,2 Prozent. Bei der aktuellen Corona-Epidemie sei diese Rate im Moment “etwa fünf- bis zehnmal so hoch.” Das könne sich aber jederzeit ändern, so Wieler. So seien sie zum Beispiel in China höher als außerhalb Chinas.” Generell könne man aber gesichert sagen: “Die Raten der Verstorbenen sind aktuell beim Coronavirus höher als bei der Grippe.”Im Hinblick auf die Infektionsketten sagte Wieler, es werde alles getan, die Ausbreitung des Virus nachzuverfolgen. Damit könne die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Als “Verdachtsfall” gelten laut Wieler Menschen, die in einem bestimmten Risikogebiet waren oder Kontakt hatten zu Menschen, die in Risikogebieten waren. Wer in einer Arztpraxis auf Grippe getestet wird, solle nach Empfehlung Wielers auch auf Corona getestet werden. Immer mehr Labore seien mittlerweile in der Lage, diese Tests gleichzeitig durchzuführen.+++ Corona-Krise: Reisebranche sieht sich vor herausforderndem Jahr +++Die deutsche Reisebranche stellt sich angesichts des neuartigen Coronavirus auf ein herausforderndes Jahr ein. Zwar seien die Menschen in Deutschland in Urlaubslaune. “Aber wir stellen eine zunehmende Verunsicherung bei Kunden fest”, sagte Norbert Fiebig, Präsident des Branchenverbandes DRV am Donnerstag in Frankfurt. Insbesondere bei Trips nach Asien gebe es eine “gewisse Buchungszurückhaltung”. Die Branche hofft, dass die Buchungen später mit einem starken Last-Minute-Geschäft nachgeholt werden.”Je länger die Krise anhält, desto stärker wird die Reisebranche aber betroffen sein”, sagte Fiebig. Prognosen zur Entwicklung von Umsatz und Buchungen seien derzeit nicht möglich. Bislang ist das Geschäft mit den schönsten Wochen des Jahres nur zögerlich angelaufen.+++ Ausverkauf an der Börse geht wegen Coronavirus weiter +++Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat die Börsen weiter fest im Griff. Nach der Verschnaufpause vom Vortag büßte der Dax am Donnerstag im frühen Handel 2,3 Prozent auf 12 486 Punkte ein – der niedrigste Stand seit Mitte Oktober. Die Verluste des Dax seit Donnerstag vergangener Woche summieren sich mittlerweile auf mehr als neun Prozent.+++ Container-Stellflächen in Hamburg werden wegen Corona-Epidemie knapp +++Im Hamburger Hafen und auch in Bremerhaven werden wegen des neuartigen Coronavirus die Stellflächen für Container knapp. “Wir sehen einen Stau europäischer Container”, sagte Steffen Leuthold, Sprecher des Terminalbetreibers Eurogate, der “Neuen Osnabrücker Zeitung” vom Donnerstag. Aus Europa würden immer weniger Waren Richtung China verschifft, nun stapelten sich die Container. Eurogate betreibt die Containerterminals in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven. Export-Container, die dort nicht gelagert werden können, müssten entweder auf Ausweichflächen außerhalb des Hafens zwischengelagert oder am Ursprungsort zurückgehalten werden, sagte der Sprecher der Zeitung. “Import-Container werden weiterhin so schnell wie möglich auf Bahn und Straße weitertransportiert.”     In China fahren infolge der Epidemie derzeit deutlich weniger Containerschiffe Richtung Europa los, wie der Eurogate-Sprecher weiter sagte. “Das werden wir in etwa vier Wochen zu spüren bekommen.” Zu rechnen sei mit einem deutlich geringeren Containerumschlag in den deutschen Häfen.+++ Estland meldet ersten Coronavirus-Fall +++Estland hat am Donnerstag seinen ersten Coronavirus-Fall bekanntgegeben. Betroffen sei ein in dem baltischen Land lebender Iraner, der am Mittwochabend von einer Reise in sein Heimatland zurückgekehrt sei, sagte der estnische Minister für Soziales, Tanel Kiik, im Fernsehen. Der Erkrankte wurde demnach in ein Krankenhaus eingeliefert. Medienberichten zufolge war der Iraner mit einem Bus aus der lettischen Hauptstadt Riga nach Estland zurückgekehrt.Karte-Corona_16Uhr+++ Bericht: 22 Covid-19-Tote in Iran, 141 positiv getestet +++Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Opfer im Iran ist nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA auf 22 gestiegen. Außerdem sind laut IRNA bis Donnerstag insgesamt 141 Menschen in 20 der 31 Provinzen des Landes positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gleichzeitig sollen 54 Corona-Patienten geheilt und wieder nach Hause geschickt worden sein. Das Gesundheitsministerium hat den IRNA Bericht noch nicht bestätigt.+++ Frau in Japan zum zweiten Mal positiv auf Coronavirus getestet +++In Japan ist eine Frau zum zweiten Mal positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Wie das japanische Gesundheitsministerium auf seiner Webseite bekanntgab, handelt es sich um eine Frau in ihren 40ern aus der Präfektur Osaka. Sie sei am 29. Januar positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Daraufhin habe sich ihr Zustand verbessert, weswegen sie am 1. Februar aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Am 3. Februar sei sie bei einer erneuten Untersuchung negativ getestet worden. Später habe sie zu Hause jedoch Symptome wie Husten, Halsschmerzen und Schmerzen in der Brust gezeigt. Am 26. Februar sei sie dann bei einem erneuten Test wieder positiv getestet worden, hieß es.Es handelt sich bei dem Fall laut japanischen Medien um den ersten in Japan, bei dem ein Patient nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus ein zweites Mal positiv auf Coronavirus getestet wurde. Der Fall ist ein Hinweis darauf, dass einmal infizierte Menschen danach nicht zwingend immun gegen eine erneute Erkrankung sind.+++ Jedes vierte kleine und mittlere Unternehmen spürt bereits Folgen von Coronavirus +++Bereits rund 25 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland spüren die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, wie Mittelstandspräsident Mario Ohoven dem “Spiegel” sagte. “Das ergibt sich schon aus den weltweiten wirtschaftlichen Lieferverflechtungen. So beträgt das Handelsvolumen allein mit der Lombardei, die zu den vom Coronavirus besonders betroffenen Regionen in Europa gehört, rund 44 Milliarden Euro, das entspricht in etwa dem Japan-Geschäft.”+++ Amtsärzte: Wir sind schlecht auf größeren Corona-Ausbruch vorbereitet +++Die Amtsärzte in Deutschland sehen die Gesundheitsämter insgesamt schlecht auf einen größeren Corona-Ausbruch hierzulande vorbereitet. Im Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sagte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, dass die Behörden vor Ort zwar mit Einzelfällen bestens umgehen könnten. “Bei größeren Ausbrüchen oder einer Vielzahl von Erkrankten und Kontaktpersonen fehlen den Gesundheitsämtern aber schlichtweg die Kapazitäten.” Schon der aktuelle Fall im nordrhein-westfälischen Heinsberg, bei dem die beiden Erkrankten eine Vielzahl von sozialen Kontakten hatten, bringe die Amtsärzte an ihre Grenzen, so die Verbandsvorsitzende.Bundesweit gibt es laut Teichert 2500 Amtsärzte verteilt auf 380 Gesundheitsämter. “Da fehlt mir einfach die Fantasie, wie das bei der Bekämpfung einer großen Epidemie ausreichen soll.” Engpässe ließen sich nur bedingt mit Aushilfskräften, Überstunden und Wochenenddiensten überbrücken. “Im Ernstfall wird das medizinische Personal überall gebraucht”, so Teichert. Es räche sich nun, dass in den vergangenen Jahren nicht mehr in den öffentlichen Gesundheitsdienst investiert worden sei. “Bis das Personal jetzt aufgestockt ist, ist Corona bereits weitergezogen”, so Teichert.+++ Nordkorea schließt aus Angst vor Coronavirus Schulen und Kindergärten +++Aus Angst vor dem Coronavirus hat das international isolierte Nordkorea sämtliche Schulen vorsorglich geschlossen. Der Beginn des neuen Schulhalbjahres sei bis auf Weiteres verschoben worden, die Schulferien seien “als vorsorgliche Maßnahme gegen die Infektion” verlängert worden, berichtete das nordkoreanische Fernsehen laut südkoreanischer Nachrichtenagentur Yonhap. Die Schließung gelte auch für Kindergärten und Universitäten. Wann die Schulen wieder öffnen sollen, blieb demnach offen.Nordkorea hat bislang noch keinen Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet, während Südkorea einer der größten Infektionsherde außerhalb Chinas ist. Der Norden ist mit zahlreichen internationalen Sanktionen wegen seiner Atom- und Raketenprogramme belegt und verfügt nur über eine schwache Infrastruktur im Gesundheitswesen. Als Schutzmaßnahme gegen das Virus kappte Nordkorea bereits seine wenigen Verbindungen zum Rest der Welt: Es verhängte einen Einreisestopp für Touristen, setzte internationale Zug- und Flugverbindungen aus und stellte hunderte Ausländer unter Quarantäne.+++ Genfer Uhrenmesse wird wegen des Coronavirus abgesagt +++Die Schweizer Stiftung für Uhrmacherkunst hat eine für April geplante Uhrenmesse in Genf wegen der Coronaviruskrise abgesagt. Um das Wohlergehen der Besucherinnen und Besucher zu schützen, sehe sie sich zu diesem Schritt gezwungen, teilte die Stiftung am Donnerstag in Genf mit. Der 90. Genfer Autosalon (5.-15. März) soll dagegen nach bisherigem Stand wie geplant stattfinden. Es werden etwa 600.000 Besucher erwartet. Dagegen war die Genfer Erfindermesse vom Frühjahr auf den Herbst verschoben worden. In der Region Genf gab es bislang keinen Coronavirus-Fall.+++ Erster Coronavirus-Fall in Dänemark +++Auch in Dänemark ist ein erster Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus entdeckt worden. Betroffen sei ein Mann, der am Montag mit seiner Frau und seinem Sohn aus den Skiferien im Norden Italiens zurückgekehrt sei, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit. Er leide unter Husten und Fieber und sei positiv auf den Erreger getestet worden. Tests bei seiner Frau und seinem Sohn fielen demnach negativ aus. Dem Mann gehe es relativ gut, er befinde sich derzeit mit seiner Familie unter häuslicher Quarantäne, erklärten die Behörden.Die dänischen Gesundheitsbehörden hatten am Dienstag erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit “gestiegen” sei, dass das Coronavirus nach Dänemark eingeschleppt werde. Das Risiko einer Ansteckung sei aber weiter “gering”. Die große dänische Containerschiff-Reederei Maersk ordnete als Vorsichtsmaßnahme bereits an, dass Mitarbeiter, die aus China, Norditalien oder Südkorea zurückkehren, zwei Wochen lang von zu Hause arbeiten müssen. +++ Beck’s-Brauerei rechnet wegen Coronavirus mit Gewinneinbruch +++Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev rechnet wegen des Coronavirus mit einem Gewinneinbruch im ersten Quartal. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten drei Monaten werde um rund zehn Prozent sinken, teilte der Brauer bekannter Marken wie Beck’s, Budweiser, Corona und Stella Artois am Donnerstag in Leuven mit. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte AB Inbev operativ etwas mehr als fünf Milliarden Dollar verdient. AB Inbev bezifferte auch die bisherige Belastung durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus. In den ersten beiden Monaten drückten die Folgen des Virus demnach das Ergebnis um 170 Millionen Dollar.+++ Coronavirus in NRW: Suche nach weiteren Infizierten +++Nach den fünf bestätigten Coronavirus-Fällen in Nordrhein-Westfalen suchen die Behörden nun mit größeren Aktionen nach möglichen weiteren Infizierten. In Gangelt im Kreis Heinsberg sind die rund 300 Besucher einer Karnevalsveranstaltung aufgerufen, sich bei den Behörden zu melden. Alle Besucher und ihre Familien müssten für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, teilte das NRW-Gesundheitsministerium in der Nacht zum Donnerstag mit. In Mönchengladbach läuft am Krankenhaus Maria Hilf die Suche nach Menschen, die Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt hatten.Alle bislang bekannten Infizierten hatten nach Erkenntnissen der Behörden Kontakt mit einem Ehepaar aus Gangelt, das im Moment an der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird. Es sei nun entscheidend, alle Kontaktpersonen der Infizierten ausfindig zu machen, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Donnerstagmorgen.+++ Experte sieht Epidemie in China “Ende April” unter Kontrolle +++Die Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus in China wird nach Darstellung des Chefs der Expertenkommission der chinesischen Regierung, Zhong Nanshan, noch länger andauern. “Wir sind zuversichtlich, dass es Ende April im Wesentlichen unter Kontrolle sein wird”, sagte der Professor. Mit Blick auf den Ausbruch der Lungenkrankheit in anderen Ländern überraschte Zhong Nanshan mit der These, dass die ersten Infektionen zwar in China berichtet worden seien, aber der Ursprung des Sars-CoV-2 nicht unbedingt in China gewesen sein müsse. Beweise dafür legte der Experte aber nicht vor.+++ Irans Tourismus ächzt unter Coronavirus +++Die Coronavirus-Epidemie im Iran stürzt den Tourismus des Landes in eine neue Krise. “Mit Blick auf den Corona-Ausbruch ist dieses Jahr ein Dürrejahr für den Tourismus”, sagte Dschawad Musawi, Direktor für Tourismus in der iranischen Organisation für Kulturerbe, Handwerk und Tourismus laut der iranischen Wirtschaftszeitung “Eghtesad-e Donja”. Der Ausbruch mit dutzenden Covid-19-Infizierten trifft Irans Tourismusbranche knapp einen Monat vor dem persischen Neujahrsfest “Norus”, der Hauptreisezeit innerhalb Irans. Unterdessen schlossen die Nachbarländer Irak, Türkei und Afghanistan vorübergehend die Grenzen. Der Flugverkehr in den Iran wurde eingeschränkt.+++ Erster Verdachtsfall in Norddeutschland +++Mittlerweile gibt es auch in Norddeutschland einen Verdachtsfall: Ein Mensch aus Lüneburg wurde im örtlichen Klinikum isoliert, berichteten am Mittwochabend mehrere Medien, darunter der NDR und die Lüneburger Landeszeitung. Nach Angaben einer Sprecherin des Krankenhauses liege der Patient „in einem genau für solche Fälle vorgesehenen Isolierzimmer“. Die Ergebnisse seines Covid-19-Tests werden im Laufe des Donnerstags erwartet. +++ IOC-Mitglied Pound bringt Absage der Olympischen Spiele ins Spiel +++Der frühere IOC-Vizepräsident Richard Pound hätte angesichts der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Verständnis für eine Absage der Olympischen Spiele in Japan. “Ich bin sicher, dass das IOC keine Entscheidung treffen würde, die einer Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Regierungen in dieser Sache zuwiderliefe”, sagte Pound der “Süddeutschen Zeitung”. Fragen der Pandemie sind viel wichtiger als die Durchführung einer bestimmten Sportveranstaltung, selbst einer so großen wie die Olympischen Spiele”, sagte der Kanadier, es gebe ein dreimonatiges Fenster für eine Entscheidung darüber. Die Tokio-Spiele sollen vom 24. Juli bis 9. August stattfinden. Bei den Spielen werden rund 11.000 Sportler erwartet, weitere 4400 sollen bei den Paralympics, die am 25. August eröffnet werden, an den Start gehen+++ USA und Südkorea verschieben wegen Coronavirus gemeinsames Manöver +++Wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea verschieben die Streitkräfte des asiatischen Landes und der USA ihr Frühjahrsmanöver auf unbestimmte Zeit. Die Entscheidung sei mit Blick auf Südkoreas Ausrufung der höchsten Warnstufe für Infektionskrankheiten getroffen worden, teilte das gemeinsame Truppenkommando mit. Die Verschiebung sei nicht leicht gefallen, hieß es. Die Entscheidung betreffe die für März geplante Kommandoübung, die im vergangenen Jahr unter dem Codenamen “Dong Maeng” (Allianz) durchgeführt worden sei, sagte ein Sprecher der US-Streitkräfte Korea (USFK). Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten als Abschreckung gegen potenzielle Bedrohungen durch Nordkorea stationiert.+++ Trump: USA auf Coronavirus vorbereitet – Risiko für Amerikaner gering +++Nach Warnungen der US-Gesundheitsbehörde CDC vor einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in den USA hat Präsident Donald Trump vor einer Panik gewarnt. Das Risiko für Amerikaner sei weiterhin “sehr gering”, sagte Trump im Weißen Haus. Er denke nicht, dass eine Ausbreitung in den USA unvermeidlich sei. Der Präsident betonte zugleich: “Was immer auch passiert, wir sind vollständig vorbereitet.” Trump kündigte an, Vizepräsident Mike Pence werde in der US-Regierung den Kampf gegen das Virus leiten. Trump schloss weitere Reiseeinschränkungen wegen des Virus nicht aus.  Frau erfindet Atemschutzmaske für Gesichtserkennung 6.25+++ Zahl der Infektionen in China gestiegen +++Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in China erneut um 433 gestiegen. Weitere 29 Menschen starben an der Lungenkrankheit, wie die Gesundheitskommission berichtete. Damit sind bereits 2744 Tote in Festlandchina zu beklagen. Die Zahl der offiziell nachgewiesenen Ansteckungen kletterte weiter auf 78.497. Die meisten neuen Infektionen und Todesfälle wurden wieder aus der schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet. In der Krisenregion in Zentralchina wurden allein 409 neue Fälle und 26 Tote gezählt. Seit einer neuerlichen Änderung der Zählweise vergangene Woche hat sich der täglich berichtete Anstieg der neuen Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus und der Todesfälle in der offiziellen Statistik Chinas deutlich reduziert.+++ Microsoft gibt wegen Coronavirus Umsatzwarnung für PC-Sparte ab +++Der Computer-Riese Microsoft hat wegen der Folgen des neuartigen Coronavirus sein bisheriges Umsatzziel für die PC-Sparte gestrichen. Aufgrund von Belastungen der Lieferkette dürfte die zuvor ausgegebene Prognose im laufenden Geschäftsquartal nicht erreicht werden, warnte Microsoft nach US-Börsenschluss. Die Aktie reagierte nachbörslich mit Verlusten und drehte ins Minus. Microsoft hatte Ende Januar einen Umsatz zwischen 10,75 Milliarden und 11,15 Milliarden Dollar für die Sparte in Aussicht gestellt. Wegen erhöhter Unsicherheiten aufgrund des Virus hatte der Konzern damals bereits bewusst eine außergewöhnlich weite Spanne angegeben. Die PC-Sparte von Microsoft umfasst etwa die Windows-Betriebssysteme und Hardware-Produkte wie Surface-Laptops und -Tablets sowie die Spielekonsole Xbox und dazugehörige Artikel. Das Unternehmen betonte in seiner Mitteilung, dass die Windows-Nachfrage weiterhin hoch sei. Der Ausblick für alle anderen Geschäftsbereiche bleibe unverändert.+++ Bericht: Zwei Golfer wegen Coronavirus-Verdachts in Quarantäne +++Die italienischen Golfer Lorenzo Gagli und Edoardo Molinari sind bei den Oman Open unter Quarantäne gestellt worden.  Gagli sagte der italienischen Zeitung “La Nazione”, dass ein Arzt der European Tour ihm nach dem Frühstück mitgeteilt habe, er müsse zurück in sein Zimmer. Molinari, sein Zimmerpartner für die Woche in Oman, sei in ein anderes Zimmer gebracht worden. Gagli sagte, er habe einen Test absolvieren müssen, dessen Ergebnis dann in zwei Tagen vorliegen werde. Er müsse aber eine Woche in seinem Zimmer bleiben. “Das ist eine unerklärliche Entscheidung”, sagte der Golfer. Er sei am Sonntag in Maskat angekommen und habe mit vielen anderen Golfern im Fitnessstudio trainiert, mit ihnen gegessen und sei mit ihnen im Bus gefahren. “Wenn die Gefahr einer Ansteckung besteht, müssten sie Dutzende von Golfern isolieren und das Turnier absagen”, sagte Gagli.+++ Coronavirus-Krisenstab in NRW sucht rund 300 Karnevalsbesucher +++Der Coronavirus-Krisenstab in NRW hat alle Besucher einer Karnevalsveranstaltung gebeten, sich zu melden. Sie sollen in Quarantäne bleiben, wie der Kreis Heinsberg mitteilte. Der Grund: An der Karnevalssitzung soll auch ein Ehepaar teilgenommen haben, bei dem das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde. Es handelte sich um die ersten beiden bestätigten Fälle in NRW. Das Paar wird seit der Nacht zu Mittwoch in der Uniklinik Düsseldorf behandelt. Der Kreis Heinsberg geht davon aus, dass an der Karnevalssitzung in einem Saal am 15. Februar etwa 300 Besucher teilgenommen haben. Diese sowie deren Partner und gegebenenfalls Kinder und andere Mitbewohner müssten für 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbleiben, hieß es. Die Besucher der Kappensitzung würden gebeten, sich umgehend zu melden. Es werde dringend darum gebeten, nicht die Notrufnummern zu blockieren oder selbstständig Arztpraxen oder Krankenhäuser aufzusuchen.+++ Coronavirus erstmals auch in Norwegen nachgewiesen +++Auch in Norwegen ist zum ersten Mal das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Eine in Nordnorwegen wohnhafte Person, die am Wochenende aus China in das skandinavische Land zurückgekehrt sei, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut mit. Der Person gehe es gut, Symptome der Erkrankung zeige sie nicht. Die Ansteckungsgefahr sei sehr gering, sagte eine Institutssprecherin am Abend auf einer Pressekonferenz. Norwegischen Medien zufolge soll es sich um eine Frau aus Tromsø handeln.Die skandinavischen Nachbarn Schweden und Finnland hatten am Mittwoch jeweils ihren zweiten bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet. In Dänemark wurde der Erreger bislang noch nicht nachgewiesen.+++ Zwei weitere Infektionen mit Coronavirus in Nordrhein-Westfalen +++In Nordrhein-Westfalen sind zwei weitere Personen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Im Zuge der Überprüfung von Kontaktpersonen des erkrankten Ehepaares aus der Gemeinde Gangelt hätten sich zwei neue bestätigte Covid-19-Fälle ergeben, teilte der Kreis Heinsberg mit. Dabei handele es sich um eine Mitarbeiterin des schwer erkrankten 47-Jährigen und deren Lebensgefährten, wie ein Sprecher des Kreises sagte.+++ Welttourismusorganisation: Verkehr wegen Coronavirus nicht “unnötig” einschränken +++Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Welttourismusorganisation (UNWTO) gefordert, den internationalen Verkehr und Handel nicht “unnötig” zu behindern. Durch Maßnahmen der einzelnen Länder zur Eindämmung der Epidemie dürfe nur ein “Minimum unnötiger Hemmnisse” entstehen, erklärte die Organisation in Madrid am Mittwoch mit. Die UNWTO arbeite zu diesem Zweck eng mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen.     Die  Welttourismusorganisation betonte, die WHO habe keine Handels- oder Reisebeschränkungen empfohlen, die “negative Auswirkungen auf den Tourismussektor” haben könnten. Vorsichtsmaßnahmen müssten “im Verhältnis” zum tatsächlichen Risiko für die öffentliche Gesundheit stehen, forderte die UNWTO.+++ “Keine Epidemie” in Frankreich +++Frankreichs Gesundheitsministerium meldete eine neue Erkrankung. Insgesamt sei es der 18. Fall. Zwei Patienten seien gestorben, vier befänden sich noch im Krankenhaus und zwölf seien wieder gesund. “Es gibt im Land keine Epidemie, nur isolierte Fälle”, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran.+++ Regionalzug in Idar-Oberstein wegen Coronavirus-Verdacht gestoppt +++Die Bundespolizei in Idar-Oberstein hat am Mittwoch einen Regionalzug mit etwa 70 Fahrgästen wegen Coronavirus-Verdachts gestoppt. Es habe einen Hinweis gegeben, dass ein Reisender möglicherweise mit dem Virus infiziert sei, sagte eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch.Wann spricht man von einer Pandemie? 19.15Der Zug von Frankfurt am Main nach Saarbrücken sei um 16.15 Uhr im Bahnhof Idar-Oberstein gestoppt worden, teilte eine Sprecherin des Bahnunternehmens vlexx mit. Bei der Bundespolizei in Kaiserslautern fügte ein Sprecher hinzu, der Einsatz der Polizeibeamten sei abgeschlossen, der Zug habe den Bahnhof am Abend verlassen. Die vlexx-Sprecherin sagte, die Reisenden könnten ihre Fahrt fortsetzen.+++ Soldat positiv getestet – steckte sich offenbar bei Ehepaar an +++Ein Soldat der Flugbereitschaft der Bundesregierung ist positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Demnach könnte er sich auf einer Karnevalssitzung bei Bekannten angesteckt haben – nach ersten Recherchen der Bundeswehr sei der Soldat, der in der Verwaltung der Flugbereitschaft eingesetzt ist, eng mit dem erkrankten Ehepaar aus NRW befreundet. Die Luftwaffe informierte den Bundespräsidenten.+++ Weitere Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg +++In Baden-Württemberg hat sich ein weiterer Mann mit dem Coronavirus infiziert. Der 32-Jährige aus dem Landkreis Rottweil sei aus dem Risikogebiet in Italien eingereist und habe keine Verbindungen zu den bislang gemeldeten drei Patienten im Südwesten, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Stuttgart mit.+++ Innenministerium und Gesundheitsministerium bilden Corona-Krisenstab +++Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland bildet die Bundesregierung einen Krisenstab. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wollten am Donnerstag in Berlin über die Einrichtung des gemeinsamen Krisenstabes ihrer Ministerien informieren, hieß es am Mittwoch in einer Einladung. Nach Angaben eines Sprechers tagte der Krisenstab bereits am Mittwoch zum ersten Mal. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte zuvor erklärt, das Virus sei deutlich nähergerückt. In Deutschland waren seit Dienstagabend mehrere Fälle bekannt geworden.+++ US-Regierung dementiert Bericht zu “Coronavirus-Zar” +++Die US-Regierung dementiert einen Medienbericht, wonach sie die Berufung eines Coronavirus-Beauftragten, einem “Zar”, erwägt. Präsident Donald Trump sei mit der Arbeit von Gesundheitsminister Alex Azar zufrieden, erklärt ein Sprecher des Präsidialamts in Washington via Twitter. Azar steht einer Coronavirus-Taskforce voran.+++ Jens Spahn: “Befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland” +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich auf einer Pressekonferenz in Berlin zur aktuellen Lage geäußert: “Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland.”Die Infektionsketten seien teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Es sei daher fraglich, ob die bisherige Strategie weiterhin aufgehe. “Die Hoffnung, dass die Epidemie an uns vorbei geht, wird sich jedenfalls nicht erfüllen”, so Spahn. Deshalb habe er alle zuständigen Behörden darum gebeten, ihre Pandemiepläne zu überarbeiten.Spahn zu Coronavirus YT von AFP+++ Vatikan lässt Katakomben wegen Corona-Ausbruch schließen +++Papst Franziskus zeigt trotz des Coronavirus-Ausbruchs keine Furcht vor Menschenmengen: Bei der traditionellen Generalaudienz auf dem Petersplatz mit Tausenden von Pilgern ging das katholische Kirchenoberhaupt auf die Menge zu, schüttelte Hände und küsste Kinder. Außerdem sagte der 83-Jährige in der Ansprache, er fühle sich den Infizierten des neuen Virus nahe – ebenso dem medizinischen Personal und anderen Betroffenen der Lungenkrankheit. Die für Archäologie zuständige Stelle im Vatikan teilte am selben Tag mit, dass die christlichen Katakomben landesweit wegen des Sars-CoV-2-Ausbruchs für Besucher zunächst geschlossen blieben.+++ Absage des Formel-1-Rennens in Vietnam rückt näher +++Eine Absage des Formel-1-Rennens in Vietnam wegen des neuartigen Coronavirus rückt näher. Allen bisherigen Beteuerungen zum Trotz schloss ein hochrangiger Funktionär der Gastgeber-Stadt Hanoi eine Streichung der Premiere der Motorsport-Königsklasse in dem Land nicht mehr aus. “Wenn die Situation im März kompliziert wird, wenn es gestoppt werden muss, dann müssen wir es absagen”, sagte der Präsident von Hanois Volkskomitee, Nguyen Duc Chung Chung. Er könne nicht mehr mit “100 Prozent Sicherheit sagen, dass das Event stattfindet”.+++ Hessen prüft weitere Vorkehrungen am Frankfurter Flughafen +++Coronavirus Patient 0Die Vorkehrungen am Frankfurter Flughafen sind trotz der Ausweitung des Coronavirus bisher nicht verschärft worden. “Ob wir jetzt weitere Maßnahmen am Flughafen einleiten, ist im Moment noch in der Prüfung”, sagt der hessische Sozialminister Kai Klose. Ähnliche Vorkehrungen wie bei Reisenden aus China seien aber nicht machbar, sagt der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts Rene Gottschalk. Diese müssen Einreisekarten ausfüllen, um mögliche Erkrankte zu identifizieren. Das würde die Kapazitäten überfordern. “Jetzt das ganze auf Italien auszuweiten macht keinen Sinn”, sagte Gottschalk. Damit wäre der Flugverkehr in ganz Europa betroffen.+++ Bundesregierung bereitet sich auf Zunahme von Coronavirusfällen vor +++Angesichts der jüngsten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bereitet sich die Bundesregierung auf eine Zunahme der Fälle vor. Bisher habe es Deutschland geschafft, einzelne Infizierte zu isolieren und zu behandeln, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. “Gleichzeitig bereiten wir uns auf eine Zunahme der Coronavirusfälle vor.” In Nordrhein-Westfalen sind inzwischen zwei Fälle bekannt, in Baden-Württemberg drei.    Coronavirus Notvorrat_16.15UhrIn den betroffenen Bundesländern wurden Krisenstäbe eingerichtet, die vom Ministerium sowie dem Robert-Koch-Institut unterstützt werden. Regierungssprecher Seibert sagte, mit der Ausbreitung des Virus in Italien sei eine “neue herausfordernde Lage für Deutschland” entstanden. Europaweit ist aktuell Italien mit zehn Todes- und mehr als 300 Ansteckungsfällen der größte Infektionsherd mit dem neuartigen Coronavirus.+++ Zwei weitere Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg +++In Baden-Württemberg haben sich zwei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte die Universitätsklinik Tübingen am Mittwoch mit. Zuvor war bereits ein Fall aus dem Kreis Göppingen bekannt. Die beiden neuen Infektionen hängen nach dpa-Informationen direkt mit dem ersten erkrankten Patienten im Kreis Göppingen zusammen. Sowohl die Reisebegleitung des Mannes aus dem Italien-Urlaub sowie deren Vater seien infiziert.+++ Klinikdirektor: Zustand des Patienten über Nacht nicht verschlechtert +++Der Zustand eines mit dem neuen Coronavirus infizierten Patienten, der an der Düsseldorfer Uni-Klinik behandelt wird, hat sich über Nacht nicht verschlechtert. Tendenziell gehe es eher in eine positive Richtung, sagte der zuständige Klinikdirektor Professor Dieter Häussinger bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Der Mann werde weiter beatmet. Der Arzt bestätigte, dass auch die Ehefrau des Mannes an dem neuen Virus erkrankt ist.+++ Wegen Coronavirus: Desinfektionsmittelhersteller erhöhen Produktion +++Wegen der Ausweitung des neuartigen Coronavirus fahren Hygiene- und Medizinartikelhersteller Sonderschichten. “Die Nachfrage nach Masken oder Desinfektionsprodukten ist in den vergangenen Wochen gestiegen”, sagte Philipp Hellmich, Sprecher des Medizinartikelherstellers Paul Hartmann mit Sitz in Heidenheim. Das Hartmann-Tochterunternehmen Bode Chemie in Hamburg produziert das Desinfektionsmittel Sterillium, das in Krankenhäusern und Arztpraxen zur Desinfektion der Hände zum Einsatz kommt. Bei Bode werde nun auch am Wochenende gearbeitet.+++ Landrat: Patient aus Kreis Heinsberg hatte Vielzahl von Kontakten +++Der mit dem neuen Coronavirus infizierte Mann aus dem Kreis Heinsberg hatte laut dem Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) in den vergangenen 10 bis 14 Tagen eine “unendliche Vielzahl von Kontakten” zu anderen Menschen. Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte er – bereits ansteckend –  noch während der Karnevalszeit am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Pusch sagte in Düsseldorf, es gehe jetzt darum, die “Infektionsketten zu unterbrechen”.+++ Coronavirus-Patientin aus NRW ist Kindergärtnerin +++Die in Düsseldorf behandelte Coronavirus-Patientin ist als Kindergärtnerin tätig. Sie arbeite in einem Kindergarten, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Die Kinder aus der Einrichtung und deren Eltern seien angewiesen worden, zu Hause zu bleiben. Karte-Corona 9.25+++ Bundesregierung sieht “neue Situation” – drei neue Coronavirus-Fälle +++Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Europa und Deutschland spricht die Bundesregierung von einer “neuen Situation”. Das Virus sei deutlich näher gerückt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. In Deutschland waren am Dienstagabend zwei neue Fälle und am Mittwoch ein Fall bekanntgeworden. Ein Patient in Nordrhein-Westfalen wurde in der Nacht in kritischem Zustand auf die Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf gebracht und isoliert. Auch bei einem Mann aus Baden-Württemberg wurde der Erreger Sars-CoV-2 bestätigt. Zudem wurden weitere Fälle in Asien, Afrika, Südamerika und weiteren europäischen Ländern bekannt.+++ Hannover Messe zu Coronavirus: Noch zu früh für mögliche Verschiebung +++Die Veranstalter der Hannover Messe wollen sich mit der Entscheidung über eine mögliche Verschiebung der weltgrößten Industrieschau wegen des neuartigen Coronavirus noch Zeit lassen. Man stimme sich mit den Gesundheitsbehörden, dem Beirat der Aussteller und Verbänden ab, teilte die Deutsche Messe AG mit. “Alle Teilnehmer sind sich einig, dass es zum jetzigen Zeitpunkt zu früh ist, um über eine Verschiebung der Hannover Messe zu entscheiden”, hieß es. Die Ausbreitung des Erregers und die Verschiebung anderer Messen machten aber deutlich, “dass sich die Situation tagtäglich ändern kann”. Mitte März wolle man die Lage erneut bewerten. Das Branchentreffen mit dem Partnerland Indonesien soll vom 20. bis 24. April stattfinden.+++ Coronavirus-Patienten aus NRW haben zwei Kinder +++Die in Düsseldorf behandelten Coronavirus-Patienten haben zwei schulpflichtige Kinder. Die beiden hätten derzeit allerdings keine Symptome und würden von der Großmutter versorgt, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Sie sollen in Kontakt mit anderen Kindern gewesen sein. Die Ergebnisse, ob die Beiden mit dem Coronavirus infiziert seien, sollen nach Laumanns Worten in den nächsten Stunden vorliegen.+++ KLM kündigt Sparmaßnahmen wegen Coronavirus an +++Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sparmaßnahmen angekündigt. Investitionen würden vorerst gestoppt, es werde ein vorläufiger Einstellungsstopp verhängt, berichteten niederländische Medien. Mitarbeiter seien aufgefordert worden, wenn möglich jetzt ihre Urlaubstage zu nehmen. Ein KLM-Sprecher sprach von “Vorsorgemaßnahmen”.+++ Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Coronavirus +++Deutschlands größter privater Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Erkrankte mit dem Coronavirus. Das Krankenhauspersonal sei mit Schulungen und regelmäßigen Informationen “auf den Umgang mit an Covid-19 erkrankten Patienten vorbereitet”, erklärte das Unternehmen in Berlin. Auch habe man ein internes Ablaufschema für die Versorgung von Verdachtsfällen entwickelt, sagte eine Helios-Sprecherin.+++  Wucherpreise für Mundschutzmasken im Internet +++Die hohe Nachfrage nach Mundschutz- oder OP-Masken zum vermeintlichen Schutz vor dem Coronavirus führt vereinzelt zu extremen Preissprüngen. So bot zum Beispiel ein Händler bei Amazon eine Box mit 50 Gesichtsmasken “mit elastischen Ohrschlaufen weiß 3-lagig” des Herstellers SF für 79,90 Euro an. Versandapotheken hatten das gleiche Produkt vor kurzem noch für 3,95 Euro im Angebot gehabt – jetzt ist es ausverkauft.Dem US-Internetmagazin “Wired” zufolge hat Amazon einige überteuerte Angebote bereits von seinen Seiten entfernt und Händler gewarnt, keine unangemessenen Preise zu fordern. Ein Amazon-Sprecher sagte in München, Verkäufer setzten ihre Preise selbst fest, aber bei Verstößen gegen die Richtlinien werde Amazon Maßnahmen ergreifen. Ein SF-Mitarbeiter in Berlin sagte auf Anfrage, wegen der hohen Nachfrage habe es Preiserhöhungen gegeben, aber die Masken seien derzeit nicht mehr lieferbar. Das nutzten einige wohl spekulativ aus.+++ Minister: Virus-Infektion in Baden-Württemberg ist “Einzelfall” +++Bei der Coronavirus-Infektion in Baden-Württemberg handelt es sich laut dem baden-württembergischen Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) um einen Einzelfall. “Es gibt nach wie vor keinen kursierenden Virus bei uns”, sagte Lucha in Stuttgart. 13 Kontaktpersonen des erkrankten 25-jährigen Mannes aus dem Kreis Göppingen seien bekannt und kontaktiert worden. Zwei dieser Kontaktpersonen wurden demnach getestet, das Ergebnis steht noch aus. Die Übrigen sollen nicht getestet werden, solange sie keine Symptome zeigen.+++ Soldat der Luftwaffe stand in Kontakt mit erstem Erkrankten in NRW +++Am 26. Februar 2020 meldete ein Soldat der Flugbereitschaft BMVg, dass er außerhalb des Dienstes Kontakt zum ersten Corona-Krankheitsfall in Nordrhein-Westfalen hatte. Der Soldat weist derzeit keine Symptome auf und gilt als Kontaktperson. Er wird derzeit im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Erste Ergebnisse werden am heutigen Abend erwartet. Vor Ort wurden weitere Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die Luftwaffe informiert über die weiteren Entwicklungen auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal.+++ Zweiter Coronavirus-Fall in NRW bestätigt +++Nordrhein-Westfalen hat einen zweiten bestätigen Coronavirus-Fall. Wie das Universitätsklinikum Düsseldorf amitteilte, werden dort aktuell zwei Patienten behandelt, die infiziert sind. “Bei der zweiten Person, aus dem engen persönlichen Umfeld des Patienten, liegt nun auch ein positives Testergebnis vor”, hieß es in einer Mitteilung. Ob es sich dabei um die Ehefrau des ersten Patienten aus dem Kreis Heinsberg handele, wollte ein Sprecher auf Anfrage nicht kommentieren.+++ Kreis Heinsberg schließt Schulen bis Montag +++Der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen hat wegen des Coronavirus-Falls Schulen und Kindergärten bis einschließlich Montag geschlossen. Das gab Landrat Stephan Pusch (CDU) via Facebook bekannt.Die Stadt Geilenkirchen schloss darüber hinaus auch ihr Schwimmbad und die Stadtbücherei, wie eine Sprecherin mitteilte. Das Rathaus stelle bis einschließlich Montag den Publikumsverkehr ein. Im Kreis Heinsberg war ein Sars-CoV-2-Fall bestätigt worden.+++ Behörden raten zu normalen privaten Notvorräten +++Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat keine gesonderte Planung für Maßnahmen bei einer Ausbreitung des Coronavirus. Das Bundesamt verweist auf Anfrage aber auf seine generelle Checkliste für die private Notfallvorsorge, die immer gelte. Die Behörde empfiehlt darin ebenso wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung einen privaten Notvorrat an Nahrungsmitteln für zehn Tage.+++ Landrat: Coronavirus-Patient aus Göppingen hatte 13 Kontaktpersonen +++Der Coronavirus-Patient in Baden-Württemberg hatte nach Angaben des Göppinger Landrats Edgar Wolff insgesamt 13 Kontaktpersonen. Bei ihnen seien bislang keine Viren nachgewiesen worden, berichtete der SWR weiter. Die Kontakte stammten aus Göppingen ebenso wie aus dem Kreis Tübingen und dem Alb-Donau-Kreis sowie aus Stuttgart. Der 25 Jahre alte Mann soll sich bei einem Italien-Urlaub angesteckt haben. Sein Gesundheitszustand ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums stabil. Er wird isoliert in einer Einrichtung der Alb Fils Kliniken in Göppingen behandelt.+++ Coronavirus-Patient in NRW war vor einer Woche noch in Kölner Uni-Klinik +++Der mit dem Coronavirus Infizierte aus Heinsberg war vor seiner Verlegung in die Uniklinik Düsseldorf bereits in der Kölner Uniklinik in Behandlung. Er habe sich am 13. und am 19. Februar zu regulären Nachsorgeuntersuchungen in der Uniklinik aufgehalten, sagte ein Sprecher der Stadt Köln bei einer Pressekonferenz. Das Gesundheitsamt habe ab Dienstagabend ermittelt, wer mit dem Patienten in Kontakt gekommen sei: zehn Mitarbeitende der Uniklinik und 31 Patienten.Coronavirus in Deutschland 7.50 UhrDemnach zeige eine Mitarbeiterin Krankheitssymptome. Das Ergebnis des Coronavirus-Tests stehe bei ihr aber noch aus, sagte der Direktor der Virologie der Uniklinik Köln, Florian Klein: “Es gibt eine Kontaktperson aus dem medizinischen Personal, die leichte Symptome zeigt.” Sie sei in der Uniklinik isoliert und werde gerade untersucht. Die Frau sei von sich aus in die Klinik gekommen und habe gesagt, sie fühle sich nicht gut. Die Frau sei daraufhin isoliert worden.+++ Erster Fall in Griechenland: Frau in Thessaloniki isoliert +++Die griechischen Gesundheitsbehörden haben erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 bestätigt. Betroffen sei eine 38 Jahre alte Frau, die in einem Krankenhaus der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki isoliert worden sei, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Frau hatte in den vergangenen Tagen Norditalien besucht und war danach nach Griechenland zurückgereist, wie es hieß. Nun suchen die Behörden nach anderen Personen, die in Kontakt mit der infizierten Frau gekommen waren, berichtete das Staatsfernsehen (ERT).+++ DIW befürchtet permanente Schäden für deutsche Wirtschaft +++Bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist die Wahrscheinlichkeit nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung groß, dass ein permanenter Schaden für die Wirtschaft in Deutschland entsteht. Das Coronavirus “trifft die deutsche Wirtschaft zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, denn die deutsche Wirtschaft lahmt schon. Letztes Jahr 0,5 Prozent Wachstum, das war eine der schwächsten Wachstumsphasen in ganz Europa”, zitiert der Sender RTL DIW-Chef Marcel Fratzscher. Betroffen seien vor allem Exporteure, Autobauer und Fluggesellschaften. Fratzscher forderte den Staat auf, mit Investitionen gegenzusteuern.+++ Landrat des Kreises Heinsberg wendet sich an Bevölkerung +++Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, hat sich am Morgen mit einem Facebookvideo an die Bürgerinnen und Bürger gewendet: “Wir sollten nicht in Panik verfallen.” Sobald Krankheitssymptome auftreten, sollten Betroffene erst einmal per Telefon ihren Hausarzt kontaktieren. Zudem sollten Massenansammlungen vermieden werden.+++ Coronavirus in NRW: Bahn “im ständigen Austausch” mit Behörden +++Nach der Ansteckung eines Mannes mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Heinsberg sind zunächst keine Einschränkungen im Bahnverkehr in der Region in Nordrhein-Westfalen eingeplant. Das sagte eine Bahn-Sprecherin der Nachrichtenagentur DPA am frühen Morgen. Man sei jedoch “im ständigen Austausch” mit den Behörden, sagte die Sprecherin mit Blick auf Maßnahmen gegen eine mögliche Ausbreitung, zu denen auch eine Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs gehören könnte.+++ Lohn muss bei Betriebssperrung wegen Coronavirus weiterbezahlt werden +++Kommt es wegen des Coronavirus zu behördlich veranlassten Betriebsschließungen, haben die Beschäftigten dem Bundesarbeitsministerium zufolge Anspruch auf die Fortzahlung ihrer Löhne. “Die ausgefallenen Arbeitszeiten müssen grundsätzlich nicht nachgearbeitet werden”, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland einen Ministeriumssprecher. Derartige Fälle zählten zum Betriebsrisiko.+++ Großbritannien: Londoner werden in eigenen vier Wänden getestet +++Der nationale Gesundheitsdienst (NHS) in Großbritannien hat in London damit begonnen, Menschen in ihrer Wohnung auf das neuartige Coronavirus zu testen. Das berichten britische Medien übereinstimmend. Sollte sich das Vorgehen bewähren, sollen die Tests auf andere Landesteile ausgedehnt werden. Die Menschen in ihren eigenen vier Wänden auf das Virus zu testen, minimiere das Risiko für den einzelnen und begrenze die Ausbreitung des Virus, erläuterte der beauftragte NHS-Direktor für den Coronavirus, Keith Willett, der Zeitung “The Guardian”. Die Tests würden durch Krankenschwestern und Sanitäter durchgeführt. Nach wie vor gelte aber für jeden, der Symptome oder Anzeichen einer Covid-19-Infektion befürchte, die 111 als Notfallnummer in Großbritannien.+++ Jetzt vier Erkrankte in Hotel auf Teneriffa +++Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten ist in Spanien innerhalb von 24 Stunden um sieben auf nun insgesamt neun gestiegen. Darunter befinden sich nach neuen Angaben vier Betroffene in einem praktisch unter Quarantäne stehenden Hotel auf Teneriffa. Das berichtet die Zeitung “El Pais” unter Berufung auf Angaben der spanischen Regierung in Madrid.Neben dem am Montag positiv getesteten italienischen Arzt zeigten auch dessen Frau sowie zwei weitere Hotelgäste aus Italien Symptome einer Infektion, so das Blatt. Drei weitere Fälle seien in Barcelona, Madrid und Castellón registriert worden, alle hätten sich kürzlich in Italien aufgehalten. Zwei bereits Anfang Februar als infiziert Registrierte seien inzwischen wieder beschwerdefrei.+++ Mehr als 400 neue Infektionen in China – 52 Tote +++Die Zahl der Todesopfer und Infizierten durch die Lungenkrankheit Covid-19 ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, kamen weitere 52 Menschen ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2715. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 406 auf über 78.000. Sämtliche neuen Todesfälle und fast alle neuen Infektionen wurden aus der besonders betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus in der Millionenmetropole Wuhan ursprünglich ausgebrochen war. Auf den Rest des Landes entfielen nur noch fünf neue Infektionen. +++ Coronavirus erreicht Südamerika +++In Brasilien ist der erste Coronavirus-Fall registriert worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Südamerika überhaupt handeln. In einer offiziellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums hieß es, man untersuche zusammen mit den städtischen und bundesstaatlichen Gesundheitsbehörden einen Fall in São Paulo. Karte-Corona 9.25Die Erkrankung soll nach einem Bericht des Portals “G1″ das Krankenhaus Albert Einstein festgestellt haben. Demnach habe ein 61 Jahre alter Mann, der zwischen dem 9. und 21. Februar nach Norditalien gereist war, die Symptome der Krankheit wie Husten gezeigt. Er sei nun zu Hause isoliert. Meldungen von Dienstag, 26. Februar 2020:+++ Zustand von Coronavirus-Infiziertem in NRW kritisch +++Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten Patienten aus Erkelenz ist nach Behördenangaben kritisch. Wie der Kreis Heinsberg am Abend mitteilte, war der Mann am Montagmittag mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. Der Mann ist nach dpa-Informationen Mitte 40, leidet aber an einer Vorerkrankung+++ Kreisgebiet in NRW schließt am Mittwoch alle Schulen und Kitas +++Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch hat den Fall der Corona-Infektion in Nordrhein-Westfalen bestätigt. Pusch sagte der Düsseldorfer Rheinischen Post”, am Abend sei der Krisenstab des Kreises zusammengekommen, um über den Fall zu beraten. Als erstes Ergebnis sollen demnach alle Schulen und Kitas im Kreisgebiet am Aschermittwoch geschlossen bleiben. Auch die Kreisverwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Krisenstab des Landes Nordrhein-Westfalen soll am Mittwoch zu dem Fall tagen. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 47-jährigen aus der Gemeinde Selfkant bei Heinsberg.+++ Erste Infektion mit Coronavirus auch in Nordrhein-Westfalen +++Nach Baden-Württemberg ist erstmals auch ein Patient in Nordrhein-Westfalen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Person aus Erkelenz solle nun in die Uniklinik Düsseldorf gebracht werden, bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der Nachrichtenagentur DPA am Abend. Zuvor hatte die “Rheinische Post” darüber berichtet.+++ Erste Infektion mit Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt +++In Baden-Württemberg gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Bei dem Patienten handele es um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt habe, teilte das baden-württembergische Sozialministerium am Abend mit. Nach dem positiven Test soll der Mann noch am Abend in eine Klinik eingeliefert und dort isoliert werden. Zurzeit würden die Kontaktpersonen ermittelt und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Damit gibt es in Deutschland 17 bestätigte Fälle des Coronavirus. Der 25-Jährige sei nach seiner Rückkehr aus Italien an grippeähnlichen Symptomen erkrankt und habe sich daraufhin bei dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet, teilte das Ministerium weiter mit. Gesundheitsminister Manne Lucha mahnte zur Besonnenheit. “Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen.”+++ US-Gesundheitsbehörde befürchtet Ausbreitung von Coronavirus in USA +++Die US-Gesundheitsbehörde CDC befürchtet eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in den Vereinigten Staaten. “Es ist weniger eine Frage, ob das noch geschehen wird, sondern eher eine Frage, wann genau das geschehen wird und wie viele Menschen in diesem Land schwer krank sein werden”, sagte die Leiterin der CDC-Abteilung für Immunisierung und Atemwegserkrankungen, Nancy Messonnier, in einer Telefonschalte mit Journalisten. Wir bitten die amerikanische Öffentlichkeit, sich auf die Aussicht vorzubereiten, dass das schlimm sein könnte.”Messonnier sagte weiter, die “aggressive Eindämmungsstrategie” der USA habe bislang weitgehend dafür gesorgt, die Einschleppung des Virus zu verlangsamen. Da es sich aber in immer mehr Ländern ausbreite, werde es immer schwieriger, es an den Grenzen zu stoppen. In den USA sind laut CDC bisher 53 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.+++ Frankreich meldet zwei neue Infektionen +++Frankreich hat zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Bei einem Betroffenen handele es sich um einen Franzosen, der sich zuvor in der italienischen Lombardei aufgehalten habe, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon. Bei der zweiten Person handele es sich um eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war. Der Gesundheitszustand beider Patienten sei nicht besorgniserregend, so der Gesundheitsdirektor. Sie würden in Kliniken behandelt.+++ Uefa beobachtet Coronavirus-Ausbreitung mit Blick auf EM 2020 +++Die Europäische Fußball-Union Uefa beobachtet die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit Blick auf die EM 2020 mit großer Aufmerksamkeit. “Wir sind in einer Phase des Abwartens und beobachten die Situation Land für Land: Der Fußball muss den Anweisungen der Regierungen in den einzelnen Staaten folgen”, sagte Uefa-Vizepräsident Michele Uva dem italienischen Radiosender Rai. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 12. Juni in Rom stattfinden, das Turnier wird in zwölf Ländern ausgetragen. Italien ist aktuell das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa. Konsequenzen für das Turnier seien nur “im Notfall” zu erwarten, sagte Uva. “Der sportliche Weg wird erst geschlossen sein, wenn sich die Situation verschlimmert”, sagte der Italiener.+++ Zahl der Toten in Italien steigt auf elf +++Die Zahl der Toten und Infizierten mit dem neuen Coronavirus steigt in Italien weiter an. Mittlerweile seien 322 Menschen angesteckt, davon seien elf gestorben, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom.+++ Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober +++Die wachsende Furcht vor den Folgen des grassierenden Coronavirus für die Weltwirtschaft hat den Dax auf das tiefste Niveau seit Oktober vergangenen Jahres gedrückt. Der deutsche Leitindex schloss nach einem nervösen Handel 1,88 Prozent tiefer bei 12 790,49 Punkten, nachdem das Börsenbarometer am Nachmittag in den Sog fallender Kurse an der Wall Street geraten war. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 2,04 Prozent auf 27 315,42 Punkte ein.Die Anleger machen sich weiter Sorgen, dass aus der Coronavirus-Epidemie noch eine ausgewachsene Pandemie wird”, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Der Anstieg der Infektionen in Südkorea, dem Iran und Italien sorge für Nervosität. Zudem ist das neuartige Coronavirus nun auch auf der Urlaubsinsel Teneriffa sowie auf dem spanischen Festland und in der Schweiz angekommen.Alle vorhergehenden Entwicklungen der Coronavirus-Ausbreitung lesen Sie hier: teaser



Source link : https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/coronavirus–14-weitere-infektionen-mit-coronavirus-in-nordrhein-westfalen-9111822.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 21:50:17

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Roman Polanski: Er sagt Auftritt bei César-Verleihung ab

Roman Polanski: Er sagt Auftritt bei César-Verleihung ab




Roman Polanski wird der César-Verleihung fernbleiben – obwohl sein neuer Film “Intrige” zwölf Mal für den französischen Oscar nominiert ist.Roman Polanski (86, “Rosemaries Baby”) hat der César-Verleihung am kommenden Freitag (28. Februar) in Paris eine Absage erteilt. Das meldet unter anderem die französische Tageszeitung “Le Monde” unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP. Der französisch-polnische Regisseur ist mit seinem Historiendrama “Intrige” (seit 6. Februar in den deutschen Kinos) für zwölf Césars nominiert.Polanski wolle mit seiner Absage Protesten und den davon ausgehenden Gefahren für seine Familie und Mitarbeiter zuvorkommen. “Aktivisten haben bereits gedroht, dass sie demonstrieren werden”, erklärt er in einem Statement. Der Vorstand der französischen César-Akademie ist nach Kritik an der Nominierung des umstrittenen Filmemachers Mitte Februar zurückgetreten.Im November vergangenen Jahres hatte die französische Schauspielerin Valentine Monnier (63) schwere Vorwürfe gegen Polanski erhoben. Der französischen Zeitung “Le Parisien” erzählte sie, dass der Regisseur sie vergewaltigt haben soll. Damals sei Monnier 18 Jahre alt gewesen. Der Filmemacher weist die Vorwürfe indes vehement zurück. In den USA läuft nach wie vor seit mehr als vier Jahrzehnten ein Verfahren gegen Polanski. Er soll 1977 unerlaubten Sex mit einer 13-Jährigen gehabt haben. Polanski floh damals aus den Staaten und ist bis heute nicht zurückgekehrt.



Source link : https://www.stern.de/lifestyle/leute/roman-polanski–er-sagt-auftritt-bei-c%C3%A9sar-verleihung-ab-9162598.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 20:09:00

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

DISKUTHEK-Spezial: Wie wird man zum Neonazi? Aussteiger trifft Extremismus-Experte

DISKUTHEK-Spezial: Wie wird man zum Neonazi? Aussteiger trifft Extremismus-Experte




NSU, Halle, Hanau – was ist nur los in unserem Land? Eine Serie rechter Gewalt erschüttert Deutschland und schürt die Angst vor weiteren Attentaten. Wie konnte es so weit kommen?NSU, Halle, Hanau – was ist nur los in unserem Land? Eine Serie rechter Gewalt erschüttert Deutschland und schürt die Angst vor weiteren Attentaten. Wie konnte es so weit kommen?



Source link : https://www.stern.de/kultur/diskuthek–wie-wird-man-zum-neonazi–ex-nazi-trifft-extremismus-experte-9162382.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 16:55:20

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

News von heute: Merz fordert Vorstellungsrunden der Kandidaten für CDU-Vorsitz

News von heute: Merz fordert Vorstellungsrunden der Kandidaten für CDU-Vorsitz




Ex-FPÖ-Chef Strache will Bürgermeister von Wien werden +++ Urteil: “Fack Ju Göhte” ist nicht “moralisch verwerflich” +++ Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen verfassungsgemäß +++ News von heute im stern-Ticker.Die Meldungen im Kurz-Überblick:Merz fordert Vorstellungsrunden der Kandidaten für CDU-Vorsitz (18.07 Uhr)Umfrage: Mehrheit sieht Mitschuld der AfD an rechtsextremer Gewalt (17.13 Uhr)”Die Zeit”: Habeck und Hofreiter auf Liste von “Gruppe S” (15.13 Uhr)Taxifahrgast stirbt in Russland nach Elektroschocker-Einsatz (13 Uhr)Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen verfassungsgemäß (9.34 Uhr)Die wichtigsten Nachrichten zum Thema Coronavirus lesen Sie hier.Die News des Tages im stern-Ticker: +++ 18.07 Uhr: Merz fordert Vorstellungsrunden der Kandidaten für CDU-Vorsitz +++Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz erwartet, dass sich die Kandidaten um den CDU-Vorsitz öffentlich präsentieren. Regionalkonferenzen wie vor der Wahl des Parteivorsitzes 2018 seien zwar nicht geplant, einzelne Runden aber möglich, sagt Merz der RTL/ntv-Redaktion. Man werde gemeinsam Lösungen dafür finden, sagte der 64-Jährige. Ziel sei es jedenfalls, dass die Delegierten und die Partei ein Gefühl dafür bekommen, wen sie wählen sollen. Entscheiden wird ein CDU-Sonderparteitag am 25. April.Lob fand Merz für den Co-Partner von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Gesundheitsminister Jens Spahn. In der Corona-Krise müsse man genauso agieren wie Spahn, nämlich ruhig, gelassen und konzentriert. “Aber vor allem abgestimmt mit den europäischen Nachbarn.” Er selbst habe wegen der Unsicherheit gerade eine China-Reise abgesagt. Mit Spahn habe auch er über eine Zusammenarbeit gesprochen. “Er hat sich anders entschieden, und das ist in Ordnung.”CDU-richtungsstreit die 3 Kandidaten_16.10Uhr+++ 18.02 Uhr: CDU Rhein-Sieg nominiert Röttgen für Bundesvorsitz +++Im Bewerberrennen um den CDU-Bundesvorsitz hat die CDU Rhein-Sieg Norbert Röttgen offiziell aufgestellt. “Wir haben heute in einem Brief an den CDU-Generalsekretär Dr. Norbert Röttgen als Kandidaten für den Vorsitz der CDU Deutschlands nominiert”, teilte Elisabeth Winkelmeier-Becker, Kreisvorsitzende des Heimatverbandes von Röttgen, mit. Bereits am 18. Februar habe der Kreisvorstand einstimmig beschlossen, Röttgen als Bewerber vorzuschlagen.Zuvor hatte der Kreisverband Aachen angekündigt, Armin Laschet am 9. März nominieren zu wollen. Mit Zustimmung werde gerechnet. Der Kreisvorstand der CDU Hochsauerland will Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz nominieren. Die Entscheidung über den Bundesvorsitz steht auf einem Sonderparteitag am 25. April an.+++ 17.51 Uhr: Israel bewilligt Bau von fast 1800 neuen Siedler-Wohnungen im Westjordanland +++Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat die Regierung die Genehmigung von fast 1800 neuen Siedler-Wohnungen im besetzten Westjordanland bekannt gegeben. Der Planungsausschuss habe “gemäß dem Vorschlag von Verteidigungsminister Naftali Bennett dem Bau von 1800 Wohneinheiten” zugestimmt, erklärte das Verteidigungsministerium. Die Bekanntgabe erfolgte vier Tage vor der israelischen Parlamentswahl. Erst am Dienstag hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Pläne zum Bau tausender neuer Wohneinheiten für israelische Siedler im Westjordanland bekannt gegeben. +++ 17.37 Uhr: Gericht: Ausbau von Flughafen Heathrow unvereinbar mit Klimazielen +++Ein britisches Gericht hat die Pläne für den Ausbau des Londoner Flughafens Heathrow ins Wanken gebracht. Die Richter des Court of Appeal entschieden, dass der Bau einer dritten Startbahn für den größten Airport Europas – wie derzeit vorgesehen – unvereinbar ist mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens. Die Regierung müsse das Projekt daher überdenken. Geklagt hatten mehrere Londoner Bezirke, Umweltorganisationen und Londons Bürgermeister Sadiq Khan. Der Flughafen kündigte an, in Berufung zu gehen.Begrüßt wurde die Entscheidung von Umweltaktivistin Greta Thunberg, die sich derzeit in Großbritannien aufhält. “Stellt euch vor, wir würden alle das Pariser Abkommen ernst nehmen”, schrieb sie auf Twitter. Sie will an diesem Freitag an einem Klimaprotest in Bristol teilnehmen. Vergangene Woche hatte sie gemeinsam mit Zehntausenden Menschen in Hamburg für mehr Klimaschutz demonstriert.+++ 17.13 Uhr: Umfrage: Mehrheit sieht Mitschuld der AfD an rechtsextremer Gewalt +++Fast zwei Drittel der wahlberechtigten Deutschen schreiben der AfD einer Umfrage zufolge eine Mitverantwortung an rechtsextremer Gewalt zu. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Nachrichtenportal t-online.de hervorgeht, stimmten 64,4 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die AfD eine Mitschuld an rechtsextremer Gewalt hierzulande trage. 29,3 Prozent lehnten die Aussage ab, 6,3 Prozent blieben unentschieden.Ein Deutscher hatte vergangener Woche in Hanau innerhalb von rund zwölf Minuten neun Menschen getötet. Er suchte offensichtlich gezielt Menschen mit ausländischen Wurzeln als Opfer aus. Innenminister Horst Seehofer (CSU) hatte gesagt, nach dem Mordfall Lübcke in Kassel und dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle sei dies der “dritte rechtsterroristische Anschlag in wenigen Monaten”. Politiker anderer Parteien werfen der AfD vor, den Boden zu bereiten für die Gewalttaten von Rassisten und Antisemiten. Die Partei weist das von sich.+++ 17.08 Uhr: Maas prangert Kriegsverbrechen in Syrien an +++Bundesaußenminister Heiko Maas hat die Angriffe der syrischen Regierungstruppen und Russlands auf die Zivilbevölkerung in der Provinz Idlib als Kriegsverbrechen gebrandmarkt und Konsequenzen gefordert. “Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sprechen niemanden von der Einhaltung des humanitären Völkerrechts frei”, sagte Maas vor dem UN-Sicherheitsrat. “Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.” Maas rief die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad und seinen wichtigsten Alliierten Russland auf, die dramatische Lage nicht weiter zu ignorieren. “Als Konfliktparteien stehen sie in der Pflicht, die Zivilbevölkerung zu schützen. Stattdessen bombardieren sie zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen.”+++ 17.03 Uhr: Umfrage: Viele Deutsche unzufrieden mit Stand der Demokratie +++Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge nicht zufrieden damit, wie die Demokratie in ihrem Land funktioniert – diese Zahl hat allerdings abgenommen. Das geht aus einer Umfrage des Forschungszentrum Pew in Washington hervor, dieveröffentlicht wurde. 36 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, sie seien damit nicht besonders oder gar nicht zufrieden. Im Vorjahr waren das noch 43 Prozent. In Deutschland wurden zwischen dem 31. Mai und dem 25. Juli insgesamt 2015 Menschen befragt. Insgesamt befragte Pew Menschen in 34 Staaten.Die Deutschen sind demnach unzufriedener mit dem Stand der Demokratie in ihrem Land als beispielsweise Schweden (28 Prozent), Niederländer (31 Prozent), Polen (31 Prozent) oder Kanadier (33 Prozent). Wesentlich mehr Unzufriedene als in der Bundesrepublik gibt es dagegen etwa in Frankreich (58 Prozent), Spanien (68 Prozent), Italien (68 Prozent), Großbritannien (69 Prozent) oder auch in den USA (59 Prozent). +++ 16.47 Uhr: Knapp 50 Anbieter wollen Konzession für Sportwetten +++Mit dem dritten Glücksspieländerungsstaatsvertrag wollen die Bundesländer illegale Anbieter von Sportwetten aus dem Verkehr ziehen. Nach Angaben des bundesweit zuständigen Regierungspräsidiums in Darmstadt haben nach Inkrafttreten des Staatsvertrags zum Jahreswechsel bereits knapp 50 Anbieter Konzessionen beantragt oder dies verlässlich angekündigt. In ihren Anträgen müssen sie unter anderem darlegen, wie es um den Jugend- und Spielerschutz sowie um die IT-Sicherheit bestellt ist.Rund 100 Anbietern, die sich bislang nicht an dem Konzessionsverfahren beteiligen und dennoch Sportwetten anbieten, sei mit Verboten gedroht worden – zehn hätten ihr Angebot bereits eingestellt. Vor dem Jahreswechsel wurden diese Sportwetten teils geduldet, fanden aber in einer juristischen Grauzone statt. Das Konzessionsverfahren läuft seit dem 2. Januar. Eine Erlaubnis, Sportwetten anzubieten, ist mit einer Konzession bis zum 30. Juni 2021 befristet.+++ 16.18 Uhr: Freispruch: Chebli durfte “islamische Sprechpuppe” genannt werden +++Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat einen 46-Jährigen vom Vorwurf der Beleidigung der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) freigesprochen. Die Äußerungen des Mannes im Internet seien noch von der Meinungsfreiheit gedeckt und daher nicht strafbar, urteilte das Gericht. In einem Video soll der Mann Chebli “Quotenmigrantin der SPD” und “islamische Sprechpuppe” genannt haben. Die Staatssekretärin für Bürgerliches Engagement und Internationales hat palästinensische Wurzeln. Kürzlich hatte Chebli eine Morddrohung von mutmaßlichen Rechtsextremisten gegen sich öffentlich gemacht. Die 41-Jährige erhebt immer wieder ihre Stimme gegen Rassismus und Intoleranz und für eine offene Gesellschaft. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer die Äußerungen des Mannes als massiv abwertend und rassistisch eingeschätzt. Es sei um bewusste Diffamierung und nicht um politischen Diskurs gegangen.+++ 15.43 Uhr: Bündnis will Status von Rechtsrock-Konzerten rechtlich klären lassen +++Die Gegner der Rechtsrock-Konzerte im thüringischen Themar lassen juristisch klären, ob Musikfestivals von Neonazis tatsächlich unter den Schutz der Versammlungsfreiheit fallen. Das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra habe dazu eine sogenannte Fortsetzungsfeststellungsklage beim Verwaltungsgericht Meiningen eingereicht, sagte der Sprecher des Bündnisses, Thomas Jakob, in Erfurt. Damit greifen sie eine Entscheidung der Versammlungsbehörde des Kreises Hildburghausen aus dem vergangenen Jahr an. Ziel sei es, mit dieser Klage durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu kommen, sagte Jakob. Geklärt werden solle, wo die Grenze zwischen kommerziellen Musikveranstaltungen und politischen Versammlungen verlaufe.+++15.33 Uhr: “Die Zeit”: Habeck und Hofreiter auf Liste von “Gruppe S” +++Mitglieder einer Mitte Februar ausgehobenen mutmaßlichen rechten Terrorzelle haben nach einem Bericht der Wochenzeitung “Die Zeit” (Donnerstag) offenbar Anschläge auf die Grünen-Politiker Robert Habeck und Anton Hofreiter erwogen. Die Zeitung beruft sich auf Ermittlungen der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Die Grünen-Bundestagsfraktion bestätigte, ihr Vorsitzender Hofreiter sei in der vergangenen Woche darüber informiert worden. Eine Parteisprecherin bestätigte das für Parteichef Habeck.Einer der Hauptverdächtigen der “Gruppe S” habe in einem Gespräch gesagt, die Zeiten von Bürgerwehren seien vorbei, berichtete “Die Zeit”. Der mutmaßliche Rädelsführer, der 53 Jahre alte Werner S., habe die Pläne in einem abgehörten Gespräch so beschrieben: “Zehn Männer, zehn Bundesländer, fertig”.+++ 15.30 Uhr: Bundesanwaltschaft will Anzeige von Hanau-Täter dem Innenausschuss vorlegen +++Die Bundesanwaltschaft will dem Innenausschuss die Strafanzeige zur Verfügung stellen, die der mutmaßliche Hanau-Attentäter im vergangenen Jahr bei den Behörden eingereicht hatte. Diese Strafanzeige habe “keine Gefährlichkeit” von Tobias R. erkennen lassen, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank vor dem Ausschuss, wie AFP von Teilnehmern erfuhr. Die Anzeige sei nur “teilweise deckungsgleich” mit dem rassistischen Manifest gewesen, das der mutmaßliche Täter verfasst hat und das nach dem Attentat von Hanau bekannt wurde.Tobias R. hatte im vergangenen November bei der Bundesanwaltschaft eine Strafanzeige gegen eine “unbekannte geheimdienstliche Organisation” eingereicht. Nach dem Anschlag wurde die Frage aufgeworfen, ob die Behörden anhand dieser Strafanzeige die Gefährlichkeit von R. hätten erkennen und einschreiten müssen. Die Abgeordneten sollen sich nun anhand der Anzeige selbst ein Bild machen können.+++ 15.25 Uhr: Zahl der Klagen gegen Bayer-Tochter Monsanto in USA steigt auf rund 48.600 +++Der milliardenschwere Kauf des US-Saatgutherstellers Monsanto belastet Bayer auch weiterhin schwer. Die Zahl der Klagen gegen Monsanto in den USA wegen des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat stiegen bis Anfang Februar auf rund 48.600, wie Bayer mitteilte. Der juristische Streit, der in einem milliardenschweren Vergleich enden könnte, überschattet die guten Jahresergebnisse. Bayer steigerte Umsatz und Gewinn kräftig.+++ 15.08 Uhr: Kosten für Clanmitglied-Einsatz in Hannover bei rund einer Million +++Die Gesamtkosten für den umstrittenen Polizeieinsatz an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Fall des mutmaßlichen Clanmitglieds Igor K. liegen laut Innenministerium bei rund einer Million Euro. Zusätzlich zu den Personalkosten von rund 900.000 Euro, die auch ohne den Einsatz fällig geworden wären, kämen nach ersten Schätzungen etwas mehr als 100.000 Euro für Sachkosten hinzu, sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag in Hannover. Dazu zählten Ausgaben für die Miete des Bundespolizei-Hubschraubers und für Dolmetscher. Damit revidierte der Sprecher Aussagen von Innenminister Boris Pistorius (SPD), der die Kosten am Vortag auf 1,3 bis 1,5 Millionen Euro beziffert hatte.Das mutmaßliche Clanmitglied Igor K. aus Montenegro war zwei Wochen lang in Hannover behandelt worden, nachdem in seiner Heimat ein Mordanschlag auf ihn verübt worden war. Die deutsche Polizei ging von Verbindungen zur organisierten Kriminalität aus und befürchtete einen neuerlichen Anschlag in der Klinik.+++ 14.56 Uhr: Britisches Gericht stoppt Pläne für dritte Startbahn am Flughafen Heathrow +++Ein Berufungsgericht in Großbritannien hat einer Klage von Umweltaktivisten gegen die Pläne für den Bau einer dritten Startbahn am Flughafen Heathrow stattgegeben. Die britische Regierung, die unter der konservativen Premierministerin Theresa May 2018 grünes Licht für den Ausbau von Europas verkehrsreichstem Flughafen gegeben hatte, habe das Pariser Klimaschutzabkommen bei seiner Entscheidung nicht berücksichtigt, erklärte das Gericht.Der Flughafen Heathrow teilte mit, beim Obersten Gericht Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen. Die Regierung von Mays Nachfolger Boris Johnson will dem Gericht zufolge nicht in Berufung gehen. Der konservative Premierminister Johnson ist ein erklärter Gegner der Flughafen-Erweiterung. Der ehemalige Bürgermeister von London muss wohl noch eine offizielle Regierungsentscheidung über den Abbruch des Projekts treffen.+++ 14.34 Uhr: Umsteigen erwünscht – Luxemburg startet am Samstag Gratis-ÖPNV +++Als erstes Land der Welt macht Luxemburg von diesem Samstag an alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos. “Im ganzen Land braucht man dann für Bus, Bahn und Tram keine Tickets mehr”, sagte der luxemburgische Mobilitätsminister François Bausch (Grüne). Mit diesem Schritt wolle man Menschen dazu bewegen, vom privaten Auto auf öffentlichen Transport umzusteigen. Das Gratis-Angebot sei Teil eines umfassenden Konzepts zur Verkehrswende im Großherzogtum – für Bausch “sozusagen die Kirsche auf dem Kuchen”.+++ 14.12 Uhr: IOC hält trotz Coronavirus an planmäßiger Olympia-Austragung fest +++Das Internationale Olympische Komitee hält trotz des Coronavirus-Ausbruchs in Japan an den Olympischen Spielen in Tokio fest. Die IOC-Koordinierungskommission setze sich voll und ganz für die planmäßige Austragung der Sommerspiele ein, sagte IOC-Präsident Thomas Bach laut der Nachrichtenagentur Kyodo in einer Telefonkonferenz mit japanischen Medien. Man wolle nicht über Alternativen spekulieren, meinte Bach. Japan hat bisher acht Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Virus stehen. Mehr als 900 Menschen infizierten sich.+++ 14 Uhr: Umfrage: Verbraucher beklagen Druck durch aufdringliche Hinweise bei Online-Buchungen +++Durchschnittlich jeder dritte Verbraucher fühlt sich einer Umfrage zufolge bei Online-Buchungen durch aufdringliche Hinweise auf zeitlich befristete Angebote oder begrenzte Kontingente unter Druck gesetzt. Laut einer  veröffentlichten Umfrage der Verbraucherzentrale Bayern gaben je nach Methode des sogenannten “Pressure selling” zwischen knapp einem Viertel und gut der Hälfte der Befragten an, dass sie sich gehetzt fühlten, die Buchung schnell abzuschließen. Bei Angabe eines angeblich knappen Restbestands empfanden demnach 45 Prozent der Befragten Druck, bei einer zeitlichen Begrenzung des Angebots sogar 55 Prozent. Die Einblendungen hätten je nach Methode darüber hinaus bei zwischen 18 und 37 Prozent der befragten Nutzer zu dem Gefühl geführt, sich vor einer Buchung nicht ausreichend über andere Angebote oder die Vertragsbedingungen informieren zu können. +++ 13.36 Uhr: Tiefseekrebs nach Metallica benannt +++Ein kleiner Tiefseekrebs aus dem Nordpazifik ist nach der US-Band Metallica benannt worden. Der Frankfurter Forscher Torben Riehl hatte das 6,5 Millimeter große Tier gemeinsam mit einem belgischen Kollegen beschrieben, wie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mitteilte. Die Heavy-Metal-Band habe ihn den Großteil seines Lebens begleitet, sagte der Tiefseeforscher. “Es begeistert mich daher riesig, die Band mit der Benennung einer neuen Art zu ehren.” Die neu beschriebene wurmartige Krebsart Macrostylis metallicola stammt demnach aus einem Meeresgebiet zwischen Mexiko und Hawaii. Perfekt an die großen Tiefen von bis zu 5000 Metern und den entsprechenden Druck angepasst, lebten die Krebse unter Extrembedingungen, ohne Augen und Farbpigmente in absoluter Dunkelheit auf Manganknollen, “die aufgrund ihrer wertvollen Bestandteile wie Kupfer, Kobalt, Nickel und seltenen Erden in dieser Meeresregion künftig abgebaut werden könnten, hieß es.+++ 13.25 Uhr: Papst sagt Termin wegen “leichtem Unwohlsein” ab +++Papst Franziskus hat eine Veranstaltung in Rom wegen einer leichten Krankheit abgesagt. Der 83-Jährige sei  wegen “leichtem Unwohlsein” einem Treffen mit Priestern des Bistums Rom in der Lateranbasilika fern geblieben, sagte Papstsprecher Matteo Bruni. Er bleibe lieber in der Nähe seines Wohnorts im Vatikan. Die anderen Termine würden aber wie geplant stattfinden. Was genau der Pontifex hat, gab der Vatikan nicht bekannt. Franziskus ist generell guter Gesundheit, er hat allerdings nur noch einen Lungenflügel und Beschwerden beim Gehen. Am Mittwoch hatte er wie üblich die Generalaudienz und die Feierlichkeiten zum Aschermittwoch gehalten. Dabei wurde beobachtet, wie er mehrmals hustete.+++ 13.23 Uhr: Pakistan feiert Abschuss eines indischen Kampfjets vor einem Jahr +++Pakistan hat ein Jahr nach dem Abschuss eines indischen Kampfjets landesweite Feierlichkeiten ausgerufen. Dafür wurde unter anderem eine Flugschau in der Hafenstadt Karachi veranstaltet. Ministerpräsident Imran Khan hatte am Abend zuvor die pakistanische Luftwaffe in einer Rede an politische und militärische Führungskräften gelobt. Überregionale Zeitungen in Pakistan räumten dem militärischen Zwischenfall vor einem Jahr ganze Seiten ein und gratulierten dem Land für die Intervention, die Pakistans Regierung als “Nationalen Überraschungstag” bezeichnete. Kritiker betrachteten die Feierlichkeiten als Provokation gegen Indien. +++ 13.23 Uhr: Thomas Anders bekommt eigene Kochsendung +++Der ehemalige Modern-Talking-Sänger Thomas Anders (“You’re My Heart, You’re My Soul”) bekommt eine Kochsendung beim Südwestrundfunk. “Koch mal ANDERS” läuft ab 2. März montags bis freitags um 13.45 Uhr im SWR Fernsehen, wie der Sender mitteilte. Der 56-Jährige will demnach prominente Gäste am Herd “in vertrauter Atmosphäre einer modernen Landhausküche” begrüßen. Angesagt haben sich unter anderem Sängerin Isabel Varell, Comedian Matze Knop und Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich.+++ 13.05 Uhr: Mehr als 25.000 Hasspostings gegen Österreichs Justizministerin +++Die österreichische Justizministerin Alma Zadic (Grüne) hat seit ihrem Amtsantritt im Januar mit einer Flut von Hassbotschaften gegen sie im Internet zu kämpfen. Wie sie dem Magazin “Insider” sagte, sind inzwischen mehr als 25.000 solcher Postings mit strafrechtlicher Relevanz, darunter auch Morddrohungen, veröffentlicht worden. “Sehr viele darunter mit Klarnamen. Wir überlegen noch, wie wir das aufarbeiten”, sagte die 35-Jährige. Zadic ist die erste Ministerin in Österreich mit Migrationshintergrund. Ihre Eltern stammen aus Bosnien. Aufgrund der Hasswelle im Netz steht sie im Gegensatz zu den meisten Kollegen im österreichischen Kabinett unter Polizeischutz.+++ 13.00 Uhr: Taxifahrgast stirbt in Russland nach Elektroschocker-Einsatz +++Mit einem Elektroschocker haben zwei Polizisten in Russland einen schlafenden Mann in einem Taxi wecken wollen und so vermutlich den Tod des 24-Jährigen verursacht. Wegen des Missbrauchs der Waffe in der sibirischen Stadt Irkutsk wurden die beiden Beamten entlassen, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Ermittler leiteten demnach ein Strafverfahren wegen Überschreitung von Amtsbefugnissen ein. Die Polizisten sitzen in Untersuchungshaft. Taser sollen gefährliche Menschen außer Gefecht setzen oder lähmen. Immer wieder kommt es aber auch zu tödlichen Verletzungen – etwa bei Menschen mit Vorerkrankungen.+++ 12.49 Uhr: Deutsche Post gibt Sonderbriefmarke mit “Sesamstraßen”-Stars heraus +++Die Deutsche Post gibt eine Sonderbriefmarke zur belieben Kindersendung “Sesamstraße” heraus. Die Marke im Wert von 80 Cent zeigt die Gesichter von “Sesamstraßen”-Stars wie Ernie, Bert und Krümelmonster und wird ab Montag zu kaufen sein, wie der Norddeutsche Rundfunk mitteilte. Er strahlt die Sendung seit Jahrzehnten aus und präsentiert die Briefmarke mit. Auf dem NDR-Gelände im Hamburger Stadtteil Rotherbaum wird zum Verkaufsstart und zur offiziellen Präsentation eigens eine Sonderpostfiliale öffnen. Die Marke wird in einer Auflage von 55 Millionen Stück gedruckt und kann als normales Postwertzeichen verwendet werden.+++ 12.42 Uhr: Heizölpreise fallen auf tiefsten Stand seit fast zweieinhalb Jahren +++Die Preise für Heizöl sind kräftig gefallen und haben ihren tiefsten Stand seit Oktober 2017 erreicht. Der Messtechnik-Hersteller Tecson meldete auf seiner Internet-Seite einen bundesweiten Durchschnittspreis von 57 Euro für 100 Liter Heizöl (bei Abnahme von 3000 Litern). Noch zu Beginn des Jahres mussten die Verbraucher für kurze Zeit mehr als 70 Euro bezahlen. Hintergrund des Preisrutsches sind die Entwicklungen auf dem Rohölmarkt, der wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und der damit verbundenen Produktionseinschränkungen in China stark rückläufig ist.+++ 12.29 Uhr: Drogenkontrollrat: Junge Raucher besonders offen für Kokain +++Junge Raucher, Trinker und Cannabis-Nutzer sind nach Darstellung des Internationalen Drogenkontrollrats (INCB) besonders gefährdet, später auch Drogen wie Kokain und Opiate zu nehmen. Langzeitstudien zeigten, je früher mit dem Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis begonnen werde, desto wahrscheinlicher sei es, dass Jugendliche Opiate und Kokain konsumierten, teilte der INCB in Wien mit.  Der Drogenkontrollrat betont erneut seine Sorge, dass einige Länder inzwischen den Konsum von Cannabis für nicht-medizinische Zwecke erlaubten.  Die zeigten, dass weltweit mehr als 80 Prozent der bis zu 24-Jährigen keine Drogen nähmen. Ein hohes Risiko stellten Armut und soziale Extremsituationen dar. Studien zeigten auch, dass genetische Faktoren Menschen anfälliger für eine Abhängigkeit machten.+++ 12.21 Uhr: Deutsche bewerten gesellschaftliches Klima mit Schulnote 3,6 +++Das derzeit in Deutschland herrschende gesellschaftliche Klima bewerten die Bundesbürger laut einer Umfrage mit der Schulnote 3,6. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD haben 64 Prozent der Befragten den Eindruck, dass sich das gesellschaftliche Klima in den vergangenen Jahren verschlechterte. Besonders wichtig im Bezug auf das Klima im Land waren den Befragten ein respektvoller Umgang, gegenseitige Rücksicht sowie mehr Miteinander und Zusammenhalt.+++ 12.13 Uhr: Todesschütze von Hanau vor der Tat wegen Falschparkens kontrolliert +++Der Todesschütze von Hanau war etwa eine Stunde vor Abgabe des ersten Schusses wegen Falschparkens kontrolliert worden. Wie Teilnehmer einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses berichteten, stand sein Auto in der Nähe des ersten Tatorts. Er habe bei der Kontrolle nicht aggressiv reagiert, erfuhren die Teilnehmer vom Generalbundesanwalt.  +++ 12.12 Uhr: London droht mit Abbruch von Brexit-Gesprächen bis Ende Juni +++Die britische Regierung hat mit einem Abbruch der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zur EU gedroht, sollte sich bis Ende Juni kein Abkommen abzeichnen. Das geht aus dem am britischen Verhandlungsmandat hervor, das veröffentlicht wurde. Beginnen sollen die Verhandlungen am Montag in Brüssel. Sollten sie scheitern, will sich London ganz auf einen Austritt ohne Anschlussabkommen nach Auslaufen der Übergangsphase Ende des Jahres vorbereiten. In dem Dokument nimmt London wie erwartet eine harte Position ein.+++ 12.08 Uhr: Höhepunkt erreicht: knapp 100.000 gemeldete Grippefälle +++Der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle in Deutschland scheint Experten zufolge überschritten. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) hervor. Die Zahl der nachweislich infizierten Menschen in der bisherigen Saison stieg demnach um knapp 18.000 in der vergangenen Woche auf nun rund 98.500, die Zahl der Grippe-Toten auf 161. “85 Prozent der Todesfälle waren 60 Jahre oder älter”, hieß es. Mehr als 300 Ausbrüche wurden insgesamt erfasst, davon 53 in Krankenhäusern. Von den gemeldeten Patienten wurden fast 17.000 in Kliniken behandelt.+++ 11.47 Uhr: Lena Meyer-Landrut: Ich denke durch Greta nachhaltiger +++Sängerin Lena Meyer-Landrut denkt dank Klimaaktivistin Greta Thunberg mehr an die Umwelt. “Es ist jetzt nicht so, dass sie dafür verantwortlich ist, dass ich weniger Plastik nutze, aber sie hat Anteil daran, dass ich nachhaltiger denke”, sagte die Musikerin in Berlin. “Auch ich lerne natürlich jeden Tag neue Sachen: Unverpackte Lebensmittel einkaufen, keine To-Go-Becher mehr, ich ziehe hauptsächlich Sachen an, die ich mir ausleihe und wieder zurückgebe, und so weiter.” Außerdem fahre sie einen Elektrowagen. Meyer-Landrut, die am Sonntag als Coach in der Sat.1-Musikshow “The Voice Kids” zu sehen ist, freut nach eigenen Angaben vor allem das klimapolitische Engagement junger Leute. “Sie nutzen die Kanäle, die ihnen zur Verfügung stehen bewusst, setzen sich für das Richtige ein und sind bereit, dafür zu kämpfen. Das finde ich toll und bewundernswert. Ich habe auf jeden Fall ein bisschen Hoffnung in die Generation, die jetzt kommt.”+++ 11.39 Uhr: Ex-FPÖ-Chef Strache will Bürgermeister von Wien werden +++Der im Zuge der “Ibiza-Affäre” zurückgetretene FPÖ-Chef und ehemalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache strebt zurück in die Politik. Er wolle bei der Landtagswahl in Wien antreten und den derzeitigen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) herausfordern, sagte Strache bei einem Auftritt zum politischen Aschermittwoch in Wien. Er will offenbar für die Allianz für Österreich antreten. Sie war im vergangenen Dezember von Abtrünnigen der rechtspopulistischen FPÖ gegründet worden.  Die “Ibiza-Affäre” hatte im vergangenen Mai ein politisches Erdbeben in Österreich ausgelöst, zum Bruch der Regierungskoalition und zu vorgezogenen Neuwahlen Ende September geführt.+++ 11.26 Uhr: Zahl der Toten nach Ausschreitungen in Indien auf 32 gestiegen +++Nach den schwersten Ausschreitungen seit Jahrzehnten in der indischen Hauptstadt Neu Delhi ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Inzwischen seien mindestens 32 Menschen ihren Verletzungen erlegen, sagten Sprecher zweier staatlicher Krankenhäuser. Dazu kämen rund 200 Verletzte. Nach Angaben der Polizei ist die Lage inzwischen unter Kontrolle. Hintergrund der Gewalt sind massive Spannungen zwischen der Hindu-Mehrheit und der muslimischen Minderheit. Indien kommt nicht zur Ruhe, seit Premierminister Narendra Modi ein Einbürgerungsgesetz durchgedrückt hat, das nach Ansicht von Kritikern gezielt Muslime diskriminiert.+++ 11.20 Uhr: NSU, Hanau-Anschlag: Seehofer spricht von “Blutspur” des Rechtsterrors +++Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat nach dem Anschlag von Hanau im Bundestags Innenausschuss von einer “Blutspur” des Rechtsterrorismus seit den Morden des rechtsextremen NSU gesprochen. Er habe sich vor den Abgeordneten dagegen gewandt, das Thema Rechtsextremismus durch einen Vergleich mit dem Linksextremismus zu relativieren, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Reichsbürger betrachte der Minister immer noch getrennt vom Rechtsextremismus, hieß es aus der nicht öffentlichen Sitzung. Oppositionsvertreter forderten schon vor der Sitzung eine Stärkung der Extremismusabwehr. Vergangene Woche hatte ein 43-jähriger Deutscher im hessischen Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln offenbar aus rassistischen Gründen getötet, später wurde er ebenso wie seine 72-jährige Mutter tot in seiner Wohnung aufgefunden.+++ 11.12 Uhr: Erneut Banken-Durchsuchung in Frankfurt wegen “Cum-Ex”-Aktiendeals +++Im Zusammenhang mit dem Steuerskandal um “Cum-Ex”-Aktiendeals ist in Frankfurt erneut eine Geschäftsbank durchsucht worden. Vor der deutschen Niederlassung der Großbank ABN Amro fuhr ein Großaufgebot der Polizei auf. Nach Informationen aus Justiz-Kreisen führt die Staatsanwaltschaft Köln die Ermittlungen. Die Behörde war aber zunächst nicht zu erreichen, auch die Bank äußerte sich zunächst nicht. Die Bank war als Rechtsnachfolgerin der Fortis Bank bereits im November Zielscheibe einer umfangreichen Cum-Ex-Razzia in Hessen, Bayern und den Niederlanden. Die damalige Aktion richtete sich nach früheren Angaben der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft gegen sechs Beschuldigte.+++ 10.48 Uhr: “Fack Ju Göhte” bekommt vielleicht Markenschutz +++Der Filmtitel “Fack Ju Göhte” kann nun wohl doch als Wortmarke geschützt werden. Das EU-Markenamt EUIPO soll hierüber neu entscheiden, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied. Bei ihrer Ablehnung hätten das EUIPO und in der Folge auch das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) nicht hinreichend berücksichtigt, dass der Filmtitel “von der deutschsprachigen breiten Öffentlichkeit offenbar nicht als moralisch verwerflich wahrgenommen wurde”. Die satirische Schulkomödie war 2013 erschienen, 2015 und 2017 gab es Fortsetzungen. Die Constantin Film wollte den Titel ihrer Erfolgsfilme 2015 als EU-Marke eintragen lassen. “Fuck you” gelte im englischsprachigen Raum zwar als vulgärer Ausdruck, dies müsse aber nicht auch automatisch in anderen Ländern so sein, in denen Englisch eine Fremdsprache ist. Mit “Fack Ju” sei hier der englische Ausdruck zudem noch lautschriftlich ins Deutsche übertragen worden.+++ 10.28 Uhr: Deutschland gab 2018 knapp 105 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus +++In Deutschland haben Unternehmen, Hochschulen und andere Wissenschaftseinrichtungen im Jahr 2018 in etwa 104,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das entsprach einem Anteil von 3,1 Prozent am gesamten Bruttoinlandsprodukt (BIP), berichtete das Statistische Bundesamt. Rund 68,8 Prozent steuerte die Wirtschaft bei. 17,7 Prozent entfielen auf Hochschulen, 13,5 Prozent auf andere Forschungsinstitute. Nach derzeitigem Stand erreicht Deutschland damit laut Statistischem Bundesamt das von der EU definierte Ziel, dass Mitgliedsstaaten im laufenden Jahr mindestens drei Prozent ihres BIP für Forschung und Entwicklung ausgeben. Der Trend wies in den vergangenen Jahren außerdem nach oben.+++ 10.26 Uhr: Ifo-Beschäftigungsbarometer mit stärkstem Rückgang seit 2008 +++Deutsche Unternehmen sind laut einer Umfrage des Ifo-Instituts bei der Suche nach neuen Mitarbeitern deutlich zurückhaltender geworden. Das vom Münchener Ifo-Institut erstellte Beschäftigungsbarometer fiel im Februar um 1,5 Punkte auf 98,1 Zähler, wie aus einer Mitteilung hervorging. “Der zu Jahresbeginn herrschende Optimismus auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist verflogen”, kommentierten die Ifo-Experten. Der Rückgang ist der stärkste seit Dezember 2008.  Nach Einschätzung des Ifo-Instituts habe sich der Dienstleistungssektor von einem Treiber zu einem Bremsklotz für den deutschen Arbeitsmarkt entwickelt. Auch in der Industrie ermittelte das Info-Institut einen Rückgang beim Beschäftigungsbarometer, während im Baugewerbe nach wie vor Personal gesucht werde.+++ 10.13 Uhr: Linke stellt Strafanzeige gegen Merkel wegen US-Drohnenangriff +++Acht Bundestagsabgeordnete der Linken haben im Zusammenhang mit der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani Strafanzeige gegen Mitglieder der Bundesregierung beim Generalbundesanwalt gestellt. Gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Mitglieder ihrer Regierung gebe es einen Verdacht wegen “Beihilfe durch Unterlassen zum Mord” an Soleimani sowie an dem stellvertretenden Leiter der irakischen Volksmobilisierungskräfte, Abu Mahdi al Muhandis, heißt es in der Anzeige, die der Nachrichtenagentur DPA in Berlin vorliegt. Hintergrund sind Berichte und Erklärungen, wonach Datenströme für US-Drohnenangriffe über den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz laufen. Die Linken-Politiker sind der Überzeugung, die Bundesregierung hätte dies unterbinden müssen. Soleimani war am 3. Januar in der Nähe des Flughafens Bagdad mit Raketen getötet worden, die von einer US-amerikanischen Reaper-Drohne aus abgefeuert worden.+++ 9.47 Uhr: Ägäisinseln: Athen zieht nach Ausschreitungen Bereitschaftspolizei ab +++Nach schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und aufgebrachten Einwohnern der griechischen Inseln Lesbos und Chios mit Dutzenden Verletzten hat Regierungschef Kyriakos Mitsotakis den Abzug der Bereitschaftspolizei von diesen Inseln angeordnet. Mitsotakis lud zugleich alle Vertreter der Inseln der Nordägäis zu einem Treffen in Athen ein, wie der Staatsrundfunk ERT berichtete. Die Inselbewohner lehnen den Bau neuer Lager für Migranten auf ihren Eilanden ab und fordern, dass alle Migranten nach ihrer Registrierung zum Festland gebracht werden. Innerhalb von zwei Tagen waren bei Zusammenstößen mehr als 50 Einwohner und Polizisten verletzt worden.+++ 9.43 Uhr: Hertha-Investor Windhorst schweigt zu Klinsmann-Protokoll +++Finanzinvestor Lars Windhorst will sich zu den schweren Angriffen gegen den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC in einem Protokoll für den früheren Cheftrainer Jürgen Klinsmann nicht äußern. Man werde den Vorgang nicht öffentlich kommentieren, sagte Windhorsts Sprecher Andreas Fritzenkötter. In dem von der “Sport Bild” am Mittwoch veröffentlichten Papier, das für Klinsmann und einen Partner verfasst worden war, greift der Ex-Coach die Verantwortlichen des Clubs scharf an und fällt auch harte Urteile über die Spieler, ohne mögliche eigene Fehler einzugestehen. Windhorst hatte Klinsmann im November in den Aufsichtsrat des Vereins geholt, ehe der frühere Bundestrainer Chefcoach wurde und dieses Mandat ruhte. Nach nur elf Wochen hatte Klinsmann überraschend seinen Rücktritt erklärt.+++ 9.42 Uhr: Staat gab im Jahr 2017 durchschnittlich 7300 Euro pro Schüler aus +++Für die Ausbildung eines Schülers hat der deutsche Staat im Jahr 2017 in Schnitt 7300 Euro ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg die Summe damit um rund 200 Euro gegenüber dem Vorjahr 2016. Dabei handelt es sich um eine Durchschnittszahl über alle öffentlichen Schulen hinweg. Je nach Schulart schwankten die Pro-Kopf-Ausgaben pro Schüler demnach. An Grundschulen beliefen sich die Kosten für die Ausbildung je Kind auf 6400 Euro jährlich, an Integrierten Gesamtschulen waren es 8500 Euro. An den Berufsschulen lagen die Ausgaben vor allem aufgrund des dortigen Teilzeitunterrichts bei lediglich 5100 Euro. 82 Prozent der Ausbildungskosten je Schüler entfielen laut amtlicher Statistik auf Personalausgaben. Das waren durchschnittlich 6000 Euro. Weitere 900 Euro wurden für die Unterhaltung der Schulgebäude sowie Lehrmittel aufgewendet, 400 Euro entfielen auf Baumaßnahmen und andere Sachinvestitionen, wie das Bundesamt mitteilte.+++ 9.34 Uhr: Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen ist verfassungsgemäß +++Der Gesetzgeber darf muslimischen Rechtsreferendarinnen verbieten, bei ihrer praktischen Ausbildung im Gerichtssaal ein Kopftuch zu tragen. Die Entscheidung für eine Pflicht, sich in weltanschaulich-religiöser Hinsicht neutral zu verhalten, sei zu respektieren, entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss zu einem Fall aus Hessen.+++ 9.29 Uhr: Amnesty: Mindestens 210 Tote bei Protesten 2019 in Lateinamerika +++Bei Protesten auf dem amerikanischen Kontinent sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mindestens 210 Menschen ums Leben gekommen. 83 seien in Haiti gestorben, 47 in Venezuela, 35 in Bolivien, 31 in Chile, acht in Ecuador und sechs in Honduras, heißt es in einem neuen Amnesty-Bericht. Für das Demonstrations- und Asylrecht sei 2019 in den 24 Ländern des Kontinents kein gutes Jahr gewesen. “In völliger Missachtung ihrer Verpflichtungen nach nationalem und internationalem Recht gingen die Regierungen in allen Teilen des amerikanischen Kontinents unerbittlich sowohl gegen die Versammlungsfreiheit als auch gegen das Recht auf Asyl vor.”+++ 9.04 Uhr: Ermittlungen gegen rechtsextreme Jugendgruppe in Mecklenburg +++In der mecklenburgischen Kleinstadt Burg Stargard ermittelt die Polizei gegen eine Gruppe von Jugendlichen wegen Hakenkreuz-Graffitis, “Sieg Heil”-Rufen und rechtsextremer Musik. Den fünf Verdächtigen im Alter von 14 bis 17 Jahren werden derzeit mindestens 18 politisch motivierte Taten zur Last gelegt – vor allem Sachbeschädigungen. Wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte, wurden bei Durchsuchungen Speichermedien, Laptops und Smartphones beschlagnahmt. Die Eltern seien “zum größten Teil erschrocken und sehr bestürzt” über das mutmaßliche Treiben ihrer Kinder gewesen, hieß es. Eine “enge Verbindung” zu einer vor Jahren aktiven NPD-Gruppe aus Burg Stargard wurde den Angaben zufolge nicht gefunden.+++ 8.53 Uhr: Zahl der Jobs mit Mindestlohn rückläufig +++Im zurückliegenden Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt ist die Zahl der mit Mindestlohn bezahlten Jobs deutlich zurückgegangen. Im April 2018 wurde in 930.000 Beschäftigungsverhältnissen der Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro gezahlt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das entsprach 2,4 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse. Innerhalb von drei Jahren habe sich damit der Anteil mehr als halbiert, denn im Frühjahr 2015 waren es noch 1,91 Millionen Mindestlohn-Jobs. Weitere 509.000 Beschäftigungsverhältnisse oder 1,3 Prozent aller Jobs hatten sogar einen rechnerischen Stundenlohn unterhalb des Mindestlohns, berichtete die Statistikbehörde. Das sei allerdings nicht zwingend auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz zurückzuführen, da einzelne Details wie Sonderregelungen für Praktikanten in der Statistik nicht abgebildet werden könnten.+++ 8.40 Uhr: Rangnick-Berater: Preetz nicht der Grund für Absage an Hertha BSC +++Ralf Rangnick hat bestätigen lassen, dass Jürgen Klinsmann ihn als Trainer zu Hertha BSC holen wollte. Club-Geschäftsführer Michael Preetz sei dabei allerdings nicht der Grund gewesen, warum Rangnick nicht zum Berliner Fußball-Bundesligisten gewechselt sei, sagte dessen Berater Marc Kosicke der “Bild”-Zeitung. Rangnick habe auf seinen laufenden Vertrag bei RB Leipzig verwiesen. “In keiner Weise hat Ralf davon gesprochen, dass er ein Engagement ausschließt, weil Michael Preetz dort Geschäftsführer Sport ist und damit sein Vorgesetzter wäre”, sagte Kosicke. Nach der Kontaktaufnahme im vergangenen Jahr war Klinsmann selbst Cheftrainer von Hertha geworden, hatte aber nach nur elf Wochen seinen Rücktritt erklärt und damit den Club geschockt. In einem von der “Sport Bild” am Mittwoch veröffentlichten Protokoll, das für Klinsmann und einen Partner verfasst worden war, hieß es, dass Rangnick mitgeteilt hätte, dass er mit Preetz als seinem Vorgesetzten nicht zum Hauptstadtclub kommen werde. Der frühere Bundesligatrainer Rangnick ist seit dem 1. Juli als Head of Sport und Development Soccer im Fußball-Netzwerk von Red Bull tätig.+++ 8.12 Uhr: Historischer Tiefstand bei Zahl der Verkehrstoten +++Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren gesunken. Bei Unfällen im Straßenverkehr starben den vorläufigen Zahlen zufolge 3059 Menschen, 216 oder 6,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.+++ 8.07 Uhr: Fünf Tote bei Brand in Straßburger Wohnhaus +++Fünf Menschen sind bei einem Feuer in einem Wohnhaus in der Elsassmetropole Straßburg getötet worden. Weitere sieben erlitten bei dem Brand im Straßburger Bahnhofsviertel Verletzungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr im französischen Fernsehen sagte. Die Feuerwehr sei gegen 1 Uhr alarmiert worden. Es habe im Treppenhaus eine starke Rauchentwicklung gegeben. Die Polizei untersuche nun die Ursache. 23 Menschen konnten unverletzt aus dem Gebäude geborgen werden, wie die Zeitung “Dernières Nouvelles d’Alsace” schrieb. Demnach war das Feuer in einem siebenstöckigen Gebäude ausgebrochen. Einige Menschen wurden zunächst in einer Turnhalle untergebracht.+++ 8.02 Uhr: Syrische Rebellen und türkische Armee erobern wichtigen Ort zurück +++Im Kampf um Syriens letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib haben Regierungsgegner mit türkischer Unterstützung einen strategisch wichtigen Ort zurückerobert. Oppositionelle Milizen hätten die Stadt Sarakib unter Kontrolle gebracht, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die oppositionelle Syrische Nationalarmee bestätigte die Angaben. Demnach unterbrachen die Rebellen auch zwei wichtige Schnellstraßen, darunter die Verbindung zwischen der Hauptstadt Damaskus und Aleppo. Türkische Artillerie habe die Regierungstruppen massiv beschossen. Dominiert wird das Gebiet von der al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham. Dort kämpfen aber auch moderatere Gruppen.TICKER CORONA+++ 7.45 Uhr: Beck’s-Brauer AB Inbev rechnet wegen Coronavirus mit Gewinneinbruch +++Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev rechnet wegen des Coronavirus mit einem Gewinneinbruch im ersten Quartal. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den ersten drei Monaten werde um rund zehn Prozent sinken, teilte der Brauer bekannter Marken wie Beck’s, Budweiser, Corona und Stella Artois in Leuven mit. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte AB Inbev operativ etwas mehr als fünf Milliarden Dollar verdient. AB Inbev bezifferte auch die bisherige Belastung durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus. In den ersten beiden Monaten drückten die Folgen des Virus demnach das Ergebnis um 170 Millionen Dollar.+++ 7.15 Uhr: Pavian flieht vor Sterilisation und wird einkassiert +++Ein Pavian-Drama hat sich in Sydney abgespielt. Ein männliches Exemplar riss auf dem Weg zu seiner Sterilisation gemeinsam mit zwei Weibchen aus – der 15 Jahre alte Pavian wurde aber dann doch noch operiert. Die Affen waren entkommen, weil sie nach Behördenangaben ein Schloss auf dem Transport öffnen konnten. Nach zwei Stunden Freiheit wurden die drei Paviane von der Polizei und Tierschützern eingefangen. Die Operation sei gut gelaufen, der Gesundheitsminister des australischen Bundesstaates New South Wales. Der Pavian, den er nach dem Entfesslungskünstler “Houdini” benannte, schlafe und ruhe sich aus. “Seine zwei weiblichen Familienmitglieder sind entspannt und glücklich.” Die beiden Weibchen waren als emotionale Unterstützung dabei. Die Paviane sind Teil eines Forschungsprojekts.+++ 6.07 Uhr: Demos nach Verbot von thailändischer Oppositionspartei +++Nach der Auflösung einer populären Oppositionspartei mehren sich die politischen Proteste in Thailand. Schüler in Bangkok demonstrierten gegen die von einem früheren Putschgeneral geführte Regierung – auf einem Schild hieß es: “Diktatur geh weg”. Am Mittwoch hatten Schülerinnen einer Mädchenschule mit einem Flashmob ihren Unmut gezeigt. Auch Studierende an den Universitäten protestieren gegen das Establishment. Das thailändische Verfassungsgericht hatte das Ende der oppositionellen Zukunftspartei (FWP) besiegelt. Sie habe die Verfassungsregeln verletzt, weil sie einen millionenschweren Kredit von ihrem Parteichef angenommen habe. Kritiker sahen das Vorgehen gegen die Partei als politisch motiviert. Die Zukunftspartei war besonders bei jungen Leuten beliebt. In Thailand ist seit einem Putsch des Militärs 2014 der General Prayut Chan-o-cha an der Macht.+++ 6.06 Uhr: Mehrheit der Deutschen zeigt sich offen für intelligente Thermostate +++Ob Temperatursteuerung von unterwegs oder Bedienung per Sprachbefehl von der Couch aus – beim Heizen stehen die Verbraucher intelligenten Thermostaten einer Umfrage zufolge mehrheitlich aufgeschlossen gegenüber. 57 Prozent der Bundesbürger können sich den Einsatz “smarter” Thermostate vorstellen oder nutzen diese bereits, wie aus einer Erhebung des Energiekonzerns Eon hervorgeht, die AFP vorlag. Männer sind gegenüber der Technologie dabei aufgeschlossener (61 Prozent) als Frauen (53 Prozent).+++ 5.18 Ex-Schiedsrichter Rafati: Sofortiger Spielabbruch bei Rassismus +++Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati hat bei Rassismus und Diskriminierung einen sofortigen Spielabbruch gefordert. Momentan sollen die Bundesliga-Schiedsrichter nach einem Drei-Punkte-Plan vorgehen und das Spiel zunächst unterbrechen und einen Ausruf machen. “So erzielt der Plan keine Wirkung. Dass zweimal Beleidigen praktisch frei ist, muss abgeschafft werden”, sagte der 49-Jährige der Düsseldorfer “Rheinischen Post”. “Wir müssen die ersten beiden Stufen komplett weglassen und das Spiel dann sofort abbrechen!” Der ehemalige Bundesliga- und Fifa-Schiedsrichter verspricht sich von diesem rigorosen Handeln, dass die Täter noch mehr in die Verantwortung genommen werden.+++ 4.06 Uhr: Früherer Reichspräsident Hindenburg nicht mehr Ehrenbürger Berlins +++Der ehemalige Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847-1934) ist nicht mehr Ehrenbürger Berlins. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) habe die Streichung Hindenburgs aus der Ehrenbürgerliste veranlasst, teilte die Senatskanzlei auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA mit. Müller setzte damit einen Beschluss des Abgeordnetenhauses um. Das Parlament hatte am 30. Januar mit rot-rot-grüner Mehrheit entschieden, Hindenburg die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen. Zur Begründung hieß es, dieser habe Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler berufen. Danach habe er Notverordnungen und Gesetze unterzeichnet, die den Reichstag entmachteten, die Grundrechte aufhoben und den Nazis neue Machtmittel in die Hand gaben.+++ 3.34 Wer ist die Schönste im ganzen Land? – Kühe messen sich bei Miss-Wahl +++Nicht “Germany’s Next Topmodel”, nicht “Miss Germany” – sondern die Wahl zur schönsten Kuh des Jahres hält ab 9.30 Uhr Hunderte Rinderzüchter im niedersächsischen Verden in Atem. Über 200 Holstein-Milchkühe werden von ihren Besitzern bei der 47. Auflage der “Schau der Besten” präsentiert, wie die Veranstalter bekanntgaben. Die Karten sind dieses Jahr komplett neu gemischt: Seriengewinnerin Lady Gaga starb im Dezember im Alter von 13 Jahren. Auch Vorjahressiegerin Alessja, die Lady Gaga noch zu Lebzeiten vom Thron gestoßen hatte, ist dieses Jahr nicht dabei. Die Bewertungskriterien für die angehenden Schönheitsköniginnen sind unter anderem schöne Euter, starke Beine und ein breites Becken. Veranstaltet wird die “Schau der Besten” von der Zuchtorganisation Masterrind, deren Zuchtgebiet Niedersachsen und Sachsen umfasst. Zu der Veranstaltung kommen jedes Jahr Viehzüchter, Landwirte und Nachwuchsbauern mit ihren besten Kühen.+++ 2.56 Uhr: Merz sieht kein Problem in fehlenden Kandidatinnen für Parteivorsitz +++Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz sieht kein Problem darin, dass sich bislang um die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer keine Frauen bewerben. “Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen, wenn nach zwei Jahrzehnten mal wieder ein Mann CDU-Vorsitzender wird”, sagte Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vor Kramp-Karrenbauer war Angela Merkel rund 19 Jahre lang Vorsitzende der CDU. Merz vertrat auch die Ansicht, dass das Alter im Rennen um den Parteivorsitz keine Rolle spielt: “Wenn ich abends den Fernseher anmache, dann sehe ich, wie Amerikas Jugend einem Bernie Sanders zu Füßen liegt. Der ist 14 Jahre und einen Herzinfarkt älter als ich.” Der US-Senator Sanders, der sich um die Kandidatur gegen Präsident Donald Trump bewirbt, ist 78. Merz ist 64, seine Kontrahenten um den CDU-Vorsitz sind einige Jahre jünger.+++ 1.30 Uhr: Spielberg gibt Regie von “Indiana Jones 5” ab +++Nach vier “Indiana Jones”-Filmen will Steven Spielberg den geplanten fünften Teil der Abenteuersaga offenbar einem Nachfolger überlassen. Der Star-Regisseur werde weiterhin als Produzent von “Indiana Jones 5” mitwirken, wie die US-Branchenblätter “Hollywood Reporter” und “Variety” berichteten. Als möglicher Regisseur sei James Mangold (“Walk the Line”, “Le Mans – Gegen jede Chance”) im Gespräch, hieß es. Hauptdarsteller Harrison Ford hatte kürzlich in einer US-Talkshow erzählt, dass er sich auf die Fortsetzung freue und dass der Dreh in diesem Sommer beginnen würde. Der noch titellose fünfte Teil ist seit längerem geplant. 2018 hatten das Walt Disney Studio und Lucasfilm einen Aufschub verkündet. Ursprünglich sollte “Indiana Jones 5” im Sommer 2020 starten, der Termin wurde auf Juli 2021 verschoben. +++ 1.29 Uhr: Ganzen Tanker für das Benzin gekauft: Kuba umgeht US-Sanktionen +++Um trotz Sanktionen an Kraftstoff zu kommen, hat Kuba nach eigenen Angaben einen ganzen Tanker kaufen müssen. Der Eigner eines Schiffes, das Benzin nach Kuba transportierte, habe sich aus Angst vor US-Sanktionen nicht getraut, an der Küste der sozialistischen Karibikinsel anzudocken, erzählte der kubanische Transportminister Eduardo Rodríguez im Staatsfernsehen. “Wir mussten das Schiff kaufen – mit Geld aus den geringen finanziellen Mitteln des Landes – um an den Kraftstoff zu kommen”, sagte er. Zur Herkunft des Tankers machte Rodríguez keine Angaben. Unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama war das von den USA 1962 verhängte komplette Handelsembargo gelockert worden. Trump hatte diese Lockerungen teilweise wieder rückgängig gemacht. Begründet wird dies mit der “Unterdrückung der Menschen Kubas” und der Unterstützung Kubas für Venezuelas umstrittenen Präsidenten Nicolás Maduro.+++ 1.03 Uhr: Israels Botschafter: Rassistische Gewalt kann Demokratie gefährden +++Nach dem Anschlag von Hanau warnt der israelische Botschafter in Deutschland vor fatalen Folgen für die Demokratie hierzulande. “Keine demokratische Gesellschaft kann überleben, wenn Minderheiten permanent bedroht oder geschädigt werden. Der Holocaust hat uns allen gezeigt, wohin ein solcher Hass führt und welche schrecklichen Folgen er haben kann – und genau darum geht es jetzt”, sagte Jeremy Issacharoff der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Eine offene Gesellschaft könne viele Dinge tolerieren, aber niemals Gewalt. Das habe sich aber in den vergangenen Jahren geändert. “Die Menschen beginnen wieder gewalttätig gegen Minderheiten, gegen Juden und Muslime zu handeln. Aus Worten werden Taten.”+++ 1.01 Uhr: US-Repräsentantenhaus erklärt Lynchjustiz zu Hassverbrechen +++Rund 120 Jahre nach den ersten Anläufen hat das US-Repräsentantenhaus Lynchjustiz als Hassverbrechen eingestuft. Die Parlamentskammer nahm den Gesetzesentwurf, der Lynchjustiz damit auch auf Bundesebene als Straftat deklarieren würde, mit einer überwältigenden Mehrheit von 410 zu 4 Stimmen an. Das Gesetz ist nach Emmett Till benannt, einem Schwarzen, der 1955 im US-Bundesstaat Mississippi von einem weißen Mob gelyncht wurde. Dem Gesetzesentwurf zufolge wurden zwischen 1892 und 1968 insgesamt 4742 Lynchmorde in den USA verzeichnet. 3445 der Opfer waren demnach Schwarze. Der US-Senat hatte im vergangenen Jahr einen ähnlichen Gesetzesentwurf einstimmig verabschiedet. Die “Washington Post” berichtete, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts habe es fast 200 erfolglose Anläufe gegeben, Lynchjustiz auch auf Bundesebene zur Straftat zu machen.+++ 0.16 Uhr: Missstände aufgedeckt: Ermittlungen gegen Polizei mexikanischer Stadt +++Gegen die gesamte Polizei einer mexikanischen Stadt sind Ermittlungen eingeleitet worden. Bei einer Überprüfung der Polizei der zentralmexikanischen Stadt San Juan de los Lagos waren schwere Missstände ans Licht gekommen, wie die Regierung des Bundesstaates Jalisco mitteilte. Dazu gehörte demnach, dass unter anderem der Polizeichef der Stadt die Einstellungsprüfungen nicht bestanden hatte. Anlass der Kontrolle in der Stadt mit rund 70.000 Einwohnern war der Verdacht auf Verbindungen zwischen den Polizisten und dem in der Region stark vertretenen organisierten Verbrechen. Es sei nicht einmal klar, wie viele Beamte dem Kommissariat von San Juan de los Lagos angehörten, hieß es. Von offiziell 160 Polizisten seien nur 101 zur Kontrolle erschienen. Alle besaßen den Angaben zufolge Dienstwaffen, nur 70 von ihnen hätten jedoch Waffenscheine.+++ 0.15 Uhr: Sambaschule “Viradouro” siegt in Rio mit afro-brasilianischem Thema +++Mit einem Defilee über traditionelle schwarze Wäscherinnen in Salvador hat die Sambaschule “Unidos do Viradouro” den Wettstreit der besten Sambaschulen beim Karneval in Rio de Janeiro gewonnen. Die Schule aus Niterói, einer Nachbarstadt Rios, setzte sich in einem spannenden und knappen Wettbewerb gegen 13 Mitstreiter in der Spezialgruppe durch, wie die Jury im Sambodrom bekanntgab. Fünf Jurymitglieder hatten jeweils neun Bereiche von den Kostümen bis zur Harmonie mit Noten bis zu 10 bewertet. Die sechs besten Schulen dürfen am Samstag beim Umzug der Champions noch einmal im Sambodrom auftreten.



Source link : https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news-von-heute–merz-fordert-vorstellungsrunden-fuer-cdu-vorsitz-9160608.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 17:11:19

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Coronavirus: Altmaier erwartet keine Lieferengpässe – Coronavirus bei Patient in Kaiserslautern festgestellt

Coronavirus: Altmaier erwartet keine Lieferengpässe – Coronavirus bei Patient in




Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Längst ist nicht mehr nur Asien betroffen, sondern auch Europa. Auch die Wirtschaft leidet inzwischen unter der Epidemie. Verfolgen Sie alle Entwicklungen im stern-Ticker.In rasendem Tempo prasseln Informationen über Coronavirus-Fälle und Reaktionen der Behörden auf die Menschen in Deutschland ein. Immer mehr Bürger fragen sich mit wachsender Sorge, was die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 für sie bedeutet. Hunderte sind allein in Nordrhein-Westfalen von Quarantäne-Anweisungen betroffen. Gesundheitsminister Jens Spahn sieht Deutschland “am Beginn einer Corona-Epidemie”.Alle Nachrichten zum Coronavirus in unserem Ticker: +++ Bahn erstattet Fahrpreis bei virusbedingtem Veranstaltungsausfall +++Fahrgäste der Deutschen Bahn können sich in bestimmten Fällen den Fahrpreis kostenfrei erstatten lassen, wenn ihr Reiseanlass aufgrund des neuartigen Coronavirus entfällt. Das gelte für den Fernverkehr beispielsweise, wenn eine Messe, ein Konzert oder ein Sportereignis wegen des Virus offiziell abgesagt werde, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte. Diese Kulanz gilt auch, wenn ein gebuchtes Hotel am Zielort unter Quarantäne steht sowie für Reisen in die betroffenen Gebiete in Italien.Das Bundesunternehmen betonte, es sei auf eine Ausbreitung des Virus vorbereitet. Derzeit gebe es für die Kunden keine Einschränkungen. Sollten die Behörden in einem Zug einen Corona-Verdacht feststellen, werde der Bereich gesperrt und nach der Fahrt gereinigt und desinfiziert. Fahrgäste würden dann aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu hinterlegen, damit die Behörden sie bei Bedarf erreichen können. Dafür werde auch eine Hotline eingerichtet.+++ Coronavirus bei Patient in Kaiserslautern festgestellt +++Bei einem Patienten in Kaiserslautern ist das neuartige Coronavirus festgestellt worden. Das sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) in Mainz. Der etwas über 30 Jahre alte Mann sei mit Symptomen am Donnerstag selbst in das Westpfalz-Klinikum gekommen. Er sei bis vor kurzem im Iran gewesen und habe dort Kontakt mit einer symptomatisch auffälligen Person” gehabt, sagte die Ministerin.+++ Altmaier erwartet keine großflächigen Lieferengpässe +++Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet wegen der Ausbreitung des Coronavirus nicht mit umfassenden und großflächigen Lieferengpässen für die deutsche Wirtschaft. Allerdings könnte es sich auf die Produktion negativ auswirken, wenn Vorleistungsgüter mit Verspätung geliefert würden. Zudem könnten deutsche Exporte nach China an Schwung verlieren, wenn es in der Volksrepublik zu einer Wachstumsverlangsamung komme.Altmaier schließt nicht aus, dass sich die Wachstumsprognose der Regierung für die deutsche Wirtschaft von 1,1 Prozent 2020 wegen der Coronavirus-Krise ändern könnte. Die unerwartet schnelle Ausbreitung des Virus in Europa könnte wirtschaftliche Effekte für die deutsche Konjunktur im laufenden ersten Quartal haben, sagt Altmaier. Dies könnte aber in der zweiten Jahreshälfte wieder aufgeholt werden. Derzeit sei es nicht möglich, eine seriöse Zahl zu nennen.+++ WHO spricht von “sehr heikler Situation” +++Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht angesichts der Ausbreitung des Coronavirus von einer “sehr heiklen Situation”. Die Verbreitung des Virus könne sich in jede Richtung entwickeln, sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Es komme darauf an, was man jetzt unternehme. Das Virus habe das Potenzial einer Pandemie, so Tedros Adhanom Ghebreyesus weiter. Kein Land solle annehmen, dass dort keine Fälle auftreten: “Dies wäre im wörtlichen Sinne ein tödlicher Fehler.”+++ Bund will wegen Coronavirus 50 Millionen zusätzlich an WHO zahlen +++Zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus will die Bundesregierung bis zu 50 Millionen Euro zusätzlich an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zahlen. Darüber informierte das Finanzministerium nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag den Haushaltsausschuss des Bundestags. Zusätzliche Maßnahmen zur Stützung und Ertüchtigung von Gesundheitssystemen seien dringend erforderlich, vor allem in weniger entwickelten Ländern. Würden jetzt keine umfassenden Maßnahmen ergriffen, könne sich der Erreger weit verbreiten, die globale öffentliche Gesundheit gefährden und das öffentliche Leben beeinträchtigen. Die WHO rechnet laut Finanzministerium mit einem Bedarf von 675 Millionen Dollar bis Ende April. Bisher sei nur ein Bruchteil davon durch die internationale Gemeinschaft zur Verfügung gestellt worden.+++ Leipziger Buchmesse soll trotz Coronavirus-Ausbreitung stattfinden +++Die Ausbreitung des Coronavirus in Europa hat derzeit keine Auswirkungen auf die Leipziger Buchmesse, die in zwei Wochen beginnen soll. Die Leipziger Messe teilte in einem Sicherheitshinweis im Internet mit, dass alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden. Aktuell bestünden keine Einschränkungen. Die Messe stehe in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden und verfolge die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Auswärtigen Amtes. Sollte sich am Stand etwas ändern, werde darüber informiert, hieß es.Coronavirus Maskenwucher_13.10UhrDie Messe hat nach eigenen Angaben eine Taskforce gebildet. Der Sanitätsdienst sei auf Verdachtsfälle sensibilisiert. Zudem werde die Reinigung von Geländern, Türgriffen und der Sanitäranlagen verstärkt. Die Leipziger Buchmesse soll vom 12. bis 15. März stattfinden. Zur Frühlingsschau der Buchbranche werden rund 2500 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet. Im vorigen Jahr kamen rund 286 000 Besucher zur Messe und dem dazugehörigen Festival “Leipzig liest”.+++ Erster Coronavirus-Fall in Wien – Ansteckungskette noch unklar +++In Österreich gibt es einen dritten Coronavirus-Fall. Nach zwei Erkrankungen in Tirol, wurde am Donnerstag erstmals auch eine Ansteckung in der Hauptstadt Wien bestätigt. Bei dem Betroffenen handle es sich um einen älteren Mann aus Österreich, der seit zehn Tagen wegen Grippesymptomen in einem Krankenhaus in Wien behandelt werde, sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Der Mann gelte als “schwer erkrankt”, sagte der medizinische Leiter des Krankenanstaltenverbunds (KAV), Michael Binder.Apothekerin Corona Interview_15.15UhrAnders als bei den Fällen in Tirol, wo es sich um ein junges italienisches Paar handelt, ist bei dem Mann in Wien noch unklar wie es zur Ansteckung gekommen ist. Bei der Aufnahme im Krankenhaus habe er keine Angaben zu einer vorangegangenen Reise gemacht, sagte Binder. Das infizierte Paar war am Freitag von der norditalienischen Region Bergamo nach Innsbruck gereist. Italien ist das von dem neuartigen Virus am stärksten betroffene Land in Europa. In ganz Österreich wurden bisher über 400 Tests durchgeführt.+++ IOC hält trotz Coronavirus an planmäßiger Olympia-Austragung fest +++Das Internationale Olympische Komitee hält trotz des Coronavirus-Ausbruchs in Japan an den Olympischen Spielen in Tokio fest. Die IOC-Koordinierungskommission setze sich voll und ganz für die planmäßige Austragung der Sommerspiele ein, sagte IOC-Präsident Thomas Bach laut der Nachrichtenagentur Kyodo in einer Telefonkonferenz mit japanischen Medien. Man wolle nicht über Alternativen spekulieren, meinte Bach. Japan hat bisher acht Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Virus stehen. Mehr als 900 Menschen infizierten sich.+++ Mann aus gestopptem Zug nicht mit Coronavirus infiziert +++Der Mann aus einem am Mittwoch in Idar-Oberstein gestoppten Regionalzug hat sich nicht mit dem neuen Coronavirus infiziert. Das Testergebnis bei ihm sei negativ ausgefallen, teilte die Kreisverwaltung Birkenfeld mit. Insofern könne Entwarnung gegeben werden. Der im Saarland wohnende Mann hatte nach einer Geschäftsreise in Italien bei sich Symptome festgestellt, der Zug war unterwegs von Frankfurt nach Saarbrücken. Der Kreisverwaltung zufolge kam der Mann aus der italienischen Region Apulien. Bereits am Samstag sei er in Süditalien bei einem Arzt gewesen, der ihm “grünes Licht” für den Heimflug von Bari nach Frankfurt mit Zwischenlandung in Mailand gab.+++ Mehr Infizierte in Italien – Minister warnt vor Übertreibung +++Die Zahl der mit dem neuen Coronavirus Infizierten in Italien steigt trotz aller Eindämmungsmaßnahmen weiter. Mittlerweile seien 528 Menschen positiv getestet worden, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Donnerstag in Rom. Am Vorabend waren es rund 400 Infizierte. Die gute Nachricht sei aber, dass Dutzende wieder genesen seien. Die Zahl der Toten liegt nach seinen Angaben bei 14 (Vorabend 12) – diese Zahl sei aber noch nicht definitiv bestätigt. Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in der nördlichen Lombardei, gefolgt von Venetien und Emilia-Romagna.+++ Zahl der Toten durch Coronavirus-Epidemie im Iran steigt auf 26 +++Im Iran ist die Zahl der Todesopfer durch die Coronavirus-Epidemie nach offiziellen Angaben auf 26 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium in Teheran am Donnerstag mitteilte, wurden in den vergangenen 24 Stunden sieben weitere Todesfälle gemeldet. Zudem seien 106 neue Ansteckungsfälle festgestellt worden, sagte der Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur. Damit seien mittlerweile 245 Menschen mit dem Erreger der Lungenkrankheit Covid-19 infiziert.+++ Börsen-Ausverkauf wegen Coronavirus geht weiter +++Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat die Börsen fest im Griff. Nach der Verschnaufpause vom Vortag büßte der Dax am Donnerstagvormittag gut zwei Prozent auf 12 509,67 Punkte ein. Am Vortag war der Index bereits auf den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober abgesackt.+++ Spahn: Müssen mit Corona-Epidemie in Deutschland rechnen +++In Berlin äußern sich Gesundheitsminister Jens Spahn und Innenminister Horst Seehofer vor der Presse. Beide Ressorts haben einen gemeinsamen Krisenstab eingerichtet. Spahn sagt, es müsse damit gerechnet werden, dass sich die Corona-Epidemie auch in Deutschland ausbreite. Flugreisende, die aus China, Südkorea, Japan, Iran und Italien nach Deutschland zurückkehrten, sollten den Behörden ihren Aufenthaltsort melden.Corona Liveblog Krisenstab_13Uhr+++ Zahl der Todesopfer in Italien steigt auf 14 +++In Italien sind zwei weitere Menschen an dem Virus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in dem am stärksten betroffenen Land in Europa auf 14, wie der Zivilschutz bekanntgibt.+++ Autobranche dämpft Erwartungen für 2020 wegen Virus schon jetzt +++Die deutsche Autobranche dämpft ihre Erwartungen für 2020 wegen des Ausbruchs des Coronavirus schon jetzt. Die PKW-Neuzulassungen würden um sechs Prozent sinken, warnte der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin. Zuvor war man von einem Minus von vier Prozent ausgegangen.Pandemieplan: Wie ist Deutschland vorbereitet 12.53Der wichtige Exportmarkt China werde noch stärker betroffen sein. Dort rechne man sogar mit einem Szenario von bis zu sieben Prozent Minus, nachdem man bisher einen Rückgang von zwei Prozent erwartet hatte. VDA-Präsidentin Hildegard Müller sagte jedoch, die genauen Auswirkungen des Virus könnten noch gar nicht beziffert werden. “Das Coronavirus wirkt sich spürbar entlang der Lieferketten der Hersteller und Zulieferer aus”, sagte sie. Ein schnelles Abklingen sei nicht zu erwarten.+++ EU-Experte: Höhepunkt der Covid-19-Welle schwer vorherzusagen +++Die Ausbreitung des neuen Coronavirus in Europa schreitet fort. Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es EU-Experten zufolge schwer vorherzusagen, wann die Infektionswelle ihr Maximum erreichen wird. “Wann der Höhepunkt sein wird – ich habe keine Ahnung”, sagte ein EU-Fachmann in Brüssel. Die Spezialisten der EU-Agentur für Krankheitenkontrolle (ECDC) hätten noch “viel zu lernen” über das neue Virus. Sars-CoV-2 sei inzwischen in etwa 15 EU-Ländern aufgetreten. Man habe bis Donnerstag EU-weit 480 Infektionsfälle und elf Tote gezählt.+++ Frankreichs Präsident Macron warnt vor Coronavirus-“Epidemie” +++Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat vor einer rasanten Ausbreitung des neuen Coronavirus gewarnt. “Wir stehen vor einer Krise, die Epidemie kommt”, sagte der Staatschef bei einem Besuch in dem Pariser Krankenhaus La Pitié-Salpêtrière. Dort war in der Nacht zum Mittwoch erstmals ein Franzose gestorben, der positiv auf das Virus getestet worden war.Wann spricht man von einer Pandemie? 19.15Macron sagte bei dem Besuch in Begleitung von Gesundheitsminister Olivier Véran, die Behörden würden auf die Ausbreitung des Coronavirus “so gut wie möglich reagieren”. In den französischen Krankenhäusern kommt es seit Monaten immer wieder zu Streiks des Pflegepersonals wegen der hohen Arbeitsbelastung.In Frankreich gibt es bisher zwei Todesfälle. Bereits Mitte Februar war ein 80-jähriger Tourist aus China in einem Pariser Krankenhaus den Folgen der Viruserkrankung erlegen. Derzeit werden vier Infizierte in französischen Krankenhäusern behandelt, zwölf weitere Patienten gelten als genesen.+++ Knapp 100.000 gemeldete Grippefälle bundesweit +++Der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle in Deutschland scheint Experten zufolge überschritten. Das geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hervor. Die Zahl der nachweislich infizierten Menschen in der bisherigen Saison stieg demnach um knapp 18.000 in der vergangenen Woche auf nun rund 98.500, die Zahl der Grippe-Toten auf 161. “85 Prozent der Todesfälle waren 60 Jahre oder älter”, hieß es.Coronavirus Patient 0 20.00Mehr als 300 Ausbrüche wurden insgesamt erfasst, davon 53 in Krankenhäusern. Von den gemeldeten Patienten wurden fast 17.000 in Kliniken behandelt. Die tatsächlichen Fallzahlen liegen bei Grippe deutlich höher: Geschätzt wird laut Wochenbericht, dass von Herbst bis Mitte Februar 2,1 Millionen Menschen aus diesem Grund beim Haus- oder Kinderarzt waren.Die Ständige Impfkommission (Stiko) bleibt laut einem Bericht von “Zeit Online” trotz der befürchteten Coronavirus-Epidemie bei der Empfehlung, dass sich nur besonders gefährdete Gruppen wie Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke und Schwangere gegen Grippe impfen lassen sollen. Mögliche Nutzen einer generellen Impfempfehlung – wie eine etwaige Entlastung des Gesundheitssystems durch weniger schwere Verläufe – seien nicht nachgewiesen. Es sei lediglich eine “plausible Hypothese”, wurde Stiko-Leiter Thomas Mertens zitiert. Die Stiko setze auf Evidenz.+++ Zustand der Coronavirus-Patienten in Baden-Württemberg stabil +++Den vier mit dem Coronavirus infizierten Patienten in Baden-Württemberg geht es nach Angaben des Landessozialministeriums weiter vergleichsweise gut. “Der Gesundheitszustand ist unverändert gut und stabil”, sagte ein Sprecher am Donnerstagmorgen. Weitere Infektionen seien seit dem späten Mittwochabend nicht bekannt geworden.Die Patienten in Göppingen, Tübingen und Rottweil blieben weiter isoliert und würden beobachtet. “Im Gegensatz zum Beispiel zu den Fällen in Nordrhein-Westfalen haben wir das Glück, die Kontakte der Erkrankten zu kennen und die Infektionsketten genau nachvollziehen zu können”, sagte der Ministeriumssprecher.+++ Kampf gegen Coronavirus: Japan schließt alle Schulen +++Japan will im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 alle Schulen schließen. Die Maßnahme trete am Montag in Kraft und umfasse alle Grundschulen, Mittelstufen und Gymnasien, sagte Premier Shinzo Abe. Die Schließung soll demnach bis zum Beginn der zehntägigen Frühlingsferien Ende März gelten. Abe betonte, die kommenden beiden Wochen seien entscheidend für den Kampf gegen das Virus.Japan hat bisher acht Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Virus stehen. Mehr als 900 Menschen infizierten sich. Mit mehr als 700 Infektionen entfällt der größte Teil davon allerdings auf Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes “Diamond Princess”, das im Hafen von Yokohama nahe der Hauptstadt Tokio zwei Wochen unter Quarantäne gestanden hatte.+++ Entwarnung bei italienischen Golfern nach Coronavirus-Verdacht +++Die beiden italienischen Golfer Lorenzo Gagli und Edoardo Molinari dürfen nach einem Tag in Quarantäne doch noch an der Oman Open in Maskat teilnehmen. Die European Tour teilte als Veranstalter mit, dass bei Gagli ein Test auf das neuartige Coronavirus negativ ausfiel. Der 34-Jährige war nach Grippe-Symptomen am Mittwoch in seinem Hotelzimmer isoliert worden. Auch Molinari, Gaglis Zimmerpartner für die Woche in Oman, war in ein anderes Zimmer gebracht worden.Coronavirus Karte 11.59+++Wegen Coronavirus: Keine Fußballspiele im Kreis Heinsberg +++Wegen mehrerer Fälle von Coronavirus-Infektionen wird am Wochenende im Kreis Heinsberg kein Fußball gespielt. Alle Spiele im unteren Amateur- und Jugendbereich in Heinsberg fallen aus. Das teilte der Fußball-Verband Mittelrhein nach einer gemeinsamen Entscheidung mit dem Fußballkreis Heinsberg mit. Spiele außerhalb des Kreises Heinsberg unter Beteiligung von Teams aus dieser Region seien von den Absagen aktuell aber nicht betroffen.+++ Umfrage: Europäische Unternehmen in China beklagen heftige Folgen des Coronavirus +++Die Geschäfte europäischer Unternehmen in China leiden einer Umfrage zufolge massiv unter den Folgen des Coronavirus: Rund 90 Prozent der Firmen beklagten mittlere bis starke Auswirkungen auf ihre Tätigkeit in dem Land, wie aus einer Umfrage der deutschen Außenhandelskammer und der Handelskammer der Europäischen Union in China hervorgeht. Etwa die Hälfte der insgesamt 577 Mitte des Monats befragten Unternehmen müssen demnach ihre Geschäftsziele für dieses Jahr nach unten korrigieren.Knapp die Hälfte der in China tätigen Unternehmen erwartet demnach bis Mitte des Jahres einen Umsatzrückgang im zweistelligen Bereich. Jedes vierte Unternehmen fürchtet laut Umfrage sogar einen Umsatzabsturz von mehr als 20 Prozent. Das Geschäft wird den Firmen nach eigenen Angaben insbesondere durch die Schritte der chinesischen Behörden zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus und scharfe Quarantänevorschriften verdorben. Die Hälfte der Befragten kritisiert uneinheitliche und häufig wechselnde Maßnahmen.+++ DIHK schlägt Alarm: Coronavirus droht zu “Konjunkturhemmer” zu werden +++Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat vor massiven Belastungen für die Konjunktur wegen des Coronavirus gewarnt. “Die Ausbreitung des Corona-Virus wird der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr erheblich zusetzen”, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin laut Mitteilung. “Produktionsausfälle bei chinesischen und deutschen Firmen in China, massive Reiseeinschränkungen und Handelseinbrüche zwischen China und asiatischen Nachbarländern sowie Nachfrageausfälle in Tourismus und Einzelhandel sind wahrscheinliche Szenarien, die auf die Wirtschaft auch in Deutschland und Europa zukommen können.”+++ FDP-Politiker Theurer wirft Spahn Zögerlichkeit im Corona-Management vor +++FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat der Bundesregierung vorgeworfen, zu zögerlich auf die Ausbreitung des Coronavirus reagiert zu haben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe die gesundheitlichen Gefahren falsch eingeschätzt, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) die Risiken für die Wirtschaft, erklärte Theurer in Berlin.”Jetzt steht Deutschland möglicherweise vor einer Epidemie und die Bundesregierung vor dem Scherbenhaufen ihrer gescheiterten Politik”, beklagte Theurer. “Die Herren Spahn und Altmaier müssen schnellstens in den Krisenmodus umschalten und sich um die notwendige gesundheitliche und wirtschaftliche Risikovorsorge kümmern.” Der Schutz der Menschen vor dem Coronavirus muss jetzt an erster Stelle stehen.+++ Iranische Staatsmedien vermelden drei weitere Tote durch Coronavirus-Epidemie +++Im Iran haben die Staatsmedien drei weitere Todesfälle durch das neuartige Coronavirus vermeldet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf 22, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Donnerstag berichtete. Irna veröffentlichte eine Karte zur Ausbreitung der Covid-19-Epidemie im Iran, derzufolge mittlerweile 141 Menschen mit dem Erreger der Lungenkrankheit infiziert sind. Ob die 22 Toten in dieser Bilanz mit eingerechnet sind, blieb zunächst unklar.Das iranische Gesundheitsministerium hatte am Mittwoch 139 Infizierte und 19 Tote vermeldet. Sollten die offiziellen Zahlen zutreffen, wäre die Sterblichkeitsrate im Iran extrem hoch. Befürchtet wird daher eine hohe Dunkelziffer an Ansteckungen.+++ IWF und Weltbank wollen Frühjahrstreffen wegen Coronavirus eindampfen +++Vor dem Hintergrund der ungebremsten Ausbreitung des Coronavirus beraten der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank, den Umfang ihres Frühjahrstreffens deutlich zu reduzieren. Die Entscheidung, auf welcher Ebene die geplanten Beratungen stattfinden sollen und wie umfassend diese sein werden, solle in den kommenden Tagen fallen, teilten die beiden Institutionen mit. Das Treffen ist Mitte April in Washington vorgesehen.+++ Wegen Coronavirus: Ski-Weltcupfinale in Cortina wohl ohne Zuschauer +++Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus findet das Weltcup-Finale der alpinen Skirennfahrer in Cortina d’Ampezzo wohl ohne Zuschauer statt. Das sagte der Herren-Rennchef Markus Waldner am Mittwochabend dem schwedischen TV-Sender SVT: “Derzeit ist Cortina als Austragungsort ohne Zuschauer bestätigt.” Der Weltverband FIS arbeite mit mehreren Szenarien. “Aber es gibt nur einen offiziellen Plan: Cortina”, ergänzte Waldner. In dem Traditions-Skigebiet in den italienischen Dolomiten sind in der Woche vom 18. bis 22. März die letzten Weltcuprennen dieses Winters geplant. Cortina liegt an der nördlichen Spitze von Venetien, einer der am stärksten von dem Virus Sars-CoV-2 betroffenen Regionen in Italien. +++ Bundesliga-Spiel in Düsseldorf ohne Maßnahmen wegen Coronavirus +++Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf ergreift wegen des neuen Coronavirus vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Freitag keine besonderen Maßnahmen. Auf Anfrage erklärte ein Clubsprecher, dass man sich nach den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga richten werde. “Wir als Verein werden nicht aktiv oder etwas prüfen”, sagte der Sprecher.Die DFL stehe in engem Austausch mit den Clubs. Am Mittwoch teilte der Verband mit, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die Begegnungen der Bundesliga und der 2. Liga am Wochenende nicht wie geplant ausgetragen werden. Zudem steht die DFL in Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium. Sollte sich die Lage ändern, entscheiden Gesundheitsbehörden vor Ort über mögliche Konsequenzen.+++ Corona-Gefahr: Deutsche U-20-Frauen-Nationalmannschaft sagt Reise nach Japan ab +++Die deutschen U-20-Frauen haben ihre für kommende Woche geplante Länderspielreise nach Japan abgesagt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstag unter Verweis auf die “Ausbreitung des Coronavirus” mit. Das zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Costa Rica und Panama geplante Spiel gegen U-20-Weltmeister Japan am 7. März findet damit nicht statt. Die Reise war für den Zeitraum vom 2. bis 10. März geplant. Der DFB habe nach Gesprächen mit den Gesundheitsbehörden, Experten in den Bereichen Hygiene und Epidemiologie sowie dem Auswärtigen Amt die Entscheidung zur Absage getroffen, hieß es in der Mitteilung. Diese sei in Absprache mit dem Japanischen Fußball-Verband (JFA) erfolgt.+++ Zwei weitere Coronavirus-Fälle in Großbritannien +++In Großbritannien werden zwei weitere Coronavirus-Patienten in Krankenhäusern behandelt. Die beiden Patienten hatten sich auf der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa und in Italien mit dem Erreger angesteckt, wie die britischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag mitteilten. Sie werden demnach in Infektionsstationen in Krankenhäusern in London und Liverpool behandelt. Mit den beiden neuen Fällen gibt es in Großbritannien nun 15 bestätigte Infektionen mit Covid-19. +++ Leiter des Robert-Koch-Instituts: So gefährlich ist das Virus wirklich +++Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, wie gefährlich das Coronavirus wirklich ist: “Die Ausbreitungsgeschwindigkeit ist hoch. Darum müssen wir alles versuchen, es einzudämmen. Hinzu kommt die Krankheitsschwere: Mehr als 80 Prozent der Menschen bilden nur milde Symptome aus. Das ist eine gute Nachricht. Es gibt aber auch 15 Prozent, die schwer erkranken. Das ist viel. Nach den Zahlen, die wir bisher haben, muss man davon ausgehen, dass ein bis zwei Prozent der Infizierten sterben. Das ist eine schwere Krankheitsform. Deshalb macht es Sinn, die Ausbreitung dieser Krankheit zu verhindern. Vor allem, da es keinen Impfstoff gibt.”Der Leiter des RKI, Prof. Dr. Lothar H. Wieler
© Screenshot Übertragung auf YoutubeWieler wies gleichzeitig darauf hin, dass die Bevölkerung dabei eine große Rolle spiele: Wer krank sei und Grippe-Symptome habe, solle unbedingt zuhause bleiben, um nicht weitere Menschen anzustecken. Darüber hinaus sei regelmäßige Händewaschen beziehungsweise das Benutzen von Desinfektionsgels wichtig.Wieler verglich das Coronavirus außerdem mit einer herkömmlichen Grippe: “Wir haben jedes Jahr zehntausende Tote durch die Grippe”, die Sterblichkeitsrate bei der Grippe liege bei etwa 0,1 bis 0,2 Prozent. Bei der aktuellen Corona-Epidemie sei diese Rate im Moment “etwa fünf- bis zehnmal so hoch.” Das könne sich aber jederzeit ändern, so Wieler. So seien sie zum Beispiel in China höher als außerhalb Chinas.” Generell könne man aber gesichert sagen: “Die Raten der Verstorbenen sind aktuell beim Coronavirus höher als bei der Grippe.”Im Hinblick auf die Infektionsketten sagte Wieler, es werde alles getan, die Ausbreitung des Virus nachzuverfolgen. Damit könne die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Als “Verdachtsfall” gelten laut Wieler Menschen, die in einem bestimmten Risikogebiet waren oder Kontakt hatten zu Menschen, die in Risikogebieten waren. Wer in einer Arztpraxis auf Grippe getestet wird, solle nach Empfehlung Wielers auch auf Corona getestet werden. Immer mehr Labore seien mittlerweile in der Lage, diese Tests gleichzeitig durchzuführen.+++ Corona-Krise: Reisebranche sieht sich vor herausforderndem Jahr +++Die deutsche Reisebranche stellt sich angesichts des neuartigen Coronavirus auf ein herausforderndes Jahr ein. Zwar seien die Menschen in Deutschland in Urlaubslaune. “Aber wir stellen eine zunehmende Verunsicherung bei Kunden fest”, sagte Norbert Fiebig, Präsident des Branchenverbandes DRV am Donnerstag in Frankfurt. Insbesondere bei Trips nach Asien gebe es eine “gewisse Buchungszurückhaltung”. Die Branche hofft, dass die Buchungen später mit einem starken Last-Minute-Geschäft nachgeholt werden.”Je länger die Krise anhält, desto stärker wird die Reisebranche aber betroffen sein”, sagte Fiebig. Prognosen zur Entwicklung von Umsatz und Buchungen seien derzeit nicht möglich. Bislang ist das Geschäft mit den schönsten Wochen des Jahres nur zögerlich angelaufen.+++ Ausverkauf an der Börse geht wegen Coronavirus weiter +++Die Furcht vor den Folgen des Coronavirus hat die Börsen weiter fest im Griff. Nach der Verschnaufpause vom Vortag büßte der Dax am Donnerstag im frühen Handel 2,3 Prozent auf 12 486 Punkte ein – der niedrigste Stand seit Mitte Oktober. Die Verluste des Dax seit Donnerstag vergangener Woche summieren sich mittlerweile auf mehr als neun Prozent.+++ Container-Stellflächen in Hamburg werden wegen Corona-Epidemie knapp +++Im Hamburger Hafen und auch in Bremerhaven werden wegen des neuartigen Coronavirus die Stellflächen für Container knapp. “Wir sehen einen Stau europäischer Container”, sagte Steffen Leuthold, Sprecher des Terminalbetreibers Eurogate, der “Neuen Osnabrücker Zeitung” vom Donnerstag. Aus Europa würden immer weniger Waren Richtung China verschifft, nun stapelten sich die Container. Eurogate betreibt die Containerterminals in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven. Export-Container, die dort nicht gelagert werden können, müssten entweder auf Ausweichflächen außerhalb des Hafens zwischengelagert oder am Ursprungsort zurückgehalten werden, sagte der Sprecher der Zeitung. “Import-Container werden weiterhin so schnell wie möglich auf Bahn und Straße weitertransportiert.”     In China fahren infolge der Epidemie derzeit deutlich weniger Containerschiffe Richtung Europa los, wie der Eurogate-Sprecher weiter sagte. “Das werden wir in etwa vier Wochen zu spüren bekommen.” Zu rechnen sei mit einem deutlich geringeren Containerumschlag in den deutschen Häfen.+++ Estland meldet ersten Coronavirus-Fall +++Estland hat am Donnerstag seinen ersten Coronavirus-Fall bekanntgegeben. Betroffen sei ein in dem baltischen Land lebender Iraner, der am Mittwochabend von einer Reise in sein Heimatland zurückgekehrt sei, sagte der estnische Minister für Soziales, Tanel Kiik, im Fernsehen. Der Erkrankte wurde demnach in ein Krankenhaus eingeliefert. Medienberichten zufolge war der Iraner mit einem Bus aus der lettischen Hauptstadt Riga nach Estland zurückgekehrt.Karte-Corona_16Uhr+++ Bericht: 22 Covid-19-Tote in Iran, 141 positiv getestet +++Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Opfer im Iran ist nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA auf 22 gestiegen. Außerdem sind laut IRNA bis Donnerstag insgesamt 141 Menschen in 20 der 31 Provinzen des Landes positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Gleichzeitig sollen 54 Corona-Patienten geheilt und wieder nach Hause geschickt worden sein. Das Gesundheitsministerium hat den IRNA Bericht noch nicht bestätigt.+++ Frau in Japan zum zweiten Mal positiv auf Coronavirus getestet +++In Japan ist eine Frau zum zweiten Mal positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Wie das japanische Gesundheitsministerium auf seiner Webseite bekanntgab, handelt es sich um eine Frau in ihren 40ern aus der Präfektur Osaka. Sie sei am 29. Januar positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Daraufhin habe sich ihr Zustand verbessert, weswegen sie am 1. Februar aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Am 3. Februar sei sie bei einer erneuten Untersuchung negativ getestet worden. Später habe sie zu Hause jedoch Symptome wie Husten, Halsschmerzen und Schmerzen in der Brust gezeigt. Am 26. Februar sei sie dann bei einem erneuten Test wieder positiv getestet worden, hieß es.Es handelt sich bei dem Fall laut japanischen Medien um den ersten in Japan, bei dem ein Patient nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus ein zweites Mal positiv auf Coronavirus getestet wurde. Der Fall ist ein Hinweis darauf, dass einmal infizierte Menschen danach nicht zwingend immun gegen eine erneute Erkrankung sind.+++ Jedes vierte kleine und mittlere Unternehmen spürt bereits Folgen von Coronavirus +++Bereits rund 25 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland spüren die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, wie Mittelstandspräsident Mario Ohoven dem “Spiegel” sagte. “Das ergibt sich schon aus den weltweiten wirtschaftlichen Lieferverflechtungen. So beträgt das Handelsvolumen allein mit der Lombardei, die zu den vom Coronavirus besonders betroffenen Regionen in Europa gehört, rund 44 Milliarden Euro, das entspricht in etwa dem Japan-Geschäft.”+++ Amtsärzte: Wir sind schlecht auf größeren Corona-Ausbruch vorbereitet +++Die Amtsärzte in Deutschland sehen die Gesundheitsämter insgesamt schlecht auf einen größeren Corona-Ausbruch hierzulande vorbereitet. Im Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” sagte Ute Teichert, Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, dass die Behörden vor Ort zwar mit Einzelfällen bestens umgehen könnten. “Bei größeren Ausbrüchen oder einer Vielzahl von Erkrankten und Kontaktpersonen fehlen den Gesundheitsämtern aber schlichtweg die Kapazitäten.” Schon der aktuelle Fall im nordrhein-westfälischen Heinsberg, bei dem die beiden Erkrankten eine Vielzahl von sozialen Kontakten hatten, bringe die Amtsärzte an ihre Grenzen, so die Verbandsvorsitzende.Bundesweit gibt es laut Teichert 2500 Amtsärzte verteilt auf 380 Gesundheitsämter. “Da fehlt mir einfach die Fantasie, wie das bei der Bekämpfung einer großen Epidemie ausreichen soll.” Engpässe ließen sich nur bedingt mit Aushilfskräften, Überstunden und Wochenenddiensten überbrücken. “Im Ernstfall wird das medizinische Personal überall gebraucht”, so Teichert. Es räche sich nun, dass in den vergangenen Jahren nicht mehr in den öffentlichen Gesundheitsdienst investiert worden sei. “Bis das Personal jetzt aufgestockt ist, ist Corona bereits weitergezogen”, so Teichert.+++ Nordkorea schließt aus Angst vor Coronavirus Schulen und Kindergärten +++Aus Angst vor dem Coronavirus hat das international isolierte Nordkorea sämtliche Schulen vorsorglich geschlossen. Der Beginn des neuen Schulhalbjahres sei bis auf Weiteres verschoben worden, die Schulferien seien “als vorsorgliche Maßnahme gegen die Infektion” verlängert worden, berichtete das nordkoreanische Fernsehen laut südkoreanischer Nachrichtenagentur Yonhap. Die Schließung gelte auch für Kindergärten und Universitäten. Wann die Schulen wieder öffnen sollen, blieb demnach offen.Nordkorea hat bislang noch keinen Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet, während Südkorea einer der größten Infektionsherde außerhalb Chinas ist. Der Norden ist mit zahlreichen internationalen Sanktionen wegen seiner Atom- und Raketenprogramme belegt und verfügt nur über eine schwache Infrastruktur im Gesundheitswesen. Als Schutzmaßnahme gegen das Virus kappte Nordkorea bereits seine wenigen Verbindungen zum Rest der Welt: Es verhängte einen Einreisestopp für Touristen, setzte internationale Zug- und Flugverbindungen aus und stellte hunderte Ausländer unter Quarantäne.+++ Genfer Uhrenmesse wird wegen des Coronavirus abgesagt +++Die Schweizer Stiftung für Uhrmacherkunst hat eine für April geplante Uhrenmesse in Genf wegen der Coronaviruskrise abgesagt. Um das Wohlergehen der Besucherinnen und Besucher zu schützen, sehe sie sich zu diesem Schritt gezwungen, teilte die Stiftung am Donnerstag in Genf mit. Der 90. Genfer Autosalon (5.-15. März) soll dagegen nach bisherigem Stand wie geplant stattfinden. Es werden etwa 600.000 Besucher erwartet. Dagegen war die Genfer Erfindermesse vom Frühjahr auf den Herbst verschoben worden. In der Region Genf gab es bislang keinen Coronavirus-Fall.+++ Erster Coronavirus-Fall in Dänemark +++Auch in Dänemark ist ein erster Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus entdeckt worden. Betroffen sei ein Mann, der am Montag mit seiner Frau und seinem Sohn aus den Skiferien im Norden Italiens zurückgekehrt sei, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit. Er leide unter Husten und Fieber und sei positiv auf den Erreger getestet worden. Tests bei seiner Frau und seinem Sohn fielen demnach negativ aus. Dem Mann gehe es relativ gut, er befinde sich derzeit mit seiner Familie unter häuslicher Quarantäne, erklärten die Behörden.Die dänischen Gesundheitsbehörden hatten am Dienstag erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit “gestiegen” sei, dass das Coronavirus nach Dänemark eingeschleppt werde. Das Risiko einer Ansteckung sei aber weiter “gering”. Die große dänische Containerschiff-Reederei Maersk ordnete als Vorsichtsmaßnahme bereits an, dass Mitarbeiter, die aus China, Norditalien oder Südkorea zurückkehren, zwei Wochen lang von zu Hause arbeiten müssen. +++ Beck’s-Brauerei rechnet wegen Coronavirus mit Gewinneinbruch +++Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev rechnet wegen des Coronavirus mit einem Gewinneinbruch im ersten Quartal. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten drei Monaten werde um rund zehn Prozent sinken, teilte der Brauer bekannter Marken wie Beck’s, Budweiser, Corona und Stella Artois am Donnerstag in Leuven mit. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte AB Inbev operativ etwas mehr als fünf Milliarden Dollar verdient. AB Inbev bezifferte auch die bisherige Belastung durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus. In den ersten beiden Monaten drückten die Folgen des Virus demnach das Ergebnis um 170 Millionen Dollar.+++ Coronavirus in NRW: Suche nach weiteren Infizierten +++Nach den fünf bestätigten Coronavirus-Fällen in Nordrhein-Westfalen suchen die Behörden nun mit größeren Aktionen nach möglichen weiteren Infizierten. In Gangelt im Kreis Heinsberg sind die rund 300 Besucher einer Karnevalsveranstaltung aufgerufen, sich bei den Behörden zu melden. Alle Besucher und ihre Familien müssten für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen, teilte das NRW-Gesundheitsministerium in der Nacht zum Donnerstag mit. In Mönchengladbach läuft am Krankenhaus Maria Hilf die Suche nach Menschen, die Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt hatten.Alle bislang bekannten Infizierten hatten nach Erkenntnissen der Behörden Kontakt mit einem Ehepaar aus Gangelt, das im Moment an der Uniklinik Düsseldorf behandelt wird. Es sei nun entscheidend, alle Kontaktpersonen der Infizierten ausfindig zu machen, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Donnerstagmorgen.+++ Experte sieht Epidemie in China “Ende April” unter Kontrolle +++Die Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus in China wird nach Darstellung des Chefs der Expertenkommission der chinesischen Regierung, Zhong Nanshan, noch länger andauern. “Wir sind zuversichtlich, dass es Ende April im Wesentlichen unter Kontrolle sein wird”, sagte der Professor. Mit Blick auf den Ausbruch der Lungenkrankheit in anderen Ländern überraschte Zhong Nanshan mit der These, dass die ersten Infektionen zwar in China berichtet worden seien, aber der Ursprung des Sars-CoV-2 nicht unbedingt in China gewesen sein müsse. Beweise dafür legte der Experte aber nicht vor.+++ Irans Tourismus ächzt unter Coronavirus +++Die Coronavirus-Epidemie im Iran stürzt den Tourismus des Landes in eine neue Krise. “Mit Blick auf den Corona-Ausbruch ist dieses Jahr ein Dürrejahr für den Tourismus”, sagte Dschawad Musawi, Direktor für Tourismus in der iranischen Organisation für Kulturerbe, Handwerk und Tourismus laut der iranischen Wirtschaftszeitung “Eghtesad-e Donja”. Der Ausbruch mit dutzenden Covid-19-Infizierten trifft Irans Tourismusbranche knapp einen Monat vor dem persischen Neujahrsfest “Norus”, der Hauptreisezeit innerhalb Irans. Unterdessen schlossen die Nachbarländer Irak, Türkei und Afghanistan vorübergehend die Grenzen. Der Flugverkehr in den Iran wurde eingeschränkt.+++ Erster Verdachtsfall in Norddeutschland +++Mittlerweile gibt es auch in Norddeutschland einen Verdachtsfall: Ein Mensch aus Lüneburg wurde im örtlichen Klinikum isoliert, berichteten am Mittwochabend mehrere Medien, darunter der NDR und die Lüneburger Landeszeitung. Nach Angaben einer Sprecherin des Krankenhauses liege der Patient „in einem genau für solche Fälle vorgesehenen Isolierzimmer“. Die Ergebnisse seines Covid-19-Tests werden im Laufe des Donnerstags erwartet. +++ IOC-Mitglied Pound bringt Absage der Olympischen Spiele ins Spiel +++Der frühere IOC-Vizepräsident Richard Pound hätte angesichts der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Verständnis für eine Absage der Olympischen Spiele in Japan. “Ich bin sicher, dass das IOC keine Entscheidung treffen würde, die einer Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Regierungen in dieser Sache zuwiderliefe”, sagte Pound der “Süddeutschen Zeitung”. Fragen der Pandemie sind viel wichtiger als die Durchführung einer bestimmten Sportveranstaltung, selbst einer so großen wie die Olympischen Spiele”, sagte der Kanadier, es gebe ein dreimonatiges Fenster für eine Entscheidung darüber. Die Tokio-Spiele sollen vom 24. Juli bis 9. August stattfinden. Bei den Spielen werden rund 11.000 Sportler erwartet, weitere 4400 sollen bei den Paralympics, die am 25. August eröffnet werden, an den Start gehen+++ USA und Südkorea verschieben wegen Coronavirus gemeinsames Manöver +++Wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 in Südkorea verschieben die Streitkräfte des asiatischen Landes und der USA ihr Frühjahrsmanöver auf unbestimmte Zeit. Die Entscheidung sei mit Blick auf Südkoreas Ausrufung der höchsten Warnstufe für Infektionskrankheiten getroffen worden, teilte das gemeinsame Truppenkommando mit. Die Verschiebung sei nicht leicht gefallen, hieß es. Die Entscheidung betreffe die für März geplante Kommandoübung, die im vergangenen Jahr unter dem Codenamen “Dong Maeng” (Allianz) durchgeführt worden sei, sagte ein Sprecher der US-Streitkräfte Korea (USFK). Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten als Abschreckung gegen potenzielle Bedrohungen durch Nordkorea stationiert.+++ Trump: USA auf Coronavirus vorbereitet – Risiko für Amerikaner gering +++Nach Warnungen der US-Gesundheitsbehörde CDC vor einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in den USA hat Präsident Donald Trump vor einer Panik gewarnt. Das Risiko für Amerikaner sei weiterhin “sehr gering”, sagte Trump im Weißen Haus. Er denke nicht, dass eine Ausbreitung in den USA unvermeidlich sei. Der Präsident betonte zugleich: “Was immer auch passiert, wir sind vollständig vorbereitet.” Trump kündigte an, Vizepräsident Mike Pence werde in der US-Regierung den Kampf gegen das Virus leiten. Trump schloss weitere Reiseeinschränkungen wegen des Virus nicht aus.  Frau erfindet Atemschutzmaske für Gesichtserkennung 6.25+++ Zahl der Infektionen in China gestiegen +++Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in China erneut um 433 gestiegen. Weitere 29 Menschen starben an der Lungenkrankheit, wie die Gesundheitskommission berichtete. Damit sind bereits 2744 Tote in Festlandchina zu beklagen. Die Zahl der offiziell nachgewiesenen Ansteckungen kletterte weiter auf 78.497. Die meisten neuen Infektionen und Todesfälle wurden wieder aus der schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet. In der Krisenregion in Zentralchina wurden allein 409 neue Fälle und 26 Tote gezählt. Seit einer neuerlichen Änderung der Zählweise vergangene Woche hat sich der täglich berichtete Anstieg der neuen Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus und der Todesfälle in der offiziellen Statistik Chinas deutlich reduziert.+++ Microsoft gibt wegen Coronavirus Umsatzwarnung für PC-Sparte ab +++Der Computer-Riese Microsoft hat wegen der Folgen des neuartigen Coronavirus sein bisheriges Umsatzziel für die PC-Sparte gestrichen. Aufgrund von Belastungen der Lieferkette dürfte die zuvor ausgegebene Prognose im laufenden Geschäftsquartal nicht erreicht werden, warnte Microsoft nach US-Börsenschluss. Die Aktie reagierte nachbörslich mit Verlusten und drehte ins Minus. Microsoft hatte Ende Januar einen Umsatz zwischen 10,75 Milliarden und 11,15 Milliarden Dollar für die Sparte in Aussicht gestellt. Wegen erhöhter Unsicherheiten aufgrund des Virus hatte der Konzern damals bereits bewusst eine außergewöhnlich weite Spanne angegeben. Die PC-Sparte von Microsoft umfasst etwa die Windows-Betriebssysteme und Hardware-Produkte wie Surface-Laptops und -Tablets sowie die Spielekonsole Xbox und dazugehörige Artikel. Das Unternehmen betonte in seiner Mitteilung, dass die Windows-Nachfrage weiterhin hoch sei. Der Ausblick für alle anderen Geschäftsbereiche bleibe unverändert.+++ Bericht: Zwei Golfer wegen Coronavirus-Verdachts in Quarantäne +++Die italienischen Golfer Lorenzo Gagli und Edoardo Molinari sind bei den Oman Open unter Quarantäne gestellt worden.  Gagli sagte der italienischen Zeitung “La Nazione”, dass ein Arzt der European Tour ihm nach dem Frühstück mitgeteilt habe, er müsse zurück in sein Zimmer. Molinari, sein Zimmerpartner für die Woche in Oman, sei in ein anderes Zimmer gebracht worden. Gagli sagte, er habe einen Test absolvieren müssen, dessen Ergebnis dann in zwei Tagen vorliegen werde. Er müsse aber eine Woche in seinem Zimmer bleiben. “Das ist eine unerklärliche Entscheidung”, sagte der Golfer. Er sei am Sonntag in Maskat angekommen und habe mit vielen anderen Golfern im Fitnessstudio trainiert, mit ihnen gegessen und sei mit ihnen im Bus gefahren. “Wenn die Gefahr einer Ansteckung besteht, müssten sie Dutzende von Golfern isolieren und das Turnier absagen”, sagte Gagli.+++ Coronavirus-Krisenstab in NRW sucht rund 300 Karnevalsbesucher +++Der Coronavirus-Krisenstab in NRW hat alle Besucher einer Karnevalsveranstaltung gebeten, sich zu melden. Sie sollen in Quarantäne bleiben, wie der Kreis Heinsberg mitteilte. Der Grund: An der Karnevalssitzung soll auch ein Ehepaar teilgenommen haben, bei dem das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde. Es handelte sich um die ersten beiden bestätigten Fälle in NRW. Das Paar wird seit der Nacht zu Mittwoch in der Uniklinik Düsseldorf behandelt. Der Kreis Heinsberg geht davon aus, dass an der Karnevalssitzung in einem Saal am 15. Februar etwa 300 Besucher teilgenommen haben. Diese sowie deren Partner und gegebenenfalls Kinder und andere Mitbewohner müssten für 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbleiben, hieß es. Die Besucher der Kappensitzung würden gebeten, sich umgehend zu melden. Es werde dringend darum gebeten, nicht die Notrufnummern zu blockieren oder selbstständig Arztpraxen oder Krankenhäuser aufzusuchen.+++ Coronavirus erstmals auch in Norwegen nachgewiesen +++Auch in Norwegen ist zum ersten Mal das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Eine in Nordnorwegen wohnhafte Person, die am Wochenende aus China in das skandinavische Land zurückgekehrt sei, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte das norwegische Gesundheitsinstitut mit. Der Person gehe es gut, Symptome der Erkrankung zeige sie nicht. Die Ansteckungsgefahr sei sehr gering, sagte eine Institutssprecherin am Abend auf einer Pressekonferenz. Norwegischen Medien zufolge soll es sich um eine Frau aus Tromsø handeln.Die skandinavischen Nachbarn Schweden und Finnland hatten am Mittwoch jeweils ihren zweiten bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet. In Dänemark wurde der Erreger bislang noch nicht nachgewiesen.+++ Zwei weitere Infektionen mit Coronavirus in Nordrhein-Westfalen +++In Nordrhein-Westfalen sind zwei weitere Personen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Im Zuge der Überprüfung von Kontaktpersonen des erkrankten Ehepaares aus der Gemeinde Gangelt hätten sich zwei neue bestätigte Covid-19-Fälle ergeben, teilte der Kreis Heinsberg mit. Dabei handele es sich um eine Mitarbeiterin des schwer erkrankten 47-Jährigen und deren Lebensgefährten, wie ein Sprecher des Kreises sagte.+++ Welttourismusorganisation: Verkehr wegen Coronavirus nicht “unnötig” einschränken +++Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die Welttourismusorganisation (UNWTO) gefordert, den internationalen Verkehr und Handel nicht “unnötig” zu behindern. Durch Maßnahmen der einzelnen Länder zur Eindämmung der Epidemie dürfe nur ein “Minimum unnötiger Hemmnisse” entstehen, erklärte die Organisation in Madrid am Mittwoch mit. Die UNWTO arbeite zu diesem Zweck eng mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zusammen.     Die  Welttourismusorganisation betonte, die WHO habe keine Handels- oder Reisebeschränkungen empfohlen, die “negative Auswirkungen auf den Tourismussektor” haben könnten. Vorsichtsmaßnahmen müssten “im Verhältnis” zum tatsächlichen Risiko für die öffentliche Gesundheit stehen, forderte die UNWTO.+++ “Keine Epidemie” in Frankreich +++Frankreichs Gesundheitsministerium meldete eine neue Erkrankung. Insgesamt sei es der 18. Fall. Zwei Patienten seien gestorben, vier befänden sich noch im Krankenhaus und zwölf seien wieder gesund. “Es gibt im Land keine Epidemie, nur isolierte Fälle”, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran.+++ Regionalzug in Idar-Oberstein wegen Coronavirus-Verdacht gestoppt +++Die Bundespolizei in Idar-Oberstein hat am Mittwoch einen Regionalzug mit etwa 70 Fahrgästen wegen Coronavirus-Verdachts gestoppt. Es habe einen Hinweis gegeben, dass ein Reisender möglicherweise mit dem Virus infiziert sei, sagte eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums am Mittwoch.Wann spricht man von einer Pandemie? 19.15Der Zug von Frankfurt am Main nach Saarbrücken sei um 16.15 Uhr im Bahnhof Idar-Oberstein gestoppt worden, teilte eine Sprecherin des Bahnunternehmens vlexx mit. Bei der Bundespolizei in Kaiserslautern fügte ein Sprecher hinzu, der Einsatz der Polizeibeamten sei abgeschlossen, der Zug habe den Bahnhof am Abend verlassen. Die vlexx-Sprecherin sagte, die Reisenden könnten ihre Fahrt fortsetzen.+++ Soldat positiv getestet – steckte sich offenbar bei Ehepaar an +++Ein Soldat der Flugbereitschaft der Bundesregierung ist positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Demnach könnte er sich auf einer Karnevalssitzung bei Bekannten angesteckt haben – nach ersten Recherchen der Bundeswehr sei der Soldat, der in der Verwaltung der Flugbereitschaft eingesetzt ist, eng mit dem erkrankten Ehepaar aus NRW befreundet. Die Luftwaffe informierte den Bundespräsidenten.+++ Weitere Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg +++In Baden-Württemberg hat sich ein weiterer Mann mit dem Coronavirus infiziert. Der 32-Jährige aus dem Landkreis Rottweil sei aus dem Risikogebiet in Italien eingereist und habe keine Verbindungen zu den bislang gemeldeten drei Patienten im Südwesten, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Stuttgart mit.+++ Innenministerium und Gesundheitsministerium bilden Corona-Krisenstab +++Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland bildet die Bundesregierung einen Krisenstab. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wollten am Donnerstag in Berlin über die Einrichtung des gemeinsamen Krisenstabes ihrer Ministerien informieren, hieß es am Mittwoch in einer Einladung. Nach Angaben eines Sprechers tagte der Krisenstab bereits am Mittwoch zum ersten Mal. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte zuvor erklärt, das Virus sei deutlich nähergerückt. In Deutschland waren seit Dienstagabend mehrere Fälle bekannt geworden.+++ US-Regierung dementiert Bericht zu “Coronavirus-Zar” +++Die US-Regierung dementiert einen Medienbericht, wonach sie die Berufung eines Coronavirus-Beauftragten, einem “Zar”, erwägt. Präsident Donald Trump sei mit der Arbeit von Gesundheitsminister Alex Azar zufrieden, erklärt ein Sprecher des Präsidialamts in Washington via Twitter. Azar steht einer Coronavirus-Taskforce voran.+++ Jens Spahn: “Befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland” +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich auf einer Pressekonferenz in Berlin zur aktuellen Lage geäußert: “Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland.”Die Infektionsketten seien teilweise nicht mehr nachvollziehbar. Es sei daher fraglich, ob die bisherige Strategie weiterhin aufgehe. “Die Hoffnung, dass die Epidemie an uns vorbei geht, wird sich jedenfalls nicht erfüllen”, so Spahn. Deshalb habe er alle zuständigen Behörden darum gebeten, ihre Pandemiepläne zu überarbeiten.Spahn zu Coronavirus YT von AFP+++ Vatikan lässt Katakomben wegen Corona-Ausbruch schließen +++Papst Franziskus zeigt trotz des Coronavirus-Ausbruchs keine Furcht vor Menschenmengen: Bei der traditionellen Generalaudienz auf dem Petersplatz mit Tausenden von Pilgern ging das katholische Kirchenoberhaupt auf die Menge zu, schüttelte Hände und küsste Kinder. Außerdem sagte der 83-Jährige in der Ansprache, er fühle sich den Infizierten des neuen Virus nahe – ebenso dem medizinischen Personal und anderen Betroffenen der Lungenkrankheit. Die für Archäologie zuständige Stelle im Vatikan teilte am selben Tag mit, dass die christlichen Katakomben landesweit wegen des Sars-CoV-2-Ausbruchs für Besucher zunächst geschlossen blieben.+++ Absage des Formel-1-Rennens in Vietnam rückt näher +++Eine Absage des Formel-1-Rennens in Vietnam wegen des neuartigen Coronavirus rückt näher. Allen bisherigen Beteuerungen zum Trotz schloss ein hochrangiger Funktionär der Gastgeber-Stadt Hanoi eine Streichung der Premiere der Motorsport-Königsklasse in dem Land nicht mehr aus. “Wenn die Situation im März kompliziert wird, wenn es gestoppt werden muss, dann müssen wir es absagen”, sagte der Präsident von Hanois Volkskomitee, Nguyen Duc Chung Chung. Er könne nicht mehr mit “100 Prozent Sicherheit sagen, dass das Event stattfindet”.+++ Hessen prüft weitere Vorkehrungen am Frankfurter Flughafen +++Coronavirus Patient 0Die Vorkehrungen am Frankfurter Flughafen sind trotz der Ausweitung des Coronavirus bisher nicht verschärft worden. “Ob wir jetzt weitere Maßnahmen am Flughafen einleiten, ist im Moment noch in der Prüfung”, sagt der hessische Sozialminister Kai Klose. Ähnliche Vorkehrungen wie bei Reisenden aus China seien aber nicht machbar, sagt der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts Rene Gottschalk. Diese müssen Einreisekarten ausfüllen, um mögliche Erkrankte zu identifizieren. Das würde die Kapazitäten überfordern. “Jetzt das ganze auf Italien auszuweiten macht keinen Sinn”, sagte Gottschalk. Damit wäre der Flugverkehr in ganz Europa betroffen.+++ Bundesregierung bereitet sich auf Zunahme von Coronavirusfällen vor +++Angesichts der jüngsten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bereitet sich die Bundesregierung auf eine Zunahme der Fälle vor. Bisher habe es Deutschland geschafft, einzelne Infizierte zu isolieren und zu behandeln, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. “Gleichzeitig bereiten wir uns auf eine Zunahme der Coronavirusfälle vor.” In Nordrhein-Westfalen sind inzwischen zwei Fälle bekannt, in Baden-Württemberg drei.    Coronavirus Notvorrat_16.15UhrIn den betroffenen Bundesländern wurden Krisenstäbe eingerichtet, die vom Ministerium sowie dem Robert-Koch-Institut unterstützt werden. Regierungssprecher Seibert sagte, mit der Ausbreitung des Virus in Italien sei eine “neue herausfordernde Lage für Deutschland” entstanden. Europaweit ist aktuell Italien mit zehn Todes- und mehr als 300 Ansteckungsfällen der größte Infektionsherd mit dem neuartigen Coronavirus.+++ Zwei weitere Coronavirus-Infektionen in Baden-Württemberg +++In Baden-Württemberg haben sich zwei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte die Universitätsklinik Tübingen am Mittwoch mit. Zuvor war bereits ein Fall aus dem Kreis Göppingen bekannt. Die beiden neuen Infektionen hängen nach dpa-Informationen direkt mit dem ersten erkrankten Patienten im Kreis Göppingen zusammen. Sowohl die Reisebegleitung des Mannes aus dem Italien-Urlaub sowie deren Vater seien infiziert.+++ Klinikdirektor: Zustand des Patienten über Nacht nicht verschlechtert +++Der Zustand eines mit dem neuen Coronavirus infizierten Patienten, der an der Düsseldorfer Uni-Klinik behandelt wird, hat sich über Nacht nicht verschlechtert. Tendenziell gehe es eher in eine positive Richtung, sagte der zuständige Klinikdirektor Professor Dieter Häussinger bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Der Mann werde weiter beatmet. Der Arzt bestätigte, dass auch die Ehefrau des Mannes an dem neuen Virus erkrankt ist.+++ Wegen Coronavirus: Desinfektionsmittelhersteller erhöhen Produktion +++Wegen der Ausweitung des neuartigen Coronavirus fahren Hygiene- und Medizinartikelhersteller Sonderschichten. “Die Nachfrage nach Masken oder Desinfektionsprodukten ist in den vergangenen Wochen gestiegen”, sagte Philipp Hellmich, Sprecher des Medizinartikelherstellers Paul Hartmann mit Sitz in Heidenheim. Das Hartmann-Tochterunternehmen Bode Chemie in Hamburg produziert das Desinfektionsmittel Sterillium, das in Krankenhäusern und Arztpraxen zur Desinfektion der Hände zum Einsatz kommt. Bei Bode werde nun auch am Wochenende gearbeitet.+++ Landrat: Patient aus Kreis Heinsberg hatte Vielzahl von Kontakten +++Der mit dem neuen Coronavirus infizierte Mann aus dem Kreis Heinsberg hatte laut dem Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) in den vergangenen 10 bis 14 Tagen eine “unendliche Vielzahl von Kontakten” zu anderen Menschen. Laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte er – bereits ansteckend –  noch während der Karnevalszeit am gesellschaftlichen Leben teilgenommen. Pusch sagte in Düsseldorf, es gehe jetzt darum, die “Infektionsketten zu unterbrechen”.+++ Coronavirus-Patientin aus NRW ist Kindergärtnerin +++Die in Düsseldorf behandelte Coronavirus-Patientin ist als Kindergärtnerin tätig. Sie arbeite in einem Kindergarten, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Die Kinder aus der Einrichtung und deren Eltern seien angewiesen worden, zu Hause zu bleiben. Karte-Corona 9.25+++ Bundesregierung sieht “neue Situation” – drei neue Coronavirus-Fälle +++Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Europa und Deutschland spricht die Bundesregierung von einer “neuen Situation”. Das Virus sei deutlich näher gerückt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. In Deutschland waren am Dienstagabend zwei neue Fälle und am Mittwoch ein Fall bekanntgeworden. Ein Patient in Nordrhein-Westfalen wurde in der Nacht in kritischem Zustand auf die Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf gebracht und isoliert. Auch bei einem Mann aus Baden-Württemberg wurde der Erreger Sars-CoV-2 bestätigt. Zudem wurden weitere Fälle in Asien, Afrika, Südamerika und weiteren europäischen Ländern bekannt.+++ Hannover Messe zu Coronavirus: Noch zu früh für mögliche Verschiebung +++Die Veranstalter der Hannover Messe wollen sich mit der Entscheidung über eine mögliche Verschiebung der weltgrößten Industrieschau wegen des neuartigen Coronavirus noch Zeit lassen. Man stimme sich mit den Gesundheitsbehörden, dem Beirat der Aussteller und Verbänden ab, teilte die Deutsche Messe AG mit. “Alle Teilnehmer sind sich einig, dass es zum jetzigen Zeitpunkt zu früh ist, um über eine Verschiebung der Hannover Messe zu entscheiden”, hieß es. Die Ausbreitung des Erregers und die Verschiebung anderer Messen machten aber deutlich, “dass sich die Situation tagtäglich ändern kann”. Mitte März wolle man die Lage erneut bewerten. Das Branchentreffen mit dem Partnerland Indonesien soll vom 20. bis 24. April stattfinden.+++ Coronavirus-Patienten aus NRW haben zwei Kinder +++Die in Düsseldorf behandelten Coronavirus-Patienten haben zwei schulpflichtige Kinder. Die beiden hätten derzeit allerdings keine Symptome und würden von der Großmutter versorgt, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Sie sollen in Kontakt mit anderen Kindern gewesen sein. Die Ergebnisse, ob die Beiden mit dem Coronavirus infiziert seien, sollen nach Laumanns Worten in den nächsten Stunden vorliegen.+++ KLM kündigt Sparmaßnahmen wegen Coronavirus an +++Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sparmaßnahmen angekündigt. Investitionen würden vorerst gestoppt, es werde ein vorläufiger Einstellungsstopp verhängt, berichteten niederländische Medien. Mitarbeiter seien aufgefordert worden, wenn möglich jetzt ihre Urlaubstage zu nehmen. Ein KLM-Sprecher sprach von “Vorsorgemaßnahmen”.+++ Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Coronavirus +++Deutschlands größter privater Klinikbetreiber Fresenius Helios rüstet sich für Erkrankte mit dem Coronavirus. Das Krankenhauspersonal sei mit Schulungen und regelmäßigen Informationen “auf den Umgang mit an Covid-19 erkrankten Patienten vorbereitet”, erklärte das Unternehmen in Berlin. Auch habe man ein internes Ablaufschema für die Versorgung von Verdachtsfällen entwickelt, sagte eine Helios-Sprecherin.+++  Wucherpreise für Mundschutzmasken im Internet +++Die hohe Nachfrage nach Mundschutz- oder OP-Masken zum vermeintlichen Schutz vor dem Coronavirus führt vereinzelt zu extremen Preissprüngen. So bot zum Beispiel ein Händler bei Amazon eine Box mit 50 Gesichtsmasken “mit elastischen Ohrschlaufen weiß 3-lagig” des Herstellers SF für 79,90 Euro an. Versandapotheken hatten das gleiche Produkt vor kurzem noch für 3,95 Euro im Angebot gehabt – jetzt ist es ausverkauft.Dem US-Internetmagazin “Wired” zufolge hat Amazon einige überteuerte Angebote bereits von seinen Seiten entfernt und Händler gewarnt, keine unangemessenen Preise zu fordern. Ein Amazon-Sprecher sagte in München, Verkäufer setzten ihre Preise selbst fest, aber bei Verstößen gegen die Richtlinien werde Amazon Maßnahmen ergreifen. Ein SF-Mitarbeiter in Berlin sagte auf Anfrage, wegen der hohen Nachfrage habe es Preiserhöhungen gegeben, aber die Masken seien derzeit nicht mehr lieferbar. Das nutzten einige wohl spekulativ aus.+++ Minister: Virus-Infektion in Baden-Württemberg ist “Einzelfall” +++Bei der Coronavirus-Infektion in Baden-Württemberg handelt es sich laut dem baden-württembergischen Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) um einen Einzelfall. “Es gibt nach wie vor keinen kursierenden Virus bei uns”, sagte Lucha in Stuttgart. 13 Kontaktpersonen des erkrankten 25-jährigen Mannes aus dem Kreis Göppingen seien bekannt und kontaktiert worden. Zwei dieser Kontaktpersonen wurden demnach getestet, das Ergebnis steht noch aus. Die Übrigen sollen nicht getestet werden, solange sie keine Symptome zeigen.+++ Soldat der Luftwaffe stand in Kontakt mit erstem Erkrankten in NRW +++Am 26. Februar 2020 meldete ein Soldat der Flugbereitschaft BMVg, dass er außerhalb des Dienstes Kontakt zum ersten Corona-Krankheitsfall in Nordrhein-Westfalen hatte. Der Soldat weist derzeit keine Symptome auf und gilt als Kontaktperson. Er wird derzeit im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Erste Ergebnisse werden am heutigen Abend erwartet. Vor Ort wurden weitere Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die Luftwaffe informiert über die weiteren Entwicklungen auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal.+++ Zweiter Coronavirus-Fall in NRW bestätigt +++Nordrhein-Westfalen hat einen zweiten bestätigen Coronavirus-Fall. Wie das Universitätsklinikum Düsseldorf amitteilte, werden dort aktuell zwei Patienten behandelt, die infiziert sind. “Bei der zweiten Person, aus dem engen persönlichen Umfeld des Patienten, liegt nun auch ein positives Testergebnis vor”, hieß es in einer Mitteilung. Ob es sich dabei um die Ehefrau des ersten Patienten aus dem Kreis Heinsberg handele, wollte ein Sprecher auf Anfrage nicht kommentieren.+++ Kreis Heinsberg schließt Schulen bis Montag +++Der Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen hat wegen des Coronavirus-Falls Schulen und Kindergärten bis einschließlich Montag geschlossen. Das gab Landrat Stephan Pusch (CDU) via Facebook bekannt.Die Stadt Geilenkirchen schloss darüber hinaus auch ihr Schwimmbad und die Stadtbücherei, wie eine Sprecherin mitteilte. Das Rathaus stelle bis einschließlich Montag den Publikumsverkehr ein. Im Kreis Heinsberg war ein Sars-CoV-2-Fall bestätigt worden.+++ Behörden raten zu normalen privaten Notvorräten +++Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat keine gesonderte Planung für Maßnahmen bei einer Ausbreitung des Coronavirus. Das Bundesamt verweist auf Anfrage aber auf seine generelle Checkliste für die private Notfallvorsorge, die immer gelte. Die Behörde empfiehlt darin ebenso wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung einen privaten Notvorrat an Nahrungsmitteln für zehn Tage.+++ Landrat: Coronavirus-Patient aus Göppingen hatte 13 Kontaktpersonen +++Der Coronavirus-Patient in Baden-Württemberg hatte nach Angaben des Göppinger Landrats Edgar Wolff insgesamt 13 Kontaktpersonen. Bei ihnen seien bislang keine Viren nachgewiesen worden, berichtete der SWR weiter. Die Kontakte stammten aus Göppingen ebenso wie aus dem Kreis Tübingen und dem Alb-Donau-Kreis sowie aus Stuttgart. Der 25 Jahre alte Mann soll sich bei einem Italien-Urlaub angesteckt haben. Sein Gesundheitszustand ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums stabil. Er wird isoliert in einer Einrichtung der Alb Fils Kliniken in Göppingen behandelt.+++ Coronavirus-Patient in NRW war vor einer Woche noch in Kölner Uni-Klinik +++Der mit dem Coronavirus Infizierte aus Heinsberg war vor seiner Verlegung in die Uniklinik Düsseldorf bereits in der Kölner Uniklinik in Behandlung. Er habe sich am 13. und am 19. Februar zu regulären Nachsorgeuntersuchungen in der Uniklinik aufgehalten, sagte ein Sprecher der Stadt Köln bei einer Pressekonferenz. Das Gesundheitsamt habe ab Dienstagabend ermittelt, wer mit dem Patienten in Kontakt gekommen sei: zehn Mitarbeitende der Uniklinik und 31 Patienten.Coronavirus in Deutschland 7.50 UhrDemnach zeige eine Mitarbeiterin Krankheitssymptome. Das Ergebnis des Coronavirus-Tests stehe bei ihr aber noch aus, sagte der Direktor der Virologie der Uniklinik Köln, Florian Klein: “Es gibt eine Kontaktperson aus dem medizinischen Personal, die leichte Symptome zeigt.” Sie sei in der Uniklinik isoliert und werde gerade untersucht. Die Frau sei von sich aus in die Klinik gekommen und habe gesagt, sie fühle sich nicht gut. Die Frau sei daraufhin isoliert worden.+++ Erster Fall in Griechenland: Frau in Thessaloniki isoliert +++Die griechischen Gesundheitsbehörden haben erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 bestätigt. Betroffen sei eine 38 Jahre alte Frau, die in einem Krankenhaus der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki isoliert worden sei, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Frau hatte in den vergangenen Tagen Norditalien besucht und war danach nach Griechenland zurückgereist, wie es hieß. Nun suchen die Behörden nach anderen Personen, die in Kontakt mit der infizierten Frau gekommen waren, berichtete das Staatsfernsehen (ERT).+++ DIW befürchtet permanente Schäden für deutsche Wirtschaft +++Bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist die Wahrscheinlichkeit nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung groß, dass ein permanenter Schaden für die Wirtschaft in Deutschland entsteht. Das Coronavirus “trifft die deutsche Wirtschaft zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, denn die deutsche Wirtschaft lahmt schon. Letztes Jahr 0,5 Prozent Wachstum, das war eine der schwächsten Wachstumsphasen in ganz Europa”, zitiert der Sender RTL DIW-Chef Marcel Fratzscher. Betroffen seien vor allem Exporteure, Autobauer und Fluggesellschaften. Fratzscher forderte den Staat auf, mit Investitionen gegenzusteuern.+++ Landrat des Kreises Heinsberg wendet sich an Bevölkerung +++Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, hat sich am Morgen mit einem Facebookvideo an die Bürgerinnen und Bürger gewendet: “Wir sollten nicht in Panik verfallen.” Sobald Krankheitssymptome auftreten, sollten Betroffene erst einmal per Telefon ihren Hausarzt kontaktieren. Zudem sollten Massenansammlungen vermieden werden.+++ Coronavirus in NRW: Bahn “im ständigen Austausch” mit Behörden +++Nach der Ansteckung eines Mannes mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Heinsberg sind zunächst keine Einschränkungen im Bahnverkehr in der Region in Nordrhein-Westfalen eingeplant. Das sagte eine Bahn-Sprecherin der Nachrichtenagentur DPA am frühen Morgen. Man sei jedoch “im ständigen Austausch” mit den Behörden, sagte die Sprecherin mit Blick auf Maßnahmen gegen eine mögliche Ausbreitung, zu denen auch eine Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs gehören könnte.+++ Lohn muss bei Betriebssperrung wegen Coronavirus weiterbezahlt werden +++Kommt es wegen des Coronavirus zu behördlich veranlassten Betriebsschließungen, haben die Beschäftigten dem Bundesarbeitsministerium zufolge Anspruch auf die Fortzahlung ihrer Löhne. “Die ausgefallenen Arbeitszeiten müssen grundsätzlich nicht nachgearbeitet werden”, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland einen Ministeriumssprecher. Derartige Fälle zählten zum Betriebsrisiko.+++ Großbritannien: Londoner werden in eigenen vier Wänden getestet +++Der nationale Gesundheitsdienst (NHS) in Großbritannien hat in London damit begonnen, Menschen in ihrer Wohnung auf das neuartige Coronavirus zu testen. Das berichten britische Medien übereinstimmend. Sollte sich das Vorgehen bewähren, sollen die Tests auf andere Landesteile ausgedehnt werden. Die Menschen in ihren eigenen vier Wänden auf das Virus zu testen, minimiere das Risiko für den einzelnen und begrenze die Ausbreitung des Virus, erläuterte der beauftragte NHS-Direktor für den Coronavirus, Keith Willett, der Zeitung “The Guardian”. Die Tests würden durch Krankenschwestern und Sanitäter durchgeführt. Nach wie vor gelte aber für jeden, der Symptome oder Anzeichen einer Covid-19-Infektion befürchte, die 111 als Notfallnummer in Großbritannien.+++ Jetzt vier Erkrankte in Hotel auf Teneriffa +++Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten ist in Spanien innerhalb von 24 Stunden um sieben auf nun insgesamt neun gestiegen. Darunter befinden sich nach neuen Angaben vier Betroffene in einem praktisch unter Quarantäne stehenden Hotel auf Teneriffa. Das berichtet die Zeitung “El Pais” unter Berufung auf Angaben der spanischen Regierung in Madrid.Neben dem am Montag positiv getesteten italienischen Arzt zeigten auch dessen Frau sowie zwei weitere Hotelgäste aus Italien Symptome einer Infektion, so das Blatt. Drei weitere Fälle seien in Barcelona, Madrid und Castellón registriert worden, alle hätten sich kürzlich in Italien aufgehalten. Zwei bereits Anfang Februar als infiziert Registrierte seien inzwischen wieder beschwerdefrei.+++ Mehr als 400 neue Infektionen in China – 52 Tote +++Die Zahl der Todesopfer und Infizierten durch die Lungenkrankheit Covid-19 ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilte, kamen weitere 52 Menschen ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer in China stieg damit auf 2715. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte um 406 auf über 78.000. Sämtliche neuen Todesfälle und fast alle neuen Infektionen wurden aus der besonders betroffenen Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus in der Millionenmetropole Wuhan ursprünglich ausgebrochen war. Auf den Rest des Landes entfielen nur noch fünf neue Infektionen. +++ Coronavirus erreicht Südamerika +++In Brasilien ist der erste Coronavirus-Fall registriert worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Südamerika überhaupt handeln. In einer offiziellen Mitteilung des Gesundheitsministeriums hieß es, man untersuche zusammen mit den städtischen und bundesstaatlichen Gesundheitsbehörden einen Fall in São Paulo. Karte-Corona 9.25Die Erkrankung soll nach einem Bericht des Portals “G1″ das Krankenhaus Albert Einstein festgestellt haben. Demnach habe ein 61 Jahre alter Mann, der zwischen dem 9. und 21. Februar nach Norditalien gereist war, die Symptome der Krankheit wie Husten gezeigt. Er sei nun zu Hause isoliert. Meldungen von Dienstag, 26. Februar 2020:+++ Zustand von Coronavirus-Infiziertem in NRW kritisch +++Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten Patienten aus Erkelenz ist nach Behördenangaben kritisch. Wie der Kreis Heinsberg am Abend mitteilte, war der Mann am Montagmittag mit Symptomen einer schweren Lungenentzündung im Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus aufgenommen worden. Der Mann ist nach dpa-Informationen Mitte 40, leidet aber an einer Vorerkrankung+++ Kreisgebiet in NRW schließt am Mittwoch alle Schulen und Kitas +++Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch hat den Fall der Corona-Infektion in Nordrhein-Westfalen bestätigt. Pusch sagte der Düsseldorfer Rheinischen Post”, am Abend sei der Krisenstab des Kreises zusammengekommen, um über den Fall zu beraten. Als erstes Ergebnis sollen demnach alle Schulen und Kitas im Kreisgebiet am Aschermittwoch geschlossen bleiben. Auch die Kreisverwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Krisenstab des Landes Nordrhein-Westfalen soll am Mittwoch zu dem Fall tagen. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen 47-jährigen aus der Gemeinde Selfkant bei Heinsberg.+++ Erste Infektion mit Coronavirus auch in Nordrhein-Westfalen +++Nach Baden-Württemberg ist erstmals auch ein Patient in Nordrhein-Westfalen nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Die Person aus Erkelenz solle nun in die Uniklinik Düsseldorf gebracht werden, bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der Nachrichtenagentur DPA am Abend. Zuvor hatte die “Rheinische Post” darüber berichtet.+++ Erste Infektion mit Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt +++In Baden-Württemberg gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Bei dem Patienten handele es um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, der sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt habe, teilte das baden-württembergische Sozialministerium am Abend mit. Nach dem positiven Test soll der Mann noch am Abend in eine Klinik eingeliefert und dort isoliert werden. Zurzeit würden die Kontaktpersonen ermittelt und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Damit gibt es in Deutschland 17 bestätigte Fälle des Coronavirus. Der 25-Jährige sei nach seiner Rückkehr aus Italien an grippeähnlichen Symptomen erkrankt und habe sich daraufhin bei dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet, teilte das Ministerium weiter mit. Gesundheitsminister Manne Lucha mahnte zur Besonnenheit. “Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen.”+++ US-Gesundheitsbehörde befürchtet Ausbreitung von Coronavirus in USA +++Die US-Gesundheitsbehörde CDC befürchtet eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus auch in den Vereinigten Staaten. “Es ist weniger eine Frage, ob das noch geschehen wird, sondern eher eine Frage, wann genau das geschehen wird und wie viele Menschen in diesem Land schwer krank sein werden”, sagte die Leiterin der CDC-Abteilung für Immunisierung und Atemwegserkrankungen, Nancy Messonnier, in einer Telefonschalte mit Journalisten. Wir bitten die amerikanische Öffentlichkeit, sich auf die Aussicht vorzubereiten, dass das schlimm sein könnte.”Messonnier sagte weiter, die “aggressive Eindämmungsstrategie” der USA habe bislang weitgehend dafür gesorgt, die Einschleppung des Virus zu verlangsamen. Da es sich aber in immer mehr Ländern ausbreite, werde es immer schwieriger, es an den Grenzen zu stoppen. In den USA sind laut CDC bisher 53 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.+++ Frankreich meldet zwei neue Infektionen +++Frankreich hat zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Bei einem Betroffenen handele es sich um einen Franzosen, der sich zuvor in der italienischen Lombardei aufgehalten habe, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon. Bei der zweiten Person handele es sich um eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war. Der Gesundheitszustand beider Patienten sei nicht besorgniserregend, so der Gesundheitsdirektor. Sie würden in Kliniken behandelt.+++ Uefa beobachtet Coronavirus-Ausbreitung mit Blick auf EM 2020 +++Die Europäische Fußball-Union Uefa beobachtet die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus mit Blick auf die EM 2020 mit großer Aufmerksamkeit. “Wir sind in einer Phase des Abwartens und beobachten die Situation Land für Land: Der Fußball muss den Anweisungen der Regierungen in den einzelnen Staaten folgen”, sagte Uefa-Vizepräsident Michele Uva dem italienischen Radiosender Rai. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 12. Juni in Rom stattfinden, das Turnier wird in zwölf Ländern ausgetragen. Italien ist aktuell das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa. Konsequenzen für das Turnier seien nur “im Notfall” zu erwarten, sagte Uva. “Der sportliche Weg wird erst geschlossen sein, wenn sich die Situation verschlimmert”, sagte der Italiener.+++ Zahl der Toten in Italien steigt auf elf +++Die Zahl der Toten und Infizierten mit dem neuen Coronavirus steigt in Italien weiter an. Mittlerweile seien 322 Menschen angesteckt, davon seien elf gestorben, sagte Zivilschutzchef Angelo Borrelli in Rom.+++ Dax fällt auf tiefsten Stand seit Oktober +++Die wachsende Furcht vor den Folgen des grassierenden Coronavirus für die Weltwirtschaft hat den Dax auf das tiefste Niveau seit Oktober vergangenen Jahres gedrückt. Der deutsche Leitindex schloss nach einem nervösen Handel 1,88 Prozent tiefer bei 12 790,49 Punkten, nachdem das Börsenbarometer am Nachmittag in den Sog fallender Kurse an der Wall Street geraten war. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte 2,04 Prozent auf 27 315,42 Punkte ein.Die Anleger machen sich weiter Sorgen, dass aus der Coronavirus-Epidemie noch eine ausgewachsene Pandemie wird”, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. Der Anstieg der Infektionen in Südkorea, dem Iran und Italien sorge für Nervosität. Zudem ist das neuartige Coronavirus nun auch auf der Urlaubsinsel Teneriffa sowie auf dem spanischen Festland und in der Schweiz angekommen.Alle vorhergehenden Entwicklungen der Coronavirus-Ausbreitung lesen Sie hier: teaser



Source link : https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/coronavirus–peter-altmaier-erwartet-keine-lieferengpaesse-9111822.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 15:57:12

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Krisenstab nimmt Arbeit auf: Spahn und Seehofer zum Coronavirus: “Wir befinden uns am Beginn einer Epidemie”

Krisenstab nimmt Arbeit auf: Spahn und Seehofer zum Coronavirus: “Wir




Innenminister Horst Seehofer und Gesundheitsminister Jens Spahn äußerten sich auf einer Pressekonferenz zum Coronavirus. Die Formulierung “Beginn einer Epidemie” heiße, es werde eine “weitere Entwicklung nach oben geben”.Innenminister Horst Seehofer und Gesundheitsminister Jens Spahn äußerten sich auf einer Pressekonferenz zum Coronavirus. Die Formulierung “Beginn einer Epidemie” heiße, es werde eine “weitere Entwicklung nach oben geben”.



Source link : https://www.stern.de/gesundheit/gesundheitsnews/spahn-und-seehofer-zum-coronavirus—wir-befinden-uns-am-beginn-einer-epidemie–9161982.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 13:54:06

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Video: Berlinale: “Berlin Alexanderplatz” feiert Weltpremiere

Video: Berlinale: “Berlin Alexanderplatz” feiert Weltpremiere




Der deutsche Film konkurriert mit 17 weiteren um den Goldenen Bären.



Source link : https://www.stern.de/panorama/video-berlinale—berlin-alexanderplatz–feiert-weltpremiere-9161838.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 12:54:19

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Panne an Universität: Uni Siegen verliert 250 Klausuren – Studierende müssen sie nun neu schreiben

Panne an Universität: Uni Siegen verliert 250 Klausuren – Studierende




Einige Studierende des Studienfachs Soziale Arbeit an der Universität Siegen werden das Ende der Klausurenphase dieses Semesters weniger fröhlich zelebrieren. Wer die Klausur “Recht auf kommunale Selbstverwaltung” geschrieben hat, muss sie in wenigen Wochen wiederholen. Denn: Die Universität hat die Klausuren verloren. Nach eigener Aussage seien die 250 Klausuren “unauffindbar”. 278 Studierende waren zur Klausur angemeldet. Die am 28. Januar 2020 geschriebenen Arbeiten wurden zwar eingesammelt und in Büro-Räumlichkeiten abgelegt, danach fehlt von ihnen allerdings jede Spur. Die Klausuren hätten anschließend versandt werden sollen, nach einigen Tagen stellte sich jedoch heraus, dass die vorgesehene Korrektorin sie nie erhalten hat.Der Lehrstuhl hat eine Prüfung eingeleitet – vergeblichNachdem die Panne entdeckt worden war, hat der Lehrstuhl eine Prüfung eingeleitet, ob die Klausuren an einen anderen Korrektor versendet worden waren. Das Büro wurde ebenfalls durchsucht. Beide Maßnahmen stellten sich als vergeblich heraus. Die Universität spricht von einem “bedauerlichen Vorfall”, vor allem für die Studierenden. Die Situation wäre “belastend” für sie. Die Universität bietet ihnen nun die Option, dass die Klausur annulliert und erneut geschrieben werden kannQuelle: Universität Siegen



Source link : https://www.stern.de/familie/leben/universitaet-siegen-verliert-250-klausuren—studierende-muessen-nachschreiben-9161288.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 11:33:46

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

Apple-Smartphone: Coronavirus gefährdet Zeitplan für neues iPhone

Video: Virus könnte Zeitplan für neues iPhone gefährden




Die Coronavirus-Krise betrifft auch Apples iPhone: Wegen Reisebeschränkungen nach China können Apple-Experten derzeit nicht an der neuen Generation des Handys arbeiten.



Source link : https://www.stern.de/digital/smartphones/coronavirus-gefaehrdet-zeitplan-fuer-neues-iphone-9160598.html?utm_campaign=alle-videos&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 09:47:04

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
Stern

News von heute: Historischer Tiefstand bei Zahl der Verkehrstoten

News von heute: Historischer Tiefstand bei Zahl der Verkehrstoten




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Historischer Tiefstand bei Zahl der Verkehrstoten (8.12 Uhr)US-Repräsentantenhaus erklärt Lynchjustiz zu Hassverbrechen (1.01 Uhr)Ganzen Tanker für das Benzin gekauft: Kuba umgeht US-Sanktionen (1.29 Uhr)Früherer Reichspräsident Hindenburg nicht mehr Ehrenbürger Berlins (4.06 Uhr)Demos nach Verbot von thailändischer Oppositionspartei (6.07 Uhr)
Die wichtigsten Nachrichten zum Thema Coronavirus lesen Sie hier.Die News des Tages im stern-Ticker:  +++ 9.04 Uhr: Ermittlungen gegen rechtsextreme Jugendgruppe in Mecklenburg +++In der mecklenburgischen Kleinstadt Burg Stargard ermittelt die Polizei gegen eine Gruppe von Jugendlichen wegen Hakenkreuz-Graffitis, “Sieg Heil”-Rufen und rechtsextremer Musik. Den fünf Verdächtigen im Alter von 14 bis 17 Jahren werden derzeit mindestens 18 politisch motivierte Taten zur Last gelegt – vor allem Sachbeschädigungen. Wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte, wurden bei Durchsuchungen Speichermedien, Laptops und Smartphones beschlagnahmt. Die Eltern seien “zum größten Teil erschrocken und sehr bestürzt” über das mutmaßliche Treiben ihrer Kinder gewesen, hieß es. Eine “enge Verbindung” zu einer vor Jahren aktiven NPD-Gruppe aus Burg Stargard wurde den Angaben zufolge nicht gefunden.+++ 8.53 Uhr: Zahl der Jobs mit Mindestlohn rückläufig +++Im zurückliegenden Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt ist die Zahl der mit Mindestlohn bezahlten Jobs deutlich zurückgegangen. Im April 2018 wurde in 930.000 Beschäftigungsverhältnissen der Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro gezahlt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das entsprach 2,4 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse. Innerhalb von drei Jahren habe sich damit der Anteil mehr als halbiert, denn im Frühjahr 2015 waren es noch 1,91 Millionen Mindestlohn-Jobs. Weitere 509.000 Beschäftigungsverhältnisse oder 1,3 Prozent aller Jobs hatten sogar einen rechnerischen Stundenlohn unterhalb des Mindestlohns, berichtete die Statistikbehörde. Das sei allerdings nicht zwingend auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz zurückzuführen, da einzelne Details wie Sonderregelungen für Praktikanten in der Statistik nicht abgebildet werden könnten.+++ 8.40 Uhr: Rangnick-Berater: Preetz nicht der Grund für Absage an Hertha BSC +++Ralf Rangnick hat bestätigen lassen, dass Jürgen Klinsmann ihn als Trainer zu Hertha BSC holen wollte. Club-Geschäftsführer Michael Preetz sei dabei allerdings nicht der Grund gewesen, warum Rangnick nicht zum Berliner Fußball-Bundesligisten gewechselt sei, sagte dessen Berater Marc Kosicke der “Bild”-Zeitung. Rangnick habe auf seinen laufenden Vertrag bei RB Leipzig verwiesen. “In keiner Weise hat Ralf davon gesprochen, dass er ein Engagement ausschließt, weil Michael Preetz dort Geschäftsführer Sport ist und damit sein Vorgesetzter wäre”, sagte Kosicke. Nach der Kontaktaufnahme im vergangenen Jahr war Klinsmann selbst Cheftrainer von Hertha geworden, hatte aber nach nur elf Wochen seinen Rücktritt erklärt und damit den Club geschockt. In einem von der “Sport Bild” am Mittwoch veröffentlichten Protokoll, das für Klinsmann und einen Partner verfasst worden war, hieß es, dass Rangnick mitgeteilt hätte, dass er mit Preetz als seinem Vorgesetzten nicht zum Hauptstadtclub kommen werde. Der frühere Bundesligatrainer Rangnick ist seit dem 1. Juli als Head of Sport und Development Soccer im Fußball-Netzwerk von Red Bull tätig.+++ 8.12 Uhr: Historischer Tiefstand bei Zahl der Verkehrstoten +++Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren gesunken. Bei Unfällen im Straßenverkehr starben den vorläufigen Zahlen zufolge 3059 Menschen, 216 oder 6,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.+++ 8.07 Uhr: Fünf Tote bei Brand in Straßburger Wohnhaus +++Fünf Menschen sind bei einem Feuer in einem Wohnhaus in der Elsassmetropole Straßburg getötet worden. Weitere sieben erlitten bei dem Brand im Straßburger Bahnhofsviertel Verletzungen, wie ein Sprecher der Feuerwehr im französischen Fernsehen sagte. Die Feuerwehr sei gegen 1 Uhr alarmiert worden. Es habe im Treppenhaus eine starke Rauchentwicklung gegeben. Die Polizei untersuche nun die Ursache. 23 Menschen konnten unverletzt aus dem Gebäude geborgen werden, wie die Zeitung “Dernières Nouvelles d’Alsace” schrieb. Demnach war das Feuer in einem siebenstöckigen Gebäude ausgebrochen. Einige Menschen wurden zunächst in einer Turnhalle untergebracht.+++ 8.02 Uhr: Syrische Rebellen und türkische Armee erobern wichtigen Ort zurück +++Im Kampf um Syriens letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib haben Regierungsgegner mit türkischer Unterstützung einen strategisch wichtigen Ort zurückerobert. Oppositionelle Milizen hätten die Stadt Sarakib unter Kontrolle gebracht, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die oppositionelle Syrische Nationalarmee bestätigte die Angaben. Demnach unterbrachen die Rebellen auch zwei wichtige Schnellstraßen, darunter die Verbindung zwischen der Hauptstadt Damaskus und Aleppo. Türkische Artillerie habe die Regierungstruppen massiv beschossen. Dominiert wird das Gebiet von der al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham. Dort kämpfen aber auch moderatere Gruppen.TICKER CORONA+++ 7.45 Uhr: Beck’s-Brauer AB Inbev rechnet wegen Coronavirus mit Gewinneinbruch +++Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev rechnet wegen des Coronavirus mit einem Gewinneinbruch im ersten Quartal. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in den ersten drei Monaten werde um rund zehn Prozent sinken, teilte der Brauer bekannter Marken wie Beck’s, Budweiser, Corona und Stella Artois in Leuven mit. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte AB Inbev operativ etwas mehr als fünf Milliarden Dollar verdient. AB Inbev bezifferte auch die bisherige Belastung durch den Ausbruch des neuartigen Coronavirus. In den ersten beiden Monaten drückten die Folgen des Virus demnach das Ergebnis um 170 Millionen Dollar.+++ 7.15 Uhr: Pavian flieht vor Sterilisation und wird einkassiert +++Ein Pavian-Drama hat sich in Sydney abgespielt. Ein männliches Exemplar riss auf dem Weg zu seiner Sterilisation gemeinsam mit zwei Weibchen aus – der 15 Jahre alte Pavian wurde aber dann doch noch operiert. Die Affen waren entkommen, weil sie nach Behördenangaben ein Schloss auf dem Transport öffnen konnten. Nach zwei Stunden Freiheit wurden die drei Paviane von der Polizei und Tierschützern eingefangen. Die Operation sei gut gelaufen, der Gesundheitsminister des australischen Bundesstaates New South Wales. Der Pavian, den er nach dem Entfesslungskünstler “Houdini” benannte, schlafe und ruhe sich aus. “Seine zwei weiblichen Familienmitglieder sind entspannt und glücklich.” Die beiden Weibchen waren als emotionale Unterstützung dabei. Die Paviane sind Teil eines Forschungsprojekts.+++ 6.07 Uhr: Demos nach Verbot von thailändischer Oppositionspartei +++Nach der Auflösung einer populären Oppositionspartei mehren sich die politischen Proteste in Thailand. Schüler in Bangkok demonstrierten gegen die von einem früheren Putschgeneral geführte Regierung – auf einem Schild hieß es: “Diktatur geh weg”. Am Mittwoch hatten Schülerinnen einer Mädchenschule mit einem Flashmob ihren Unmut gezeigt. Auch Studierende an den Universitäten protestieren gegen das Establishment. Das thailändische Verfassungsgericht hatte das Ende der oppositionellen Zukunftspartei (FWP) besiegelt. Sie habe die Verfassungsregeln verletzt, weil sie einen millionenschweren Kredit von ihrem Parteichef angenommen habe. Kritiker sahen das Vorgehen gegen die Partei als politisch motiviert. Die Zukunftspartei war besonders bei jungen Leuten beliebt. In Thailand ist seit einem Putsch des Militärs 2014 der General Prayut Chan-o-cha an der Macht.+++ 6.06 Uhr: Mehrheit der Deutschen zeigt sich offen für intelligente Thermostate +++Ob Temperatursteuerung von unterwegs oder Bedienung per Sprachbefehl von der Couch aus – beim Heizen stehen die Verbraucher intelligenten Thermostaten einer Umfrage zufolge mehrheitlich aufgeschlossen gegenüber. 57 Prozent der Bundesbürger können sich den Einsatz “smarter” Thermostate vorstellen oder nutzen diese bereits, wie aus einer Erhebung des Energiekonzerns Eon hervorgeht, die AFP vorlag. Männer sind gegenüber der Technologie dabei aufgeschlossener (61 Prozent) als Frauen (53 Prozent).+++ 5.18 Ex-Schiedsrichter Rafati: Sofortiger Spielabbruch bei Rassismus +++Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati hat bei Rassismus und Diskriminierung einen sofortigen Spielabbruch gefordert. Momentan sollen die Bundesliga-Schiedsrichter nach einem Drei-Punkte-Plan vorgehen und das Spiel zunächst unterbrechen und einen Ausruf machen. “So erzielt der Plan keine Wirkung. Dass zweimal Beleidigen praktisch frei ist, muss abgeschafft werden”, sagte der 49-Jährige der Düsseldorfer “Rheinischen Post”. “Wir müssen die ersten beiden Stufen komplett weglassen und das Spiel dann sofort abbrechen!” Der ehemalige Bundesliga- und Fifa-Schiedsrichter verspricht sich von diesem rigorosen Handeln, dass die Täter noch mehr in die Verantwortung genommen werden.+++ 4.06 Uhr: Früherer Reichspräsident Hindenburg nicht mehr Ehrenbürger Berlins +++Der ehemalige Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847-1934) ist nicht mehr Ehrenbürger Berlins. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) habe die Streichung Hindenburgs aus der Ehrenbürgerliste veranlasst, teilte die Senatskanzlei auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA mit. Müller setzte damit einen Beschluss des Abgeordnetenhauses um. Das Parlament hatte am 30. Januar mit rot-rot-grüner Mehrheit entschieden, Hindenburg die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen. Zur Begründung hieß es, dieser habe Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler berufen. Danach habe er Notverordnungen und Gesetze unterzeichnet, die den Reichstag entmachteten, die Grundrechte aufhoben und den Nazis neue Machtmittel in die Hand gaben.+++ 3.34 Wer ist die Schönste im ganzen Land? – Kühe messen sich bei Miss-Wahl +++Nicht “Germany’s Next Topmodel”, nicht “Miss Germany” – sondern die Wahl zur schönsten Kuh des Jahres hält ab 9.30 Uhr Hunderte Rinderzüchter im niedersächsischen Verden in Atem. Über 200 Holstein-Milchkühe werden von ihren Besitzern bei der 47. Auflage der “Schau der Besten” präsentiert, wie die Veranstalter bekanntgaben. Die Karten sind dieses Jahr komplett neu gemischt: Seriengewinnerin Lady Gaga starb im Dezember im Alter von 13 Jahren. Auch Vorjahressiegerin Alessja, die Lady Gaga noch zu Lebzeiten vom Thron gestoßen hatte, ist dieses Jahr nicht dabei. Die Bewertungskriterien für die angehenden Schönheitsköniginnen sind unter anderem schöne Euter, starke Beine und ein breites Becken. Veranstaltet wird die “Schau der Besten” von der Zuchtorganisation Masterrind, deren Zuchtgebiet Niedersachsen und Sachsen umfasst. Zu der Veranstaltung kommen jedes Jahr Viehzüchter, Landwirte und Nachwuchsbauern mit ihren besten Kühen.+++ 2.56 Uhr: Merz sieht kein Problem in fehlenden Kandidatinnen für Parteivorsitz +++Der CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz sieht kein Problem darin, dass sich bislang um die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer keine Frauen bewerben. “Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen, wenn nach zwei Jahrzehnten mal wieder ein Mann CDU-Vorsitzender wird”, sagte Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Vor Kramp-Karrenbauer war Angela Merkel rund 19 Jahre lang Vorsitzende der CDU. Merz vertrat auch die Ansicht, dass das Alter im Rennen um den Parteivorsitz keine Rolle spielt: “Wenn ich abends den Fernseher anmache, dann sehe ich, wie Amerikas Jugend einem Bernie Sanders zu Füßen liegt. Der ist 14 Jahre und einen Herzinfarkt älter als ich.” Der US-Senator Sanders, der sich um die Kandidatur gegen Präsident Donald Trump bewirbt, ist 78. Merz ist 64, seine Kontrahenten um den CDU-Vorsitz sind einige Jahre jünger.+++ 1.30 Uhr: Spielberg gibt Regie von “Indiana Jones 5” ab +++Nach vier “Indiana Jones”-Filmen will Steven Spielberg den geplanten fünften Teil der Abenteuersaga offenbar einem Nachfolger überlassen. Der Star-Regisseur werde weiterhin als Produzent von “Indiana Jones 5” mitwirken, wie die US-Branchenblätter “Hollywood Reporter” und “Variety” berichteten. Als möglicher Regisseur sei James Mangold (“Walk the Line”, “Le Mans – Gegen jede Chance”) im Gespräch, hieß es. Hauptdarsteller Harrison Ford hatte kürzlich in einer US-Talkshow erzählt, dass er sich auf die Fortsetzung freue und dass der Dreh in diesem Sommer beginnen würde. Der noch titellose fünfte Teil ist seit längerem geplant. 2018 hatten das Walt Disney Studio und Lucasfilm einen Aufschub verkündet. Ursprünglich sollte “Indiana Jones 5” im Sommer 2020 starten, der Termin wurde auf Juli 2021 verschoben. +++ 1.29 Uhr: Ganzen Tanker für das Benzin gekauft: Kuba umgeht US-Sanktionen +++Um trotz Sanktionen an Kraftstoff zu kommen, hat Kuba nach eigenen Angaben einen ganzen Tanker kaufen müssen. Der Eigner eines Schiffes, das Benzin nach Kuba transportierte, habe sich aus Angst vor US-Sanktionen nicht getraut, an der Küste der sozialistischen Karibikinsel anzudocken, erzählte der kubanische Transportminister Eduardo Rodríguez im Staatsfernsehen. “Wir mussten das Schiff kaufen – mit Geld aus den geringen finanziellen Mitteln des Landes – um an den Kraftstoff zu kommen”, sagte er. Zur Herkunft des Tankers machte Rodríguez keine Angaben. Unter dem demokratischen Präsidenten Barack Obama war das von den USA 1962 verhängte komplette Handelsembargo gelockert worden. Trump hatte diese Lockerungen teilweise wieder rückgängig gemacht. Begründet wird dies mit der “Unterdrückung der Menschen Kubas” und der Unterstützung Kubas für Venezuelas umstrittenen Präsidenten Nicolás Maduro.+++ 1.03 Uhr: Israels Botschafter: Rassistische Gewalt kann Demokratie gefährden +++Nach dem Anschlag von Hanau warnt der israelische Botschafter in Deutschland vor fatalen Folgen für die Demokratie hierzulande. “Keine demokratische Gesellschaft kann überleben, wenn Minderheiten permanent bedroht oder geschädigt werden. Der Holocaust hat uns allen gezeigt, wohin ein solcher Hass führt und welche schrecklichen Folgen er haben kann – und genau darum geht es jetzt”, sagte Jeremy Issacharoff der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Eine offene Gesellschaft könne viele Dinge tolerieren, aber niemals Gewalt. Das habe sich aber in den vergangenen Jahren geändert. “Die Menschen beginnen wieder gewalttätig gegen Minderheiten, gegen Juden und Muslime zu handeln. Aus Worten werden Taten.”+++ 1.01 Uhr: US-Repräsentantenhaus erklärt Lynchjustiz zu Hassverbrechen +++Rund 120 Jahre nach den ersten Anläufen hat das US-Repräsentantenhaus Lynchjustiz als Hassverbrechen eingestuft. Die Parlamentskammer nahm den Gesetzesentwurf, der Lynchjustiz damit auch auf Bundesebene als Straftat deklarieren würde, mit einer überwältigenden Mehrheit von 410 zu 4 Stimmen an. Das Gesetz ist nach Emmett Till benannt, einem Schwarzen, der 1955 im US-Bundesstaat Mississippi von einem weißen Mob gelyncht wurde. Dem Gesetzesentwurf zufolge wurden zwischen 1892 und 1968 insgesamt 4742 Lynchmorde in den USA verzeichnet. 3445 der Opfer waren demnach Schwarze. Der US-Senat hatte im vergangenen Jahr einen ähnlichen Gesetzesentwurf einstimmig verabschiedet. Die “Washington Post” berichtete, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts habe es fast 200 erfolglose Anläufe gegeben, Lynchjustiz auch auf Bundesebene zur Straftat zu machen.+++ 0.16 Uhr: Missstände aufgedeckt: Ermittlungen gegen Polizei mexikanischer Stadt +++Gegen die gesamte Polizei einer mexikanischen Stadt sind Ermittlungen eingeleitet worden. Bei einer Überprüfung der Polizei der zentralmexikanischen Stadt San Juan de los Lagos waren schwere Missstände ans Licht gekommen, wie die Regierung des Bundesstaates Jalisco mitteilte. Dazu gehörte demnach, dass unter anderem der Polizeichef der Stadt die Einstellungsprüfungen nicht bestanden hatte. Anlass der Kontrolle in der Stadt mit rund 70.000 Einwohnern war der Verdacht auf Verbindungen zwischen den Polizisten und dem in der Region stark vertretenen organisierten Verbrechen. Es sei nicht einmal klar, wie viele Beamte dem Kommissariat von San Juan de los Lagos angehörten, hieß es. Von offiziell 160 Polizisten seien nur 101 zur Kontrolle erschienen. Alle besaßen den Angaben zufolge Dienstwaffen, nur 70 von ihnen hätten jedoch Waffenscheine.+++ 0.15 Uhr: Sambaschule “Viradouro” siegt in Rio mit afro-brasilianischem Thema +++Mit einem Defilee über traditionelle schwarze Wäscherinnen in Salvador hat die Sambaschule “Unidos do Viradouro” den Wettstreit der besten Sambaschulen beim Karneval in Rio de Janeiro gewonnen. Die Schule aus Niterói, einer Nachbarstadt Rios, setzte sich in einem spannenden und knappen Wettbewerb gegen 13 Mitstreiter in der Spezialgruppe durch, wie die Jury im Sambodrom bekanntgab. Fünf Jurymitglieder hatten jeweils neun Bereiche von den Kostümen bis zur Harmonie mit Noten bis zu 10 bewertet. Die sechs besten Schulen dürfen am Samstag beim Umzug der Champions noch einmal im Sambodrom auftreten.



Source link : https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news-von-heute–historischer-tiefstand-bei-zahl-der-verkehrstoten-9160608.html?utm_campaign=alle&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

Author :

Publish date : 2020-02-27 08:13:49

Copyright for syndicated content belongs to the linked Source.

Read more
1 2 3 77
Page 1 of 77

https://www.1nfo.net   https://www.breast-cancers.com   https://rugby-247.com   https://echaussures.net   https://www.jeepeg.fr   https://friends-search.com   https://www.le-bon-ski.fr/   https://www.lacavernedujouet.com   https://videohq.tv   https://atelier-aquariophilie.com  
---
Positive Beverage Debuts October 365 Breast Cancer Awareness Platform – BevNET.com *  Livres Bon understanding: 83% de réduction sur la batterie externe HETP sur Amazon *  Can Doctors and Nurses Be Taught to Get Along? *  Wonderfulrita Lot de 9 Pierres à Whisky Naturelles réutilisables avec Sac de Rangement pour diverses Boissons *  Nike Jordan Why Not Zer0.3, Chaussure de Basketball Homme *